Todos los exámenes de Selectividad 2023 de todas las comunidades

Examen de Alemán PAU Madrid 2023 · Ordinaria (2ª lengua) Coincidencias

Examen de Alemán de Selectividad de Madrid (PAU/EvAU) 2023, Ordinaria (2ª lengua) Coincidencias (junio): 5 problemas con solución. Temas: Leseverständnis.

Temas del examen: Leseverständnis · Grammatik · Schriftlicher Ausdruck

Ejercicio A1 · Leseverständnis

TEXT A

Sind acht Milliarden Menschen für die Erde zu viel?

Seit dem 15. November 2022 leben mehr als acht Milliarden Menschen auf unserer Erde. „Das Wachstum der Weltbevölkerung ist eine Erfolgsgeschichte“, sind sich die Experten einig. Doch dieser Erfolg hat seinen Preis: Jeder zusätzliche Mensch verbraucht Ressourcen unseres Planeten – und die sind nicht unendlich. Ein aktueller Bericht der UNO nennt das Bevölkerungswachstum als eine der Hauptursachen für Umweltprobleme und schädliche Emissionen.

Die westlichen Industriestaaten verbrauchen pro Kopf am meisten Ressourcen. Die ärmeren Entwicklungsländer in Afrika und in Teilen Asiens sind nur für einen geringen Teil der weltweiten Emissionen und des Verbrauchs von Ressourcen verantwortlich. Würden heute alle Menschen der Erde so leben wie die Menschen in den USA, wären mindestens fünf Erden notwendig, um sie zu ernähren.

„Die Ressourcen haben wir, doch müssen wir sie richtig verteilen“, meint Sylvia Lorek, Professorin für Konsumökonomie an der Universität Helsinki. Darum müssten wir unsere derzeitigen Konsumformen ändern, besonders im Globalen Norden. „Wir leben schon lange über unsere Verhältnisse “, so Lorek, „wir haben zu lernen, wie man mit weniger Konsum gut leben kann.“ In den letzten Jahren hat Lorek erforscht, wie Menschen lernen können, „mit weniger gut zu leben“ – ohne auf ihre Lebensqualität zu verzichten. Dabei konzentrierte sie sich auf drei Bereiche, die für den größten Teil der Emissionen und des Energieverbrauchs verantwortlich sind: wie wir essen, wie wir wohnen und wie wir uns bewegen.

Ihre Empfehlungen: weniger Konsum tierischer Produkte und mehr pflanzliche Ernährung; weniger Flugreisen und motorisierter Individualverkehr. Auch müssten unsere Städte anders strukturiert werden. Man sollte ökologischere Gebäude planen und Alternativen zu Einfamilienhäusern und Ein-Personen-Haushalten finden, denn diese benötigen mehr Raum und mehr Energie und führen zu höheren Emissionen als Mehrfamilienhäuser.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

das Wachstum – etwas wächst, wird größer oder mehr

die Ressource – in der Natur existierende Produktionsmittel

über unsere Verhältnisse leben – wenn man mehr verbraucht oder ausgibt, als man hat

A1. Frage: Sind 8 Milliarden Menschen für die Erde zu viel? Was kann man dem Text zufolge tun, um die Umwelt zu schützen? Kann man dies tun, ohne an Lebensqualität zu verlieren? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

Ejercicio A2 · Leseverständnis

TEXT A

Sind acht Milliarden Menschen für die Erde zu viel?

Seit dem 15. November 2022 leben mehr als acht Milliarden Menschen auf unserer Erde. „Das Wachstum der Weltbevölkerung ist eine Erfolgsgeschichte“, sind sich die Experten einig. Doch dieser Erfolg hat seinen Preis: Jeder zusätzliche Mensch verbraucht Ressourcen unseres Planeten – und die sind nicht unendlich. Ein aktueller Bericht der UNO nennt das Bevölkerungswachstum als eine der Hauptursachen für Umweltprobleme und schädliche Emissionen.

