Abitur Hessen Mathematik 2022 · LK · WTR

Abiturprüfung Mathematik in Hessen 2022, LK · WTR: 34 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Funktionen und ihre Eigenschaften. Mit automatischer Korrektur.

Themen der Prüfung: Funktionen und ihre Eigenschaften · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte · Graphen von f, f′ und F deuten · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben) · Integralrechnung: Flächen, Bestände und Volumina · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen · Längen, Winkel und Abstände im Raum · Mehrstufige Zufallsexperimente, Kombinatorik und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen · Beurteilende Statistik: Hypothesentests und Intervalle

Aufgabe 1.1 · Funktionen und ihre Eigenschaften

Analysis – Niveau 1

Gegeben sind die in R\mathbb{R} definierten ganzrationalen Funktionen fk:x↦x4+(2−k)⋅x3−k⋅x2f_k: x \mapsto x^4 + (2-k)\cdot x^3 - k\cdot x^2 mit k∈Rk \in \mathbb{R}.

1.1

Begründen Sie, dass der Graph von f2f_2 symmetrisch bezüglich der y-Achse ist. [1 BE]

Aufgabe 1.2 · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Analysis – Niveau 1

Gegeben sind die in R\mathbb{R} definierten ganzrationalen Funktionen fk:x↦x4+(2−k)⋅x3−k⋅x2f_k: x \mapsto x^4 + (2-k)\cdot x^3 - k\cdot x^2 mit k∈Rk \in \mathbb{R}.

1.2

Es gibt einen Wert von kk, für den 11 eine Wendestelle von fkf_k ist.

Berechnen Sie diesen Wert von kk. [4 BE]

k =

Aufgabe 2 · Mehrstufige Zufallsexperimente, Kombinatorik und bedingte Wahrscheinlichkeiten

In einem Behälter befinden sich Gummibärchen.

2.1

Es befinden sich 4 rote und 2 grüne Gummibärchen im Behälter. Paula nimmt zufällig drei Gummibärchen heraus und isst sie auf. Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass sie dabei mindestens zwei rote Gummibärchen isst. [3 BE]

2.2

Es befinden sich nn Gummibärchen im Behälter, von denen genau eines orange ist. Max nimmt zufällig zwei Gummibärchen heraus und isst sie auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass er dabei das orangene Gummibärchen isst, beträgt 0,20{,}2. Ermitteln Sie die Anzahl nn der Gummibärchen im Behälter. [2 BE]

n =

Aufgabe 3 · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Lineare Algebra/Analytische Geometrie – Niveau 1

3 Wird der Punkt P(1∣2∣3)P(1|2|3) an der Ebene EE gespiegelt, so ergibt sich der Punkt Q(7∣2∣11)Q(7|2|11).

3.1

Bestimmen Sie eine Gleichung von EE in Koordinatenform. [3 BE]

3.2

Auf der Gerade durch PP und QQ liegen die Punkte RR und SS symmetrisch bezüglich EE; dabei liegt RR bezüglich EE auf der gleichen Seite wie PP. Der Abstand von RR und SS ist doppelt so groß wie der Abstand von PP und QQ. Bestimmen Sie die Koordinaten von RR. [2 BE]

R(R(

∣|

∣|

))

Aufgabe 4 · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Ermitteln Sie eine Gleichung der quadratischen Funktion gg, die die beiden folgenden Eigenschaften hat:

Der Graph von gg schneidet die Gerade mit der Gleichung y=14x+1y = \frac{1}{4}x + 1 im Punkt (0∣1)(0|1) unter einem rechten Winkel.

Die x- und die y-Koordinate des Extrempunkts des Graphen von gg stimmen überein.

Aufgabe Vorschlag B1 – Aufgabe 1.1 · Funktionen und ihre Eigenschaften

Gegeben ist die Funktionenschar faf_a mit fa(t)=a⋅t⋅e−0,25tf_a(t) = a \cdot t \cdot e^{-0{,}25t}, a≠0a \neq 0.

Material 1

Material 2

Beim Sehnentrapezverfahren wird der Inhalt einer Fläche, die in einem Intervall vom Graphen der Funktion gg und der tt-Achse eingeschlossen wird, durch den Flächeninhalt mehrerer trapezförmiger Streifen gleicher Streifenbreite angenähert. Für einen Streifen im Intervall [a;b][a;b] gilt: Der Graph von gg wird durch eine Sehne zwischen den Punkten P(a∣g(a))P(a|g(a)) und Q(b∣g(b))Q(b|g(b)) ersetzt. Die Flächeninhalte der jeweils entstehenden Trapeze werden berechnet und addiert.

Material 3

Die Keplersche Fassregel (nach Johannes Kepler) ist eine Methode zur näherungsweisen Berechnung von Integralen. Zur Berechnung wird folgende Gleichung verwendet:

∫abg(t) dt≈b−a6(g(a)+4⋅g(a+b2)+g(b))\int_{a}^{b} g(t) \, \mathrm{d}t \approx \frac{b - a}{6} \left( g(a) + 4 \cdot g\left(\frac{a + b}{2}\right) + g(b) \right)

1.1

Untersuchen Sie das Verhalten der Graphen der Schar für t→+∞t \to +\infty.

[2 BE]

Aufgabe Vorschlag B1 – Aufgabe 1 (1.2–1.4) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Gegeben ist die Funktionenschar faf_a mit fa(t)=a⋅t⋅e−0,25tf_a(t) = a \cdot t \cdot e^{-0{,}25t}, a≠0a \neq 0.

Material 1

Material 2

Beim Sehnentrapezverfahren wird der Inhalt einer Fläche, die in einem Intervall vom Graphen der Funktion gg und der tt-Achse eingeschlossen wird, durch den Flächeninhalt mehrerer trapezförmiger Streifen gleicher Streifenbreite angenähert. Für einen Streifen im Intervall [a;b][a;b] gilt: Der Graph von gg wird durch eine Sehne zwischen den Punkten P(a∣g(a))P(a|g(a)) und Q(b∣g(b))Q(b|g(b)) ersetzt. Die Flächeninhalte der jeweils entstehenden Trapeze werden berechnet und addiert.

Material 3

Die Keplersche Fassregel (nach Johannes Kepler) ist eine Methode zur näherungsweisen Berechnung von Integralen. Zur Berechnung wird folgende Gleichung verwendet:

∫abg(t) dt≈b−a6(g(a)+4⋅g(a+b2)+g(b))\int_{a}^{b} g(t) \, \mathrm{d}t \approx \frac{b - a}{6} \left( g(a) + 4 \cdot g\left(\frac{a + b}{2}\right) + g(b) \right)

1.2

Ermitteln Sie die erste Ableitung der Funktionenschar faf_a und zeigen Sie, dass für die zweite Ableitung gilt: fa′′(t)=a⋅(116t−12)⋅e−0,25tf_a''(t) = a\cdot\left(\frac{1}{16}t - \frac{1}{2}\right)\cdot e^{-0{,}25t}

1.3

Berechnen Sie die Koordinaten des Extrempunktes der Graphen der Funktionenschar faf_a. Untersuchen Sie in Abhängigkeit vom Parameter aa, welche Art von Extrempunkt vorliegt.

