Abitur NRW Ernährungslehre 2023 · LK · Haupttermin
Abiturprüfung Ernährungslehre in Nordrhein-Westfalen 2023, LK · Haupttermin: 7 Aufgaben mit Lösungen. Mit automatischer Korrektur.
Themen der Prüfung: Stoffwechsel der Nährstoffe und seine Regulation · Stoffwechselstörungen und Krankheitsbilder · Ernährungsempfehlungen, Therapie und Produktbeurteilung · Ernährung in Lebensphasen und im Sport · Alternative Ernährungsformen und nachhaltige Ernährung
Aufgabe 1 - Stoffwechsel der Nährstoffe und seine… · Stoffwechsel der Nährstoffe und seine Regulation
M 1: Kohlenhydratstoffwechsel (Auszüge)
Galaktose als Monosaccharid wird über die Nahrung kaum aufgenommen, jedoch werden im Rahmen einer Mischkost oder einer vegetarischen Ernährung über den Verzehr von Milch und Milchprodukten durchaus signifikante Mengen Laktose aufgenommen, deren Bestandteil – neben der Glucose – auch die Galaktose ist.
↓ ↑
Resorption bzw. Transport von Galaktose und Glucose mit Hilfe von Transportproteinen (in der Abbildung nicht dargestellt). Die Dicke der Pfeile symbolisiert die Menge.
Glykoproteine:
mit einem Monosaccharid verbundene Membranproteine, die unter anderem Rezeptor- oder Transportfunktionen ausüben, aber auch eine stabilisierende Funktion in den Zellmembranen haben; sie spielen zudem bei der Zellentwicklung und auch bei der Zellteilung bzw. der Kommunikation zwischen Zellen eine wichtige Rolle.
GALT:
das Enzym Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase
M 2: Galaktosämie Typ 1
Bei Galaktosämie Typ 1, die auch als die klassische Galaktosämie bezeichnet wird, handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselstörung, die den Galaktose-Metabolismus betrifft. Ursache für die Erkrankung ist ein Gendefekt und daher ist bei den Betroffenen das Enzym Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase (GALT) in seiner Funktion sehr stark beeinträchtigt. In Deutschland liegt die Häufigkeit der Erkrankung bei ca. 1: 40 000. In der Regel sind Neugeborene mit einer klassischen Galaktosämie kurz nach der Geburt noch symptomfrei. Erste Symptome treten allerdings typischerweise rasch nach Beginn des Stillens auf und daher werden alle Neugeborenen im Rahmen eines sog. Neugeborenenscreenings auf das Vorliegen der Erkrankung untersucht.
Typische Symptome der klassischen Galaktosämie sind unter anderem:
Trübung der Augenlinsen (grauer Star) 1
neurologische und motorische 2 Einschränkungen und Entwicklungsstörungen
Um das Auftreten von mit der Erkrankung einhergehenden Symptomen zu vermeiden, müssen Betroffene lebenslang eine angepasste Diät einhalten. Problematisch ist jedoch, dass Galaktose neben der Aufnahme über die Nahrung kontinuierlich in kleinen Mengen im Rahmen des Kohlenhydratstoffwechsels endogen gebildet wird, sodass eine optimale Stoffwechseleinstellung nie vollumfänglich aufrechterhalten werden kann und daher häufig zwar die Trübung der Augenlinsen verhindert, mögliche Entwicklungsstörungen jedoch nicht immer vollständig unterbunden werden können. Säuglinge decken im Normalfall ca. 40 % ihres Energiebedarfs über den Abbau der in der Muttermilch enthaltenen Laktose.
1 Beim grauen Star handelt es sich typischerweise um eine altersbedingte Trübung der Augenlinse. Er kann jedoch auch aufgrund von Zellschwellungen der Linsenfaserzellen (Zellen, aus denen die Augenlinse besteht) verursacht werden.
