Abitur NRW Kunst 2021 · GK · Haupttermin
Abiturprüfung Kunst in Nordrhein-Westfalen 2021, GK · Haupttermin: 7 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Werkbeschreibung. Mit automatischer Korrektur.
Themen der Prüfung: Werkbeschreibung · Formanalyse mit analysierender Skizze · Interpretation am Einzelwerk · Künstlerische Verfahren und Positionen erläutern
Aufgabe 1 - 1 · Werkbeschreibung
Materialgrundlage
Bildmaterial
Abbildung: Thomas Struth: „Familie Richter I“, Köln 2002, Chromogenic Print 1, 135 × 193,4 cm
1 Die Bezeichnung „Chromogenic Print“, auch kurz „C-Print“ oder „Type-C Print“ genannt, steht für Farbabzüge auf Fotopapier, welche im rein analog fotografischen Verfahren erstellt werden.
Textmaterial
Zitat von Thomas Struth
„Man kann nicht einfach nur sagen, dass Fotografien eine Fiktion sind oder dass sie nur etwas verfälschen. Die Spuren gesellschaftlicher und psychologischer Strukturen sind ja lesbar.“
Quelle: Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010, S. 195
Zusatzinformationen
a)
zur abgebildeten Familie Richter sowie zum abgebildeten Umraum:
Dargestellt sind der Künstler Gerhard Richter (geb. 1932), seine Frau, die Künstlerin Sabine Moritz (geb. 1969), und die beiden gemeinsamen Kinder Moritz (geb. 1995) und Ella Maria (geb. 1996).
Die Familie hält sich in ihrer Wohnung in Köln auf. Die beiden im Hintergrund des Raums sichtbaren Bilder sind Ölgemälde von Gerhard Richter, der gezeigte Blumenstrauß besteht aus weißen Lilien.
b)
zur Serie der Familienporträts von Thomas Struth:
Die Familienporträts Struths folgen immer ähnlichen Grundbedingungen: Die Initiative geht in der Regel vom Künstler aus; der Künstler porträtiert in der Regel Familien, die er kennt; zusammen mit dem Fotografen entscheidet die Familie über den Aufnahmeort; wobei der Ort immer die häusliche Umgebung der dargestellten Personen sein sollte. Der Künstler positioniert die Kamera, wählt Brennweite und Bildausschnitt. Er begnügt sich mit dem im Raum vorhandenen Licht bzw. nutzt das Tageslicht. Bekleidung, Aufstellung und Körperhaltung legen die Familienmitglieder fest. Sie werden vom Künstler gebeten, direkt in die Plattenkamera zu blicken, die den Fotografen verdeckt, und sich – wegen der langen Belichtungszeit – über einen längeren Augenblick nicht zu bewegen. Die Foto-Session, bei der mitunter zwanzig bis dreißig Platten belichtet werden, dauert in der Regel einen halben Tag. Danach wird gemeinsam eine Bildauswahl getroffen, wobei nur ein bis zwei Aufnahmen zur Vergrößerung und Veröffentlichung gelangen. Struth hält seit 1978 ihm bekannte Familien in unterschiedlichen Ländern in großformatigen Fotoporträts fest. 2008 fasst er seine bis dahin entstandenen Familienporträts unter dem Titel „Familienleben“ im Rahmen eines Ausstellungs- und Buchprojekts zusammen.
(Autorentexte auf Grundlage nachfolgend genannter Quellen:
Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010
Conrath-Scholl, Gabriele; Berg, Stephan (Hrsg.): Mit anderen Augen. Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie. Ausstellungskatalog (Köln, Bonn, Nürnberg), Köln: Snoeck Verlag 2016
Weski, Thomas; Wilmes, Ulrich (Hrsg.): Thomas Struth – Figure Ground. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Haus der Kunst München 2017, München: Schirmer-Mosel Verlag 2017
https://www.wr.de/kultur/klang-der-menschen-und-des-raums-id1864037.html (Zugriff: 28.02.2020)
https://www.wz.de/kultur/kunst/fotografie-die-erzaehlten-familienbilder_aid-31398687 (Zugriff: 28.02.2020))
1. Beschreiben Sie das Werk „Familie Richter I“ von Thomas Struth und beziehen Sie dabei die Zusatzinformation a) mit ein.
