Abitur NRW Mathematik 2023 · LK · Nachtermin · CAS
Abiturprüfung Mathematik in Nordrhein-Westfalen 2023, LK · Nachtermin · CAS: 23 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Funktionen und ihre Eigenschaften. Kostenlos.
Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Integralrechnung: Flächen und Bestände · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle
Teilaufgabe a · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Betrachtet wird die Funktion mit , .
(1)
Weisen Sie nach, dass der Graph von an der Stelle einen lokalen Hochpunkt besitzt.
(2)
Begründen Sie, dass die Tangente an den Graphen von an der Stelle den Punkt enthält.
(3)
Der Punkt ist ein Punkt des Graphen von . Zeigen Sie, dass die Gerade durch und den Graphen von im Punkt tangential berührt.
Teilaufgabe b · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die Funktion mit , , , .
(1)
Geben Sie in Abhängigkeit von die Nullstellen der Funktion an.
(2)
Bestimmen Sie den Wert von , für den die Fläche zwischen dem Graphen von und der -Achse den Flächeninhalt FE hat.
Teilaufgabe c(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften
Betrachtet wird die Funktion mit der Funktionsgleichung und .
(1)
Berechnen Sie sämtliche Nullstellen von .
Teilaufgabe c(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die Funktion mit der Funktionsgleichung und .
(2) Gegeben sind und die Funktion mit der GleichungBerechnen Sie und ermitteln Sie anhand eines Vergleichs mit die Gleichung einer Stammfunktion der Funktion .
Teilaufgabe d · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Gegeben sind die Funktionen und mitundDie Graphen der beiden Funktionen sind in Abbildung 1 dargestellt.
(1)
Weisen Sie rechnerisch nach, dass die beiden Funktionsgraphen sich nur an der Stelle schneiden.
Außerdem ist die Funktion mit , vorgegeben.
(2)
Weisen Sie nach, dass eine Stammfunktion zur Differenzfunktion mit darstellt.
(3)
Berechnen Sie den Inhalt der in Abbildung 1 schraffierten Fläche.
Teilaufgabe e (Geometrie) · Längen, Winkel und Abstände im Raum
Gegeben sind die Vektoren und mit .
(1)
Für passende Werte von und spannen die Vektoren und ein Rechteck auf.
Geben Sie dafür ein mögliches Wertepaar an.
(2)
Für bestimmte Werte von und ist das von und aufgespannte Rechteck sogar ein Quadrat.
Ermitteln Sie sämtliche möglichen Werte von und .
Teilaufgabe f (Geometrie) · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
f) Gegeben ist die Ebene .
Abbildung 2 zeigt einen Teil der Ebene .
(1) (i)
In Abbildung 2 sieht man ein Parallelogramm, das in der Ebene liegt. Es lässt sich darstellen durch wobei und ganzzahlig sind.
Geben Sie anhand von Abbildung 2 die Werte und an.
(ii)
Zeichnen Sie in Abbildung 2 alle Punkte der Ebene ein, die man erhält, wenn man in die Parametergleichung von für und jeweils sämtliche Werte mit und einsetzt.
(2)
Gegeben sei: .
Ermitteln Sie für eine Gleichung in Normalenform.
Teilaufgabe e (Stochastik) · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
e) Für eine neue Mandarinensorte gilt: Eine zufällig gewählte Mandarine enthält nur mit einer Wahrscheinlichkeit von Kerne. Die Zufallsgröße beschreibt, wie viele Mandarinen in einer Kiste mit Mandarinen Kerne enthalten.
(1)
Berechnen Sie sowohl den Erwartungswert als auch die Standardabweichung von .
(2)
Geben Sie im Sachzusammenhang ein Ereignis an, dessen Wahrscheinlichkeit sich mit dem Term bestimmen lässt.
(3)
Begründen Sie mithilfe eines passenden Terms, dass es nahezu sicher ist, dass in einer Kiste mit Mandarinen mindestens eine Mandarine keine Kerne hat; die Wahrscheinlichkeit hierfür beträgt also nahezu .
Teilaufgabe f (Stochastik) · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
An einer Würfelbude auf einem Schulfest wird das folgende Spiel angeboten:
Wer 0,50 € einsetzt, darf dreimal mit einem handelsüblichen Würfel werfen. Jede geworfene 6 wird mit 1 € ausgezahlt. Die Zufallsgröße beschreibt den ausgezahlten Betrag.
