Abitur NRW Mathematik 2022 · LK · Nachtermin · CAS
Abiturprüfung Mathematik in Nordrhein-Westfalen 2022, LK · Nachtermin · CAS: 48 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Funktionen und ihre Eigenschaften. Kostenlos.
Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Graphen von f, f′ und F deuten · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben) · Integralrechnung: Flächen und Bestände · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle
Aufgabe A1 - Teilaufgabe a · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
Aufgabenstellung:
a) Das Umweltbundesamt erfasst fortlaufend die Konzentration von Stickstoffdioxid in der Luft. In Düsseldorf wurden über zehn Stunden ab 8 Uhr (Beobachtungsbeginn) Messwerte erhoben, die durch die folgende Funktion mit
beschrieben werden. Dabei steht für die seit Beobachtungsbeginn vergangene Zeit in Stunden und für die Stickstoffdioxidkonzentration zum Zeitpunkt in .
(1)
Bestimmen Sie, wie hoch die Stickstoffdioxidkonzentration um 18 Uhr ist.
(2)
Berechnen Sie den Wert des Terms und interpretieren Sie dieses Ergebnis im Sachzusammenhang.
(3)
Berechnen Sie, zu welchem Zeitpunkt die momentane Änderungsrate der Stickstoffdioxidkonzentration pro Stunde beträgt.
Aufgabe A1 - Teilaufgabe b · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
Betrachtet wird die Funktion , die die Nullstellen und besitzt.
(1)
Berechnen Sie die Größe der Fläche, die vom Graphen von und der -Achse begrenzt wird.
FE
(2)
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
Geben Sie mit Begründung an, wie sich die Größe der Fläche zwischen dem Graphen von und der -Achse gegenüber dem Flächeninhalt aus (1) verändert.
Aufgabe A1 - Teilaufgabe c(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
(1)
Geben Sie an, in welchem Punkt der Graph von die -Achse schneidet.
Aufgabe A1 - Teilaufgabe c(2) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
(2)
Der Graph von hat für jedes genau einen Extrempunkt .
Bestimmen Sie die Koordinaten von in Abhängigkeit von .
[Hinweis: Eine hinreichende Bedingung muss nicht nachgewiesen werden.]
Aufgabe A1 - Teilaufgabe d(1) · Graphen von f, f′ und F deuten
Betrachtet wird die auf definierte Funktion mit .
Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
(1)
In den Abbildungen 2a, 2b, 2c und 2d werden die Graphen der Funktionen , , und gezeigt. Von diesen Funktionen sind genau zwei keine Stammfunktionen von .
Begründen Sie unter Verwendung der Funktionsgraphen, bei welchen der Funktionen , , und es sich nicht um Stammfunktionen von handelt.
Funktion
Aufgabe A1 - Teilaufgabe d(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die auf definierte Funktion mit .
Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
(2)
Geben Sie eine Funktionsgleichung einer Stammfunktion von an.
Aufgabe A1 - Teilaufgabe e · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
e) Betrachtet werden die Ebene und die Punkte sowie , . Dabei liegt nicht in .
(1)
Zu jedem gehört eine Gerade , die und enthält.
Bestimmen Sie den Wert von , für den parallel zu ist.
(2)
Geben Sie eine Parameterdarstellung der Ebene an, in der der Punkt und sämtliche Punkte mit liegen.
Aufgabe A1 - Teilaufgabe f · Längen, Winkel und Abstände im Raum
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
f) Der Koordinatenursprung sowie die Punkte , und mit reellen Zahlen , , und bestimmen in der -Ebene ein Parallelogramm .
Zusätzlich seien die Vektoren und gegeben.
Abbildung 3 zeigt das Parallelogramm .
(1)
Von den Vektoren und gehört einer zur Diagonalen und der andere zur Diagonalen .
Geben Sie an, welcher der beiden Vektoren die Diagonale beschreibt.
(2)
Ein Viereck mit vier gleich langen Seiten wird als Raute bezeichnet.
Beweisen Sie: Stehen und senkrecht aufeinander, so ist das Parallelogramm eine Raute.
Aufgabe A2 - Teilaufgabe a · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
Prüfungsteil A: Aufgaben ohne Hilfsmittel
Aufgabenstellung:
a) Regelmäßig erfasst das Umweltbundesamt die Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft. In Düsseldorf wurden über zehn Stunden ab 8 Uhr (Beobachtungsbeginn) Konzentrationswerte gemessen, die durch die folgende Funktion mit
modelliert. Dabei gibt die seit Beobachtungsbeginn vergangene Zeit in Stunden an und die Stickstoffdioxidkonzentration zum Zeitpunkt in .
(1)
Bestimmen Sie, wie hoch die Stickstoffdioxidkonzentration um 18 Uhr ist. [1 Punkt]
(2)
Berechnen Sie den Wert des Terms und interpretieren Sie dieses Ergebnis im Sachzusammenhang. [2 Punkte]
(3)
Berechnen Sie den Zeitpunkt, an dem die Stickstoffdioxidkonzentration momentan um pro Stunde zunimmt. [2 Punkte]
Aufgabe A2 - Teilaufgabe b · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
Betrachtet wird die Funktion , die die Nullstellen und besitzt.
(1)
Berechnen Sie die Größe der Fläche, die vom Graphen von und der -Achse begrenzt wird.
