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Examen de Alemán PAU Madrid 2019 · Ordinaria (2ª lengua)

Examen de Alemán de Selectividad de Madrid (PAU/EvAU) 2019, Ordinaria (2ª lengua) (junio): 3 problemas con solución. Temas: Leseverständnis y Grammatik.

Temas del examen: Leseverständnis · Grammatik · Schriftlicher Ausdruck

Opción A - 1 y 2 · Leseverständnis

OPCIÓN A

Haustierhaltung in Deutschland - eine Umfrage

Die Liebe der Deutschen zu ihren Haustieren ist groß. Das sieht man allein an den vielen Tiersendungen im Fernsehprogramm und an der Werbung für Hunde- und Katzenfutter. Der Hund gilt als bester Freund des Menschen und treuer Begleiter. Darum erstaunt es, dass inzwischen die Haushalte mit einer Katze deutlich überwiegen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts stat.com bei der über 10.000 Personen befragt wurden, werden in 57% der deutschen Haushalte Tiere gehalten. Ein Viertel der Deutschen hat einen Hund, 28% jedoch eine Katze. Als Grund dafür wurde die unkomplizierte Haltung und Unabhängigkeit der Katzen angegeben, die mehr Freiheit für den Besitzer verspricht als die Haltung eines Hundes. Eine sehr geringere Prozentzahl an Haushalten hat sich Vögel, Fische oder Kleintiere wie Hamster angeschafft. Diese sind bei 11%, Haushalte mit Aquarien kommen auf 5%. Der Anteil an Vögeln ist stark zurückgegangen, nur noch 3%.

Die Zahl der Liebhaber exotischer Tiere bleibt dagegen stabil bei knapp einem Prozent. Hier spielen sicherlich die strengen Gesetze und die Meldepflicht für giftige Tiere eine Rolle.

Außerdem ist die Haustierhaltung ein nicht unwichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Kosten für Futter, Tierarzt und Zusatzartikel wie Halsbänder, Körbe und Kleidung beliefen sich in Deutschland im vergangenen Jahr auf rund vier Milliarden Euro.

(Quelle: Billina, Anneli: "Lesen und Schreiben B1" Ed. Hueber)

Glossar

überwiegen – stärker oder in größerer Zahl vertreten sein

sich anschaffen – (hier) etwas kaufen

knapp - etwas weniger als

die Meldepflicht – die Pflicht, etwas offiziell bei einer Behörde zu melden

sich belaufen – betragen, sich begrenzen

Fragen zum Text

1. Frage:

Bezüglich des Textes, wie oft und welche Tiere haben die Deutschen gern und warum? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

2. Frage:

Was steht im Text? Richtig oder falsch? Kreuzen Sie bitte an.

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Opción A - 3 · Grammatik

3. Frage: Kreuzen Sie bitte an. Nur eine Antwort ist richtig.

.

Opción A - 4 · Schriftlicher Ausdruck

4. Frage: Haben Sie bzw. Ihre Familienmitglieder bzw. Freunde ein Haustier? Soll man Haustiere zu Hause haben? Warum (nicht)? Das sind nur Orientierungsfragen. Es ist aber nicht nötig, alle Fragen zu beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

Opción B - 1 y 2 · Leseverständnis

OPCIÓN B

Früh übt sich – Medienbildung in Kitas

Medien gehören mittlerweile zum Alltag von Kindern. Daher ist es wichtig, Kinder möglichst früh den richtigen Umgang mit Medien zu zeigen, denken einige Experten.

Aber warum sollen schon Kinder mit elektronischen Medien arbeiten? Werden sie nicht sowieso viel zu früh und viel zu oft vor Bildschirmen sitzen? Einwände wie diese hat Andrea Wittwer, Leiterin einer Medien AG Kita, schon oft gehört und immer wieder dagegen gehalten. Ihr Argument: In Kontakt mit Medien kommen die Kinder sowieso. „Doch in der Pubertät wollen sie nichts mehr von Regeln hören“, sagt sie. „Hier wachsen sie mit den Regeln auf.“ Dabei geht es nicht nur darum, Medien bedienen zu können. „Es geht vor allem darum, wie und wofür Kinder die Medien nutzen“, sagt sie. „Durch die Medienarbeit erwerben sie schon früh Medienkompetenz. Das heißt, sie lernen, bewusst mit Medien umzugehen – also zum Beispiel auch, sie abzuschalten.“

Anderseits möchten manche Eltern ihre Kinder so lange wie möglich von Tablets und Computern fernhalten, und auch in der Wissenschaft wird die Medienarbeit mit Kindern in der Kita kritisch gesehen. Der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer findet, dass eine zu intensive Nutzung von digitalen Medien schlecht für die Entwicklung des Gehirns ist. Tablets und Computer möchte er im Kindergarten noch nicht sehen.

(Quelle: https://www.pasch-net.de/de/pas/cls/leh/unt/dst/20895138.html)

Glossar

die Kita – Abkürzung von "Kindertagesstätte", eine Einrichtung, in der Kinder tagsüber betreut werden

der Einwand – Protest, Widerspruch, der Vorgang, dass jmd.sagt, dass er/sie gegen etwas ist

Medien bedienen – (hier) technische Geräte gebrauchen

Fragen zum Text

1.

Frage: Was meint die Leiterin einer Medien AG Kita, Andrea Wittwer, über die Medienbildung in Kitas? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

2.

Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch? Kreuzen Sie bitte an.

Aussage · Richtig · Falsch

Opción B - 3 · Grammatik

3. Frage: Kreuzen Sie bitte an. Nur eine Antwort ist richtig.

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Opción B - 4 · Schriftlicher Ausdruck

4. Frage: Welche Vorteile bzw. Nachteile hat der Einsatz von Tablets und Computern in der Schule? Was ist Ihre Meinung zum Thema? Das sind nur Orientierungsfragen. Es ist aber nicht nötig, alle Fragen zu beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

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