(1)
Geben Sie in der nachstehenden Tabelle die Wahrscheinlichkeiten an:
(2)
Ermitteln Sie den minimalen Einsatz pro Spiel, bei dem die Betreiber der Würfelbude langfristig einen Gewinn erzielen.
Aufgabe B1 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Betrachtet wird die Funktion mit der Gleichung
Gegeben ist eine Schar von Funktionen durch die Gleichung
Die Abbildung zeigt den Graphen der Funktion .
Betrachtet wird die Funktion mit der Gleichung
Teilaufgabe a)
a) (1)
Der Graph von besitzt zwei lokale Extrempunkte.
Bestimmen Sie die Koordinaten dieser beiden Punkte.
Hochpunkt:
Tiefpunkt:
a) (2)
Untersuchen Sie rechnerisch auf Wendestellen, wobei Sie keine aus Funktionsgraphen entnommenen Werte oder Zusammenhänge heranziehen dürfen, und berechnen Sie anschließend die Koordinaten der Wendepunkte des Graphen von .
Erster Wendepunkt:
Zweiter Wendepunkt:
a) (3)
Zeigen Sie rechnerisch, dass die Tangente an den Graphen von im Punkt ist.
Teilaufgabe b)
b) (1) (i)
Zeigen Sie:
Der Graph jeder Funktion der Schar besitzt genau einen Hochpunkt sowie genau einen Tiefpunkt.
b) (1) (ii)
Zeigen Sie:
Sämtliche Extrempunkte der Graphen der Schar liegen auf dem Graphen der Funktion mit .
b) (3) (i)
Für spannen die Punkte , und das Dreieck auf.
Begründen Sie, dass der Flächeninhalt des Dreiecks in Abhängigkeit von mit der Gleichung
berechnen lässt.
b) (3) (ii)
Bestimmen Sie für den größtmöglichen Flächeninhalt des Dreiecks .
Aufgabe B1 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Betrachtet wird die Funktion mit der Gleichung
Gegeben ist eine Schar von Funktionen durch die Gleichung
Die Abbildung zeigt den Graphen der Funktion .
Betrachtet wird die Funktion mit der Gleichung
a) (4) (i)
Bestimmen Sie den Inhalt der Fläche , die vom Graphen der Funktion und der Tangente begrenzt wird.
FE
a) (4) (ii)
Die Fläche erstreckt sich teilweise unter die -Achse.
Bestimmen Sie, wie viel Prozent des Inhalts der Fläche auf diese Teilfläche entfallen.
%
b) (2)
Der Graph von und die -Achse begrenzen eine Fläche, die von der -Achse in zwei Teilflächen geteilt wird.
Untersuchen Sie, ob ein Parameter existiert, für den die Teilfläche rechts der -Achse doppelt so groß ist wie die Teilfläche links der -Achse.
Aufgabe B1 - Transformationen · Funktionen und ihre Eigenschaften
Betrachtet wird die Funktion mit der Gleichung
Gegeben ist eine Schar von Funktionen durch die Gleichung
Die Abbildung zeigt den Graphen der Funktion .
Betrachtet wird die Funktion mit der Gleichung
c) Gegeben ist die Funktion mit der Gleichung
(1)
Der Graph von geht durch eine Transformation aus dem Graphen der Funktion hervor. Geben Sie an, welche Transformation das ist. [2 Punkte]
(2)
Die Graphen der Funktionen und haben den Schnittpunkt und einen weiteren Schnittpunkt . Bestimmen Sie die Koordinaten des Punktes . [2 Punkte]
(3)
Der Graph von soll so transformiert werden, dass der entstehende Graph den Graphen von ebenfalls im Punkt schneidet, aber nicht mit dem Graphen von übereinstimmt. Beschreiben Sie eine passende Transformation und geben Sie die zugehörige Funktionsgleichung an. [3 Punkte]
Aufgabe B2 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Aufgabenstellung:
Abbildung 1 stellt eine Holzliege dar, deren geschwungene Liegefläche auf zwei Seitenteilen ruht. Für die Seitenteile wird Holz der Dicke verwendet. Ein Kubikzentimeter () dieses Holzes wiegt .