Die westlichen Industriestaaten verbrauchen pro Kopf am meisten Ressourcen. Die ärmeren Entwicklungsländer in Afrika und in Teilen Asiens sind nur für einen geringen Teil der weltweiten Emissionen und des Verbrauchs von Ressourcen verantwortlich. Würden heute alle Menschen der Erde so leben wie die Menschen in den USA, wären mindestens fünf Erden notwendig, um sie zu ernähren.

„Die Ressourcen haben wir, doch müssen wir sie richtig verteilen“, meint Sylvia Lorek, Professorin für Konsumökonomie an der Universität Helsinki. Darum müssten wir unsere derzeitigen Konsumformen ändern, besonders im Globalen Norden. „Wir leben schon lange über unsere Verhältnisse “, so Lorek, „wir haben zu lernen, wie man mit weniger Konsum gut leben kann.“ In den letzten Jahren hat Lorek erforscht, wie Menschen lernen können, „mit weniger gut zu leben“ – ohne auf ihre Lebensqualität zu verzichten. Dabei konzentrierte sie sich auf drei Bereiche, die für den größten Teil der Emissionen und des Energieverbrauchs verantwortlich sind: wie wir essen, wie wir wohnen und wie wir uns bewegen.

Ihre Empfehlungen: weniger Konsum tierischer Produkte und mehr pflanzliche Ernährung; weniger Flugreisen und motorisierter Individualverkehr. Auch müssten unsere Städte anders strukturiert werden. Man sollte ökologischere Gebäude planen und Alternativen zu Einfamilienhäusern und Ein-Personen-Haushalten finden, denn diese benötigen mehr Raum und mehr Energie und führen zu höheren Emissionen als Mehrfamilienhäuser.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

das Wachstum – etwas wächst, wird größer oder mehr

die Ressource – in der Natur existierende Produktionsmittel

über unsere Verhältnisse leben – wenn man mehr verbraucht oder ausgibt, als man hat

A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

Aussage

Richtig

Falsch

Ejercicio A3 · Leseverständnis

TEXT A

Sind acht Milliarden Menschen für die Erde zu viel?

Seit dem 15. November 2022 leben mehr als acht Milliarden Menschen auf unserer Erde. „Das Wachstum der Weltbevölkerung ist eine Erfolgsgeschichte“, sind sich die Experten einig. Doch dieser Erfolg hat seinen Preis: Jeder zusätzliche Mensch verbraucht Ressourcen unseres Planeten – und die sind nicht unendlich. Ein aktueller Bericht der UNO nennt das Bevölkerungswachstum als eine der Hauptursachen für Umweltprobleme und schädliche Emissionen.

Die westlichen Industriestaaten verbrauchen pro Kopf am meisten Ressourcen. Die ärmeren Entwicklungsländer in Afrika und in Teilen Asiens sind nur für einen geringen Teil der weltweiten Emissionen und des Verbrauchs von Ressourcen verantwortlich. Würden heute alle Menschen der Erde so leben wie die Menschen in den USA, wären mindestens fünf Erden notwendig, um sie zu ernähren.

„Die Ressourcen haben wir, doch müssen wir sie richtig verteilen“, meint Sylvia Lorek, Professorin für Konsumökonomie an der Universität Helsinki. Darum müssten wir unsere derzeitigen Konsumformen ändern, besonders im Globalen Norden. „Wir leben schon lange über unsere Verhältnisse “, so Lorek, „wir haben zu lernen, wie man mit weniger Konsum gut leben kann.“ In den letzten Jahren hat Lorek erforscht, wie Menschen lernen können, „mit weniger gut zu leben“ – ohne auf ihre Lebensqualität zu verzichten. Dabei konzentrierte sie sich auf drei Bereiche, die für den größten Teil der Emissionen und des Energieverbrauchs verantwortlich sind: wie wir essen, wie wir wohnen und wie wir uns bewegen.