(12 Punkte)
Aufgabe 1 - 2 · Formanalyse mit analysierender Skizze
Materialgrundlage
Bildmaterial
Abbildung: Thomas Struth: „Familie Richter I“, Köln 2002, Chromogenic Print 1, 135 × 193,4 cm
1 Die Bezeichnung „Chromogenic Print“, auch kurz „C-Print“ oder „Type-C Print“ genannt, steht für Farbabzüge auf Fotopapier, welche im rein analog fotografischen Verfahren erstellt werden.
Textmaterial
Zitat von Thomas Struth
„Man kann nicht einfach nur sagen, dass Fotografien eine Fiktion sind oder dass sie nur etwas verfälschen. Die Spuren gesellschaftlicher und psychologischer Strukturen sind ja lesbar.“
Quelle: Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010, S. 195
Zusatzinformationen
a)
zur abgebildeten Familie Richter sowie zum abgebildeten Umraum:
Dargestellt sind der Künstler Gerhard Richter (geb. 1932), seine Frau, die Künstlerin Sabine Moritz (geb. 1969), und die beiden gemeinsamen Kinder Moritz (geb. 1995) und Ella Maria (geb. 1996).
Die Familie hält sich in ihrer Wohnung in Köln auf. Die beiden im Hintergrund des Raums sichtbaren Bilder sind Ölgemälde von Gerhard Richter, der gezeigte Blumenstrauß besteht aus weißen Lilien.
b)
zur Serie der Familienporträts von Thomas Struth:
Die Familienporträts Struths folgen immer ähnlichen Grundbedingungen: Die Initiative geht in der Regel vom Künstler aus; der Künstler porträtiert in der Regel Familien, die er kennt; zusammen mit dem Fotografen entscheidet die Familie über den Aufnahmeort; wobei der Ort immer die häusliche Umgebung der dargestellten Personen sein sollte. Der Künstler positioniert die Kamera, wählt Brennweite und Bildausschnitt. Er begnügt sich mit dem im Raum vorhandenen Licht bzw. nutzt das Tageslicht. Bekleidung, Aufstellung und Körperhaltung legen die Familienmitglieder fest. Sie werden vom Künstler gebeten, direkt in die Plattenkamera zu blicken, die den Fotografen verdeckt, und sich – wegen der langen Belichtungszeit – über einen längeren Augenblick nicht zu bewegen. Die Foto-Session, bei der mitunter zwanzig bis dreißig Platten belichtet werden, dauert in der Regel einen halben Tag. Danach wird gemeinsam eine Bildauswahl getroffen, wobei nur ein bis zwei Aufnahmen zur Vergrößerung und Veröffentlichung gelangen. Struth hält seit 1978 ihm bekannte Familien in unterschiedlichen Ländern in großformatigen Fotoporträts fest. 2008 fasst er seine bis dahin entstandenen Familienporträts unter dem Titel „Familienleben“ im Rahmen eines Ausstellungs- und Buchprojekts zusammen.
(Autorentexte auf Grundlage nachfolgend genannter Quellen:
Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010
Conrath-Scholl, Gabriele; Berg, Stephan (Hrsg.): Mit anderen Augen. Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie. Ausstellungskatalog (Köln, Bonn, Nürnberg), Köln: Snoeck Verlag 2016
Weski, Thomas; Wilmes, Ulrich (Hrsg.): Thomas Struth – Figure Ground. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Haus der Kunst München 2017, München: Schirmer-Mosel Verlag 2017
https://www.wr.de/kultur/klang-der-menschen-und-des-raums-id1864037.html (Zugriff: 28.02.2020)
https://www.wz.de/kultur/kunst/fotografie-die-erzaehlten-familienbilder_aid-31398687 (Zugriff: 28.02.2020))
2. Analysieren Sie die formale Gestaltung des Werks. Gehen Sie dabei vor allem auf folgende Aspekte ein:
Bildfläche,
Bildraum,
Kameraperspektive,
Lichtführung,
Farbe.