(2)
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
Geben Sie mit Begründung an, wie sich der Inhalt der Fläche zwischen dem Graphen von und der -Achse gegenüber dem Flächeninhalt aus (1) verändert.
Aufgabe A2 - Teilaufgabe c(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
(1)
Geben Sie an, in welchem Punkt der Graph von die -Achse schneidet.
Aufgabe A2 - Teilaufgabe c(2) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
(2)
Die Funktion hat für jedes genau einen Extrempunkt .
Bestimmen Sie die Koordinaten von in Abhängigkeit von .
[Hinweis: Eine hinreichende Bedingung muss nicht nachgewiesen werden.]
Aufgabe A2 - Teilaufgabe d(1) · Graphen von f, f′ und F deuten
Betrachtet wird die auf definierte Funktion mit .
Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
In den Abbildungen 2a, 2b, 2c und 2d sind die Graphen der Funktionen , , und dargestellt.
(1) Die Abbildungen 2a, 2b, 2c und 2d zeigen die Graphen der Funktionen , , und . Von diesen Funktionen sind genau zwei keine Stammfunktionen von .
Begründen Sie unter Heranziehung der Funktionsgraphen, bei welchen der Funktionen , , und es sich nicht um Stammfunktionen von handelt.
Aufgabe A2 - Teilaufgabe d(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die auf definierte Funktion mit .
Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
In den Abbildungen 2a, 2b, 2c und 2d sind die Graphen der Funktionen , , und dargestellt.
(2) Geben Sie eine Funktionsgleichung einer Stammfunktion von an.
Aufgabe A2 - Teilaufgabe e · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
e) Eine Firma erstellt einen Test, der aus mehreren Fragen besteht. Bei jeder einzelnen Frage liegt die Wahrscheinlichkeit, die richtige Antwort zu erraten, bei .
Jonas bearbeitet den Test, ohne jemals mit dem Thema vertraut gewesen zu sein; bei jeder Frage antwortet er daher rein zufällig.
Die Zufallsgröße beschreibt, wie viele Fragen richtig beantwortet werden, und wird als binomialverteilt angenommen.
Durch den Aufbau des Tests ist zu erwarten, dass Jonas beim Raten im Mittel sechs Fragen richtig beantwortet.
(1)
Ermitteln Sie die Anzahl der Fragen, aus denen der Test besteht.
(2)
Jonas will mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 80 % wenigstens eine Frage richtig beantworten.
Ermitteln Sie mithilfe der folgenden Histogramme, wie viele Fragen Jonas hierfür mindestens bearbeiten muss.
(3)
Auch bei einem weiteren Test beträgt die Wahrscheinlichkeit, eine Antwort richtig zu erraten, bei jeder Frage . Die Anzahl richtig beantworteter Fragen lässt sich hier durch eine binomialverteilte Zufallsgröße modellieren. Die Standardabweichung von beträgt .
Berechnen Sie, wie viele Fragen dieser Test enthält.
Aufgabe A2 - Teilaufgabe f · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
f) Gegeben ist eine binomialverteilte Zufallsgröße mit den Parametern und .
(1)
Ermitteln Sie die Werte, die in der nachstehenden Tabelle noch fehlen.
· 0 · 1 · 2 · 3 · 4
· · · · ·
Eine der beiden folgenden Abbildungen 3 und 4 zeigt die kumulierten Werte der Zufallsgröße . Die andere Abbildung stellt eine andere Zufallsgröße dar.
(2)
Entscheiden Sie mit Begründung, welche der Abbildungen 3 und 4 die Zufallsgröße darstellt.
Abbildung 3
Abbildung 4
Aufgabe A3 - Teilaufgabe a · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Gegeben ist die Funktionenschar mit .
Das Umweltbundesamt erfasst in regelmäßigen Abständen, wie viel Stickstoffdioxid in der Luft enthalten ist. In Düsseldorf wurden über zehn Stunden ab 8 Uhr (Beobachtungsbeginn) Konzentrationswerte aufgenommen und durch die folgende Funktion mit
beschrieben. Dabei gibt die seit Beobachtungsbeginn vergangene Zeit in Stunden an und die Stickstoffdioxidkonzentration zum Zeitpunkt in .
(1)
Bestimmen Sie, wie hoch die Stickstoffdioxidkonzentration um 18 Uhr ist.
(2)
Berechnen Sie, welchen Wert der Term annimmt, und interpretieren Sie dieses Ergebnis im Sachzusammenhang.
(3)
Berechnen Sie, zu welchem Zeitpunkt die Stickstoffdioxidkonzentration momentan mit pro Stunde zunimmt.
Aufgabe A3 - Teilaufgabe b · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Gegeben ist die Funktionenschar mit .
Betrachtet wird die Funktion , die die Nullstellen und besitzt.
(1)
Berechnen Sie die Größe der Fläche, die der Graph von und die -Achse miteinander begrenzen.
(2)
Gegeben ist die Funktionenschar mit , .
Geben Sie begründet an, wie sich die Fläche zwischen dem Graphen von und der -Achse gegenüber dem Flächeninhalt aus (1) verändert.
Aufgabe A3 - Teilaufgabe c(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften
Gegeben ist die Funktionenschar mit .