Ihre Empfehlungen: weniger Konsum tierischer Produkte und mehr pflanzliche Ernährung; weniger Flugreisen und motorisierter Individualverkehr. Auch müssten unsere Städte anders strukturiert werden. Man sollte ökologischere Gebäude planen und Alternativen zu Einfamilienhäusern und Ein-Personen-Haushalten finden, denn diese benötigen mehr Raum und mehr Energie und führen zu höheren Emissionen als Mehrfamilienhäuser.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

das Wachstum – etwas wächst, wird größer oder mehr

die Ressource – in der Natur existierende Produktionsmittel

über unsere Verhältnisse leben – wenn man mehr verbraucht oder ausgibt, als man hat

A3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.

Synonyme

1.

2.

Antonyme

3.

4.

Ejercicio A4 · Grammatik

A4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

.

Ejercicio A5 · Schriftlicher Ausdruck

TEXT A

Sind acht Milliarden Menschen für die Erde zu viel?

Seit dem 15. November 2022 leben mehr als acht Milliarden Menschen auf unserer Erde. „Das Wachstum der Weltbevölkerung ist eine Erfolgsgeschichte“, sind sich die Experten einig. Doch dieser Erfolg hat seinen Preis: Jeder zusätzliche Mensch verbraucht Ressourcen unseres Planeten – und die sind nicht unendlich. Ein aktueller Bericht der UNO nennt das Bevölkerungswachstum als eine der Hauptursachen für Umweltprobleme und schädliche Emissionen.

Die westlichen Industriestaaten verbrauchen pro Kopf am meisten Ressourcen. Die ärmeren Entwicklungsländer in Afrika und in Teilen Asiens sind nur für einen geringen Teil der weltweiten Emissionen und des Verbrauchs von Ressourcen verantwortlich. Würden heute alle Menschen der Erde so leben wie die Menschen in den USA, wären mindestens fünf Erden notwendig, um sie zu ernähren.

„Die Ressourcen haben wir, doch müssen wir sie richtig verteilen“, meint Sylvia Lorek, Professorin für Konsumökonomie an der Universität Helsinki. Darum müssten wir unsere derzeitigen Konsumformen ändern, besonders im Globalen Norden. „Wir leben schon lange über unsere Verhältnisse “, so Lorek, „wir haben zu lernen, wie man mit weniger Konsum gut leben kann.“ In den letzten Jahren hat Lorek erforscht, wie Menschen lernen können, „mit weniger gut zu leben“ – ohne auf ihre Lebensqualität zu verzichten. Dabei konzentrierte sie sich auf drei Bereiche, die für den größten Teil der Emissionen und des Energieverbrauchs verantwortlich sind: wie wir essen, wie wir wohnen und wie wir uns bewegen.

Ihre Empfehlungen: weniger Konsum tierischer Produkte und mehr pflanzliche Ernährung; weniger Flugreisen und motorisierter Individualverkehr. Auch müssten unsere Städte anders strukturiert werden. Man sollte ökologischere Gebäude planen und Alternativen zu Einfamilienhäusern und Ein-Personen-Haushalten finden, denn diese benötigen mehr Raum und mehr Energie und führen zu höheren Emissionen als Mehrfamilienhäuser.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

das Wachstum – etwas wächst, wird größer oder mehr

die Ressource – in der Natur existierende Produktionsmittel

über unsere Verhältnisse leben – wenn man mehr verbraucht oder ausgibt, als man hat

A5. Frage: Glauben Sie, dass die Umwelt eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit ist? Was kann man machen, um unsere Erde vor einer Klimakatastrophe zu schützen? Wären Sie bereit, der Umwelt zuliebe auf einen gewissen Lebensstandard zu verzichten? Was würden Sie dafür tun? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

Ejercicio B1 · Leseverständnis

TEXT B

Klimawandel: Wie verhindert man Waldbrände?

