Abitur NRW Mathematik 2021 · LK · Nachtermin · CAS
Abiturprüfung Mathematik in Nordrhein-Westfalen 2021, LK · Nachtermin · CAS: 25 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Funktionen und ihre Eigenschaften. Kostenlos.
Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Graphen von f, f′ und F deuten · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben) · Integralrechnung: Flächen und Bestände · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle
Aufgabe a(1) - Zuordnung von Funktionsgraphen · Funktionen und ihre Eigenschaften
Betrachtet werden die drei Funktionen , und , die folgendermaßen definiert sind:
Abbildung 1 zeigt die Graphen von , und .
(1)
Geben Sie für zwei der drei Funktionen f, g und h jeweils mit Begründung an, welcher der Graphen A, B oder C zu der jeweiligen Funktion passt.
Aufgabe a(2) - Ableitungswert berechnen · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Betrachtet werden die drei Funktionen , und , die folgendermaßen definiert sind:
Abbildung 1 zeigt die Graphen von , und .
(2)
Berechnen Sie .
Aufgabe b(1)-(2) - Nullstellen einer Parabelschar · Funktionen und ihre Eigenschaften
Zu jedem wird durch die folgende Gleichung eine Funktion festgelegt:
(1)
Zeigen Sie, dass jede Funktion an der Stelle eine Nullstelle besitzt.
(2)
Bestimmen Sie den Parameterwert so, dass zusätzlich an der Stelle eine Nullstelle hat.
Aufgabe b(3) - Flächeninhalt unter einer Parabel · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Zu jedem wird durch die folgende Gleichung eine Funktion festgelegt:
(3)
In Abbildung 2 ist der Graph von mit dargestellt.
Berechnen Sie den Flächeninhalt des Bereichs, der vom Graphen von und der -Achse begrenzt wird.
Hinweis: Die Nullstellen können Sie der Abbildung entnehmen.
Aufgabe c - Ganzrationale Funktion bestimmen · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)
c) Zum Graphen einer ganzrationalen Funktion sind diese Angaben bekannt:
Die Funktion hat an der Stelle ein lokales Extremum.
ist ein Wendepunkt des Graphen.
Die Funktion hat bei eine Nullstelle.
(1)
Begründen Sie, warum die gesuchte Funktion mindestens den Grad 3 haben muss.
(2)
Man geht von diesem Ansatz aus:
Zur Bestimmung der Gleichung der Funktion dient das folgende Gleichungssystem:
$\begin{aligned}
d &= 4 \\
64a + 16b + 4c + d &= 0 \\
12a + 4b + c &= 0 \\
2b &= 0
\end{aligned}$
Begründen Sie die zweite und die dritte Gleichung des Gleichungssystems jeweils anhand der Angaben (i), (ii) bzw. (iii).
(3)
Bestimmen Sie die Lösungsmenge des vorliegenden Gleichungssystems.
Aufgabe d(1)-(2) - Symmetrie einer Exponentialfun… · Funktionen und ihre Eigenschaften
d) Betrachtet wird die Funktion mit , .
Abbildung 3 zeigt den Graphen von .
(1)
Für alle gilt: .
Weisen Sie für jedes die Gültigkeit der Gleichung nach.
(2)
Interpretieren Sie, was die Gleichung geometrisch für den Verlauf des Graphen von bedeutet.
Aufgabe d(3) - Tangentengleichung ermitteln · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
d) Betrachtet wird die Funktion mit , .
Abbildung 3 zeigt den Graphen von .
Der Graph von verläuft durch den Punkt .
Ermitteln Sie rechnerisch eine Gleichung der Tangente, die den Graphen von im Punkt berührt.
Aufgabe e (A1) - Geradenschar und Ebene · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
e) Betrachtet werden die Geradenschar und die Ebene , die durch folgende Gleichungen beschrieben werden:
(1)
Bestimmen Sie den Wert von , für den die Gerade auf der Ebene senkrecht steht.
(2)
Ermitteln Sie für die Ebene eine Gleichung in Koordinatenform.
(3)
Geben Sie einen Wert für an, bei dem die Gerade vollständig in der Ebene liegt.
Aufgabe f (A1) - Parameterabhängige Punkte und Ge… · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
f) Gegeben sind die Punkte , und mit .
(1)
Der Parameter ist so zu wählen, dass die Gerade, die durch und verläuft, zu einer der Koordinatenachsen parallel ist.
Geben Sie den dafür geeigneten Wert von an und nennen Sie die Achse, zu der die Gerade parallel ist.
(2)
Alternativ zu (1) lässt sich auch so wählen, dass der Punkt bei passendem auf der Geraden durch und liegt.
Bestimmen Sie die Werte von und , für die dies zutrifft.
Aufgabe e (A2) - Binomialverteilte Zufallsgröße · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Die Zufallsgröße ist binomialverteilt mit den Parametern und .
Entscheiden Sie bei jeder der folgenden Aussagen zur Zufallsgröße , ob sie wahr oder falsch ist, und begründen Sie Ihre Entscheidung jeweils.
(1)
Erwartungswert und Standardabweichung der Zufallsgröße stimmen überein.
wahr
falsch
(2)
Die Wahrscheinlichkeit, genau zwei Erfolge zu erzielen, kann man mit berechnen.
wahr
falsch
(3)
Es gilt .
wahr
falsch
Aufgabe f(1),(3) (A2) - Zweistufiges Urnenexperim… · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten
Für ein Spiel stehen die beiden unten abgebildeten Urnen zur Verfügung, die schwarze und weiße Kugeln enthalten:
In diesem Spiel werden nach diesen Regeln genau zwei Kugeln entnommen:
Den Anfang macht eine zufällige Ziehung einer Kugel aus Urne A.