(1)
Geben Sie die Koordinaten des Punktes an, in dem der Graph von die -Achse schneidet.
Aufgabe A3 - Teilaufgabe c(2) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Gegeben ist die Funktionenschar mit .
(2)
Zu jedem hat genau einen Extrempunkt .
Bestimmen Sie die Koordinaten von in Abhängigkeit von .
[Hinweis: Eine hinreichende Bedingung müssen Sie nicht nachweisen.]
Aufgabe A3 - Teilaufgabe d(1) · Graphen von f, f′ und F deuten
Betrachtet wird die auf definierte Funktion mit .
Abbildung 1 zeigt den Graphen von :
Die Graphen der Funktionen , , und sind in den Abbildungen 2a, 2b, 2c und 2d abgebildet:
(1)
Die Abbildungen 2a, 2b, 2c und 2d zeigen die Graphen der Funktionen , , und . Von diesen Funktionen sind genau zwei keine Stammfunktionen von .
Begründen Sie mithilfe der Funktionsgraphen, bei welchen der Funktionen , , und es sich nicht um Stammfunktionen von handelt.
Funktion
Aufgabe A3 - Teilaufgabe d(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die auf definierte Funktion mit .
Abbildung 1 zeigt den Graphen von :
Die Graphen der Funktionen , , und sind in den Abbildungen 2a, 2b, 2c und 2d abgebildet:
(2)
Geben Sie eine Funktionsgleichung einer Stammfunktion von an.
Aufgabe A3 - Teilaufgabe e · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
Gegeben ist die Funktionenschar mit .
Betrachtet werden die Ebene und die Punkte sowie , . Dabei liegt nicht in .
(1)
Zu jedem gehört eine Gerade , die die Punkte und verbindet.
Bestimmen Sie den Wert von , für den parallel zu liegt.
(2)
Geben Sie eine Parameterdarstellung derjenigen Ebene an, in der der Punkt sowie sämtliche Punkte mit liegen.
Aufgabe A3 - Teilaufgabe f · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Gegeben ist die Funktionenschar mit .
Eine Firma erstellt einen Test, der aus mehreren Fragen besteht. Bei jeder Frage liegt die Wahrscheinlichkeit, die richtige Antwort zu erraten, bei .
Jonas bearbeitet den Test, ohne sich jemals mit dem Thema befasst zu haben; er wählt daher bei jeder Frage zufällig eine Antwort.
Die Zufallsgröße beschreibt die Anzahl der richtig beantworteten Fragen und wird als binomialverteilt angenommen.
Bedingt durch den Aufbau des Tests ist zu erwarten, dass Jonas beim Raten sechs Fragen richtig beantwortet.
(1)
Ermitteln Sie die Anzahl der Fragen, aus denen der Test besteht.
(2)
Jonas möchte mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 80 % mindestens eine Frage richtig beantworten.
Ermitteln Sie mithilfe der folgenden Histogramme, wie viele Fragen Jonas hierfür mindestens bearbeiten muss.
(3)
Auch bei einem weiteren Test liegt die Wahrscheinlichkeit, eine Frage durch Raten richtig zu beantworten, bei . Die Anzahl der richtig beantworteten Fragen in diesem Test lässt sich durch eine binomialverteilte Zufallsgröße beschreiben. Die Standardabweichung von ist .
Berechnen Sie, wie viele Fragen dieser Test enthält.
Aufgabe B1 - Teilaufgabe a · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)
Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder in einer Motorsportveranstaltung an und müssen nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich bewältigen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehrere tausend PS bzw. kW betragen kann.
Für Rennen verschiedener Dragster wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit durch Funktionen mit
beschrieben. Dabei bezeichnet die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s) und die Momentangeschwindigkeit des jeweiligen Dragsters in Meter pro Sekunde (m/s).
Den Zeitpunkt, an dem ein Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, liefert die lokale Maximalstelle der zugehörigen Funktion .
a) Nach zwei Sekunden hat ein Dragster schon eine Geschwindigkeit von erreicht.
(1)
Bestimmen Sie den zugehörigen Wert von .
(2)
Bei einem zweiten Dragster beträgt .
Keiner der beiden Dragster erreicht innerhalb der ersten vier Sekunden seine Höchstgeschwindigkeit. Während dieser vier Sekunden ist eines der beiden Fahrzeuge durchgehend schneller als das andere.
Entscheiden Sie, welcher der beiden Dragster während dieser vier Sekunden die größere Geschwindigkeit hat, und begründen Sie Ihre Entscheidung mithilfe der Funktionsterme.
Aufgabe B1 - Teilaufgabe b(1)-(2) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder in einer Motorsportveranstaltung an und müssen nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich bewältigen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehrere tausend PS bzw. kW betragen kann.
Für Rennen verschiedener Dragster wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit durch Funktionen mit
beschrieben. Dabei bezeichnet die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s) und die Momentangeschwindigkeit des jeweiligen Dragsters in Meter pro Sekunde (m/s).
Den Zeitpunkt, an dem ein Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, liefert die lokale Maximalstelle der zugehörigen Funktion .
In den folgenden Aufgabenteilen sei . Die Funktion wird dabei mit bezeichnet.
Die folgende Abbildung 1 zeigt den Graphen der Funktion .
b) (1)
(i) Untersuchen Sie rechnerisch, an welchen Stellen die Funktion lokale Extrema besitzt.