[zur Kontrolle: Die Extremstelle liegt bei t=4t = 4.]

1.4

Material 1 zeigt einen Graphen der Schar. Bestimmen Sie den zugehörigen Wert von aa. Zeigen Sie, dass die zugehörige Funktionsgleichung auch in der Form g(t)=t⋅e1−0,25tg(t) = t\cdot e^{1-0{,}25t} dargestellt werden kann.

Aufgabe Vorschlag B1 – Aufgabe 1.5 · Graphen von f, f′ und F deuten

Gegeben ist die Funktionenschar faf_a mit fa(t)=a⋅t⋅e−0,25tf_a(t) = a \cdot t \cdot e^{-0{,}25t}, a≠0a \neq 0.

Material 1

Material 2

Beim Sehnentrapezverfahren wird der Inhalt einer Fläche, die in einem Intervall vom Graphen der Funktion gg und der tt-Achse eingeschlossen wird, durch den Flächeninhalt mehrerer trapezförmiger Streifen gleicher Streifenbreite angenähert. Für einen Streifen im Intervall [a;b][a;b] gilt: Der Graph von gg wird durch eine Sehne zwischen den Punkten P(a∣g(a))P(a|g(a)) und Q(b∣g(b))Q(b|g(b)) ersetzt. Die Flächeninhalte der jeweils entstehenden Trapeze werden berechnet und addiert.

Material 3

Die Keplersche Fassregel (nach Johannes Kepler) ist eine Methode zur näherungsweisen Berechnung von Integralen. Zur Berechnung wird folgende Gleichung verwendet:

∫abg(t) dt≈b−a6(g(a)+4⋅g(a+b2)+g(b))\int_{a}^{b} g(t) \, \mathrm{d}t \approx \frac{b - a}{6} \left( g(a) + 4 \cdot g\left(\frac{a + b}{2}\right) + g(b) \right)

1.5

Beurteilen Sie mithilfe von Material 1 die folgende Aussage:

Für 2≤t≤62 \le t \le 6 ändert sich beim Graphen jeder Stammfunktion GG von gg genau einmal das Krümmungsverhalten.

[2 BE]

Aufgabe Vorschlag B1 – Aufgabe 1 (1.6–1.8) · Integralrechnung: Flächen, Bestände und Volumina

Gegeben ist die Funktionenschar faf_a mit fa(t)=a⋅t⋅e−0,25tf_a(t) = a \cdot t \cdot e^{-0{,}25t}, a≠0a \neq 0.

Material 1

Material 2

Beim Sehnentrapezverfahren wird der Inhalt einer Fläche, die in einem Intervall vom Graphen der Funktion gg und der tt-Achse eingeschlossen wird, durch den Flächeninhalt mehrerer trapezförmiger Streifen gleicher Streifenbreite angenähert. Für einen Streifen im Intervall [a;b][a;b] gilt: Der Graph von gg wird durch eine Sehne zwischen den Punkten P(a∣g(a))P(a|g(a)) und Q(b∣g(b))Q(b|g(b)) ersetzt. Die Flächeninhalte der jeweils entstehenden Trapeze werden berechnet und addiert.

Material 3

Die Keplersche Fassregel (nach Johannes Kepler) ist eine Methode zur näherungsweisen Berechnung von Integralen. Zur Berechnung wird folgende Gleichung verwendet:

∫abg(t) dt≈b−a6(g(a)+4⋅g(a+b2)+g(b))\int_{a}^{b} g(t) \, \mathrm{d}t \approx \frac{b - a}{6} \left( g(a) + 4 \cdot g\left(\frac{a + b}{2}\right) + g(b) \right)

1.6

Ermitteln Sie mithilfe eines geeigneten Formansatzes eine Stammfunktion GG von gg.

[zur Kontrolle: G(t)=−4⋅(t+4)⋅e1−0,25tG(t) = -4 \cdot (t + 4) \cdot e^{1-0{,}25t} ist die Funktionsgleichung einer möglichen Stammfunktion von gg.]

1.7

Zeigen Sie, dass der Inhalt der Fläche, die der Graph von gg im Intervall t≥0t \ge 0 mit der tt-Achse einschließt, endlich ist. Ermitteln Sie den Inhalt dieser Fläche.

1.8

Der Inhalt der Fläche, die der Graph der Funktion gg mit der tt-Achse im Intervall [2;8][2; 8] einschließt, kann durch zwei unterschiedliche Verfahren näherungsweise bestimmt werden.

I. Sehnentrapezverfahren mit der Streifenbreite 2 (Material 2)

II. Kepler’sche Fassregel (Material 3)

Skizzieren Sie den Näherungsansatz zum Sehnentrapezverfahren (I) in Material 1.

Ermitteln Sie jeweils den Näherungswert (auf drei Nachkommastellen gerundet) und beurteilen Sie die Güte der Näherungen durch Vergleich mit dem tatsächlichen Flächeninhalt.

Aufgabe Vorschlag B1 – Aufgabe 2.1 · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Aufgabe 2

Ein Patient erhält nach einer Operation ein Medikament per Infusion. Diese ist so eingestellt, dass die Konzentration des Wirkstoffs im Blut in mg/l\text{mg/l} über die Zeit tt in Stunden konstant ist. Der Verlauf der Konzentration kann mit der Funktion hh mit h(t)=1h(t) = 1 beschrieben werden.

Um die Wirkung des Medikaments zu erhöhen, erhält der Patient das Medikament zusätzlich noch einmal durch eine intravenöse Injektion. Der Verlauf der durch diese Injektion verursachten Konzentration des Wirkstoffs im Blut kann mit der Funktion gg mit g(t)=t⋅e1−0,25tg(t) = t \cdot e^{1-0{,}25t} (aus Aufgabe 1.4) beschrieben werden.

Die Funktion kk mit k(t)=1+t⋅e1−0,25tk(t) = 1 + t \cdot e^{1-0{,}25t} gibt somit für die ersten 24 Stunden (tt in Stunden) den Verlauf der (Gesamt-)Konzentration des Wirkstoffs im Blut in mg/l\text{mg/l} an. Dabei ist t=0t = 0 der Zeitpunkt, zu dem die intravenöse Injektion des Medikaments erfolgt.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt weist die Änderungsrate der (Gesamt-)Konzentration des Wirkstoffs im Blut ein Extremum auf.

Bestimmen Sie diesen Zeitpunkt.

Hinweis: Eine Randwertbetrachtung ist nicht erforderlich.

2.1

Aufgabe Vorschlag B1 – Aufgabe 2.2 · Integralrechnung: Flächen, Bestände und Volumina

Aufgabe 2

Ein Patient erhält nach einer Operation ein Medikament per Infusion. Diese ist so eingestellt, dass die Konzentration des Wirkstoffs im Blut in mg/l\text{mg/l} über die Zeit tt in Stunden konstant ist. Der Verlauf der Konzentration kann mit der Funktion hh mit h(t)=1h(t) = 1 beschrieben werden.

