Abitur NRW Mathematik 2021 · GK · Nachtermin · GTR

Abiturprüfung Mathematik in Nordrhein-Westfalen 2021, GK · Nachtermin · GTR: 30 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Funktionen und ihre Eigenschaften. Kostenlos.

Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben) · Integralrechnung: Flächen und Bestände · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Teil A1 - Aufgabe a(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned} f(x) &= 2x^3 + 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ g(x) &= 2x^3 - 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ h(x) &= 2x^3 + 8x^2, \quad x \in \mathbb{R}. \end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

(1)

Geben Sie für eine der drei Funktionen ff, gg und hh mit einer Begründung an, welcher der Graphen AA, BB bzw. CC zu ihr passt.

Teil A1 - Aufgabe a(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned} f(x) &= 2x^3 + 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ g(x) &= 2x^3 - 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ h(x) &= 2x^3 + 8x^2, \quad x \in \mathbb{R}. \end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

(2)

Berechnen Sie das Integral ∫−20g(x) dx\int_{-2}^0 g(x)\,\mathrm{d}x und geben Sie dessen Wert an.

Teil A1 - Aufgabe b(1) · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Es sei a∈Ra \in \mathbb{R} ein fest gewählter Wert. Die Funktion ff wird durch folgende Gleichung definiert:

f(x)=x2+2ax,x∈R.f(x) = x^2 + 2ax, \quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(1)

Ermitteln Sie den Wert des Parameters aa, indem Sie die in der Abbildung erkennbaren Nullstellen von ff verwenden.

a=a =

Teil A1 - Aufgabe b(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Es sei a∈Ra \in \mathbb{R} ein fest gewählter Wert. Die Funktion ff wird durch folgende Gleichung definiert:

f(x)=x2+2ax,x∈R.f(x) = x^2 + 2ax, \quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(2)

FF ist diejenige Stammfunktion von ff mit f(x)=x2−4xf(x)=x^2-4x, für die F(3)=1F(3)=1 gilt.

Ermitteln Sie die Funktionsgleichung dieser Stammfunktion FF.

F(x)=F(x) =

Teil A1 - Aufgabe c · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned} f(x) &= 2x^3 + 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ g(x) &= 2x^3 - 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ h(x) &= 2x^3 + 8x^2, \quad x \in \mathbb{R}. \end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

c) Über den Graphen einer ganzrationalen Funktion ff dritten Grades liegen folgende Informationen vor:

(i) An der Stelle x=2x = 2 befindet sich ein lokales Extremum.

(ii) Der Punkt W(0∣4)W(0|4) ist ein Wendepunkt.

(iii) x=4x = 4 ist eine Nullstelle.

(1) Es wird der folgende Ansatz verwendet:

f(x)=ax3+bx2+cx+d,f′(x)=3ax2+2bx+cundf′′(x)=6ax+2b.f(x) = ax^3 + bx^2 + cx + d, \quad f'(x) = 3ax^2 + 2bx + c \quad \text{und} \quad f''(x) = 6ax + 2b.

Die Gleichung der Funktion ff wird mit dem folgenden Gleichungssystem bestimmt:

$\begin{aligned}

d &= 4 \\

64a + 16b + 4c + d &= 0 \\

12a + 4b + c &= 0 \\

2b &= 0

\end{aligned}$

(1)

Begründen Sie die zweite und dritte Gleichung des Gleichungssystems mithilfe der Informationen (i), (ii) bzw. (iii).

(2)

Bestimmen Sie die Lösung des Gleichungssystems.

a=a =

b=b =

c=c =

d=d =

Teil A1 - Aufgabe d(1) · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Betrachtet werden die Punkte A(2∣1∣2)A(2|1|2) und B(1∣4∣−2)B(1|4|-2) sowie die Punkte Cu(u∣2u∣u)C_u(u|2u|u) mit u∈Ru \in \mathbb{R}.

d) Gegeben sind die Punkte A(2∣1∣2)A(2|1|2), B(1∣4∣−2)B(1|4|-2) und Cu(u∣2u∣u)C_u(u|2u|u), u∈Ru \in \mathbb{R}.

(1)

Bestimmen Sie den Wert von uu, für den das Dreieck ABCuABC_u bei AA einen rechten Winkel besitzt.

u=u =

Teil A1 - Aufgabe d(2) · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Betrachtet werden die Punkte A(2∣1∣2)A(2|1|2) und B(1∣4∣−2)B(1|4|-2) sowie die Punkte Cu(u∣2u∣u)C_u(u|2u|u) mit u∈Ru \in \mathbb{R}.

d) Betrachtet werden die Punkte A(2∣1∣2)A(2|1|2), B(1∣4∣−2)B(1|4|-2) und Cu(u∣2u∣u)C_u(u|2u|u) mit u∈Ru \in \mathbb{R}.

(2)

Geben Sie eine Gleichung der Geraden gg an, auf der alle Punkte CuC_u mit u∈Ru \in \mathbb{R} liegen.

Teil A1 - Aufgabe e · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned} f(x) &= 2x^3 + 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ g(x) &= 2x^3 - 8x, \quad x \in \mathbb{R}, \\ h(x) &= 2x^3 + 8x^2, \quad x \in \mathbb{R}. \end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

e) Gegeben sind der Punkt P(1∣5∣−4)P(1|5|-4) und die Ebene EE mit der Gleichung

E:x⃗=(11−12)+s⋅(024)+t⋅(−24−2),s,t∈R.E: \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ -12 \end{pmatrix} + s \cdot \begin{pmatrix} 0 \\ 2 \\ 4 \end{pmatrix} + t \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ -2 \end{pmatrix}, \quad s, t \in \mathbb{R}.

(1)

Weisen Sie nach, dass der Punkt PP in der Ebene EE liegt.

(2)

Für a∈Ra \in \mathbb{R} ist eine Gleichung der Geraden gag_a gegeben durch

ga:x⃗=(15−4)+r⋅(a−10,5),r∈R.g_a: \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ 5 \\ -4 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} a \\ -1 \\ 0{,}5 \end{pmatrix}, \quad r \in \mathbb{R}.

