Abitur NRW Mathematik 2022 · GK · Nachtermin · GTR · Weiterbildungskolleg

Abiturprüfung Mathematik in Nordrhein-Westfalen 2022, GK · Nachtermin · GTR · Weiterbildungskolleg: 24 Aufgaben mit Lösungen. Mit automatischer Korrektur.

Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Graphen von f, f′ und F deuten · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben) · Integralrechnung: Flächen und Bestände · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle

Aufgabe B1 - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften

Aufgabenstellung:

Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder an, die nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich durchfahren müssen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehreren tausend PS bzw. kW betragen kann.

Bei einem Rennen eines solchen Dragsters wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch die Funktion ff mit der Gleichung

f(t)=35t⋅e−16t,t∈Rf(t) = 35t \cdot \mathrm{e}^{-\frac{1}{6}t}, \quad t \in \mathbb{R}

beschrieben. Dabei ist tt die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s), f(t)f(t) gibt die Momentangeschwindigkeit in Meter pro Sekunde (m/s) an.

Der Zeitpunkt, zu dem der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist durch die lokale Maximalstelle tmax⁡t_{\max} der Funktion ff gegeben. Die lokale Maximalstelle der Funktion ff ist dabei zugleich die globale Maximalstelle der Funktion ff. [Nachweis nicht erforderlich.]

Abbildung 1 zeigt den Graphen der Funktion ff.

Abbildung 2 stellt die Geschwindigkeit des Dragsters für die ersten sechs Sekunden nach dem Start dar.

a)

(1) Geben Sie den Wert der Funktion ff an der Stelle 2 an und erläutern Sie, was dieser Wert im Sachzusammenhang bedeutet.

b)

Parallel zur Rennstrecke bewegt sich ein Kamerafahrzeug mit der gleichbleibenden Geschwindigkeit 45 m/s45\text{ m/s}. Im Augenblick des Starts des Dragsters befindet es sich unmittelbar neben ihm. Die Funktion gg modelliert diese konstante Geschwindigkeit des Kamerafahrzeugs, dabei ist g(t)g(t) die Geschwindigkeit und tt die Zeit seit dem Start des Dragsters.

(1) Zeichnen Sie den Graphen von gg in das Koordinatensystem (Abbildung 1) ein und ermitteln Sie, für welche Dauer das Kamerafahrzeug innerhalb der ersten sechs Sekunden eine größere Geschwindigkeit hat als der Dragster.

Aufgabe B1 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Aufgabenstellung:

Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder an, die nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich durchfahren müssen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehreren tausend PS bzw. kW betragen kann.

Bei einem Rennen eines solchen Dragsters wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch die Funktion ff mit der Gleichung

f(t)=35t⋅e−16t,t∈Rf(t) = 35t \cdot \mathrm{e}^{-\frac{1}{6}t}, \quad t \in \mathbb{R}

beschrieben. Dabei ist tt die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s), f(t)f(t) gibt die Momentangeschwindigkeit in Meter pro Sekunde (m/s) an.

Der Zeitpunkt, zu dem der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist durch die lokale Maximalstelle tmax⁡t_{\max} der Funktion ff gegeben. Die lokale Maximalstelle der Funktion ff ist dabei zugleich die globale Maximalstelle der Funktion ff. [Nachweis nicht erforderlich.]

Abbildung 1 zeigt den Graphen der Funktion ff.

Abbildung 2 stellt die Geschwindigkeit des Dragsters für die ersten sechs Sekunden nach dem Start dar.

Im weiteren Verlauf darf ohne Herleitung die folgende Beziehung genutzt werden: f′′(t)=−356⋅(2−16t)⋅e−16tf''(t) = -\frac{35}{6}\cdot\left(2 - \frac{1}{6}t\right)\cdot e^{-\frac{1}{6}t}

(2)

Ermitteln Sie durch Rechnung die Stelle tmaxt_{\text{max}}, an der die Funktion ff ihr Maximum annimmt, und geben Sie die höchste Geschwindigkeit des Dragsters an.

[Kontrollwert: tmax=6t_{\text{max}} = 6.]

(3)

Als Beschleunigung bezeichnet man die momentane Änderungsrate der Geschwindigkeit.

Bestimmen Sie die Beschleunigung des Dragsters zu Beginn des Rennens und weisen Sie durch Rechnung nach, dass sie zu diesem Zeitpunkt ihren größten Wert erreicht.

Aufgabe B1 - Funktionsterme bestimmen · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Aufgabenstellung:

Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder an, die nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich durchfahren müssen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehreren tausend PS bzw. kW betragen kann.

