Abitur NRW Mathematik 2022 · GK · Nachtermin · CAS

Abiturprüfung Mathematik in Nordrhein-Westfalen 2022, GK · Nachtermin · CAS: 24 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Funktionen und ihre Eigenschaften. Kostenlos.

Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Graphen von f, f′ und F deuten · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben) · Integralrechnung: Flächen und Bestände · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle

Aufgabe a · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Das Umweltbundesamt erfasst in regelmäßigen Abständen, wie hoch die Stickstoffdioxidkonzentration in der Luft ist. In Düsseldorf wurden über zehn Stunden ab 8 Uhr (Beobachtungsbeginn) Messwerte erhoben, die durch die folgende Funktion kk mit

k(t)=0,75t2−8t+60,t∈R,  0≤t≤10k(t) = 0{,}75t^2 - 8t + 60, \quad t \in \mathbb{R}, \; 0 \le t \le 10

beschrieben werden. Dabei steht tt für die seit Beobachtungsbeginn vergangene Zeit in Stunden und k(t)k(t) für die Stickstoffdioxidkonzentration zum Zeitpunkt tt in μg/m3\mu\text{g}/\text{m}^3.

(1)

Bestimmen Sie, wie hoch die Stickstoffdioxidkonzentration um 18 Uhr ist. [1 Punkt]

μg/m³

(2)

Berechnen Sie den Wert des Terms k(10)−k(8)10−8\frac{k(10)-k(8)}{10-8} und interpretieren Sie das Ergebnis bezogen auf den Sachkontext. [2 Punkte]

μg/m³ pro Stunde

(3)

Berechnen Sie k′(8)k'(8) und interpretieren Sie das Ergebnis bezogen auf den Sachkontext. [2 Punkte]

μg/m³ pro Stunde

Aufgabe b - Nullstelle und Achsenschnittpunkt · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die Funktion ff mit f(x)=(2x+10)⋅e5x+3f(x) = (2x+10)\cdot\mathrm{e}^{5x+3}, x∈Rx \in \mathbb{R}.

(1) Geben Sie sowohl die Nullstelle von ff als auch den Punkt an, in dem der Graph von ff die yy-Achse schneidet. [2 Punkte]

•

x=x =

•

Aufgabe b - Steigung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Betrachtet wird die Funktion ff mit f(x)=(2x+10)⋅e5x+3f(x) = (2x+10)\cdot\mathrm{e}^{5x+3}, x∈Rx \in \mathbb{R}.

(2) Bestimmen Sie, welche Steigung der Graph von ff an der Stelle x=−2x = -2 besitzt. [3 Punkte]

m=m =

Aufgabe c - Integralberechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet wird die Funktion ff mit f(x)=2x3−x2−4x+1f(x) = 2x^3 - x^2 - 4x + 1, deren Definitionsbereich R\mathbb{R} ist.

In Abbildung 1 ist der Graph von ff zu sehen.

(1)

Berechnen Sie ∫−11f(x) dx\int_{-1}^1 f(x)\,\mathrm{d}x.

Aufgabe c - Stammfunktionsgraph · Graphen von f, f′ und F deuten

Betrachtet wird die Funktion ff mit f(x)=2x3−x2−4x+1f(x) = 2x^3 - x^2 - 4x + 1, deren Definitionsbereich R\mathbb{R} ist.

In Abbildung 1 ist der Graph von ff zu sehen.

(2) Die Abbildungen 2a und 2b zeigen die Graphen der Funktionen AA und BB. Von diesen beiden Funktionen ist genau eine keine Stammfunktion von ff.

Begründen Sie mithilfe der Graphen, welche der beiden Funktionen AA und BB keine Stammfunktion von ff darstellt.

Aufgabe d - Punktprobe · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Betrachtet werden der Punkt Q(−2∣4∣−1)Q(-2|4|-1) sowie die Gerade g:x⃗=OQ⃗+t⋅(623),  t∈Rg: \vec{x} = \vec{OQ} + t \cdot \begin{pmatrix} 6 \\ 2 \\ 3 \end{pmatrix}, \; t \in \mathbb{R}.

(1)

Zeigen Sie, dass der Punkt P(10∣8∣5)P(10\mid 8\mid 5) zur Geraden gg gehört.

Aufgabe d - Punkte mit festem Abstand · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Betrachtet werden der Punkt Q(−2∣4∣−1)Q(-2|4|-1) sowie die Gerade g:x⃗=OQ⃗+t⋅(623),  t∈Rg: \vec{x} = \vec{OQ} + t \cdot \begin{pmatrix} 6 \\ 2 \\ 3 \end{pmatrix}, \; t \in \mathbb{R}.