Um die Wirkung des Medikaments zu erhöhen, erhält der Patient das Medikament zusätzlich noch einmal durch eine intravenöse Injektion. Der Verlauf der durch diese Injektion verursachten Konzentration des Wirkstoffs im Blut kann mit der Funktion gg mit g(t)=t⋅e1−0,25tg(t) = t \cdot e^{1-0{,}25t} (aus Aufgabe 1.4) beschrieben werden.

Die Funktion kk mit k(t)=1+t⋅e1−0,25tk(t) = 1 + t \cdot e^{1-0{,}25t} gibt somit für die ersten 24 Stunden (tt in Stunden) den Verlauf der (Gesamt-)Konzentration des Wirkstoffs im Blut in mg/l\text{mg/l} an. Dabei ist t=0t = 0 der Zeitpunkt, zu dem die intravenöse Injektion des Medikaments erfolgt.

Berechnen Sie die durchschnittliche Konzentration, die in den ersten 8 h nach Zuführung der zweiten Dosis des Medikaments vorliegt.

2.2

Aufgabe Vorschlag B1 – Aufgabe 2.3 · Funktionen und ihre Eigenschaften

Aufgabe 2

Ein Patient erhält nach einer Operation ein Medikament per Infusion. Diese ist so eingestellt, dass die Konzentration des Wirkstoffs im Blut in mg/l\text{mg/l} über die Zeit tt in Stunden konstant ist. Der Verlauf der Konzentration kann mit der Funktion hh mit h(t)=1h(t) = 1 beschrieben werden.

Um die Wirkung des Medikaments zu erhöhen, erhält der Patient das Medikament zusätzlich noch einmal durch eine intravenöse Injektion. Der Verlauf der durch diese Injektion verursachten Konzentration des Wirkstoffs im Blut kann mit der Funktion gg mit g(t)=t⋅e1−0,25tg(t) = t \cdot e^{1-0{,}25t} (aus Aufgabe 1.4) beschrieben werden.

Die Funktion kk mit k(t)=1+t⋅e1−0,25tk(t) = 1 + t \cdot e^{1-0{,}25t} gibt somit für die ersten 24 Stunden (tt in Stunden) den Verlauf der (Gesamt-)Konzentration des Wirkstoffs im Blut in mg/l\text{mg/l} an. Dabei ist t=0t = 0 der Zeitpunkt, zu dem die intravenöse Injektion des Medikaments erfolgt.

2.3

Die Wirkstoffmenge, die mindestens im Blut vorhanden sein muss, damit das Medikament wirkt, bezeichnet man als therapeutische Konzentration.

Bei dem hier betrachteten Verlauf der Krankheit liegt die therapeutische Konzentration bei 2 mg/l2\text{ mg/l}. Diese muss für einen Zeitraum von mindestens 14 h14\text{ h} erreicht werden.

Entscheiden Sie begründet, ob die vorliegende Medikamentengabe den Bedingungen genügt.

Aufgabe Vorschlag B2 – Aufgabe 1 (1.1, 1.3) · Funktionen und ihre Eigenschaften

Gegeben sei die Funktionenschar fbf_b mit fb(t)=1100⋅(0,5t2+2t)⋅b⋅e−0,02t,b∈R,  b>0.f_b(t) = \frac{1}{100}\cdot (0{,}5t^2 + 2t)\cdot b\cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t}, \quad b \in \mathbb{R}, \; b > 0.

Die Funktionsgleichung der zweiten Ableitung fb′′(t)=(1100)3⋅(2t2−392t+9200)⋅b⋅e−0,02tf_b''(t) = \left(\frac{1}{100}\right)^3\cdot (2t^2 - 392t + 9200)\cdot b\cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t} darf ohne Nachweis verwendet werden.

1.1

Berechnen Sie die Nullstellen der Funktionen der Schar.

1.3

Untersuchen Sie das Grenzverhalten der Funktionen der Schar für t→+∞t \to +\infty und t→−∞t \to -\infty.

Aufgabe Vorschlag B2 – Aufgabe 1.2 · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Gegeben sei die Funktionenschar fbf_b mit fb(t)=1100⋅(0,5t2+2t)⋅b⋅e−0,02t,b∈R,  b>0.f_b(t) = \frac{1}{100}\cdot (0{,}5t^2 + 2t)\cdot b\cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t}, \quad b \in \mathbb{R}, \; b > 0.

Die Funktionsgleichung der zweiten Ableitung fb′′(t)=(1100)3⋅(2t2−392t+9200)⋅b⋅e−0,02tf_b''(t) = \left(\frac{1}{100}\right)^3\cdot (2t^2 - 392t + 9200)\cdot b\cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t} darf ohne Nachweis verwendet werden.

1.2

Beschreiben Sie die Bedeutung des Parameters bb für die Graphen der Schar.

Berechnen Sie alle Extrempunkte der Graphen der Schar.

Die Funktionsgleichung der zweiten Ableitung fb′′(t)=(1100)3⋅(2t2−392t+9200)⋅b⋅e−0,02tf_b''(t) = \left(\frac{1}{100}\right)^3 \cdot (2t^2 - 392t + 9200) \cdot b \cdot e^{-0,02t} darf ohne Nachweis verwendet werden.

[zur Kontrolle: Die Hochpunkte der Schar haben die gerundeten Koordinaten H(98,04∣7,04b)H(98,04 \mid 7,04b).]

Tiefpunkt T(tT∣yT)T(t_T \mid y_T):

Hochpunkt H(tH∣yH)H(t_H \mid y_H):

Aufgabe Vorschlag B2 – Aufgabe 2.1.1 · Funktionsterme bestimmen (Steckbriefaufgaben)

Ein hessischer Radiosender startet anlässlich einer Naturkatastrophe eine Spendenaktion. Die Zuschauer haben bei dieser Spendenaktion die Möglichkeit, über eine Spendenhotline telefonisch einen Betrag von 50 € zu spenden. Die Spendenhotline ist für einen Zeitraum von acht Stunden erreichbar.

Die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) lässt sich in guter Näherung durch eine Funktion der Funktionenschar fbf_b aus Aufgabe 1 modellieren. Dabei beschreibt tt die Zeit in Minuten seit Beginn der Spendenaktion.

Im Folgenden soll die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) in Abhängigkeit von der Zeit tt (in Minuten seit Beginn der Spendenaktion) durch die Funktion ff mitf(t)=0,03⋅(0,5t2+2t)⋅e−0,02t=f3(t)f(t) = 0{,}03 \cdot (0{,}5t^2 + 2t) \cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t} = f_3(t)der Funktionenschar aus Aufgabe 1 modelliert werden. Der Graph der Funktion ff ist für t≥0t \ge 0 im Material 1 dargestellt.

Material 1

Graph der Näherungsfunktion ff

2.1.1

Nach einer Stunde beträgt die Eingangsrate 17 Anrufe pro Minute.

Bestimmen Sie, gerundet auf zwei Nachkommastellen, den zugehörigen Wert des Parameters bb.

b≈b \approx

Aufgabe Vorschlag B2 – Aufgabe 2.1.2 · Funktionen und ihre Eigenschaften

Ein hessischer Radiosender startet anlässlich einer Naturkatastrophe eine Spendenaktion. Die Zuschauer haben bei dieser Spendenaktion die Möglichkeit, über eine Spendenhotline telefonisch einen Betrag von 50 € zu spenden. Die Spendenhotline ist für einen Zeitraum von acht Stunden erreichbar.

