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Examen de Alemán PAU Madrid 2023 · Ordinaria (2ª lengua)

Examen de Alemán de Selectividad de Madrid (PAU/EvAU) 2023, Ordinaria (2ª lengua) (junio): 5 problemas con solución. Temas: Leseverständnis y Grammatik.

Temas del examen: Leseverständnis · Grammatik · Schriftlicher Ausdruck

Ejercicio A1 · Leseverständnis

TEXT A

Wie das soziale Netzwerk Facebook den Tagesablauf bestimmt

Gerade ein paar Stunden war Jonas alt, als sein Vater ihm ein Online-Profil bei Facebook eingerichtet hat. Jonas sollte von Anfang an in Facebook sein. Alle sollten sehen können, wie er die ersten Schritte in seinem Leben geht. Jetzt ist er „on“ wie eine Milliarde anderer Nutzer weltweit. Es ist unwahrscheinlich, dass er sich später einmal ein Leben ohne Facebook vorstellen kann. Was fasziniert Menschen so an diesem sozialen Netzwerk?

Lea, 19, schaltet morgens als erstes den Computer an und schaut, was es Neues gibt, manchmal schreibt sie auch gleich etwas in den Chat. So geht das den ganzen Tag, meist nebenbei. Facebook gehört einfach zu ihrem Leben dazu.

Maik, 15, trifft sich meist im Chat mit seinen Freunden. Nur noch selten geht er zu ihnen nach Hause, er trifft sich nur ab und zu mit seinen Freunden. Als sie neulich zusammen waren, wollten sie mit einem Schulkameraden den Besuch eines Rockkonzerts planen. Sie haben ihn gesucht: online, per Handy usw. Nach zwei Stunden ist ihnen eingefallen, dass er ja im selben Haus wohnt und sie einfach bei ihm klingeln könnten.

Sind das Ausnahmen? Eher nicht. Jugendliche lieben den Austausch, auch wenn er manchmal banal ist. „Chatten ist besser als telefonieren oder simsen “, sagt Leonie, 14. Sie sieht, wer gerade „on“ ist, kann etwas schreiben, muss aber nicht.

Psychologen warnen vor den Konsequenzen. Besonders Jugendliche brauchen das Alleinsein, um erwachsen zu werden. Ohne die Eltern mit dem Zug zur Oma fahren, in ein fremdes Viertel gehen, sich ein bisschen verloren fühlen und das dann aushalten, das ist gut für das Selbstbewusstsein. Aber wie soll das gehen, wenn man jederzeit, wenn auch nur im Netz, mit seinen Freunden in Kontakt ist? Ist ein Leben ohne soziale Netzwerke im Internet noch möglich?

Quelle: Sicher! B1+ (adaptiert)

Glossar

simsen – jemandem etwas (z.B. eine Nachricht) per SMS mit dem Handy mitteilen

(etwas) aushalten – etwas (z.B. eine unangenehme Situation) ertragen

das Selbstbewusstsein – das Bewusstsein seiner selbst, das positive Wertgefühl einer Person oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext

A1. Frage: Dem Text zufolge kann die dauerhafte Nutzung sozialer Netzwerke viele Konsequenzen für Jugendliche haben. Vor welchen Gefahren warnen Psychologen? Was sind die Vor- und Nachteile von sozialen Netzwerken? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

Ejercicio A2 · Leseverständnis

TEXT A

Wie das soziale Netzwerk Facebook den Tagesablauf bestimmt

Gerade ein paar Stunden war Jonas alt, als sein Vater ihm ein Online-Profil bei Facebook eingerichtet hat. Jonas sollte von Anfang an in Facebook sein. Alle sollten sehen können, wie er die ersten Schritte in seinem Leben geht. Jetzt ist er „on“ wie eine Milliarde anderer Nutzer weltweit. Es ist unwahrscheinlich, dass er sich später einmal ein Leben ohne Facebook vorstellen kann. Was fasziniert Menschen so an diesem sozialen Netzwerk?

Lea, 19, schaltet morgens als erstes den Computer an und schaut, was es Neues gibt, manchmal schreibt sie auch gleich etwas in den Chat. So geht das den ganzen Tag, meist nebenbei. Facebook gehört einfach zu ihrem Leben dazu.

