Abitur NRW Mathematik 2021 · GK · Haupttermin · GTR

Abiturprüfung Mathematik in Nordrhein-Westfalen 2021, GK · Haupttermin · GTR: 30 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Funktionen und ihre Eigenschaften. Kostenlos.

Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Integralrechnung: Flächen und Bestände · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle

Aufgabe A1 - Aufgabe a(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

(1) Unter den nachstehenden Graphen I, II und III ist einer der Graph von ff.

Geben Sie an, welche Graphen dafür nicht in Betracht kommen, und begründen Sie Ihre Angabe.

Aufgabe A1 - Aufgabe a(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

(2) Berechnen Sie den Flächeninhalt des Gebiets, das vom Graphen von ff und der x-Achse begrenzt wird.

Hinweis: Die Nullstellen können Sie aus der oben stehenden Abbildung 1 ablesen.

Aufgabe A1 - Aufgabe b · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

b)

Gegeben ist die Funktion ff mit f(x)=(x+2)⋅e−x+4f(x) = (x+2) \cdot e^{-x+4}, x∈Rx \in \mathbb{R}.

Der Graph von ff ist in Abbildung 2 dargestellt.

(1)

Es gibt für die Funktion ff genau eine Extremstelle.

Ermitteln Sie, an welcher Stelle ff ihr Extremum hat.

Hinweis: Die hinreichende Bedingung muss nicht nachgewiesen werden.

x=x =

(2)

Skizzieren Sie den Graphen der Ableitungsfunktion von ff in Abbildung 2.

Hinweis: Auf die genauen yy-Werte kommt es dabei nicht an.

Aufgabe A1 - Aufgabe c · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

Für jedes a∈Ra \in \mathbb{R} ist durch die Gleichung

fa(x)=(x+2)(2x+a)ex,x∈R,f_a(x) = (x + 2)(2x + a)e^x, \quad x \in \mathbb{R},

eine Funktion faf_a gegeben.

(1)

Geben Sie die Stellen an, an denen die Funktion f1f_1 mit f1(x)=(x+2)(2x+1)exf_1(x) = (x + 2)(2x + 1)e^x den Wert null annimmt.

x1=x_1 =

x2=x_2 =

(2)

Abbildung 3 zeigt den Graphen der Funktion faf_a für einen bestimmten Wert von aa.

Begründen Sie, dass für den dargestellten Graphen in Abbildung 3 a=0a = 0 gilt.

(3)

Ermitteln Sie den Wert von aa, für den der Punkt P(3∣40e3)P(3 \mid 40e^3) auf dem Graphen von faf_a liegt.

a=a =

Aufgabe A1 - Aufgabe d · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

d) Betrachtet werden die Punkte AA und BB mit A(3∣4∣2)A(3|4|2) und B(8∣−11∣12)B(8|-11|12) sowie die Gerade gg mit der Gleichung

g:x⃗=(6,5−6,59)+r⋅(−721−14),r∈R.g: \vec{x} = \begin{pmatrix} 6{,}5 \\ -6{,}5 \\ 9 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} -7 \\ 21 \\ -14 \end{pmatrix}, \quad r \in \mathbb{R}.

(1)

Geben Sie eine Gleichung der Geraden hh an, auf der die Punkte AA und BB liegen.

(2)

Weisen Sie nach, dass AA ein Punkt der Geraden gg ist. Untersuchen Sie, wie die Geraden gg und hh zueinander liegen.

(3)

Geben Sie eine Gleichung einer Geraden an, welche die Gerade gg in AA schneidet.

Aufgabe A1 - Aufgabe e · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

e) Betrachtet werden die Punkte A(5∣0∣z)A(5|0|z) und B(2∣4∣5)B(2|4|5) sowie der Koordinatenursprung OO.

(1)

Bestimmen Sie den Wert von zz, bei dem der Abstand zwischen AA und BB gleich 55 ist.

(2)

Ermitteln Sie den Wert von zz, für den das Dreieck OABOAB bei BB einen rechten Winkel besitzt.

Aufgabe A2 - Aufgabe a(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

(1)

Einer der unten abgebildeten Graphen I, II und III ist der Graph von ff.

Geben Sie an, welche Graphen dafür nicht in Betracht kommen, und begründen Sie Ihre Antwort.

Aufgabe A2 - Aufgabe a(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

(2) Berechnen Sie den Flächeninhalt des Gebiets, das vom Graphen von ff und der xx-Achse begrenzt wird.

