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Examen de Alemán PAU Madrid 2021 · Ordinaria (2ª lengua) Coincidencias

Examen de Alemán de Selectividad de Madrid (PAU/EvAU) 2021, Ordinaria (2ª lengua) Coincidencias (junio): 3 problemas con solución. Temas: Leseverständnis.

Temas del examen: Leseverständnis · Grammatik · Schriftlicher Ausdruck

Ejercicio A1 - A2 · Leseverständnis

TEXTO A

Was tun gegen Hass im Internet?

Opfer von Hate Speech fóhlen sich oft allein und hilflos – und ihre Zahl steigt. Gleichzeitig gibt es aber auch mehr Menschen, die das nicht mehr hinnehmen wollen und sich gegen Hasskommentare im Internet engagieren.

Unruhe, Angst, Depressionen: All das erleben die Opfer von Hasskommentaren im Internet. Studien haben gezeigt, dass ihre Zahl in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Bei einer Untersuchung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft sagten acht Prozent der Teilnehmer, dass sie schon einmal Ziel von Hate Speech waren.

Doch nicht nur die Zahl der Betroffenen ist gestiegen, auch die Intensität der Kommentare hat zugenommen – bis hin zu Morddrohungen. Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem Attentat auf die jüdische Gemeinde in Halle im Jahr 2019 sehen immer mehr Politiker einen Zusammenhang zwischen Hate Speech und körperlicher Gewalt.

Aber es gibt noch eine andere Entwicklung: Viele Menschen sind in den letzten Jahren auf das Thema aufmerksam geworden und wollen Hasskommentare im Netz nicht länger akzeptieren. So veröffentlicht der afrodeutsche Student Dominik Lucha regelmäÓig Beispiele für den Hass, den schwarze Menschen in Deutschland täglich erleben, auf Instagram unter #wasihrnichtseht.

AuÓerdem engagieren sich verschiedene Initiativen gegen Hasskommentare. Hilfe für Betroffene gibt es zum Beispiel auf der Internetseite des #NoHateSpeech Movement, einer Initiative des Europarats. Auch einzelne Nutzer melden Hasskommentare viel häufiger als früher. Der Hass ist damit noch nicht besiegt, aber immer mehr Menschen helfen dabei, seine Verbreitung zu stoppen.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

die Hate Speech (nur Singular, aus dem Englischen) – die Tatsache, dass jemand eine andere Person beleidigt, mit Worten verletzt oder bedroht

der/die Betroffene – die Person, die ein bestimmtes Problem hat

Fragen zum Text

A1. Frage: Was sind dem Text zufolge die Konsequenzen der Hasskommentare im Internet? Was kann man dagegen machen? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

· Aussage · Richtig · Falsch

.

Ejercicio A3 · Grammatik

TEXTO A

Was tun gegen Hass im Internet?

Opfer von Hate Speech fóhlen sich oft allein und hilflos – und ihre Zahl steigt. Gleichzeitig gibt es aber auch mehr Menschen, die das nicht mehr hinnehmen wollen und sich gegen Hasskommentare im Internet engagieren.

Unruhe, Angst, Depressionen: All das erleben die Opfer von Hasskommentaren im Internet. Studien haben gezeigt, dass ihre Zahl in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Bei einer Untersuchung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft sagten acht Prozent der Teilnehmer, dass sie schon einmal Ziel von Hate Speech waren.

Doch nicht nur die Zahl der Betroffenen ist gestiegen, auch die Intensität der Kommentare hat zugenommen – bis hin zu Morddrohungen. Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem Attentat auf die jüdische Gemeinde in Halle im Jahr 2019 sehen immer mehr Politiker einen Zusammenhang zwischen Hate Speech und körperlicher Gewalt.

Aber es gibt noch eine andere Entwicklung: Viele Menschen sind in den letzten Jahren auf das Thema aufmerksam geworden und wollen Hasskommentare im Netz nicht länger akzeptieren. So veröffentlicht der afrodeutsche Student Dominik Lucha regelmäÓig Beispiele für den Hass, den schwarze Menschen in Deutschland täglich erleben, auf Instagram unter #wasihrnichtseht.

AuÓerdem engagieren sich verschiedene Initiativen gegen Hasskommentare. Hilfe für Betroffene gibt es zum Beispiel auf der Internetseite des #NoHateSpeech Movement, einer Initiative des Europarats. Auch einzelne Nutzer melden Hasskommentare viel häufiger als früher. Der Hass ist damit noch nicht besiegt, aber immer mehr Menschen helfen dabei, seine Verbreitung zu stoppen.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

die Hate Speech (nur Singular, aus dem Englischen) – die Tatsache, dass jemand eine andere Person beleidigt, mit Worten verletzt oder bedroht

der/die Betroffene – die Person, die ein bestimmtes Problem hat

A3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

Satz · Optionen

Ejercicio A4 · Schriftlicher Ausdruck

TEXTO A

Was tun gegen Hass im Internet?