Ist die Kugel aus Urne A schwarz, folgt danach eine zufällige Ziehung einer Kugel aus Urne B.
Ist die zuerst aus Urne A gezogene Kugel weiß, wird ohne Zurücklegen zufällig noch eine weitere Kugel aus Urne A gezogen.
(1)
Zeigen Sie, dass bei diesem Spiel die Wahrscheinlichkeit, genau eine schwarze Kugel zu ziehen, beträgt.
(3)
In Urne wird die Anzahl der schwarzen Kugeln angepasst. Dadurch verändert sich die Wahrscheinlichkeit, bei einmaligem Spielen genau eine schwarze Kugel zu ziehen, von auf .
Aufgabe f(2) (A2) - Bernoulli-Kette im Sachkontext · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Für ein Spiel stehen die beiden unten abgebildeten Urnen zur Verfügung, die schwarze und weiße Kugeln enthalten:
In diesem Spiel werden nach diesen Regeln genau zwei Kugeln entnommen:
Den Anfang macht eine zufällige Ziehung einer Kugel aus Urne A.
Ist die Kugel aus Urne A schwarz, folgt danach eine zufällige Ziehung einer Kugel aus Urne B.
Ist die zuerst aus Urne A gezogene Kugel weiß, wird ohne Zurücklegen zufällig noch eine weitere Kugel aus Urne A gezogen.
Man spielt das Spiel mehrfach hintereinander.
Geben Sie im Sachzusammenhang ein Ereignis an, für das
zutrifft.
Aufgabe B1 - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften
Für die auf definierten Funktionen einer Funktionenschar gilt die Gleichung
Abbildung 1 zeigt die Graphen von für und .
Nachfolgend sei .
Abbildung 2 zeigt den Graphen von , die Wendetangente an den Graphen von und den Graphen der Funktion , bei dem es sich um die Tangente an den Graphen von im Punkt handelt.
Es gilt
Der Graph von und die beiden Tangenten begrenzen gemeinsam eine Fläche.
Zwei Funktionsgraphen berühren sich in einem gemeinsamen Punkt , falls ihre Steigungen in übereinstimmen.
Abbildung 3 zeigt die Graphen von , sowie einer weiteren Funktion .
Der Graph der Funktion berührt den Graphen der Funktion im Wendepunkt . Man erhält ihn, indem man den Graphen von nacheinander in -Richtung und in -Richtung verschiebt.
a)
Geben Sie an, welchem Wert von jeder der beiden Graphen zugeordnet ist.
[1 Punkt]
c)
(1) Zeigen Sie, dass sich der Graph von ergibt, wenn man den Graphen von an der y-Achse spiegelt.
[2 Punkte]
(2) Die Funktion ist gegeben durch , .
Untersuchen Sie, ob ein Element der Funktionenschar ist, und geben Sie gegebenenfalls den passenden Wert von an.
[2 Punkte]
d)
Für jedes , ist der Wendepunkt des Graphen von .
[Hinweis: Ein Nachweis ist nicht erforderlich.]
Mit wird die Entfernung zwischen dem Wendepunkt und dem Schnittpunkt des Graphen von mit der y-Achse bezeichnet.
(1) Berechnen Sie sämtliche Werte des Parameters , für die gilt.
[4 Punkte]
(2) (i) Untersuchen Sie für , wie sich die Lage des Wendepunktes verändert, wenn größer wird.
[3 Punkte]
(2) (ii) Für nähert sich der Abstand einem festen Wert, wenn immer größer wird.
Geben Sie diesen Wert an.
[1 Punkt]
Aufgabe B1 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Für die auf definierten Funktionen einer Funktionenschar gilt die Gleichung
Abbildung 1 zeigt die Graphen von für und .
Nachfolgend sei .
Abbildung 2 zeigt den Graphen von , die Wendetangente an den Graphen von und den Graphen der Funktion , bei dem es sich um die Tangente an den Graphen von im Punkt handelt.
Es gilt
Der Graph von und die beiden Tangenten begrenzen gemeinsam eine Fläche.
Zwei Funktionsgraphen berühren sich in einem gemeinsamen Punkt , falls ihre Steigungen in übereinstimmen.
Abbildung 3 zeigt die Graphen von , sowie einer weiteren Funktion .
Der Graph der Funktion berührt den Graphen der Funktion im Wendepunkt . Man erhält ihn, indem man den Graphen von nacheinander in -Richtung und in -Richtung verschiebt.
b) (1)
Ermitteln Sie rechnerisch, abhängig von , die Koordinaten der lokalen Extrempunkte des Graphen von sowie deren Art.
b) (2)
Es existieren zwei reelle Zahlen und , , deren Differenz beträgt und für die Folgendes zutrifft:
Der Graph von besitzt in den Punkten und dieselbe Steigung.
Bestimmen Sie und , gerundet auf zwei Nachkommastellen, und geben Sie die Steigung des Graphen von an diesen Stellen an.
d) (3)
Die Funktion hat als Graph die Tangente an den Graphen von im Wendepunkt ; sie wird im Folgenden Wendetangente genannt.
Ermitteln Sie rechnerisch, abhängig von , eine Funktionsgleichung für .
e)
Zwei Funktionsgraphen berühren sich in einem gemeinsamen Punkt , wenn sie in dieselbe Steigung aufweisen.
Abbildung 3 zeigt die Graphen von , und einer weiteren Funktion .
Der Graph von berührt den Graphen von im Wendepunkt . Er geht aus dem Graphen von hervor, indem dieser nacheinander in -Richtung und in -Richtung verschoben wird.
Ermitteln Sie rechnerisch, welche Verschiebungen den Graphen von in den Graphen von überführen, und geben Sie eine Funktionsgleichung für an.
