Abitur Hessen Mechatronik 2022 · LK

Abiturprüfung Mechatronik in Hessen 2022, LK: 26 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Getriebeberechnung: Übersetzung, Drehmoment, Leistung. Kostenlos.

Themen der Prüfung: Getriebeberechnung: Übersetzung, Drehmoment, Leistung · Zahnräder: Geometrie und Verzahnungsarten · Welle-Nabe-Verbindungen und Kupplungen · Lagerungen und Schmierung · Sensorschaltungen, Messbrücken und Grundschaltungen · Operationsverstärkerschaltungen · Transistor als Schalter · GRAFCET-Ablaufpläne · SPS-Programme: Zuordnungstabelle und Funktionsplan

Aufgabe Vorschlag A - 1.1 - Getriebeberechnung · Getriebeberechnung: Übersetzung, Drehmoment, Leistung

Material 1: Personal-Transporter – Antrieb

Funktionsbeschreibung

Der Personal-Transporter ist ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit zwei nebeneinander angeordneten, auf derselben Achse liegenden Rädern.

Die zu befördernde Person steht zwischen den beiden Rädern auf einer Plattform und kann sich an einem Lenker festhalten. Jedes Rad wird per Einzelradantrieb von einem separaten Elektromotor angetrieben. Unterschiedliche Drehzahlen der Räder ermöglichen eine Kurvenfahrt wie bei Kettenfahrzeugen. Durch eine elektronische Antriebsregelung wird das Fahrzeug automatisch im Gleichgewicht gehalten.

Der Personal-Transporter fährt in die Richtung, in die sich die Fahrerin oder der Fahrer (im Folgenden Fahrer genannt) lehnt. Sobald die Neigungssensoren (Halbleiter-Gyroskope) registrieren, dass sich der Fahrer nach vorne oder hinten neigt, drehen die Räder die Plattform wieder unter den Schwerpunkt des Fahrers und verhindern so das Umkippen.

Die Fortbewegung wird ausschließlich durch solche Gewichtsverlagerungen gesteuert, es gibt keine Bedienelemente zum Bremsen oder Beschleunigen. Diese Funktionsweise entspricht dem aufrechten Gang, bei dem sich der Schwerpunkt des Körpers stets über der Auflagefläche der Füße befindet. Der Personal-Transporter ist deshalb intuitiv zu bedienen.

Ein Schwenken der Lenkstange nach rechts oder links bewirkt die dementsprechende Kurvenfahrt. Sobald sich der Fahrer mit der Lenkstange zur Seite neigt, wird das von den Neigungssensoren wahrgenommen und das jeweilige Rad dreht sich langsamer und verursacht dadurch die Kurvenfahrt.

Der Antrieb des Personal-Transporter erfolgt (je Seite) über einen Elektromotor, dem jeweils ein zweistufiges geradverzahntes Stirnradgetriebe nachgeschaltet ist. Antriebsmotor und Stirnradgetriebe sind jeweils mittels einer Kupplung verbunden; die Getriebe-Abtriebswellen haben eine starre Verbindung zu der Baugruppe Antriebsrad.

Hinweis: Für die folgenden Aufgaben wird jeweils nur eine Seite des Personal-Transporters betrachtet.

Technische Daten

Motordrehzahl: · n=3150 min−1n = 3150\text{ min}^{-1}

Zähnezahl Getriebeeingangswelle: · z1=12z_1 = 12

Übersetzungsverhältnis der ersten Stirnradstufe: · i1=3:1i_1 = 3: 1

Modul der ersten Stirnradstufe: · m1=1,5 mmm_1 = 1{,}5\text{ mm}

Modul der zweiten Stirnradstufe: · m2=2,0 mmm_2 = 2{,}0\text{ mm}

Achsabstand der zweiten Stirnradstufe: · a2=108 mma_2 = 108\text{ mm}

1.1 Laut Sicherheitsvorschriften darf die maximal zulässige Personal-Transporter-Geschwindigkeit von 20,0 km/h20{,}0\,\text{km/h} nicht überschritten werden. Die Antriebsräder haben einen Durchmesser von 50,5 cm50{,}5\,\text{cm}.

Bestimmen Sie die Zähnezahlen aller Zahnräder so, dass die oben genannten Vorgaben eingehalten werden. Dimensionieren Sie die folgenden Abmessungen der zweiten Stirnradstufe: Teilkreis-, Kopf- und Fußkreisdurchmesser.

Hinweis: Verwenden Sie für das Kopfspiel: c=0,167⋅mc = 0{,}167 \cdot m.

a)

b)

c)

d)

e)

Durchmesser

Rad 3

Rad 4

Teilkreisdurchmesser (dd)

Kopfkreisdurchmesser (dad_a)

Fußkreisdurchmesser (dfd_f)

Aufgabe Vorschlag A - 1.2 - Welle-Nabe-Verbindungen · Welle-Nabe-Verbindungen und Kupplungen

Material 1: Personal-Transporter – Antrieb

Funktionsbeschreibung

Der Personal-Transporter ist ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit zwei nebeneinander angeordneten, auf derselben Achse liegenden Rädern.

Die zu befördernde Person steht zwischen den beiden Rädern auf einer Plattform und kann sich an einem Lenker festhalten. Jedes Rad wird per Einzelradantrieb von einem separaten Elektromotor angetrieben. Unterschiedliche Drehzahlen der Räder ermöglichen eine Kurvenfahrt wie bei Kettenfahrzeugen. Durch eine elektronische Antriebsregelung wird das Fahrzeug automatisch im Gleichgewicht gehalten.

Der Personal-Transporter fährt in die Richtung, in die sich die Fahrerin oder der Fahrer (im Folgenden Fahrer genannt) lehnt. Sobald die Neigungssensoren (Halbleiter-Gyroskope) registrieren, dass sich der Fahrer nach vorne oder hinten neigt, drehen die Räder die Plattform wieder unter den Schwerpunkt des Fahrers und verhindern so das Umkippen.

Die Fortbewegung wird ausschließlich durch solche Gewichtsverlagerungen gesteuert, es gibt keine Bedienelemente zum Bremsen oder Beschleunigen. Diese Funktionsweise entspricht dem aufrechten Gang, bei dem sich der Schwerpunkt des Körpers stets über der Auflagefläche der Füße befindet. Der Personal-Transporter ist deshalb intuitiv zu bedienen.

Ein Schwenken der Lenkstange nach rechts oder links bewirkt die dementsprechende Kurvenfahrt. Sobald sich der Fahrer mit der Lenkstange zur Seite neigt, wird das von den Neigungssensoren wahrgenommen und das jeweilige Rad dreht sich langsamer und verursacht dadurch die Kurvenfahrt.

Der Antrieb des Personal-Transporter erfolgt (je Seite) über einen Elektromotor, dem jeweils ein zweistufiges geradverzahntes Stirnradgetriebe nachgeschaltet ist. Antriebsmotor und Stirnradgetriebe sind jeweils mittels einer Kupplung verbunden; die Getriebe-Abtriebswellen haben eine starre Verbindung zu der Baugruppe Antriebsrad.

Hinweis: Für die folgenden Aufgaben wird jeweils nur eine Seite des Personal-Transporters betrachtet.

Technische Daten

Motordrehzahl: · n=3150 min−1n = 3150\text{ min}^{-1}

Zähnezahl Getriebeeingangswelle: · z1=12z_1 = 12

Übersetzungsverhältnis der ersten Stirnradstufe: · i1=3:1i_1 = 3: 1

Modul der ersten Stirnradstufe: · m1=1,5 mmm_1 = 1{,}5\text{ mm}

Modul der zweiten Stirnradstufe: · m2=2,0 mmm_2 = 2{,}0\text{ mm}

Achsabstand der zweiten Stirnradstufe: · a2=108 mma_2 = 108\text{ mm}

1.2 Die Kraftübertragung vom Stirnrad z4z_4 auf die Getriebe-Abtriebswelle soll mit einer Passfeder der Form A erfolgen. Der Wellendurchmesser beträgt 18 mm18\,\mathrm{mm}, die Nennleistung des Antriebsmotors 120 W120\,\mathrm{W}.

Überprüfen Sie bei einer zulässigen Flächenpressung von 30 N/mm230\,\mathrm{N/mm^2}, ob die verwendete Passfeder DIN 6885-A-6x6x16 ausreichend dimensioniert ist.

Hinweis: Wenn Sie das Gesamtübersetzungsverhältnis in Aufgabe 1.1 nicht ermittelt haben, ist mit iges=17i_{\text{ges}} = 17 weiterzurechnen. [12 BE]

Aufgabe Vorschlag A - 1.3 - Zahnräder und Verzahnungsarten · Zahnräder: Geometrie und Verzahnungsarten

Material 1: Personal-Transporter – Antrieb

Funktionsbeschreibung

Der Personal-Transporter ist ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit zwei nebeneinander angeordneten, auf derselben Achse liegenden Rädern.

Die zu befördernde Person steht zwischen den beiden Rädern auf einer Plattform und kann sich an einem Lenker festhalten. Jedes Rad wird per Einzelradantrieb von einem separaten Elektromotor angetrieben. Unterschiedliche Drehzahlen der Räder ermöglichen eine Kurvenfahrt wie bei Kettenfahrzeugen. Durch eine elektronische Antriebsregelung wird das Fahrzeug automatisch im Gleichgewicht gehalten.

Der Personal-Transporter fährt in die Richtung, in die sich die Fahrerin oder der Fahrer (im Folgenden Fahrer genannt) lehnt. Sobald die Neigungssensoren (Halbleiter-Gyroskope) registrieren, dass sich der Fahrer nach vorne oder hinten neigt, drehen die Räder die Plattform wieder unter den Schwerpunkt des Fahrers und verhindern so das Umkippen.

Die Fortbewegung wird ausschließlich durch solche Gewichtsverlagerungen gesteuert, es gibt keine Bedienelemente zum Bremsen oder Beschleunigen. Diese Funktionsweise entspricht dem aufrechten Gang, bei dem sich der Schwerpunkt des Körpers stets über der Auflagefläche der Füße befindet. Der Personal-Transporter ist deshalb intuitiv zu bedienen.

Ein Schwenken der Lenkstange nach rechts oder links bewirkt die dementsprechende Kurvenfahrt. Sobald sich der Fahrer mit der Lenkstange zur Seite neigt, wird das von den Neigungssensoren wahrgenommen und das jeweilige Rad dreht sich langsamer und verursacht dadurch die Kurvenfahrt.

Der Antrieb des Personal-Transporter erfolgt (je Seite) über einen Elektromotor, dem jeweils ein zweistufiges geradverzahntes Stirnradgetriebe nachgeschaltet ist. Antriebsmotor und Stirnradgetriebe sind jeweils mittels einer Kupplung verbunden; die Getriebe-Abtriebswellen haben eine starre Verbindung zu der Baugruppe Antriebsrad.

Hinweis: Für die folgenden Aufgaben wird jeweils nur eine Seite des Personal-Transporters betrachtet.

Technische Daten

Motordrehzahl: · n=3150 min−1n = 3150\text{ min}^{-1}

Zähnezahl Getriebeeingangswelle: · z1=12z_1 = 12

Übersetzungsverhältnis der ersten Stirnradstufe: · i1=3:1i_1 = 3: 1

Modul der ersten Stirnradstufe: · m1=1,5 mmm_1 = 1{,}5\text{ mm}

Modul der zweiten Stirnradstufe: · m2=2,0 mmm_2 = 2{,}0\text{ mm}

Achsabstand der zweiten Stirnradstufe: · a2=108 mma_2 = 108\text{ mm}

1.3 Stirnradgetriebe werden sehr häufig mit schrägverzahnten Zahnrädern ausgeführt. Erläutern Sie die Vor- und Nachteile (je drei) der Schrägverzahnung gegenüber der Geradverzahnung.

a)

b)

Aufgabe Vorschlag A - 1.4 - Lagerungen und Schmierung · Lagerungen und Schmierung

Material 1: Personal-Transporter – Antrieb

Funktionsbeschreibung

Der Personal-Transporter ist ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit zwei nebeneinander angeordneten, auf derselben Achse liegenden Rädern.