2 Störungen im Bereich Bewegung und Koordination
M 3: Stoffwechselgeschehen bei erhöhter Galaktosekonzentration im Blut
Wenngleich die Leber der hauptsächliche Ort des Galaktoseab- bzw. umbaus ist, können andere Zellen des Körpers (extrahepatische Zellen; Zellen „außerhalb der Leber“) – insbesondere bei erhöhter Galaktose-Blutkonzentration – ebenfalls Galaktose aufnehmen. Die Galaktoseaufnahme, z. B. in die Zellen im Bereich des zentralen Nervensystems (Gehirnzellen) oder im Bereich der Augenlinsen, erfolgt dann über den in den Zellmembranen integrierten, insulinunabhängigen GLUT3-Transporter, der neben der Galaktose auch Glucose transportieren kann.
M 4: Auszüge aus dem DGE-Ernährungsbericht
D-A-CH-Referenzwert für die tägliche Calciumzufuhr bei Kindern und Jugendlichen (in mg (bzw. g) / Tag)
Säuglinge (bis 12 Monate) · 330 mg (0,33 g)
Kinder (bis 7 Jahre) · 750 mg (0,75 g)
Kinder (bis 13 Jahre) · 900 – 1 100 mg (0,9 – 1,1 g)
Kinder und Jugendliche (13 – 19 Jahre) · 1 200 mg (1,2 g)
prozentualer Anteil der Kinder und Jugendlichen, die die D-A-CH-Empfehlungen erreichen:
vegane Ernährung · 46 %
vegetarische Ernährung · 56 %
omnivore Ernährung · 67 %
Gemäß dem DGE-Bericht sind die Hauptcalciumquellen bei Kindern und Jugendlichen Milch und Milchprodukte sowie Käse.
M 5: Laktoseintoleranz
Bei Laktoseintoleranz handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Laktose. Die Ursache für die Erkrankung liegt in einem Mangel des Enzyms Laktase. Typische Symptome sind u. a. Blähungen und Durchfall. Laktose wird, sofern vorhanden, von Bakterien der Dickdarmflora zum Zwecke der Energiegewinnung abgebaut. Dabei entstehen unterschiedliche Stoffwechselprodukte. Laktose selbst ist osmotisch aktiv und bindet Wasser, sodass die Wasserrückresorption und die damit einhergehende Eindickung des Fäzes (Kot) gestört werden.
M 6: Galaktose- und Laktosegehalt ausgewählter Lebensmittel
Lebensmittel · Galaktosegehalt (g/kg) · Laktosegehalt (g/kg) · Calciumgehalt (g/kg)
Emmentaler · < 0,1 · < 0,024 · 13,75
Tilsiter · < 0,1 · 0,024 · 9,90
Brie (60 % Fett) · < 0,1 · 0,024 · 4,00
Feta · 5,8 · 0,024 · 2,50
Hüttenkäse · 0,13 · 18,24 · 0,7
Mozzarella · 0,34 · 7,43 · 3,8
Rahmquark · 0,17 · 36,18 · 1,10
Joghurt (1,5 % Fett) · 8,51 · 28,97 · 1,11
Joghurt (3,5 % Fett) · 7,62 · 33,10 · 1,2
Milch (1,5 % Fett) · < 0,1 · 48,93 · 1,2
Vollmilch (3,5 % Fett) · < 0,1 · 47,67 · 1,2
Butter · < 0,1 · 7,5 · 0,15
Laktosefreier Joghurt (3,5 % Fett) · 23,02 · 0,18 · 1,2
Laktosefreie Vollmilch (3,5 % Fett) · 23,77 · 0,40 · 1,2
Laktosefreie Butter · 3,44 · 0,01 · 0,15
Steinsieker Mineralwasser (calciumreiches Mineralwasser) · 0 · 0 · 0,6
Brokkoli · 0 · 0 · 0,6
Erbsen grün · 0 · 0 · 0,25
M 7: Nahrungsergänzungsmittel (Pulver)
Auszüge aus der Produktbeschreibung:
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignete Spezialflaschennahrung aus Milchproteinen und Fetten, altersgerecht angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen
Als Pulver zum Anrühren; geeignet für die Verabreichung mittels Trinkflasche
Produkthinweise:
Die Diät mit dem Produkt erfordert eine bedarfsgerechte zusätzliche Zufuhr von Kohlenhydraten und Energie. Die Kohlenhydrate können direkt in die zubereitete Flasche gegeben werden. Die tägliche Gesamtmenge wird unter ärztlicher Aufsicht festgelegt und richtet sich nach Alter, Körpergewicht und individueller Stoffwechselsituation der Patientin oder des Patienten. Sie bedarf regelmäßiger Kontrolle und ggf. Anpassung. Zusätzlich kann eine Supplementierung mit Mikronährstoffen erforderlich sein.