Die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) lässt sich in guter Näherung durch eine Funktion der Funktionenschar fbf_b aus Aufgabe 1 modellieren. Dabei beschreibt tt die Zeit in Minuten seit Beginn der Spendenaktion.

Im Folgenden soll die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) in Abhängigkeit von der Zeit tt (in Minuten seit Beginn der Spendenaktion) durch die Funktion ff mitf(t)=0,03⋅(0,5t2+2t)⋅e−0,02t=f3(t)f(t) = 0{,}03 \cdot (0{,}5t^2 + 2t) \cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t} = f_3(t)der Funktionenschar aus Aufgabe 1 modelliert werden. Der Graph der Funktion ff ist für t≥0t \ge 0 im Material 1 dargestellt.

Material 1

Graph der Näherungsfunktion ff

2.1.2

Vergleichen Sie die Eingangsraten nach zwei Stunden und nach acht Stunden im Sachzusammenhang.

Aufgabe Vorschlag B2 – Aufgabe 2 (2.1.3–2.1.5) · Differentialrechnung: Tangenten, Extrem- und Wendepunkte

Ein hessischer Radiosender startet anlässlich einer Naturkatastrophe eine Spendenaktion. Die Zuschauer haben bei dieser Spendenaktion die Möglichkeit, über eine Spendenhotline telefonisch einen Betrag von 50 € zu spenden. Die Spendenhotline ist für einen Zeitraum von acht Stunden erreichbar.

Die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) lässt sich in guter Näherung durch eine Funktion der Funktionenschar fbf_b aus Aufgabe 1 modellieren. Dabei beschreibt tt die Zeit in Minuten seit Beginn der Spendenaktion.

Im Folgenden soll die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) in Abhängigkeit von der Zeit tt (in Minuten seit Beginn der Spendenaktion) durch die Funktion ff mitf(t)=0,03⋅(0,5t2+2t)⋅e−0,02t=f3(t)f(t) = 0{,}03 \cdot (0{,}5t^2 + 2t) \cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t} = f_3(t)der Funktionenschar aus Aufgabe 1 modelliert werden. Der Graph der Funktion ff ist für t≥0t \ge 0 im Material 1 dargestellt.

Material 1

Graph der Näherungsfunktion ff

2.1.3

Ermitteln Sie ohne Verwendung des Graphen die maximale Eingangsrate gemäß der vorgenommenen Modellierung.

Anrufe pro Minute

2.1.4

Bestimmen Sie, gerundet auf zwei Nachkommastellen, den Wert von tt, für welchen die Krümmung des Graphen der Funktion ff von einer Rechts- in eine Linkskrümmung wechselt.

min

Erläutern Sie die Bedeutung dieses Werts im Sachzusammenhang.

2.1.5

Bestimmen Sie die minimale Eingangsrate im Zeitraum [40;240][40; 240].

Anrufe pro Minute

Begründung:

Aufgabe Vorschlag B2 – Aufgabe 2.2 · Integralrechnung: Flächen, Bestände und Volumina

Ein hessischer Radiosender startet anlässlich einer Naturkatastrophe eine Spendenaktion. Die Zuschauer haben bei dieser Spendenaktion die Möglichkeit, über eine Spendenhotline telefonisch einen Betrag von 50 € zu spenden. Die Spendenhotline ist für einen Zeitraum von acht Stunden erreichbar.

Die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) lässt sich in guter Näherung durch eine Funktion der Funktionenschar fbf_b aus Aufgabe 1 modellieren. Dabei beschreibt tt die Zeit in Minuten seit Beginn der Spendenaktion.

Im Folgenden soll die Eingangsrate (in Anrufen pro Minute) in Abhängigkeit von der Zeit tt (in Minuten seit Beginn der Spendenaktion) durch die Funktion ff mitf(t)=0,03⋅(0,5t2+2t)⋅e−0,02t=f3(t)f(t) = 0{,}03 \cdot (0{,}5t^2 + 2t) \cdot \mathrm{e}^{-0{,}02t} = f_3(t)der Funktionenschar aus Aufgabe 1 modelliert werden. Der Graph der Funktion ff ist für t≥0t \ge 0 im Material 1 dargestellt.

Material 1

Graph der Näherungsfunktion ff

2.2.1

Berechnen Sie mithilfe eines geeigneten Formansatzes eine Stammfunktion FF von ff.

[zur Kontrolle: F(t)=(−0,75t2−78t−3900)⋅e−0,02tF(t) = (-0{,}75t^2 - 78t - 3900) \cdot e^{-0{,}02t} ist die Gleichung einer möglichen Stammfunktion FF.]

2.2.2

Berechnen Sie den Wert des Terms 50⋅∫0480f(t) dt50 \cdot \int_0^{480} f(t)\,\mathrm{d}t.

Aufgabe Vorschlag B2 – Aufgabe 3 · Integralrechnung: Flächen, Bestände und Volumina

Bei der Spendenaktion aus Aufgabe 2 können in der Hotline ohne entstehende Wartezeiten maximal 15 Anrufe pro Minute bearbeitet werden. Wird diese Maximalzahl überschritten, werden die eingehenden Telefonnummern registriert. Sobald wieder freie Apparate zur Verfügung stehen, werden die Anrufer mittels einer automatischen Rückruffunktion kontaktiert. Im Modell wird davon ausgegangen, dass alle mittels Rückruffunktion kontaktierten Anrufer direkt erreichbar sind.

Material 2: Ausschnitt aus dem Graphen der Näherungsfunktion

3.1

Erläutern Sie die Bedeutung der im Material 2 eingezeichneten Fläche im Sachzusammenhang.

Bestimmen Sie den Inhalt dieser Fläche.

3.2

Ab dem Zeitpunkt t=50t = 50 (bis zu einem späteren Zeitpunkt) müssen eingehende Telefonnummern registriert werden.

(1) 15⋅(k−50)=∫50kf(t) dt15 \cdot (k - 50) = \int_{50}^k f(t)\,\mathrm{d}t mit k>50k > 50

(2) ⇒k≈260\Rightarrow k \approx 260

Erläutern Sie den Ansatz in Zeile (1) im Sachzusammenhang und deuten Sie das Ergebnis in Zeile (2) im Sachzusammenhang.

Aufgabe Vorschlag C1.1 – Aufgabe 1 · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Die Abbildung in Material 1 zeigt das sogenannte Saarpolygon, ein im Inneren begehbares Denkmal zur Erinnerung an den stillgelegten Kohlebergbau im Saarland. Das Saarpolygon kann in einem Koordinatensystem modellhaft durch den Streckenzug dargestellt werden, der aus den drei Strecken AB‾\overline{\text{AB}}, BC‾\overline{\text{BC}} und CD‾\overline{\text{CD}} mit A(11∣11∣0)\text{A}(11|11|0), B(−11∣11∣28)\text{B}(-11|11|28), C(11∣−11∣28)\text{C}(11|-11|28) und D(−11∣−11∣0)\text{D}(-11|-11|0) besteht (Material 2). A, B, C und D sind Eckpunkte eines Quaders. Eine Längeneinheit im Koordinatensystem entspricht einem Meter in der Wirklichkeit.