Abbildung 2 zeigt ein Modell des Längsschnitts eines Seitenteils dieser Liege. Dabei wird der obere Rand vom Graphen einer Funktion und der untere Rand vom Graphen einer Funktion modelliert.
Die Funktionen und , deren Graphen den oberen und unteren Rand in einem passenden Intervall beschreiben, sind gegeben durch:
In der Realität steht eine Längeneinheit des Modells für .
Normalerweise liegt man so auf der Liege, dass sich im Längsschnitt die Kniekehlen etwa in dem Punkt befinden, der im Modell dem lokalen Hochpunkt des Graphen von entspricht. Das Gesäß liegt dann etwa im Punkt, der im Modell durch den lokalen Tiefpunkt des Graphen von gegeben ist (siehe Abbildung 2). Eine Liege ist bequem, wenn die Oberschenkellänge ungefähr dem Abstand dieser beiden Punkte entspricht (erste Bedingung) und zudem die Steigung zwischen diesen Punkten stets zwischen und liegt (zweite Bedingung).
Bei der Optimierung der Liegenform zeigte sich, dass eine gerade Liegefläche im Kopfbereich vorteilhafter ist. Daher ersetzt man für den Graphen von durch die Tangente an den Graphen von im Punkt (siehe Abbildung 3).
Die Hersteller möchten zukünftig auch Liegen anbieten, die individuell an die jeweilige Körpergröße angepasst sind. Sie benutzen zur Modellierung des oberen Randes des Seitenteils für geeignete Funktionen mit
In der Regel liegt eine Person so auf der Liege, dass im Längsschnitt die Kniekehlen etwa an dem Punkt liegen, den im Modell der lokale Hochpunkt des Graphen von darstellt. Das Gesäß liegt dann etwa an dem Punkt, der im Modell dem lokalen Tiefpunkt des Graphen von entspricht (siehe Abbildung 2). Eine Liege ist bequem, wenn die Oberschenkellänge ungefähr so groß ist wie der Abstand dieser beiden Punkte (erste Bedingung). Zudem soll die Steigung zwischen diesen beiden Punkten stets zwischen und liegen (zweite Bedingung).
a)
(1) Ermitteln Sie die Koordinaten des Hoch- und des Tiefpunkts des Graphen von .
[Zur Kontrolle: Die Extremstellen sind und .]
(2) Berechnen Sie, wie weit Hoch- und Tiefpunkt voneinander entfernt sind.
(3) Bestimmen Sie rechnerisch die Steigung des Graphen von an der Wendestelle, ohne Werte oder Zusammenhänge zu nutzen, die aus Funktionsgraphen abgelesen wurden.
(4) Menschen mit einer Körpergröße von haben im Mittel eine Oberschenkellänge von . Beurteilen Sie, ob die Liege für eine solche Person beide Bedingungen einer bequemen Liege erfüllt.
Bei dem Versuch, die Form der Liege zu optimieren, wurde festgestellt, dass es besser ist, die Form der Liegefläche im Kopfbereich gerade zu gestalten. Deshalb wird nun für der Graph der Funktion durch die Tangente an den Graphen von im Punkt ersetzt (siehe Abbildung 3).
b)
(1) Bestimmen Sie rechnerisch eine Gleichung der Tangente .
[Zur Kontrolle: .]
(2) Ermitteln Sie den Inhalt der schraffierten Fläche (siehe Abbildung 3) unter Angabe der benötigten Integrale.
[Zur Kontrolle: Der Inhalt der schraffierten Fläche beträgt ungefähr .]
(3) Berechnen Sie die Masse eines Seitenteils der optimierten Liege.
c)
Am Seitenteil soll eine Leiste angebracht werden, die parallel zur -Achse verläuft (siehe Abbildung 3). Die Leiste soll an der Stelle mit angebracht werden, an der die vertikale Entfernung (Entfernung in -Richtung) zwischen dem oberen Rand und dem unteren Rand des Seitenteils maximal ist.
Ermitteln Sie die maximale vertikale Entfernung zwischen dem oberen und dem unteren Rand des Seitenteils.
Die Hersteller möchten zukünftig auch Liegen anbieten, die individuell an die jeweilige Körpergröße angepasst sind. Sie benutzen zur Modellierung des oberen Randes des Seitenteils für geeignete Funktionen mit
d)
(1) Bestimmen Sie rechnerisch die Koordinaten der lokalen Extrempunkte und die Art der Extrempunkte des Graphen von in Abhängigkeit von .
