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Examen de Alemán PAU Madrid 2026 · Extraordinaria (2ª lengua)
Examen de Alemán de Selectividad de Madrid (PAU/EvAU) 2026, Extraordinaria (2ª lengua) (julio): 6 problemas con solución. Temas: Leseverständnis y Grammatik.
Temas del examen: Leseverständnis · Grammatik · Schriftlicher Ausdruck
Problema 1 · Leseverständnis
Leserbrief
Liebe Sarah,
in Stuttgart ist gerade viel los. Im Januar und Februar allein sind 1800 neue Flüchtlinge hier angekommen. Viele wohnen im Moment in Notunterkünften (z.B. Sporthallen, Schulen oder Bürogebäuden), aber im Frühjahr sollen sie in Wohnungen umziehen. Wie ist das denn in deiner Stadt? Wo wohnen Flüchtlinge bei euch, wie gut funktioniert das Zusammenleben?
In meiner Klasse ist vor ein paar Wochen Aram gekommen, ein Junge aus Syrien. Er ist ohne seine Eltern nach Deutschland geflohen und lebt in einem Heim. Er kann noch ganz wenig Deutsch, aber er lernt schnell. Wir haben ein Buddy-System in unserer Schule. Wir betreuen ausländische Schülerinnen und Schüler und helfen ihnen, wenn sie Fragen haben oder etwas nicht verstehen.
Ich bin nun ein Freund von Aram. Er ist ein unglaublich guter Fußballspieler! Wenn er Fußball spielt, dann vergisst er alles und sieht richtig glücklich aus. Aber oft ist Aram traurig, wenn er an seine Flucht und seine Familie in Syrien denkt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich allein in einem fremden Land leben müsste! Wie ist das denn in eurer Schule – wie werden Flüchtlinge dort behandelt? Gibt es bei euch auch ein Heim für jugendliche Flüchtlinge? Was wird denn bei euch für sie getan?
Ich finde, dass wir noch mehr tun müssen, damit sich die Flüchtlinge bei uns wohl fühlen – da sie ja in einer ganz fremden Welt leben müssen. Wir diskutieren im Moment in der Schule unterschiedliche Ideen, was wir als Schülerinnen und Schüler tun können. Was glaubst du: Was für Initiativen könnten helfen, damit sich Flüchtlinge wohler fühlen?
In den sozialen Netzwerken gibt es seit Monaten Stress: Viele Menschen posten unglaublich rassistische Meinungen, die ich schrecklich finde. Am Anfang habe ich die Leute einfach geblockt, aber es werden immer mehr. Hast du einen Tipp, wie man am besten auf fremdenfeindliche Kommentare reagiert? Ich bin im Moment total durcheinander.
Schreib mir bald! Und vergiss nicht, dass wir uns im Sommer sehen – dann zeige ich dir, wie man Tore schießt! Aram hat mir schon einige Tricks gezeigt;-).
Quelle: Spiegelonline (adaptiert)
Glossar:
der Flüchtling, -e – Menschen, die aus politischen Gründen nicht in ihrem Land leben können
die Notunterkunft, -¨e – provisorische Unterkunft für Menschen, die keine Wohnung haben
Fragen zum Text
1. Frage: Richtig oder falsch? Was steht im Text? Schreiben Sie den entsprechenden Satz aus dem Text ab, der beweist, warum eine Aussage richtig oder falsch ist. Wählen Sie 5 der 6 Fragen.
a)
In den ersten zwei Monaten des Jahres sind mehr als 3000 Flüchtlinge nach Stuttgart gekommen.
b)
Wenn jemand als Flüchtling nach Deutschland kommt, dann gibt es für diese Person sofort eine eigene Wohnung.
c)
Mein Freund Aram ist ganz allein von Syrien nach Deutschland gekommen.
d)
Aram spielt sehr gerne Fußball, aber er spielt leider nicht sehr gut.
e)
In der Schule versuchen wir, den Schülerinnen und Schülern, die aus anderen Ländern kommen, zu helfen, wenn sie Probleme haben.
f)
Die Menschen schreiben in den sozialen Netzwerken sehr viele hässliche Kommentare über Ausländer.
Problema 2 · Leseverständnis
Leserbrief
Liebe Sarah,
in Stuttgart ist gerade viel los. Im Januar und Februar allein sind 1800 neue Flüchtlinge hier angekommen. Viele wohnen im Moment in Notunterkünften (z.B. Sporthallen, Schulen oder Bürogebäuden), aber im Frühjahr sollen sie in Wohnungen umziehen. Wie ist das denn in deiner Stadt? Wo wohnen Flüchtlinge bei euch, wie gut funktioniert das Zusammenleben?
In meiner Klasse ist vor ein paar Wochen Aram gekommen, ein Junge aus Syrien. Er ist ohne seine Eltern nach Deutschland geflohen und lebt in einem Heim. Er kann noch ganz wenig Deutsch, aber er lernt schnell. Wir haben ein Buddy-System in unserer Schule. Wir betreuen ausländische Schülerinnen und Schüler und helfen ihnen, wenn sie Fragen haben oder etwas nicht verstehen.