Material 1

Material 2

Material 3

Material 4

1.1

Begründen Sie, dass die Punkte B und C symmetrisch bezüglich der x3x_3-Achse liegen. [2 BE]

1.2

Berechnen Sie die Länge des Streckenzugs in der Wirklichkeit. [3 BE]

Aufgabe Vorschlag C1.1 – Aufgabe 2.1 · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Die Abbildung in Material 1 zeigt das sogenannte Saarpolygon, ein im Inneren begehbares Denkmal zur Erinnerung an den stillgelegten Kohlebergbau im Saarland. Das Saarpolygon kann in einem Koordinatensystem modellhaft durch den Streckenzug dargestellt werden, der aus den drei Strecken AB‾\overline{\text{AB}}, BC‾\overline{\text{BC}} und CD‾\overline{\text{CD}} mit A(11∣11∣0)\text{A}(11|11|0), B(−11∣11∣28)\text{B}(-11|11|28), C(11∣−11∣28)\text{C}(11|-11|28) und D(−11∣−11∣0)\text{D}(-11|-11|0) besteht (Material 2). A, B, C und D sind Eckpunkte eines Quaders. Eine Längeneinheit im Koordinatensystem entspricht einem Meter in der Wirklichkeit.

Material 1

Material 2

Material 3

Material 4

2 Die Ebene EE enthält die Punkte AA, BB und CC, die Ebene FF die Punkte BB, CC und DD.

2.1

Geben Sie eine Gleichung der Ebene EE in Parameterform an.

Berechnen Sie eine Gleichung von EE in Koordinatenform.

[zur Kontrolle: 14x1+14x2+11x3=30814x_1 + 14x_2 + 11x_3 = 308 ist eine mögliche Koordinatengleichung der Ebene EE.]

Aufgabe Vorschlag C1.1 – Aufgabe 2 (2.2, 2.3) · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Die Abbildung in Material 1 zeigt das sogenannte Saarpolygon, ein im Inneren begehbares Denkmal zur Erinnerung an den stillgelegten Kohlebergbau im Saarland. Das Saarpolygon kann in einem Koordinatensystem modellhaft durch den Streckenzug dargestellt werden, der aus den drei Strecken AB‾\overline{\text{AB}}, BC‾\overline{\text{BC}} und CD‾\overline{\text{CD}} mit A(11∣11∣0)\text{A}(11|11|0), B(−11∣11∣28)\text{B}(-11|11|28), C(11∣−11∣28)\text{C}(11|-11|28) und D(−11∣−11∣0)\text{D}(-11|-11|0) besteht (Material 2). A, B, C und D sind Eckpunkte eines Quaders. Eine Längeneinheit im Koordinatensystem entspricht einem Meter in der Wirklichkeit.

Material 1

Material 2

Material 3

Material 4

2.2

Berechnen Sie die Größe φ\varphi des Winkels, unter dem EE die x1x_1-x2x_2-Ebene schneidet.

Geben Sie einen Term an, mit dem aus φ\varphi die Größe des Winkels zwischen den Ebenen EE und FF berechnet werden kann. [5 BE]

2.3

Die Ebene EE teilt den Quader in zwei Teilkörper. Bestimmen Sie den Anteil des Volumens des pyramidenförmigen Teilkörpers am Volumen des Quaders, ohne die Volumina zu berechnen. [3 BE]

Aufgabe Vorschlag C1.1 – Aufgabe 3.1 · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Die Abbildung in Material 1 zeigt das sogenannte Saarpolygon, ein im Inneren begehbares Denkmal zur Erinnerung an den stillgelegten Kohlebergbau im Saarland. Das Saarpolygon kann in einem Koordinatensystem modellhaft durch den Streckenzug dargestellt werden, der aus den drei Strecken AB‾\overline{\text{AB}}, BC‾\overline{\text{BC}} und CD‾\overline{\text{CD}} mit A(11∣11∣0)\text{A}(11|11|0), B(−11∣11∣28)\text{B}(-11|11|28), C(11∣−11∣28)\text{C}(11|-11|28) und D(−11∣−11∣0)\text{D}(-11|-11|0) besteht (Material 2). A, B, C und D sind Eckpunkte eines Quaders. Eine Längeneinheit im Koordinatensystem entspricht einem Meter in der Wirklichkeit.

Material 1

Material 2

Material 3

Material 4

3.1

Das Saarpolygon wird aus verschiedenen Blickrichtungen betrachtet. Die Abbildungen 1 und 2 in Material 3 stellen das Saarpolygon für zwei Blickrichtungen schematisch dar.

Geben Sie zu jeder der beiden Abbildungen 1 und 2 einen möglichen Vektor an, der die zugehörige Blickrichtung beschreibt. [2 BE]

Stellen Sie das Saarpolygon schematisch für eine Betrachtung von oben dar. [2 BE]

Aufgabe Vorschlag C1.1 – Aufgabe 3.2 · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Die Abbildung in Material 1 zeigt das sogenannte Saarpolygon, ein im Inneren begehbares Denkmal zur Erinnerung an den stillgelegten Kohlebergbau im Saarland. Das Saarpolygon kann in einem Koordinatensystem modellhaft durch den Streckenzug dargestellt werden, der aus den drei Strecken AB‾\overline{\text{AB}}, BC‾\overline{\text{BC}} und CD‾\overline{\text{CD}} mit A(11∣11∣0)\text{A}(11|11|0), B(−11∣11∣28)\text{B}(-11|11|28), C(11∣−11∣28)\text{C}(11|-11|28) und D(−11∣−11∣0)\text{D}(-11|-11|0) besteht (Material 2). A, B, C und D sind Eckpunkte eines Quaders. Eine Längeneinheit im Koordinatensystem entspricht einem Meter in der Wirklichkeit.

Material 1

Material 2

Material 3

Material 4

3.2 Der Punkt P(0∣0∣h)P(0|0|h) liegt innerhalb des Quaders und hat von den drei Strecken AB‾\overline{AB}, BC‾\overline{BC} und CD‾\overline{CD} den gleichen Abstand.

Das folgende Gleichungssystem liefert den Wert von hh:

I OQ⃗=(11110)+r⋅(−22028),r∈[0;1]II PQ⃗∘AB⃗=0III ∣PQ⃗∣=28−h\text{I } \vec{OQ} = \begin{pmatrix} 11 \\ 11 \\ 0 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} -22 \\ 0 \\ 28 \end{pmatrix}, \quad r \in [0;1] \qquad \text{II } \vec{PQ} \circ \vec{AB} = 0 \qquad \text{III } |\vec{PQ}| = 28 - h

Erläutern Sie die Überlegungen, die diesem Vorgehen zur Bestimmung des Werts von hh zugrunde liegen.