Hinweis: Die Nullstellen können Sie aus der oben stehenden Abbildung 1 ablesen.

Aufgabe A2 - Aufgabe b · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

b) Gegeben ist die Funktion ff mit f(x)=(x+2)⋅e−x+4f(x) = (x + 2) \cdot e^{-x + 4}, x∈Rx \in \mathbb{R}.

Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(1)

Es gibt für ff genau eine Extremstelle.

Ermitteln Sie, an welcher Stelle ff ihr Extremum besitzt.

Hinweis: Die hinreichende Bedingung muss nicht nachgewiesen werden.

(2)

Skizzieren Sie den Graphen der Ableitungsfunktion von ff in Abbildung 2.

Hinweis: Auf die genauen y-Werte kommt es dabei nicht an.

[3 + 2 Punkte]

Aufgabe A2 - Aufgabe c · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

c) Gegeben ist für jedes a∈Ra \in \mathbb{R} durch die Gleichung fa(x)=(x+2)(2x+a)ex,x∈R,f_a(x) = (x + 2)(2x + a)e^x, \quad x \in \mathbb{R}, eine Funktion faf_a.

(1)

Geben Sie sämtliche Nullstellen der Funktion f1f_1 mit f1(x)=(x+2)(2x+1)exf_1(x) = (x + 2)(2x + 1)e^x an.

(2)

In Abbildung 3 ist der Graph von faf_a für einen bestimmten Wert von aa dargestellt.

Begründen Sie, weshalb für den in Abbildung 3 gezeigten Graphen a=0a = 0 gilt.

(3)

Ermitteln Sie, bei welchem Wert von aa der Graph der Funktion faf_a durch den Punkt P(3∣40e3)P(3 \mid 40e^3) verläuft.

Aufgabe A2 - Aufgabe d · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

d) Gegeben ist die binomialverteilte Zufallsgröße XX mit den Parametern n=100n = 100 und p=0,5p = 0{,}5.

Die Wahrscheinlichkeitsverteilung von XX verläuft symmetrisch um den Erwartungswert.

(1)

Berechnen Sie für XX den Erwartungswert sowie die Standardabweichung.

(2)

Für die Wahrscheinlichkeit P(X≥61)P(X \ge 61) gilt näherungsweise 2 %2\,\%.

Bestimmen Sie mithilfe dieses Wertes die Wahrscheinlichkeit P(40≤X≤60)P(40 \le X \le 60).

Aufgabe A2 - Aufgabe e · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

e) Nachfolgend werden immer zwei Würfel zusammen geworfen. Die Seiten jedes Würfels tragen die Zahlen 1 bis 6.

(1)

Beide Würfel werden ein einziges Mal geworfen.

Begründen Sie, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dabei keine „6“ auftritt, 2536\frac{25}{36} beträgt.

(2)

Die beiden Würfel werden 36-mal geworfen. Die binomialverteilte Zufallsgröße XX gibt die Anzahl der Würfe an, bei denen keine „6“ auftritt.

Begründen Sie für jede der folgenden Abbildungen 4, 5 und 6, dass sie nicht die Wahrscheinlichkeitsverteilung von XX zeigt.

Aufgabe A3 - Aufgabe a(1) · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

(1) Einer der unten abgebildeten Graphen I, II und III ist der Graph von ff.

Geben Sie diejenigen Graphen an, die dafür nicht in Betracht kommen, und begründen Sie Ihre Angabe.

Aufgabe A3 - Aufgabe a(2) · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

(2) Berechnen Sie den Flächeninhalt des Gebiets, das vom Graphen von ff und der xx-Achse begrenzt wird.

Hinweis: Die Nullstellen können Sie aus der oben stehenden Abbildung 1 ablesen.

Aufgabe A3 - Aufgabe b · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

b) Gegeben ist die Funktion ff mit f(x)=(x+2)⋅e−x+4, x∈Rf(x) = (x + 2) \cdot e^{-x+4},\ x \in \mathbb{R}.

Abbildung 2 zeigt den Graphen von ff.

(1)

Die Funktion ff hat genau eine Extremstelle.

Ermitteln Sie diese Stelle für ff.

Hinweis: Die hinreichende Bedingung muss nicht nachgewiesen werden.

(2)

Skizzieren Sie den Graphen der Ableitungsfunktion von ff in Abbildung 2.