(2)

Bestimmen Sie die Koordinaten sämtlicher Punkte der Geraden gg, deren Entfernung vom Punkt QQ 35 LE35\,\text{LE} beträgt.

Aufgabe e · Längen, Winkel und Abstände im Raum

e) Der Koordinatenursprung OO sowie die Punkte AA, BB und CC bilden das Parallelogramm OABCOABC. Die Abbildung 3 zeigt dieses Parallelogramm OABCOABC samt seinen Diagonalen ee und ff.

(1)

Betrachtet werden die Vektoren u⃗=OA⃗+AB⃗\vec{u} = \vec{OA} + \vec{AB} und v⃗=OA⃗−AB⃗\vec{v} = \vec{OA} - \vec{AB}.

Von diesen beiden Vektoren u⃗\vec{u} und v⃗\vec{v} ist einer der Diagonalen ee zugeordnet, der andere der Diagonalen ff.

Geben Sie an, welcher der beiden Vektoren der Diagonalen ff zugeordnet ist.

⃗\vec{ }

Für die weiteren Teilaufgaben gilt: Die Eckpunkte AA und BB besitzen die Koordinaten A(2∣0∣23)A(2 \mid 0 \mid 2\sqrt{3}) und B(4∣−3∣33)B(4 \mid -3 \mid 3\sqrt{3}).

(2)

Zeigen Sie, dass für den Eckpunkt CC gilt: C(2∣−3∣3)C(2 \mid -3 \mid \sqrt{3}).

(3)

Zeigen Sie, dass die Diagonalen ee und ff aufeinander senkrecht stehen.

Aufgabe d · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Eine Firma erstellt einen Test, der aus mehreren Fragen besteht. Bei jeder Frage liegt die Wahrscheinlichkeit, die richtige Antwort durch Raten zu treffen, bei 14\frac{1}{4}.

Jonas bearbeitet den Test, ohne sich jemals mit dem Thema befasst zu haben; er rät folglich bei jeder Frage.

Die Zufallsgröße XX beschreibt die Anzahl der richtig beantworteten Fragen und wird als binomialverteilt angenommen.

Durch den Aufbau des Tests ist zu erwarten, dass Jonas beim Raten sechs Fragen richtig beantwortet.

(1)

Ermitteln Sie die Anzahl der Fragen, aus denen der Test besteht. [1 Punkt]

(2)

Geben Sie einen Term an, mit dem sich die Wahrscheinlichkeit berechnen lässt, dass Jonas von 24 Fragen genau sechs richtig beantwortet. [2 Punkte]

(3)

Jonas will mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 80 % wenigstens eine Frage richtig beantworten.

Ermitteln Sie mithilfe der folgenden Histogramme, wie viele Fragen Jonas hierfür mindestens bearbeiten muss. [2 Punkte]

Aufgabe e · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

e) Es sei XX eine binomialverteilte Zufallsgröße mit den Parametern n=4n = 4 und p=0,5p = 0{,}5.

(1)

Ermitteln Sie die Werte, die in der nachstehenden Tabelle noch fehlen.

kk · 0 · 1 · 2 · 3 · 4

P(X=k)P(X = k) · 116\frac{1}{16} · · · · 116\frac{1}{16}

Genau eine der beiden folgenden Abbildungen 3 und 4 stellt die kumulierten Werte P(X≤k)P(X \leq k) der Zufallsgröße XX dar. Die andere Abbildung gehört zu einer anderen Zufallsgröße.

(2)

Entscheiden Sie mit Begründung, welche der beiden Abbildungen 3 und 4 die Zufallsgröße XX darstellt.

Abbildung 3

Abbildung 4

Aufgabe B1 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Aufgabenstellung:

Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder im Motorsport an und müssen nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich durchfahren. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit speziellen Fahrzeugen, den Dragstern, deren Leistung bis zu mehrere tausend PS bzw. kW beträgt.

Für ein Rennen eines solchen Dragsters beschreibt die Funktion ff mit der Gleichung die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit:

f(t)=35t⋅e−16t,t∈Rf(t) = 35t \cdot \mathrm{e}^{-\frac{1}{6}t}, \quad t \in \mathbb{R} Hierbei steht tt für die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s) und f(t)f(t) für die Momentangeschwindigkeit in Meter pro Sekunde (m/s).

Der Zeitpunkt, zu dem der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist durch die lokale Maximalstelle tmax⁡t_{\max} der Funktion ff gegeben. Die lokale Maximalstelle der Funktion ff ist dabei zugleich die globale Maximalstelle der Funktion ff. [Nachweis nicht erforderlich.]