Opfer von Hate Speech fóhlen sich oft allein und hilflos – und ihre Zahl steigt. Gleichzeitig gibt es aber auch mehr Menschen, die das nicht mehr hinnehmen wollen und sich gegen Hasskommentare im Internet engagieren.

Unruhe, Angst, Depressionen: All das erleben die Opfer von Hasskommentaren im Internet. Studien haben gezeigt, dass ihre Zahl in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Bei einer Untersuchung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft sagten acht Prozent der Teilnehmer, dass sie schon einmal Ziel von Hate Speech waren.

Doch nicht nur die Zahl der Betroffenen ist gestiegen, auch die Intensität der Kommentare hat zugenommen – bis hin zu Morddrohungen. Nach dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und dem Attentat auf die jüdische Gemeinde in Halle im Jahr 2019 sehen immer mehr Politiker einen Zusammenhang zwischen Hate Speech und körperlicher Gewalt.

Aber es gibt noch eine andere Entwicklung: Viele Menschen sind in den letzten Jahren auf das Thema aufmerksam geworden und wollen Hasskommentare im Netz nicht länger akzeptieren. So veröffentlicht der afrodeutsche Student Dominik Lucha regelmäÓig Beispiele für den Hass, den schwarze Menschen in Deutschland täglich erleben, auf Instagram unter #wasihrnichtseht.

AuÓerdem engagieren sich verschiedene Initiativen gegen Hasskommentare. Hilfe für Betroffene gibt es zum Beispiel auf der Internetseite des #NoHateSpeech Movement, einer Initiative des Europarats. Auch einzelne Nutzer melden Hasskommentare viel häufiger als früher. Der Hass ist damit noch nicht besiegt, aber immer mehr Menschen helfen dabei, seine Verbreitung zu stoppen.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

die Hate Speech (nur Singular, aus dem Englischen) – die Tatsache, dass jemand eine andere Person beleidigt, mit Worten verletzt oder bedroht

der/die Betroffene – die Person, die ein bestimmtes Problem hat

A4. Frage: Haben Sie Hasskommentare im Internet gelesen? Kennen Sie jemanden, der Opfer von Hasskommentaren geworden ist? Was könnte man dagegen machen? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

Ihre Textproduktion wurde eingereicht und kann anhand der Bewertungskriterien und des Mustertextes korrigiert werden.

Ejercicio B1 - B2 · Leseverständnis

TEXTO B

Mundschutz: schwierige Kommunikation

Kommunikation mit Mundschutz ist in China kein Problem. Dort klappt die Verständigung auch mit Maske. In Deutschland gibt es dagegen mehr Schwierigkeiten – und das liegt nicht an der deutschen Sprache.

Was gehört zu einem erfolgreichen Gespräch? Ein offener Blick und ein freundliches Lächeln, sagen Karriereberater. Doch mit dem Lächeln wird es schwierig, wenn man einen Mundschutz trägt. Das gilt besonders in Ländern wie Deutschland, wo die Menschen bei der Kommunikation stark auf den Mund ihres Gegenübers achten. Er zeigt ihnen, ob der andere freundlich lächelt oder nicht.

Die Augen spielen in westlichen Kulturen keine so große Rolle für die Verständigung, denn häufig vermeidet man den Blickkontakt zu Fremden. Aus diesem Grund bemerkt man das Lächeln einer Person nicht, wenn eine Maske ihren Mund bedeckt. In anderen Ländern wie China dagegen achtet man bei der Kommunikation stärker auf die Augen.

Interviews mit Mitarbeiterinnen der Deutschen Welle zeigen, wie groß die Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen sind. Kishwar Mustafa aus Pakistan zum Beispiel hat trotz Mundschutz keine Probleme mit der Verständigung: Sie ist daran gewöhnt, dass Frauen in der Öffentlichkeit wenig Mimik zeigen. Viel schwieriger ist die Situation für die Argentinierin Veronica Herchenbach. Sie erklärt: „In Südamerika ist die indirekte Kommunikation sehr stark. Die Gestik, die Mimik, der Blick, all das sagt mehr als Worte.“

In einem Punkt sind sich die beiden aber einig: Sie finden, dass die Menschen unfreundlicher geworden sind, seit es die Maskenpflicht gibt. Vielleicht müssen die Menschen in Deutschland zwei Dinge lernen, damit die Atmosphäre wieder freundlicher wird: mit den Augen zu lächeln und sich öfter in die Augen zu schauen.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

die Mundschutz – ein Stück Stoff vor Mund und Nase, das vor Krankheiten schützen soll (hier auch: die Maske)

etwas bedecken – so über etwas liegen, dass man nicht sehen kann, was darunter ist

Fragen zum Text

B1. Frage: Was sind dem Text zufolge die Probleme der Kommunikation mit Maske? Welche Unterschiede gibt es in den verschiedenen Kulturen? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

Aussage · Richtig · Falsch

.