Hinweis: Auf die Größe der yy-Werte kommt es dabei nicht an.

Aufgabe A3 - Aufgabe c · Funktionen und ihre Eigenschaften

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

c) Zu jedem a∈Ra \in \mathbb{R} wird mit der Gleichung

fa(x)=(x+2)(2x+a)ex,x∈R,f_a(x) = (x + 2)(2x + a)e^x, \quad x \in \mathbb{R},

eine Funktion faf_a festgelegt.

(1)

Geben Sie sämtliche Nullstellen der Funktion f1f_1 mit f1(x)=(x+2)(2x+1)exf_1(x) = (x + 2)(2x + 1)e^x an.

(2)

Abbildung 3 zeigt den Graphen der Funktion faf_a für einen bestimmten Wert von aa.

Begründen Sie, dass für den in Abbildung 3 dargestellten Graphen a=0a = 0 gelten muss.

(3)

Ermitteln Sie den Wert von aa, für den der Punkt P(3∣40e3)P(3 \mid 40e^3) auf dem Graphen von faf_a liegt.

a=a =

Aufgabe A3 - Aufgabe d · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

d) Betrachtet werden die Punkte AA und BB mit den Koordinaten A(3∣4∣2)A(3|4|2) und B(8∣−11∣12)B(8|-11|12) sowie die Gerade gg mit der Gleichung

g:x⃗=(6,5−6,59)+r⋅(−721−14),r∈R.g: \vec{x} = \begin{pmatrix} 6{,}5 \\ -6{,}5 \\ 9 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} -7 \\ 21 \\ -14 \end{pmatrix}, \quad r \in \mathbb{R}.

(1)

Geben Sie eine Gleichung für die Gerade hh an, auf der die Punkte AA und BB liegen.

(2)

Weisen Sie nach, dass AA ein Punkt der Geraden gg ist. Untersuchen Sie, wie die Geraden gg und hh zueinander liegen.

(3)

Geben Sie eine Gleichung einer Geraden an, die gg in AA schneidet.

Aufgabe A3 - Aufgabe e · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Betrachtet wird die auf R\mathbb{R} definierte Funktion ff mit f(x)=x3−xf(x) = x^3 - x.

e) Nachfolgend werden immer zwei Würfel zusammen geworfen. Die Seiten jedes dieser Würfel tragen die Zahlen von 1 bis 6.

(1)

Beide Würfel werden ein Mal geworfen. Begründen Sie, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dabei keine „6“ erscheint, 2536\frac{25}{36} beträgt.

(2)

Das Würfelpaar wird 36-mal geworfen. Die binomialverteilte Zufallsgröße XX beschreibt, bei wie vielen Würfen keine „6“ erscheint.

Begründen Sie für jede der nachstehenden Abbildungen 4, 5 und 6, dass sie nicht die Wahrscheinlichkeitsverteilung von XX darstellt.

Aufgabe B1 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

Betrachtet wird die Funktion ff mit der Gleichung f(x)=10⋅(x−1)⋅e−x,x∈R.f(x) = 10 \cdot (x - 1) \cdot e^{-x}, \quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 1 zeigt den Graphen von ff.

Teilaufgabe a)

(1)

Begründen Sie, weshalb x=1x = 1 die einzige Nullstelle von ff darstellt. [1 Punkt]

(2)

Zeigen Sie: f′(x)=10⋅(2−x)⋅e−xf'(x) = 10 \cdot (2 - x) \cdot e^{-x}. [2 Punkte]

(3)

Untersuchen Sie die Funktion ff rechnerisch auf lokale Extremstellen. [Kontrolllösung: An der Stelle x=2x = 2 liegt eine lokale Maximalstelle vor.] [3 Punkte]

(4)

Ermitteln Sie diejenigen x∈Rx \in \mathbb{R}, für die f(x)<0,1f(x) < 0{,}1 gilt. [3 Punkte]

Teilaufgabe b)

Der Punkt Pu(u∣f(u))P_u(u \mid f(u)) liegt beliebig auf dem Graphen von ff. Mit N(1∣0)N(1 \mid 0) und Fu(u∣0)F_u(u \mid 0) bildet PuP_u das Dreieck NFuPuNF_uP_u.