In Abbildung 1 ist der Graph der Funktion ff dargestellt.

a) (1)

Geben Sie den Wert der Funktion ff an der Stelle 2 an und erläutern Sie, was dieser Wert im Sachzusammenhang bedeutet.

a) (2)

Ermitteln Sie durch Rechnung die Stelle tmaxt_{\text{max}}, an der ff maximal wird, und geben Sie die höchste Geschwindigkeit des Dragsters an.

[Zur Kontrolle: tmax=6t_{\text{max}} = 6.]

a) (3)

Als Beschleunigung bezeichnet man die momentane Änderungsrate der Geschwindigkeit.

Bestimmen Sie die Beschleunigung des Dragsters zu Beginn des Rennens und weisen Sie rechnerisch nach, dass sie zu diesem Zeitpunkt ihren größten Wert annimmt.

Aufgabe B1 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Aufgabenstellung:

Bei einem Beschleunigungsrennen, auch Dragsterrennen genannt, treten Autos oder Motorräder im Motorsport an und müssen nach dem Start eine gerade Strecke so schnell wie möglich durchfahren. Üblicherweise misst die Strecke eine Viertel- oder eine Achtelmeile. Gefahren wird mit speziellen Fahrzeugen, den Dragstern, deren Leistung bis zu mehrere tausend PS bzw. kW beträgt.

Für ein Rennen eines solchen Dragsters beschreibt die Funktion ff mit der Gleichung die Geschwindigkeit während der Beschleunigungsphase bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit:

f(t)=35t⋅e−16t,t∈Rf(t) = 35t \cdot \mathrm{e}^{-\frac{1}{6}t}, \quad t \in \mathbb{R} Hierbei steht tt für die seit dem Start vergangene Zeit in Sekunden (s) und f(t)f(t) für die Momentangeschwindigkeit in Meter pro Sekunde (m/s).

Der Zeitpunkt, zu dem der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist durch die lokale Maximalstelle tmax⁡t_{\max} der Funktion ff gegeben. Die lokale Maximalstelle der Funktion ff ist dabei zugleich die globale Maximalstelle der Funktion ff. [Nachweis nicht erforderlich.]

In Abbildung 1 ist der Graph der Funktion ff dargestellt.

Teilaufgabe a (4)

(4) Die Funktion F(t)F(t) soll die Strecke beschreiben, die der Dragster in der Beschleunigungsphase vom Start bis zum Zeitpunkt tt zurückgelegt hat. Dabei soll für FF die Bedingung F′(t)=f(t)F'(t)=f(t) erfüllt sein.

(i)

Begründen Sie, dass FF allein durch die Bedingung F′(t)=f(t)F'(t)=f(t) noch nicht eindeutig bestimmt ist.

(ii)

Geben Sie eine zusätzliche Bedingung an die Funktion FF an, durch die FF zusammen mit F′(t)=f(t)F'(t)=f(t) eindeutig bestimmt ist.

Teilaufgabe b

Parallel zur Rennstrecke bewegt sich ein Kamerafahrzeug mit konstanter Geschwindigkeit 45 m/s45\text{ m/s}. Im Moment des Starts des Dragsters befindet es sich genau neben ihm. Seine konstante Geschwindigkeit wird durch eine Funktion gg modelliert; dabei ist g(t)g(t) die Geschwindigkeit und tt die Zeit seit dem Start des Dragsters.

(1)

Zeichnen Sie den Graphen von gg in das Koordinatensystem (Abbildung 1) und ermitteln Sie, für welche Zeitdauer das Kamerafahrzeug in den ersten sechs Sekunden schneller als der Dragster ist.

(2)

Geben Sie an, welche Strecke das Kamerafahrzeug in den ersten vier Sekunden nach dem Start zurücklegt.

(3)

Nach diesen Modellierungen legen das Kamerafahrzeug und der Dragster in den ersten vier Sekunden nach dem Start ungefähr gleich lange Strecken zurück. Begründen Sie dies mithilfe von Abbildung 1.

(4)

Bestimmen Sie den Wert des Integrals ∫01(g(t)−f(t)) dt\int_{0}^{1}(g(t)-f(t))\,\mathrm{d}t und erläutern Sie, was dieser Wert im Sachzusammenhang bedeutet.

Teilaufgabe c

Abbildung 2 zeigt die Geschwindigkeit des Dragsters für die ersten sechs Sekunden nach dem Start.

Sobald der Dragster seine Höchstgeschwindigkeit erreicht hat, fährt er zwei weitere Sekunden mit gleichbleibender Geschwindigkeit. In dieser Zeit passiert er die Ziellinie. Die Rennstrecke ist 402 m402\text{ m} lang.

(1)

Stellen Sie in Abbildung 2 die Geschwindigkeit des Dragsters während der Phase mit konstanter Geschwindigkeit grafisch dar. Bestimmen Sie, wie viele Sekunden nach dem Start der Dragster die Ziellinie überquert.

