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Examen de Alemán PAU Madrid 2022 · Modelo

Examen de Alemán de Selectividad de Madrid (PAU/EvAU) 2022, Modelo: 5 problemas con solución. Temas: Leseverständnis, Grammatik y Schriftlicher Ausdruck.

Temas del examen: Leseverständnis · Grammatik · Schriftlicher Ausdruck

Ejercicio A1 · Leseverständnis

TEXTO A

Im Urlaub arbeiten – und das freiwillig?

Faulenzen, ausschlafen, nichts tun: das ist Urlaub. Aber es gibt Menschen, denen das nicht reicht. Sie verzichten auf den Hotelpool und engagieren sich als Volontär. Tatsächlich wollen sich immer mehr Berufstätige während ihres Urlaubs engagieren. Zum Beispiel Tilmann Straub und Gabriele Benz.

Schon als Student ist der Ingenieur Tilmann viel gereist. Im vergangenen Jahr wollte er auch längere Zeit in Afrika verbringen und sein Wissen aus dem Studium der Geowissenschaften weitergeben. Er reiste also im Urlaub nach Tansania, um dort für ein Projekt von „Ingenieure ohne Grenzen“ freiwillig zu arbeiten. In Tansania hat er geholfen, an einer Mädchenschule Regenwassertanks zu bauen. Zwei Jahre hatte Straub bereits von Deutschland aus am Projekt gearbeitet, bis er 2017 seinen gesamten Jahresurlaub nahm und für sechs Wochen nach Tansania ging. Im Urlaub Faulenzen ist für Straub reine Zeitverschwendung.

Bei Gabriele war es genauso. Die Ärztin ist oft in Dritte-Welt-Länder gereist, wo sie in den Armenvierteln gearbeitet hat. Zum Beispiel 2007 im Kongo oder 2010 in Haiti. Die Anästhesistin hat im vergangenen Jahr auf ihren Urlaub verzichtet und ging mit der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ für drei Wochen in das von Erdbeben zerstörte Land. Sie kann als dreifache Mutter nicht jedes Jahr auf drei Wochen Urlaub verzichten, aber bei solchen Notfällen wird sie sich sicher wieder engagieren.

Tilmann und Gabriele sind nicht die einzigen, die keinen Urlaub machen. Das Interesse steigt, sagt Tanja Kuntz von „TravelWorks“. Sie führt das Reiseveranstaltungsunternehmen, das Freiwillige an verschiedene Entwicklungsprojekte ins Ausland vermittelt. Einige wollen sich sogar mehrmals im Jahr im Ausland engagieren, sagt Kuntz. Das Alter spielt dabei kaum eine Rolle. „Wir haben eine 73-jährige Pensionärin, die drei Mal mit uns im Ausland war“, sagt sie.

Quelle: www.dw.de (adaptiert)

Glossar

die Zeitverschwendung – unnötiger oder sinnloser Verbrauch von Zeit

Fragen zum Text

A1. Frage: Welche Art von Menschen engagieren sich dem Text zufolge als Volontäre in Ländern der Dritten Welt? Spielt das Alter bei dieser Entscheidung eine wichtige Rolle? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

Ejercicio A2 · Leseverständnis

TEXTO A

Im Urlaub arbeiten – und das freiwillig?

Faulenzen, ausschlafen, nichts tun: das ist Urlaub. Aber es gibt Menschen, denen das nicht reicht. Sie verzichten auf den Hotelpool und engagieren sich als Volontär. Tatsächlich wollen sich immer mehr Berufstätige während ihres Urlaubs engagieren. Zum Beispiel Tilmann Straub und Gabriele Benz.

Schon als Student ist der Ingenieur Tilmann viel gereist. Im vergangenen Jahr wollte er auch längere Zeit in Afrika verbringen und sein Wissen aus dem Studium der Geowissenschaften weitergeben. Er reiste also im Urlaub nach Tansania, um dort für ein Projekt von „Ingenieure ohne Grenzen“ freiwillig zu arbeiten. In Tansania hat er geholfen, an einer Mädchenschule Regenwassertanks zu bauen. Zwei Jahre hatte Straub bereits von Deutschland aus am Projekt gearbeitet, bis er 2017 seinen gesamten Jahresurlaub nahm und für sechs Wochen nach Tansania ging. Im Urlaub Faulenzen ist für Straub reine Zeitverschwendung.