Erstellen Sie als Erstes eine analysierende Skizze zum Aspekt „Bildfläche“. Beziehen Sie die daraus gewonnenen Erkenntnisse erläuternd in Ihre Analyse ein.
(42 Punkte)
a)
b)
Aufgabe 1 - 3 · Interpretation am Einzelwerk
Materialgrundlage
Bildmaterial
Abbildung: Thomas Struth: „Familie Richter I“, Köln 2002, Chromogenic Print 1, 135 × 193,4 cm
1 Die Bezeichnung „Chromogenic Print“, auch kurz „C-Print“ oder „Type-C Print“ genannt, steht für Farbabzüge auf Fotopapier, welche im rein analog fotografischen Verfahren erstellt werden.
Textmaterial
Zitat von Thomas Struth
„Man kann nicht einfach nur sagen, dass Fotografien eine Fiktion sind oder dass sie nur etwas verfälschen. Die Spuren gesellschaftlicher und psychologischer Strukturen sind ja lesbar.“
Quelle: Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010, S. 195
Zusatzinformationen
a)
zur abgebildeten Familie Richter sowie zum abgebildeten Umraum:
Dargestellt sind der Künstler Gerhard Richter (geb. 1932), seine Frau, die Künstlerin Sabine Moritz (geb. 1969), und die beiden gemeinsamen Kinder Moritz (geb. 1995) und Ella Maria (geb. 1996).
Die Familie hält sich in ihrer Wohnung in Köln auf. Die beiden im Hintergrund des Raums sichtbaren Bilder sind Ölgemälde von Gerhard Richter, der gezeigte Blumenstrauß besteht aus weißen Lilien.
b)
zur Serie der Familienporträts von Thomas Struth:
Die Familienporträts Struths folgen immer ähnlichen Grundbedingungen: Die Initiative geht in der Regel vom Künstler aus; der Künstler porträtiert in der Regel Familien, die er kennt; zusammen mit dem Fotografen entscheidet die Familie über den Aufnahmeort; wobei der Ort immer die häusliche Umgebung der dargestellten Personen sein sollte. Der Künstler positioniert die Kamera, wählt Brennweite und Bildausschnitt. Er begnügt sich mit dem im Raum vorhandenen Licht bzw. nutzt das Tageslicht. Bekleidung, Aufstellung und Körperhaltung legen die Familienmitglieder fest. Sie werden vom Künstler gebeten, direkt in die Plattenkamera zu blicken, die den Fotografen verdeckt, und sich – wegen der langen Belichtungszeit – über einen längeren Augenblick nicht zu bewegen. Die Foto-Session, bei der mitunter zwanzig bis dreißig Platten belichtet werden, dauert in der Regel einen halben Tag. Danach wird gemeinsam eine Bildauswahl getroffen, wobei nur ein bis zwei Aufnahmen zur Vergrößerung und Veröffentlichung gelangen. Struth hält seit 1978 ihm bekannte Familien in unterschiedlichen Ländern in großformatigen Fotoporträts fest. 2008 fasst er seine bis dahin entstandenen Familienporträts unter dem Titel „Familienleben“ im Rahmen eines Ausstellungs- und Buchprojekts zusammen.