Aufgabe Vorschlag C1.1 – Aufgabe 4 (4.1, 4.3) · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Eine Drohne (unbemanntes Luftfahrzeug mit Kamera) fliegt geradlinig. Im Modell liegt ihre Flugbahn auf der Geraden g:x⃗=(8−100)+t⋅(−314)g: \vec{x} = \begin{pmatrix} 8 \\ -10 \\ 0 \end{pmatrix} + t \cdot \begin{pmatrix} -3 \\ 1 \\ 4 \end{pmatrix} Der Parameter tt beschreibt die Zeit in Sekunden nach dem Start bei t=0t = 0. Der Erdboden liegt im Modell in der x1x_1-x2x_2-Ebene.

Die Sonne scheint zu einer bestimmten Uhrzeit in Richtung des Vektors v⃗=(10−2)\vec{v} = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ -2 \end{pmatrix}

Material 4

Aufgabe 4.1 und 4.3

4.1

Erläutern Sie, warum die Drohne vom Erdboden startet und sich im Steigflug befindet. Bestimmen Sie den Steigungswinkel der Flugbahn.

°

4.3

Zeigen Sie rechnerisch, dass die Drohne in einer Sekunde eine Strecke von ungefähr 5,1 Metern zurücklegt, und berechnen Sie die Geschwindigkeit der Drohne in der Einheit Kilometer pro Stunde.

Aufgabe Vorschlag C1.1 – Aufgabe 4 (4.2, 4.4) · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Eine Drohne (unbemanntes Luftfahrzeug mit Kamera) fliegt geradlinig. Im Modell liegt ihre Flugbahn auf der Geraden g:x⃗=(8−100)+t⋅(−314)g: \vec{x} = \begin{pmatrix} 8 \\ -10 \\ 0 \end{pmatrix} + t \cdot \begin{pmatrix} -3 \\ 1 \\ 4 \end{pmatrix} Der Parameter tt beschreibt die Zeit in Sekunden nach dem Start bei t=0t = 0. Der Erdboden liegt im Modell in der x1x_1-x2x_2-Ebene.

Die Sonne scheint zu einer bestimmten Uhrzeit in Richtung des Vektors v⃗=(10−2)\vec{v} = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ -2 \end{pmatrix}

Material 4

Aufgabe 4.2 und 4.4

4.2

Untersuchen Sie rechnerisch, ob die Drohne mit der Seitenkante AB‾\overline{AB} des Saarpolygons kollidiert.

Ja

Nein

4.4.1

Die Sonne scheint zu einer bestimmten Uhrzeit in Richtung des Vektors v⃗=(10−2)\vec{v} = \begin{pmatrix} 1 \\ 0 \\ -2 \end{pmatrix}. Ermitteln Sie die Gleichung der Schattengeraden g′g', auf welcher sich der Schatten der Drohne in der x1x_1-x2x_2-Ebene bewegt.

4.4.2

Begründen Sie, dass der Schatten der Strecke BC‾\overline{BC} des Saarpolygons auf dem Erdboden genau so lang ist wie die Strecke BC‾\overline{BC} selbst.

4.4.3

In der Abbildung in Material 4 sind in der x1x_1-x2x_2-Ebene die Eckpunkte eines Trapezes GHIJGHIJ sowie der Schatten des Saarpolygons dargestellt. Geben Sie für jeden der Punkte A,B,C,DA, B, C, D des Saarpolygons an, welcher der Eckpunkte des Trapezes den zugehörigen Schattenpunkt darstellt.

Schattenpunkt zu A:

Schattenpunkt zu B:

Schattenpunkt zu C:

Schattenpunkt zu D:

Aufgabe Vorschlag C1.2 – Aufgabe 1 (1.2, 1.4, 1.6–1.8) · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Lineare Algebra/Analytische Geometrie

In einem kartesischen Koordinatensystem sind die Punkte A(0∣0∣0)A(0|0|0), B(2∣0∣0)B(2|0|0), C(2∣3∣0)C(2|3|0), D(0∣3∣0)D(0|3|0), E(0∣0∣3)E(0|0|3), F(2∣0∣2)F(2|0|2) und H(0∣3∣1)H(0|3|1) die Eckpunkte eines Körpers KK mit rechteckiger Grundfläche (siehe Material). Alle diesen Körper KK begrenzende Flächen sind eben.

Gegeben ist zudem die Geradenschar gag_a:

ga:x⃗=(003)+t⋅[(20−1)+a⋅(−23−1)]mit a∈R.g_a: \vec{x} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 3 \end{pmatrix} + t \cdot \left[ \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} + a \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ -1 \end{pmatrix} \right] \quad \text{mit } a \in \mathbb{R}.

1.2

Geben Sie eine Parametergleichung der Ebene JJ an, in der die Fläche EFCHEFCH liegt. Bestimmen Sie eine zugehörige Koordinatengleichung.

[zur Kontrolle: Eine mögliche Koordinatengleichung lautet J:3x+4y+6z=18J: 3x + 4y + 6z = 18.]

1.4

Ein Schnittpunkt der Ebene JJ mit den Koordinatenachsen ist der Punkt EE. Die anderen beiden Schnittpunkte haben die Koordinaten Sx(6∣0∣0)S_x(6|0|0) und Sy(0∣4,5∣0)S_y(0|4{,}5|0).

Beschreiben Sie, wie man die Koordinaten des Punktes SyS_y berechnen kann.

Zeichnen Sie die Punkte SxS_x und SyS_y sowie die Kanten der Pyramide ASxSyEAS_xS_yE in das Material ein.

Gegeben ist die Geradenschar ga:x⃗=(003)+t⋅[(20−1)+a⋅(−23−1)]g_a: \vec{x} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 3 \end{pmatrix} + t \cdot \left[ \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} + a \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ -1 \end{pmatrix} \right] mit a∈Ra \in \mathbb{R}.

1.6

Zeigen Sie rechnerisch, dass alle Geraden der Schar in der Ebene JJ liegen.

1.7

Berechnen Sie den Wert des Parameters aa, für den die zugehörige Gerade der Schar durch den Punkt CC verläuft.

Begründen Sie, dass für den berechneten Wert des Parameters aa die zugehörige Gerade der Schar die gesamte Strecke EC‾\overline{EC} enthält.

[zur Kontrolle: a=0,5a = 0{,}5]

1.8

Bestimmen Sie alle Werte des Parameters aa, für welche die zugehörigen Geraden der Schar mehr als einen Punkt mit dem Parallelogramm EFCHEFCH gemeinsam haben.

Aufgabe Vorschlag C1.2 – Aufgabe 1 (1.1, 1.3, 1.5, 1.9) · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Lineare Algebra/Analytische Geometrie

In einem kartesischen Koordinatensystem sind die Punkte A(0∣0∣0)A(0|0|0), B(2∣0∣0)B(2|0|0), C(2∣3∣0)C(2|3|0), D(0∣3∣0)D(0|3|0), E(0∣0∣3)E(0|0|3), F(2∣0∣2)F(2|0|2) und H(0∣3∣1)H(0|3|1) die Eckpunkte eines Körpers KK mit rechteckiger Grundfläche (siehe Material). Alle diesen Körper KK begrenzende Flächen sind eben.

Gegeben ist zudem die Geradenschar gag_a:

ga:x⃗=(003)+t⋅[(20−1)+a⋅(−23−1)]mit a∈R.g_a: \vec{x} = \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 3 \end{pmatrix} + t \cdot \left[ \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} + a \cdot \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ -1 \end{pmatrix} \right] \quad \text{mit } a \in \mathbb{R}.