Bei Gabriele war es genauso. Die Ärztin ist oft in Dritte-Welt-Länder gereist, wo sie in den Armenvierteln gearbeitet hat. Zum Beispiel 2007 im Kongo oder 2010 in Haiti. Die Anästhesistin hat im vergangenen Jahr auf ihren Urlaub verzichtet und ging mit der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ für drei Wochen in das von Erdbeben zerstörte Land. Sie kann als dreifache Mutter nicht jedes Jahr auf drei Wochen Urlaub verzichten, aber bei solchen Notfällen wird sie sich sicher wieder engagieren.

Tilmann und Gabriele sind nicht die einzigen, die keinen Urlaub machen. Das Interesse steigt, sagt Tanja Kuntz von „TravelWorks“. Sie führt das Reiseveranstaltungsunternehmen, das Freiwillige an verschiedene Entwicklungsprojekte ins Ausland vermittelt. Einige wollen sich sogar mehrmals im Jahr im Ausland engagieren, sagt Kuntz. Das Alter spielt dabei kaum eine Rolle. „Wir haben eine 73-jährige Pensionärin, die drei Mal mit uns im Ausland war“, sagt sie.

Quelle: www.dw.de (adaptiert)

Glossar

die Zeitverschwendung – unnötiger oder sinnloser Verbrauch von Zeit

Fragen zum Text

A2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

Aussage

Richtig

Falsch

Ejercicio A3 · Leseverständnis

TEXTO A

Im Urlaub arbeiten – und das freiwillig?

Faulenzen, ausschlafen, nichts tun: das ist Urlaub. Aber es gibt Menschen, denen das nicht reicht. Sie verzichten auf den Hotelpool und engagieren sich als Volontär. Tatsächlich wollen sich immer mehr Berufstätige während ihres Urlaubs engagieren. Zum Beispiel Tilmann Straub und Gabriele Benz.

Schon als Student ist der Ingenieur Tilmann viel gereist. Im vergangenen Jahr wollte er auch längere Zeit in Afrika verbringen und sein Wissen aus dem Studium der Geowissenschaften weitergeben. Er reiste also im Urlaub nach Tansania, um dort für ein Projekt von „Ingenieure ohne Grenzen“ freiwillig zu arbeiten. In Tansania hat er geholfen, an einer Mädchenschule Regenwassertanks zu bauen. Zwei Jahre hatte Straub bereits von Deutschland aus am Projekt gearbeitet, bis er 2017 seinen gesamten Jahresurlaub nahm und für sechs Wochen nach Tansania ging. Im Urlaub Faulenzen ist für Straub reine Zeitverschwendung.

Bei Gabriele war es genauso. Die Ärztin ist oft in Dritte-Welt-Länder gereist, wo sie in den Armenvierteln gearbeitet hat. Zum Beispiel 2007 im Kongo oder 2010 in Haiti. Die Anästhesistin hat im vergangenen Jahr auf ihren Urlaub verzichtet und ging mit der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ für drei Wochen in das von Erdbeben zerstörte Land. Sie kann als dreifache Mutter nicht jedes Jahr auf drei Wochen Urlaub verzichten, aber bei solchen Notfällen wird sie sich sicher wieder engagieren.

Tilmann und Gabriele sind nicht die einzigen, die keinen Urlaub machen. Das Interesse steigt, sagt Tanja Kuntz von „TravelWorks“. Sie führt das Reiseveranstaltungsunternehmen, das Freiwillige an verschiedene Entwicklungsprojekte ins Ausland vermittelt. Einige wollen sich sogar mehrmals im Jahr im Ausland engagieren, sagt Kuntz. Das Alter spielt dabei kaum eine Rolle. „Wir haben eine 73-jährige Pensionärin, die drei Mal mit uns im Ausland war“, sagt sie.

Quelle: www.dw.de (adaptiert)

Glossar

die Zeitverschwendung – unnötiger oder sinnloser Verbrauch von Zeit

Fragen zum Text

A3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.

Synonyme

1.

2.

Antonyme

3.

4.

Ejercicio A4 · Grammatik

A4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

.