(ii) Geben Sie an, welche Höchstgeschwindigkeit der Dragster erreicht.
[Zur Kontrolle: Für die Maximalstelle von gilt .]
s
m/s
(2)
Als Beschleunigung bezeichnet man die momentane Änderungsrate der Geschwindigkeit.
Bestimmen Sie die Beschleunigung des Dragsters zu Beginn des Rennens und weisen Sie rechnerisch nach, dass sie zu diesem Zeitpunkt ihren größten Wert annimmt.
Aufgabe B1 - Teilaufgabe b(3) · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder in einer Motorsportveranstaltung an und müssen nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich bewältigen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehrere tausend PS bzw. kW betragen kann.
Für Rennen verschiedener Dragster wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit durch Funktionen mit
beschrieben. Dabei bezeichnet die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s) und die Momentangeschwindigkeit des jeweiligen Dragsters in Meter pro Sekunde (m/s).
Den Zeitpunkt, an dem ein Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, liefert die lokale Maximalstelle der zugehörigen Funktion .
In den folgenden Aufgabenteilen sei . Die Funktion wird dabei mit bezeichnet.
Die folgende Abbildung 1 zeigt den Graphen der Funktion .
b) (3)
Mit soll die Strecke beschrieben werden, die der Dragster in der Beschleunigungsphase vom Start bis zum Zeitpunkt zurückgelegt hat. Dabei muss die Funktion die Bedingung erfüllen.
(i) Begründen Sie, warum die Bedingung allein die Funktion noch nicht eindeutig bestimmt.
(ii) Geben Sie eine zusätzliche Bedingung an, die neben erfüllen muss, damit durch beide Bedingungen zusammen eindeutig bestimmt ist.
Aufgabe B1 - Teilaufgabe c · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder in einer Motorsportveranstaltung an und müssen nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich bewältigen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehrere tausend PS bzw. kW betragen kann.
Für Rennen verschiedener Dragster wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der jeweiligen Höchstgeschwindigkeit durch Funktionen mit
beschrieben. Dabei bezeichnet die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s) und die Momentangeschwindigkeit des jeweiligen Dragsters in Meter pro Sekunde (m/s).
Den Zeitpunkt, an dem ein Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, liefert die lokale Maximalstelle der zugehörigen Funktion .
In den folgenden Aufgabenteilen sei . Die Funktion wird dabei mit bezeichnet.
Die folgende Abbildung 1 zeigt den Graphen der Funktion .
Parallel zur Rennstrecke bewegt sich ein Kamerafahrzeug mit der gleichbleibenden Geschwindigkeit . Im Moment des Dragster-Starts liegt das Kamerafahrzeug unmittelbar neben dem Dragster. Diese konstante Geschwindigkeit wird durch eine Funktion beschrieben; dabei ist die Geschwindigkeit und die seit dem Start des Dragsters vergangene Zeit.
(1)
Zeichnen Sie den Graphen von in das Koordinatensystem (Abbildung 1) ein und bestimmen Sie im Bereich die Koordinaten des Schnittpunktes der beiden Graphen von und .
$(
(2)
Für beträgt das Integral ungefähr .
Erläutern Sie, was dieser Wert im Sachzusammenhang bedeutet.
(3)
Erläutern Sie im Sachzusammenhang ohne zusätzliche Rechnung, bei welchem Wert von im Intervall das Integral aus c)(2) maximal wird, und geben Sie dieses Maximum an.
m
(4)
Für genau einen Wert von mit ist .
Bestimmen Sie diesen Wert von und erläutern Sie, was er im Sachzusammenhang bedeutet.
Aufgabe B1 - Teilaufgabe d · Integralrechnung: Flächen und Bestände
In Abbildung 2 ist die Geschwindigkeit des Dragsters während der ersten sechs Sekunden nach dem Start zu sehen.
Sobald der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, bewegt er sich noch zwei weitere Sekunden mit unveränderter Geschwindigkeit. In diesem Zeitraum passiert er die Ziellinie. Die Rennstrecke ist 402 m lang.
Der Fahrer leitet acht Sekunden nach dem Start das Bremsen ein. Ab diesem Zeitpunkt beschreibt eine lineare Funktion die Geschwindigkeit des Dragsters. Nach 20 Sekunden, gerechnet vom Start, steht der Dragster still.
(1)
Stellen Sie in Abbildung 2 den Verlauf der Dragster-Geschwindigkeit während der Phase mit konstanter Geschwindigkeit grafisch dar.
Bestimmen Sie, wie viele Sekunden nach dem Start vergehen, bis der Dragster die Ziellinie passiert.
[Zur Kontrolle: Der Dragster passiert die Ziellinie etwa 6,9 Sekunden nach dem Start.]
(2)
Der Fahrer leitet acht Sekunden nach dem Start den Bremsvorgang ein. Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschwindigkeit des Dragsters durch eine lineare Funktion modelliert. Der Dragster steht 20 Sekunden nach dem Start still.
Stellen Sie in Abbildung 2 den Verlauf der Dragster-Geschwindigkeit während des Bremsvorgangs grafisch dar.
Bestimmen Sie durch Rechnung eine Funktionsgleichung für .
(3)
Hinter der Ziellinie schließt sich eine „Bremszone“ von 805 Metern Länge an.