Nährwertzusammensetzung · pro 100 g Pulver · pro 100 ml Trinknahrung
Energiegehalt (kJ) · 2 805 · 196
Fett (g) · 62 · 4,3
davon gesättigte Fettsäuren (g) · 23,6 · 1,7
davon mehrfach ungesättigte FS (g) · 10,1 · 0,71
Linolsäure (g) · 8,29 · 0,581
α-Linolensäure (g) · 0,71 · 0,00496
Kohlenhydrate (g) · < 0,14 · < 0,01
Proteine (g) · 28,6 · 2
Preis pro 100 g: 26,97 €
DGE-Empfehlungen für die Energiezufuhr pro Tag (Durchschnittsangaben):
Säuglinge:
0 – 4 Monate: 2 200 kJ
4 – 12 Monate: 2 400 kJ
Kinder (PAL-Wert 3 von 1,4):
1 – 4 Jahre: 4 600 kJ
4 – 7 Jahre: 5 700 kJ
7 – 10 Jahre: 6 700 kJ
10 – 13 Jahre: 7 500 kJ
Jugendliche (PAL-Wert von 1,4):
13 – 15 Jahre: 9 000 kJ
15 – 19 Jahre: 9 700 kJ
3 Physical Activity Level (PAL): Der PAL-Wert drückt den täglichen Aktivitätslevel einer Person als Zahl aus. Mit seiner Hilfe lassen sich aus dem Grundumsatz der Leistungsumsatz sowie der Gesamtenergiebedarf berechnen.
1.
Beschreiben Sie unter Verwendung von M 1, wie Galaktose und Glucose resorbiert und im Stoffwechsel umgesetzt werden. (14 Punkte)
Aufgabe 1 - Stoffwechselstörungen und Krankheitsb… · Stoffwechselstörungen und Krankheitsbilder
M 1: Kohlenhydratstoffwechsel (Auszüge)
Galaktose als Monosaccharid wird über die Nahrung kaum aufgenommen, jedoch werden im Rahmen einer Mischkost oder einer vegetarischen Ernährung über den Verzehr von Milch und Milchprodukten durchaus signifikante Mengen Laktose aufgenommen, deren Bestandteil – neben der Glucose – auch die Galaktose ist.
↓ ↑
Resorption bzw. Transport von Galaktose und Glucose mit Hilfe von Transportproteinen (in der Abbildung nicht dargestellt). Die Dicke der Pfeile symbolisiert die Menge.
Glykoproteine:
mit einem Monosaccharid verbundene Membranproteine, die unter anderem Rezeptor- oder Transportfunktionen ausüben, aber auch eine stabilisierende Funktion in den Zellmembranen haben; sie spielen zudem bei der Zellentwicklung und auch bei der Zellteilung bzw. der Kommunikation zwischen Zellen eine wichtige Rolle.