Maik, 15, trifft sich meist im Chat mit seinen Freunden. Nur noch selten geht er zu ihnen nach Hause, er trifft sich nur ab und zu mit seinen Freunden. Als sie neulich zusammen waren, wollten sie mit einem Schulkameraden den Besuch eines Rockkonzerts planen. Sie haben ihn gesucht: online, per Handy usw. Nach zwei Stunden ist ihnen eingefallen, dass er ja im selben Haus wohnt und sie einfach bei ihm klingeln könnten.

Sind das Ausnahmen? Eher nicht. Jugendliche lieben den Austausch, auch wenn er manchmal banal ist. „Chatten ist besser als telefonieren oder simsen “, sagt Leonie, 14. Sie sieht, wer gerade „on“ ist, kann etwas schreiben, muss aber nicht.

Psychologen warnen vor den Konsequenzen. Besonders Jugendliche brauchen das Alleinsein, um erwachsen zu werden. Ohne die Eltern mit dem Zug zur Oma fahren, in ein fremdes Viertel gehen, sich ein bisschen verloren fühlen und das dann aushalten, das ist gut für das Selbstbewusstsein. Aber wie soll das gehen, wenn man jederzeit, wenn auch nur im Netz, mit seinen Freunden in Kontakt ist? Ist ein Leben ohne soziale Netzwerke im Internet noch möglich?

Quelle: Sicher! B1+ (adaptiert)

Glossar

simsen – jemandem etwas (z.B. eine Nachricht) per SMS mit dem Handy mitteilen

(etwas) aushalten – etwas (z.B. eine unangenehme Situation) ertragen

das Selbstbewusstsein – das Bewusstsein seiner selbst, das positive Wertgefühl einer Person oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext

A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

Aussage

Richtig

Falsch

Ejercicio A3 · Leseverständnis

TEXT A

Wie das soziale Netzwerk Facebook den Tagesablauf bestimmt

Gerade ein paar Stunden war Jonas alt, als sein Vater ihm ein Online-Profil bei Facebook eingerichtet hat. Jonas sollte von Anfang an in Facebook sein. Alle sollten sehen können, wie er die ersten Schritte in seinem Leben geht. Jetzt ist er „on“ wie eine Milliarde anderer Nutzer weltweit. Es ist unwahrscheinlich, dass er sich später einmal ein Leben ohne Facebook vorstellen kann. Was fasziniert Menschen so an diesem sozialen Netzwerk?

Lea, 19, schaltet morgens als erstes den Computer an und schaut, was es Neues gibt, manchmal schreibt sie auch gleich etwas in den Chat. So geht das den ganzen Tag, meist nebenbei. Facebook gehört einfach zu ihrem Leben dazu.

Maik, 15, trifft sich meist im Chat mit seinen Freunden. Nur noch selten geht er zu ihnen nach Hause, er trifft sich nur ab und zu mit seinen Freunden. Als sie neulich zusammen waren, wollten sie mit einem Schulkameraden den Besuch eines Rockkonzerts planen. Sie haben ihn gesucht: online, per Handy usw. Nach zwei Stunden ist ihnen eingefallen, dass er ja im selben Haus wohnt und sie einfach bei ihm klingeln könnten.

Sind das Ausnahmen? Eher nicht. Jugendliche lieben den Austausch, auch wenn er manchmal banal ist. „Chatten ist besser als telefonieren oder simsen “, sagt Leonie, 14. Sie sieht, wer gerade „on“ ist, kann etwas schreiben, muss aber nicht.

Psychologen warnen vor den Konsequenzen. Besonders Jugendliche brauchen das Alleinsein, um erwachsen zu werden. Ohne die Eltern mit dem Zug zur Oma fahren, in ein fremdes Viertel gehen, sich ein bisschen verloren fühlen und das dann aushalten, das ist gut für das Selbstbewusstsein. Aber wie soll das gehen, wenn man jederzeit, wenn auch nur im Netz, mit seinen Freunden in Kontakt ist? Ist ein Leben ohne soziale Netzwerke im Internet noch möglich?