Bestimmen Sie den Wert des Parameters aa so, dass der Richtungsvektor der Geraden gag_a senkrecht zu beiden Richtungsvektoren der Ebene verläuft.

(3)

Begründen Sie, dass die Gerade

g0,5:x⃗=(15−4)+r⋅(0,5−10,5),r∈Rg_{0{,}5}: \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ 5 \\ -4 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} 0{,}5 \\ -1 \\ 0{,}5 \end{pmatrix}, \quad r \in \mathbb{R}

in der Ebene EE verläuft.

Teil A2 - Aufgabe a(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,f(x) = 2x^3 + 8x,\quad x \in \mathbb{R},g(x)=2x3−8x,x∈R,g(x) = 2x^3 - 8x,\quad x \in \mathbb{R},h(x)=2x3+8x2,x∈R.h(x) = 2x^3 + 8x^2,\quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

(1)

Geben Sie für eine der drei Funktionen ff, gg und hh mit Begründung an, welcher der Graphen AA, BB bzw. CC zu ihr passt.

Teil A2 - Aufgabe a(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,f(x) = 2x^3 + 8x,\quad x \in \mathbb{R},g(x)=2x3−8x,x∈R,g(x) = 2x^3 - 8x,\quad x \in \mathbb{R},h(x)=2x3+8x2,x∈R.h(x) = 2x^3 + 8x^2,\quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

(2)

Berechnen Sie das bestimmte Integral ∫−20g(x) dx\int_{-2}^{0} g(x)\,\mathrm{d}x.

Teil A2 - Aufgabe b(1) · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Es sei a∈Ra \in \mathbb{R} ein fest gewählter Wert. Die Funktion ff wird durch folgende Gleichung definiert:

f(x)=x2+2ax,x∈R.f(x) = x^2 + 2ax, \quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(1)

Ermitteln Sie anhand der Nullstellen von ff, die in der Abbildung zu erkennen sind, den Wert des Parameters aa.

a=a =

Teil A2 - Aufgabe b(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Es sei a∈Ra \in \mathbb{R} ein fest gewählter Wert. Die Funktion ff wird durch folgende Gleichung definiert:

f(x)=x2+2ax,x∈R.f(x) = x^2 + 2ax, \quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(2)

FF ist diejenige Stammfunktion von ff mit f(x)=x2−4xf(x) = x^2 - 4x, für die F(3)=1F(3) = 1 gilt.

Ermitteln Sie die Funktionsgleichung dieser Stammfunktion FF.

F(x)=F(x) =

Teil A2 - Aufgabe c · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,f(x) = 2x^3 + 8x,\quad x \in \mathbb{R},g(x)=2x3−8x,x∈R,g(x) = 2x^3 - 8x,\quad x \in \mathbb{R},h(x)=2x3+8x2,x∈R.h(x) = 2x^3 + 8x^2,\quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

c) Zum Graphen einer ganzrationalen Funktion ff dritten Grades sind diese Angaben bekannt:

(i) An der Stelle x=2x = 2 befindet sich ein lokales Extremum.

(ii) W(0∣4)W(0\mid 4) ist ein Wendepunkt des Graphen.

(iii) Die Funktion hat bei x=4x = 4 eine Nullstelle.

(1)

Zugrunde gelegt wird dieser Ansatz:

f(x)=ax3+bx2+cx+d,f′(x)=3ax2+2bx+cundf′′(x)=6ax+2b.f(x) = ax^3 + bx^2 + cx + d, \quad f'(x) = 3ax^2 + 2bx + c \quad \text{und} \quad f''(x) = 6ax + 2b.

Den Funktionsterm von ff erhält man über das folgende Gleichungssystem:

$\begin{aligned}

d &= 4 \\

64a + 16b + 4c + d &= 0 \\

12a + 4b + c &= 0 \\

2b &= 0

\end{aligned}$

Begründen Sie unter Verwendung der Angaben (i), (ii) bzw. (iii), wie die zweite und die dritte Gleichung des Gleichungssystems zustande kommen.

(2)

Bestimmen Sie die Lösungen des vorliegenden Gleichungssystems.

Teil A2 - Aufgabe d · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,f(x) = 2x^3 + 8x,\quad x \in \mathbb{R},g(x)=2x3−8x,x∈R,g(x) = 2x^3 - 8x,\quad x \in \mathbb{R},h(x)=2x3+8x2,x∈R.h(x) = 2x^3 + 8x^2,\quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

d) Die Zufallsgröße XX ist binomialverteilt mit den Parametern n=4n = 4 und p=0,2p = 0{,}2.

Entscheiden Sie bei jeder der nachstehenden Aussagen zur Zufallsgröße XX, ob sie wahr oder falsch ist, und begründen Sie Ihre Entscheidung jeweils.

(1)

Erwartungswert und Standardabweichung der Zufallsgröße XX stimmen im Wert überein.

wahr

falsch

(2)

Die Wahrscheinlichkeit für genau zwei Erfolge lässt sich durch P(X=2)=0,22⋅0,82P(X = 2) = 0{,}2^2 \cdot 0{,}8^2 berechnen.

wahr

falsch

(3)

Die Zufallsgröße XX kann ein Zufallsexperiment beschreiben, bei dem aus einer Urne mit einer schwarzen Kugel und vier weißen Kugeln nacheinander vier Kugeln ohne Zurücklegen gezogen werden.

wahr

falsch

Teil A2 - Aufgabe e · Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:

f(x)=2x3+8x,x∈R,f(x) = 2x^3 + 8x,\quad x \in \mathbb{R},g(x)=2x3−8x,x∈R,g(x) = 2x^3 - 8x,\quad x \in \mathbb{R},h(x)=2x3+8x2,x∈R.h(x) = 2x^3 + 8x^2,\quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

e) Für ein Glücksspiel stehen die beiden folgenden Urnen bereit, die schwarze und weiße Kugeln enthalten:

In diesem Spiel werden nach diesen Regeln insgesamt genau zwei Kugeln gezogen:

Als Erstes wird zufällig eine Kugel aus Urne AA entnommen.