Die zu befördernde Person steht zwischen den beiden Rädern auf einer Plattform und kann sich an einem Lenker festhalten. Jedes Rad wird per Einzelradantrieb von einem separaten Elektromotor angetrieben. Unterschiedliche Drehzahlen der Räder ermöglichen eine Kurvenfahrt wie bei Kettenfahrzeugen. Durch eine elektronische Antriebsregelung wird das Fahrzeug automatisch im Gleichgewicht gehalten.

Der Personal-Transporter fährt in die Richtung, in die sich die Fahrerin oder der Fahrer (im Folgenden Fahrer genannt) lehnt. Sobald die Neigungssensoren (Halbleiter-Gyroskope) registrieren, dass sich der Fahrer nach vorne oder hinten neigt, drehen die Räder die Plattform wieder unter den Schwerpunkt des Fahrers und verhindern so das Umkippen.

Die Fortbewegung wird ausschließlich durch solche Gewichtsverlagerungen gesteuert, es gibt keine Bedienelemente zum Bremsen oder Beschleunigen. Diese Funktionsweise entspricht dem aufrechten Gang, bei dem sich der Schwerpunkt des Körpers stets über der Auflagefläche der Füße befindet. Der Personal-Transporter ist deshalb intuitiv zu bedienen.

Ein Schwenken der Lenkstange nach rechts oder links bewirkt die dementsprechende Kurvenfahrt. Sobald sich der Fahrer mit der Lenkstange zur Seite neigt, wird das von den Neigungssensoren wahrgenommen und das jeweilige Rad dreht sich langsamer und verursacht dadurch die Kurvenfahrt.

Der Antrieb des Personal-Transporter erfolgt (je Seite) über einen Elektromotor, dem jeweils ein zweistufiges geradverzahntes Stirnradgetriebe nachgeschaltet ist. Antriebsmotor und Stirnradgetriebe sind jeweils mittels einer Kupplung verbunden; die Getriebe-Abtriebswellen haben eine starre Verbindung zu der Baugruppe Antriebsrad.

Hinweis: Für die folgenden Aufgaben wird jeweils nur eine Seite des Personal-Transporters betrachtet.

Technische Daten

Motordrehzahl: · n=3150 min−1n = 3150\text{ min}^{-1}

Zähnezahl Getriebeeingangswelle: · z1=12z_1 = 12

Übersetzungsverhältnis der ersten Stirnradstufe: · i1=3:1i_1 = 3: 1

Modul der ersten Stirnradstufe: · m1=1,5 mmm_1 = 1{,}5\text{ mm}

Modul der zweiten Stirnradstufe: · m2=2,0 mmm_2 = 2{,}0\text{ mm}

Achsabstand der zweiten Stirnradstufe: · a2=108 mma_2 = 108\text{ mm}

1.4 Die Abtriebswelle mit dem Stirnrad z4z_4 ist mit Wälzlagern gelagert (Abbildung 1.1 und Abbildung 1.2).

1.4.1

Zeigen Sie die im Fahrbetrieb des Personal-Transporters auftretenden Belastungen an den oder auf die Wälzlager auf. Wählen Sie für die Belastungen eine geeignete Wälzlagerart aus und begründen Sie Ihre Auswahl. [7 BE]

1.4.2

Ermitteln Sie den jeweiligen Belastungsfall (Lastfall) der Wälzlagerringe und bestimmen Sie die erforderliche Passungsart zwischen der Achse und dem Wälzlager-Innenring bzw. zwischen dem Wälzlager-Außenring und dem Lagergehäuse. [3 BE]

Aufgabe Vorschlag A - 2 - Sensorschaltungen und Grundscha… · Sensorschaltungen, Messbrücken und Grundschaltungen

Beleuchtung des Personal-Transporters (Material 2)

Der Personal-Transporter verfügt über eine Beleuchtung, die bei nachlassendem Umgebungslicht automatisch eingeschaltet wird. Dies erfolgt über eine Schaltung (Abbildung 2.1) mit Fotowiderstand (LDR). Die Beleuchtungsstärke wird in der Einheit Lux (lx) gemessen.

Abbildung 2.3: Datenblattauszug LED

Abbildung 2.4: Datenblattauszug BC547

2.1

Bestimmen Sie mithilfe des Kennlinienfeldes (Abbildung 2.2) bei einer Spannung von ULDR=10 VU_{\mathrm{LDR}} = 10\,\mathrm{V} die Widerstandsänderung des LDRs, wenn sich die Beleuchtungsstärke von 10 lx10\,\mathrm{lx} auf 1000 lx1000\,\mathrm{lx} ändert.

[5 BE]

2.2

Ermitteln Sie die maximale Verlustleistung PtotP_{\mathrm{tot}} des LDRs mithilfe des Kennlinienfeldes (Abbildung 2.2).

[3 BE]

2.3

Die Widerstandswerte der Messbrücke sind mit R1=450 ΩR_1 = 450\,\Omega, R2=30 ΩR_2 = 30\,\Omega, R3=150 ΩR_3 = 150\,\Omega und R4=1 kΩR_4 = 1\,\mathrm{k\Omega} gegeben.

Berechnen Sie die Spannung am nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers bei Sonnenuntergang (RLDR=450 ΩR_{\mathrm{LDR}} = 450\,\Omega).

Hinweis: In den Operationsverstärker fließt kein Strom.

[9 BE]

2.5

Berechnen Sie den Vorwiderstand RbR_b der blauen LED mithilfe der Datenblattauszüge (Abbildung 2.3 und Abbildung 2.4).

[5 BE]

Aufgabe Vorschlag A - 2.4 - Operationsverstärkerschaltung… · Operationsverstärkerschaltungen

Beleuchtung des Personal-Transporters (Material 2) – Teilaufgabe 2.4

Beleuchtung des Personal-Transporters (Material 2)

Der Personal-Transporter verfügt über eine Beleuchtung, die bei nachlassendem Umgebungslicht automatisch eingeschaltet wird. Dies erfolgt über eine Schaltung (Abbildung 2.1) mit Fotowiderstand (LDR). Die Beleuchtungsstärke wird in der Einheit Lux (lx) gemessen.

Abbildung 2.3: Datenblattauszug LED

Abbildung 2.4: Datenblattauszug BC547

2.4

Erklären Sie die Arbeitsweise der Schaltung bei abnehmender Helligkeit und die ergänzende Funktion des Kondensators am positiven Eingang des Operationsverstärkers. [8 BE]

Hinweis: Es gibt im Straßenverkehr bei Dunkelheit häufig wechselnde Lichtverhältnisse, wie z. B. Straßenbeleuchtung oder andere Verkehrsteilnehmer.

Aufgabe Vorschlag A - 3 - SPS-Programme und Funktionsplan · SPS-Programme: Zuordnungstabelle und Funktionsplan

Material 3

Gemäß dem Technologieschema und der Teilfunktionsbeschreibung in Abbildung 3.1 wird hier ausschließlich die Anzeige auf dem Bedienfeld betrachtet. Die Weiterverarbeitung der Signale sowie die Fahrtregelung bleiben unberücksichtigt.

Teilfunktionen:

Inbetriebnahme – Ein- und Ausschalten

Wird der Ein-/Aus-Taster S1 länger als 3 Sekunden betätigt, schaltet die interne Steuerung den Personal-Transporter ein bzw. aus. Der Zustand wird in Merker M_Ein gespeichert.

Beleuchtung, Bremslicht

Wenn der Personal-Transporter eingeschaltet ist, kann die Beleuchtung (PF: Lampe vorn, PR: Lampe hinten) ein- bzw. ausgeschaltet werden, indem der Beleuchtung Ein/Aus-Taster S2 länger als eine Sekunde betätigt wird. Der Zustand Beleuchtung ein bzw. aus soll im Merker M_Licht gespeichert werden.

Das Bremslicht PB signalisiert die Verlangsamung der Fahrt oder eine Rückwärtsfahrt, sobald der Fahrer sein Gewicht nach hinten verlagert.

Der Sensor B_R erkennt eine Gewichtsverlagerung nach hinten. B_V registriert eine Gewichtsverlagerung nach vorn, B_Li nach links, B_Re nach rechts.

Beschleunigungsstufen

Nach dem Einschalten des Personal-Transporters ist automatisch die Beschleunigungsstufe 1 eingestellt, die zugehörige Leuchte P1 leuchtet. Drückt man den Wahl-Taster S3, wird die Beschleunigungsstufe um 1 erhöht, es leuchtet P2. Auf diese gleiche Weise kann bis Stufe 4 geschaltet werden, danach wird wieder Stufe 1 aktiviert. Das Weiterschalten von einer Stufe zur nächsten erfolgt jeweils nach einer Verzögerungszeit von einer Sekunde.

Ladestatus

Die Leuchten P5 bis P8 signalisieren den Ladezustand des Akkumulators. Die entsprechende Information ist in den drei niedrigsten Bit des Merker-Bytes MB0 als Dualzahl abgelegt.

3 Steuerung der Anzeige des Personal-Transporters (Material 3)

Gemäß dem Technologieschema und der Teilfunktionsbeschreibung in Abbildung 3.1 wird hier ausschließlich die Anzeige auf dem Bedienfeld betrachtet. Die Weiterverarbeitung der Signale sowie die Fahrtregelung bleiben unberücksichtigt.

3.1

Erfassen Sie alle für die Steuerung der Anzeige des Personal-Transporters erforderlichen Ein- und Ausgangssignale sowie die Merker aus Abbildung 3.1 in einer Zuordnungstabelle (Bezeichnung, Adresse/Operand, Typ, Kommentar). [5 BE]

3.2

Erklären Sie die Funktionsweise der in Abbildung 3.2 dargestellten Netzwerke im Sachzusammenhang. [6 BE]

3.3

Entwerfen Sie für die Teilfunktionen Beleuchtung und Bremslicht eine kombinatorische Steuerung in der Funktionsbausteinsprache (FBS) bzw. als Funktionsplan (FUP). [8 BE]

3.5

Entwickeln Sie für die Anzeige des Ladestatus eine Funktionstabelle, in der die Aktivierung der Leuchten P5 bis P8 in Abhängigkeit von den beiden niedrigsten Bit des MB0 dargestellt ist und zeichnen Sie das entsprechende Netzwerk in der Funktionsbausteinsprache (FBS) bzw. als Funktionsplan (FUP). [7 BE]

M0.2

M0.1

M0.0

P5

P6

P7

P8

Aufgabe Vorschlag A - 3.4 - GRAFCET-Ablaufpläne · GRAFCET-Ablaufpläne

Material 3

Gemäß dem Technologieschema und der Teilfunktionsbeschreibung in Abbildung 3.1 wird hier ausschließlich die Anzeige auf dem Bedienfeld betrachtet. Die Weiterverarbeitung der Signale sowie die Fahrtregelung bleiben unberücksichtigt.

Teilfunktionen:

Inbetriebnahme – Ein- und Ausschalten

Wird der Ein-/Aus-Taster S1 länger als 3 Sekunden betätigt, schaltet die interne Steuerung den Personal-Transporter ein bzw. aus. Der Zustand wird in Merker M_Ein gespeichert.

Beleuchtung, Bremslicht

Wenn der Personal-Transporter eingeschaltet ist, kann die Beleuchtung (PF: Lampe vorn, PR: Lampe hinten) ein- bzw. ausgeschaltet werden, indem der Beleuchtung Ein/Aus-Taster S2 länger als eine Sekunde betätigt wird. Der Zustand Beleuchtung ein bzw. aus soll im Merker M_Licht gespeichert werden.

Das Bremslicht PB signalisiert die Verlangsamung der Fahrt oder eine Rückwärtsfahrt, sobald der Fahrer sein Gewicht nach hinten verlagert.