GALT:
das Enzym Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase
M 2: Galaktosämie Typ 1
Bei Galaktosämie Typ 1, die auch als die klassische Galaktosämie bezeichnet wird, handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselstörung, die den Galaktose-Metabolismus betrifft. Ursache für die Erkrankung ist ein Gendefekt und daher ist bei den Betroffenen das Enzym Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase (GALT) in seiner Funktion sehr stark beeinträchtigt. In Deutschland liegt die Häufigkeit der Erkrankung bei ca. 1: 40 000. In der Regel sind Neugeborene mit einer klassischen Galaktosämie kurz nach der Geburt noch symptomfrei. Erste Symptome treten allerdings typischerweise rasch nach Beginn des Stillens auf und daher werden alle Neugeborenen im Rahmen eines sog. Neugeborenenscreenings auf das Vorliegen der Erkrankung untersucht.
Typische Symptome der klassischen Galaktosämie sind unter anderem:
Trübung der Augenlinsen (grauer Star) 1
neurologische und motorische 2 Einschränkungen und Entwicklungsstörungen
Um das Auftreten von mit der Erkrankung einhergehenden Symptomen zu vermeiden, müssen Betroffene lebenslang eine angepasste Diät einhalten. Problematisch ist jedoch, dass Galaktose neben der Aufnahme über die Nahrung kontinuierlich in kleinen Mengen im Rahmen des Kohlenhydratstoffwechsels endogen gebildet wird, sodass eine optimale Stoffwechseleinstellung nie vollumfänglich aufrechterhalten werden kann und daher häufig zwar die Trübung der Augenlinsen verhindert, mögliche Entwicklungsstörungen jedoch nicht immer vollständig unterbunden werden können. Säuglinge decken im Normalfall ca. 40 % ihres Energiebedarfs über den Abbau der in der Muttermilch enthaltenen Laktose.
1 Beim grauen Star handelt es sich typischerweise um eine altersbedingte Trübung der Augenlinse. Er kann jedoch auch aufgrund von Zellschwellungen der Linsenfaserzellen (Zellen, aus denen die Augenlinse besteht) verursacht werden.
2 Störungen im Bereich Bewegung und Koordination
M 3: Stoffwechselgeschehen bei erhöhter Galaktosekonzentration im Blut
Wenngleich die Leber der hauptsächliche Ort des Galaktoseab- bzw. umbaus ist, können andere Zellen des Körpers (extrahepatische Zellen; Zellen „außerhalb der Leber“) – insbesondere bei erhöhter Galaktose-Blutkonzentration – ebenfalls Galaktose aufnehmen. Die Galaktoseaufnahme, z. B. in die Zellen im Bereich des zentralen Nervensystems (Gehirnzellen) oder im Bereich der Augenlinsen, erfolgt dann über den in den Zellmembranen integrierten, insulinunabhängigen GLUT3-Transporter, der neben der Galaktose auch Glucose transportieren kann.
M 4: Auszüge aus dem DGE-Ernährungsbericht
D-A-CH-Referenzwert für die tägliche Calciumzufuhr bei Kindern und Jugendlichen (in mg (bzw. g) / Tag)
Säuglinge (bis 12 Monate) · 330 mg (0,33 g)
Kinder (bis 7 Jahre) · 750 mg (0,75 g)
Kinder (bis 13 Jahre) · 900 – 1 100 mg (0,9 – 1,1 g)
Kinder und Jugendliche (13 – 19 Jahre) · 1 200 mg (1,2 g)
prozentualer Anteil der Kinder und Jugendlichen, die die D-A-CH-Empfehlungen erreichen:
vegane Ernährung · 46 %
vegetarische Ernährung · 56 %
omnivore Ernährung · 67 %
Gemäß dem DGE-Bericht sind die Hauptcalciumquellen bei Kindern und Jugendlichen Milch und Milchprodukte sowie Käse.