[Zur Kontrolle: Der Dragster überquert die Ziellinie etwa 6,9 Sekunden nach dem Start.]

Der Fahrer beginnt acht Sekunden nach dem Start zu bremsen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Geschwindigkeit des Dragsters durch eine lineare Funktion bb beschrieben. Nach 20 Sekunden steht der Dragster.

(2)

Stellen Sie in Abbildung 2 die Geschwindigkeit des Dragsters während des Bremsvorgangs grafisch dar. Bestimmen Sie rechnerisch eine Gleichung der Funktion bb.

(3)

Hinter der Ziellinie schließt sich eine „Bremszone“ von 805 Metern805\text{ Metern} Länge an. Zeigen Sie, dass der Dragster innerhalb dieser Zone zum Stehen kommt.

Aufgabe B2 - Steckbriefaufgabe · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Betrachtet wird die ganzrationale Funktion ff mit f(x)=18x4−34x2f(x) = \frac{1}{8}x^4 - \frac{3}{4}x^2 (x∈Rx \in \mathbb{R}). In Abbildung 1 ist der Graph von ff zu sehen:

a)

Betrachtet wird eine ganzrationale Funktion ff vierten Grades, deren Graph achsensymmetrisch zur yy-Achse ist und den Koordinatenursprung enthält. Der Graph von ff besitzt im Punkt W2(1|−58)W_2\left(1 \middle| -\frac{5}{8}\right) einen Wendepunkt.

Mit diesen Informationen lässt sich eine Funktionsgleichung von ff bestimmen.

Ermitteln Sie mithilfe der Angaben eine Gleichung der Funktion ff.

[Zur Kontrolle: f(x)=18⋅x4−34⋅x2,  x∈Rf(x) = \frac{1}{8}\cdot x^4 - \frac{3}{4}\cdot x^2,\; x \in \mathbb{R}.]

(5 Punkte)

Aufgabe B2 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Betrachtet wird die ganzrationale Funktion ff mit f(x)=18x4−34x2f(x) = \frac{1}{8}x^4 - \frac{3}{4}x^2 (x∈Rx \in \mathbb{R}). In Abbildung 1 ist der Graph von ff zu sehen:

b)

Ermitteln Sie durch Rechnung die Koordinaten der lokalen Extrempunkte des Graphen von ff.

[5 Punkte]

e)

Für jedes uu mit 0<u<60 < u < \sqrt{6} sind die Punkte P(0∣0)P(0 \mid 0), Qu(u∣0)Q_u(u \mid 0) und Ru(u∣f(u))R_u(u \mid f(u)) die Eckpunkte eines Dreiecks PQuRuPQ_uR_u.

(1) Weisen Sie nach, dass der Flächeninhalt A(u)A(u) des Dreiecks PQuRuPQ_uR_u durch folgenden Term gegeben ist:

A(u)=−116⋅u5+38⋅u3.A(u) = -\frac{1}{16} \cdot u^5 + \frac{3}{8} \cdot u^3.

[2 Punkte]

(2) Ermitteln Sie den Wert von uu mit 0<u<60 < u < \sqrt{6}, für den der Flächeninhalt des Dreiecks PQuRuPQ_uR_u maximal ist.

[2 Punkte]

Aufgabe B2 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet wird die ganzrationale Funktion ff mit f(x)=18x4−34x2f(x) = \frac{1}{8}x^4 - \frac{3}{4}x^2 (x∈Rx \in \mathbb{R}). In Abbildung 1 ist der Graph von ff zu sehen:

Teilaufgabe c

Die Sekante, die durch die beiden Wendepunkte des Graphen von ff verläuft, ist der Graph der Funktion ss mit s(x)=−58s(x) = -\frac{5}{8}.

(1)

Zeichnen Sie diese Sekante in Abbildung 1 ein.

Die Sekante und der Graph von ff schneiden sich außerdem bei x=−5x = -\sqrt{5} und x=5x = \sqrt{5}.

[Ein Nachweis dafür wird nicht verlangt.]

(2) (i)

Ermitteln Sie die Werte dieser Integrale:

(2) (ii)

Geben Sie jetzt ohne zusätzliche Rechnung die Werte der Integrale an und begründen Sie Ihre Angaben (z. B. mithilfe von Abbildung 1):

Teilaufgabe d

(1)

Weisen Sie rechnerisch nach, dass der Graph der Funktion tt mit t(x)=−916x−27128, x∈Rt(x) = -\frac{9}{16}x - \frac{27}{128},\ x \in \mathbb{R}, den Graphen von ff im Punkt (32 | f(32))\left(\frac{3}{2} \,\middle|\, f\left(\frac{3}{2}\right)\right) tangiert.