Ist diese Kugel aus Urne AA schwarz, folgt danach eine zufällige Ziehung einer Kugel aus Urne BB.

Ist die aus Urne AA gezogene Kugel dagegen weiß, wird ohne Zurücklegen zufällig noch eine Kugel aus Urne AA gezogen.

(1)

Zeigen Sie, dass bei diesem Spiel mit einer Wahrscheinlichkeit von 0,70{,}7 genau eine schwarze Kugel gezogen wird.

(2)

Das Spiel wird 1010-mal gespielt.

Geben Sie einen Term an, mit dem sich die Wahrscheinlichkeit berechnen lässt, dass in mindestens 9 dieser Spiele genau eine schwarze Kugel gezogen wird.

Teil A3 - Aufgabe a(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned}f(x) &= 2x^3 + 8x, & x \in \mathbb{R}, \\g(x) &= 2x^3 - 8x, & x \in \mathbb{R}, \\h(x) &= 2x^3 + 8x^2, & x \in \mathbb{R}.\end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

(1)

Geben Sie für eine der drei Funktionen ff, gg und hh mit Begründung an, welcher der Graphen AA, BB bzw. CC zu ihr passt.

Funktion:

Graph:

Teil A3 - Aufgabe a(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned}f(x) &= 2x^3 + 8x, & x \in \mathbb{R}, \\g(x) &= 2x^3 - 8x, & x \in \mathbb{R}, \\h(x) &= 2x^3 + 8x^2, & x \in \mathbb{R}.\end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

(2) Berechnen Sie das bestimmte Integral ∫−20g(x) dx\int_{-2}^{0} g(x)\,\mathrm{d}x.

Teil A3 - Aufgabe b(1) · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Es sei a∈Ra \in \mathbb{R} ein fest gewählter Wert. Die Funktion ff wird durch folgende Gleichung definiert:

f(x)=x2+2ax,x∈R.f(x) = x^2 + 2ax, \quad x \in \mathbb{R}. Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(1) Ermitteln Sie den Wert des Parameters aa, indem Sie die Nullstellen von ff verwenden, die in der Abbildung zu erkennen sind.

a=a =

Teil A3 - Aufgabe b(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Es sei a∈Ra \in \mathbb{R} ein fest gewählter Wert. Die Funktion ff wird durch folgende Gleichung definiert:

f(x)=x2+2ax,x∈R.f(x) = x^2 + 2ax, \quad x \in \mathbb{R}. Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(2) Betrachtet wird die Stammfunktion FF von ff mit f(x)=x2−4xf(x)=x^2-4x, die die Bedingung F(3)=1F(3)=1 erfüllt.

Ermitteln Sie für diese Stammfunktion FF eine Funktionsgleichung.

F(x)=F(x) =

Teil A3 - Aufgabe c · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned}f(x) &= 2x^3 + 8x, & x \in \mathbb{R}, \\g(x) &= 2x^3 - 8x, & x \in \mathbb{R}, \\h(x) &= 2x^3 + 8x^2, & x \in \mathbb{R}.\end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

c)

Zum Graphen einer ganzrationalen Funktion ff dritten Grades sind diese Angaben bekannt:

(i) An der Stelle x=2x = 2 befindet sich ein lokales Extremum.

(ii) Der Punkt W(0∣4)W(0 \mid 4) ist ein Wendepunkt.

(iii) x=4x = 4 ist eine Nullstelle.

(1)

Man verwendet diesen Ansatz:

f(x)=ax3+bx2+cx+d,f′(x)=3ax2+2bx+cundf′′(x)=6ax+2b.f(x) = ax^3 + bx^2 + cx + d, \quad f'(x) = 3ax^2 + 2bx + c \quad \text{und} \quad f''(x) = 6ax + 2b.

Zur Bestimmung der Gleichung der Funktion ff dient das folgende Gleichungssystem:

d=464a+16b+4c+d=012a+4b+c=02b=0\begin{aligned} d &= 4 \\ 64a + 16b + 4c + d &= 0 \\ 12a + 4b + c &= 0 \\ 2b &= 0 \end{aligned}

Begründen Sie mithilfe der Angaben (i), (ii) bzw. (iii), wie die zweite und die dritte Gleichung des Gleichungssystems zustande kommen.

(2)

Bestimmen Sie die Lösung des Gleichungssystems.

a=a =

b=b =

c=c =

d=d =

Teil A3 - Aufgabe d · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned}f(x) &= 2x^3 + 8x, & x \in \mathbb{R}, \\g(x) &= 2x^3 - 8x, & x \in \mathbb{R}, \\h(x) &= 2x^3 + 8x^2, & x \in \mathbb{R}.\end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

Betrachtet werden der Punkt P(1∣5∣−4)P(1|5|-4) sowie die Ebene EE mit der Gleichung

E:x⃗=(11−12)+s⋅(024)+t⋅(−24−2),s,t∈R.E: \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ 1 \\ -12 \end{pmatrix} + s \cdot \begin{pmatrix} 0 \\ 2 \\ 4 \end{pmatrix} + t \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ 4 \\ -2 \end{pmatrix},\quad s, t \in \mathbb{R}.

(1)

Weisen Sie nach, dass der Punkt PP auf der Ebene EE liegt. [2 Punkte]

(2)

Für jedes a∈Ra \in \mathbb{R} wird eine Gerade gag_a durch folgende Gleichung beschrieben:

ga:x⃗=(15−4)+r⋅(a−10,5),r∈R.g_a: \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ 5 \\ -4 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} a \\ -1 \\ 0{,}5 \end{pmatrix},\quad r \in \mathbb{R}.