Ejercicio A5 · Schriftlicher Ausdruck

A5. Frage: Schriftlicher Ausdruck

Was ist Ihre Meinung zu Freiwilligenarbeit für eine NGO oder in einem Land der Dritten Welt? Würden Sie es gerne tun? Warum (nicht)? Kennen Sie jemanden, der/die es jemals getan hat? Wie war seine/ihre Erfahrung? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

Ejercicio B1 · Leseverständnis

TEXTO B

Schule schwänzen fürs Klima

Wochenlang gingen tausende Schüler weltweit freitags nicht in die Schule, sondern auf die Straße. Sie schwänzten die Schule, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Die jungen Klimaaktivisten forderten, dass die Regierungen das Ziel akzeptierten, die Klimaerwärmung der Erde auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Die Idee zu den Schülerstreiks hatte die schwedische Schülerin Greta Thunberg. Weltweit folgten ihr Schüler und streikten unter dem Motto „Fridays For Future“.

Die Schulen reagierten unterschiedlich auf die demonstrierenden Schüler: Während einige den Schülern für den Klimastreik freigaben, bestraften sie andere oder ließen den Unterricht nacharbeiten. Auch von Politikern gab es verschiedene Reaktionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte den Idealismus der Schüler, andere sagten hingegen: „Wir brauchen keine Schulschwänzer.“ Viele Gegner der Schülerstreiks stellten die Frage, ob die jungen Menschen überhaupt das Recht hatten, für die Proteste die Schule zu schwänzen.

Auch Thomas Steghs Tochter schwänzte die Schule, um zu demonstrieren. Er findet das gut: „Wir stellen uns hinter unsere Kinder und deren Wunsch nach einer besseren Welt.“ Stegh war Mitinitiator von „Parents for Future“. Eltern und andere Erwachsene traten dabei in ganz Deutschland in Kontakt, um die streikenden Schüler zu unterstützen. In nur zwei Wochen unterschrieben mehr als 14.000 Menschen die Forderungen der Eltern.

Bald unterstützten Erwachsene auf der ganzen Welt ihre Kinder. Auch in Österreich und Schweden gibt es „Parents for Future“. In Australien nennen sie sich „Australian Parents for Climate Action“ und in den USA „Climate Parents“. Kritik an ihnen gibt es überall. Doch Stegh will seine Tochter trotzdem weiter bei ihrem Protest helfen. „Die Wissenschaft steht auf der Seite unserer Kinder“, sagt er.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

Schule schwänzen – nicht in die Schule gehen

begrenzen – eine Grenze setzen, beschränken

streiken – aus Protest nicht arbeiten oder nicht in die Schule gehen

nacharbeiten – etwas später machen, wenn man es versäumt hat

B1. Frage: Warum gingen jeden Freitag tausende Schüler viele Wochen lang auf die Straße? Was waren die Reaktionen von Eltern, Lehrern und Politikern auf diese Aktion? Schreiben Sie bitte mindestens 4 Sätze mit Ihren eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab.

Ejercicio B2 · Leseverständnis

TEXTO B

Schule schwänzen fürs Klima

Wochenlang gingen tausende Schüler weltweit freitags nicht in die Schule, sondern auf die Straße. Sie schwänzten die Schule, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Die jungen Klimaaktivisten forderten, dass die Regierungen das Ziel akzeptierten, die Klimaerwärmung der Erde auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Die Idee zu den Schülerstreiks hatte die schwedische Schülerin Greta Thunberg. Weltweit folgten ihr Schüler und streikten unter dem Motto „Fridays For Future“.

Die Schulen reagierten unterschiedlich auf die demonstrierenden Schüler: Während einige den Schülern für den Klimastreik freigaben, bestraften sie andere oder ließen den Unterricht nacharbeiten. Auch von Politikern gab es verschiedene Reaktionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte den Idealismus der Schüler, andere sagten hingegen: „Wir brauchen keine Schulschwänzer.“ Viele Gegner der Schülerstreiks stellten die Frage, ob die jungen Menschen überhaupt das Recht hatten, für die Proteste die Schule zu schwänzen.