[Hinweis: Der Funktionsterm von muss nicht vereinfacht werden.]
Aufgabe B1 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Für die auf definierten Funktionen einer Funktionenschar gilt die Gleichung
Abbildung 1 zeigt die Graphen von für und .
Nachfolgend sei .
Abbildung 2 zeigt den Graphen von , die Wendetangente an den Graphen von und den Graphen der Funktion , bei dem es sich um die Tangente an den Graphen von im Punkt handelt.
Es gilt
Der Graph von und die beiden Tangenten begrenzen gemeinsam eine Fläche.
Zwei Funktionsgraphen berühren sich in einem gemeinsamen Punkt , falls ihre Steigungen in übereinstimmen.
Abbildung 3 zeigt die Graphen von , sowie einer weiteren Funktion .
Der Graph der Funktion berührt den Graphen der Funktion im Wendepunkt . Man erhält ihn, indem man den Graphen von nacheinander in -Richtung und in -Richtung verschiebt.
Nachfolgend sei .
Abbildung 2 zeigt den Graphen von , die Wendetangente an den Graphen von und den Graphen der Funktion , bei dem es sich um die Tangente an den Graphen von im Punkt handelt.
Es gilt und .
Die beiden Tangenten und der Graph von begrenzen gemeinsam eine Fläche.
(4)
Bestimmen Sie den Flächeninhalt dieser eingeschlossenen Fläche.
(5)
Betrachtet wird die Gleichung
Bestimmen Sie die Lösung dieser Gleichung und erläutern Sie anhand von Abbildung 2, was diese Lösung geometrisch bedeutet.
Aufgabe B2 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Bienenvolkes
Im Sommer setzt sich ein Bienenvolk aus zehntausenden Arbeiterinnen, mehreren hundert Drohnen und einer Königin zusammen. Ausschließlich die Königin legt die Eier, aus denen der Nachwuchs schlüpft. Ein bestimmtes Bienenvolk wurde im Jahr 2019 genau beobachtet, anschließend wurde seine Entwicklung modelliert. Weil sich fast alle Eier zu Arbeiterinnen entwickeln, bleiben Drohnen und Königinnen im Modell unberücksichtigt. Vereinfachend werden die Arbeiterinnen „Bienen“ genannt.
Die ersten jungen Bienen schlüpften am 4. März.
Die Zunahme der Bienenanzahl vom 4. März bis zum 21. Oktober durch schlüpfende Bienen wird für durch die Funktion mit
modelliert. Dabei entspricht dem Beginn des 4. März. Bei endet der 4. März und beginnt der 5. März usw. Der 21. Oktober endet somit bei .
ist die (momentane) Zuwachsrate durch schlüpfende Bienen zum Zeitpunkt in der Einheit „Bienen pro Tag“. Sterbende Bienen werden zunächst nicht berücksichtigt.
Abbildung 1 zeigt den Graphen von im Intervall .
Für die gesamte Aufgabe gilt: Eine Umrechnung in Datumsangaben ist nicht erforderlich!
Ist ein Bienenvolk zu groß geworden oder fehlt ihm der Platz im Nest, teilt es sich und sucht neue Nistplätze – es schwärmt. Die meisten Imkerinnen und Imker möchten das verhindern.
Um vorherzusagen, wann ein Schwärmen droht („Schwarmzeit“), nutzt ein Imker zwei unterschiedliche Ansätze:
Bei Ansatz A geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn die Zuwachsrate mehr als 1300 Bienen pro Tag beträgt.
Bei Ansatz B geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn in den nächsten 21 Tagen mindestens 30 000 Bienen schlüpfen werden.
Die Lebenszeit einer Biene nach dem Schlüpfen beträgt im Frühjahr und Sommer wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung durch die Brutpflege, die Wachsproduktion und das Sammeln von Nahrung durchschnittlich nur ca. 35 Tage („Sommerbienen“). Diese Lebenserwartung gilt für fast alle Bienen, die vor dem 1. September () schlüpfen. Am Ende des 5. Oktober () sind die meisten Sommerbienen demnach gestorben.
Die Sterberate (in der Einheit „Bienen pro Tag“) der Sommerbienen wird für mit der Funktion mit
modelliert.
Für lässt sich die Änderungsrate der Bienenanzahl (in der Einheit „Bienen pro Tag“) durch die Funktion mit beschreiben.
Für die gesamte Aufgabe gilt: Die Ergebnisse müssen nicht in Datumsangaben umgerechnet werden!
a)
(1)
Geben Sie die Zuwachsrate zum Ende des 22. April () an. [2 Punkte]
Bienen pro Tag
(2)
Ermitteln Sie die Zeitpunkte, an denen die Zuwachsrate am stärksten ansteigt bzw. sinkt. [3 Punkte]
(3)
Bestimmen Sie auf rechnerischem Weg die Koordinaten des absoluten Hochpunktes des Graphen von im Intervall und interpretieren Sie diese im Sachzusammenhang. [6 Punkte]
[Hinweis: Bei manchen CAS dauert das Lösen einer Gleichung hier etwas länger ().]
Aufgabe B2 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände
Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Bienenvolkes
Im Sommer setzt sich ein Bienenvolk aus zehntausenden Arbeiterinnen, mehreren hundert Drohnen und einer Königin zusammen. Ausschließlich die Königin legt die Eier, aus denen der Nachwuchs schlüpft. Ein bestimmtes Bienenvolk wurde im Jahr 2019 genau beobachtet, anschließend wurde seine Entwicklung modelliert. Weil sich fast alle Eier zu Arbeiterinnen entwickeln, bleiben Drohnen und Königinnen im Modell unberücksichtigt. Vereinfachend werden die Arbeiterinnen „Bienen“ genannt.
Die ersten jungen Bienen schlüpften am 4. März.