Bestimmen Sie den Parameterwert aa so, dass der Richtungsvektor von gag_a zu den beiden Richtungsvektoren der Ebene orthogonal ist. [2 Punkte]

a=a =

(3)

Begründen Sie, dass die Gerade g0,5:x⃗=(15−4)+r⋅(0,5−10,5), r∈Rg_{0{,}5}: \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ 5 \\ -4 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} 0{,}5 \\ -1 \\ 0{,}5 \end{pmatrix},\ r \in \mathbb{R} vollständig in der Ebene EE liegt. [1 Punkt]

Teil A3 - Aufgabe e · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Betrachtet werden die drei Funktionen ff, gg und hh, die wie folgt definiert sind:f(x)=2x3+8x,x∈R,g(x)=2x3−8x,x∈R,h(x)=2x3+8x2,x∈R.\begin{aligned}f(x) &= 2x^3 + 8x, & x \in \mathbb{R}, \\g(x) &= 2x^3 - 8x, & x \in \mathbb{R}, \\h(x) &= 2x^3 + 8x^2, & x \in \mathbb{R}.\end{aligned}

Abbildung 1 zeigt die Graphen von ff, gg und hh.

Die Zufallsgröße XX folgt einer Binomialverteilung mit den Parametern n=4n = 4 und p=0,2p = 0{,}2.

Entscheiden Sie bei jeder der folgenden Aussagen zur Zufallsgröße XX, ob sie wahr oder falsch ist, und begründen Sie jeweils Ihre Entscheidung.

(1)

Für die Zufallsgröße XX stimmen der Erwartungswert und die Standardabweichung überein. [3 Punkte]

wahr

falsch

(2)

Die Wahrscheinlichkeit für genau zwei Erfolge lässt sich durch P(X=2)=0,22⋅0,82P(X = 2) = 0{,}2^2 \cdot 0{,}8^2 berechnen. [1 Punkt]

wahr

falsch

(3)

Die Zufallsgröße XX kann ein Zufallsexperiment beschreiben, bei dem aus einer Urne mit einer schwarzen Kugel und vier weißen Kugeln nacheinander vier Kugeln ohne Zurücklegen gezogen werden. [1 Punkt]

wahr

falsch

Aufgabe B1 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

Die Funktion ff ist durch folgende Gleichung festgelegt:

f(x)=−4x⋅e−2x+0,4 mit x∈R.f(x) = -4x \cdot e^{-2x} + 0{,}4 \text{ mit } x \in \mathbb{R}.

Den Graphen von ff zeigt Abbildung 1.

Im Weiteren können Sie ohne Beweis folgende Aussage nutzen:

Die erste Ableitung von ff lautet: f′(x)=−4e−2x⋅(1−2x)f'(x) = -4e^{-2x} \cdot (1 - 2x).

Teilaufgabe a)

a) (1)

Bestimmen Sie rechnerisch, welche Koordinaten und welche Art die lokalen Extrempunkte des Graphen von ff haben.

a) (2)

Die Funktion ff besitzt im Intervall [0,5;2][0,5; 2] eine Nullstelle.

Zeigen Sie, dass die Steigung des Graphen von ff an dieser Nullstelle nicht am größten ist.

Teilaufgabe c)

Abbildung 3 zeigt neben dem Graphen der Funktion ff auch die Tangente gg, die den Graphen von ff im Punkt P(2∣f(2))P(2 \mid f(2)) berührt.

c) (1)

Ermitteln Sie rechnerisch eine Gleichung der Tangente gg. Geben Sie alle Zahlen in dieser Gleichung auf vier Nachkommastellen gerundet an.

[Zur Kontrolle: y=0,22x−0,186y = 0,22x - 0,186 ist eine Gleichung von gg mit auf weniger Nachkommastellen gerundeten Zahlen.]

Außer dem Berührpunkt P(2∣f(2))P(2 \mid f(2)) besitzen der Graph von ff und die Tangente gg genau einen weiteren gemeinsamen Punkt S(xS∣f(xS))S(x_S \mid f(x_S)).

c) (2)(i)

Zwischen dem Graphen von ff und der Tangente gg liegt eine eingeschlossene Fläche.

Bestimmen Sie deren Flächeninhalt.

c) (2)(ii)

Bestimmen Sie, welcher prozentuale Anteil dieser Fläche oberhalb der xx-Achse liegt.

%

Wird der Graph der Funktion ff um eine passende Strecke nach oben verschoben, erhält man den Graphen einer Funktion kk, den gg ebenfalls tangiert. Abbildung 4 zeigt die Graphen von ff und kk zusammen mit der gemeinsamen Tangente gg.

c) (3)(i)

An den Graphen von ff lässt sich eine Tangente hh legen, die parallel zu gg ist.

Zeichnen Sie diese Tangente in Abbildung 4 ein.

c) (3)(ii)

Den Berührpunkt von hh und dem Graphen von ff nennt man QQ.

Bestimmen Sie die Koordinaten von QQ, gerundet auf vier Nachkommastellen.

[Zur Kontrolle: Die xx-Koordinate von QQ erfüllt xQ≈0,59x_Q \approx 0,59.]

c) (3)(iii)

Ermitteln Sie die Verschiebung, mit der der Graph von kk aus dem Graphen von ff entsteht, und geben Sie eine Gleichung der Funktion kk an.

[Hinweis: Der Funktionsterm muss nicht vereinfacht werden.]

Aufgabe B1 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

Die Funktion ff ist durch folgende Gleichung festgelegt:

f(x)=−4x⋅e−2x+0,4 mit x∈R.f(x) = -4x \cdot e^{-2x} + 0{,}4 \text{ mit } x \in \mathbb{R}.

Den Graphen von ff zeigt Abbildung 1.

Im Weiteren können Sie ohne Beweis folgende Aussage nutzen:

Die erste Ableitung von ff lautet: f′(x)=−4e−2x⋅(1−2x)f'(x) = -4e^{-2x} \cdot (1 - 2x).