Der Sensor B_R erkennt eine Gewichtsverlagerung nach hinten. B_V registriert eine Gewichtsverlagerung nach vorn, B_Li nach links, B_Re nach rechts.

Beschleunigungsstufen

Nach dem Einschalten des Personal-Transporters ist automatisch die Beschleunigungsstufe 1 eingestellt, die zugehörige Leuchte P1 leuchtet. Drückt man den Wahl-Taster S3, wird die Beschleunigungsstufe um 1 erhöht, es leuchtet P2. Auf diese gleiche Weise kann bis Stufe 4 geschaltet werden, danach wird wieder Stufe 1 aktiviert. Das Weiterschalten von einer Stufe zur nächsten erfolgt jeweils nach einer Verzögerungszeit von einer Sekunde.

Ladestatus

Die Leuchten P5 bis P8 signalisieren den Ladezustand des Akkumulators. Die entsprechende Information ist in den drei niedrigsten Bit des Merker-Bytes MB0 als Dualzahl abgelegt.

3.4

Entwickeln Sie für die Teilfunktion Beschleunigungsstufe einen GRAFCET-Ablaufplan. [4 BE]

Lösung angezeigt. Vergleichen Sie Ihren Entwurf mit der offiziellen Musterlösung.

Aufgabe Vorschlag B - 1.1 - Zahnräder und Verzahnungsarten · Zahnräder: Geometrie und Verzahnungsarten

Material 1: Förderbandantrieb des Lackierautomaten

Lackierautomaten sind Ein- oder Mehrzweck-Lackieranlagen zum Auftragen von flüssigen Beschichtungsstoffen oder Kunststoffpulvern für die finale Oberflächenbehandlung von Bauteilen. Lackierautomaten zeichnen sich vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad des gesamten technologischen Prozesses aus. Sie sind hochproduktiv und erreichen eine hohe Qualität gegenüber manuellen Prozessen.

Durch den hohen Automatisierungsgrad werden erforderliche technologische Parameter und gleichzeitig deren Wiederholbarkeit garantiert. In den Lackierautomaten werden die modernsten Steuersysteme angewandt, mit der Möglichkeit, die Betriebszustände in Echtzeit zu überwachen sowie die Betriebsparameter zu archivieren, d. h. mit dem System der Datensammlung und -visualisierung inkl. Fernverwaltung mit dem Ziel, den kontinuierlichen Betrieb dieser Anlagen sicherzustellen.

Der Transport der Werkstücke in den bzw. aus dem Lackierautomaten erfolgt mithilfe eines Förderbands. Der Antrieb des Förderbands erfolgt durch einen Elektromotor mit angeflanschtem Schneckengetriebe.

Technische Daten

Elektromotor:

Drehfrequenz: nM=570 min−1n_\mathrm{M} = 570\text{ min}^{-1}

Schneckengetriebe:

Zähnezahl der Schnecke: z1=2z_1 = 2

Teilkreisdurchmesser: d1=38 mmd_1 = 38\text{ mm}

Modul: m=4 mmm = 4\text{ mm}

Übersetzungsverhältnis: iG=14,5:1i_\mathrm{G} = 14{,}5: 1

Abbildung 1.4: Stückliste (Auszug)

Pos. 01 · Gehäuse [EN-GJL200]

Pos. 21 · Passfeder DIN 6885 – A 5x5x6

Pos. 02 · Gehäusedeckel [EN-GJL200]

Pos. 22 · Sicherungsring DIN 471

Pos. 03 · Schneckenrad [CuSn10Zn]

Pos. 23 · Radial-Wellendichtring

Pos. 04 · Lagergehäuse

Pos. 24 · Rillenkugellager DIN 625 – 6203

Pos. 05 · Abtriebswelle [E295]

…

Pos. 06 · Lagerdeckel

Pos. 29 · Axial-Rillenkugellager DIN 715 – 52204

Pos. 07 · Lagergehäuse

Pos. 30 · Scheibenfeder DIN 6888 – 6 x 9

Pos. 08 · Lagerbuchse [CuSn14]

…

Pos. 09 · Ring

Pos. 32 · Rundschnurring

Pos. 10 · Lagergehäuse

Pos. 33 · Verschlussschraube

Pos. 11 · Lagerdeckel

Pos. 34 · Passfeder DIN 6885 – A 8x7x20

Pos. 12 · Schneckenwelle [C45, vergütet]

Pos. 35 · Dichtring [Cu]

Pos. 13 · Ring

Pos. 36 · Ölauge

Pos. 14 · Lagerbuchse [CuSn14]

Pos. 37 · Dichtring [Cu]

Pos. 15 · Lagergehäuse

Pos. 38 · Verschlussschraube

…

Pos. 39 · Sicherungsring

Ulrich Fischer u. a.: Tabelle Scheibenfedern, Tabellenbuch Metall, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan, 48. Auflage, 2010.

1. Förderbandantrieb (Material 1)

Der Transport der Werkstücke in den bzw. aus dem Lackierautomaten erfolgt mithilfe eines Förderbands (Abbildung 1.1). Der Antrieb des Förderbands erfolgt durch einen Elektromotor mit angeflanschtem Schneckengetriebe (Abbildung 1.2).

1.1

Berechnen Sie die folgenden Zahnradmaße des Schneckengetriebes: da1d_{a1}, pzp_z, d2d_2, da2d_{a2}, dAd_A und rkr_k.

Stellen Sie den Kraftfluss im Schneckenradgetriebe durch Pfeile zeichnerisch dar.

Begründen Sie den Einsatz des Schneckengetriebes zum Antrieb des Förderbandes.

Aufgabe Vorschlag B - 1.2 - Getriebeberechnung · Getriebeberechnung: Übersetzung, Drehmoment, Leistung

Material 1: Förderbandantrieb des Lackierautomaten

Lackierautomaten sind Ein- oder Mehrzweck-Lackieranlagen zum Auftragen von flüssigen Beschichtungsstoffen oder Kunststoffpulvern für die finale Oberflächenbehandlung von Bauteilen. Lackierautomaten zeichnen sich vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad des gesamten technologischen Prozesses aus. Sie sind hochproduktiv und erreichen eine hohe Qualität gegenüber manuellen Prozessen.

Durch den hohen Automatisierungsgrad werden erforderliche technologische Parameter und gleichzeitig deren Wiederholbarkeit garantiert. In den Lackierautomaten werden die modernsten Steuersysteme angewandt, mit der Möglichkeit, die Betriebszustände in Echtzeit zu überwachen sowie die Betriebsparameter zu archivieren, d. h. mit dem System der Datensammlung und -visualisierung inkl. Fernverwaltung mit dem Ziel, den kontinuierlichen Betrieb dieser Anlagen sicherzustellen.

Der Transport der Werkstücke in den bzw. aus dem Lackierautomaten erfolgt mithilfe eines Förderbands. Der Antrieb des Förderbands erfolgt durch einen Elektromotor mit angeflanschtem Schneckengetriebe.

Technische Daten

Elektromotor:

Drehfrequenz: nM=570 min−1n_\mathrm{M} = 570\text{ min}^{-1}

Schneckengetriebe:

Zähnezahl der Schnecke: z1=2z_1 = 2

Teilkreisdurchmesser: d1=38 mmd_1 = 38\text{ mm}

Modul: m=4 mmm = 4\text{ mm}

Übersetzungsverhältnis: iG=14,5:1i_\mathrm{G} = 14{,}5: 1

Abbildung 1.4: Stückliste (Auszug)

Pos. 01 · Gehäuse [EN-GJL200]

Pos. 21 · Passfeder DIN 6885 – A 5x5x6

Pos. 02 · Gehäusedeckel [EN-GJL200]

Pos. 22 · Sicherungsring DIN 471

Pos. 03 · Schneckenrad [CuSn10Zn]

Pos. 23 · Radial-Wellendichtring

Pos. 04 · Lagergehäuse

Pos. 24 · Rillenkugellager DIN 625 – 6203

Pos. 05 · Abtriebswelle [E295]

…

Pos. 06 · Lagerdeckel

Pos. 29 · Axial-Rillenkugellager DIN 715 – 52204

Pos. 07 · Lagergehäuse

Pos. 30 · Scheibenfeder DIN 6888 – 6 x 9

Pos. 08 · Lagerbuchse [CuSn14]

…

Pos. 09 · Ring

Pos. 32 · Rundschnurring

Pos. 10 · Lagergehäuse

Pos. 33 · Verschlussschraube

Pos. 11 · Lagerdeckel

Pos. 34 · Passfeder DIN 6885 – A 8x7x20

Pos. 12 · Schneckenwelle [C45, vergütet]

Pos. 35 · Dichtring [Cu]

Pos. 13 · Ring

Pos. 36 · Ölauge

Pos. 14 · Lagerbuchse [CuSn14]

Pos. 37 · Dichtring [Cu]

Pos. 15 · Lagergehäuse

Pos. 38 · Verschlussschraube

…

Pos. 39 · Sicherungsring

Ulrich Fischer u. a.: Tabelle Scheibenfedern, Tabellenbuch Metall, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan, 48. Auflage, 2010.

1. Förderbandantrieb (Material 1)

Das Schneckengetriebe soll bei einem Wirkungsgrad von η=70 %\eta = 70\,\% ein Drehmoment von M=180 NmM = 180\,\mathrm{Nm} abgeben. Der Durchmesser der Antriebswalze des Förderbandes beträgt d=70 mmd = 70\,\mathrm{mm}.

1.2

Bestimmen Sie die erforderliche Leistung P2MP_{2\mathrm{M}} des Antriebsmotors sowie die Transportgeschwindigkeit vv des Förderbandes.

Aufgabe Vorschlag B - 1 - Lagerungen und Schmierung · Lagerungen und Schmierung

Material 1: Förderbandantrieb des Lackierautomaten

Lackierautomaten sind Ein- oder Mehrzweck-Lackieranlagen zum Auftragen von flüssigen Beschichtungsstoffen oder Kunststoffpulvern für die finale Oberflächenbehandlung von Bauteilen. Lackierautomaten zeichnen sich vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad des gesamten technologischen Prozesses aus. Sie sind hochproduktiv und erreichen eine hohe Qualität gegenüber manuellen Prozessen.

Durch den hohen Automatisierungsgrad werden erforderliche technologische Parameter und gleichzeitig deren Wiederholbarkeit garantiert. In den Lackierautomaten werden die modernsten Steuersysteme angewandt, mit der Möglichkeit, die Betriebszustände in Echtzeit zu überwachen sowie die Betriebsparameter zu archivieren, d. h. mit dem System der Datensammlung und -visualisierung inkl. Fernverwaltung mit dem Ziel, den kontinuierlichen Betrieb dieser Anlagen sicherzustellen.

Der Transport der Werkstücke in den bzw. aus dem Lackierautomaten erfolgt mithilfe eines Förderbands. Der Antrieb des Förderbands erfolgt durch einen Elektromotor mit angeflanschtem Schneckengetriebe.