Die Zunahme der Bienenanzahl vom 4. März bis zum 21. Oktober durch schlüpfende Bienen wird für durch die Funktion mit
modelliert. Dabei entspricht dem Beginn des 4. März. Bei endet der 4. März und beginnt der 5. März usw. Der 21. Oktober endet somit bei .
ist die (momentane) Zuwachsrate durch schlüpfende Bienen zum Zeitpunkt in der Einheit „Bienen pro Tag“. Sterbende Bienen werden zunächst nicht berücksichtigt.
Abbildung 1 zeigt den Graphen von im Intervall .
Für die gesamte Aufgabe gilt: Eine Umrechnung in Datumsangaben ist nicht erforderlich!
Ist ein Bienenvolk zu groß geworden oder fehlt ihm der Platz im Nest, teilt es sich und sucht neue Nistplätze – es schwärmt. Die meisten Imkerinnen und Imker möchten das verhindern.
Um vorherzusagen, wann ein Schwärmen droht („Schwarmzeit“), nutzt ein Imker zwei unterschiedliche Ansätze:
Bei Ansatz A geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn die Zuwachsrate mehr als 1300 Bienen pro Tag beträgt.
Bei Ansatz B geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn in den nächsten 21 Tagen mindestens 30 000 Bienen schlüpfen werden.
Die Lebenszeit einer Biene nach dem Schlüpfen beträgt im Frühjahr und Sommer wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung durch die Brutpflege, die Wachsproduktion und das Sammeln von Nahrung durchschnittlich nur ca. 35 Tage („Sommerbienen“). Diese Lebenserwartung gilt für fast alle Bienen, die vor dem 1. September () schlüpfen. Am Ende des 5. Oktober () sind die meisten Sommerbienen demnach gestorben.
Die Sterberate (in der Einheit „Bienen pro Tag“) der Sommerbienen wird für mit der Funktion mit
modelliert.
Für lässt sich die Änderungsrate der Bienenanzahl (in der Einheit „Bienen pro Tag“) durch die Funktion mit beschreiben.
In der gesamten Aufgabe müssen Sie keine Umrechnung in Datumsangaben vornehmen!
a)
(4)
Der Wert des Integrals entspricht der Zahl der Bienen, die am 13. März schlüpfen.
[Eine Begründung wird nicht verlangt.]
Ermitteln Sie diesen Wert.
(5)
Bestimmen Sie, wie viele Bienen im Mittel pro Tag schlüpfen, und zwar vom Beginn des 4. März () bis zum Ende des 21. Oktober ().
b)
(2)
Ermitteln Sie eine Gleichung, die es erlaubt, den Beginn und das Ende der Schwarmzeit nach Ansatz B zu berechnen.
Bestimmen Sie die Schwarmzeit gemäß Ansatz B.
(3)
Vergleichen Sie anhand Ihrer Ergebnisse aus (1) und (2) die Schwarmzeiten beider Ansätze.
c)
(1)
Begründen Sie, dass sich für die Änderungsrate der Bienenanzahl (in der Einheit „Bienen pro Tag“) durch die Funktion mit beschreiben lässt.
(3)
Am Ende des 7. April () waren bereits 240 Bienen gestorben.
Zeigen Sie, dass am Ende des 5. Oktober () nicht alle Bienen tot sind, die vor dem 1. September (also bis ) geschlüpft sind.
Aufgabe B2 - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften
Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Bienenvolkes
Im Sommer setzt sich ein Bienenvolk aus zehntausenden Arbeiterinnen, mehreren hundert Drohnen und einer Königin zusammen. Ausschließlich die Königin legt die Eier, aus denen der Nachwuchs schlüpft. Ein bestimmtes Bienenvolk wurde im Jahr 2019 genau beobachtet, anschließend wurde seine Entwicklung modelliert. Weil sich fast alle Eier zu Arbeiterinnen entwickeln, bleiben Drohnen und Königinnen im Modell unberücksichtigt. Vereinfachend werden die Arbeiterinnen „Bienen“ genannt.
Die ersten jungen Bienen schlüpften am 4. März.
Die Zunahme der Bienenanzahl vom 4. März bis zum 21. Oktober durch schlüpfende Bienen wird für durch die Funktion mit
modelliert. Dabei entspricht dem Beginn des 4. März. Bei endet der 4. März und beginnt der 5. März usw. Der 21. Oktober endet somit bei .
ist die (momentane) Zuwachsrate durch schlüpfende Bienen zum Zeitpunkt in der Einheit „Bienen pro Tag“. Sterbende Bienen werden zunächst nicht berücksichtigt.
Abbildung 1 zeigt den Graphen von im Intervall .
Für die gesamte Aufgabe gilt: Eine Umrechnung in Datumsangaben ist nicht erforderlich!
Ist ein Bienenvolk zu groß geworden oder fehlt ihm der Platz im Nest, teilt es sich und sucht neue Nistplätze – es schwärmt. Die meisten Imkerinnen und Imker möchten das verhindern.
Um vorherzusagen, wann ein Schwärmen droht („Schwarmzeit“), nutzt ein Imker zwei unterschiedliche Ansätze:
Bei Ansatz A geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn die Zuwachsrate mehr als 1300 Bienen pro Tag beträgt.
Bei Ansatz B geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn in den nächsten 21 Tagen mindestens 30 000 Bienen schlüpfen werden.
Die Lebenszeit einer Biene nach dem Schlüpfen beträgt im Frühjahr und Sommer wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung durch die Brutpflege, die Wachsproduktion und das Sammeln von Nahrung durchschnittlich nur ca. 35 Tage („Sommerbienen“). Diese Lebenserwartung gilt für fast alle Bienen, die vor dem 1. September () schlüpfen. Am Ende des 5. Oktober () sind die meisten Sommerbienen demnach gestorben.