(Autorentexte auf Grundlage nachfolgend genannter Quellen:
Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010
Conrath-Scholl, Gabriele; Berg, Stephan (Hrsg.): Mit anderen Augen. Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie. Ausstellungskatalog (Köln, Bonn, Nürnberg), Köln: Snoeck Verlag 2016
Weski, Thomas; Wilmes, Ulrich (Hrsg.): Thomas Struth – Figure Ground. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Haus der Kunst München 2017, München: Schirmer-Mosel Verlag 2017
https://www.wr.de/kultur/klang-der-menschen-und-des-raums-id1864037.html (Zugriff: 28.02.2020)
https://www.wz.de/kultur/kunst/fotografie-die-erzaehlten-familienbilder_aid-31398687 (Zugriff: 28.02.2020))
3. Interpretieren Sie das Werk, indem Sie sich auf Ihre bisherigen Analyseergebnisse, Ihr Wissen über die Arbeitsweise von Thomas Struth und die Zusatzinformation a) stützen. Berücksichtigen Sie in Ihren Überlegungen zusätzlich die Zusatzinformation b).
(26 Punkte)
Aufgabe 1 - 4 · Künstlerische Verfahren und Positionen erläutern
Materialgrundlage
Bildmaterial
Abbildung: Thomas Struth: „Familie Richter I“, Köln 2002, Chromogenic Print 1, 135 × 193,4 cm
1 Die Bezeichnung „Chromogenic Print“, auch kurz „C-Print“ oder „Type-C Print“ genannt, steht für Farbabzüge auf Fotopapier, welche im rein analog fotografischen Verfahren erstellt werden.
Textmaterial
Zitat von Thomas Struth
„Man kann nicht einfach nur sagen, dass Fotografien eine Fiktion sind oder dass sie nur etwas verfälschen. Die Spuren gesellschaftlicher und psychologischer Strukturen sind ja lesbar.“
Quelle: Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010, S. 195
Zusatzinformationen
a)
zur abgebildeten Familie Richter sowie zum abgebildeten Umraum:
Dargestellt sind der Künstler Gerhard Richter (geb. 1932), seine Frau, die Künstlerin Sabine Moritz (geb. 1969), und die beiden gemeinsamen Kinder Moritz (geb. 1995) und Ella Maria (geb. 1996).
Die Familie hält sich in ihrer Wohnung in Köln auf. Die beiden im Hintergrund des Raums sichtbaren Bilder sind Ölgemälde von Gerhard Richter, der gezeigte Blumenstrauß besteht aus weißen Lilien.
b)
zur Serie der Familienporträts von Thomas Struth:
Die Familienporträts Struths folgen immer ähnlichen Grundbedingungen: Die Initiative geht in der Regel vom Künstler aus; der Künstler porträtiert in der Regel Familien, die er kennt; zusammen mit dem Fotografen entscheidet die Familie über den Aufnahmeort; wobei der Ort immer die häusliche Umgebung der dargestellten Personen sein sollte. Der Künstler positioniert die Kamera, wählt Brennweite und Bildausschnitt. Er begnügt sich mit dem im Raum vorhandenen Licht bzw. nutzt das Tageslicht. Bekleidung, Aufstellung und Körperhaltung legen die Familienmitglieder fest. Sie werden vom Künstler gebeten, direkt in die Plattenkamera zu blicken, die den Fotografen verdeckt, und sich – wegen der langen Belichtungszeit – über einen längeren Augenblick nicht zu bewegen. Die Foto-Session, bei der mitunter zwanzig bis dreißig Platten belichtet werden, dauert in der Regel einen halben Tag. Danach wird gemeinsam eine Bildauswahl getroffen, wobei nur ein bis zwei Aufnahmen zur Vergrößerung und Veröffentlichung gelangen. Struth hält seit 1978 ihm bekannte Familien in unterschiedlichen Ländern in großformatigen Fotoporträts fest. 2008 fasst er seine bis dahin entstandenen Familienporträts unter dem Titel „Familienleben“ im Rahmen eines Ausstellungs- und Buchprojekts zusammen.