Bei einem Rennen eines solchen Dragsters wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch die Funktion ff mit der Gleichung

f(t)=35t⋅e−16t,t∈Rf(t) = 35t \cdot \mathrm{e}^{-\frac{1}{6}t}, \quad t \in \mathbb{R}

beschrieben. Dabei ist tt die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s), f(t)f(t) gibt die Momentangeschwindigkeit in Meter pro Sekunde (m/s) an.

Der Zeitpunkt, zu dem der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist durch die lokale Maximalstelle tmax⁡t_{\max} der Funktion ff gegeben. Die lokale Maximalstelle der Funktion ff ist dabei zugleich die globale Maximalstelle der Funktion ff. [Nachweis nicht erforderlich.]

Abbildung 1 zeigt den Graphen der Funktion ff.

Abbildung 2 stellt die Geschwindigkeit des Dragsters für die ersten sechs Sekunden nach dem Start dar.

Der Fahrer des Dragsters leitet acht Sekunden nach dem Start den Bremsvorgang ein. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich die Geschwindigkeit des Dragsters durch eine lineare Funktion bb modellieren. Nach 2020 Sekunden, gerechnet vom Start, steht der Dragster still.

(2)

Stellen Sie in Abbildung 2 den Verlauf der Geschwindigkeit des Dragsters während des Bremsvorgangs grafisch dar.

Bestimmen Sie durch Rechnung eine Gleichung der Funktion bb.

b(t)=b(t) =

(3)

Hinter der Ziellinie schließt sich eine „Bremszone“ der Länge 805805 Meter an.

Zeigen Sie, dass der Dragster noch innerhalb dieser Zone anhält.

Aufgabe B1 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Aufgabenstellung:

Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder an, die nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich durchfahren müssen. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit sogenannten Dragstern, deren Leistung bis zu mehreren tausend PS bzw. kW betragen kann.

Bei einem Rennen eines solchen Dragsters wird die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit durch die Funktion ff mit der Gleichung

f(t)=35t⋅e−16t,t∈Rf(t) = 35t \cdot \mathrm{e}^{-\frac{1}{6}t}, \quad t \in \mathbb{R}

beschrieben. Dabei ist tt die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s), f(t)f(t) gibt die Momentangeschwindigkeit in Meter pro Sekunde (m/s) an.

Der Zeitpunkt, zu dem der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist durch die lokale Maximalstelle tmax⁡t_{\max} der Funktion ff gegeben. Die lokale Maximalstelle der Funktion ff ist dabei zugleich die globale Maximalstelle der Funktion ff. [Nachweis nicht erforderlich.]

Abbildung 1 zeigt den Graphen der Funktion ff.

Abbildung 2 stellt die Geschwindigkeit des Dragsters für die ersten sechs Sekunden nach dem Start dar.

a)

(4) Die Funktion F(t)F(t) soll die Strecke beschreiben, die der Dragster in der Beschleunigungsphase vom Start bis zum Zeitpunkt tt zurückgelegt hat. Dabei muss für FF die Bedingung F′(t)=f(t)F'(t)=f(t) erfüllt sein.

(i)

Begründen Sie, dass die Bedingung F′(t)=f(t)F'(t)=f(t) die Funktion FF noch nicht eindeutig bestimmt.

(ii)

Geben Sie eine zusätzliche Bedingung an die Funktion FF an, durch die FF zusammen mit F′(t)=f(t)F'(t)=f(t) eindeutig bestimmt ist.

b)

Parallel zur Rennstrecke bewegt sich ein Kamerafahrzeug mit der konstanten Geschwindigkeit 45 m/s45\text{ m/s}. Im Moment des Dragster-Starts ist es genau auf gleicher Höhe mit dem Dragster. Seine konstante Geschwindigkeit wird durch eine Funktion gg modelliert, wobei g(t)g(t) die Geschwindigkeit und tt die Zeit seit dem Start des Dragsters angibt.

(2)

Geben Sie an, welche Strecke das Kamerafahrzeug in den ersten vier Sekunden nach dem Start zurücklegt.

(3)

Nach diesen Modellierungen legen das Kamerafahrzeug und der Dragster in den ersten vier Sekunden nach dem Start ungefähr gleich lange Strecken zurück.

Begründen Sie diesen Sachverhalt mithilfe von Abbildung 1.

(4)

Bestimmen Sie den Wert des Integrals ∫01(g(t)−f(t)) dt\int_0^1 (g(t)-f(t))\,\mathrm{d}t und erläutern Sie, was dieser Wert im Sachzusammenhang bedeutet.

c)

Hat der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, fährt er noch zwei weitere Sekunden mit gleichbleibender Geschwindigkeit. In dieser Zeit passiert er die Ziellinie. Die Rennstrecke ist 402 m402\text{ m} lang.

(1)

Stellen Sie in Abbildung 2 die Geschwindigkeit des Dragsters während der Phase mit konstanter Geschwindigkeit grafisch dar.