Waldbrände in Europa, Australien und den USA, die kaum noch unter Kontrolle zu bringen sind, sind klare Indikatoren für den Klimawandel. Wie lassen sich solche Feuer in Zeiten globaler Erwärmung begrenzen? Große Waldbrände sind in der Erdgeschichte nichts Neues. Doch jetzt treten häufig Feuerherde auf, die heißer und länger brennen als bisher und sich schnell in unkontrollierbare Brände entwickeln. Grund dafür ist der Klimawandel. Und solange die Menschheit durch das Verbrennen fossiler Stoffe die Erderwärmung intensiviert, wird das wahrscheinlich auch so bleiben.

Die moderne Feuerbekämpfung muss sich an eine sich erwärmende Welt anpassen – und dafür gibt es verschiedene Strategien, die hier im Folgenden vorgestellt werden sollen. Kontrollierte oder „angeordnete“ Feuer in den kühleren Monaten sind eine Lösung. Sie sorgen dafür, dass weniger Anzündholz vorhanden ist, welches sich im Sommer zu Riesenfeuern entwickeln könnte. In von Waldbränden geplagten Ländern wie den USA, Australien, Spanien, Portugal, Kanada und Südafrika hat man damit seit Jahrzehnten bereits gute Erfahrungen gemacht.

Heutzutage ist die Strategie nicht ungefährlich. Der Klimawandel selbst erhöht die Risiken bei dieser Methode, und jetzt soll die Strategie erstmal nicht mehr geändert werden. Wenn es aber doch zu Mega-Feuern kommt, hilft moderne Technologie. Satelliten der NASA helfen schon jetzt Feuerwehrleuten weltweit dabei, zu sehen, in welche Richtung Großbrände sich bewegen. In letzter Zeit werden dafür häufiger auch Drohnen eingesetzt.

Ein anderer Weg, um in Zukunft Waldbrände zu verhindern, ist Bäume zu pflanzen, und zwar nicht solche Arten, die in der jeweiligen Klimazone heimisch sind, sondern solche, die in einem wärmeren Klima wachsen. Sie müssen dürreresistenter sein, um für die Zukunft in Zeiten des Klimawandels fit zu sein. Bäume, die sich an das Klima anpassen können, das in einigen Jahrzehnten dominieren wird.

Quelle: www.dw.de (adaptiert)

Glossar

der Waldbrand – ein Feuer im Wald

die Feuerherde – der Ort, an dem ein größeres Feuer beginnt und sich ausbreitet

heimisch – zum Land oder zur Heimat gehören

dürreresistent – eine Pflanze, die nicht stirbt, auch wenn es lange nicht regnet

B1. Frage: Was erzählt der Text über Waldbrände? Was könnte man in Zukunft machen, um Waldbrände zu vermeiden? Wie kann die Technologie dabei helfen? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

Ejercicio B2 · Leseverständnis

TEXT B

Klimawandel: Wie verhindert man Waldbrände?

Waldbrände in Europa, Australien und den USA, die kaum noch unter Kontrolle zu bringen sind, sind klare Indikatoren für den Klimawandel. Wie lassen sich solche Feuer in Zeiten globaler Erwärmung begrenzen? Große Waldbrände sind in der Erdgeschichte nichts Neues. Doch jetzt treten häufig Feuerherde auf, die heißer und länger brennen als bisher und sich schnell in unkontrollierbare Brände entwickeln. Grund dafür ist der Klimawandel. Und solange die Menschheit durch das Verbrennen fossiler Stoffe die Erderwärmung intensiviert, wird das wahrscheinlich auch so bleiben.

Die moderne Feuerbekämpfung muss sich an eine sich erwärmende Welt anpassen – und dafür gibt es verschiedene Strategien, die hier im Folgenden vorgestellt werden sollen. Kontrollierte oder „angeordnete“ Feuer in den kühleren Monaten sind eine Lösung. Sie sorgen dafür, dass weniger Anzündholz vorhanden ist, welches sich im Sommer zu Riesenfeuern entwickeln könnte. In von Waldbränden geplagten Ländern wie den USA, Australien, Spanien, Portugal, Kanada und Südafrika hat man damit seit Jahrzehnten bereits gute Erfahrungen gemacht.