Technische Daten

Elektromotor:

Drehfrequenz: nM=570 min−1n_\mathrm{M} = 570\text{ min}^{-1}

Schneckengetriebe:

Zähnezahl der Schnecke: z1=2z_1 = 2

Teilkreisdurchmesser: d1=38 mmd_1 = 38\text{ mm}

Modul: m=4 mmm = 4\text{ mm}

Übersetzungsverhältnis: iG=14,5:1i_\mathrm{G} = 14{,}5: 1

Abbildung 1.4: Stückliste (Auszug)

Pos. 01 · Gehäuse [EN-GJL200]

Pos. 21 · Passfeder DIN 6885 – A 5x5x6

Pos. 02 · Gehäusedeckel [EN-GJL200]

Pos. 22 · Sicherungsring DIN 471

Pos. 03 · Schneckenrad [CuSn10Zn]

Pos. 23 · Radial-Wellendichtring

Pos. 04 · Lagergehäuse

Pos. 24 · Rillenkugellager DIN 625 – 6203

Pos. 05 · Abtriebswelle [E295]

…

Pos. 06 · Lagerdeckel

Pos. 29 · Axial-Rillenkugellager DIN 715 – 52204

Pos. 07 · Lagergehäuse

Pos. 30 · Scheibenfeder DIN 6888 – 6 x 9

Pos. 08 · Lagerbuchse [CuSn14]

…

Pos. 09 · Ring

Pos. 32 · Rundschnurring

Pos. 10 · Lagergehäuse

Pos. 33 · Verschlussschraube

Pos. 11 · Lagerdeckel

Pos. 34 · Passfeder DIN 6885 – A 8x7x20

Pos. 12 · Schneckenwelle [C45, vergütet]

Pos. 35 · Dichtring [Cu]

Pos. 13 · Ring

Pos. 36 · Ölauge

Pos. 14 · Lagerbuchse [CuSn14]

Pos. 37 · Dichtring [Cu]

Pos. 15 · Lagergehäuse

Pos. 38 · Verschlussschraube

…

Pos. 39 · Sicherungsring

Ulrich Fischer u. a.: Tabelle Scheibenfedern, Tabellenbuch Metall, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan, 48. Auflage, 2010.

1.3

Die Lagerung der Schneckenwelle (Pos. 12, Abbildung 1.3) erfolgt durch zwei Rillenkugellager DIN 625 – 6203 und einem Axial-Rillenkugellager DIN 715 – 52204. Begründen Sie Auswahl und Anordnung der verwendeten Lager, insbesondere in diesem Zusammenhang die Funktion von Fest- und Loslagern. Erläutern Sie die Gestaltungsmöglichkeiten von Loslagern. [10 BE]

1.5

Erläutern Sie den Aufbau des Schneckengetriebes unter dem Gesichtspunkt: Schmierung der Lagerstellen und der Zahnräder. [6 BE]

Aufgabe Vorschlag B - 1.4 - Welle-Nabe-Verbindungen · Welle-Nabe-Verbindungen und Kupplungen

Material 1: Förderbandantrieb des Lackierautomaten

Lackierautomaten sind Ein- oder Mehrzweck-Lackieranlagen zum Auftragen von flüssigen Beschichtungsstoffen oder Kunststoffpulvern für die finale Oberflächenbehandlung von Bauteilen. Lackierautomaten zeichnen sich vor allem durch den hohen Automatisierungsgrad des gesamten technologischen Prozesses aus. Sie sind hochproduktiv und erreichen eine hohe Qualität gegenüber manuellen Prozessen.

Durch den hohen Automatisierungsgrad werden erforderliche technologische Parameter und gleichzeitig deren Wiederholbarkeit garantiert. In den Lackierautomaten werden die modernsten Steuersysteme angewandt, mit der Möglichkeit, die Betriebszustände in Echtzeit zu überwachen sowie die Betriebsparameter zu archivieren, d. h. mit dem System der Datensammlung und -visualisierung inkl. Fernverwaltung mit dem Ziel, den kontinuierlichen Betrieb dieser Anlagen sicherzustellen.

Der Transport der Werkstücke in den bzw. aus dem Lackierautomaten erfolgt mithilfe eines Förderbands. Der Antrieb des Förderbands erfolgt durch einen Elektromotor mit angeflanschtem Schneckengetriebe.

Technische Daten

Elektromotor:

Drehfrequenz: nM=570 min−1n_\mathrm{M} = 570\text{ min}^{-1}

Schneckengetriebe:

Zähnezahl der Schnecke: z1=2z_1 = 2

Teilkreisdurchmesser: d1=38 mmd_1 = 38\text{ mm}

Modul: m=4 mmm = 4\text{ mm}

Übersetzungsverhältnis: iG=14,5:1i_\mathrm{G} = 14{,}5: 1

Abbildung 1.4: Stückliste (Auszug)

Pos. 01 · Gehäuse [EN-GJL200]

Pos. 21 · Passfeder DIN 6885 – A 5x5x6

Pos. 02 · Gehäusedeckel [EN-GJL200]

Pos. 22 · Sicherungsring DIN 471

Pos. 03 · Schneckenrad [CuSn10Zn]

Pos. 23 · Radial-Wellendichtring

Pos. 04 · Lagergehäuse

Pos. 24 · Rillenkugellager DIN 625 – 6203

Pos. 05 · Abtriebswelle [E295]

…

Pos. 06 · Lagerdeckel

Pos. 29 · Axial-Rillenkugellager DIN 715 – 52204

Pos. 07 · Lagergehäuse

Pos. 30 · Scheibenfeder DIN 6888 – 6 x 9

Pos. 08 · Lagerbuchse [CuSn14]

…

Pos. 09 · Ring

Pos. 32 · Rundschnurring

Pos. 10 · Lagergehäuse

Pos. 33 · Verschlussschraube

Pos. 11 · Lagerdeckel

Pos. 34 · Passfeder DIN 6885 – A 8x7x20

Pos. 12 · Schneckenwelle [C45, vergütet]

Pos. 35 · Dichtring [Cu]

Pos. 13 · Ring

Pos. 36 · Ölauge

Pos. 14 · Lagerbuchse [CuSn14]

Pos. 37 · Dichtring [Cu]

Pos. 15 · Lagergehäuse

Pos. 38 · Verschlussschraube

…

Pos. 39 · Sicherungsring

Ulrich Fischer u. a.: Tabelle Scheibenfedern, Tabellenbuch Metall, Verlag Europa-Lehrmittel, Haan, 48. Auflage, 2010.

1.4 An der Abtriebswelle soll über eine Scheibenfeder DIN 6888 – 6 x 9 (Pos. 30, Abbildung 1.3) ein Drehmoment von M=180 NmM = 180\,\text{Nm} übertragen werden.

Überprüfen Sie die Scheibenfeder auf Abscherung bei 1,5-facher Sicherheit.

Hinweise: Der Wellendurchmesser beträgt d1=22 mmd_1 = 22\,\text{mm} und die Scherspannung τaB=390 N/mm2\tau_{\text{aB}} = 390\,\text{N/mm}^2. Bei der Berechnung der Scherfläche ist mit der Länge ll zu rechnen.

Aufgabe Vorschlag B - 2.1 - Sensorschaltungen und Messbrü… · Sensorschaltungen, Messbrücken und Grundschaltungen

Sensorschaltung zur Temperatursteuerung (Material 2)

Die Kabine des Lackierautomaten ist mit zwei gleichen Temperatursensoren ausgerüstet, um die Temperatur während des Lackierens zu überwachen. Ein Temperatursensor R3 ist in der Nähe des Heizgebläses installiert, der zweite Sensor R5 befindet sich weiter entfernt in der Kabine. Sobald das Heizsystem in Betrieb geht, erreicht der Sensor R3 schneller die gewünschte Temperatur als der weiter entfernte Sensor R5. Die Summe der beiden Sensorsignale liefert die Information, dass die Kabine vollständig auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt ist (Material 2).

http://www.farnell.com/datasheets/1503771.pdf (abgerufen am 25.2.2021)

https://www.onsemi.com/pdf/datasheet/bc447-d.pdf (abgerufen am 25.2.2021)

2 Sensorschaltung zur Temperatursteuerung

Die Kabine des Lackierautomaten ist mit zwei gleichen Temperatursensoren ausgerüstet, um die Temperatur während des Lackierens zu überwachen. Ein Temperatursensor R3 ist in der Nähe des Heizgebläses installiert, der zweite Sensor R5 befindet sich weiter entfernt in der Kabine. Sobald das Heizsystem in Betrieb geht, erreicht der Sensor R3 schneller die gewünschte Temperatur als der weiter entfernte Sensor R5. Die Summe der beiden Sensorsignale liefert die Information, dass die Kabine vollständig auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt ist (Material 2).

2.1

Im Folgenden sei die Temperatur 25∘C25^\circ\text{C}. Bestimmen Sie mithilfe der Sensordaten (Abbildung 2.2) den Widerstand R4R_4 der Messbrücke bei einem Sensorstrom von 1 mA1\text{ mA}. Berechnen Sie den Spannungsbereich an R3R_3, welcher mit R1R_1 einstellbar ist.

Hinweis: Der Strom in den Operationsverstärker (OP) kann vernachlässigt werden.

Aufgabe Vorschlag B - 2 - Operationsverstärkerschaltungen · Operationsverstärkerschaltungen

Sensorschaltung zur Temperatursteuerung (Material 2)

Die Kabine des Lackierautomaten ist mit zwei gleichen Temperatursensoren ausgerüstet, um die Temperatur während des Lackierens zu überwachen. Ein Temperatursensor R3 ist in der Nähe des Heizgebläses installiert, der zweite Sensor R5 befindet sich weiter entfernt in der Kabine. Sobald das Heizsystem in Betrieb geht, erreicht der Sensor R3 schneller die gewünschte Temperatur als der weiter entfernte Sensor R5. Die Summe der beiden Sensorsignale liefert die Information, dass die Kabine vollständig auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt ist (Material 2).

http://www.farnell.com/datasheets/1503771.pdf (abgerufen am 25.2.2021)

https://www.onsemi.com/pdf/datasheet/bc447-d.pdf (abgerufen am 25.2.2021)

Teilaufgabe 2.2

Berechnen Sie die Widerstände Re1R_{e1} und Re2R_{e2} der Schaltung (Abbildung 2.1) bei einer Temperatur von 25∘C25^\circ\text{C} und abgeglichener Messbrücke, wenn in diesem Fall am Ausgang des Operationsverstärkers OP1 eine Spannung von Ua=−10 VU_a = -10\text{ V} anliegen soll.

Hinweis: Die Sensorspannung UR5U_{R5} wird dabei mit der doppelten Verstärkung wie die Sensorspannung UR3U_{R3} verstärkt.

Re1R_{e1}:

Re2R_{e2}:

Teilaufgabe 2.3

Die Temperatur in der Kabine wird für eine Lackierung mithilfe von S20 auf 20∘C20^\circ\text{C} eingestellt. Die nachfolgende Trocknung erfolgt in der Kabine bei einer Temperatur von 50∘C50^\circ\text{C}. Der OP2 hat eine Verstärkung von 1 und invertiert sein Eingangssignal (das Vorzeichen kehrt sich um).

Ermitteln Sie jeweils die Ausgangsspannung am Operationsverstärker OP2 und weisen Sie nach, dass sich dabei die Ausgangsspannung des OP2 um ΔU≈2,4 V\Delta U \approx 2{,}4\text{ V} ändert.

Hinweise: Die Messbrücke ist abgeglichen. Wenn Sie den Widerstand R4R_4 in Aufgabe 2.1 nicht ermittelt haben, ist mit R4=22 kΩR_4 = 22\text{ k}\Omega weiterzurechnen.

20∘C20^\circ\text{C}:

50∘C50^\circ\text{C}:

ΔU\Delta U:

Teilaufgabe 2.4

Erklären Sie die Funktionsweise des Operationsverstärkers OP3 in der Gesamtschaltung mit seiner Beschaltung R6, R7 und R8.

Aufgabe Vorschlag B - 2.5 - Transistor als Schalter · Transistor als Schalter

Sensorschaltung zur Temperatursteuerung (Material 2)

Die Kabine des Lackierautomaten ist mit zwei gleichen Temperatursensoren ausgerüstet, um die Temperatur während des Lackierens zu überwachen. Ein Temperatursensor R3 ist in der Nähe des Heizgebläses installiert, der zweite Sensor R5 befindet sich weiter entfernt in der Kabine. Sobald das Heizsystem in Betrieb geht, erreicht der Sensor R3 schneller die gewünschte Temperatur als der weiter entfernte Sensor R5. Die Summe der beiden Sensorsignale liefert die Information, dass die Kabine vollständig auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt ist (Material 2).

http://www.farnell.com/datasheets/1503771.pdf (abgerufen am 25.2.2021)

https://www.onsemi.com/pdf/datasheet/bc447-d.pdf (abgerufen am 25.2.2021)

Dimensionieren Sie den Basis-Spannungsteiler RvR_v und RqR_q so, dass der Transistor BC447 ein Relais mit einer Spulenleistung von 2,6 W2{,}6\text{ W} sicher schalten kann.