Die Sterberate (in der Einheit „Bienen pro Tag“) der Sommerbienen wird für mit der Funktion mit
modelliert.
Für lässt sich die Änderungsrate der Bienenanzahl (in der Einheit „Bienen pro Tag“) durch die Funktion mit beschreiben.
b) Ist ein Bienenvolk zu groß geworden oder fehlt ihm der Platz im Nest, spaltet es sich und begibt sich auf die Suche nach neuen Nistplätzen – die Bienen schwärmen. Die meisten Imkerinnen und Imker möchten das verhindern.
Um zu prognostizieren, wann ein Schwärmen der Bienen droht („Schwarmzeit“), nutzt ein Imker zwei unterschiedliche Ansätze:
Nach Ansatz A rechnet der Imker mit einem möglichen Schwärmen, sobald die Zuwachsrate über 1300 Bienen pro Tag liegt.
Nach Ansatz B rechnet der Imker mit einem möglichen Schwärmen, wenn innerhalb der nächsten 21 Tage mindestens 30 000 Bienen schlüpfen.
(1)
Ermitteln Sie für Ansatz A, in welchem Zeitraum ein Schwärmen der Bienen droht.
d) Bienen, die ungefähr ab dem 1. September schlüpfen („Winterbienen“), müssen im Herbst und Winter kaum arbeiten und leben daher deutlich länger. Viele von ihnen überstehen – zusammen mit ihrer Königin – den Winter und versorgen im folgenden Frühjahr die erste Brut, ehe sie sterben. Ab dem Ende des 5. Oktober () setzt sich das Volk in diesem Modell aus Winterbienen und einigen spät geschlüpften Sommerbienen mit erhöhter Lebenserwartung zusammen.
Die Sterberate der Bienen ab dem 6. Oktober soll durch eine Funktion modelliert werden. Die Funktion soll für ausschließlich positive Funktionswerte aufweisen. Ihr Graph soll streng monoton fallen und sich dabei langfristig dem Graphen der konstanten Funktion mit der Gleichung annähern.
(1)
Mit geeigneten Parametern und ist der Ansatz brauchbarum eine Funktion zu bestimmen, welche die obigen Anforderungen erfüllt.
Geben Sie an, welches Vorzeichen die Parameter und jeweils haben müssen, und begründen Sie, dass die Funktion bei dieser Wahl der Vorzeichen alle genannten Anforderungen erfüllt.
Aufgabe B2 - Graphen von Änderungsrate und Bestan… · Graphen von f, f′ und F deuten
Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Bienenvolkes
Im Sommer setzt sich ein Bienenvolk aus zehntausenden Arbeiterinnen, mehreren hundert Drohnen und einer Königin zusammen. Ausschließlich die Königin legt die Eier, aus denen der Nachwuchs schlüpft. Ein bestimmtes Bienenvolk wurde im Jahr 2019 genau beobachtet, anschließend wurde seine Entwicklung modelliert. Weil sich fast alle Eier zu Arbeiterinnen entwickeln, bleiben Drohnen und Königinnen im Modell unberücksichtigt. Vereinfachend werden die Arbeiterinnen „Bienen“ genannt.
Die ersten jungen Bienen schlüpften am 4. März.
Die Zunahme der Bienenanzahl vom 4. März bis zum 21. Oktober durch schlüpfende Bienen wird für durch die Funktion mit
modelliert. Dabei entspricht dem Beginn des 4. März. Bei endet der 4. März und beginnt der 5. März usw. Der 21. Oktober endet somit bei .
ist die (momentane) Zuwachsrate durch schlüpfende Bienen zum Zeitpunkt in der Einheit „Bienen pro Tag“. Sterbende Bienen werden zunächst nicht berücksichtigt.
Abbildung 1 zeigt den Graphen von im Intervall .
Für die gesamte Aufgabe gilt: Eine Umrechnung in Datumsangaben ist nicht erforderlich!
Ist ein Bienenvolk zu groß geworden oder fehlt ihm der Platz im Nest, teilt es sich und sucht neue Nistplätze – es schwärmt. Die meisten Imkerinnen und Imker möchten das verhindern.
Um vorherzusagen, wann ein Schwärmen droht („Schwarmzeit“), nutzt ein Imker zwei unterschiedliche Ansätze:
Bei Ansatz A geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn die Zuwachsrate mehr als 1300 Bienen pro Tag beträgt.
Bei Ansatz B geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn in den nächsten 21 Tagen mindestens 30 000 Bienen schlüpfen werden.
Die Lebenszeit einer Biene nach dem Schlüpfen beträgt im Frühjahr und Sommer wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung durch die Brutpflege, die Wachsproduktion und das Sammeln von Nahrung durchschnittlich nur ca. 35 Tage („Sommerbienen“). Diese Lebenserwartung gilt für fast alle Bienen, die vor dem 1. September () schlüpfen. Am Ende des 5. Oktober () sind die meisten Sommerbienen demnach gestorben.
Die Sterberate (in der Einheit „Bienen pro Tag“) der Sommerbienen wird für mit der Funktion mit
modelliert.
Für lässt sich die Änderungsrate der Bienenanzahl (in der Einheit „Bienen pro Tag“) durch die Funktion mit beschreiben.
(2)
Geben Sie anhand des Graphen von in Abbildung 2 näherungsweise den Zeitpunkt an, zu dem das Bienenvolk die größte Anzahl an Bienen aufweist, und begründen Sie Ihre Angabe.