Teilaufgabe b)

b) (1)

Zeigen Sie, dass die Funktion FF mit der Funktionsgleichung

F(x)=2x⋅e−2x+e−2x+0,4xF(x) = 2x\cdot e^{-2x} + e^{-2x} + 0,4x

eine Stammfunktion von ff darstellt.

b) (2)

Berechnen Sie den Inhalt der Fläche, die der Graph von ff mit der xx-Achse einschließt.

FE

b) (3)

Gegeben ist die Gleichung

∫0bf(x) dx=0.\int_{0}^{b} f(x)\,\mathrm{d}x = 0.

Diese Gleichung besitzt zwei Lösungen b1b_1 und b2b_2, die Abbildung 2a bzw. Abbildung 2b zeigen.

Erläutern Sie anhand der beiden Abbildungen, dass b1b_1 und b2b_2 die genannte Gleichung lösen.

Aufgabe B2 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Im Sommer setzt sich ein Bienenvolk aus zehntausenden Arbeiterinnen, mehreren hundert Drohnen und einer Königin zusammen. Allein die Königin legt Eier, aus denen neue Bienen hervorgehen.

Ein bestimmtes Bienenvolk wurde im Jahr 2019 über den Jahresverlauf genau beobachtet, anschließend wurde dessen Entwicklung modelliert. Weil fast alle Eier zu Arbeiterinnen werden, bleiben Drohnen und Königinnen im Modell unberücksichtigt. Vereinfachend heißen die Arbeiterinnen „Bienen".

Die ersten jungen Bienen schlüpften am 4. März.

Die Zunahme der Bienenanzahl vom 4. März bis zum 21. Oktober durch schlüpfende Bienen wird für 0≤t≤2320 \leq t \leq 232 durch die Funktion ff mit

f(t)=1800000t4+17000t3−311t2+40t,t∈R,f(t) = \frac{1}{800000}t^4 + \frac{1}{7000}t^3 - \frac{3}{11}t^2 + 40t, \quad t \in \mathbb{R},

modelliert. Dabei entspricht t=0t = 0 dem Beginn des 4. März. Bei t=1t = 1 endet der 4. März und beginnt der 5. März usw. Der 21. Oktober endet somit bei t=232t = 232.

f(t)f(t) gibt die (momentane) Zuwachsrate durch schlüpfende Bienen zum Zeitpunkt tt an, und zwar in „Bienen pro Tag". Bienen, die sterben, bleiben zunächst außer Betracht.

Abbildung 1 zeigt den Graphen von ff im Intervall [0;232][0;232].

In der gesamten Aufgabe müssen keine Datumsangaben umgerechnet werden!

a)

(1)

Geben Sie an, wie groß die Zuwachsrate am Ende des 22. April (t=50t=50) ist.

Bienen/Tag

(2)

Ermitteln Sie, zu welchen Zeitpunkten die Zuwachsrate am stärksten ansteigt bzw. sinkt.

(3)

Bestimmen Sie durch Rechnung die Koordinaten des absoluten Hochpunktes des Graphen von ff im Intervall [0;232][0;232] und interpretieren Sie diese im Sachzusammenhang.

(4)

Das Integral ∫910f(t) dt\int_{9}^{10} f(t)\,dt beschreibt, wie viele Bienen am 13. März schlüpfen. [Eine Begründung ist nicht erforderlich.] Ermitteln Sie diese Anzahl rechnerisch.

(5)

Bestimmen Sie, wie viele Bienen im Durchschnitt pro Tag schlüpfen, und zwar vom Beginn des 4. März (t=0t=0) bis zum Ende des 21. Oktober (t=232t=232).

b)

Wird ein Bienenvolk zu groß oder hat es zu wenig Platz für sein Nest, so teilt es sich auf und sucht nach neuen Nistplätzen – die Bienen schwärmen. Ein Imker verwendet zwei Ansätze: Bei Ansatz A geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn die Zuwachsrate mehr als 1300 Bienen pro Tag beträgt. Bei Ansatz B geht der Imker davon aus, dass die Bienen schwärmen könnten, wenn in den nächsten 21 Tagen mindestens 30 000 Bienen schlüpfen werden.

(1)

Ermitteln Sie für Ansatz A den Zeitraum, in dem die Gefahr besteht, dass die Bienen schwärmen.

(2)

Die Gleichung ∫tt+21f(x) dx=30000\int_{t}^{t+21} f(x)\,dx = 30000 hat im Beobachtungszeitraum die Lösungen t1≈47t_1 \approx 47 und t2≈104t_2 \approx 104. Für 47≤t≤10447 \le t \le 104 gilt zusätzlich ∫tt+21f(x) dx≥30000\int_{t}^{t+21} f(x)\,dx \ge 30000. Erläutern Sie die Bedeutung des Integrals im Sachzusammenhang. Interpretieren Sie die gegebenen Informationen im Kontext der Teilaufgabe b).

c)

Die Lebenszeit einer Biene nach dem Schlüpfen beträgt im Frühjahr und Sommer wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung durchschnittlich nur ca. 35 Tage ("Sommerbienen"). Diese Lebenserwartung gilt für fast alle Bienen, die vor dem 1. September (t≤181t \le 181) schlüpfen. Am Ende des 5. Oktober (t=216t=216) sind die meisten Sommerbienen demnach gestorben. Die Sterberate der Sommerbienen wird für 35≤t≤21635 \le t \le 216 mit der Funktion gg mit g(t)=1800000t4−130000t3−518t2+59,25 t−1733,t∈Rg(t)=\frac{1}{800000}t^4-\frac{1}{30000}t^3-\frac{5}{18}t^2+59{,}25\,t-1733,\quad t \in \mathbb{R} modelliert.

(1)

Begründen Sie, dass sich für 35≤t≤21635 \le t \le 216 die Änderungsrate der Bienenzahl (in der Einheit "Bienen pro Tag") durch die Funktion dd mit d(t)=f(t)−g(t)d(t)=f(t)-g(t) beschreiben lässt.

(2)

Geben Sie mithilfe des Graphen von dd in Abbildung 2 näherungsweise an, wann das Bienenvolk seine maximale Bienenanzahl erreicht, und begründen Sie Ihre Angabe.