Hinweise: Der Operationsverstärker OP3 hat eine Ausgangsspannung von 22 V22\text{ V}. Die Sättigungsspannung UCEsatU_{\text{CEsat}} ist zu vernachlässigen und die Stromverstärkung ist hFE=100h_{\text{FE}} = 100. Das Querstromverhältnis ist mit q=5q = 5 und der Übersteuerungsfaktor mit u¨=2\ddot{u} = 2 zu wählen.

ICI_C:

RqR_q:

RvR_v:

Aufgabe Vorschlag B - 3 - SPS-Programme und Zuordnungstab… · SPS-Programme: Zuordnungstabelle und Funktionsplan

Material 3

Wenn die Anlage eingeschaltet wird und die Kabinentür offen ist (S6_o betätigt), läuft nach Betätigen des Start-Tasters S2 das Förderband einwärts und befördert ein Werkstück in die Lackierkabine bis der Näherungssensor S5_i die richtige Position mit 0-Signal meldet. Nun bleibt das Förderband stehen und die Kabinentür schließt. Der Endlagentaster S7_u signalisiert, dass die Tür geschlossen ist. Nach einer Wartezeit von drei Sekunden fängt die Lackiereinheit an zu rotieren, nach weiteren drei Sekunden Verzögerung öffnet das Ventil Y1 und Lack wird durch die Düsen gesprüht. Der Lackiervorgang dauert fünf Sekunden, dann schließt Y1 und die Rotation der Lackiereinheit wird abgeschaltet. Nach fünf weiteren Sekunden fährt die Kabinentür auf bis zur Betätigung des Endlagentasters S6_o. Schließlich fährt das Förderband das lackierte Werkstück aus der Kabine bis der Näherungssensor S4_a aktiviert wird.

Die Kontrolllampe H1 signalisiert, dass die Anlage eingeschaltet ist.

Die Kontrolllampe H2 signalisiert den Lackiervorgang.

Logische Zuordnung:

Die Taster S0_Ein und S2_Start sind Schließer, alle anderen Signalgeber sind Öffner.

Die Steuerung eines Lackierzyklus erfolgt mithilfe einer SPS (Material 3). Die Programmierung erfolgt mittels der Funktionsbausteinsprache (FBS) oder eines Funktionsplans (FUP).

3.1

Erfassen Sie alle Eingangs- und Ausgangssignale gemäß dem Technologieschema und der Funktionsbeschreibung in einer Zuordnungstabelle (Bezeichnung, Adresse/Operand, Typ, Kommentar).

3.2

In Abbildung 3.2 ist ein Ausschnitt einer Schrittkette als GRAFCET-Ablaufplan dargestellt. Die Schritte sind aufsteigend nummeriert, so dass der gezeigte Ausschnitt auf den Schritt 5 folgt und mit Schritt 9 fortgesetzt wird.

Setzen Sie die Schrittkette in ein Steuerungsprogramm in der Funktionsbausteinsprache um und stellen Sie die zugehörigen Netzwerke inklusive der Befehlsausgabe dar.

Aufgabe Vorschlag B - 3.3 - GRAFCET-Ablaufpläne · GRAFCET-Ablaufpläne

Material 3

Wenn die Anlage eingeschaltet wird und die Kabinentür offen ist (S6_o betätigt), läuft nach Betätigen des Start-Tasters S2 das Förderband einwärts und befördert ein Werkstück in die Lackierkabine bis der Näherungssensor S5_i die richtige Position mit 0-Signal meldet. Nun bleibt das Förderband stehen und die Kabinentür schließt. Der Endlagentaster S7_u signalisiert, dass die Tür geschlossen ist. Nach einer Wartezeit von drei Sekunden fängt die Lackiereinheit an zu rotieren, nach weiteren drei Sekunden Verzögerung öffnet das Ventil Y1 und Lack wird durch die Düsen gesprüht. Der Lackiervorgang dauert fünf Sekunden, dann schließt Y1 und die Rotation der Lackiereinheit wird abgeschaltet. Nach fünf weiteren Sekunden fährt die Kabinentür auf bis zur Betätigung des Endlagentasters S6_o. Schließlich fährt das Förderband das lackierte Werkstück aus der Kabine bis der Näherungssensor S4_a aktiviert wird.

Die Kontrolllampe H1 signalisiert, dass die Anlage eingeschaltet ist.

Die Kontrolllampe H2 signalisiert den Lackiervorgang.

Logische Zuordnung:

Die Taster S0_Ein und S2_Start sind Schließer, alle anderen Signalgeber sind Öffner.

3.3

Entwerfen Sie für das in Abbildung 3.1 dargestellte Technologieschema mit Funktionsbeschreibung den vollständigen GRAFCET-Ablaufplan und stellen Sie diesen dar.

Hinweis: Der in Abbildung 3.2 dargestellte Ausschnitt der Schrittkette soll Bestandteil Ihres Ablaufplans sein.

Aufgabe Vorschlag C - 1.1 - Getriebeberechnung · Getriebeberechnung: Übersetzung, Drehmoment, Leistung

Kaffeeautomat

Ein Kaffeeautomat ist eine Kaffeemaschine, die nach der Espresso-Methode diverse Kaffeevarianten produzieren kann.

Der Kaffeeautomat besteht aus einem Mahlwerk, einem Heißwasserbereiter (Durchlauferhitzer / Thermoblock), einer Pumpe sowie einer Brühgruppe mit Antrieb. Je nach Hersteller ist die Brühgruppe dauerhaft im Gerät installiert oder kann zu Reinigungs- und Wartungszwecken aus dem Gerät entnommen werden. Eine Bedieneinheit steuert die Einrichtungen zur Heißwasserbereitung und zum Milchaufschäumen. Ferner erlaubt sie die Einstellung von Tassengröße, Brühtemperatur, Wasserhärte (zur Festlegung der Entkalkungszyklen) und ggf. Pulvermenge (Stärke des Kaffees).

Das Mahlwerk zerkleinert die Bohnen direkt vor dem Brühvorgang. Die meisten Kaffeeautomaten bieten die Möglichkeit der exakten Einstellung des Mahlgrades, wodurch die Intensität des Kaffees individuell bestimmt werden kann. Die Bohnen werden im Mahlwerk zuerst grob gestückelt und gelangen anschließend in engere Bereiche, in denen sie immer weiter bis hin zum gewünschten Mahlgrad verarbeitet werden. Moderne Kaffeeautomaten besitzen Kegel- oder Scheibenmahlwerke aus Keramik oder gehärtetem Stahl.

Durch den Brühvorgang, der bei einem Kaffeeautomaten in der Regel bei weniger als 30 Sekunden für eine Tasse Kaffee liegt, werden durch einen Druck von ca. 7,5–9 bar mehr ätherische Öle und Aromen freigesetzt, jedoch durch die kurze Brühdauer weniger Koffein, Gerbsäuren und Bitterstoffe. Das macht den Kaffee bekömmlicher und aromatischer.

Material 1: Kegelmahlwerk – Funktionsweise

Kegelmahlwerke sind streng genommen eine spezielle Form der Scheibenmahlwerke. Anstatt zweier Scheiben kommen hier Kegel zum Einsatz, ein „positiver“ (der untere Teil, auch Mahl-Kegel genannt) und ein „negatives“ Gegenstück (der obere Teil, auch Mahl-Kragen genannt) (Abbildung 1.1 – Kegelmahlwerk). Die Kaffeebohnen werden über dem feststehenden Einfülltrichter und der drehenden Einzugsschnecke dem Mahlwerk und somit den Mahl-Schneiden zugeführt. Dabei verringert sich der Abstand zwischen den Flächen. (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Dadurch, dass das Mahlgut (= Kaffeebohnen) nach unten hin abgeführt wird, muss jede Kaffeebohne die engste Stelle passieren, wodurch ein sehr gleichmäßiges Mahlbild entsteht. Da hier nicht nur die Fliehkraft, sondern auch die Schwerkraft eine Rolle spielen, kann das Kegelmahlwerk auch mit geringen Drehzahlen arbeiten. Der Mahlgrad lässt sich in den meisten Fällen durch Distanzscheiben oder Stellschrauben einstellen.

Antrieb

Der Antrieb des abgebildeten Kegelmahlwerks erfolgt über einen Getriebe-Elektromotor, dem ein einstufiges Planetenradgetriebe nachgeschaltet ist. In diesem Planetengetriebe überträgt der Getriebe-Elektromotor über das Sonnenrad die Bewegung zu den Planeten und diese rollen sich dann im feststehenden Hohlrad ab. Die Planetenräder sind mittels Lagerbolzen am Planetenträger (= Tragkörper) montiert, der das Drehmoment an den Mahlkegel überträgt (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Technische Daten

Abgegebene Getriebe-Elektromotorleistung:

P2M=520 WP_{2\mathrm{M}} = 520\text{ W}

Drehfrequenz des Elektromotors:

n1=4126 min−1n_1 = 4126\text{ min}^{-1}

Übersetzungsverhältnis der integrierten Elektromotor-Getriebestufe:

i1=2,5:1i_1 = 2{,}5: 1

Wirkungsgrad des Getriebe-Elektromotors:

η1=98 %\eta_1 = 98\,\%

Wirkungsgrad Planetenradgetriebestufe:

η2=86 %\eta_2 = 86\,\%

Zähnezahlen Sonnenrad:

zS1=20z_{\mathrm{S}1} = 20

Zähnezahlen Hohlrad:

zH1=90z_{\mathrm{H}1} = 90

1 Kegelmahlwerk (Material 1)

1.1 Ermitteln Sie das Gesamtübersetzungsverhältnis der kompletten Antriebseinheit des Kegelmahlwerks (Abbildung 1.1 bis 1.3).

Berechnen Sie weiterhin das vom Planetenradgetriebe abgegebene Drehmoment M2GM_{2\mathrm{G}} sowie die abgegebene Leistung P2GP_{2\mathrm{G}}.

Erläutern Sie die Besonderheiten bzw. Eigenschaften eines Planetenradgetriebes. [11 BE]

a)

b)

c)

d)

e)

Aufgabe Vorschlag C - 1 - Welle-Nabe-Verbindungen und Kup… · Welle-Nabe-Verbindungen und Kupplungen

Kaffeeautomat

Ein Kaffeeautomat ist eine Kaffeemaschine, die nach der Espresso-Methode diverse Kaffeevarianten produzieren kann.

Der Kaffeeautomat besteht aus einem Mahlwerk, einem Heißwasserbereiter (Durchlauferhitzer / Thermoblock), einer Pumpe sowie einer Brühgruppe mit Antrieb. Je nach Hersteller ist die Brühgruppe dauerhaft im Gerät installiert oder kann zu Reinigungs- und Wartungszwecken aus dem Gerät entnommen werden. Eine Bedieneinheit steuert die Einrichtungen zur Heißwasserbereitung und zum Milchaufschäumen. Ferner erlaubt sie die Einstellung von Tassengröße, Brühtemperatur, Wasserhärte (zur Festlegung der Entkalkungszyklen) und ggf. Pulvermenge (Stärke des Kaffees).

Das Mahlwerk zerkleinert die Bohnen direkt vor dem Brühvorgang. Die meisten Kaffeeautomaten bieten die Möglichkeit der exakten Einstellung des Mahlgrades, wodurch die Intensität des Kaffees individuell bestimmt werden kann. Die Bohnen werden im Mahlwerk zuerst grob gestückelt und gelangen anschließend in engere Bereiche, in denen sie immer weiter bis hin zum gewünschten Mahlgrad verarbeitet werden. Moderne Kaffeeautomaten besitzen Kegel- oder Scheibenmahlwerke aus Keramik oder gehärtetem Stahl.