Auch Thomas Steghs Tochter schwänzte die Schule, um zu demonstrieren. Er findet das gut: „Wir stellen uns hinter unsere Kinder und deren Wunsch nach einer besseren Welt.“ Stegh war Mitinitiator von „Parents for Future“. Eltern und andere Erwachsene traten dabei in ganz Deutschland in Kontakt, um die streikenden Schüler zu unterstützen. In nur zwei Wochen unterschrieben mehr als 14.000 Menschen die Forderungen der Eltern.

Bald unterstützten Erwachsene auf der ganzen Welt ihre Kinder. Auch in Österreich und Schweden gibt es „Parents for Future“. In Australien nennen sie sich „Australian Parents for Climate Action“ und in den USA „Climate Parents“. Kritik an ihnen gibt es überall. Doch Stegh will seine Tochter trotzdem weiter bei ihrem Protest helfen. „Die Wissenschaft steht auf der Seite unserer Kinder“, sagt er.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

Schule schwänzen – nicht in die Schule gehen

begrenzen – eine Grenze setzen, beschränken

streiken – aus Protest nicht arbeiten oder nicht in die Schule gehen

nacharbeiten – etwas später machen, wenn man es versäumt hat

B2. Frage: Was steht im Text? Richtig oder falsch?

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Ejercicio B3 · Leseverständnis

TEXTO B

Schule schwänzen fürs Klima

Wochenlang gingen tausende Schüler weltweit freitags nicht in die Schule, sondern auf die Straße. Sie schwänzten die Schule, um für den Klimaschutz zu demonstrieren. Die jungen Klimaaktivisten forderten, dass die Regierungen das Ziel akzeptierten, die Klimaerwärmung der Erde auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Die Idee zu den Schülerstreiks hatte die schwedische Schülerin Greta Thunberg. Weltweit folgten ihr Schüler und streikten unter dem Motto „Fridays For Future“.

Die Schulen reagierten unterschiedlich auf die demonstrierenden Schüler: Während einige den Schülern für den Klimastreik freigaben, bestraften sie andere oder ließen den Unterricht nacharbeiten. Auch von Politikern gab es verschiedene Reaktionen. Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte den Idealismus der Schüler, andere sagten hingegen: „Wir brauchen keine Schulschwänzer.“ Viele Gegner der Schülerstreiks stellten die Frage, ob die jungen Menschen überhaupt das Recht hatten, für die Proteste die Schule zu schwänzen.

Auch Thomas Steghs Tochter schwänzte die Schule, um zu demonstrieren. Er findet das gut: „Wir stellen uns hinter unsere Kinder und deren Wunsch nach einer besseren Welt.“ Stegh war Mitinitiator von „Parents for Future“. Eltern und andere Erwachsene traten dabei in ganz Deutschland in Kontakt, um die streikenden Schüler zu unterstützen. In nur zwei Wochen unterschrieben mehr als 14.000 Menschen die Forderungen der Eltern.

Bald unterstützten Erwachsene auf der ganzen Welt ihre Kinder. Auch in Österreich und Schweden gibt es „Parents for Future“. In Australien nennen sie sich „Australian Parents for Climate Action“ und in den USA „Climate Parents“. Kritik an ihnen gibt es überall. Doch Stegh will seine Tochter trotzdem weiter bei ihrem Protest helfen. „Die Wissenschaft steht auf der Seite unserer Kinder“, sagt er.

Quelle: www.dw.com (adaptiert)

Glossar

Schule schwänzen – nicht in die Schule gehen

begrenzen – eine Grenze setzen, beschränken

streiken – aus Protest nicht arbeiten oder nicht in die Schule gehen

nacharbeiten – etwas später machen, wenn man es versäumt hat

B3. Frage: Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke.

Synonyme

1.

2.

Antonyme

3.

4.

Ejercicio B4 · Grammatik

B4. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort.

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Ejercicio B5 · Schriftlicher Ausdruck

B5. Frage: Wie finden Sie es, wenn Schülerinnen und Schüler für das Klima streiken? Glauben Sie, dass dies notwendig ist und dass man damit etwas erreichen kann? Würden Sie es auch tun? Wenn ja, warum würden Sie es tun? Wenn nein, warum würden Sie es nicht tun? Das sind Orientierungsfragen, Sie müssen sie nicht alle beantworten. Schreiben Sie 125 bis 150 Wörter. Schreiben Sie keine Sätze vom Text ab. Benutzen Sie daraus nur die Informationen.

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