[Zur Kontrolle: Die Extremstellen von sind und .]
(2) Bestimmen Sie so, dass bei Modellierung der Liegefläche mit der Funktion die erste Bedingung für eine bequeme Liege für ein zehnjähriges Kind der Körpergröße mit der Oberschenkellänge von ca. erfüllt ist.
(3) Erläutern Sie, wie die Werte von variiert werden müssen, um bei Modellierung der Liegefläche mit eine Liege für große bzw. kleine Menschen zu bekommen.
(4) Zeigen Sie, dass für die Funktion die Steigung an der Wendestelle unabhängig von ist und dass alle mit einer Funktion modellierten Liegen die zweite Bedingung für bequeme Liegen erfüllen.
Aufgabe B2 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Aufgabenstellung:
Abbildung 1 stellt eine Holzliege dar, deren geschwungene Liegefläche auf zwei Seitenteilen ruht. Für die Seitenteile wird Holz der Dicke verwendet. Ein Kubikzentimeter () dieses Holzes wiegt .
Abbildung 2 zeigt ein Modell des Längsschnitts eines Seitenteils dieser Liege. Dabei wird der obere Rand vom Graphen einer Funktion und der untere Rand vom Graphen einer Funktion modelliert.
Die Funktionen und , deren Graphen den oberen und unteren Rand in einem passenden Intervall beschreiben, sind gegeben durch:
In der Realität steht eine Längeneinheit des Modells für .
Normalerweise liegt man so auf der Liege, dass sich im Längsschnitt die Kniekehlen etwa in dem Punkt befinden, der im Modell dem lokalen Hochpunkt des Graphen von entspricht. Das Gesäß liegt dann etwa im Punkt, der im Modell durch den lokalen Tiefpunkt des Graphen von gegeben ist (siehe Abbildung 2). Eine Liege ist bequem, wenn die Oberschenkellänge ungefähr dem Abstand dieser beiden Punkte entspricht (erste Bedingung) und zudem die Steigung zwischen diesen Punkten stets zwischen und liegt (zweite Bedingung).
Bei der Optimierung der Liegenform zeigte sich, dass eine gerade Liegefläche im Kopfbereich vorteilhafter ist. Daher ersetzt man für den Graphen von durch die Tangente an den Graphen von im Punkt (siehe Abbildung 3).
Die Hersteller möchten zukünftig auch Liegen anbieten, die individuell an die jeweilige Körpergröße angepasst sind. Sie benutzen zur Modellierung des oberen Randes des Seitenteils für geeignete Funktionen mit
Bei dem Versuch, die Form der Liege zu optimieren, wurde festgestellt, dass es besser ist, die Form der Liegefläche im Kopfbereich gerade zu gestalten. Deshalb wird nun für der Graph der Funktion durch die Tangente an den Graphen von im Punkt ersetzt (siehe Abbildung 3).
b)
(2)
Ermitteln Sie den Flächeninhalt des schraffierten Bereichs (siehe Abbildung 3) und geben Sie dabei die dafür erforderlichen Integrale an.
[Zur Kontrolle: Die schraffierte Fläche hat einen Inhalt von etwa .]
(3)
Berechnen Sie die Masse eines einzelnen Seitenteils der optimierten Liege.
Aufgabe B3 - Geraden und Ebenen · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
Abbildung 1 zeigt einen Pyramidenstumpf. Das Koordinatensystem ist so festgelegt, dass die quadratische Grundfläche in der --Ebene liegt, während sich die quadratische Deckfläche in einer zur --Ebene parallelen Ebene auf der Höhe 10 befindet. Zudem geht die -Achse durch die Diagonalenschnittpunkte beider Quadrate. Die Seitenlänge der quadratischen Deckfläche beträgt 4.
Es gilt , , und .
Abbildung 2 zeigt einen Körper, der entsteht, wenn man die Deckfläche um um die -Achse dreht und die Grundfläche dabei unverändert lässt. In Abbildung 3 ist dieser Körper in der Draufsicht zu sehen. Für den in den Abbildungen 2 und 3 gezeigten Körper, auf den sich die folgenden Aufgaben beziehen, gilt:
, , ,
, , , .
b) (1) Die Punkte , und liegen in der Ebene .