(1)

Zeichnen Sie das Dreieck NFuPuNF_uP_u in Abbildung 1 ein, falls PuP_u der Hochpunkt des Graphen von ff ist. [1 Punkt]

(2)

Bestimmen Sie den Flächeninhalt des Dreiecks aus b) (1). [2 Punkte]

(3)

Untersuchen Sie, ob sich PuP_u auf dem Graphen von ff so wählen lässt, dass das Dreieck NFuPuNF_uP_u den Flächeninhalt 2 FE2\text{ FE} besitzt. [4 Punkte]

Teilaufgabe c)

Betrachtet wird die Funktion tt mit t(x)=−10⋅e−3⋅x+50⋅e−3, x∈Rt(x) = -10 \cdot e^{-3} \cdot x + 50 \cdot e^{-3},\ x \in \mathbb{R}, und der Wendepunkt W(3∣f(3))W(3 \mid f(3)) des Graphen von ff.

(1)

Weisen Sie rechnerisch nach, dass der Graph von tt im Punkt WW den Graphen von ff tangiert. [4 Punkte]

(2)

Die Tangente aus c) (1) schneidet beide Koordinatenachsen; diese Schnittpunkte bilden mit dem Ursprung O(0∣0)O(0 \mid 0) ein Dreieck.

Berechnen Sie dessen Umfang. [4 Punkte]

(3)

Im Intervall [1;5][1; 5] schließen der Graph von ff, die Tangente aus c) (1) und die x-Achse eine Fläche FF ein (siehe Abbildung 2). Bestimmen Sie den Flächeninhalt von FF. [3 Punkte]

Teilaufgabe d)

Die Gerade mit der Gleichung y=xy = x trägt die Bezeichnung „1. Winkelhalbierende“. Auf dem Graphen von ff existiert genau ein Punkt RR, in dem die Tangente tRt_R an den Graphen von ff parallel zur 1. Winkelhalbierenden verläuft.

(1)

Ermitteln Sie rechnerisch eine Gleichung für die Tangente tRt_R. [Mögliche Lösung: Falls man auf vier Stellen nach dem Komma rundet, ergibt sich für die Tangente tRt_R als Gleichung y=x−0,3823y = x - 0{,}3823.] [4 Punkte]

(2)

Die Gerade y=−xy = -x heißt „2. Winkelhalbierende“.

Bestimmen Sie den Punkt, in dem sich die Tangente tRt_R und die 2. Winkelhalbierende schneiden. [2 Punkte]

(3)

Ermitteln Sie rechnerisch den Abstand der Tangente tRt_R zur 1. Winkelhalbierenden. [2 Punkte]

Aufgabe B1 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

Betrachtet wird die Funktion ff mit der Gleichung f(x)=10⋅(x−1)⋅e−x,x∈R.f(x) = 10 \cdot (x - 1) \cdot e^{-x}, \quad x \in \mathbb{R}.

Abbildung 1 zeigt den Graphen von ff.

c) (3)

Im Intervall [1;5][1;5] schließen der Graph von ff, die in c) (1) angegebene Tangente tt mit t(x)=−10⋅e−3⋅x+50⋅e−3t(x) = -10\cdot e^{-3}\cdot x + 50\cdot e^{-3} und die xx-Achse eine Fläche FF ein (siehe Abbildung 2).

Bestimmen Sie die Größe des Flächeninhalts von FF.

FE

Aufgabe B2 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

In der Abbildung ist der Graph der auf R\mathbb{R} definierten Funktion ff dargestellt, die durch folgende Gleichung gegeben ist:

f(x)=−516x4+5x3.f(x) = -\frac{5}{16}x^4 + 5x^3.

a) (1)

Zeigen Sie durch Rechnung, dass (12∣2160)(12 \mid 2160) ein Hochpunkt des Graphen von ff ist und dass die Tangente an den Graphen von ff im Punkt (0∣0)(0 \mid 0) parallel zur xx-Achse liegt.

a) (2)

Bestimmen Sie eine Gleichung der Geraden gg, welche die beiden Wendepunkte des Graphen von ff enthält.

y=y =

Zeichnen Sie in die Abbildung eine zu gg parallele Gerade ein, die im Bereich 0≤x≤80 \leq x \leq 8 genau einen gemeinsamen Punkt mit dem Graphen von ff besitzt.

a) (3)

Für jede reelle Zahl bb mit 0<b<160 < b < 16 bilden die Punkte O(0∣0)O(0 \mid 0), B(b∣0)B(b \mid 0) und C(b∣f(b))C(b \mid f(b)) ein Dreieck OBCOBC.