(2)

Der Graph von ff und der Graph von tt umschließen eine Fläche, die sich aus zwei Teilstücken zusammensetzt.

Eine Schülerin vermutet, dass die größere Teilfläche mehr als das Achtfache der kleineren Teilfläche beträgt.

Prüfen Sie, ob diese Vermutung zutrifft.

Teilaufgabe f

Zu jeder reellen Zahl a>0a > 0 gehört die Funktion pap_a mit der Gleichung pa(x)=a⋅x2p_a(x) = a \cdot x^2.

Abbildung 2 zeigt beispielhaft neben dem Graphen von ff auch den Graphen von p0,3p_{0{,}3} (a=0,3a = 0{,}3).

(1)

Die Graphen von p38p_{\frac{3}{8}} (a=38)\left(a = \frac{3}{8}\right) und ff haben die drei gemeinsamen Punkte MM, NN und O(0∣0)O(0|0).

Berechnen Sie den Umfang des Dreiecks MNOMNO.

(2)

Für jedes a>0a > 0 umschließen die Graphen von pap_a und ff im Bereich x≥0x \geq 0 eine Fläche, die von der xx-Achse in Teile zerlegt wird.

Ermitteln Sie den Wert von aa, bei dem die xx-Achse die eingeschlossene Fläche in zwei gleich große Teile teilt.

Aufgabe B3 - Geraden und Ebenen · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Aufgabenstellung

Von dem Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Landebahn misst nur ca. 527 m in der Länge und ca. 20 m in der Breite und ist geneigt. Gelandet wird ausschließlich bergauf, gestartet ausschließlich bergab; beim Landen rollen die Flugzeuge dabei auf eine Felswand zu, beim Start auf eine tiefe Schlucht. Die Bebauung des Ortes reicht direkt an die Landebahn heran.

1 © Frank Kehren

Abbildung 2 zeigt die rechteckige Landebahn als Modell in einem kartesischen Koordinatensystem mit den Eckpunkten A(523∣0∣0)A(523 \mid 0 \mid 0), B(523∣20∣0)B(523 \mid 20 \mid 0), CC und D(0∣0∣65)D(0 \mid 0 \mid 65); dabei steht eine Längeneinheit für einen Meter in der Realität.

a) (3)

Stellen Sie eine Parametergleichung für die Ebene EE auf, in der die Punkte AA, BB und DD liegen.

b)

Damit eine Landung sicher verläuft, muss das Flugzeug im ersten Viertel der Landebahn aufsetzen. Als Orientierungshilfe für den Piloten dient eine 20 m20\text{ m} lange gerade Strecke ss, die quer zur Landebahn verläuft (siehe Abbildung 2). Diese Strecke unterteilt die Landebahn im Verhältnis 1:31:3.

x⃗=(392,25016,25)+t⋅(0200),t∈[0;1],\vec{x} = \begin{pmatrix} 392{,}25 \\ 0 \\ 16{,}25 \end{pmatrix} + t \cdot \begin{pmatrix} 0 \\ 20 \\ 0 \end{pmatrix}, \quad t \in [0; 1],ist eine Parameterdarstellung der Strecke ss.

Ein Flugzeug fliegt im Landeanflug auf der Geradeng:x⃗=(6701022)+r⋅(−15,50−1),r∈R.g: \vec{x} = \begin{pmatrix} 670 \\ 10 \\ 22 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} -15{,}5 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix}, \quad r \in \mathbb{R}.Prüfen Sie rechnerisch, ob das Flugzeug bei gleichbleibendem Kurs im ersten Viertel der Landebahn aufsetzt.

Ja

Nein

c) (1)

Damit Landungen sicher bleiben, wird die Landebahn regelmäßig überprüft. Hierzu soll eine Drohne auf einer Geraden hh fliegen, die parallel zur Geradenm:x⃗=(523100)+n⋅(−523065),n∈R,m: \vec{x} = \begin{pmatrix} 523 \\ 10 \\ 0 \end{pmatrix} + n \cdot \begin{pmatrix} -523 \\ 0 \\ 65 \end{pmatrix}, \quad n \in \mathbb{R},verläuft und von der Landebahn den Abstand 12 m12\text{ m} hat.

[Hinweis: Den Abstand misst man senkrecht zur Landebahn.]

Beschreiben Sie, wie die Gerade mm im Sachkontext liegt.

Aufgabe B3 - Längen und Abstände · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Aufgabenstellung

Von dem Tenzing-Hillary Flughafen in Lukla (Nepal) aus starten Bergtouren in die Region um den Mount Everest. Er zählt zu den gefährlichsten Flughäfen weltweit. Die Landebahn misst nur ca. 527 m in der Länge und ca. 20 m in der Breite und ist geneigt. Gelandet wird ausschließlich bergauf, gestartet ausschließlich bergab; beim Landen rollen die Flugzeuge dabei auf eine Felswand zu, beim Start auf eine tiefe Schlucht. Die Bebauung des Ortes reicht direkt an die Landebahn heran.