Quelle: Sicher! B1+ (adaptiert)

Glossar

simsen – jemandem etwas (z.B. eine Nachricht) per SMS mit dem Handy mitteilen

(etwas) aushalten – etwas (z.B. eine unangenehme Situation) ertragen

das Selbstbewusstsein – das Bewusstsein seiner selbst, das positive Wertgefühl einer Person oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext

A3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.

Synonyme

1.

2.

Antonyme

3.

4.

Ejercicio A4 · Grammatik

A4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

.

)

Ejercicio A5 · Schriftlicher Ausdruck

A5. Frage: Heute sind viele Jugendliche süchtig nach sozialen Netzwerken und können nicht länger als eine halbe Stunde ohne Internet verbringen. Was halten Sie von dieser Abhängigkeit von sozialen Netzwerken? Wie wirkt sich die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook oder Instagram auf Ihr Privatleben aus? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

Ejercicio B1 · Leseverständnis

TEXT B

Einfach unverpackt

Wir alle wissen es: Wir produzieren viel zu viel Müll. Vor allem zu viel Plastikmüll: In Deutschland produziert jede Person jährlich 76 Kilogramm. Im letzten Jahr hat Deutschland über eine Million Tonnen Plastikmüll in andere Länder verschickt. Das ist mehr als jedes andere Land der EU. Dabei könnte man die Plastikverpackung oft ganz einfach weglassen: zum Beispiel bei Gurken, Bananen oder Äpfeln.

Meine Tochter hatte neulich in der Schule ein Müllprojekt. Die Kinder haben darüber gesprochen, wie man Müll vermeiden kann. Sie sind auf den Markt gegangen und haben Früchte gekauft – unverpackte. Dann waren sie in einem Laden, in dem kaum Plastik benutzt wird. Dort haben die Kinder Nüsse, Haferflocken und Reis einfach in Papiertüten und Gläser gefüllt. Ich finde solche Projekte sehr gut. Denn sie zeigen den Kindern: Ohne Plastik geht es auch! So schützen wir die Umwelt und unsere eigene Gesundheit.

Denn der Plastikmüll landet tonnenweise in den Meeren und wird zu Mikroplastik. Die Vögel und Fische fressen es und wir essen dann die Fische voller Plastik. Das muss nicht sein. Wir können auch unsere Großeltern fragen, die noch ohne so viel Plastik aufgewachsen sind. Sie haben gute Tipps: Obst und Gemüse in feuchte Tücher einwickeln, um es frisch zu halten. Unterwegs immer Papiertüten und eine Tasche dabeihaben. Und vor allem: Dinge kaufen, die man wiederverwenden kann.

Eine Freundin von mir lebt mit ihrer Familie seit vielen Jahren so. Sie kaufen direkt vom Bauernhof oder in Unverpackt-Läden und haben fast keinen Plastikmüll. Das klingt mühsam. Aber noch viel mühsamer ist es, das viele Plastik wieder zu eliminieren.

Quelle: www.goethe.de (adaptiert)

Glossar

die Tonne – 1.000 kg

mühsam – anstrengend, schwierig, kompliziert

B1. Frage: Welche Möglichkeiten schlägt der Text vor, wenn man beim Einkaufen keine Plastikverpackung verwenden möchte? Warum sollte man seinen Plastikkonsum reduzieren? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

Ejercicio B2 · Leseverständnis

TEXT B

Einfach unverpackt

Wir alle wissen es: Wir produzieren viel zu viel Müll. Vor allem zu viel Plastikmüll: In Deutschland produziert jede Person jährlich 76 Kilogramm. Im letzten Jahr hat Deutschland über eine Million Tonnen Plastikmüll in andere Länder verschickt. Das ist mehr als jedes andere Land der EU. Dabei könnte man die Plastikverpackung oft ganz einfach weglassen: zum Beispiel bei Gurken, Bananen oder Äpfeln.

Meine Tochter hatte neulich in der Schule ein Müllprojekt. Die Kinder haben darüber gesprochen, wie man Müll vermeiden kann. Sie sind auf den Markt gegangen und haben Früchte gekauft – unverpackte. Dann waren sie in einem Laden, in dem kaum Plastik benutzt wird. Dort haben die Kinder Nüsse, Haferflocken und Reis einfach in Papiertüten und Gläser gefüllt. Ich finde solche Projekte sehr gut. Denn sie zeigen den Kindern: Ohne Plastik geht es auch! So schützen wir die Umwelt und unsere eigene Gesundheit.