Ermitteln Sie den Wert von bb, bei dem das Dreieck OBCOBC seinen größten Flächeninhalt hat, und geben Sie diesen Flächeninhalt an.

[Hinweis: Die Randwerte müssen nicht untersucht werden.]

Aufgabe B2 - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

In der Abbildung ist der Graph der auf R\mathbb{R} definierten Funktion ff dargestellt, die durch folgende Gleichung gegeben ist:

f(x)=−516x4+5x3.f(x) = -\frac{5}{16}x^4 + 5x^3.

Zu jeder reellen Zahl aa gehört eine auf R\mathbb{R} definierte Funktion hah_a mit ha(x)=5ax2h_a(x) = 5ax^2.

b) (1)

Beschreiben Sie, auf welche Weise sich der Graph von h4h_4 aus dem Graphen von h3h_3 ergibt.

b) (2)

Bestimmen Sie den Wert von aa, bei dem der Punkt (4∣f(4))(4 \mid f(4)) auf dem Graphen von hah_a liegt.

b) (4)

Ermitteln Sie die Stellen im Intervall [0;16][0;16], an denen der vertikale Abstand zwischen den Graphen der Funktionen ff und h3h_3 250250 Längeneinheiten beträgt.

Aufgabe B2 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

In der Abbildung ist der Graph der auf R\mathbb{R} definierten Funktion ff dargestellt, die durch folgende Gleichung gegeben ist:

f(x)=−516x4+5x3.f(x) = -\frac{5}{16}x^4 + 5x^3.

b) (3)

Die Gleichung f(x)=h3,75(x)f(x)=h_{3{,}75}(x) besitzt genau die drei Lösungen x1=0x_1=0, x2=6x_2=6 und x3=10x_3=10; zudem gilt ∫010(f(x)−h3,75(x)) dx=0\int_{0}^{10} (f(x)-h_{3{,}75}(x))\,\mathrm{d}x=0.

Erläutern Sie, was diese Aussage geometrisch für die Graphen von ff und h3,75h_{3{,}75} bedeutet.

Ein Unternehmen bewahrt Glyzerin in einem Tank auf. Für 0≤x≤200 \leq x \leq 20 wird die momentane Änderungsrate des Tankinhalts durch die Funktion ff modelliert. Hierbei bezeichnet xx die Zeit in Stunden seit Beobachtungsbeginn und f(x)f(x) die momentane Änderungsrate in Kilogramm pro Stunde. Zu Beginn der Beobachtung enthält der Tank 1200 kg Glyzerin.

c) (1)

Der Graph von ff enthält den Punkt (4∣240)(4 \mid 240).

Interpretieren Sie die Koordinaten dieses Punktes im Kontext der Aufgabe.

c) (2)

Beurteilen Sie diese Aussage: „Zwölf Stunden nach Beobachtungsbeginn befindet sich die größte Menge Glyzerin im Tank.“

c) (3)

Bestimmen Sie, um wie viel der Tankinhalt zwischen acht und zehn Stunden nach Beobachtungsbeginn zunimmt.

kg

c) (4)

Berechnen Sie die Glyzerinmenge, die sich 20 Stunden nach Beobachtungsbeginn im Tank befindet.

kg

Aufgabe B3 - Geraden und Ebenen · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Beim Secret-Sharing wird ein Geheimnis in Teilgeheimnisse zerlegt, die an unterschiedliche Personen verteilt werden, sodass die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt ist. Oft ist es sinnvoll, dass ein geheimer Code, etwa zum Öffnen eines Tresors, keiner einzelnen Person vollständig bekannt ist, sondern nur von mehreren Personen zusammen rekonstruiert werden kann.

Ein Unternehmen kann ein solches Verfahren zum Beispiel geometrisch umsetzen. Dabei ermitteln einige Mitarbeitende, die die erforderlichen Teilgeheimnisse kennen, den geheimen Code, indem sie ihre Teilgeheimnisse in ein Computersystem eingeben, das aus diesen Eingaben geometrische Probleme löst.

Zur Vereinfachung sei im Weiteren stets vorausgesetzt, dass der gesuchte geheime Code aus drei Ziffern besteht.

Teilaufgabe a)

Im Computersystem ist die Gerade gg mit g:x⃗=(134)+t⋅(4−2−1), t∈Rg: \vec{x} = \begin{pmatrix} 1 \\ 3 \\ 4 \end{pmatrix} + t \cdot \begin{pmatrix} 4 \\ -2 \\ -1 \end{pmatrix},\ t \in \mathbb{R} hinterlegt.