Ejercicio B3 · Grammatik

TEXTO B

Mundschutz: schwierige Kommunikation

Kommunikation mit Mundschutz ist in China kein Problem. Dort klappt die Verständigung auch mit Maske. In Deutschland gibt es dagegen mehr Schwierigkeiten – und das liegt nicht an der deutschen Sprache.

Was gehört zu einem erfolgreichen Gespräch? Ein offener Blick und ein freundliches Lächeln, sagen Karriereberater. Doch mit dem Lächeln wird es schwierig, wenn man einen Mundschutz trägt. Das gilt besonders in Ländern wie Deutschland, wo die Menschen bei der Kommunikation stark auf den Mund ihres Gegenübers achten. Er zeigt ihnen, ob der andere freundlich lächelt oder nicht.

Die Augen spielen in westlichen Kulturen keine so große Rolle für die Verständigung, denn häufig vermeidet man den Blickkontakt zu Fremden. Aus diesem Grund bemerkt man das Lächeln einer Person nicht, wenn eine Maske ihren Mund bedeckt. In anderen Ländern wie China dagegen achtet man bei der Kommunikation stärker auf die Augen.

Interviews mit Mitarbeiterinnen der Deutschen Welle zeigen, wie groß die Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen sind. Kishwar Mustafa aus Pakistan zum Beispiel hat trotz Mundschutz keine Probleme mit der Verständigung: Sie ist daran gewöhnt, dass Frauen in der Öffentlichkeit wenig Mimik zeigen. Viel schwieriger ist die Situation für die Argentinierin Veronica Herchenbach. Sie erklärt: „In Südamerika ist die indirekte Kommunikation sehr stark. Die Gestik, die Mimik, der Blick, all das sagt mehr als Worte.“

In einem Punkt sind sich die beiden aber einig: Sie finden, dass die Menschen unfreundlicher geworden sind, seit es die Maskenpflicht gibt. Vielleicht müssen die Menschen in Deutschland zwei Dinge lernen, damit die Atmosphäre wieder freundlicher wird: mit den Augen zu lächeln und sich öfter in die Augen zu schauen.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

die Mundschutz – ein Stück Stoff vor Mund und Nase, das vor Krankheiten schützen soll (hier auch: die Maske)

etwas bedecken – so über etwas liegen, dass man nicht sehen kann, was darunter ist

B3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

.

Ejercicio B4 · Schriftlicher Ausdruck

TEXTO B

Mundschutz: schwierige Kommunikation

Kommunikation mit Mundschutz ist in China kein Problem. Dort klappt die Verständigung auch mit Maske. In Deutschland gibt es dagegen mehr Schwierigkeiten – und das liegt nicht an der deutschen Sprache.

Was gehört zu einem erfolgreichen Gespräch? Ein offener Blick und ein freundliches Lächeln, sagen Karriereberater. Doch mit dem Lächeln wird es schwierig, wenn man einen Mundschutz trägt. Das gilt besonders in Ländern wie Deutschland, wo die Menschen bei der Kommunikation stark auf den Mund ihres Gegenübers achten. Er zeigt ihnen, ob der andere freundlich lächelt oder nicht.

Die Augen spielen in westlichen Kulturen keine so große Rolle für die Verständigung, denn häufig vermeidet man den Blickkontakt zu Fremden. Aus diesem Grund bemerkt man das Lächeln einer Person nicht, wenn eine Maske ihren Mund bedeckt. In anderen Ländern wie China dagegen achtet man bei der Kommunikation stärker auf die Augen.

Interviews mit Mitarbeiterinnen der Deutschen Welle zeigen, wie groß die Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen sind. Kishwar Mustafa aus Pakistan zum Beispiel hat trotz Mundschutz keine Probleme mit der Verständigung: Sie ist daran gewöhnt, dass Frauen in der Öffentlichkeit wenig Mimik zeigen. Viel schwieriger ist die Situation für die Argentinierin Veronica Herchenbach. Sie erklärt: „In Südamerika ist die indirekte Kommunikation sehr stark. Die Gestik, die Mimik, der Blick, all das sagt mehr als Worte.“

In einem Punkt sind sich die beiden aber einig: Sie finden, dass die Menschen unfreundlicher geworden sind, seit es die Maskenpflicht gibt. Vielleicht müssen die Menschen in Deutschland zwei Dinge lernen, damit die Atmosphäre wieder freundlicher wird: mit den Augen zu lächeln und sich öfter in die Augen zu schauen.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

die Mundschutz – ein Stück Stoff vor Mund und Nase, das vor Krankheiten schützen soll (hier auch: die Maske)

etwas bedecken – so über etwas liegen, dass man nicht sehen kann, was darunter ist

B4. Frage: Glauben Sie, dass seit der Maskenpflicht die Kommunikation in Spanien auch so schwierig ist wie in Deutschland? Welche Probleme hat es aufgrund der Maskenpflicht im Unterricht gegeben? Hat sich Ihre Form der Kommunikation deswegen geändert? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

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