Tage
Aufgabe B2 - Knickfreier Übergang · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)
Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Bienenvolkes
Im Sommer setzt sich ein Bienenvolk aus zehntausenden Arbeiterinnen, mehreren hundert Drohnen und einer Königin zusammen. Ausschließlich die Königin legt die Eier, aus denen der Nachwuchs schlüpft. Ein bestimmtes Bienenvolk wurde im Jahr 2019 genau beobachtet, anschließend wurde seine Entwicklung modelliert. Weil sich fast alle Eier zu Arbeiterinnen entwickeln, bleiben Drohnen und Königinnen im Modell unberücksichtigt. Vereinfachend werden die Arbeiterinnen „Bienen“ genannt.
Die ersten jungen Bienen schlüpften am 4. März.
Die Zunahme der Bienenanzahl vom 4. März bis zum 21. Oktober durch schlüpfende Bienen wird für durch die Funktion mit
modelliert. Dabei entspricht dem Beginn des 4. März. Bei endet der 4. März und beginnt der 5. März usw. Der 21. Oktober endet somit bei .
ist die (momentane) Zuwachsrate durch schlüpfende Bienen zum Zeitpunkt in der Einheit „Bienen pro Tag“. Sterbende Bienen werden zunächst nicht berücksichtigt.
Abbildung 1 zeigt den Graphen von im Intervall .
Für die gesamte Aufgabe gilt: Eine Umrechnung in Datumsangaben ist nicht erforderlich!
Ist ein Bienenvolk zu groß geworden oder fehlt ihm der Platz im Nest, teilt es sich und sucht neue Nistplätze – es schwärmt. Die meisten Imkerinnen und Imker möchten das verhindern.
Um vorherzusagen, wann ein Schwärmen droht („Schwarmzeit“), nutzt ein Imker zwei unterschiedliche Ansätze:
Bei Ansatz A geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn die Zuwachsrate mehr als 1300 Bienen pro Tag beträgt.
Bei Ansatz B geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn in den nächsten 21 Tagen mindestens 30 000 Bienen schlüpfen werden.
Die Lebenszeit einer Biene nach dem Schlüpfen beträgt im Frühjahr und Sommer wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung durch die Brutpflege, die Wachsproduktion und das Sammeln von Nahrung durchschnittlich nur ca. 35 Tage („Sommerbienen“). Diese Lebenserwartung gilt für fast alle Bienen, die vor dem 1. September () schlüpfen. Am Ende des 5. Oktober () sind die meisten Sommerbienen demnach gestorben.
Die Sterberate (in der Einheit „Bienen pro Tag“) der Sommerbienen wird für mit der Funktion mit
modelliert.
Für lässt sich die Änderungsrate der Bienenanzahl (in der Einheit „Bienen pro Tag“) durch die Funktion mit beschreiben.
d) Bienen, die etwa ab dem 1. September schlüpfen („Winterbienen“), müssen im Herbst und Winter kaum arbeiten und haben deshalb eine sehr viel längere Lebenserwartung. Viele dieser Bienen überleben – gemeinsam mit ihrer Königin – den Winter und versorgen im nächsten Frühjahr die erste Brut, bevor sie sterben. Ab dem Ende des 5. Oktober () besteht das Volk in diesem Modell aus Winterbienen und einigen spät geschlüpften Sommerbienen mit erhöhter Lebenserwartung.
Die Sterberate der Bienen ab dem 6. Oktober soll durch eine Funktion modelliert werden. Die Funktion soll für ausschließlich positive Funktionswerte aufweisen. Ihr Graph soll streng monoton fallen und sich dabei langfristig dem Graphen der konstanten Funktion mit der Gleichung annähern.
Bei passender Wahl der Parameter und eignet sich der Ansatz
um eine Funktion zu erhalten, die die genannten Bedingungen erfüllt.
(2)
Bestimmen Sie und so, dass der Graph von an der Stelle ohne Knick an den Graphen der Funktion anschließt. [3 Punkte]
Aufgabe B3 - Geraden und Ebenen · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen
Der größte Saal eines Kinokomplexes bietet mehr als 500 Sitzplätze und wird in einem vereinfachten Modell als Quader dargestellt. Abbildung 1 zeigt diesen Quader in einem kartesischen Koordinatensystem, dabei gilt:
, , , , , , , ,
Eine Längeneinheit steht in diesem Koordinatensystem für einen Meter. Die Leinwand des Kinos ist an der Wandfläche angebracht.
Die Punkte , , und liegen gemeinsam in der Ebene . Sie beschreibt in vereinfachter Form, wo sich die Sitze des Kinos befinden.
b) Die vier Punkte , , und liegen gemeinsam in einer Ebene , die im Modell näherungsweise die Position der Kinositze beschreibt.
(1)
Begründen Sie, dass die Gleichung
eine Parameterdarstellung der Ebene ist.
(2)
Bestimmen Sie durch Rechnung eine Koordinatengleichung der Ebene .
[Mögliche Lösung: ]
Für eine Lasershow sind im Kinosaal zwei Projektoren installiert, die im Modell den Punkten und entsprechen.
c) Ausgehend vom Punkt werden Laserstrahlen entlang von Richtungsvektoren der Form mit , , , ausgesendet.
(1)
Zeigen Sie, dass alle Laserstrahlen, die diese Bedingung erfüllen, in der Ebene liegen.
(2)
Begründen Sie, dass und zueinander parallel, aber nicht identisch sind.
Aufgabe B3 - Längen, Winkel und Abstände · Längen, Winkel und Abstände im Raum
Der größte Saal eines Kinokomplexes bietet mehr als 500 Sitzplätze und wird in einem vereinfachten Modell als Quader dargestellt. Abbildung 1 zeigt diesen Quader in einem kartesischen Koordinatensystem, dabei gilt:
, , , , , , , ,
Eine Längeneinheit steht in diesem Koordinatensystem für einen Meter. Die Leinwand des Kinos ist an der Wandfläche angebracht.