M 5: Laktoseintoleranz
Bei Laktoseintoleranz handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Laktose. Die Ursache für die Erkrankung liegt in einem Mangel des Enzyms Laktase. Typische Symptome sind u. a. Blähungen und Durchfall. Laktose wird, sofern vorhanden, von Bakterien der Dickdarmflora zum Zwecke der Energiegewinnung abgebaut. Dabei entstehen unterschiedliche Stoffwechselprodukte. Laktose selbst ist osmotisch aktiv und bindet Wasser, sodass die Wasserrückresorption und die damit einhergehende Eindickung des Fäzes (Kot) gestört werden.
M 6: Galaktose- und Laktosegehalt ausgewählter Lebensmittel
Lebensmittel · Galaktosegehalt (g/kg) · Laktosegehalt (g/kg) · Calciumgehalt (g/kg)
Emmentaler · < 0,1 · < 0,024 · 13,75
Tilsiter · < 0,1 · 0,024 · 9,90
Brie (60 % Fett) · < 0,1 · 0,024 · 4,00
Feta · 5,8 · 0,024 · 2,50
Hüttenkäse · 0,13 · 18,24 · 0,7
Mozzarella · 0,34 · 7,43 · 3,8
Rahmquark · 0,17 · 36,18 · 1,10
Joghurt (1,5 % Fett) · 8,51 · 28,97 · 1,11
Joghurt (3,5 % Fett) · 7,62 · 33,10 · 1,2
Milch (1,5 % Fett) · < 0,1 · 48,93 · 1,2
Vollmilch (3,5 % Fett) · < 0,1 · 47,67 · 1,2
Butter · < 0,1 · 7,5 · 0,15
Laktosefreier Joghurt (3,5 % Fett) · 23,02 · 0,18 · 1,2
Laktosefreie Vollmilch (3,5 % Fett) · 23,77 · 0,40 · 1,2
Laktosefreie Butter · 3,44 · 0,01 · 0,15
Steinsieker Mineralwasser (calciumreiches Mineralwasser) · 0 · 0 · 0,6
Brokkoli · 0 · 0 · 0,6
Erbsen grün · 0 · 0 · 0,25
M 7: Nahrungsergänzungsmittel (Pulver)
Auszüge aus der Produktbeschreibung:
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignete Spezialflaschennahrung aus Milchproteinen und Fetten, altersgerecht angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen
Als Pulver zum Anrühren; geeignet für die Verabreichung mittels Trinkflasche
Produkthinweise:
Die Diät mit dem Produkt erfordert eine bedarfsgerechte zusätzliche Zufuhr von Kohlenhydraten und Energie. Die Kohlenhydrate können direkt in die zubereitete Flasche gegeben werden. Die tägliche Gesamtmenge wird unter ärztlicher Aufsicht festgelegt und richtet sich nach Alter, Körpergewicht und individueller Stoffwechselsituation der Patientin oder des Patienten. Sie bedarf regelmäßiger Kontrolle und ggf. Anpassung. Zusätzlich kann eine Supplementierung mit Mikronährstoffen erforderlich sein.
Nährwertzusammensetzung · pro 100 g Pulver · pro 100 ml Trinknahrung
Energiegehalt (kJ) · 2 805 · 196
Fett (g) · 62 · 4,3
davon gesättigte Fettsäuren (g) · 23,6 · 1,7
davon mehrfach ungesättigte FS (g) · 10,1 · 0,71
Linolsäure (g) · 8,29 · 0,581
α-Linolensäure (g) · 0,71 · 0,00496
Kohlenhydrate (g) · < 0,14 · < 0,01
Proteine (g) · 28,6 · 2
Preis pro 100 g: 26,97 €
DGE-Empfehlungen für die Energiezufuhr pro Tag (Durchschnittsangaben):
Säuglinge:
0 – 4 Monate: 2 200 kJ
4 – 12 Monate: 2 400 kJ
Kinder (PAL-Wert 3 von 1,4):
1 – 4 Jahre: 4 600 kJ
4 – 7 Jahre: 5 700 kJ
7 – 10 Jahre: 6 700 kJ
10 – 13 Jahre: 7 500 kJ
Jugendliche (PAL-Wert von 1,4):
13 – 15 Jahre: 9 000 kJ
15 – 19 Jahre: 9 700 kJ
3 Physical Activity Level (PAL): Der PAL-Wert drückt den täglichen Aktivitätslevel einer Person als Zahl aus. Mit seiner Hilfe lassen sich aus dem Grundumsatz der Leistungsumsatz sowie der Gesamtenergiebedarf berechnen.