Zeigen Sie, dass der Dragster noch innerhalb dieser Zone zum Stillstand kommt.
Aufgabe B2 - Teilaufgabe a · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)
Betrachtet wird die ganzrationale Funktion vierten Grades, die durch folgende Funktionsgleichung festgelegt ist:
Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen von :
a)
Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion vierten Grades. Ihr Graph verläuft durch den Koordinatenursprung und ist symmetrisch bezüglich der -Achse. Der Graph von besitzt den Wendepunkt .
Mit diesen Informationen lässt sich eine Funktionsgleichung von bestimmen.
Ermitteln Sie eine Gleichung der Funktion .
[Zur Kontrolle: .] (5 Punkte)
Aufgabe B2 - Teilaufgabe b · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Betrachtet wird die ganzrationale Funktion vierten Grades, die durch folgende Funktionsgleichung festgelegt ist:
Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen von :
Für jedes mit sind die Punkte , und die Eckpunkte eines Dreiecks .
(1)
Weisen Sie nach, dass sich der Flächeninhalt des Dreiecks so darstellen lässt:
(2)
Ermitteln Sie den maximalen Flächeninhalt des Dreiecks mit .
Aufgabe B2 - Teilaufgabe c · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die ganzrationale Funktion vierten Grades, die durch folgende Funktionsgleichung festgelegt ist:
Die nachstehende Abbildung zeigt den Graphen von :
Die Sekante, die durch die beiden Wendepunkte des Graphen von verläuft, ist der Graph der Funktion mit .
(1)
Zeichnen Sie die Sekante in die vorliegende Abbildung ein.
Diese Sekante schneidet den Graphen von außerdem an den Stellen und .
[Ein Nachweis wird nicht verlangt.]
(2) (i)
Ermitteln Sie .
(2) (ii)
Begründen Sie unter Nutzung Ihres Ergebnisses (z. B. anhand der Abbildung) ohne zusätzliche Rechnung:
Aufgabe B2 - Teilaufgabe d (Differentialrechnung) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Betrachtet wird die Funktion mit . Der Graph von ist in der folgenden Abbildung zu sehen:
Für jedes ist der Graph von mitbeschreibt die Tangente an den Graphen von im Punkt .
Die x-Koordinaten der gemeinsamen Punkte der Graphen von und sind die Lösungen der Gleichung . Mit einem Computeralgebrasystem erhält man dafür die Lösungen , und :
d) (1)
Zeigen Sie: Für jedes stellt der Graph von mit
die Tangente an den Graphen von im Punkt dar.
d) (2) (iii)
Ermitteln Sie rechnerisch, wie groß der maximale Abstand in -Richtung zwischen den Graphen von und im Intervall ist.
Aufgabe B2 - Teilaufgabe d (Integralrechnung) · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die Funktion mit . Der Graph von ist in der folgenden Abbildung zu sehen:
Für jedes ist der Graph von mitbeschreibt die Tangente an den Graphen von im Punkt .
Die x-Koordinaten der gemeinsamen Punkte der Graphen von und sind die Lösungen der Gleichung . Mit einem Computeralgebrasystem erhält man dafür die Lösungen , und :
d) (1)
Zeigen Sie: Der Graph von mit ist für jedes die Tangente an den Graphen von im Punkt .
d) (2) (i)
Geben Sie für die Stellen , und an und zeichnen Sie den Graphen von in die Abbildung ein.
d) (2) (ii)
Ermitteln Sie den Flächeninhalt des Bereichs, den die Graphen von und einschließen.
d) (2) (iii)
Ermitteln Sie rechnerisch den größten Abstand in y-Richtung, den die Graphen von und im Intervall zueinander haben.
d) (3) (i)
Außer für gibt es drei weitere Werte von , bei denen die Graphen von und eine Fläche begrenzen, die nur aus einem Teilstück besteht. Ermitteln Sie diese Werte.
d) (3) (ii)
Begründen Sie, dass die Graphen der Funktionen und für und für keine Fläche einschließen.
d) (4)
Die Graphen von und begrenzen eine Fläche aus zwei Teilstücken. Eine Schülerin meint, die größere der beiden Teilflächen sei mehr als achtmal so groß wie die kleinere. Prüfen Sie, ob diese Behauptung zutrifft.
d) (5)
Im Bereich gilt für die Werte , und (siehe oben): . Die Graphen von und schließen für eine Fläche ein, die aus zwei Teilstücken besteht. Eines dieser Teilstücke liegt unterhalb des Graphen von und das andere Teilstück liegt oberhalb des Graphen von . [Diese Aussagen können Sie ohne Nachweis verwenden.] Es gibt genau einen Wert von mit , für den diese beiden Teilstücke den gleichen Flächeninhalt besitzen. Geben Sie einen Ansatz an, mit dem sich dieser Wert berechnen lässt.
Aufgabe B3 - Teilaufgabe a (Metrik) · Längen, Winkel und Abstände im Raum
Aufgabenstellung:
Vom Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Landebahn misst nur etwa 527 m in der Länge und etwa 20 m in der Breite und ist geneigt. Gelandet wird ausschließlich bergauf, gestartet ausschließlich bergab: Bei der Landung rollen die Flugzeuge auf eine Felswand zu, beim Start auf eine tiefe Schlucht. Direkt an die Landebahn schließen Gebäude des Ortes an.