Aufgabe B2 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Im Sommer setzt sich ein Bienenvolk aus zehntausenden Arbeiterinnen, mehreren hundert Drohnen und einer Königin zusammen. Allein die Königin legt Eier, aus denen neue Bienen hervorgehen.

Ein bestimmtes Bienenvolk wurde im Jahr 2019 über den Jahresverlauf genau beobachtet, anschließend wurde dessen Entwicklung modelliert. Weil fast alle Eier zu Arbeiterinnen werden, bleiben Drohnen und Königinnen im Modell unberücksichtigt. Vereinfachend heißen die Arbeiterinnen „Bienen".

Die ersten jungen Bienen schlüpften am 4. März.

Die Zunahme der Bienenanzahl vom 4. März bis zum 21. Oktober durch schlüpfende Bienen wird für 0≤t≤2320 \leq t \leq 232 durch die Funktion ff mit

f(t)=1800000t4+17000t3−311t2+40t,t∈R,f(t) = \frac{1}{800000}t^4 + \frac{1}{7000}t^3 - \frac{3}{11}t^2 + 40t, \quad t \in \mathbb{R},

modelliert. Dabei entspricht t=0t = 0 dem Beginn des 4. März. Bei t=1t = 1 endet der 4. März und beginnt der 5. März usw. Der 21. Oktober endet somit bei t=232t = 232.

f(t)f(t) gibt die (momentane) Zuwachsrate durch schlüpfende Bienen zum Zeitpunkt tt an, und zwar in „Bienen pro Tag". Bienen, die sterben, bleiben zunächst außer Betracht.

Abbildung 1 zeigt den Graphen von ff im Intervall [0;232][0;232].

In der gesamten Aufgabe müssen keine Datumsangaben umgerechnet werden!

a) (4)

Der Wert des Integrals ∫910f(t) dt\int_{9}^{10} f(t)\,\mathrm{d}t entspricht der Zahl der Bienen, die am 13. März schlüpfen. [Eine Begründung ist nicht erforderlich.] Ermitteln Sie diese Zahl rechnerisch.

Bienen

a) (5)

Bestimmen Sie, wie viele Bienen im Mittel pro Tag schlüpfen, und zwar vom Beginn des 4. März (t=0t = 0) bis zum Ende des 21. Oktober (t=232t = 232).

Bienen pro Tag

b) (2)

Die Gleichung ∫tt+21f(x) dx=30 000\int_{t}^{t+21} f(x)\,\mathrm{d}x = 30\,000 hat im Beobachtungszeitraum die Lösungen t1≈47t_1 \approx 47 und t2≈104t_2 \approx 104. Für 47≤t≤10447 \le t \le 104 gilt zusätzlich ∫tt+21f(x) dx≥30 000\int_{t}^{t+21} f(x)\,\mathrm{d}x \ge 30\,000.

Erläutern Sie, was das Integral im Sachzusammenhang bedeutet, und interpretieren Sie die angegebenen Informationen im Kontext der Teilaufgabe b).

c) (3)

Die Sterberate (in der Einheit „Bienen pro Tag“) der Sommerbienen wird für 35≤t≤21635 \le t \le 216 mit der Funktion gg mit g(t)=1800 000t4−130 000t3−518t2+59,25 t−1733,t∈R,g(t) = \frac{1}{800\,000}t^4 - \frac{1}{30\,000}t^3 - \frac{5}{18}t^2 + 59{,}25\,t - 1733, \quad t \in \mathbb{R}, modelliert.

Bis zum Ende des 7. April (t=35t = 35) sind schon 240 Bienen gestorben.

Zeigen Sie, dass am Ende des 5. Oktober (t=216t = 216) nicht sämtliche Bienen tot sind, die vor dem 1. September (also bis t=181t = 181) geschlüpft sind.

Aufgabe B3 - Geraden und Ebenen · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Aufgabenstellung:

Der größte Saal eines Kinozentrums bietet mehr als 500 Sitzplätze und wird vereinfachend als Quader ABCDEFGHABCDEFGH dargestellt. In Abbildung 1 sieht man diesen Quader in einem kartesischen Koordinatensystem; dabei gilt:

A(0∣0∣0)A(0|0|0), B(20∣0∣0)B(20|0|0), D(0∣23∣0)D(0|23|0), E(0∣0∣9)E(0|0|9), G(20∣23∣9)G(20|23|9), H(0∣23∣9)H(0|23|9), J(20∣5∣0)J(20|5|0), K(20∣23∣6)K(20|23|6), L(0∣23∣6)L(0|23|6).

Eine Längeneinheit steht in diesem Koordinatensystem für einen Meter. Die Leinwand des Kinos ist an der Wandfläche AEFBAEFB angebracht.

a)

Geben Sie an, welche Koordinaten der Punkt FF besitzt. [1 Punkt]

b)

Die Punkte II, JJ, KK und LL befinden sich in einer gemeinsamen Ebene EJKLE_{JKL}, die die Position der Kinositze vereinfacht modelliert.

(1) Bestimmen Sie für die Ebene EJKLE_{JKL} eine Gleichung in Parameterform. [2 Punkte]

c)

Für eine Lasershow gibt es im Kinosaal zwei Projektoren, die im Modell den Punkten GG und HH entsprechen.

Ausgehend vom Punkt HH werden Laserstrahlen in Richtung der Vektoren v⃗a=(a−3−1),a≥0\vec{v}_a = \begin{pmatrix} a \\ -3 \\ -1 \end{pmatrix}, a \ge 0, ausgesendet.

(1) Zeigen Sie, dass alle diese Laserstrahlen parallel zur Ebene EJKLE_{JKL} liegen. [2 Punkte]

(3) Für a=1a = 1 folgt ein von HH ausgehender Laserstrahl der Geraden h:x⃗=(0239)+t⋅(1−3−1) mit t∈R,t>0.h: \vec{x} = \begin{pmatrix} 0 \\ 23 \\ 9 \end{pmatrix} + t \cdot \begin{pmatrix} 1 \\ -3 \\ -1 \end{pmatrix} \text{ mit } t \in \mathbb{R}, t > 0.