(Autorentexte auf Grundlage nachfolgend genannter Quellen:
Kruszynski, Anette u. a. (Hrsg.): Thomas Struth: Fotografien 1978 – 2010. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2011, München: Schirmer-Mosel 2010
Conrath-Scholl, Gabriele; Berg, Stephan (Hrsg.): Mit anderen Augen. Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie. Ausstellungskatalog (Köln, Bonn, Nürnberg), Köln: Snoeck Verlag 2016
Weski, Thomas; Wilmes, Ulrich (Hrsg.): Thomas Struth – Figure Ground. Katalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung, Haus der Kunst München 2017, München: Schirmer-Mosel Verlag 2017
https://www.wr.de/kultur/klang-der-menschen-und-des-raums-id1864037.html (Zugriff: 28.02.2020)
https://www.wz.de/kultur/kunst/fotografie-die-erzaehlten-familienbilder_aid-31398687 (Zugriff: 28.02.2020))
4. Erläutern Sie die Aussage von Thomas Struth, indem Sie sich auf das vorliegende Werk beziehen. Nehmen Sie zum Schluss begründet Stellung zu dieser Aussage.
(10 Punkte)
Aufgabe 2 - 1 · Werkbeschreibung
Materialgrundlage
Bildmaterial:
Abbildung:
Francisco de Goya: „Lo mismo“, Blatt 3, 1810 – 1814, Radierung, laviert, 159 x 219 mm, Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, Madrid; Eduardo Luis Moreda Fernández, Museo del Prado, Madrid
Textmaterial:
Zusatzinformationen:
zum Werk „Lo mismo“ (übersetzt: „Dasselbe“):
Das Blatt 3 „Lo mismo“ stammt aus dem 82 Radierungen umfassenden Zyklus „Desastres de la guerra“ („ Schrecken des Krieges “). Die von Goya durchnummerierten Radierungen entstanden in den Jahren 1810 – 1814.
Goya selbst veröffentlichte den Zyklus „Desastres de la guerra“ nicht; die Radierungen wurden erst 1863 von der Madrider Akademie veröffentlicht.
(Autorinnentext)
zum historischen Kontext:
Die Zeit von 1808 – 1813 war geprägt durch den Unabhängigkeitskrieg der spanischen Bevölkerung gegen die französische Besatzung.
(Autorinnentext)
zum biografischen Kontext:
Es wird davon ausgegangen, dass Goya weder selbst aktiv an Kriegshandlungen teilgenommen noch diese als unmittelbarer Zuschauer beobachtet hat.
Allerdings nahm er während seiner Reise zur belagerten Stadt Zaragoza, zu der er offiziell eingeladen worden war, vereinzelt das Elend der Bevölkerung und konkrete Folgen von Kämpfen wahr.
(Autorinnentext)
1. Beschreiben Sie das Kunstwerk „Lo mismo“ („ Dasselbe “) von Francisco de Goya. (12 Punkte)
Aufgabe 2 - 2 · Formanalyse mit analysierender Skizze
Materialgrundlage
Bildmaterial:
Abbildung:
Francisco de Goya: „Lo mismo“, Blatt 3, 1810 – 1814, Radierung, laviert, 159 x 219 mm, Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, Madrid; Eduardo Luis Moreda Fernández, Museo del Prado, Madrid
Textmaterial:
Zusatzinformationen:
zum Werk „Lo mismo“ (übersetzt: „Dasselbe“):
Das Blatt 3 „Lo mismo“ stammt aus dem 82 Radierungen umfassenden Zyklus „Desastres de la guerra“ („ Schrecken des Krieges “). Die von Goya durchnummerierten Radierungen entstanden in den Jahren 1810 – 1814.
Goya selbst veröffentlichte den Zyklus „Desastres de la guerra“ nicht; die Radierungen wurden erst 1863 von der Madrider Akademie veröffentlicht.