Die Punkte , , und liegen gemeinsam in der Ebene . Sie beschreibt in vereinfachter Form, wo sich die Sitze des Kinos befinden.
a)
Geben Sie die Koordinaten von Punkt an. [1 Punkt]
b)(3)
Berechnen Sie, wie lang die Kante ist. [1 Punkt]
c)(3)
Bestimmen Sie rechnerisch, welchen Abstand die Ebene von der Ebene hat. [3 Punkte]
c)(4)
Laserstrahlen werden in Richtung der Vektoren , ausgestrahlt.
Bestimmen Sie rechnerisch, für welchen Wert von ein Laserstrahl verläuft, der mit der Kante einen Winkel von einschließt. [4 Punkte]
d)(1)
Bestimmen Sie die Koordinaten der Punkte , die von abhängen und in denen die Laserstrahlen die Wandfläche erreichen. Zeigen Sie, dass die Punkte vom Punkt stets denselben Abstand haben, unabhängig von . [4 Punkte]
d)(2)
Für bilden die Punkte , in denen die Laserstrahlen die Leinwand erreichen, eine geometrische Figur. Begründen Sie, dass diese ein nach unten geöffneter Halbkreis ist. [3 Punkte]
Aufgabe B4 - Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeit… · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen
In Deutschland werden E-Scooter (Elektro-Roller) immer beliebter. Wie lange ein einzelner E-Scooter im Einsatz ist, hängt jedoch stark davon ab, ob er verliehen oder privat genutzt wird. Ersten Studien zufolge ist ein Leihfahrzeug durchschnittlich nur 30 Tage in Gebrauch, ein privater E-Scooter dagegen durchschnittlich 365 Tage.
In dieser Aufgabe heißen alle Personen, die hin und wieder einen E-Scooter fahren, E-Scooter-Nutzende. Zur Vereinfachung wird angenommen, dass die Zufallsgröße , welche die Anzahl der E-Scooter-Nutzenden in einer zufällig gewählten Personengruppe beschreibt, binomialverteilt ist.
Vor allem in Großstädten sind E-Scooter im Einsatz. In einer deutschen Großstadt nutzt eine zufällig ausgewählte Person mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 % gelegentlich einen E-Scooter. Dort werden 200 zufällig ausgewählte Personen gefragt, ob sie gelegentlich einen E-Scooter nutzen.
Abbildung: Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zufallsgröße für und
Teilaufgabe a)
(1)
Ein Hersteller liefert 90 % seiner E-Scooter an Verleihfirmen; die übrigen E-Scooter dieses Herstellers werden privat genutzt.
Bestimmen Sie die durchschnittliche Nutzungsdauer der E-Scooter dieses Herstellers.
(2)
Bei einem weiteren Hersteller liegt die durchschnittliche Nutzungsdauer seiner E-Scooter bei 120 Tagen.
Ermitteln Sie den Anteil der E-Scooter, den dieser Hersteller für private Haushalte herstellt.
Teilaufgabe b)
E-Scooter kommen hauptsächlich in Großstädten zum Einsatz. In einer deutschen Großstadt nutzt eine zufällig gewählte Person mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 % gelegentlich einen E-Scooter. Dort werden 200 zufällig ausgewählte Personen gefragt, ob sie gelegentlich einen E-Scooter nutzen.
(1)
Ermitteln Sie für jedes der folgenden Ereignisse die Wahrscheinlichkeit:
E1: Weniger als 17 der Befragten nutzen E-Scooter.
E2: Die Zahl der E-Scooter-Nutzenden liegt mehr als eine halbe Standardabweichung vom Erwartungswert der Zufallsgröße X entfernt.
(2)
In der Abbildung ist die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zufallsgröße X für und dargestellt.
Ermitteln Sie anhand der Abbildung einen möglichen Wert für , sodass gilt, und erläutern Sie, wie Sie vorgegangen sind.
(3)
Vier Studierende führen die Befragung durch. Dazu wird die Stichprobe von 200 Personen zufällig in vier unabhängige Gruppen mit je 50 Personen geteilt.
Ermitteln Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass in wenigstens zwei der vier Gruppen mindestens 5 Personen E-Scooter nutzen.
Teilaufgabe c)
Ein E-Scooter-Hersteller möchte bekannter werden und mehr Nutzende gewinnen und lässt deshalb in vielen Städten Gutscheine für eine kostenlose Probefahrt verteilen. Eine Gruppe von acht Freunden bekommt insgesamt 20 Gutscheine, die so verteilt werden:
Jeder der acht Freunde notiert seinen Namen auf einem Zettel, und alle Zettel werden in eine Lostrommel gegeben. Es wird 20-mal mit Zurücklegen gezogen, und wer gezogen wird, erhält jeweils einen Gutschein.
Somit kann jeder Freund bei diesem Verfahren keinen oder bis zu 20 Gutscheine bekommen.
Es sei das Ereignis: „Eine ausgewählte Person erhält genau einen Gutschein."
Nur einer der folgenden Ansätze eignet sich zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit des Ereignisses .
(I)
(II)
(III)
(IV)
Entscheiden Sie, welcher der Ansätze zutrifft, und erläutern Sie, wie Sie zu Ihrer Entscheidung gekommen sind.
Aufgabe B4 - Beurteilende Statistik: Hypothesente… · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle
In Deutschland werden E-Scooter (Elektro-Roller) immer beliebter. Wie lange ein einzelner E-Scooter im Einsatz ist, hängt jedoch stark davon ab, ob er verliehen oder privat genutzt wird. Ersten Studien zufolge ist ein Leihfahrzeug durchschnittlich nur 30 Tage in Gebrauch, ein privater E-Scooter dagegen durchschnittlich 365 Tage.