2. Charakterisieren Sie die Krankheit Galaktosämie Typ 1 mithilfe von M 2 und erläutern Sie unter Heranziehung von M 1 und M 3, wie die in M 2 aufgeführten typischen Symptome entstehen. [20 Punkte]
Aufgabe 1 - Ernährungsempfehlungen, Therapie und… · Ernährungsempfehlungen, Therapie und Produktbeurteilung
M 1: Kohlenhydratstoffwechsel (Auszüge)
Galaktose als Monosaccharid wird über die Nahrung kaum aufgenommen, jedoch werden im Rahmen einer Mischkost oder einer vegetarischen Ernährung über den Verzehr von Milch und Milchprodukten durchaus signifikante Mengen Laktose aufgenommen, deren Bestandteil – neben der Glucose – auch die Galaktose ist.
↓ ↑
Resorption bzw. Transport von Galaktose und Glucose mit Hilfe von Transportproteinen (in der Abbildung nicht dargestellt). Die Dicke der Pfeile symbolisiert die Menge.
Glykoproteine:
mit einem Monosaccharid verbundene Membranproteine, die unter anderem Rezeptor- oder Transportfunktionen ausüben, aber auch eine stabilisierende Funktion in den Zellmembranen haben; sie spielen zudem bei der Zellentwicklung und auch bei der Zellteilung bzw. der Kommunikation zwischen Zellen eine wichtige Rolle.
GALT:
das Enzym Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase
M 2: Galaktosämie Typ 1
Bei Galaktosämie Typ 1, die auch als die klassische Galaktosämie bezeichnet wird, handelt es sich um eine angeborene Stoffwechselstörung, die den Galaktose-Metabolismus betrifft. Ursache für die Erkrankung ist ein Gendefekt und daher ist bei den Betroffenen das Enzym Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase (GALT) in seiner Funktion sehr stark beeinträchtigt. In Deutschland liegt die Häufigkeit der Erkrankung bei ca. 1: 40 000. In der Regel sind Neugeborene mit einer klassischen Galaktosämie kurz nach der Geburt noch symptomfrei. Erste Symptome treten allerdings typischerweise rasch nach Beginn des Stillens auf und daher werden alle Neugeborenen im Rahmen eines sog. Neugeborenenscreenings auf das Vorliegen der Erkrankung untersucht.
Typische Symptome der klassischen Galaktosämie sind unter anderem:
Trübung der Augenlinsen (grauer Star) 1
neurologische und motorische 2 Einschränkungen und Entwicklungsstörungen
Um das Auftreten von mit der Erkrankung einhergehenden Symptomen zu vermeiden, müssen Betroffene lebenslang eine angepasste Diät einhalten. Problematisch ist jedoch, dass Galaktose neben der Aufnahme über die Nahrung kontinuierlich in kleinen Mengen im Rahmen des Kohlenhydratstoffwechsels endogen gebildet wird, sodass eine optimale Stoffwechseleinstellung nie vollumfänglich aufrechterhalten werden kann und daher häufig zwar die Trübung der Augenlinsen verhindert, mögliche Entwicklungsstörungen jedoch nicht immer vollständig unterbunden werden können. Säuglinge decken im Normalfall ca. 40 % ihres Energiebedarfs über den Abbau der in der Muttermilch enthaltenen Laktose.