In Abbildung 2 wird die rechteckige Landebahn in einem kartesischen Koordinatensystem durch die Eckpunkte , , und modelliert; dabei steht eine Längeneinheit für einen Meter in der Realität.
a) (1)
Geben Sie die Koordinaten des Punktes an.
a) (2)
Weisen Sie durch eine Rechnung nach, dass die Landebahn die Länge von ca. hat.
a) (4)
Berechnen Sie den Winkel, den die Landebahn mit der Horizontalen einschließt, sowie die Steigung der Landebahn in Prozent.
Aufgabe B3 - Teilaufgabe a(3) · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
Aufgabenstellung:
Vom Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Landebahn misst nur etwa 527 m in der Länge und etwa 20 m in der Breite und ist geneigt. Gelandet wird ausschließlich bergauf, gestartet ausschließlich bergab: Bei der Landung rollen die Flugzeuge auf eine Felswand zu, beim Start auf eine tiefe Schlucht. Direkt an die Landebahn schließen Gebäude des Ortes an.
In Abbildung 2 wird die rechteckige Landebahn in einem kartesischen Koordinatensystem durch die Eckpunkte , , und modelliert; dabei steht eine Längeneinheit für einen Meter in der Realität.
a) (3)
Stellen Sie eine Koordinatengleichung für die Ebene auf, in der die Punkte , und liegen.
Aufgabe B3 - Teilaufgabe b · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
Aufgabenstellung:
Vom Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Landebahn misst nur etwa 527 m in der Länge und etwa 20 m in der Breite und ist geneigt. Gelandet wird ausschließlich bergauf, gestartet ausschließlich bergab: Bei der Landung rollen die Flugzeuge auf eine Felswand zu, beim Start auf eine tiefe Schlucht. Direkt an die Landebahn schließen Gebäude des Ortes an.
In Abbildung 2 wird die rechteckige Landebahn in einem kartesischen Koordinatensystem durch die Eckpunkte , , und modelliert; dabei steht eine Längeneinheit für einen Meter in der Realität.
Teilaufgabe b)
b) (1)
Damit eine Landung sicher gelingt, muss das Flugzeug im ersten Viertel der Landebahn den Boden berühren. Als Orientierungshilfe für den Piloten gibt es quer zur Landebahn eine geradlinige Markierungsstrecke der Länge (siehe Abbildung 2). Sie unterteilt die Landebahn im Verhältnis .
Stellen Sie in Parameterform dar.
b) (2)
Ein Flugzeug fliegt im Landeanflug entlang der Geraden
die die Ebene im Punkt mit
trifft. [Ein Nachweis ist nicht erforderlich]
(i)
Geben Sie an, zwischen welchen Werten die -Koordinate des Schnittpunktes liegen muss, damit das Flugzeug bei unverändertem Kurs im ersten Viertel der Landebahn aufsetzt.
(ii)
Ermitteln Sie alle Werte für so, dass die -Koordinate des Schnittpunktes zwischen den Werten aus (i) liegt.
Aufgabe B3 - Teilaufgabe c · Längen, Winkel und Abstände im Raum
Aufgabenstellung:
Vom Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Landebahn misst nur etwa 527 m in der Länge und etwa 20 m in der Breite und ist geneigt. Gelandet wird ausschließlich bergauf, gestartet ausschließlich bergab: Bei der Landung rollen die Flugzeuge auf eine Felswand zu, beim Start auf eine tiefe Schlucht. Direkt an die Landebahn schließen Gebäude des Ortes an.
In Abbildung 2 wird die rechteckige Landebahn in einem kartesischen Koordinatensystem durch die Eckpunkte , , und modelliert; dabei steht eine Längeneinheit für einen Meter in der Realität.
Teilaufgabe c)
c) (1)
Damit Landungen sicher ablaufen, wird die Landebahn in regelmäßigen Abständen überprüft. Hierfür soll eine Drohne in einer Ebene fliegen, die zur Ebene einen Abstand von hat.
Bestimmen Sie durch Rechnung einen Punkt, der in der Ebene liegt.
c) (2)
Während das Flugzeug ausrollt, verläuft die rechte Tragflächenspitze auf einer Strecke der Geraden
Rechts neben der Landebahn steht ein großer Baum, dessen Astspitze im Punkt liegt.
Bestimmen Sie durch Rechnung den Abstand des Punktes von der Geraden .
Aufgabe B4 - Teilaufgabe a · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten
Aufgabenstellung:
Jeder Mensch gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B oder AB). Zusätzlich gibt es ein weiteres Blutmerkmal, den Rhesusfaktor, der entweder positiv oder negativ ausgeprägt ist. Wie sich diese Blutmerkmale auf die Bevölkerung verteilen, unterscheidet sich von Land zu Land.
Für die Bevölkerung Deutschlands gilt näherungsweise die folgende Verteilung 1:
1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts
https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)
Um Komplikationen bei einer Bluttransfusion zu vermeiden, sind die Blutmerkmale Blutgruppe und Rhesusfaktor zu berücksichtigen. Erst beide Merkmale zusammen legen fest, welche Person für welche andere als Blutspender infrage kommt.
(1)
Weisen Sie nach, dass von den Personen mit der Blutgruppe B etwa den Rhesusfaktor negativ haben.