Bestimmen Sie, wie viele Sekunden nach dem Start der Dragster die Ziellinie überquert.

[Zur Kontrolle: Etwa 6,9 Sekunden nach dem Start überquert der Dragster die Ziellinie.]

Aufgabe B2 - Funktionsterme bestimmen · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion ff vierten Grades. Ihr Graph verläuft durch den Koordinatenursprung und ist symmetrisch bezüglich der yy-Achse. Außerdem stellt der Punkt W2(1  |  −58)W_2\left(1 \;\middle|\; -\frac{5}{8}\right) einen Wendepunkt des Graphen von ff dar.

Funktionsgleichung zur Kontrolle: f(x)=18x4−34x2,x∈Rf(x) = \frac{1}{8}x^4 - \frac{3}{4}x^2, \quad x \in \mathbb{R}

a)

Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion ff vierten Grades. Ihr Graph verläuft durch den Koordinatenursprung und ist symmetrisch bezüglich der yy-Achse. Der Punkt W2(1 | −58)W_2\left(1 \,\middle|\, -\frac{5}{8}\right) liegt als Wendepunkt auf dem Graphen von ff.

Mit diesen Informationen lässt sich eine Funktionsgleichung von ff bestimmen.

Ermitteln Sie eine Funktionsgleichung von ff.

[Zur Kontrolle: f(x)=18⋅x4−34⋅x2f(x) = \frac{1}{8} \cdot x^4 - \frac{3}{4} \cdot x^2, x∈Rx \in \mathbb{R}.]

Aufgabe B2 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion ff vierten Grades. Ihr Graph verläuft durch den Koordinatenursprung und ist symmetrisch bezüglich der yy-Achse. Außerdem stellt der Punkt W2(1  |  −58)W_2\left(1 \;\middle|\; -\frac{5}{8}\right) einen Wendepunkt des Graphen von ff dar.

Funktionsgleichung zur Kontrolle: f(x)=18x4−34x2,x∈Rf(x) = \frac{1}{8}x^4 - \frac{3}{4}x^2, \quad x \in \mathbb{R}

b)

Ermitteln Sie durch Rechnung die Koordinaten aller lokalen Extrempunkte des Graphen von ff.

T1T_1: ( |)

T2T_2: ( |)

HH: ( |)

d) (1)

Weisen Sie durch Rechnung nach, dass der Graph der Funktion tt mit t(x)=−916⋅x−27128,x∈R,t(x) = -\frac{9}{16}\cdot x - \frac{27}{128}, \quad x \in \mathbb{R}, den Graphen von ff im Punkt (32  |  f(32))\left(\frac{3}{2} \;\middle|\; f\left(\frac{3}{2}\right)\right) tangential berührt.

Aufgabe B2 - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion ff vierten Grades. Ihr Graph verläuft durch den Koordinatenursprung und ist symmetrisch bezüglich der yy-Achse. Außerdem stellt der Punkt W2(1  |  −58)W_2\left(1 \;\middle|\; -\frac{5}{8}\right) einen Wendepunkt des Graphen von ff dar.

Funktionsgleichung zur Kontrolle: f(x)=18x4−34x2,x∈Rf(x) = \frac{1}{8}x^4 - \frac{3}{4}x^2, \quad x \in \mathbb{R}

e) Für jede reelle Zahl a>0a > 0 schließen der Graph der Funktion pap_a mit der Gleichung pa(x)=a⋅x2p_a(x) = a \cdot x^2 und der Graph der Funktion ff im Bereich x≥0x \geq 0 eine Fläche ein. Diese Fläche wird durch die xx-Achse unterteilt.

(1)

Zeichnen Sie in Abbildung 2 den Graphen von p0,3p_{0{,}3} (also für a=0,3a = 0{,}3).

(2)

Ermitteln Sie in Abhängigkeit von aa die drei Stellen x1x_1, x2x_2 und x3x_3, an denen die Graphen von pap_a und ff gemeinsame Punkte besitzen.

[Zur Kontrolle: x1=−6+8⋅a, x2=0, x3=6+8⋅ax_1 = -\sqrt{6 + 8\cdot a},\ x_2 = 0,\ x_3 = \sqrt{6 + 8\cdot a}]

Aufgabe B2 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion ff vierten Grades. Ihr Graph verläuft durch den Koordinatenursprung und ist symmetrisch bezüglich der yy-Achse. Außerdem stellt der Punkt W2(1  |  −58)W_2\left(1 \;\middle|\; -\frac{5}{8}\right) einen Wendepunkt des Graphen von ff dar.