1 © Frank Kehren

Abbildung 2 zeigt die rechteckige Landebahn als Modell in einem kartesischen Koordinatensystem mit den Eckpunkten A(523∣0∣0)A(523 \mid 0 \mid 0), B(523∣20∣0)B(523 \mid 20 \mid 0), CC und D(0∣0∣65)D(0 \mid 0 \mid 65); dabei steht eine Längeneinheit für einen Meter in der Realität.

Teilaufgabe a)

a) (1)

Geben Sie an, welche Koordinaten der Punkt CC besitzt.

a) (2)

Weisen Sie durch eine Rechnung nach, dass die Landebahn ∣AD‾∣|\overline{AD}| eine Länge von etwa 527 m527\text{ m} hat.

a) (4)

Berechnen Sie den Steigungswinkel der Landebahn zur Horizontalen und die Steigung der Landebahn in Prozent.

Teilaufgabe c)

Damit Landungen sicher möglich sind, wird die Landebahn regelmäßig überprüft. Hierfür soll eine Drohne längs einer Geraden hh fliegen, die parallel zur Geraden

m:x⃗=(523100)+n⋅(−523065),n∈R,m: \vec{x} = \begin{pmatrix} 523 \\ 10 \\ 0 \end{pmatrix} + n \cdot \begin{pmatrix} -523 \\ 0 \\ 65 \end{pmatrix}, \quad n \in \mathbb{R},

verläuft und von der Landebahn den Abstand 12 m12\text{ m} hat. [Hinweis: Den Abstand misst man senkrecht zur Landebahn.]

c) (2)

Zeigen Sie, dass der Vektor v⃗=(650523)\vec{v} = \begin{pmatrix} 65 \\ 0 \\ 523 \end{pmatrix} sowohl zu (52365−65)\begin{pmatrix} 523 \\ 65 \\ -65 \end{pmatrix} als auch zu (−523−2065)\begin{pmatrix} -523 \\ -20 \\ 65 \end{pmatrix} senkrecht ist.

c) (3)

Der Vektor v⃗\vec{v} ist senkrecht zur Ebene EE. Ermitteln Sie durch Rechnung eine Parametergleichung einer passenden Geraden hh.

Aufgabe B4 - Bedingte Wahrscheinlichkeiten · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten

Jede Person gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B und AB). Zusätzlich gibt es mit dem Rhesusfaktor ein weiteres Blutmerkmal, das entweder positiv oder negativ ausgeprägt ist. Wie sich die Blutmerkmale auf die Bevölkerung verteilen, unterscheidet sich von Land zu Land.

In der deutschen Bevölkerung liegt ungefähr diese Verteilung vor 1:

1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)

a) Um Komplikationen bei einer Bluttransfusion zu vermeiden, müssen die Blutmerkmale Blutgruppe und Rhesusfaktor berücksichtigt werden. Gemeinsam legen diese beiden Merkmale fest, welche Person für welche andere als Blutspender infrage kommt.

(1)

Weisen Sie nach, dass der Anteil der Personen mit Rhesusfaktor negativ an allen Personen mit der Blutgruppe B etwa 18,2 %18{,}2\,\% beträgt.

(2)

Aus den Personen der Blutgruppe B werden zufällig zwei ausgewählt.

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass beide ausgewählten Personen denselben Rhesusfaktor haben.

Aufgabe B4 - Binomialverteilung · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Jede Person gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B und AB). Zusätzlich gibt es mit dem Rhesusfaktor ein weiteres Blutmerkmal, das entweder positiv oder negativ ausgeprägt ist. Wie sich die Blutmerkmale auf die Bevölkerung verteilen, unterscheidet sich von Land zu Land.

In der deutschen Bevölkerung liegt ungefähr diese Verteilung vor 1:

1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)

b) Für die folgenden Teilaufgaben gilt für jede Blutgruppe die Annahme, dass die Anzahl der Personen mit dieser Blutgruppe in einer Stichprobe von 200 zufällig ausgewählten Personen binomialverteilt ist. Die relativen Häufigkeiten der Tabelle sind dabei als Wahrscheinlichkeiten zu verwenden.

(1)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter den 200 zufällig ausgewählten Personen mindestens 20 die Blutgruppe B haben.

(2)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit für das folgende Ereignis EE:

E: Unter 200 zufällig ausgewählten Personen liegt die Anzahl der Personen mit Blutgruppe A höchstens 1,5-Standardabweichungen vom Erwartungswert entfernt.

c) Blut der Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor negativ hat eine besondere Bedeutung. Wegen seiner guten Verträglichkeit wird es in Notfällen besonders oft verwendet.