Heutzutage ist die Strategie nicht ungefährlich. Der Klimawandel selbst erhöht die Risiken bei dieser Methode, und jetzt soll die Strategie erstmal nicht mehr geändert werden. Wenn es aber doch zu Mega-Feuern kommt, hilft moderne Technologie. Satelliten der NASA helfen schon jetzt Feuerwehrleuten weltweit dabei, zu sehen, in welche Richtung Großbrände sich bewegen. In letzter Zeit werden dafür häufiger auch Drohnen eingesetzt.

Ein anderer Weg, um in Zukunft Waldbrände zu verhindern, ist Bäume zu pflanzen, und zwar nicht solche Arten, die in der jeweiligen Klimazone heimisch sind, sondern solche, die in einem wärmeren Klima wachsen. Sie müssen dürreresistenter sein, um für die Zukunft in Zeiten des Klimawandels fit zu sein. Bäume, die sich an das Klima anpassen können, das in einigen Jahrzehnten dominieren wird.

Quelle: www.dw.de (adaptiert)

Glossar

der Waldbrand – ein Feuer im Wald

die Feuerherde – der Ort, an dem ein größeres Feuer beginnt und sich ausbreitet

heimisch – zum Land oder zur Heimat gehören

dürreresistent – eine Pflanze, die nicht stirbt, auch wenn es lange nicht regnet

B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

Aussage · Richtig · Falsch

Ejercicio B3 · Leseverständnis

TEXT B

Klimawandel: Wie verhindert man Waldbrände?

Waldbrände in Europa, Australien und den USA, die kaum noch unter Kontrolle zu bringen sind, sind klare Indikatoren für den Klimawandel. Wie lassen sich solche Feuer in Zeiten globaler Erwärmung begrenzen? Große Waldbrände sind in der Erdgeschichte nichts Neues. Doch jetzt treten häufig Feuerherde auf, die heißer und länger brennen als bisher und sich schnell in unkontrollierbare Brände entwickeln. Grund dafür ist der Klimawandel. Und solange die Menschheit durch das Verbrennen fossiler Stoffe die Erderwärmung intensiviert, wird das wahrscheinlich auch so bleiben.

Die moderne Feuerbekämpfung muss sich an eine sich erwärmende Welt anpassen – und dafür gibt es verschiedene Strategien, die hier im Folgenden vorgestellt werden sollen. Kontrollierte oder „angeordnete“ Feuer in den kühleren Monaten sind eine Lösung. Sie sorgen dafür, dass weniger Anzündholz vorhanden ist, welches sich im Sommer zu Riesenfeuern entwickeln könnte. In von Waldbränden geplagten Ländern wie den USA, Australien, Spanien, Portugal, Kanada und Südafrika hat man damit seit Jahrzehnten bereits gute Erfahrungen gemacht.

Heutzutage ist die Strategie nicht ungefährlich. Der Klimawandel selbst erhöht die Risiken bei dieser Methode, und jetzt soll die Strategie erstmal nicht mehr geändert werden. Wenn es aber doch zu Mega-Feuern kommt, hilft moderne Technologie. Satelliten der NASA helfen schon jetzt Feuerwehrleuten weltweit dabei, zu sehen, in welche Richtung Großbrände sich bewegen. In letzter Zeit werden dafür häufiger auch Drohnen eingesetzt.

Ein anderer Weg, um in Zukunft Waldbrände zu verhindern, ist Bäume zu pflanzen, und zwar nicht solche Arten, die in der jeweiligen Klimazone heimisch sind, sondern solche, die in einem wärmeren Klima wachsen. Sie müssen dürreresistenter sein, um für die Zukunft in Zeiten des Klimawandels fit zu sein. Bäume, die sich an das Klima anpassen können, das in einigen Jahrzehnten dominieren wird.