(i)
Ermitteln Sie für die Ebene eine Gleichung in Koordinatenform.
(ii)
Untersuchen Sie durch eine Rechnung, ob auf der Ebene liegt.
(2)
Berechnen Sie, welchen Winkel die Kante mit der Grundfläche des Körpers einschließt.
°
c) Die Kante liegt in der Geraden , und die Kante liegt in der Geraden .
(1)
Weisen Sie durch eine Rechnung nach, dass die Geraden und zueinander windschief sind.
Aufgabe B3 - Längen, Winkel und Abstände · Längen, Winkel und Abstände im Raum
Aufgabe B3 - Längen, Winkel und Abstände
Abbildung 1 zeigt einen Pyramidenstumpf. Das Koordinatensystem ist so festgelegt, dass die quadratische Grundfläche in der --Ebene liegt, während sich die quadratische Deckfläche in einer zur --Ebene parallelen Ebene auf der Höhe 10 befindet. Zudem geht die -Achse durch die Diagonalenschnittpunkte beider Quadrate. Die Seitenlänge der quadratischen Deckfläche beträgt 4.
Es gilt , , und .
Abbildung 2 zeigt einen Körper, der entsteht, wenn man die Deckfläche um um die -Achse dreht und die Grundfläche dabei unverändert lässt. In Abbildung 3 ist dieser Körper in der Draufsicht zu sehen. Für den in den Abbildungen 2 und 3 gezeigten Körper, auf den sich die folgenden Aufgaben beziehen, gilt:
, , ,
, , , .
a) (1)
Geben Sie an, welche Koordinaten der Punkt besitzt.
a) (2)
Berechnen Sie, welches Volumen der Pyramidenstumpf hat.
a) (3)
Berechnen Sie den Flächeninhalt der quadratischen Fläche , die entsteht, wenn der Pyramidenstumpf in der Höhe 5 von einer zur --Ebene parallelen Ebene geschnitten wird.
b) (1) (i)
Die Punkte , und liegen in der Ebene . Ermitteln Sie für eine Gleichung in Koordinatenform.
b) (1) (ii)
Untersuchen Sie durch eine Rechnung, ob ein Punkt der Ebene ist.
b) (2)
Berechnen Sie die Größe des Winkels, den die Kante mit der Grundfläche des Körpers einschließt.
°
c) (1)
Weisen Sie durch eine Rechnung nach, dass die Geraden und zueinander windschief sind.
c) (2) (i)
Bestimmen Sie mithilfe von (I), (II) und (III) die Werte von und .
c) (2) (ii)
Interpretieren Sie, was der Wert geometrisch bedeutet.
d) (1)
Weisen Sie nach: .
d) (2)
Zeigen Sie: Der Flächeninhalt des Quadrates in der Höhe beträgt .
d) (3)
Ermitteln Sie diejenige Höhe , für die das Quadrat den kleinsten Flächeninhalt hat.
d) (4)
In einer bestimmten Höhe gilt . Ermitteln Sie diese Höhe .
Aufgabe B3 - Extremwertaufgabe · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Abbildung 1 zeigt einen Pyramidenstumpf. Das Koordinatensystem ist so festgelegt, dass die quadratische Grundfläche in der --Ebene liegt, während sich die quadratische Deckfläche in einer zur --Ebene parallelen Ebene auf der Höhe 10 befindet. Zudem geht die -Achse durch die Diagonalenschnittpunkte beider Quadrate. Die Seitenlänge der quadratischen Deckfläche beträgt 4.
Es gilt , , und .
Abbildung 2 zeigt einen Körper, der entsteht, wenn man die Deckfläche um um die -Achse dreht und die Grundfläche dabei unverändert lässt. In Abbildung 3 ist dieser Körper in der Draufsicht zu sehen. Für den in den Abbildungen 2 und 3 gezeigten Körper, auf den sich die folgenden Aufgaben beziehen, gilt:
, , ,
, , , .
d) ist der Punkt auf der Kante in der Höhe , .
Die Punkte bilden in jeder Höhe , , ein Quadrat. Der Flächeninhalt des Quadrates in der Höhe beträgt
(3)
Ermitteln Sie diejenige Höhe , für die das Quadrat den kleinsten Flächeninhalt besitzt.