1.1

Zeigen Sie, dass das Viereck EFCHEFCH ein Parallelogramm, aber kein Rechteck ist. [4 BE]

1.3

Berechnen Sie den Neigungswinkel der Ebene JJ gegenüber der xx-yy-Ebene. [3 BE]

Hinweis aus 1.2: Eine Koordinatengleichung der Ebene JJ lautet 3x+4y+6z=183x + 4y + 6z = 18.

°

1.5

Der Körper KK ist ein Teilkörper der Pyramide ASxSyEAS_xS_yE mit Sx(6∣0∣0)S_x(6|0|0) und Sy(0∣4,5∣0)S_y(0|4{,}5|0). Berechnen Sie den prozentualen Anteil des Volumens des Körpers KK am Volumen der Pyramide ASxSyEAS_xS_yE. [5 BE]

%

1.9

Erläutern Sie die Ansätze und deren geometrische Bedeutungen in den Zeilen (I) und (II) und geben Sie die geometrische Bedeutung des Ergebnisses in Zeile (III) an. [6 BE]

(I) (2−2a3a−1−a)⋅(−64,50)=0  ⟺  a=817\text{(I) } \begin{pmatrix} 2 - 2a \\ 3a \\ -1 - a \end{pmatrix} \cdot \begin{pmatrix} -6 \\ 4{,}5 \\ 0 \end{pmatrix} = 0 \iff a = \frac{8}{17}

(II) (003)+t⋅[(20−1)+817(−23−1)]=(600)+r⋅(−64,50)  ⟹  t=5125\text{(II) } \begin{pmatrix} 0 \\ 0 \\ 3 \end{pmatrix} + t \cdot \left[ \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} + \frac{8}{17} \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ -1 \end{pmatrix} \right] = \begin{pmatrix} 6 \\ 0 \\ 0 \end{pmatrix} + r \cdot \begin{pmatrix} -6 \\ 4{,}5 \\ 0 \end{pmatrix} \implies t = \frac{51}{25}

(III) d=∣5125((20−1)+817(−23−1))∣=∣(2,162,88−3)∣=21,96≈4,69\text{(III) } d = \left| \frac{51}{25} \left( \begin{pmatrix} 2 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} + \frac{8}{17} \begin{pmatrix} -2 \\ 3 \\ -1 \end{pmatrix} \right) \right| = \left| \begin{pmatrix} 2{,}16 \\ 2{,}88 \\ -3 \end{pmatrix} \right| = \sqrt{21{,}96} \approx 4{,}69

Aufgabe Vorschlag C1.2 – Aufgabe 2.1 · Längen, Winkel und Abstände im Raum

Ein Künstler will eine auf ebenem Boden stehende Betoninstallation herstellen, die als Sonnenuhr fungiert. Der Betonkörper entspricht dabei dem oben beschriebenen Körper K.

Die Sonnenuhr besteht neben dem Betonkörper aus einer massiven Stange, die einen Schatten auf den Betonkörper bzw. auf den Boden wirft. Die Stange wird im Folgenden als Strecke modelliert.

Der ebene Boden wird durch die x-y-Ebene dargestellt; eine Einheit entspricht einem Meter.

Material

2.1 Die Stange ist insgesamt 3 m3\text{ m} lang und wird senkrecht zur Fläche EFCHEFCH im Betonkörper verankert, ein Teil der Stange steckt also im Betonkörper. Die Stange endet im Modell im Punkt Q(1,5∣2∣3)Q(1{,}5|2|3) außerhalb des Betonkörpers.

Berechnen Sie die Koordinaten des anderen Endpunktes der Stange, der innerhalb des Betonkörpers liegt.

(∣∣)( | |)

Aufgabe Vorschlag C1.2 – Aufgabe 2 (2.2, 2.3) · Geraden und Ebenen: Gleichungen und Lagebeziehungen

Ein Künstler will eine auf ebenem Boden stehende Betoninstallation herstellen, die als Sonnenuhr fungiert. Der Betonkörper entspricht dabei dem oben beschriebenen Körper K.

Die Sonnenuhr besteht neben dem Betonkörper aus einer massiven Stange, die einen Schatten auf den Betonkörper bzw. auf den Boden wirft. Die Stange wird im Folgenden als Strecke modelliert.

Der ebene Boden wird durch die x-y-Ebene dargestellt; eine Einheit entspricht einem Meter.

Material

2.2

Zu einem bestimmten Zeitpunkt fällt der Schatten des Punktes QQ auf den Punkt HH.

Ermitteln Sie einen Vektor, der zum betrachteten Zeitpunkt die Richtung der parallel einfallenden Sonnenstrahlen beschreibt.

$\begin{pmatrix}\vphantom{1}\\ \vphantom{1}\end{pmatrix}\kern-\nulldelimiterspace\left(

\\

\\

\right)

2.3

Zu einem anderen Zeitpunkt kann die Richtung der parallel einfallenden Sonnenstrahlen durch den Vektor v⃗=(−1,50−1)\vec{v} = \begin{pmatrix} -1{,}5 \\ 0 \\ -1 \end{pmatrix} beschrieben werden. Der Schatten des Punktes QQ fällt nun auf den Boden.

Berechnen Sie die Koordinaten des Schattenpunktes Q′Q'.

( (\,

∣|

∣|

 \,)

Bestimmen Sie die Koordinaten des Punktes der Kante EH‾\overline{EH}, der im Schatten der Stange liegt.

( (\,

∣|

∣|

 \,)

Aufgabe Vorschlag C2 – Aufgabe 1 · Mehrstufige Zufallsexperimente, Kombinatorik und bedingte Wahrscheinlichkeiten

Stochastik

Die Speisekarte in Material 1 zeigt die angebotenen Speisen einer Mitarbeiter-Kantine an einem Freitag. Man kann sich täglich ein Drei-Gänge-Menü zusammenstellen, indem man eine Vorspeise, eine Hauptspeise und ein Dessert auswählt. Die Gäste haben nach ihrer Auswahl alle Speisen auf einem Tablett, so dass die Reihenfolge der Auswahl keine Rolle spielt.

Material 1 – Menükarte Freitag

Vorspeisen: · Gemüsesuppe (v)

Kleiner Salat (v)

Lachsröllchen

Hauptspeisen: · Spaghetti mit Tomatensauce (v)

Käsespätzle (v)

Schnitzel mit Pommes Frites

Panierter Fisch mit Kartoffelsalat

Desserts: · Fruchtsalat (v)

Schokopudding (v)

Apfelstrudel (v)

Gemischtes Eis (v)

· (v) vegetarisch

Aufgabe 1

Berechnen Sie die Anzahl

N1N_1

aller möglichen Menüs,

N2N_2

der möglichen Menüs, wenn man die Hauptspeise durch eine Vorspeise ersetzt (die beiden so gewählten Vorspeisen sollen unterschiedlich sein),

N3N_3

der möglichen vegetarischen Menüs, wenn entweder eine Vorspeise, eine Hauptspeise und ein Dessert oder zwei unterschiedliche Vorspeisen und eine Hauptspeise gewählt werden.