Quelle: www.dw.de (adaptiert)

Glossar

der Waldbrand – ein Feuer im Wald

die Feuerherde – der Ort, an dem ein größeres Feuer beginnt und sich ausbreitet

heimisch – zum Land oder zur Heimat gehören

dürreresistent – eine Pflanze, die nicht stirbt, auch wenn es lange nicht regnet

B3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.

Synonyme

1.

2.

Antonyme

3.

4.

Ejercicio B4 · Grammatik

B4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

.

Ejercicio B5 · Schriftlicher Ausdruck

TEXT B

Klimawandel: Wie verhindert man Waldbrände?

Waldbrände in Europa, Australien und den USA, die kaum noch unter Kontrolle zu bringen sind, sind klare Indikatoren für den Klimawandel. Wie lassen sich solche Feuer in Zeiten globaler Erwärmung begrenzen? Große Waldbrände sind in der Erdgeschichte nichts Neues. Doch jetzt treten häufig Feuerherde auf, die heißer und länger brennen als bisher und sich schnell in unkontrollierbare Brände entwickeln. Grund dafür ist der Klimawandel. Und solange die Menschheit durch das Verbrennen fossiler Stoffe die Erderwärmung intensiviert, wird das wahrscheinlich auch so bleiben.

Die moderne Feuerbekämpfung muss sich an eine sich erwärmende Welt anpassen – und dafür gibt es verschiedene Strategien, die hier im Folgenden vorgestellt werden sollen. Kontrollierte oder „angeordnete“ Feuer in den kühleren Monaten sind eine Lösung. Sie sorgen dafür, dass weniger Anzündholz vorhanden ist, welches sich im Sommer zu Riesenfeuern entwickeln könnte. In von Waldbränden geplagten Ländern wie den USA, Australien, Spanien, Portugal, Kanada und Südafrika hat man damit seit Jahrzehnten bereits gute Erfahrungen gemacht.

Heutzutage ist die Strategie nicht ungefährlich. Der Klimawandel selbst erhöht die Risiken bei dieser Methode, und jetzt soll die Strategie erstmal nicht mehr geändert werden. Wenn es aber doch zu Mega-Feuern kommt, hilft moderne Technologie. Satelliten der NASA helfen schon jetzt Feuerwehrleuten weltweit dabei, zu sehen, in welche Richtung Großbrände sich bewegen. In letzter Zeit werden dafür häufiger auch Drohnen eingesetzt.

Ein anderer Weg, um in Zukunft Waldbrände zu verhindern, ist Bäume zu pflanzen, und zwar nicht solche Arten, die in der jeweiligen Klimazone heimisch sind, sondern solche, die in einem wärmeren Klima wachsen. Sie müssen dürreresistenter sein, um für die Zukunft in Zeiten des Klimawandels fit zu sein. Bäume, die sich an das Klima anpassen können, das in einigen Jahrzehnten dominieren wird.

Quelle: www.dw.de (adaptiert)

Glossar

der Waldbrand – ein Feuer im Wald

die Feuerherde – der Ort, an dem ein größeres Feuer beginnt und sich ausbreitet

heimisch – zum Land oder zur Heimat gehören

dürreresistent – eine Pflanze, die nicht stirbt, auch wenn es lange nicht regnet

B5. Frage: Haben Sie schon von Waldbränden in Ihrem Land gehört oder gelesen? Wann passieren sie und warum? Was kann der Mensch tun, damit es weniger Waldbrände gibt? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

También puedes estudiar por temas

Practica un tema con ejercicios de los exámenes de todos los años, mezclados.

Ver los 3 temas

Otras convocatorias de 2023

Extraordinaria (2ª lengua) Coincidencias (2023) · Ordinaria (2ª lengua) (2023) · Modelo (2023)