(Autorinnentext)
zum historischen Kontext:
Die Zeit von 1808 – 1813 war geprägt durch den Unabhängigkeitskrieg der spanischen Bevölkerung gegen die französische Besatzung.
(Autorinnentext)
zum biografischen Kontext:
Es wird davon ausgegangen, dass Goya weder selbst aktiv an Kriegshandlungen teilgenommen noch diese als unmittelbarer Zuschauer beobachtet hat.
Allerdings nahm er während seiner Reise zur belagerten Stadt Zaragoza, zu der er offiziell eingeladen worden war, vereinzelt das Elend der Bevölkerung und konkrete Folgen von Kämpfen wahr.
(Autorinnentext)
2. Analysieren Sie die formalen Gestaltungsmittel des Werks und gehen Sie dabei besonders auf folgende Aspekte ein:
Bildfläche,
Bildraum,
grafische Mittel (einschließlich Lichtführung und Form),
grafisch-gestalterische Ausführung von Figuren und Umraum in Bezug auf deren Abbildhaftigkeit.
Erstellen Sie vorab eine analysierende Skizze zum Aspekt „Bildfläche“ und beziehen Sie die daraus gewonnenen Erkenntnisse erläuternd in Ihre Analyse ein. (44 Punkte)
a)
b)
Aufgabe 2 - 3 · Interpretation am Einzelwerk
Materialgrundlage
Bildmaterial:
Abbildung:
Francisco de Goya: „Lo mismo“, Blatt 3, 1810 – 1814, Radierung, laviert, 159 x 219 mm, Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, Madrid; Eduardo Luis Moreda Fernández, Museo del Prado, Madrid
Textmaterial:
Zusatzinformationen:
zum Werk „Lo mismo“ (übersetzt: „Dasselbe“):
Das Blatt 3 „Lo mismo“ stammt aus dem 82 Radierungen umfassenden Zyklus „Desastres de la guerra“ („ Schrecken des Krieges “). Die von Goya durchnummerierten Radierungen entstanden in den Jahren 1810 – 1814.
Goya selbst veröffentlichte den Zyklus „Desastres de la guerra“ nicht; die Radierungen wurden erst 1863 von der Madrider Akademie veröffentlicht.
(Autorinnentext)
zum historischen Kontext:
Die Zeit von 1808 – 1813 war geprägt durch den Unabhängigkeitskrieg der spanischen Bevölkerung gegen die französische Besatzung.
(Autorinnentext)
zum biografischen Kontext:
Es wird davon ausgegangen, dass Goya weder selbst aktiv an Kriegshandlungen teilgenommen noch diese als unmittelbarer Zuschauer beobachtet hat.
Allerdings nahm er während seiner Reise zur belagerten Stadt Zaragoza, zu der er offiziell eingeladen worden war, vereinzelt das Elend der Bevölkerung und konkrete Folgen von Kämpfen wahr.
(Autorinnentext)
3. Interpretieren Sie das Werk, indem Sie Ihre bisherigen Analyseergebnisse und die Zusatzinformationen heranziehen.
Binden Sie dabei Ihr Wissen über den Künstler und sein Gesamtwerk (1790 – 1825) ein.
Erläutern Sie anhand der gestalterischen Besonderheiten und der Zusatzinformationen, inwiefern Goya mit dem gewählten Motiv Wirklichkeit in individuellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen konstruiert. (34 Punkte)
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Übe ein Thema mit gemischten Aufgaben aus den Prüfungen aller Jahre.
- Werkbeschreibung · 28 Aufgaben · 90 % Wahrscheinlichkeit
- Formanalyse mit analysierender Skizze · 28 Aufgaben · 90 % Wahrscheinlichkeit
- Vergleichende Interpretation zweier Werke · 18 Aufgaben · 65 % Wahrscheinlichkeit
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- Künstlerische Verfahren und Positionen erläutern · 6 Aufgaben · 45 % Wahrscheinlichkeit
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