Aufgabe Vorschlag C2 – Aufgabe 2 (2.1, 2.2) · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Die folgenden Anteile beziehen sich auf die Gesamtheit der Besucher der Kantine. Der Anteil der Vegetarier beträgt 30 %30\,\%. Alle in Material 1 genannten Vorspeisen und alle Desserts sind gleich beliebt. Bei den Hauptspeisen wählen 20 %20\,\% die Spaghetti, 25 %25\,\% die Käsespätzle, 35 %35\,\% das Schnitzel und der Rest den Fisch. Es werden im Folgenden nur die Personen betrachtet, die aus jedem Gang eine Speise wählen. Vegetarier wählen ausschließlich aus den mit (v) gekennzeichneten Gerichten. Die Kantine wird täglich von mehr als 1000 Personen besucht.

2.1

Erläutern Sie allgemein, unter welchen Bedingungen man bei der Bestimmung von Wahrscheinlichkeiten von Bernoulliketten ausgehen kann. [2 BE]

2.2

Bestimmen Sie unter der Voraussetzung, dass es sich jeweils um eine Bernoullikette handelt, die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse: [10 BE]

P(A)≈P(A) \approx

P(B)≈P(B) \approx

P(C)≈P(C) \approx

P(D)≈P(D) \approx

Aufgabe Vorschlag C2 – Aufgabe 2.3 · Mehrstufige Zufallsexperimente, Kombinatorik und bedingte Wahrscheinlichkeiten

Die folgenden Anteile beziehen sich auf die Gesamtheit der Besucher der Kantine. Der Anteil der Vegetarier beträgt 30 %30\,\%. Alle in Material 1 genannten Vorspeisen und alle Desserts sind gleich beliebt. Bei den Hauptspeisen wählen 20 %20\,\% die Spaghetti, 25 %25\,\% die Käsespätzle, 35 %35\,\% das Schnitzel und der Rest den Fisch. Es werden im Folgenden nur die Personen betrachtet, die aus jedem Gang eine Speise wählen. Vegetarier wählen ausschließlich aus den mit (v) gekennzeichneten Gerichten. Die Kantine wird täglich von mehr als 1000 Personen besucht.

2.3 Die beiden vegetarischen Hauptspeisen sind bei den Vegetariern gleich beliebt. Betrachtet werden die Merkmale VV: Besucher ist Vegetarier und KK: Besucher wählt Käsespätzle.

2.3.1

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse: [9 BE]

EE: Ein zufällig ausgewählter Besucher ist Vegetarier und wählt nicht die Käsespätzle.

FF: Ein zufällig ausgewählter Besucher, der die Käsespätzle gewählt hat, ist Vegetarier.

GG: Ein zufällig ausgewählter Besucher, der kein Vegetarier ist, entscheidet sich für die Käsespätzle.

2.3.2

Untersuchen Sie die Merkmale VV und KK auf stochastische Unabhängigkeit. [3 BE]

Aufgabe Vorschlag C2 – Aufgabe 3 · Beurteilende Statistik: Hypothesentests und Intervalle

Der Betreiber der Kantine hat die Vermutung, dass der Anteil der Vegetarier nicht mehr 30 %30\,\% beträgt, sondern gestiegen sein könnte, da die vegetarischen Gerichte stärker nachgefragt werden. Um das Angebot gegebenenfalls anpassen zu können, werden 150150 zufällig ausgewählte Besucher der Kantine gefragt, ob sie Vegetarier sind. Bei der Befragung geben 5757 Personen an, Vegetarier zu sein.

Material 2

3.1

Entwickeln Sie anhand der Angaben einen Hypothesentest mit einem Signifikanzniveau von 5 %5\,\% und formulieren Sie eine Entscheidungsregel im Sachzusammenhang. Entscheiden Sie, ob davon auszugehen ist, dass der Anteil der Vegetarier gestiegen ist. [7 BE]

3.2

Erläutern Sie die Fehler 1. und 2. Art und deren mögliche Konsequenzen im Sachzusammenhang. [4 BE]

3.3

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler 2. Art, wenn sich der Anteil der Vegetarier tatsächlich auf 40 %40\,\% erhöht hat. [3 BE]

3.4

In Material 2 sind die Wahrscheinlichkeitsverteilungen für einen Anteil der Vegetarier von p0=0,3p_0 = 0{,}3 und p1=0,4p_1 = 0{,}4 dargestellt. Begründen Sie die Lage des Maximums der zu p1=0,4p_1 = 0{,}4 gehörigen Verteilung.

Zeichnen Sie die Fläche ein, deren Inhalt ein Maß für die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers 2. Art darstellt, wobei die Annahme aus Aufgabe 3.3 weiterhin zugrunde gelegt wird. [4 BE]

3.5

Erläutern Sie anhand des Diagramms in Material 2, wie sich die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler 2. Art entwickelt, wenn der tatsächliche Anteil pp der Vegetarier von 40 %40\,\% kontinuierlich bis auf 100 %100\,\% steigt.

Begründen Sie, dass für p≤0,3p \le 0{,}3 die Wahrscheinlichkeit, H0H_0 beizubehalten, mindestens 95,29 %95{,}29\,\% ist, wenn beim Hypothesentest aus Aufgabe 3.1 die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler 1. Art höchstens 4,71 %4{,}71\,\% beträgt.

Begründen Sie, warum man für p≤0,3p \le 0{,}3 den Fehler 2. Art nicht begehen kann. [5 BE]

Du kannst auch nach Themen lernen

Übe ein Thema mit gemischten Aufgaben aus den Prüfungen und dem IQB-Pool aller Jahre.

Alle 12 Themen ansehen

Andere Prüfungen und Aufgaben 2022

GK · CAS (2022) · GK · Teil A · Analysis (2022) · GK · Teil A · Analytische Geometrie (2022) · GK · Teil A · Lineare Algebra (2022) · GK · Teil A · Stochastik (2022) · GK · Teil B · Analysis (CAS) (2022) · GK · Teil B · Analysis (WTR) (2022) · GK · Teil B · Analytische Geometrie (CAS) (2022) · GK · Teil B · Analytische Geometrie (WTR) (2022) · GK · Teil B · Lineare Algebra (WTR) (2022) · GK · Teil B · Stochastik (CAS) (2022) · GK · Teil B · Stochastik (WTR) (2022) · GK · WTR (2022) · LK · CAS (2022) · LK · Schulen für Erwachsene (2022) · LK · Teil A · Analysis (2022) · LK · Teil A · Analytische Geometrie (2022) · LK · Teil A · Lineare Algebra (2022) · LK · Teil A · Stochastik (2022) · LK · Teil B · Analysis (CAS) (2022) · LK · Teil B · Analysis (WTR) (2022) · LK · Teil B · Analytische Geometrie (CAS) (2022) · LK · Teil B · Analytische Geometrie (WTR) (2022) · LK · Teil B · Lineare Algebra (CAS) (2022) · LK · Teil B · Lineare Algebra (WTR) (2022) · LK · Teil B · Stochastik (CAS) (2022) · LK · Teil B · Stochastik (WTR) (2022)