Ich bin nun ein Freund von Aram. Er ist ein unglaublich guter Fußballspieler! Wenn er Fußball spielt, dann vergisst er alles und sieht richtig glücklich aus. Aber oft ist Aram traurig, wenn er an seine Flucht und seine Familie in Syrien denkt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich allein in einem fremden Land leben müsste! Wie ist das denn in eurer Schule – wie werden Flüchtlinge dort behandelt? Gibt es bei euch auch ein Heim für jugendliche Flüchtlinge? Was wird denn bei euch für sie getan?
Ich finde, dass wir noch mehr tun müssen, damit sich die Flüchtlinge bei uns wohl fühlen – da sie ja in einer ganz fremden Welt leben müssen. Wir diskutieren im Moment in der Schule unterschiedliche Ideen, was wir als Schülerinnen und Schüler tun können. Was glaubst du: Was für Initiativen könnten helfen, damit sich Flüchtlinge wohler fühlen?
In den sozialen Netzwerken gibt es seit Monaten Stress: Viele Menschen posten unglaublich rassistische Meinungen, die ich schrecklich finde. Am Anfang habe ich die Leute einfach geblockt, aber es werden immer mehr. Hast du einen Tipp, wie man am besten auf fremdenfeindliche Kommentare reagiert? Ich bin im Moment total durcheinander.
Schreib mir bald! Und vergiss nicht, dass wir uns im Sommer sehen – dann zeige ich dir, wie man Tore schießt! Aram hat mir schon einige Tricks gezeigt;-).
Quelle: Spiegelonline (adaptiert)
Glossar:
der Flüchtling, -e – Menschen, die aus politischen Gründen nicht in ihrem Land leben können
die Notunterkunft, -¨e – provisorische Unterkunft für Menschen, die keine Wohnung haben
Fragen zum Text
2. Frage: Beantworten Sie 2 der 3 Fragen zum Inhalt des Textes. Schreiben Sie bitte in jeder Antwort mindestens 3 Sätze in eigenen Worten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
2.a)
Was ist dem Text zufolge das Buddy-System in der Schule? Wie funktioniert es?
2.b)
Wie ist Aram dem Text zufolge nach Deutschland gekommen? Wie geht es ihm dort?
2.c)
Was wird dem Text zufolge immer öfter in den sozialen Netzwerken gepostet? Wie findet das die Person, die den Text geschrieben hat?
Problema 3 · Grammatik
3. Frage: Was ist richtig? Es gilt nur eine Antwort. Wählen Sie 5 der 7 Fragen.
Wählen Sie die richtige Option für die Sätze aus:
1)
Achmed war erst 10 Jahre alt, _______ er mit seiner Familie nach Spanien kam.
2)
Jugendliche spielen gern Online-Spiele, _______ sie spannend sind.
3)
Jedes Schuljahr sitzen immer mehr Schülerinnen und Schüler _______ anderen Ländern im Unterricht.
4)
Nachdem er seine Schulaufgaben gemacht hatte, _______ Kai mit dem Tablet seiner Mutter _______.
5)
Claudia war sehr krank, sie _______ mehr als zwei Monate nicht zur Schule _______. Jetzt ist sie wieder gesund.
6)
Ich glaube nicht, _______ es gut für die Konzentration ist, wenn man beim Lernen laute Musik hört.
7)
Es ist sicher sehr interessant, wenn man in der Schule eine Freundin hat, die aus _______ _______ Land kommt.
Problema 4 · Grammatik
4. Frage: Wählen Sie in 4.a) und 4.b) jeweils 3 der 4 Aufgaben aus.
4.a) Ordnen Sie die folgenden Wörter und bilden Sie einen sinnvollen Satz. Vergessen Sie nicht, die Verben zu konjugieren und andere Wortarten (z.B. Substantive, Adjektive usw.) gegebenenfalls zu deklinieren. (Wählen Sie 3 Aufgaben)
4.a.1.
letzten Mai – Thomas und Paula – heiraten – haben – in Innsbruck
4.a.2.
hören – nach der Schule – die Schüler – lang – Musik – jeden Tag
4.a.3.
vor der Abreise – schenken – wir – Martin – einen Reiseführer – noch schnell ?
4.a.4.
Peter – anschauen – abends – Filme – gern – mit seiner Freundin Franziska
4.b) Ersetzen Sie alle unterstrichenen Nomen oder Nomengruppen durch die passenden Pronomen. Schreiben Sie den ganzen Satz auf. (Wählen Sie 3 Aufgaben)
4.b.1.
Die Eltern wollen deinem Bruder die Wahrheit sagen.
4.b.2.
Gestern Abend hat Tim Nicklas eine Nachricht geschickt.
4.b.3.