Durch den Brühvorgang, der bei einem Kaffeeautomaten in der Regel bei weniger als 30 Sekunden für eine Tasse Kaffee liegt, werden durch einen Druck von ca. 7,5–9 bar mehr ätherische Öle und Aromen freigesetzt, jedoch durch die kurze Brühdauer weniger Koffein, Gerbsäuren und Bitterstoffe. Das macht den Kaffee bekömmlicher und aromatischer.

Material 1: Kegelmahlwerk – Funktionsweise

Kegelmahlwerke sind streng genommen eine spezielle Form der Scheibenmahlwerke. Anstatt zweier Scheiben kommen hier Kegel zum Einsatz, ein „positiver“ (der untere Teil, auch Mahl-Kegel genannt) und ein „negatives“ Gegenstück (der obere Teil, auch Mahl-Kragen genannt) (Abbildung 1.1 – Kegelmahlwerk). Die Kaffeebohnen werden über dem feststehenden Einfülltrichter und der drehenden Einzugsschnecke dem Mahlwerk und somit den Mahl-Schneiden zugeführt. Dabei verringert sich der Abstand zwischen den Flächen. (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Dadurch, dass das Mahlgut (= Kaffeebohnen) nach unten hin abgeführt wird, muss jede Kaffeebohne die engste Stelle passieren, wodurch ein sehr gleichmäßiges Mahlbild entsteht. Da hier nicht nur die Fliehkraft, sondern auch die Schwerkraft eine Rolle spielen, kann das Kegelmahlwerk auch mit geringen Drehzahlen arbeiten. Der Mahlgrad lässt sich in den meisten Fällen durch Distanzscheiben oder Stellschrauben einstellen.

Antrieb

Der Antrieb des abgebildeten Kegelmahlwerks erfolgt über einen Getriebe-Elektromotor, dem ein einstufiges Planetenradgetriebe nachgeschaltet ist. In diesem Planetengetriebe überträgt der Getriebe-Elektromotor über das Sonnenrad die Bewegung zu den Planeten und diese rollen sich dann im feststehenden Hohlrad ab. Die Planetenräder sind mittels Lagerbolzen am Planetenträger (= Tragkörper) montiert, der das Drehmoment an den Mahlkegel überträgt (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Technische Daten

Abgegebene Getriebe-Elektromotorleistung:

P2M=520 WP_{2\mathrm{M}} = 520\text{ W}

Drehfrequenz des Elektromotors:

n1=4126 min−1n_1 = 4126\text{ min}^{-1}

Übersetzungsverhältnis der integrierten Elektromotor-Getriebestufe:

i1=2,5:1i_1 = 2{,}5: 1

Wirkungsgrad des Getriebe-Elektromotors:

η1=98 %\eta_1 = 98\,\%

Wirkungsgrad Planetenradgetriebestufe:

η2=86 %\eta_2 = 86\,\%

Zähnezahlen Sonnenrad:

zS1=20z_{\mathrm{S}1} = 20

Zähnezahlen Hohlrad:

zH1=90z_{\mathrm{H}1} = 90

1.2

Die Antriebswelle des Planetenradgetriebes besteht aus einer Stahllegierung mit τtSch=155 N/mm2\tau_{\text{tSch}} = 155\,\text{N/mm}^2. Es ist anzunehmen, dass die Abtriebswelle nur auf Torsion beansprucht wird.

Dimensionieren Sie bei einer geforderten 3,5-fachen Sicherheit den Durchmesser der Antriebswelle.

Hinweise: Verwenden Sie als Wellenprofil eine Vollwelle. Wenn Sie das Planetenradgetriebe-Abtriebsdrehmoment M2GM_{2\text{G}} in Aufgabe 1.1 nicht ermittelt haben, ist mit M2G=12 NmM_{2\text{G}} = 12\,\text{Nm} weiterzurechnen.

1.4

Im Mahlwerk kann es durch die unterschiedlichen Formen der Kaffeebohnen zum Verklemmen kommen. Für den Fall, dass der eingebaute, elektronische Motorschutzschalter defekt ist, wurde eine selbsttätig drehmomentschaltende Sicherheitskupplung zwischen Mahl-Kegel und Tragkörper eingebaut (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile – Schnittdarstellung).

Nennen Sie die verwendete Kupplung und erörtern Sie die Funktionsweise.

Aufgabe Vorschlag C - 1.3 - Zahnräder und Verzahnungsarten · Zahnräder: Geometrie und Verzahnungsarten

Kaffeeautomat

Ein Kaffeeautomat ist eine Kaffeemaschine, die nach der Espresso-Methode diverse Kaffeevarianten produzieren kann.

Der Kaffeeautomat besteht aus einem Mahlwerk, einem Heißwasserbereiter (Durchlauferhitzer / Thermoblock), einer Pumpe sowie einer Brühgruppe mit Antrieb. Je nach Hersteller ist die Brühgruppe dauerhaft im Gerät installiert oder kann zu Reinigungs- und Wartungszwecken aus dem Gerät entnommen werden. Eine Bedieneinheit steuert die Einrichtungen zur Heißwasserbereitung und zum Milchaufschäumen. Ferner erlaubt sie die Einstellung von Tassengröße, Brühtemperatur, Wasserhärte (zur Festlegung der Entkalkungszyklen) und ggf. Pulvermenge (Stärke des Kaffees).

Das Mahlwerk zerkleinert die Bohnen direkt vor dem Brühvorgang. Die meisten Kaffeeautomaten bieten die Möglichkeit der exakten Einstellung des Mahlgrades, wodurch die Intensität des Kaffees individuell bestimmt werden kann. Die Bohnen werden im Mahlwerk zuerst grob gestückelt und gelangen anschließend in engere Bereiche, in denen sie immer weiter bis hin zum gewünschten Mahlgrad verarbeitet werden. Moderne Kaffeeautomaten besitzen Kegel- oder Scheibenmahlwerke aus Keramik oder gehärtetem Stahl.

Durch den Brühvorgang, der bei einem Kaffeeautomaten in der Regel bei weniger als 30 Sekunden für eine Tasse Kaffee liegt, werden durch einen Druck von ca. 7,5–9 bar mehr ätherische Öle und Aromen freigesetzt, jedoch durch die kurze Brühdauer weniger Koffein, Gerbsäuren und Bitterstoffe. Das macht den Kaffee bekömmlicher und aromatischer.

Material 1: Kegelmahlwerk – Funktionsweise

Kegelmahlwerke sind streng genommen eine spezielle Form der Scheibenmahlwerke. Anstatt zweier Scheiben kommen hier Kegel zum Einsatz, ein „positiver“ (der untere Teil, auch Mahl-Kegel genannt) und ein „negatives“ Gegenstück (der obere Teil, auch Mahl-Kragen genannt) (Abbildung 1.1 – Kegelmahlwerk). Die Kaffeebohnen werden über dem feststehenden Einfülltrichter und der drehenden Einzugsschnecke dem Mahlwerk und somit den Mahl-Schneiden zugeführt. Dabei verringert sich der Abstand zwischen den Flächen. (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Dadurch, dass das Mahlgut (= Kaffeebohnen) nach unten hin abgeführt wird, muss jede Kaffeebohne die engste Stelle passieren, wodurch ein sehr gleichmäßiges Mahlbild entsteht. Da hier nicht nur die Fliehkraft, sondern auch die Schwerkraft eine Rolle spielen, kann das Kegelmahlwerk auch mit geringen Drehzahlen arbeiten. Der Mahlgrad lässt sich in den meisten Fällen durch Distanzscheiben oder Stellschrauben einstellen.

Antrieb

Der Antrieb des abgebildeten Kegelmahlwerks erfolgt über einen Getriebe-Elektromotor, dem ein einstufiges Planetenradgetriebe nachgeschaltet ist. In diesem Planetengetriebe überträgt der Getriebe-Elektromotor über das Sonnenrad die Bewegung zu den Planeten und diese rollen sich dann im feststehenden Hohlrad ab. Die Planetenräder sind mittels Lagerbolzen am Planetenträger (= Tragkörper) montiert, der das Drehmoment an den Mahlkegel überträgt (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Technische Daten

Abgegebene Getriebe-Elektromotorleistung:

P2M=520 WP_{2\mathrm{M}} = 520\text{ W}

Drehfrequenz des Elektromotors:

n1=4126 min−1n_1 = 4126\text{ min}^{-1}

Übersetzungsverhältnis der integrierten Elektromotor-Getriebestufe:

i1=2,5:1i_1 = 2{,}5: 1

Wirkungsgrad des Getriebe-Elektromotors:

η1=98 %\eta_1 = 98\,\%

Wirkungsgrad Planetenradgetriebestufe:

η2=86 %\eta_2 = 86\,\%

Zähnezahlen Sonnenrad:

zS1=20z_{\mathrm{S}1} = 20

Zähnezahlen Hohlrad:

zH1=90z_{\mathrm{H}1} = 90

1.3

Das Sonnenrad des Planetenradgetriebes ist defekt und muss ausgetauscht werden. Von dem Sonnenrad sind nur noch die Zähnezahl (zs1=20z_{\text{s1}} = 20) und der Fußkreisdurchmesser (dsf1=22,083 mmd_{\text{sf1}} = 22{,}083\,\text{mm}) bekannt.

Dimensionieren Sie für das Sonnenrad die fehlenden Zahnradgrößen: Teilkreis- und Kopfkreisdurchmesser, Modul und Teilung.

Hinweis: Verwenden Sie für das Kopfspiel den Standardwert (c=0,167⋅mc = 0{,}167 \cdot m).

Aufgabe Vorschlag C - 1.5 - Lagerungen und Schmierung · Lagerungen und Schmierung

Kaffeeautomat

Ein Kaffeeautomat ist eine Kaffeemaschine, die nach der Espresso-Methode diverse Kaffeevarianten produzieren kann.

Der Kaffeeautomat besteht aus einem Mahlwerk, einem Heißwasserbereiter (Durchlauferhitzer / Thermoblock), einer Pumpe sowie einer Brühgruppe mit Antrieb. Je nach Hersteller ist die Brühgruppe dauerhaft im Gerät installiert oder kann zu Reinigungs- und Wartungszwecken aus dem Gerät entnommen werden. Eine Bedieneinheit steuert die Einrichtungen zur Heißwasserbereitung und zum Milchaufschäumen. Ferner erlaubt sie die Einstellung von Tassengröße, Brühtemperatur, Wasserhärte (zur Festlegung der Entkalkungszyklen) und ggf. Pulvermenge (Stärke des Kaffees).

Das Mahlwerk zerkleinert die Bohnen direkt vor dem Brühvorgang. Die meisten Kaffeeautomaten bieten die Möglichkeit der exakten Einstellung des Mahlgrades, wodurch die Intensität des Kaffees individuell bestimmt werden kann. Die Bohnen werden im Mahlwerk zuerst grob gestückelt und gelangen anschließend in engere Bereiche, in denen sie immer weiter bis hin zum gewünschten Mahlgrad verarbeitet werden. Moderne Kaffeeautomaten besitzen Kegel- oder Scheibenmahlwerke aus Keramik oder gehärtetem Stahl.

Durch den Brühvorgang, der bei einem Kaffeeautomaten in der Regel bei weniger als 30 Sekunden für eine Tasse Kaffee liegt, werden durch einen Druck von ca. 7,5–9 bar mehr ätherische Öle und Aromen freigesetzt, jedoch durch die kurze Brühdauer weniger Koffein, Gerbsäuren und Bitterstoffe. Das macht den Kaffee bekömmlicher und aromatischer.

