Aufgabe 2 · Abitur NRW Mathematik LK · Teil B · Lineare Algebra (WTR) 2019
Thema: Matrizen und Übergangsprozesse · Aus der Prüfung LK · Teil B · Lineare Algebra (WTR) (2019)
Aufgabenstellung
Bevor ein Australischer Marienkäfer das Stadium eines ausgewachsenen Käfers erreicht, durchläuft er nacheinander die Stadien Ei, Larve und Puppe. Betrachtet wird die Entwicklung einer Population von Marienkäfern in einem großen Gewächshaus, in dem die Larven und ausgewachsenen Käfer als natürlicher Pflanzenschutz gegen Schmierläuse wirken.
Die Zusammensetzungen der Population werden durch Vektoren der Form dargestellt, wobei die Anzahl der Eier, die Anzahl der Larven, die Anzahl der Puppen und die Anzahl der ausgewachsenen Käfer bezeichnet.
2 Je geringer die Temperatur im Gewächshaus ist, desto weniger Eier werden gelegt und desto geringer sind die Anteile der Eier, Larven und Puppen, die vom Morgen eines Tages zum Morgen des nächsten Tages in das jeweils nächste Stadium übergehen. Ist die Temperatur geringer als für das in Aufgabe 1 verwendete Modell angenommen, so kann die Entwicklung der Population vom Morgen eines Tages zum Morgen des nächsten Tages durch die Gleichung mit
beschrieben werden. Dabei ist ein von der Temperatur abhängiger Parameter mit positiven Werten.
a)
Begründen Sie, dass bezogen auf die gesamte Entwicklung der Population der größte sinnvolle Definitionsbereich für durch angegeben wird. [5 BE]
b)
An einem Morgen setzt sich die Population aus 1700 Eiern, 1380 Larven, 690 Puppen und 510 ausgewachsenen Käfern zusammen. Am folgenden Morgen enthält die Population nur noch 1360 Eier. Bestimmen Sie den zugehörigen Wert von . [3 BE]
c)
An einem anderen Morgen gehören zur Population 316 Puppen und 373 ausgewachsene Käfer. Ermitteln Sie alle Anzahlen der ausgewachsenen Käfer, die abhängig von der Temperatur am folgenden Morgen auftreten können. [3 BE]

Lösung
Nach den offiziellen Korrekturhinweisen
a) Begründen Sie, dass bezogen auf die gesamte Entwicklung der Population der größte sinnvolle Definitionsbereich für t durch [1/4; 1/3] angegeben wird.
Lösung:
b) An einem Morgen setzt sich die Population aus 1700 Eiern, 1380 Larven, 690 Puppen und 510 ausgewachsenen Käfern zusammen. Am folgenden Morgen enthält die Population nur noch 1360 Eier. Bestimmen Sie den zugehörigen Wert von t.
Lösung: /
c) An einem anderen Morgen gehören zur Population 316 Puppen und 373 ausgewachsene Käfer. Ermitteln Sie alle Anzahlen der ausgewachsenen Käfer, die abhängig von der Temperatur am folgenden Morgen auftreten können.
Lösung: mindestens 336 und höchstens 349 (alle ganzzahligen Werte von 336 bis 349)
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