Der Lehrer gibt den Schülern die korrigierten Hausaufgaben zurück.
4.b.4.
Laura zeigt heute Nachmittag der neuen Schülerin die Schule.
Problema 5 · Leseverständnis
Leserbrief
Liebe Sarah,
in Stuttgart ist gerade viel los. Im Januar und Februar allein sind 1800 neue Flüchtlinge hier angekommen. Viele wohnen im Moment in Notunterkünften (z.B. Sporthallen, Schulen oder Bürogebäuden), aber im Frühjahr sollen sie in Wohnungen umziehen. Wie ist das denn in deiner Stadt? Wo wohnen Flüchtlinge bei euch, wie gut funktioniert das Zusammenleben?
In meiner Klasse ist vor ein paar Wochen Aram gekommen, ein Junge aus Syrien. Er ist ohne seine Eltern nach Deutschland geflohen und lebt in einem Heim. Er kann noch ganz wenig Deutsch, aber er lernt schnell. Wir haben ein Buddy-System in unserer Schule. Wir betreuen ausländische Schülerinnen und Schüler und helfen ihnen, wenn sie Fragen haben oder etwas nicht verstehen.
Ich bin nun ein Freund von Aram. Er ist ein unglaublich guter Fußballspieler! Wenn er Fußball spielt, dann vergisst er alles und sieht richtig glücklich aus. Aber oft ist Aram traurig, wenn er an seine Flucht und seine Familie in Syrien denkt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es wäre, wenn ich allein in einem fremden Land leben müsste! Wie ist das denn in eurer Schule – wie werden Flüchtlinge dort behandelt? Gibt es bei euch auch ein Heim für jugendliche Flüchtlinge? Was wird denn bei euch für sie getan?
Ich finde, dass wir noch mehr tun müssen, damit sich die Flüchtlinge bei uns wohl fühlen – da sie ja in einer ganz fremden Welt leben müssen. Wir diskutieren im Moment in der Schule unterschiedliche Ideen, was wir als Schülerinnen und Schüler tun können. Was glaubst du: Was für Initiativen könnten helfen, damit sich Flüchtlinge wohler fühlen?
In den sozialen Netzwerken gibt es seit Monaten Stress: Viele Menschen posten unglaublich rassistische Meinungen, die ich schrecklich finde. Am Anfang habe ich die Leute einfach geblockt, aber es werden immer mehr. Hast du einen Tipp, wie man am besten auf fremdenfeindliche Kommentare reagiert? Ich bin im Moment total durcheinander.
Schreib mir bald! Und vergiss nicht, dass wir uns im Sommer sehen – dann zeige ich dir, wie man Tore schießt! Aram hat mir schon einige Tricks gezeigt;-).
Quelle: Spiegelonline (adaptiert)
Glossar:
der Flüchtling, -e – Menschen, die aus politischen Gründen nicht in ihrem Land leben können
die Notunterkunft, -¨e – provisorische Unterkunft für Menschen, die keine Wohnung haben
5. Frage
Suchen Sie im Text die Synonyme und Antonyme der folgenden Wörter oder Ausdrücke. Wählen Sie jeweils 2 der 3 Synonyme und 2 der 3 Antonyme aus.
5.a. Synonyme
5.a.1.
5.a.2.
5.a.3.
5.b. Antonyme
5.b.1.
5.b.2.
5.b.3.
Ejercicio 6.a) · Schriftlicher Ausdruck
6. Frage – Thema 6.a)
Wählen Sie eines der beiden vorgeschlagenen Themen und schreiben Sie darüber zwischen 130 und 150 Wörter. Zu jedem Thema finden Sie einige Orientierungsfragen, Sie müssen sie aber nicht alle beantworten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
6.a) Gibt es in Ihrem Land viele Flüchtlinge? Finden Sie es wichtig, Flüchtlinge zu unterstützen? Warum kann dies wichtig sein? Würden Sie Menschen aus anderen Kulturen helfen, sich in Ihrem Land wohlzufühlen? Was könnten Sie tun? Würden Sie bei Institutionen und Organisationen mitarbeiten, die Flüchtlingen helfen?
Ejercicio 6.b) · Schriftlicher Ausdruck
6. Frage – Thema 6.b)
Wählen Sie eines der beiden vorgeschlagenen Themen und schreiben Sie darüber zwischen 130 und 150 Wörter. Zu jedem Thema finden Sie einige Orientierungsfragen, Sie müssen sie aber nicht alle beantworten. Schreiben Sie keine Sätze aus dem Text ab.
6.b) Gibt es an Ihrer Schule oder in Ihrem Land auch ein Buddy-System für neue Schülerinnen und Schüler? Hat es an Ihrer Schule viele Schüler aus anderen Ländern gegeben? Hatten diese Schüler Probleme in der Schule? Haben Sie ihnen geholfen, wenn sie Probleme hatten? Wenn dies nicht der Fall war, hätten sie Ihnen geholfen? Wie und warum hätten Sie es gemacht?
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