Berechnen Sie den Schnittpunkt der Geraden hh mit der x1x2x_1x_2-Ebene und interpretieren Sie dessen Lage im Sachzusammenhang. [2 + 1 Punkte]

Aufgabe B3 - Längen und Winkel · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Aufgabenstellung:

Der größte Saal eines Kinozentrums bietet mehr als 500 Sitzplätze und wird vereinfachend als Quader ABCDEFGHABCDEFGH dargestellt. In Abbildung 1 sieht man diesen Quader in einem kartesischen Koordinatensystem; dabei gilt:

A(0∣0∣0)A(0|0|0), B(20∣0∣0)B(20|0|0), D(0∣23∣0)D(0|23|0), E(0∣0∣9)E(0|0|9), G(20∣23∣9)G(20|23|9), H(0∣23∣9)H(0|23|9), J(20∣5∣0)J(20|5|0), K(20∣23∣6)K(20|23|6), L(0∣23∣6)L(0|23|6).

Eine Längeneinheit steht in diesem Koordinatensystem für einen Meter. Die Leinwand des Kinos ist an der Wandfläche AEFBAEFB angebracht.

b) (2)

Berechnen Sie, wie lang die Kante JK‾\overline{JK} ist.

c) (2)

Ausgehend vom Punkt HH werden Laserstrahlen in Richtung der Vektoren v⃗a=(a−3−1),a≥0\vec{v}_a = \begin{pmatrix} a \\ -3 \\ -1 \end{pmatrix}, a \ge 0, ausgesendet.

Bestimmen Sie rechnerisch denjenigen Wert von aa, für den der Laserstrahl mit der Kante HG‾\overline{HG} einen Winkel von 60∘60^\circ einschließt.

d) (1)

Vom Punkt GG aus verläuft ein Laserstrahl entlang der Geraden

g:x⃗=(20239)+s⋅(−2−3−1) mit s∈R,s>0.g: \vec{x} = \begin{pmatrix} 20 \\ 23 \\ 9 \end{pmatrix} + s \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ -3 \\ -1 \end{pmatrix} \text{ mit } s \in \mathbb{R}, s > 0.

Der von HH in Richtung v⃗a\vec{v}_a verlaufende Laserstrahl wird so eingestellt, dass v⃗a\vec{v}_a senkrecht zur Geraden gg verläuft.

Bestimmen Sie rechnerisch den zugehörigen Wert von aa.

d) (2)

Prüfen Sie rechnerisch, ob die beiden zueinander senkrechten Laserstrahlen sich im Inneren des Kinosaals schneiden.

S(S(

∣|

∣|

))

Ja

Nein

Aufgabe B4 · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

In dieser Aufgabe heißen alle Personen, die ab und zu einen E-Scooter fahren, E-Scooter-Nutzende. Zur Vereinfachung sei angenommen, dass die Zufallsgröße XX, welche die Anzahl der E-Scooter-Nutzenden in einer zufällig gewählten Personengruppe beschreibt, binomialverteilt ist.

a)

E-Scooter (Elektro-Roller) erfreuen sich in Deutschland wachsender Beliebtheit. Die Nutzungsdauer eines einzelnen E-Scooters ist allerdings sehr davon abhängig, ob er als Verleihfahrzeug oder in einem privaten Haushalt verwendet wird. Erste Studien haben gezeigt, dass ein Verleihfahrzeug im Durchschnitt lediglich 30 Tage genutzt wird, während ein privater E-Scooter im Durchschnitt 365 Tage genutzt wird.

(1)

Ein Hersteller liefert 90 % seiner E-Scooter an Verleihfirmen, die übrigen werden privat genutzt. Bestimmen Sie die durchschnittliche Nutzungsdauer der E-Scooter dieses Herstellers.

(2)

Für die E-Scooter eines anderen Herstellers beträgt die durchschnittliche Nutzungsdauer 120 Tage. Ermitteln Sie den Anteil der E-Scooter, die dieser Hersteller für private Haushalte herstellt.

b)

E-Scooter werden vor allem in Großstädten benutzt. In einer deutschen Großstadt beträgt die Wahrscheinlichkeit 10 %, dass eine zufällig ausgewählte Person gelegentlich einen E-Scooter benutzt. In dieser Stadt werden 200 zufällig ausgewählte Personen befragt, ob sie gelegentlich einen E-Scooter benutzen.

(1)

Ermitteln Sie für jedes der folgenden Ereignisse die Wahrscheinlichkeit:

E1: Weniger als 17 der befragten Personen sind E-Scooter-Nutzende.

E2: Unter den befragten Personen sind mindestens so viele E-Scooter-Nutzende, wie zu erwarten sind.

(2)

Der folgende, unvollständige Ansatz wird zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses im Sachzusammenhang der oben genannten Stichprobe verwendet:

P(X=____)=_________⋅0,115⋅_______P(X=\_\_\_\_) = \_\_\_\_\_\_\_\_\_\cdot 0{,}1^{15}\cdot \_\_\_\_\_\_\_

(i)

Vervollständigen Sie den Ansatz und geben Sie ihn an.

(ii)

Nennen Sie ein Ereignis im Kontext der genannten Stichprobe, dessen Wahrscheinlichkeit sich mit diesem Ansatz berechnen lässt.

(iii)

Interpretieren Sie die Bestandteile der rechten Seite des Ansatzes im Sachzusammenhang.

c)

In einer anderen deutschen Großstadt beträgt die Wahrscheinlichkeit pp, dass eine zufällig ausgewählte Person gelegentlich einen E-Scooter benutzt, zurzeit nur 6 %. Ein Unternehmen, das E-Scooter herstellt, möchte diese Wahrscheinlichkeit pp durch eine gezielte Werbekampagne erhöhen. Nach der Durchführung der Werbekampagne soll durch eine Befragung von 150 zufällig ausgewählten Personen dieser Stadt geprüft werden, ob die Kampagne erfolgreich war. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Kampagne erfolgreich war, wenn unter den 150 Befragten mindestens 12 E-Scooter-Nutzende sind.