Material 1: Kegelmahlwerk – Funktionsweise

Kegelmahlwerke sind streng genommen eine spezielle Form der Scheibenmahlwerke. Anstatt zweier Scheiben kommen hier Kegel zum Einsatz, ein „positiver“ (der untere Teil, auch Mahl-Kegel genannt) und ein „negatives“ Gegenstück (der obere Teil, auch Mahl-Kragen genannt) (Abbildung 1.1 – Kegelmahlwerk). Die Kaffeebohnen werden über dem feststehenden Einfülltrichter und der drehenden Einzugsschnecke dem Mahlwerk und somit den Mahl-Schneiden zugeführt. Dabei verringert sich der Abstand zwischen den Flächen. (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Dadurch, dass das Mahlgut (= Kaffeebohnen) nach unten hin abgeführt wird, muss jede Kaffeebohne die engste Stelle passieren, wodurch ein sehr gleichmäßiges Mahlbild entsteht. Da hier nicht nur die Fliehkraft, sondern auch die Schwerkraft eine Rolle spielen, kann das Kegelmahlwerk auch mit geringen Drehzahlen arbeiten. Der Mahlgrad lässt sich in den meisten Fällen durch Distanzscheiben oder Stellschrauben einstellen.

Antrieb

Der Antrieb des abgebildeten Kegelmahlwerks erfolgt über einen Getriebe-Elektromotor, dem ein einstufiges Planetenradgetriebe nachgeschaltet ist. In diesem Planetengetriebe überträgt der Getriebe-Elektromotor über das Sonnenrad die Bewegung zu den Planeten und diese rollen sich dann im feststehenden Hohlrad ab. Die Planetenräder sind mittels Lagerbolzen am Planetenträger (= Tragkörper) montiert, der das Drehmoment an den Mahlkegel überträgt (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile).

Technische Daten

Abgegebene Getriebe-Elektromotorleistung:

P2M=520 WP_{2\mathrm{M}} = 520\text{ W}

Drehfrequenz des Elektromotors:

n1=4126 min−1n_1 = 4126\text{ min}^{-1}

Übersetzungsverhältnis der integrierten Elektromotor-Getriebestufe:

i1=2,5:1i_1 = 2{,}5: 1

Wirkungsgrad des Getriebe-Elektromotors:

η1=98 %\eta_1 = 98\,\%

Wirkungsgrad Planetenradgetriebestufe:

η2=86 %\eta_2 = 86\,\%

Zähnezahlen Sonnenrad:

zS1=20z_{\mathrm{S}1} = 20

Zähnezahlen Hohlrad:

zH1=90z_{\mathrm{H}1} = 90

1.5

Die Lagerung des Mahlwerks erfolgt über einen „Kugelring“, der zwischen Tragkörper und Gehäuse (Abbildung 1.2 – Kegelmahlwerk, Einzelteile) sitzt.

Stellen Sie je drei Vor- und Nachteile einer Wälzlagerung gegenüber einer Gleitlagerung dar.

Aufgabe Vorschlag C - 2.1 - Sensorschaltungen und Grundsc… · Sensorschaltungen, Messbrücken und Grundschaltungen

Material 2

Um das optimale Aroma des Kaffees zu erreichen, kann die Brühtemperatur vorgewählt werden. Zum Einstellen der Brühtemperatur wird die in Material 2 dargestellte Schaltung zum Schalten der Heizelemente im Kessel des Kaffeeautomaten verwendet. Die Operationsverstärker (OP) haben eine Versorgungsspannung von 24 V und werden als ideal betrachtet.

Abbildung 2.2: Datenblattauszug des PTC-Widerstands

Pt 1000: Temperature / resistor table

°C · 0 · 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 0

-80 · 683,25 · 687,27 · 691,29 · 695,3 · 699,31 · 703,32 · 707,33 · 711,34 · 715,34 · 719,34 · 723,35

-70 · 723,35 · 727,35 · 731,34 · 735,34 · 739,34 · 743,33 · 747,32 · 751,32 · 755,3 · 759,29 · 763,28

-60 · 763,28 · 767,26 · 771,25 · 775,23 · 779,21 · 783,19 · 787,17 · 791,14 · 795,12 · 799,09 · 803,06

-50 · 803,06 · 807,03 · 811 · 814,97 · 818,94 · 822,9 · 826,87 · 830,83 · 834,79 · 838,75 · 842,71

-40 · 842,71 · 846,66 · 850,62 · 854,57 · 858,53 · 862,48 · 866,43 · 870,38 · 874,33 · 878,27 · 882,22

-30 · 882,22 · 886,16 · 890,1 · 894,04 · 897,99 · 901,92 · 905,86 · 909,8 · 913,73 · 917,67 · 921,6

-20 · 921,6 · 925,53 · 929,46 · 933,39 · 937,32 · 941,24 · 945,17 · 949,09 · 953,02 · 956,94 · 960,86

-10 · 960,86 · 964,78 · 968,7 · 972,61 · 976,53 · 980,44 · 984,36 · 988,27 · 992,18 · 996,09 · 1000

0 · 1000 · 1003,9 · 1007,8 · 1011,7 · 1015,6 · 1019,5 · 1023,4 · 1027,3 · 1031,2 · 1035,1 · 1039

10 · 1039 · 1042,9 · 1046,8 · 1050,7 · 1054,6 · 1058,5 · 1062,4 · 1066,3 · 1070,2 · 1074 · 1077,9

20 · 1077,9 · 1081,8 · 1085,7 · 1089,6 · 1093,5 · 1097,3 · 1101,2 · 1105,1 · 1109 · 1112,9 · 1116,7

30 · 1116,7 · 1120,6 · 1124,5 · 1128,3 · 1132,2 · 1136,1 · 1140 · 1143,8 · 1147,7 · 1151,5 · 1155,4

40 · 1155,4 · 1159,3 · 1163,1 · 1167 · 1170,8 · 1174,7 · 1178,6 · 1182,4 · 1186,3 · 1190,1 · 1194

50 · 1194 · 1197,8 · 1201,7 · 1205,5 · 1209,4 · 1213,2 · 1217,1 · 1220,9 · 1224,7 · 1228,6 · 1232,4

60 · 1232,4 · 1236,3 · 1240,1 · 1243,9 · 1247,8 · 1251,6 · 1255,4 · 1259,3 · 1263,1 · 1266,9 · 1270,8

70 · 1270,8 · 1274,6 · 1278,4 · 1282,2 · 1286,1 · 1289,9 · 1293,7 · 1297,5 · 1301,3 · 1305,2 · 1309

80 · 1309 · 1312,8 · 1316,6 · 1320,4 · 1324,2 · 1328 · 1331,8 · 1335,7 · 1339,5 · 1343,3 · 1347,1

90 · 1347,1 · 1350,9 · 1354,7 · 1358,5 · 1362,3 · 1366,1 · 1369,9 · 1373,7 · 1377,5 · 1381,3 · 1385,1

100 · 1385,1 · 1388,8 · 1392,6 · 1396,4 · 1400,2 · 1404 · 1407,8 · 1411,6 · 1415,4 · 1419,1 · 1422,9

110 · 1422,9 · 1426,7 · 1430,5 · 1434,3 · 1438 · 1441,8 · 1445,6 · 1449,4 · 1453,1 · 1456,9 · 1460,7

http://www.solarhotusa.com/products/controls/files/Resistor-table-Pt1000.pdf (abgerufen am 24.09.2021).

2 Um das optimale Aroma des Kaffees zu erreichen, kann die Brühtemperatur vorgewählt werden. Zum Einstellen der Brühtemperatur wird die in Material 2 dargestellte Schaltung zum Schalten der Heizelemente im Kessel des Kaffeeautomaten verwendet. Die Operationsverstärker (OP) haben eine Versorgungsspannung von 24 V24\,\text{V} und werden als ideal betrachtet.

2.1

Ein Pt1000 Temperatursensor (Abbildung 2.2) erfasst in der Schaltung (Abbildung 2.1) die Temperatur des Wassers im Kessel. Der Strom durch den Temperatursensor darf aufgrund der möglichen Eigenerwärmung des Sensors einen Wert von I=0,3 mAI = 0{,}3\,\text{mA} bei 25 ∘C25\,^\circ\text{C} nicht überschreiten. Berechnen Sie den nötigen Widerstand R1R_1 und für einen Brühtemperaturbereich von 90 ∘C90\,^\circ\text{C} bis 100 ∘C100\,^\circ\text{C} den Spannungsbereich ΔU\Delta U am positiven Eingang des OP1. [8 BE]

Aufgabe Vorschlag C - 2 - Operationsverstärkerschaltungen · Operationsverstärkerschaltungen

Material 2

Um das optimale Aroma des Kaffees zu erreichen, kann die Brühtemperatur vorgewählt werden. Zum Einstellen der Brühtemperatur wird die in Material 2 dargestellte Schaltung zum Schalten der Heizelemente im Kessel des Kaffeeautomaten verwendet. Die Operationsverstärker (OP) haben eine Versorgungsspannung von 24 V und werden als ideal betrachtet.

Abbildung 2.2: Datenblattauszug des PTC-Widerstands

Pt 1000: Temperature / resistor table

°C · 0 · 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 0

-80 · 683,25 · 687,27 · 691,29 · 695,3 · 699,31 · 703,32 · 707,33 · 711,34 · 715,34 · 719,34 · 723,35

-70 · 723,35 · 727,35 · 731,34 · 735,34 · 739,34 · 743,33 · 747,32 · 751,32 · 755,3 · 759,29 · 763,28

-60 · 763,28 · 767,26 · 771,25 · 775,23 · 779,21 · 783,19 · 787,17 · 791,14 · 795,12 · 799,09 · 803,06

-50 · 803,06 · 807,03 · 811 · 814,97 · 818,94 · 822,9 · 826,87 · 830,83 · 834,79 · 838,75 · 842,71

-40 · 842,71 · 846,66 · 850,62 · 854,57 · 858,53 · 862,48 · 866,43 · 870,38 · 874,33 · 878,27 · 882,22

-30 · 882,22 · 886,16 · 890,1 · 894,04 · 897,99 · 901,92 · 905,86 · 909,8 · 913,73 · 917,67 · 921,6

-20 · 921,6 · 925,53 · 929,46 · 933,39 · 937,32 · 941,24 · 945,17 · 949,09 · 953,02 · 956,94 · 960,86

-10 · 960,86 · 964,78 · 968,7 · 972,61 · 976,53 · 980,44 · 984,36 · 988,27 · 992,18 · 996,09 · 1000

0 · 1000 · 1003,9 · 1007,8 · 1011,7 · 1015,6 · 1019,5 · 1023,4 · 1027,3 · 1031,2 · 1035,1 · 1039

10 · 1039 · 1042,9 · 1046,8 · 1050,7 · 1054,6 · 1058,5 · 1062,4 · 1066,3 · 1070,2 · 1074 · 1077,9

20 · 1077,9 · 1081,8 · 1085,7 · 1089,6 · 1093,5 · 1097,3 · 1101,2 · 1105,1 · 1109 · 1112,9 · 1116,7

30 · 1116,7 · 1120,6 · 1124,5 · 1128,3 · 1132,2 · 1136,1 · 1140 · 1143,8 · 1147,7 · 1151,5 · 1155,4

40 · 1155,4 · 1159,3 · 1163,1 · 1167 · 1170,8 · 1174,7 · 1178,6 · 1182,4 · 1186,3 · 1190,1 · 1194

50 · 1194 · 1197,8 · 1201,7 · 1205,5 · 1209,4 · 1213,2 · 1217,1 · 1220,9 · 1224,7 · 1228,6 · 1232,4

60 · 1232,4 · 1236,3 · 1240,1 · 1243,9 · 1247,8 · 1251,6 · 1255,4 · 1259,3 · 1263,1 · 1266,9 · 1270,8

70 · 1270,8 · 1274,6 · 1278,4 · 1282,2 · 1286,1 · 1289,9 · 1293,7 · 1297,5 · 1301,3 · 1305,2 · 1309

80 · 1309 · 1312,8 · 1316,6 · 1320,4 · 1324,2 · 1328 · 1331,8 · 1335,7 · 1339,5 · 1343,3 · 1347,1

90 · 1347,1 · 1350,9 · 1354,7 · 1358,5 · 1362,3 · 1366,1 · 1369,9 · 1373,7 · 1377,5 · 1381,3 · 1385,1

100 · 1385,1 · 1388,8 · 1392,6 · 1396,4 · 1400,2 · 1404 · 1407,8 · 1411,6 · 1415,4 · 1419,1 · 1422,9

110 · 1422,9 · 1426,7 · 1430,5 · 1434,3 · 1438 · 1441,8 · 1445,6 · 1449,4 · 1453,1 · 1456,9 · 1460,7

http://www.solarhotusa.com/products/controls/files/Resistor-table-Pt1000.pdf (abgerufen am 24.09.2021).

