Aufgabe WTR 1 - 1 (a-c, e, f) - Mehrstufige Zufallsexperi… · Abitur NRW Mathematik GK · Teil B · Stochastik (WTR) 2018

Thema: Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Aus der Prüfung GK · Teil B · Stochastik (WTR) (2018)

Aufgabenstellung

Von allen Jugendlichen eines Landes im Alter von 14 bis 25 Jahren sind 49,20 % weiblich. 47,10 % der Jugendlichen erledigen ihre Finanzangelegenheiten regelmäßig mittels Smartphone oder Tablet. Der Anteil der Jugendlichen, die weiblich sind und ihre Finanzangelegenheiten regelmäßig mittels Smartphone oder Tablet erledigen, beträgt 19,68 %.

Aus einer Gruppe von zehn Jugendlichen nutzen für Finanzangelegenheiten vier Personen nur Smartphones und sechs nur Tablets. Aus dieser Gruppe werden drei Jugendliche zufällig ausgewählt.

a)

Stellen Sie den beschriebenen Sachzusammenhang in einer vollständig ausgefüllten Vierfeldertafel dar (Angaben in Prozent, gerundet auf zwei Nachkommastellen):

SS

S‾\overline{S}

Zeilensumme

WW

%

%

%

W‾\overline{W}

%

%

%

Spaltensumme

%

%

100 %

b)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine unter den Jugendlichen zufällig ausgewählte Person entweder männlich ist oder ihre Finanzangelegenheiten regelmäßig mittels Smartphone oder Tablet erledigt.

c)

Zeigen Sie rechnerisch, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine unter den weiblichen Jugendlichen zufällig ausgewählte Person ihre Finanzangelegenheiten regelmäßig mittels Smartphone oder Tablet erledigt, 40 % beträgt.

e)

Aus einer Gruppe von zehn Jugendlichen nutzen für Finanzangelegenheiten vier Personen nur Smartphones und sechs nur Tablets. Aus dieser Gruppe werden drei Jugendliche zufällig ausgewählt.

Begründen Sie, dass die Binomialverteilung für Überlegungen zur Anzahl der ausgewählten Personen, die für Finanzangelegenheiten nur Smartphones nutzen, nicht geeignet ist.

f)

Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass genau zwei der drei ausgewählten Personen für Finanzangelegenheiten nur Smartphones nutzen.

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Lösung

Nach den offiziellen Korrekturhinweisen

a) Vierfeldertafel: P(W ∩ S)

Lösung: 19,68 %

a) Vierfeldertafel: P(W ∩ nicht S)

Lösung: 29,52 %

a) Vierfeldertafel: P(W)

Lösung: 49,20 %

a) Vierfeldertafel: P(nicht W ∩ S)

Lösung: 27,42 %

a) Vierfeldertafel: P(nicht W ∩ nicht S)

Lösung: 23,38 %

a) Vierfeldertafel: P(nicht W)

Lösung: 50,80 %

a) Vierfeldertafel: P(S)

Lösung: 47,10 %

a) Vierfeldertafel: P(nicht S)

Lösung: 52,90 %

b) Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine unter den Jugendlichen zufällig ausgewählte Person entweder männlich ist oder ihre Finanzangelegenheiten regelmäßig mittels Smartphone oder Tablet erledigt.

Lösung: 43,06 % / 0,4306

c) Zeigen Sie, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine unter den weiblichen Jugendlichen zufällig ausgewählte Person ihre Finanzangelegenheiten regelmäßig mittels Smartphone oder Tablet erledigt, 40 % beträgt.

Lösung: P_W(S) = 19,68% / 49,20% = 40 %

e) Begründen Sie, dass die Binomialverteilung für Überlegungen zur Anzahl der ausgewählten Personen, die für Finanzangelegenheiten nur Smartphones nutzen, nicht geeignet ist.

Lösung: Die Auswahl der drei Personen lässt sich modellhaft durch Ziehen ohne Zurücklegen beschreiben. Da die Gesamtzahl der Personen verhältnismäßig klein ist, ist die Binomialverteilung für die beschriebenen Überlegungen nicht geeignet.

f) Bestimmen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass genau zwei der drei ausgewählten Personen für Finanzangelegenheiten nur Smartphones nutzen.

Lösung: 30 % / 0,3

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