(1)

Angenommen die Wahrscheinlichkeit pp habe sich nicht verändert. Ermitteln Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Unternehmen auf Grundlage der Befragung dennoch davon ausgehen würde, dass die Werbekampagne erfolgreich gewesen sei.

(2)

Angenommen die Wahrscheinlichkeit pp habe sich sogar verdoppelt. Ermitteln Sie, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Unternehmen in diesem Fall auf Grundlage der Befragung darauf schließen würde, dass die Kampagne nicht erfolgreich war.

(3)

Nach der Werbekampagne hat sich die Wahrscheinlichkeit pp, dass eine zufällig ausgewählte Person gelegentlich einen E-Scooter benutzt, verändert. Die Wahrscheinlichkeit, dass unter 50 zufällig ausgewählten Personen höchstens eine Person gelegentlich einen E-Scooter benutzt, beträgt nun 5 %. Der Wert von pp lässt sich über den folgenden Ansatz berechnen:

(1−p)50+50⋅p⋅(1−p)49=0,05(1-p)^{50} + 50\cdot p\cdot (1-p)^{49} = 0{,}05

Geben Sie an, welche Bedeutung die beiden Summanden auf der linken Seite der Gleichung im Sachzusammenhang haben.

Aufgabe B5 · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Wird der Körper sportlich beansprucht, bildet sich in den Muskeln Laktat (Milchsäure). Mit einem Laktattest misst man den Laktatgehalt im Blut und beurteilt so den Trainingszustand eines Sportlers. Beim Laktatstufentest erhöht der Sportler dazu in gleichmäßigen Zeitabständen seine Leistung, z. B. auf einem Fahrrad-Ergometer.

Zur Modellierung des Laktatwertes eines bestimmten Sportlers bei einem Laktatstufentest (im Folgenden kurz als Laktatwert bezeichnet) wird für 0≤x≤450 \leq x \leq 45 die Funktion ff mit

f(x)=1100(−0,01x2+x−19)⋅e0,11x+1,3,x∈Rf(x) = \frac{1}{100}(-0{,}01x^2 + x - 19)\cdot e^{0{,}11x} + 1{,}3, \quad x \in \mathbb{R}

verwendet. Dabei ist xx die Zeit in Minuten und f(x)f(x) der Laktatwert in mmol/l (Millimol pro Liter). Der Laktatstufentest startet zum Zeitpunkt x=0x=0 und dauert 45 Minuten.

Der Graph von ff ist in Abbildung 1 dargestellt.

a) (1)

Ermitteln Sie, welchen Laktatwert der Sportler zu Beginn und am Ende des Laktatstufentests hat.

a) (2)

Weisen Sie nach: Die 1. Ableitung von ff ist f′(x)=1100(−0,0011x2+0,09x−1,09)⋅e0,11x.f'(x) = \frac{1}{100}(-0{,}0011x^2 + 0{,}09x - 1{,}09)\cdot e^{0{,}11x}.

a) (3)

Bestimmen Sie rechnerisch, wann der Laktatwert sein Minimum annimmt, und geben Sie diesen minimalen Laktatwert an.

Aus den Laktatwerten lässt sich ermitteln, zu welchem Zeitpunkt beim Laktatstufentest ein Sportler die sogenannte individuelle anaerobe Schwelle (kurz IAS) erreicht. Dann liegt die Leistung vor, die der Sportler über einen längeren Zeitraum höchstens erbringen kann. Zur Ermittlung dieses Zeitpunkts gibt es vielfältige Verfahren.

Zwei Verfahren werden im Folgenden näher betrachtet. Dabei bezeichnen S(0∣f(0))S(0|f(0)) und E(45∣f(45))E(45|f(45)) die zum Start und Ende des Laktatstufentests gehörenden Punkte des Graphen von ff.

Bei Verfahren A wird zunächst eine Gerade gg durch die Punkte SS und EE gezeichnet. Anschließend wird eine Tangente an den Graphen von ff gelegt, die parallel zu gg verläuft. Als Zeitpunkt, zu dem die IAS erreicht wird, ergibt sich bei diesem Verfahren der xx-Wert des Berührpunkts zwischen dem Graphen von ff und dieser Tangente (vgl. Abbildung 2).

b) (1)

Ermitteln Sie rechnerisch eine Funktionsgleichung der Geraden gg.

[Kontrolllösung: g:y=0,1846x+1,11g: y = 0{,}1846x + 1{,}11.]

b) (2)

Ermitteln Sie, zu welchem Zeitpunkt die IAS nach Verfahren A erreicht wird.

Bei Verfahren B wird jeweils in SS und in EE eine Tangente an den Graphen von ff gelegt. Als Zeitpunkt, zu dem die IAS erreicht wird, ergibt sich bei diesem Verfahren der xx-Wert desjenigen Punktes KK auf dem Graphen von ff, welcher den kürzesten Abstand zum Schnittpunkt der beiden Tangenten hat (vgl. Abbildung 3).

Die Gleichung der Tangente tSt_S im Punkt SS kann ohne Nachweis verwendet werden. Es gilt: tS:y=−0,0109x+1,11t_S: y = -0{,}0109x + 1{,}11.

c) (1)

Ermitteln Sie rechnerisch eine Gleichung der Tangente im Punkt EE und bestimmen Sie den Schnittpunkt TT beider Tangenten, gerundet auf zwei Nachkommastellen.

[Gerundete Kontrolllösung mit einer Nachkommastelle: T(36,6∣0,7)T(36{,}6|0{,}7)]

c) (2)

Nach diesem Verfahren wird die IAS nach 35,64 Minuten erreicht. Ermitteln Sie die Entfernung zwischen dem zugehörigen Punkt KK und TT.

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