Funktionsgleichung zur Kontrolle: f(x)=18x4−34x2,x∈Rf(x) = \frac{1}{8}x^4 - \frac{3}{4}x^2, \quad x \in \mathbb{R}

Teilaufgabe c)

Die Sekante, die durch die beiden Wendepunkte des Graphen von ff verläuft, ist der Graph der Funktion ss mit s(x)=−58s(x) = -\frac{5}{8}.

(1)

Zeichnen Sie diese Sekante in Abbildung 1 ein.

Die Sekante und der Graph von ff haben außerdem weitere Schnittpunkte, die bei x=−5x = -\sqrt{5} und x=5x = \sqrt{5} liegen.

[Dies muss nicht nachgewiesen werden.]

(2)

Weisen Sie rechnerisch nach: ∫−55(s(x)−f(x)) dx=0\int_{-\sqrt{5}}^{\sqrt{5}} (s(x) - f(x))\,dx = 0.

(3)

Ermitteln Sie ∫15(s(x)−f(x)) dx\int_{1}^{\sqrt{5}} (s(x) - f(x))\,dx.

(4)

Geben Sie jetzt ohne zusätzliche Rechnung die Werte der folgenden Integrale an und begründen Sie Ihre Angaben (zum Beispiel mithilfe von Abbildung 1):

Teilaufgabe d)(2)

Die Graphen von ff und tt (mit t(x)=−916x−27128t(x) = -\frac{9}{16}x - \frac{27}{128}) begrenzen eine Fläche, die sich aus zwei Teilflächen zusammensetzt.

Eine Schülerin meint, die größere Teilfläche sei mehr als achtmal so groß wie die kleinere.

Prüfen Sie, ob diese Aussage zutrifft.

Teilaufgabe e)(3)

Für jede reelle Zahl a>0a > 0 schließen der Graph der Funktion pap_a mit pa(x)=a⋅x2p_a(x) = a\cdot x^2 und der Graph von ff im Bereich x≥0x \geq 0 eine Fläche ein. Diese Fläche wird durch die xx-Achse unterteilt.

Ermitteln Sie einen Ansatz zur Berechnung des Wertes von aa, für den die xx-Achse die eingeschlossene Fläche halbiert.

Aufgabe B3 - Geraden und Ebenen · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Aufgabenstellung:

Vom Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Piste misst nur etwa 527 m527\text{ m} in der Länge und etwa 20 m20\text{ m} in der Breite und ist geneigt. Landungen erfolgen ausschließlich bergauf, Starts ausschließlich bergab; dabei rollen die Flugzeuge bei der Landung auf eine Felswand zu und beim Start auf eine tiefe Schlucht. Die Ortsbebauung reicht direkt bis an die Piste heran.

¹ © Frank Kehren

In Abbildung 2 wird die rechteckige Landebahn in einem kartesischen Koordinatensystem durch die Eckpunkte A(523∣0∣0)A(523|0|0), B(523∣20∣0)B(523|20|0), CC und D(0∣0∣65)D(0|0|65) dargestellt; eine Längeneinheit steht dabei für einen Meter in der Wirklichkeit.

a) (3)

Stellen Sie eine Parametergleichung für die Ebene EE auf, in der die Punkte AA, BB und DD liegen.

[Mögliche Lösung aus dem Prüfungstext: E:x⃗=(01065)+k⋅(52365−65)+l⋅(−523−2065)E:\vec{x} = \begin{pmatrix}0\\10\\65\end{pmatrix} + k\cdot \begin{pmatrix}523\\65\\-65\end{pmatrix} + l\cdot \begin{pmatrix}-523\\-20\\65\end{pmatrix}, k,l∈Rk,l\in\mathbb{R}.]

b)

Damit eine Landung sicher verläuft, muss ein Flugzeug im ersten Viertel der Landebahn aufsetzen. Als Orientierungshilfe dient dem Piloten eine geradlinige Markierungsstrecke ss mit einer Länge von 20 m20\text{ m}, die quer zur Landebahn verläuft (siehe Abbildung 2). Diese Strecke unterteilt die Landebahn im Verhältnis 1:31:3.

x⃗=(392,25016,25)+t⋅(0200),t∈[0;1]\vec{x} = \begin{pmatrix}392{,}25\\0\\16{,}25\end{pmatrix} + t\cdot \begin{pmatrix}0\\20\\0\end{pmatrix},\quad t\in[0;1] stellt eine Parameterform der Strecke ss dar.

Ein Flugzeug fliegt im Landeanflug längs der Geraden

g:x⃗=(6701022)+r⋅(−15,50−1),r∈R.g:\vec{x} = \begin{pmatrix}670\\10\\22\end{pmatrix} + r\cdot \begin{pmatrix}-15{,}5\\0\\-1\end{pmatrix},\quad r\in\mathbb{R}.

Prüfen Sie rechnerisch, ob das Flugzeug bei gleichbleibendem Kurs im ersten Viertel der Landebahn aufsetzt.