(2)
Aus der Gruppe der Personen mit Blutgruppe B werden zufällig zwei Personen gewählt.
Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass beide ausgewählten Personen denselben Rhesusfaktor haben.
Aufgabe B4 - Teilaufgabe b · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Aufgabenstellung:
Jeder Mensch gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B oder AB). Zusätzlich gibt es ein weiteres Blutmerkmal, den Rhesusfaktor, der entweder positiv oder negativ ausgeprägt ist. Wie sich diese Blutmerkmale auf die Bevölkerung verteilen, unterscheidet sich von Land zu Land.
Für die Bevölkerung Deutschlands gilt näherungsweise die folgende Verteilung 1:
1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts
https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)
b) In den nachstehenden Teilaufgaben gilt für jede Blutgruppe die Annahme, dass die Anzahl der Personen dieser Blutgruppe in einer Zufallsauswahl von 200 Personen binomialverteilt ist.
Die relativen Häufigkeiten aus der Tabelle auf Seite 1 sind dabei als Wahrscheinlichkeiten zu verwenden.
(1)
Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter den zufällig ausgewählten 200 Personen mindestens 20 die Blutgruppe B haben.
(2)
Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit für das nachstehende Ereignis :
: Die Anzahl der Personen mit Blutgruppe A unter 200 zufällig ausgewählten Personen liegt höchstens 1,5-Standardabweichungen von ihrem Erwartungswert entfernt.
(3)
Die Abbildungen 1 – 3 zeigen die Wahrscheinlichkeitsverteilungen dreier binomialverteilter Zufallsgrößen. Eine davon beschreibt die Anzahl der Personen mit Blutgruppe B unter 200 zufällig ausgewählten Personen.
Begründen Sie für jede der beiden nicht passenden Abbildungen, weshalb sie nicht die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Anzahl der Personen mit Blutgruppe B unter 200 zufällig ausgewählten Personen darstellen kann.
Aufgabe B4 - Teilaufgabe c · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Aufgabenstellung:
Jeder Mensch gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B oder AB). Zusätzlich gibt es ein weiteres Blutmerkmal, den Rhesusfaktor, der entweder positiv oder negativ ausgeprägt ist. Wie sich diese Blutmerkmale auf die Bevölkerung verteilen, unterscheidet sich von Land zu Land.
Für die Bevölkerung Deutschlands gilt näherungsweise die folgende Verteilung 1:
1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts
https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)
c) Blut der Blutgruppe 0 mit Rhesusfaktor negativ hat eine besondere Bedeutung, da es wegen seiner guten Verträglichkeit in Notfällen besonders oft verwendet wird.
Bestimmen Sie, wie viele zufällig ausgewählte Personen mindestens Blut spenden müssen, damit mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens wenigstens 20 Spenden der Blutgruppe 0 mit Rhesusfaktor negativ vorliegen.
[4 Punkte]
Aufgabe B4 - Teilaufgabe d · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle
Aufgabenstellung:
Jeder Mensch gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B oder AB). Zusätzlich gibt es ein weiteres Blutmerkmal, den Rhesusfaktor, der entweder positiv oder negativ ausgeprägt ist. Wie sich diese Blutmerkmale auf die Bevölkerung verteilen, unterscheidet sich von Land zu Land.
Für die Bevölkerung Deutschlands gilt näherungsweise die folgende Verteilung 1:
1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts
https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)
d) Die Blutgruppe kann sich darauf auswirken, wie schwer Erkrankungen verlaufen. Für eine bestimmte Erkrankung beträgt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs in der Gesamtbevölkerung . Eine Wissenschaftlerin nimmt an, dass diese Wahrscheinlichkeit bei Menschen mit Blutgruppe A niedriger ist. Bevor sie veröffentlicht, testet sie ihre Annahme mit einem Hypothesentest zum Signifikanzniveau . Dazu untersucht sie die Krankheitsverläufe von zufällig ausgewählten Personen mit Blutgruppe A, die an dieser Krankheit erkrankt sind (im Folgenden: Erkrankte), und zählt, wie viele davon einen schweren Verlauf hatten.
Sie legt als Nullhypothese fest: .
(1)
Erläutern Sie, welchen Fehler die Wissenschaftlerin mit dieser Wahl der Nullhypothese ausschließen will.
[2 Punkte]
(2)
Von zufällig ausgewählten Erkrankten mit Blutgruppe A haben 85 einen schweren Verlauf dieser Erkrankung.
Beurteilen Sie, ob die Wissenschaftlerin aufgrund dieses Ergebnisses annehmen sollte, dass Personen mit Blutgruppe A eine geringere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf dieser Erkrankung haben.
[3 Punkte]
Nein
Ja
Aufgabe B5 - Teilaufgabe a(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften
Als Wüstentiere müssen Dromedare oft mit stark wechselnden Umgebungstemperaturen zurechtkommen und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Bei Durst passt sich ihre Körpertemperatur deshalb so an, dass sie weniger schwitzen und dadurch Wasser einsparen.
Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.
Für wird die Körpertemperatur dieses Dromedars (näherungsweise) durch die Funktion modelliert mitHierbei steht mit für die Stunden seit Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
a) (1)
Ermitteln Sie rechnerisch, wie lange die Körpertemperatur des Dromedars im betrachteten Zeitraum mindestens beträgt.