Die Punkte A(0∣−3∣−1)A(0|-3|-1), B(4∣2∣1)B(4|2|1) und C(1∣−1∣−1)C(1|-1|-1) liegen in einer Ebene HH. Drei eingeweihte Mitarbeitende kennen jeweils die Koordinaten genau eines dieser Punkte als Teilgeheimnis. Den geheimen Code bilden die Koordinaten des Schnittpunktes SS der Geraden gg mit der Ebene HH.

(1)

Man gibt die Koordinaten der Punkte AA, BB und CC in das System ein.

Berechnen Sie den geheimen Code. [5 Punkte]

(2)

Der Punkt SS liegt nicht auf der Geraden durch AA und BB. Eine vierte mitarbeitende Person bekommt den Punkt D(12∣12∣5)D(12|12|5) als Teilgeheimnis. Der Punkt DD liegt in der Ebene HH.

Begründen Sie, weshalb das System den geheimen Code auch dann nicht ermitteln kann, wenn die Koordinaten von AA, BB und DD eingegeben werden. [2 Punkte]

(3)

Bestimmen Sie rechnerisch die Koordinaten eines Punktes EE, der sich von CC und SS unterscheidet, sodass der geheime Code aus den eingegebenen Koordinaten der Punkte AA, BB und EE ermittelt werden kann. [3 Punkte]

Teilaufgabe b)

Gegeben ist für ein a∈Ra \in \mathbb{R} die Gerade ha:x⃗=(−78−1)+s⋅(3a−7a), s∈Rh_a: \vec{x} = \begin{pmatrix} -7 \\ 8 \\ -1 \end{pmatrix} + s \cdot \begin{pmatrix} 3a \\ -7 \\ a \end{pmatrix},\ s \in \mathbb{R}. Der geheime Code besteht aus den Koordinaten des Schnittpunktes S(5∣1∣3)S(5|1|3) der Geraden gg aus a) und der Geraden hah_a.

(1)

Bestimmen Sie a∈Ra \in \mathbb{R} so, dass SS der Schnittpunkt von gg und hah_a ist. [2 Punkte]

(2)

Eingeweihte Mitarbeitende sollen als Teilgeheimnis jeweils die Koordinaten eines Punktes erhalten, der auf der Geraden h4h_4 liegt und von SS verschieden ist.

Geben Sie die Koordinaten eines Punktes PP an, der sich von (−7∣8∣−1)(-7|8|-1) und SS unterscheidet und als Teilgeheimnis geeignet ist. [1 Punkt]

Aufgabe B3 - Längen und Abstände im Raum · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Beim Secret-Sharing wird ein Geheimnis in Teilgeheimnisse zerlegt, die an unterschiedliche Personen verteilt werden, sodass die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt ist. Oft ist es sinnvoll, dass ein geheimer Code, etwa zum Öffnen eines Tresors, keiner einzelnen Person vollständig bekannt ist, sondern nur von mehreren Personen zusammen rekonstruiert werden kann.

Ein Unternehmen kann ein solches Verfahren zum Beispiel geometrisch umsetzen. Dabei ermitteln einige Mitarbeitende, die die erforderlichen Teilgeheimnisse kennen, den geheimen Code, indem sie ihre Teilgeheimnisse in ein Computersystem eingeben, das aus diesen Eingaben geometrische Probleme löst.

Zur Vereinfachung sei im Weiteren stets vorausgesetzt, dass der gesuchte geheime Code aus drei Ziffern besteht.

c) Ein weiteres Unternehmen legt als geheimen Code die ersten drei Nachkommastellen der nicht gerundeten Länge der Höhe hIJ‾h_{\overline{IJ}} eines gleichschenkligen Dreiecks IJKIJK mit der Basis IJ‾\overline{IJ} fest.

Drei eingeweihte Mitarbeitende kennen als Teilgeheimnisse jeweils die Koordinaten eines Eckpunktes des gleichschenkligen Dreiecks IJKIJK, und zwar I(4∣3∣2)I(4|3|2), J(8∣6∣−1)J(8|6|-1) und K(6∣5∣1)K(6|5|1).

(1)

Zeigen Sie, dass die Punkte II, JJ und KK ein gleichschenkliges Dreieck mit der Basis IJ‾\overline{IJ} bilden.

(2)

Berechnen Sie den geheimen Code.