Bestimmen Sie, wie viele zufällig ausgewählte Personen mindestens Blut spenden müssen, damit man mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 95 % wenigstens 20 Blutspenden der Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor negativ erhält.

Aufgabe B4 - Hypothesentest · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle

Jede Person gehört zu einer der vier Blutgruppen (0, A, B und AB). Zusätzlich gibt es mit dem Rhesusfaktor ein weiteres Blutmerkmal, das entweder positiv oder negativ ausgeprägt ist. Wie sich die Blutmerkmale auf die Bevölkerung verteilen, unterscheidet sich von Land zu Land.

In der deutschen Bevölkerung liegt ungefähr diese Verteilung vor 1:

1 Blutspende-Magazin des DRK-Blutspendediensts https://magazin.blutspende.de/von-a-bis-0/blutgruppen-verteilung-in-der-bevoelkerung (Zugriff: 13.02.2021)

d) Die Blutgruppe kann sich darauf auswirken, wie schwer eine Erkrankung verläuft. Für eine bestimmte Krankheit beträgt die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs in der Gesamtbevölkerung 10 %10\,\%. Eine Wissenschaftlerin nimmt an, dass diese Wahrscheinlichkeit bei Menschen mit Blutgruppe A niedriger ist, und möchte dies überprüfen. Dazu betrachtet sie die Verläufe bei 1 0001\,000 zufällig ausgewählten an dieser Krankheit erkrankten Personen mit Blutgruppe A und stellt fest, wie viele davon einen schweren Verlauf hatten.

Nur wenn in der Stichprobe höchstens 8484 Personen einen schweren Verlauf hatten, schließt sie daraus, dass die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf bei Erkrankten mit Blutgruppe A kleiner als 10 %10\,\% ist.

(1)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Wissenschaftlerin eine geringere Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf bei Personen mit Blutgruppe A annimmt, obwohl diese in Wirklichkeit 10 %10\,\% beträgt. (2 Punkte)

(2)

Nun sei angenommen, die tatsächliche Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs dieser Erkrankung bei Personen mit Blutgruppe A betrage nur 8 %8\,\%.

Bestimmen Sie unter dieser Annahme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Wissenschaftlerin dennoch folgert, die Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs bei Personen mit Blutgruppe A sei nicht kleiner als 10 %10\,\%. (3 Punkte)

Aufgabe B5 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Aufgabenstellung:

Als Tiere der Wüste erleben Dromedare oft starke Schwankungen der Umgebungstemperatur und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Deshalb steuern durstende Dromedare ihre Körpertemperatur so, dass sie weniger schwitzen und dadurch möglichst wenig Wasser verlieren.

Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.

Für 0≤t≤200 \le t \le 20 wird die Körpertemperatur dieses Dromedars näherungsweise durch die Funktion kk modelliert mit

k(t)=−1120t3+14t2−779480t+2978mit t∈R.k(t) = -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t + \frac{297}{8} \quad \text{mit } t \in \mathbb{R}.

Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden seit Mitternacht und k(t)k(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von kk.

Teilaufgabe a)

(1)

Ermitteln Sie die Zeitdauer, während der die Körpertemperatur des Dromedars im betrachteten Zeitraum mindestens 38 ∘C38\ ^\circ\mathrm{C} beträgt.

(2)

Als Temperaturspanne bezeichnet man den Unterschied zwischen höchster und niedrigster Körpertemperatur. Bei durstenden Dromedaren fällt sie aufgrund ihrer Anpassung an die Wüste deutlich größer aus als beim Menschen. Bestimmen Sie rechnerisch die Temperaturspanne des Dromedars im betrachteten Zeitraum.

(3)

Ermitteln Sie, zu welchem Zeitpunkt die Körpertemperatur des Dromedars im betrachteten Zeitraum am stärksten zunimmt.

Aufgabe B5 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Aufgabenstellung:

Als Tiere der Wüste erleben Dromedare oft starke Schwankungen der Umgebungstemperatur und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Deshalb steuern durstende Dromedare ihre Körpertemperatur so, dass sie weniger schwitzen und dadurch möglichst wenig Wasser verlieren.

Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.

Für 0≤t≤200 \le t \le 20 wird die Körpertemperatur dieses Dromedars näherungsweise durch die Funktion kk modelliert mit

k(t)=−1120t3+14t2−779480t+2978mit t∈R.k(t) = -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t + \frac{297}{8} \quad \text{mit } t \in \mathbb{R}.

Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden seit Mitternacht und k(t)k(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von kk.