In dieser Aufgabe heißen alle Personen, die hin und wieder einen E-Scooter fahren, E-Scooter-Nutzende. Zur Vereinfachung wird angenommen, dass die Zufallsgröße , welche die Anzahl der E-Scooter-Nutzenden in einer zufällig gewählten Personengruppe beschreibt, binomialverteilt ist.
Vor allem in Großstädten sind E-Scooter im Einsatz. In einer deutschen Großstadt nutzt eine zufällig ausgewählte Person mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 % gelegentlich einen E-Scooter. Dort werden 200 zufällig ausgewählte Personen gefragt, ob sie gelegentlich einen E-Scooter nutzen.
Abbildung: Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zufallsgröße für und
d) Die in c) dargestellte Werbekampagne wird auch in einer weiteren deutschen Großstadt umgesetzt. Dort liegt die Wahrscheinlichkeit , dass eine zufällig gewählte Person gelegentlich einen E-Scooter nutzt, derzeit bei nur . Nach Abschluss der Kampagne werden zufällig ausgewählte Personen dieser Stadt befragt, um zu prüfen, ob die Kampagne erfolgreich war. Mit einer Wahrscheinlichkeit von höchstens darf man fälschlicherweise auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit und somit auf einen Erfolg der Kampagne schließen.
Gesucht ist das größtmögliche Intervall, in dem die Anzahl der E-Scooter-Nutzenden unter den befragten Personen liegen darf, damit man unter Einhaltung der -Vorgabe von einer erhöhten Wahrscheinlichkeit sprechen kann.
(1)
Ermitteln Sie das Intervall, nach dem gefragt ist.
(2)
Angenommen, die Maßnahme möge erfolgreich gewesen sein und für die Wahrscheinlichkeit , dass eine zufällig ausgewählte Person gelegentlich einen E-Scooter benutzt, gelte . Darüber hinaus betrage die Wahrscheinlichkeit, dass man mit dem in (1) ermittelten Intervall fälschlicherweise auf einen Misserfolg der Werbekampagne schließt, höchstens .
Bestimmen Sie den kleinsten Wert von mit zwei Nachkommastellen mit , für den diese Annahmen zutreffen.
Aufgabe B5 - Differentialrechnung: Laktatstufente… · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte
Wenn Muskeln stark beansprucht werden, bildet sich dort Laktat (Milchsäure). Mit einem Laktattest wird der Laktatwert im Blut bestimmt, um den Trainingszustand eines Sportlers einzuschätzen. Bei einem Laktatstufentest erhöht der Sportler dafür in gleichmäßigen Zeitabständen seine Leistung, etwa auf einem Fahrrad-Ergometer.
Zur Modellierung des Laktatwertes eines bestimmten Sportlers bei einem Laktatstufentest (im Folgenden kurz als Laktatwert bezeichnet) wird für die Funktion mit
verwendet. Dabei ist die Zeit in Minuten und der Laktatwert in mmol/l (Millimol pro Liter). Der Laktatstufentest startet zum Zeitpunkt und dauert 45 Minuten. Der Graph von ist in Abbildung 1 dargestellt.
a)
(1)
Ermitteln Sie den Laktatwert beim Start und am Ende des Laktatstufentests.
(2)
Ermitteln Sie die momentane Zuwachsrate des Laktatwerts zum Zeitpunkt 30 Minuten nach Testbeginn.
(3)
Bestimmen Sie rechnerisch, wann der Laktatwert sein Minimum annimmt, und geben Sie diesen Wert an.
(4)
In einem Zeitraum von fünf Minuten liegt die mittlere Zuwachsrate des Laktatwerts bei 0,1 mmol/l pro Minute. Bestimmen Sie diesen Zeitraum.
Aus den Laktatwerten lässt sich ermitteln, zu welchem Zeitpunkt beim Laktatstufentest ein Sportler die sogenannte individuelle anaerobe Schwelle (kurz IAS) erreicht. Dann liegt die Leistung vor, die der Sportler über einen längeren Zeitraum höchstens erbringen kann. Zur Ermittlung dieses Zeitpunkts gibt es vielfältige Verfahren.
Zwei Verfahren werden im Folgenden näher betrachtet. Dabei bezeichnen und die zum Start und Ende des Laktatstufentests gehörenden Punkte des Graphen von .
Bei Verfahren A wird zunächst eine Gerade durch die Punkte und gezeichnet. Anschließend wird eine Tangente an den Graphen von gelegt, die parallel zu verläuft. Als Zeitpunkt, zu dem die IAS erreicht wird, ergibt sich bei diesem Verfahren der -Wert des Berührpunkts zwischen dem Graphen von und dieser Tangente.
b)
Ermitteln Sie den Zeitpunkt, zu dem nach Verfahren A die IAS erreicht ist.
Bei Verfahren B wird jeweils in und in eine Tangente an den Graphen von gelegt. Als Zeitpunkt, zu dem die IAS erreicht wird, ergibt sich bei diesem Verfahren der -Wert desjenigen Punktes auf dem Graphen von , welcher den kürzesten Abstand zum Schnittpunkt der beiden Tangenten hat (vgl. Abbildung 2).
Die Gleichung der Tangente im Punkt kann ohne Nachweis verwendet werden. Es gilt: .
c)
(1)
Ermitteln Sie rechnerisch eine Funktionsgleichung der Tangente im Punkt , und bestimmen Sie den Schnittpunkt der beiden Tangenten auf zwei Nachkommastellen gerundet. [Gerundete Kontrolllösung mit einer Nachkommastelle: .]
(2)
Bestimmen Sie eine Zielfunktion, mit deren Hilfe der Abstand eines Punktes auf dem Graphen von zum Punkt berechnet werden kann, und ermitteln Sie den Zeitpunkt, zu dem nach Verfahren B die IAS erreicht ist.
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