(3)

Ein weiterer Mitarbeitender soll die Koordinaten eines von KK verschiedenen Punktes LL erhalten, der wie KK zusammen mit den Punkten II und JJ ein gleichschenkliges Dreieck IJLIJL mit der Basis IJ‾\overline{IJ} bildet. Auch aus den Koordinaten von II, JJ und LL soll sich in gleicher Weise wie oben beschrieben der in c) (2) berechnete geheime Code ergeben.

Ermitteln Sie rechnerisch die Koordinaten eines passenden Punktes LL.

Aufgabe B4 - Binomialverteilung · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

In Nordrhein-Westfalen fanden 2018 rund 390000 praktische Führerscheinprüfungen statt. In diesem Jahr betrug der relative Anteil der bestandenen Prüfungen ungefähr 70 %.

Eine Fahrschulkette rechnet für ihren Standort Düsseldorf im Jahr 2021 mit insgesamt 250 praktischen Führerscheinprüfungen. Die Zufallsvariable XX gibt an, wie viele dieser 250 praktischen Prüfungen bestanden werden. Modellhaft wird vorausgesetzt, dass XX binomialverteilt mit p=0,7p = 0{,}7 ist.

(1)

Ermitteln Sie die Wahrscheinlichkeit für jedes der folgenden Ereignisse:

P(E1)=P(X≤160)≈P(E1) = P(X \le 160) \approx

P(E2)=P(X≥200)≈P(E2) = P(X \ge 200) \approx

P(E3)≈P(E3) \approx

(2)

Im Weiteren sei kk eine ganze Zahl mit 0≤k≤2500 \le k \le 250.

(i)

Bestimmen Sie für k=165k = 165 die Wahrscheinlichkeit P(X≥k)P(X \ge k) dafür, dass wenigstens kk praktische Prüfungen bestanden werden.

P(X≥165)≈P(X \ge 165) \approx

(ii)

Beschreiben Sie, wie sich die in (i) bestimmte Wahrscheinlichkeit verhält, wenn man den Wert von kk variiert.

(iii)

Die Wahrscheinlichkeit für mindestens kk bestandene praktische Prüfungen soll höchstens 60 % betragen. Ermitteln Sie, welchen Mindestwert kk dafür haben muss.

k≥k \ge

Aufgabe B4 - Beurteilende Statistik · Beurteilende Statistik: Tests und Intervalle

In Nordrhein-Westfalen fanden 2018 rund 390000 praktische Führerscheinprüfungen statt. In diesem Jahr betrug der relative Anteil der bestandenen Prüfungen ungefähr 70 %.

b) Die Fahrschulkette will 2022 in Soest eine neue Filiale eröffnen. Die Zentrale fordert hinsichtlich der Ausbildungsqualität, dass im Durchschnitt mindestens 70 %70\,\% der praktischen Prüfungen bestanden werden. Für Soest rechnet man damit, dass im Jahr 2022 200200 praktische Prüfungen stattfinden. Sind davon mindestens 140140 bestanden, geht die Zentrale davon aus, dass auch in Soest dank der Ausbildungsqualität jede Prüfung mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 70 %70\,\% bestanden wird. Modellhaft wird angenommen, dass die Anzahl YY der bestandenen Prüfungen unter den 200200 erwarteten Prüfungen binomialverteilt ist.

(1)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Zentrale annimmt, in Soest werde jede Prüfung mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 70 %70\,\% bestanden, obwohl die tatsächliche Bestehenswahrscheinlichkeit jeder Prüfung nur 65 %65\,\% beträgt. [3 Punkte]

(2)

Die Abbildung stellt das Histogramm zu P200;0,7(Y=k)P_{200;0{,}7}(Y = k) dar, also für den Fall p=0,7p = 0{,}7.

Werden in Soest von den 200200 erwarteten praktischen Prüfungen z. B. nur 130130 bestanden, schließt die Zentrale daraus, dass jede Prüfung dort mit einer Wahrscheinlichkeit von weniger als 70 %70\,\% bestanden wird.

Erklären Sie anhand des Histogramms, weshalb der Zentrale mit dieser Einschätzung ein Irrtum unterlaufen sein könnte. [3 Punkte]

Aufgabe B5 - Differentialrechnung · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

Die Abbildung stellt als Modell den Längsschnitt einer Holzbrücke mit drei Teilen für eine Spielzeugeisenbahn dar. Die Züge können über die Brücke fahren und ebenso unter ihr hindurchfahren.