Aufgabe B5 - Teilaufgabe a(2) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Als Wüstentiere müssen Dromedare oft mit stark wechselnden Umgebungstemperaturen zurechtkommen und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Bei Durst passt sich ihre Körpertemperatur deshalb so an, dass sie weniger schwitzen und dadurch Wasser einsparen.
Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.
Für wird die Körpertemperatur dieses Dromedars (näherungsweise) durch die Funktion modelliert mitHierbei steht mit für die Stunden seit Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
a) (2)
Als Temperaturspanne bezeichnet man den Unterschied zwischen höchster und niedrigster Körpertemperatur. Bei durstenden Dromedaren fällt sie aufgrund der Anpassung an das Wüstenleben deutlich größer aus als beim Menschen.
Bestimmen Sie rechnerisch die Temperaturspanne des Dromedars für den betrachteten Zeitraum.
Aufgabe B5 - Teilaufgabe b · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Als Wüstentiere müssen Dromedare oft mit stark wechselnden Umgebungstemperaturen zurechtkommen und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Bei Durst passt sich ihre Körpertemperatur deshalb so an, dass sie weniger schwitzen und dadurch Wasser einsparen.
Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.
Für wird die Körpertemperatur dieses Dromedars (näherungsweise) durch die Funktion modelliert mitHierbei steht mit für die Stunden seit Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
Der durchschnittliche Wert einer Funktion im Intervall wird durch berechnet.
b) (1)
Bestimmen Sie die mittlere Körpertemperatur des Dromedars für den Zeitraum von 0 Uhr bis 20 Uhr.
b) (2)
Nun sollen Zeiträume der Länge zwei Stunden untersucht werden, die zum Zeitpunkt beginnen.
Bestimmen Sie diejenigen Werte von , für die die mittlere Körpertemperatur des Dromedars mindestens beträgt.
Aufgabe B5 - Teilaufgabe c · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)
Als Wüstentiere müssen Dromedare oft mit stark wechselnden Umgebungstemperaturen zurechtkommen und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Bei Durst passt sich ihre Körpertemperatur deshalb so an, dass sie weniger schwitzen und dadurch Wasser einsparen.
Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.
Für wird die Körpertemperatur dieses Dromedars (näherungsweise) durch die Funktion modelliert mitHierbei steht mit für die Stunden seit Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
Bis zum Tagesende um 24 Uhr nimmt die Körpertemperatur des durstenden Dromedars weiter ab. Um 24 Uhr liegt sie bei ungefähr . Eine quadratische Funktion mit soll für den Temperaturverlauf modellieren. Im Punkt soll der Graph von ohne Knick an den Graphen der Funktion anschließen. Außerdem soll der Punkt auf dem Graphen von liegen.
Geben Sie drei Gleichungen an, durch die sich die Funktion ermitteln lässt.
Aufgabe B5 - Teilaufgabe d(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften
Als Wüstentiere müssen Dromedare oft mit stark wechselnden Umgebungstemperaturen zurechtkommen und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Bei Durst passt sich ihre Körpertemperatur deshalb so an, dass sie weniger schwitzen und dadurch Wasser einsparen.
Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.
Für wird die Körpertemperatur dieses Dromedars (näherungsweise) durch die Funktion modelliert mitHierbei steht mit für die Stunden seit Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
Für wird die Körpertemperatur weiterer Dromedare (näherungsweise) durch Funktionen modelliert mit
Hierbei steht mit für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Der Parameter hängt von der Wasserversorgung des einzelnen Dromedars sowie von der Umgebungstemperatur ab.
Abbildung 2 zeigt neben dem Graphen von auch die Graphen von für , und .
Geben Sie an, welchem Wert von jeder der Graphen jeweils zugeordnet werden kann.
Graph :
Graph :
Graph :
Aufgabe B5 - Teilaufgabe d(2) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Als Wüstentiere müssen Dromedare oft mit stark wechselnden Umgebungstemperaturen zurechtkommen und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Bei Durst passt sich ihre Körpertemperatur deshalb so an, dass sie weniger schwitzen und dadurch Wasser einsparen.
Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.
Für wird die Körpertemperatur dieses Dromedars (näherungsweise) durch die Funktion modelliert mitHierbei steht mit für die Stunden seit Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von .
Für weitere Dromedare lässt sich der Verlauf der Körpertemperatur für näherungsweise mit Funktionen modellieren, wobei gilt:Hierbei steht mit für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Der Parameter hängt von der Wasserversorgung des einzelnen Dromedars sowie von der Umgebungstemperatur ab.
Selbst unter extremen Bedingungen übersteigt die Körpertemperatur eines gesunden Dromedars nicht und sinkt auch nicht unter .
(i)
Begründen Sie, ohne weitere Rechnung, dass und die Funktion übereinstimmende Extremstellen besitzen, nämlich und .
(ii)
Ermitteln Sie, für welche Werte von im Intervall die Funktionswerte weder größer als noch kleiner als sind.
Hinweis: Die Randwerte müssen hier nicht untersucht werden.
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- Längen, Winkel und Abstände im Raum · 272 Aufgaben · 45 % Wahrscheinlichkeit
- Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · 462 Aufgaben · 35 % Wahrscheinlichkeit
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