Aufgabe B4 - Mehrstufige Zufallsexperimente · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten
Mit Gesichtserkennungssystemen lassen sich Personen auf Fotos, in Videos oder live identifizieren. Das System gleicht dazu bestimmte Gesichtsmerkmale mit bereits vorhandenen Fotos ab. Ist die Ähnlichkeit ausreichend hoch, bewertet das System zwei Gesichter als dieselbe Person.
Eine Gesichtserkennungssoftware wird anhand von Aufnahmen freiwilliger Personen getestet. Von einem Teil dieser Personen werden Fotos in einer Datenbank hinterlegt; sie heißen im Folgenden Zielpersonen. Freiwillige, deren Fotos nicht in der Datenbank liegen, heißen Kontrollpersonen.
Während einer Testphase vergleicht die Software Videos einzelner Personen (Zielpersonen ebenso wie Kontrollpersonen) mit den in der Datenbank gespeicherten Fotos.
a) In der Testphase erkennt die Software eine Zielperson in einem Video mit einer Wahrscheinlichkeit von korrekt als Zielperson. Im Weiteren wird diese Wahrscheinlichkeit Trefferwahrscheinlichkeit genannt.
Eine Kontrollperson wird mit einer Wahrscheinlichkeit von irrtümlich als Zielperson klassifiziert.
der in der Testphase verwendeten Videos zeigen Zielpersonen.
(1)
Erstellen Sie für die geschilderte Situation ein beschriftetes Baumdiagramm mit zwei Stufen.
(2)
(i)
Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Software die Person in einem zufällig gewählten Video als Zielperson einstuft.
(ii)
Die Software stuft die Person in einem zufällig gewählten Video als Zielperson ein.
Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es sich bei dieser Person in Wirklichkeit um eine Kontrollperson handelt.
Aufgabe B4 - Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeit… · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Mit Gesichtserkennungssystemen lassen sich Personen auf Fotos, in Videos oder live identifizieren. Das System gleicht dazu bestimmte Gesichtsmerkmale mit bereits vorhandenen Fotos ab. Ist die Ähnlichkeit ausreichend hoch, bewertet das System zwei Gesichter als dieselbe Person.
Eine Gesichtserkennungssoftware wird anhand von Aufnahmen freiwilliger Personen getestet. Von einem Teil dieser Personen werden Fotos in einer Datenbank hinterlegt; sie heißen im Folgenden Zielpersonen. Freiwillige, deren Fotos nicht in der Datenbank liegen, heißen Kontrollpersonen.
Während einer Testphase vergleicht die Software Videos einzelner Personen (Zielpersonen ebenso wie Kontrollpersonen) mit den in der Datenbank gespeicherten Fotos.
b) Für eine Werbebroschüre will die Softwarefirma Aussagen über die Qualität ihrer Gesichtserkennungssoftware sammeln. Hierfür sind Wahrscheinlichkeiten bestimmter Ereignisse erforderlich. Unter anderem wird angenommen, dass wie in der Testphase die Trefferwahrscheinlichkeit beträgt.
(1)
Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit für das folgende Ereignis:
Die Software stuft bei 50 zufällig gewählten Videos von Zielpersonen in mehr als 40 Videos die abgebildete Person korrekt als Zielperson ein.
(2)
Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass bei 100 zufällig gewählten Videos von Zielpersonen die Anzahl der Videos mit korrekter Einstufung der abgebildeten Person als Zielperson höchstens um 1,5 Standardabweichungen vom Erwartungswert abweicht.
(3)
Bestimmen Sie die kleinste Anzahl zufällig gewählter Videos von Zielpersonen, die die Software mit der Datenbank abgleichen muss, damit mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens in mindestens zehn dieser Videos die abgebildete Person korrekt als Zielperson eingestuft wird.
c) Eine binomialverteilte Zufallsgröße mit den Parametern und hat den Erwartungswert und die Standardabweichung .
Die folgende Abbildung zeigt einen Ausschnitt des Histogramms der Wahrscheinlichkeitsverteilung von . Zusätzlich ist der Graph der Dichtefunktion der Normalverteilung mit und eingezeichnet.
Mit der Dichtefunktion lassen sich Wahrscheinlichkeiten der Zufallsgröße abschätzen.