Den oberen Rand des Brückenlängsschnitts kann man durch den Graphen der in R\mathbb{R} definierten Funktion ff mit f(x)=120x4−25x2+1f(x) = \frac{1}{20}x^4 - \frac{2}{5}x^2 + 1 beschreiben.

Die Endpunkte dieser Randlinie entsprechen dabei den beiden Tiefpunkten des Graphen von ff. Im zugrunde gelegten Koordinatensystem verläuft die xx-Achse horizontal; eine Längeneinheit steht in der Wirklichkeit für einen Dezimeter.

b)

Bestimmen Sie durch Rechnung, wie hoch und wie lang die Brücke ist (vgl. Abbildung).

[Kontrolllösung: Ein Tiefpunkt des Graphen von ff hat die xx-Koordinate 22.]

c)

Geben Sie an, was der Term f(2)−f(1)2−1\frac{f(2)-f(1)}{2-1} im Sachzusammenhang bedeutet, und bestimmen Sie seinen Wert.

d)

Bestimmen Sie die maximale Steigung, die man beim Befahren der Brücke bewältigen muss.

Aufgabe B5 - Funktionen und ihre Eigenschaften · Funktionen und ihre Eigenschaften

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

Die Abbildung stellt als Modell den Längsschnitt einer Holzbrücke mit drei Teilen für eine Spielzeugeisenbahn dar. Die Züge können über die Brücke fahren und ebenso unter ihr hindurchfahren.

Den oberen Rand des Brückenlängsschnitts kann man durch den Graphen der in R\mathbb{R} definierten Funktion ff mit f(x)=120x4−25x2+1f(x) = \frac{1}{20}x^4 - \frac{2}{5}x^2 + 1 beschreiben.

Die Endpunkte dieser Randlinie entsprechen dabei den beiden Tiefpunkten des Graphen von ff. Im zugrunde gelegten Koordinatensystem verläuft die xx-Achse horizontal; eine Längeneinheit steht in der Wirklichkeit für einen Dezimeter.

a)

Begründen Sie, warum die obere Randlinie symmetrisch bezüglich der yy-Achse verläuft.

e)

Der parabelförmige Teil der unteren Randlinie des Längsschnitts der Brücke kann mithilfe des Graphen einer in R\mathbb{R} definierten Funktion qaq_a mit qa(x)=0,8−a⋅x2q_a(x) = 0{,}8 - a \cdot x^2 mit a∈R,a>0a \in \mathbb{R}, a > 0 beschrieben werden.

In der Abbildung bezeichnet ss die Länge einer der beiden Bodenflächen des mittleren Bauteils. Bestimmen Sie denjenigen Wert von aa, für den s=0,1 dms = 0{,}1\ \mathrm{dm} gilt.

f)

Begründen Sie im Sachzusammenhang, weshalb beliebig große Werte von aa für die Beschreibung der unteren Randlinie nicht geeignet sind.

Aufgabe B5 - Integralrechnung · Integralrechnung: Flächen und Bestände

Prüfungsteil B: Aufgaben mit Hilfsmitteln

Aufgabenstellung:

Die Abbildung stellt als Modell den Längsschnitt einer Holzbrücke mit drei Teilen für eine Spielzeugeisenbahn dar. Die Züge können über die Brücke fahren und ebenso unter ihr hindurchfahren.

Den oberen Rand des Brückenlängsschnitts kann man durch den Graphen der in R\mathbb{R} definierten Funktion ff mit f(x)=120x4−25x2+1f(x) = \frac{1}{20}x^4 - \frac{2}{5}x^2 + 1 beschreiben.

Die Endpunkte dieser Randlinie entsprechen dabei den beiden Tiefpunkten des Graphen von ff. Im zugrunde gelegten Koordinatensystem verläuft die xx-Achse horizontal; eine Längeneinheit steht in der Wirklichkeit für einen Dezimeter.

g)

Betrachtet wird die Brücke mit a=1,25a = 1{,}25. Ihre drei Bauteile bestehen aus massivem Holz, wobei 1 dm31\ \mathrm{dm}^3 dieses Holzes 800800 Gramm wiegt. Die Breite der Brücke beträgt 0,4 dm0{,}4\ \mathrm{dm}.

Bestimmen Sie die Nullstellen von q1,25q_{1{,}25} und ermitteln Sie anschließend die Masse des mittleren Bauteils.

x1=x_1 =

, x2=x_2 =

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