2.2

Bestimmen Sie das Widerstandsverhältnis ReRq\frac{R_e}{R_q}, wenn am Ausgang des OP1 für den Brühtemperaturbereich von 90 °C bis 100 °C eine maximale Spannung von 12 V anliegen darf. [4 BE]

2.3

Erklären Sie die Funktionsweise des Schaltungsteils mit OP2 und den Widerständen R5 bis R7 in der Gesamtfunktion der Schaltung.

Hinweis: Die maximale Ausgangsspannung des OP2 beträgt 22 V. [4 BE]

Aufgabe Vorschlag C - 2 - Transistor als Schalter · Transistor als Schalter

Material 2

Um das optimale Aroma des Kaffees zu erreichen, kann die Brühtemperatur vorgewählt werden. Zum Einstellen der Brühtemperatur wird die in Material 2 dargestellte Schaltung zum Schalten der Heizelemente im Kessel des Kaffeeautomaten verwendet. Die Operationsverstärker (OP) haben eine Versorgungsspannung von 24 V und werden als ideal betrachtet.

Abbildung 2.2: Datenblattauszug des PTC-Widerstands

Pt 1000: Temperature / resistor table

°C · 0 · 1 · 2 · 3 · 4 · 5 · 6 · 7 · 8 · 9 · 0

-80 · 683,25 · 687,27 · 691,29 · 695,3 · 699,31 · 703,32 · 707,33 · 711,34 · 715,34 · 719,34 · 723,35

-70 · 723,35 · 727,35 · 731,34 · 735,34 · 739,34 · 743,33 · 747,32 · 751,32 · 755,3 · 759,29 · 763,28

-60 · 763,28 · 767,26 · 771,25 · 775,23 · 779,21 · 783,19 · 787,17 · 791,14 · 795,12 · 799,09 · 803,06

-50 · 803,06 · 807,03 · 811 · 814,97 · 818,94 · 822,9 · 826,87 · 830,83 · 834,79 · 838,75 · 842,71

-40 · 842,71 · 846,66 · 850,62 · 854,57 · 858,53 · 862,48 · 866,43 · 870,38 · 874,33 · 878,27 · 882,22

-30 · 882,22 · 886,16 · 890,1 · 894,04 · 897,99 · 901,92 · 905,86 · 909,8 · 913,73 · 917,67 · 921,6

-20 · 921,6 · 925,53 · 929,46 · 933,39 · 937,32 · 941,24 · 945,17 · 949,09 · 953,02 · 956,94 · 960,86

-10 · 960,86 · 964,78 · 968,7 · 972,61 · 976,53 · 980,44 · 984,36 · 988,27 · 992,18 · 996,09 · 1000

0 · 1000 · 1003,9 · 1007,8 · 1011,7 · 1015,6 · 1019,5 · 1023,4 · 1027,3 · 1031,2 · 1035,1 · 1039

10 · 1039 · 1042,9 · 1046,8 · 1050,7 · 1054,6 · 1058,5 · 1062,4 · 1066,3 · 1070,2 · 1074 · 1077,9

20 · 1077,9 · 1081,8 · 1085,7 · 1089,6 · 1093,5 · 1097,3 · 1101,2 · 1105,1 · 1109 · 1112,9 · 1116,7

30 · 1116,7 · 1120,6 · 1124,5 · 1128,3 · 1132,2 · 1136,1 · 1140 · 1143,8 · 1147,7 · 1151,5 · 1155,4

40 · 1155,4 · 1159,3 · 1163,1 · 1167 · 1170,8 · 1174,7 · 1178,6 · 1182,4 · 1186,3 · 1190,1 · 1194

50 · 1194 · 1197,8 · 1201,7 · 1205,5 · 1209,4 · 1213,2 · 1217,1 · 1220,9 · 1224,7 · 1228,6 · 1232,4

60 · 1232,4 · 1236,3 · 1240,1 · 1243,9 · 1247,8 · 1251,6 · 1255,4 · 1259,3 · 1263,1 · 1266,9 · 1270,8

70 · 1270,8 · 1274,6 · 1278,4 · 1282,2 · 1286,1 · 1289,9 · 1293,7 · 1297,5 · 1301,3 · 1305,2 · 1309

80 · 1309 · 1312,8 · 1316,6 · 1320,4 · 1324,2 · 1328 · 1331,8 · 1335,7 · 1339,5 · 1343,3 · 1347,1

90 · 1347,1 · 1350,9 · 1354,7 · 1358,5 · 1362,3 · 1366,1 · 1369,9 · 1373,7 · 1377,5 · 1381,3 · 1385,1

100 · 1385,1 · 1388,8 · 1392,6 · 1396,4 · 1400,2 · 1404 · 1407,8 · 1411,6 · 1415,4 · 1419,1 · 1422,9

110 · 1422,9 · 1426,7 · 1430,5 · 1434,3 · 1438 · 1441,8 · 1445,6 · 1449,4 · 1453,1 · 1456,9 · 1460,7

http://www.solarhotusa.com/products/controls/files/Resistor-table-Pt1000.pdf (abgerufen am 24.09.2021).

2.4

Dimensionieren Sie den Basisspannungsteiler R8R_8, R9R_9 so, dass der Transistor (Abbildung 2.3) das Relais der Heizelemente sicher schaltet.

Hinweise: Der Spulenwiderstand des Relais beträgt 600 Ω\Omega. Der Übersteuerungsfaktor des Transistors soll u¨=3\ddot{u} = 3 betragen und das Querstromverhältnis des Basisspannungsteilers ist q=5q = 5. [10 BE]

2.5

In der Schaltung fehlt ein Bauteil, um den Transistor beim Schalten des Relais zu schützen. Zeichnen Sie das Bauteil in die Schaltung ein und erklären Sie die damit erreichte Schutzfunktion. [4 BE]

Aufgabe Vorschlag C - 3 - SPS-Programme und Funktionsplan · SPS-Programme: Zuordnungstabelle und Funktionsplan

Material 3

Hinweis: Das Kaffeepulver fällt während des Mahlvorgangs aus dem Mahlwerk (J) in den Siebträger (K). Dieser muss dann von Hand unter dem Brühkopf (L) eingesetzt werden.

Kaffee-Zubereitung

Brühvorgang:

Nach Betätigung des POWER-Schalters wird der Thermoblock eingeschaltet und die Pumpe pumpt drei Sekunden lang Wasser aus dem Wassertank in den Thermoblock, um es dort zu erhitzen. Sobald die Brühtemperatur erreicht ist (Temperatursensor B1 liefert 1-Signal), leuchten die Tasten „Einfache Tasse“ (F) und „Doppelte Tasse“ (G) und signalisieren dadurch die Bereitschaft.

Nun wird der mit Kaffeepulver gefüllte Siebträger unter dem Brühkopf eingesetzt und mit Betätigung einer der beiden Tasten „Einfache Tasse“ (F) oder „Doppelte Tasse“ (G) der Brühvorgang gestartet. Bei geschlossenem Auslassventil (1-Signal), werden die Pumpe eingeschaltet und der Druck aufgebaut. Nach vier Sekunden öffnet das Auslassventil und das heiße Wasser wird in den Siebträger gepumpt. Wurde „Einfache Tasse“ gewählt, leuchtet die Taste „Einfache Tasse“ (F) und der Pumpvorgang dauert 15 Sekunden, bei „Doppelte Tasse“ hingegen leuchtet die entsprechende Taste und der Pumpvorgang dauert 30 Sekunden.

Wird nun der Taster „Weiterer Kaffee“ (E) betätigt und ist die Brühtemperatur erreicht, kann eine weitere Tasse Kaffee aufgebrüht werden.

Mahlvorgang:

Während das Wasser erhitzt wird, können bereits Kaffeebohnen gemahlen werden. Dazu muss der Siebträger in die Halterung unter dem Mahlwerk gesetzt werden. Der Taster B2 wird dadurch aktiviert (1-Signal) und das Mahlwerk in Gang gesetzt. Wenn der Bitmerker M_SD (vgl. Abbildung 3.2) gesetzt ist, endet der Mahlvorgang nach 10 Sekunden, anderenfalls nach 5 Sekunden.

3.1 Funktionsweise des Netzwerks zur Umschaltung der Kaffeepulvermenge

Erklären Sie die Funktionsweise des in Abbildung 3.3 gezeigten Netzwerks zur Umschaltung der gewünschten Kaffeepulvermenge. [6 BE]

3.1

3.3 Umsetzung in Funktionsbausteinsprache (FUP/FBS)

Setzen Sie die in Abbildung 3.4 dargestellten Abläufe „Mahlvorgang“ und „Heizung“ in ein Steuerungsprogramm in der Funktionsbausteinsprache um und stellen Sie die zugehörigen Netzwerke inklusive der Befehlsausgabe dar. [10 BE]

3.3

Aufgabe Vorschlag C - 3.2 - GRAFCET-Ablaufpläne · GRAFCET-Ablaufpläne

Material 3

Hinweis: Das Kaffeepulver fällt während des Mahlvorgangs aus dem Mahlwerk (J) in den Siebträger (K). Dieser muss dann von Hand unter dem Brühkopf (L) eingesetzt werden.

Kaffee-Zubereitung

Brühvorgang:

Nach Betätigung des POWER-Schalters wird der Thermoblock eingeschaltet und die Pumpe pumpt drei Sekunden lang Wasser aus dem Wassertank in den Thermoblock, um es dort zu erhitzen. Sobald die Brühtemperatur erreicht ist (Temperatursensor B1 liefert 1-Signal), leuchten die Tasten „Einfache Tasse“ (F) und „Doppelte Tasse“ (G) und signalisieren dadurch die Bereitschaft.

Nun wird der mit Kaffeepulver gefüllte Siebträger unter dem Brühkopf eingesetzt und mit Betätigung einer der beiden Tasten „Einfache Tasse“ (F) oder „Doppelte Tasse“ (G) der Brühvorgang gestartet. Bei geschlossenem Auslassventil (1-Signal), werden die Pumpe eingeschaltet und der Druck aufgebaut. Nach vier Sekunden öffnet das Auslassventil und das heiße Wasser wird in den Siebträger gepumpt. Wurde „Einfache Tasse“ gewählt, leuchtet die Taste „Einfache Tasse“ (F) und der Pumpvorgang dauert 15 Sekunden, bei „Doppelte Tasse“ hingegen leuchtet die entsprechende Taste und der Pumpvorgang dauert 30 Sekunden.

Wird nun der Taster „Weiterer Kaffee“ (E) betätigt und ist die Brühtemperatur erreicht, kann eine weitere Tasse Kaffee aufgebrüht werden.

Mahlvorgang:

Während das Wasser erhitzt wird, können bereits Kaffeebohnen gemahlen werden. Dazu muss der Siebträger in die Halterung unter dem Mahlwerk gesetzt werden. Der Taster B2 wird dadurch aktiviert (1-Signal) und das Mahlwerk in Gang gesetzt. Wenn der Bitmerker M_SD (vgl. Abbildung 3.2) gesetzt ist, endet der Mahlvorgang nach 10 Sekunden, anderenfalls nach 5 Sekunden.

3.2 GRAFCET-Ablaufplan für den Brühvorgang

In Abbildung 3.4 ist der Beginn einer Schrittkette als GRAFCET-Ablaufplan dargestellt. Entwickeln Sie gemäß der Funktionsbeschreibung in Abbildung 3.1 die Fortsetzung des GRAFCET ausschließlich für den Brühvorgang der Kaffeezubereitung und stellen Sie die entsprechenden Schritte dar. [14 BE]

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