Näherungsweise lässt sich die Wahrscheinlichkeit mit
berechnen.
Erklären Sie mithilfe der Abbildung, warum diese Integrationsgrenzen gewählt werden.
Aufgabe B4 - Beurteilende Statistik · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle
Mit Gesichtserkennungssystemen lassen sich Personen auf Fotos, in Videos oder live identifizieren. Das System gleicht dazu bestimmte Gesichtsmerkmale mit bereits vorhandenen Fotos ab. Ist die Ähnlichkeit ausreichend hoch, bewertet das System zwei Gesichter als dieselbe Person.
Eine Gesichtserkennungssoftware wird anhand von Aufnahmen freiwilliger Personen getestet. Von einem Teil dieser Personen werden Fotos in einer Datenbank hinterlegt; sie heißen im Folgenden Zielpersonen. Freiwillige, deren Fotos nicht in der Datenbank liegen, heißen Kontrollpersonen.
Während einer Testphase vergleicht die Software Videos einzelner Personen (Zielpersonen ebenso wie Kontrollpersonen) mit den in der Datenbank gespeicherten Fotos.
d) Ein weiterer Anbieter vertreibt ebenfalls eine Gesichtserkennungssoftware. Nach Angabe des Anbieters liegt die Trefferwahrscheinlichkeit dieser Software bei .
Eine Sicherheitsingenieurin will die Angabe des Anbieters mit einem Hypothesentest zum Signifikanzniveau überprüfen. Sie will dabei möglichst ausschließen, dem Anbieter zu Unrecht vorzuwerfen, die Trefferwahrscheinlichkeit liege unter dem angegebenen Wert, obwohl sie in Wirklichkeit beträgt oder höher ist.
(1)
Entscheiden Sie begründet, ob sich die Sicherheitsingenieurin für die Nullhypothese oder die Nullhypothese entscheiden sollte.
Zur Überprüfung ihrer Nullhypothese lässt die Sicherheitsingenieurin zufällig ausgewählte Videos von Zielpersonen durch die Software überprüfen.
(2)
Bestimmen Sie für den zuvor beschriebenen Hypothesentest eine Entscheidungsregel.
Aufgabe B5 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Skoliose ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der diese nicht gerade verläuft, sondern bei der mehrere Wirbel eine bogenförmige Krümmung aufweisen (siehe Abbildung 1). Auf Röntgenbildern lässt sich diese Krümmung sehen, und anhand dieser Aufnahmen wird über die weitere Behandlung entschieden.
Ein Abschnitt der Wirbelsäule eines Skoliose-Patienten wird für durch die Funktion beschrieben mit
Eine Einheit im Koordinatensystem steht für einen Dezimeter (dm).
Die -Achse stellt den geraden Wirbelsäulenverlauf einer gesunden Person ohne Skoliose dar.
In Abbildung 2 sind das um gedrehte Röntgenbild der Wirbelsäule und der Graph von zu sehen.
Teilaufgabe a)
a) (1)
Bestimmen Sie durch Rechnung die Koordinaten des Hochpunkts am Graphen von .
Deuten Sie die -Koordinate des Hochpunkts im Kontext der Aufgabe.
a) (2)
(i) Zeigen Sie durch Rechnung, dass der Graph von symmetrisch zur -Achse verläuft.
Der Punkt ist der Wendepunkt des Graphen von im II. Quadranten.
(ii) Zeigen Sie, dass die Gerade mit die Tangente an den Graphen von im Punkt ist.
(iii) Geben Sie den zweiten Wendepunkt und eine Gleichung der Tangente an den Graphen von im Punkt an.
a) (3)
Cobb-Winkel von mehr als können als Nebenwirkung zu Kurzatmigkeit führen. Laut einer Studie ist bei einem Cobb-Winkel von kleiner als nicht von einer Beeinträchtigung der Atemwege auszugehen.
Der Cobb-Winkel kann mit der Formel
aus den Steigungen bzw. der Wendetangenten bzw. berechnet werden.
Berechnen Sie den Cobb-Winkel und beurteilen Sie, ob bei dieser Skoliose von einer Beeinträchtigung der Atemwege auszugehen ist.
°
Teilaufgabe c)
Für einige weitere Skoliose-Patienten konnte der Verlauf der Wirbelsäule durch eine Funktion mit
beschrieben werden.