S(S(

∣|

∣|

))

Ja

Nein

c) (1)

Um sichere Landungen zu gewährleisten, ist die Landebahn regelmäßig zu überprüfen.

Hierfür soll eine Drohne auf einer Geraden hh fliegen, die parallel zur Geraden

m:x⃗=(523100)+n⋅(−523065),n∈Rm:\vec{x} = \begin{pmatrix}523\\10\\0\end{pmatrix} + n\cdot \begin{pmatrix}-523\\0\\65\end{pmatrix},\quad n\in\mathbb{R}

verläuft und von der Landebahn den Abstand 12 m12\text{ m} hat. [Hinweis: Der Abstand ist senkrecht zur Landebahn zu messen.]

Beschreiben Sie, wie die Gerade mm im Sachzusammenhang liegt.

Aufgabe B3 - Längen, Winkel und Abstände im Raum · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Aufgabenstellung:

Vom Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Piste misst nur etwa 527 m527\text{ m} in der Länge und etwa 20 m20\text{ m} in der Breite und ist geneigt. Landungen erfolgen ausschließlich bergauf, Starts ausschließlich bergab; dabei rollen die Flugzeuge bei der Landung auf eine Felswand zu und beim Start auf eine tiefe Schlucht. Die Ortsbebauung reicht direkt bis an die Piste heran.

¹ © Frank Kehren

In Abbildung 2 wird die rechteckige Landebahn in einem kartesischen Koordinatensystem durch die Eckpunkte A(523∣0∣0)A(523|0|0), B(523∣20∣0)B(523|20|0), CC und D(0∣0∣65)D(0|0|65) dargestellt; eine Längeneinheit steht dabei für einen Meter in der Wirklichkeit.

a)

(1)

Geben Sie an, welche Koordinaten der Punkt CC besitzt.

(2)

Weisen Sie durch eine Rechnung nach, dass die Landebahn eine Länge ∣AD‾∣|\overline{AD}| von etwa 527 m527\text{ m} hat.

(4)

Berechnen Sie sowohl den Winkel, um den die Landebahn gegenüber der Horizontalen ansteigt, als auch ihre Steigung in Prozent.

°

%

c)

Damit Landungen sicher möglich sind, wird die Landebahn regelmäßig überprüft. Hierfür soll eine Drohne auf einer Geraden hh fliegen, die parallel zur Geraden m:x⃗=(523100)+n⋅(−523065),n∈Rm:\vec{x}=\begin{pmatrix}523\\10\\0\end{pmatrix}+n\cdot\begin{pmatrix}-523\\0\\65\end{pmatrix},\quad n\in\mathbb{R} verläuft und von der Landebahn den Abstand 12 m12\text{ m} hat.

[Hinweis: Den Abstand misst man senkrecht zur Landebahn.]

(2)

Zeigen Sie, dass der Vektor v⃗=(650523)\vec{v}=\begin{pmatrix}65\\0\\523\end{pmatrix} sowohl zu (52365−65)\begin{pmatrix}523\\65\\-65\end{pmatrix} als auch zu (−523−2065)\begin{pmatrix}-523\\-20\\65\end{pmatrix} senkrecht ist.

Der Vektor v⃗\vec{v} ist senkrecht zur Ebene EE.

(3)

Ermitteln Sie durch Rechnung eine Parametergleichung für eine passende Gerade hh.

Aufgabe B4 - Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte… · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten

Aufgabenstellung:

Jeder Mensch gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B und AB). Zusätzlich gibt es mit dem Rhesusfaktor ein weiteres Blutmerkmal, das entweder positiv oder negativ ausfällt. Wie sich diese Blutmerkmale in der Bevölkerung verteilen, ist von Land zu Land verschieden.

Für die Bevölkerung Deutschlands gilt näherungsweise die folgende Verteilung 1:

1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)

Um Komplikationen bei einer Bluttransfusion zu vermeiden, sind die Blutmerkmale Blutgruppe und Rhesusfaktor zu berücksichtigen. Gemeinsam bestimmen sie, welche Person für welche andere Blut spenden darf.

(1)

Weisen Sie nach, dass von den Personen mit der Blutgruppe B etwa 18,2 % den Rhesusfaktor negativ besitzen.

(2)

Aus den Personen der Blutgruppe B werden zufällig zwei ausgewählt.

Aufgabe B4 - Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteil… · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Aufgabenstellung:

Jeder Mensch gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B und AB). Zusätzlich gibt es mit dem Rhesusfaktor ein weiteres Blutmerkmal, das entweder positiv oder negativ ausfällt. Wie sich diese Blutmerkmale in der Bevölkerung verteilen, ist von Land zu Land verschieden.