Teilaufgabe b)

Der Ausdruck 1b−a∫abf(x) dx\frac{1}{b-a}\int_a^b f(x)\,\mathrm{d}x liefert den Mittelwert einer Funktion ff auf dem Intervall [a;b][a; b].

Bestimmen Sie die mittlere Körpertemperatur des Dromedars für den Zeitraum von 0 Uhr bis 20 Uhr.

Aufgabe B5 - Steckbriefaufgabe · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Aufgabenstellung:

Als Tiere der Wüste erleben Dromedare oft starke Schwankungen der Umgebungstemperatur und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Deshalb steuern durstende Dromedare ihre Körpertemperatur so, dass sie weniger schwitzen und dadurch möglichst wenig Wasser verlieren.

Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.

Für 0≤t≤200 \le t \le 20 wird die Körpertemperatur dieses Dromedars näherungsweise durch die Funktion kk modelliert mit

k(t)=−1120t3+14t2−779480t+2978mit t∈R.k(t) = -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t + \frac{297}{8} \quad \text{mit } t \in \mathbb{R}.

Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden seit Mitternacht und k(t)k(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von kk.

c) Auch bis zum Tagesende um 24 Uhr nimmt die Körpertemperatur des durstenden Dromedars weiter ab. Für 20≤t≤2420 \le t \le 24 soll dieser Verlauf mit einer linearen Funktion gg beschrieben werden, deren Graph im Punkt (20∣k(20))(20 \mid k(20)) ohne Knick an den Graphen von kk anschließt.

(1)

Berechnen Sie eine Gleichung für die lineare Funktion gg. [2 Punkte]

m=m =

n=n =

(2)

Dieses Dromedar hat um 24 Uhr eine Körpertemperatur von etwa 37∘C37^\circ\text{C}.

Prüfen Sie, ob der mit gg modellierte Temperaturwert zur um 24 Uhr gemessenen Körpertemperatur passt. [1 Punkt]

g(24)=g(24) =

∘C^\circ\text{C}

Ja

Nein

Aufgabe B5 - Funktionen und Scharen · Funktionen und ihre Eigenschaften

Aufgabenstellung:

Als Tiere der Wüste erleben Dromedare oft starke Schwankungen der Umgebungstemperatur und finden nur unregelmäßig Trinkwasser. Deshalb steuern durstende Dromedare ihre Körpertemperatur so, dass sie weniger schwitzen und dadurch möglichst wenig Wasser verlieren.

Betrachtet wird der Verlauf der Körpertemperatur eines durstenden Dromedars an einem Wüstentag zwischen 0 Uhr und 20 Uhr.

Für 0≤t≤200 \le t \le 20 wird die Körpertemperatur dieses Dromedars näherungsweise durch die Funktion kk modelliert mit

k(t)=−1120t3+14t2−779480t+2978mit t∈R.k(t) = -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t + \frac{297}{8} \quad \text{mit } t \in \mathbb{R}.

Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \le t \le 20 für die Zeit in Stunden seit Mitternacht und k(t)k(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Abbildung 1 zeigt den Graphen von kk.

d) Die Körpertemperatur weiterer Dromedare lässt sich für 0≤t≤200 \leq t \leq 20 näherungsweise mithilfe von Funktionen faf_a modellieren mitfa(t)=a⋅(−1120t3+14t2−779480t)+2978,a>0.f_a(t) = a \cdot \left( -\frac{1}{120}t^3 + \frac{1}{4}t^2 - \frac{779}{480}t \right) + \frac{297}{8}, \quad a > 0.Hierbei steht tt mit 0≤t≤200 \leq t \leq 20 für die Zeit in Stunden nach Mitternacht und fa(t)f_a(t) für die Körpertemperatur in Grad Celsius. Je nach Wasserversorgung des einzelnen Dromedars und nach Umgebungstemperatur nimmt aa unterschiedliche Werte an.

(1)

Abbildung 2 zeigt neben dem Graphen von kk auch die Graphen von faf_a für a=0,2a = 0{,}2, a=0,5a = 0{,}5 und a=1,5a = 1{,}5.

Geben Sie an, welchem Wert von aa jeweils welcher Graph zuzuordnen ist:

Graph I: a=a =

Graph II: a=a =

Graph III: a=a =

(2)

Der Graph von faf_a hat für alle a>0a > 0 das Maximum im Intervall [0;20][0; 20] an der Stelle t≈15,92t \approx 15{,}92.

Selbst unter extremen Bedingungen übersteigt die Körpertemperatur eines gesunden Dromedars 42 ∘C42\ \mathrm{^\circ C} nicht.

Ermitteln Sie, für welche Werte von a>0a > 0 diese Bedingung durch die Funktion faf_a im Intervall 0≤t≤200 \leq t \leq 20 erfüllt wird.

a≤a \leq

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