1 Beim grauen Star handelt es sich typischerweise um eine altersbedingte Trübung der Augenlinse. Er kann jedoch auch aufgrund von Zellschwellungen der Linsenfaserzellen (Zellen, aus denen die Augenlinse besteht) verursacht werden.
2 Störungen im Bereich Bewegung und Koordination
M 3: Stoffwechselgeschehen bei erhöhter Galaktosekonzentration im Blut
Wenngleich die Leber der hauptsächliche Ort des Galaktoseab- bzw. umbaus ist, können andere Zellen des Körpers (extrahepatische Zellen; Zellen „außerhalb der Leber“) – insbesondere bei erhöhter Galaktose-Blutkonzentration – ebenfalls Galaktose aufnehmen. Die Galaktoseaufnahme, z. B. in die Zellen im Bereich des zentralen Nervensystems (Gehirnzellen) oder im Bereich der Augenlinsen, erfolgt dann über den in den Zellmembranen integrierten, insulinunabhängigen GLUT3-Transporter, der neben der Galaktose auch Glucose transportieren kann.
M 4: Auszüge aus dem DGE-Ernährungsbericht
D-A-CH-Referenzwert für die tägliche Calciumzufuhr bei Kindern und Jugendlichen (in mg (bzw. g) / Tag)
Säuglinge (bis 12 Monate) · 330 mg (0,33 g)
Kinder (bis 7 Jahre) · 750 mg (0,75 g)
Kinder (bis 13 Jahre) · 900 – 1 100 mg (0,9 – 1,1 g)
Kinder und Jugendliche (13 – 19 Jahre) · 1 200 mg (1,2 g)
prozentualer Anteil der Kinder und Jugendlichen, die die D-A-CH-Empfehlungen erreichen:
vegane Ernährung · 46 %
vegetarische Ernährung · 56 %
omnivore Ernährung · 67 %
Gemäß dem DGE-Bericht sind die Hauptcalciumquellen bei Kindern und Jugendlichen Milch und Milchprodukte sowie Käse.
M 5: Laktoseintoleranz
Bei Laktoseintoleranz handelt es sich um eine Unverträglichkeit gegenüber Laktose. Die Ursache für die Erkrankung liegt in einem Mangel des Enzyms Laktase. Typische Symptome sind u. a. Blähungen und Durchfall. Laktose wird, sofern vorhanden, von Bakterien der Dickdarmflora zum Zwecke der Energiegewinnung abgebaut. Dabei entstehen unterschiedliche Stoffwechselprodukte. Laktose selbst ist osmotisch aktiv und bindet Wasser, sodass die Wasserrückresorption und die damit einhergehende Eindickung des Fäzes (Kot) gestört werden.