Für die Bevölkerung Deutschlands gilt näherungsweise die folgende Verteilung 1:

1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)

b) Für die folgenden Teilaufgaben gilt bei jeder Blutgruppe die Annahme, dass die Anzahl der Träger dieser Blutgruppe unter 200 zufällig ausgewählten Personen binomialverteilt ist.

Die relativen Häufigkeiten aus der Tabelle auf Seite 1 sind dabei als Wahrscheinlichkeiten zu verwenden.

(1)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter den 200 zufällig ausgewählten Personen mindestens 20 die Blutgruppe B haben.

(2)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit für das nachstehende Ereignis EE:

EE: Die Anzahl der Personen mit Blutgruppe A unter 200 zufällig ausgewählten Personen liegt höchstens 1,5-Standardabweichungen von ihrem Erwartungswert entfernt.

c) Blut der Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor negativ hat eine besondere Bedeutung. Wegen seiner guten Verträglichkeit kommt es in Notfällen besonders oft zum Einsatz.

Bestimmen Sie, wie viele zufällig ausgewählte Personen mindestens Blut spenden müssen, damit man mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 95 %95\,\% auf mindestens 20 Blutspenden der Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor negativ kommt.

Aufgabe B4 - Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle

Aufgabenstellung:

Jeder Mensch gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B und AB). Zusätzlich gibt es mit dem Rhesusfaktor ein weiteres Blutmerkmal, das entweder positiv oder negativ ausfällt. Wie sich diese Blutmerkmale in der Bevölkerung verteilen, ist von Land zu Land verschieden.

Für die Bevölkerung Deutschlands gilt näherungsweise die folgende Verteilung 1:

1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)

d) Die Blutgruppe kann sich darauf auswirken, wie schwer Erkrankungen verlaufen. Für eine bestimmte Erkrankung beträgt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs in der Gesamtbevölkerung 10 %10\,\%. Eine Wissenschaftlerin vermutet, dass diese Wahrscheinlichkeit bei Menschen mit Blutgruppe A niedriger ist, und möchte dies überprüfen. Dazu untersucht sie die Krankheitsverläufe von 1 0001\,000 zufällig ausgewählten Personen mit Blutgruppe A, die an dieser Krankheit erkrankt sind, und zählt, wie viele davon einen schweren Verlauf hatten.

Sie geht nur dann davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf bei Erkrankten mit Blutgruppe A kleiner als 10 %10\,\% ist, wenn in der Stichprobe höchstens 8484 Personen einen schweren Verlauf hatten.

(1)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Wissenschaftlerin eine geringere Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs bei Personen mit Blutgruppe A annimmt, obwohl diese in Wirklichkeit 10 %10\,\% beträgt.

[2 Punkte]

(2)

Nun sei angenommen, die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs dieser Erkrankung betrage bei Personen mit Blutgruppe A in Wirklichkeit nur 8 %8\,\%.

Bestimmen Sie unter dieser Annahme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Wissenschaftlerin dennoch schlussfolgert, die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs bei Personen mit Blutgruppe A sei nicht kleiner als 10 %10\,\%.

[3 Punkte]

Aufgabe B5 - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften

Als Wüstentiere müssen Dromedare oft starke Schwankungen der Umgebungstemperatur aushalten und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Deshalb wird bei durstenden Dromedaren die Körpertemperatur so geregelt, dass sie weniger schwitzen und dadurch weniger Wasser verlieren.

Betrachtet wird nun, wie sich die Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr verändert.

Die Körpertemperatur dieses Dromedars wird für 0≤t≤200 \le t \le 20 (näherungsweise) durch die Funktion kk beschrieben mitk(t)=−1120t3+14t2−779480t+2978mit t∈R.k(t) = -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t + \frac{297}{8} \quad \text{mit } t \in \mathbb{R}.Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und k(t)k(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von kk.

Für einige andere Dromedare wird die Körpertemperatur für 0≤t≤200 \le t \le 20 (näherungsweise) durch Funktionen faf_a modelliert mitfa(t)=a⋅(−1120t3+14t2−779480t)+2978,a>0.f_a(t) = a \cdot \left(-\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t\right) + \frac{297}{8}, \quad a > 0.Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und fa(t)f_a(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Der Wert von aa hängt von der Wasserversorgung des einzelnen Dromedars und von der Umgebungstemperatur ab.

a) (1)

Ermitteln Sie die Dauer, während der die Körpertemperatur des Dromedars im betrachteten Zeitraum mindestens 38 °C38\ \text{°C} beträgt.

c) (1)

Die Körpertemperatur einiger anderer Dromedare wird für 0≤t≤200 \leq t \leq 20 (näherungsweise) durch Funktionen faf_a beschrieben mitfa(t)=a⋅(−1120t3+14t2−779480t)+2978,a>0.f_a(t) = a \cdot \left(-\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t\right) + \frac{297}{8}, \quad a > 0.Dabei gibt tt mit 0≤t≤200 \leq t \leq 20 die Zeit in Stunden nach Mitternacht und fa(t)f_a(t) die Körpertemperatur in Grad Celsius an. In Abbildung 2 sind zusätzlich zum Graphen von kk die Graphen von faf_a für a=0,2a = 0{,}2 sowie a=0,5a = 0{,}5 und a=1,5a = 1{,}5 abgebildet.