In einem vereinfachten Ansatz zur Analyse der Skoliose soll die maximale Steigung des Graphen der Funktion betrachtet werden. Wenn die maximale Steigung größer ist als , ist ein besonderes Therapieprogramm erforderlich.
c) (1)
Bestimmen Sie die maximale Steigung des Graphen von abhängig von .
c) (2)
Ermitteln Sie, für welche Werte von die maximale Steigung größer ist als .
Teilaufgabe d)
Ein Arzt überlegt, nicht den Cobb-Winkel zwischen den Tangenten in den Wendepunkten zu verwenden, sondern stattdessen den Winkel zwischen den Tangenten an den äußeren Kanten der Wirbel, auf denen die Wendepunkte liegen.
Das bedeutet: Statt der Tangente im Punkt wird die Tangente im Punkt verwendet, der weiter links auf dem Graphen von liegt. Ebenso wird statt der Tangente im Punkt die Tangente im Punkt verwendet, der weiter rechts auf dem Graphen von liegt (siehe Abbildung 6).
d)
Beurteilen Sie, ohne weiter zu rechnen, ob diese Änderung zu einem größeren oder einem kleineren Winkel führt.
Aufgabe B5 - Symmetrie · Funktionen und ihre Eigenschaften
Skoliose ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der diese nicht gerade verläuft, sondern bei der mehrere Wirbel eine bogenförmige Krümmung aufweisen (siehe Abbildung 1). Auf Röntgenbildern lässt sich diese Krümmung sehen, und anhand dieser Aufnahmen wird über die weitere Behandlung entschieden.
Ein Abschnitt der Wirbelsäule eines Skoliose-Patienten wird für durch die Funktion beschrieben mit
Eine Einheit im Koordinatensystem steht für einen Dezimeter (dm).
Die -Achse stellt den geraden Wirbelsäulenverlauf einer gesunden Person ohne Skoliose dar.
In Abbildung 2 sind das um gedrehte Röntgenbild der Wirbelsäule und der Graph von zu sehen.
a) (2) (i)
Zeigen Sie durch eine Rechnung, dass der Graph von symmetrisch zur -Achse verläuft.
Aufgabe B5 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Skoliose ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der diese nicht gerade verläuft, sondern bei der mehrere Wirbel eine bogenförmige Krümmung aufweisen (siehe Abbildung 1). Auf Röntgenbildern lässt sich diese Krümmung sehen, und anhand dieser Aufnahmen wird über die weitere Behandlung entschieden.
Ein Abschnitt der Wirbelsäule eines Skoliose-Patienten wird für durch die Funktion beschrieben mit
Eine Einheit im Koordinatensystem steht für einen Dezimeter (dm).
Die -Achse stellt den geraden Wirbelsäulenverlauf einer gesunden Person ohne Skoliose dar.
In Abbildung 2 sind das um gedrehte Röntgenbild der Wirbelsäule und der Graph von zu sehen.
b) Skoliosen können unter anderem mit einem Korsett 1 behandelt werden.
Bei der Herstellung eines Korsetts kommt für den größten Teil des Bereichs, in dem die Wirbelsäule seitlich verschoben ist, ein spezielles Material zum Einsatz. In Abbildung 4 ist die Fläche, auf der dieses spezielle Material eingesetzt wird, schraffiert eingezeichnet.
1 Ein Korsett ist eine stabile oder stabilisierende Stützkonstruktion für den Rumpf und die Wirbelsäule. Es wird meist nach Verletzungen oder bei bestimmten Erkrankungen getragen.
Bestimmen Sie den Inhalt der Fläche, auf der das spezielle Material eingesetzt wird.
[4 Punkte]
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- Längen, Winkel und Abstände im Raum · 272 Aufgaben · 45 % Wahrscheinlichkeit
- Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · 462 Aufgaben · 35 % Wahrscheinlichkeit
- Integralrechnung: Flächen und Bestände · 419 Aufgaben · 35 % Wahrscheinlichkeit
- Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · 306 Aufgaben · 35 % Wahrscheinlichkeit
- Funktionen und ihre Eigenschaften · 329 Aufgaben · 30 % Wahrscheinlichkeit
- Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · 217 Aufgaben · 30 % Wahrscheinlichkeit
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