Denn der Plastikmüll landet tonnenweise in den Meeren und wird zu Mikroplastik. Die Vögel und Fische fressen es und wir essen dann die Fische voller Plastik. Das muss nicht sein. Wir können auch unsere Großeltern fragen, die noch ohne so viel Plastik aufgewachsen sind. Sie haben gute Tipps: Obst und Gemüse in feuchte Tücher einwickeln, um es frisch zu halten. Unterwegs immer Papiertüten und eine Tasche dabeihaben. Und vor allem: Dinge kaufen, die man wiederverwenden kann.

Eine Freundin von mir lebt mit ihrer Familie seit vielen Jahren so. Sie kaufen direkt vom Bauernhof oder in Unverpackt-Läden und haben fast keinen Plastikmüll. Das klingt mühsam. Aber noch viel mühsamer ist es, das viele Plastik wieder zu eliminieren.

Quelle: www.goethe.de (adaptiert)

Glossar

die Tonne – 1.000 kg

mühsam – anstrengend, schwierig, kompliziert

B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

Aussage · Richtig · Falsch

Ejercicio B3 · Leseverständnis

TEXT B

Einfach unverpackt

Wir alle wissen es: Wir produzieren viel zu viel Müll. Vor allem zu viel Plastikmüll: In Deutschland produziert jede Person jährlich 76 Kilogramm. Im letzten Jahr hat Deutschland über eine Million Tonnen Plastikmüll in andere Länder verschickt. Das ist mehr als jedes andere Land der EU. Dabei könnte man die Plastikverpackung oft ganz einfach weglassen: zum Beispiel bei Gurken, Bananen oder Äpfeln.

Meine Tochter hatte neulich in der Schule ein Müllprojekt. Die Kinder haben darüber gesprochen, wie man Müll vermeiden kann. Sie sind auf den Markt gegangen und haben Früchte gekauft – unverpackte. Dann waren sie in einem Laden, in dem kaum Plastik benutzt wird. Dort haben die Kinder Nüsse, Haferflocken und Reis einfach in Papiertüten und Gläser gefüllt. Ich finde solche Projekte sehr gut. Denn sie zeigen den Kindern: Ohne Plastik geht es auch! So schützen wir die Umwelt und unsere eigene Gesundheit.

Denn der Plastikmüll landet tonnenweise in den Meeren und wird zu Mikroplastik. Die Vögel und Fische fressen es und wir essen dann die Fische voller Plastik. Das muss nicht sein. Wir können auch unsere Großeltern fragen, die noch ohne so viel Plastik aufgewachsen sind. Sie haben gute Tipps: Obst und Gemüse in feuchte Tücher einwickeln, um es frisch zu halten. Unterwegs immer Papiertüten und eine Tasche dabeihaben. Und vor allem: Dinge kaufen, die man wiederverwenden kann.

Eine Freundin von mir lebt mit ihrer Familie seit vielen Jahren so. Sie kaufen direkt vom Bauernhof oder in Unverpackt-Läden und haben fast keinen Plastikmüll. Das klingt mühsam. Aber noch viel mühsamer ist es, das viele Plastik wieder zu eliminieren.

Quelle: www.goethe.de (adaptiert)

Glossar

die Tonne – 1.000 kg

mühsam – anstrengend, schwierig, kompliziert

B3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.

Synonyme

1. Mensch (1. Absatz):

2. verwenden (2. Absatz):

Antonyme

3. antworten (3. Absatz):

4. trocken (3. Absatz):

Ejercicio B4 · Grammatik

B4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

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Ejercicio B5 · Schriftlicher Ausdruck

B5. Frage: Was halten Sie vom Umgang mit Plastik in unserer Gesellschaft? Was machen Sie selber?

Versuchen Sie, Dinge ohne Plastik zu kaufen, oder ist Ihnen das egal? Finden Sie es wichtig, dass man die Umwelt schützt? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

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