Geben Sie an, welchem Wert von aa welcher Graph zugeordnet ist:

Graph I:

Graph II:

Graph III:

c) (2)

Der Graph von faf_a hat für alle a>0a > 0 das Maximum im Intervall [0;20][0; 20] an der Stelle t≈15,92t \approx 15{,}92. Selbst unter extremen Bedingungen übersteigt die Körpertemperatur eines gesunden Dromedars 42 °C42\ \text{°C} nicht.

Ermitteln Sie, für welche Werte von a>0a > 0 die Funktion faf_a im Intervall 0≤t≤200 \leq t \leq 20 diese Bedingung einhält.

a≤a \leq

Aufgabe B5 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Als Wüstentiere müssen Dromedare oft starke Schwankungen der Umgebungstemperatur aushalten und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Deshalb wird bei durstenden Dromedaren die Körpertemperatur so geregelt, dass sie weniger schwitzen und dadurch weniger Wasser verlieren.

Betrachtet wird nun, wie sich die Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr verändert.

Die Körpertemperatur dieses Dromedars wird für 0≤t≤200 \le t \le 20 (näherungsweise) durch die Funktion kk beschrieben mitk(t)=−1120t3+14t2−779480t+2978mit t∈R.k(t) = -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t + \frac{297}{8} \quad \text{mit } t \in \mathbb{R}.Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und k(t)k(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von kk.

Für einige andere Dromedare wird die Körpertemperatur für 0≤t≤200 \le t \le 20 (näherungsweise) durch Funktionen faf_a modelliert mitfa(t)=a⋅(−1120t3+14t2−779480t)+2978,a>0.f_a(t) = a \cdot \left(-\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t\right) + \frac{297}{8}, \quad a > 0.Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und fa(t)f_a(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Der Wert von aa hängt von der Wasserversorgung des einzelnen Dromedars und von der Umgebungstemperatur ab.

a) (2)

Als Temperaturspanne bezeichnet man den Unterschied zwischen höchster und niedrigster Körpertemperatur. Bei durstenden Dromedaren ist sie aufgrund der Anpassung an das Leben in der Wüste erheblich größer als beim Menschen.

Bestimmen Sie durch Rechnung die Temperaturspanne des Dromedars für den betrachteten Zeitraum.

a) (3)

Ermitteln Sie, zu welchem Zeitpunkt die Körpertemperatur des Dromedars innerhalb des betrachteten Zeitraums am stärksten zunimmt.

Aufgabe B5 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Als Wüstentiere müssen Dromedare oft starke Schwankungen der Umgebungstemperatur aushalten und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Deshalb wird bei durstenden Dromedaren die Körpertemperatur so geregelt, dass sie weniger schwitzen und dadurch weniger Wasser verlieren.

Betrachtet wird nun, wie sich die Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr verändert.

Die Körpertemperatur dieses Dromedars wird für 0≤t≤200 \le t \le 20 (näherungsweise) durch die Funktion kk beschrieben mitk(t)=−1120t3+14t2−779480t+2978mit t∈R.k(t) = -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t + \frac{297}{8} \quad \text{mit } t \in \mathbb{R}.Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und k(t)k(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von kk.

Für einige andere Dromedare wird die Körpertemperatur für 0≤t≤200 \le t \le 20 (näherungsweise) durch Funktionen faf_a modelliert mitfa(t)=a⋅(−1120t3+14t2−779480t)+2978,a>0.f_a(t) = a \cdot \left(-\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t\right) + \frac{297}{8}, \quad a > 0.Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und fa(t)f_a(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Der Wert von aa hängt von der Wasserversorgung des einzelnen Dromedars und von der Umgebungstemperatur ab.

b)

Der durchschnittliche Wert einer Funktion ff im Intervall [a;b][a; b] lässt sich mit 1b−a∫abf(x) dx\frac{1}{b-a}\int_{a}^{b} f(x)\,\mathrm{d}x bestimmen.

Berechnen Sie für den Zeitraum von 0 Uhr bis 20 Uhr die mittlere Körpertemperatur des Dromedars.

Aufgabe a · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Das Umweltbundesamt erfasst in regelmäßigen Abständen, wie hoch die Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft ist. In Düsseldorf wurden über zehn Stunden ab 8 Uhr (Beobachtungsbeginn) Messwerte erhoben, die durch die folgende Funktion kk mit

k(t)=0,75t2−8t+60,t∈R, 0≤t≤10k(t) = 0{,}75t^2 - 8t + 60, \quad t \in \mathbb{R}, \ 0 \le t \le 10 beschrieben werden. Dabei gibt tt die seit Beobachtungsbeginn vergangene Zeit in Stunden an und k(t)k(t) die Stickstoffdioxidkonzentration zum Zeitpunkt tt in μg/m3\mu\text{g}/\text{m}^3.

(1)

Bestimmen Sie, wie hoch die Stickstoffdioxidkonzentration um 18 Uhr ist.

(2)

Berechnen Sie den Wert des Terms k(10)−k(8)10−8\dfrac{k(10)-k(8)}{10-8} und interpretieren Sie ihn im Kontext der Aufgabe.

(3)

Berechnen Sie k′(8)k'(8) und interpretieren Sie das Ergebnis im Kontext der Aufgabe.

Aufgabe b - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die Funktion ff mit f(x)=(2x+10)⋅e5x+3,x∈Rf(x) = (2x + 10) \cdot e^{5x+3}, \quad x \in \mathbb{R}.

(1)

Geben Sie sowohl die Nullstelle von ff als auch den Schnittpunkt des Graphen von ff mit der yy-Achse an.

Aufgabe b - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Betrachtet wird die Funktion ff mit f(x)=(2x+10)⋅e5x+3,x∈Rf(x) = (2x + 10) \cdot e^{5x+3}, \quad x \in \mathbb{R}.

(2)

Bestimmen Sie, welche Steigung der Graph von ff an der Stelle x=−2x = -2 besitzt.

Aufgabe c - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=2x3−x2−4x+1f(x) = 2x^3 - x^2 - 4x + 1.

Abbildung 1 zeigt den Graphen von ff.

Die Abbildungen 2a und 2b zeigen die Graphen der Funktionen AA und BB.

(1)

Berechnen Sie ∫−11f(x) dx\int_{-1}^1 f(x)\,\mathrm{d}x.

Aufgabe c - Graphen deuten · Graphen von f, f′ und F deuten

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=2x3−x2−4x+1f(x) = 2x^3 - x^2 - 4x + 1.

Abbildung 1 zeigt den Graphen von ff.

Die Abbildungen 2a und 2b zeigen die Graphen der Funktionen AA und BB.

(2) Die Abbildungen 2a und 2b zeigen die Graphen der Funktionen AA und BB.

Von diesen beiden Funktionen ist genau eine keine Stammfunktion von ff.

Begründen Sie unter Verwendung der Funktionsgraphen, bei welcher der beiden Funktionen AA und BB es sich nicht um eine Stammfunktion von ff handelt.

Aufgabe d - Geraden und Ebenen · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Es seien Q(−2∣4∣−1)Q(-2 \mid 4 \mid -1) und die Gerade g:x⃗=OQ⃗+t⋅(623),  t∈Rg: \vec{x} = \vec{OQ} + t \cdot \begin{pmatrix} 6 \\ 2 \\ 3 \end{pmatrix}, \; t \in \mathbb{R} vorgegeben.

(1)

Zeigen Sie, dass der Punkt P(10∣8∣5)P(10\mid 8\mid 5) zur Geraden gg gehört.

Aufgabe d - Abstände im Raum · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Es seien Q(−2∣4∣−1)Q(-2 \mid 4 \mid -1) und die Gerade g:x⃗=OQ⃗+t⋅(623),  t∈Rg: \vec{x} = \vec{OQ} + t \cdot \begin{pmatrix} 6 \\ 2 \\ 3 \end{pmatrix}, \; t \in \mathbb{R} vorgegeben.

(2)

Bestimmen Sie die Koordinaten sämtlicher Punkte der Geraden gg, deren Entfernung zum Punkt QQ 35 LE35\text{ LE} beträgt.

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Aufgabe e · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Der Koordinatenursprung OO und die Punkte AA, BB und CC legen ein Parallelogramm OABCOABC fest. Abbildung 3 zeigt das Parallelogramm OABCOABC samt seinen Diagonalen ee und ff.

(1)

Gegeben sind die Vektoren u⃗=OA⃗+AB⃗\vec{u} = \vec{OA} + \vec{AB} und v⃗=OA⃗−AB⃗\vec{v} = \vec{OA} - \vec{AB}.

Ein Vektor aus u⃗\vec{u} und v⃗\vec{v} beschreibt die Diagonale ee, der andere die Diagonale ff.

Nun seien die Eckpunkte AA und BB durch die Koordinaten A(2∣0∣23)A(2 \mid 0 \mid 2\sqrt{3}) und B(4∣−3∣33)B(4 \mid -3 \mid 3\sqrt{3}) gegeben.

(2)

(3)

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