M 6: Galaktose- und Laktosegehalt ausgewählter Lebensmittel
Lebensmittel · Galaktosegehalt (g/kg) · Laktosegehalt (g/kg) · Calciumgehalt (g/kg)
Emmentaler · < 0,1 · < 0,024 · 13,75
Tilsiter · < 0,1 · 0,024 · 9,90
Brie (60 % Fett) · < 0,1 · 0,024 · 4,00
Feta · 5,8 · 0,024 · 2,50
Hüttenkäse · 0,13 · 18,24 · 0,7
Mozzarella · 0,34 · 7,43 · 3,8
Rahmquark · 0,17 · 36,18 · 1,10
Joghurt (1,5 % Fett) · 8,51 · 28,97 · 1,11
Joghurt (3,5 % Fett) · 7,62 · 33,10 · 1,2
Milch (1,5 % Fett) · < 0,1 · 48,93 · 1,2
Vollmilch (3,5 % Fett) · < 0,1 · 47,67 · 1,2
Butter · < 0,1 · 7,5 · 0,15
Laktosefreier Joghurt (3,5 % Fett) · 23,02 · 0,18 · 1,2
Laktosefreie Vollmilch (3,5 % Fett) · 23,77 · 0,40 · 1,2
Laktosefreie Butter · 3,44 · 0,01 · 0,15
Steinsieker Mineralwasser (calciumreiches Mineralwasser) · 0 · 0 · 0,6
Brokkoli · 0 · 0 · 0,6
Erbsen grün · 0 · 0 · 0,25
M 7: Nahrungsergänzungsmittel (Pulver)
Auszüge aus der Produktbeschreibung:
Für Säuglinge und Kleinkinder geeignete Spezialflaschennahrung aus Milchproteinen und Fetten, altersgerecht angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen
Als Pulver zum Anrühren; geeignet für die Verabreichung mittels Trinkflasche
Produkthinweise:
Die Diät mit dem Produkt erfordert eine bedarfsgerechte zusätzliche Zufuhr von Kohlenhydraten und Energie. Die Kohlenhydrate können direkt in die zubereitete Flasche gegeben werden. Die tägliche Gesamtmenge wird unter ärztlicher Aufsicht festgelegt und richtet sich nach Alter, Körpergewicht und individueller Stoffwechselsituation der Patientin oder des Patienten. Sie bedarf regelmäßiger Kontrolle und ggf. Anpassung. Zusätzlich kann eine Supplementierung mit Mikronährstoffen erforderlich sein.
Nährwertzusammensetzung · pro 100 g Pulver · pro 100 ml Trinknahrung
Energiegehalt (kJ) · 2 805 · 196
Fett (g) · 62 · 4,3
davon gesättigte Fettsäuren (g) · 23,6 · 1,7
davon mehrfach ungesättigte FS (g) · 10,1 · 0,71
Linolsäure (g) · 8,29 · 0,581
α-Linolensäure (g) · 0,71 · 0,00496
Kohlenhydrate (g) · < 0,14 · < 0,01
Proteine (g) · 28,6 · 2
Preis pro 100 g: 26,97 €
DGE-Empfehlungen für die Energiezufuhr pro Tag (Durchschnittsangaben):
Säuglinge:
0 – 4 Monate: 2 200 kJ
4 – 12 Monate: 2 400 kJ
Kinder (PAL-Wert 3 von 1,4):
1 – 4 Jahre: 4 600 kJ
4 – 7 Jahre: 5 700 kJ
7 – 10 Jahre: 6 700 kJ
10 – 13 Jahre: 7 500 kJ
Jugendliche (PAL-Wert von 1,4):
13 – 15 Jahre: 9 000 kJ
15 – 19 Jahre: 9 700 kJ
3 Physical Activity Level (PAL): Der PAL-Wert drückt den täglichen Aktivitätslevel einer Person als Zahl aus. Mit seiner Hilfe lassen sich aus dem Grundumsatz der Leistungsumsatz sowie der Gesamtenergiebedarf berechnen.
3.
Erläutern Sie unter Heranziehung des gesamten Materials, welche grundlegenden Gesichtspunkte beim Aufstellen einer bedarfsgerechten Ernährung für Kinder und Säuglinge mit Galaktosämie Typ 1 zu beachten sind. Erklären Sie mithilfe von M 5, wie die typischen Symptome bei Laktoseintoleranz entstehen, und begründen Sie, weshalb die in M 2 genannten Symptome bei Laktoseintoleranz zwar nicht auftreten, die Grundsätze der Diät jedoch denen bei Galaktosämie gleichen. [20 Punkte]
4.
Bewerten Sie, inwieweit sich das in M 7 dargestellte Produkt für eine Diät bei Galaktosämie eignet, und beziehen Sie dabei das übrige Material mit ein. [12 Punkte]
Aufgabe 2 - Stoffwechsel der Nährstoffe und seine… · Stoffwechsel der Nährstoffe und seine Regulation
M 1: Oxidativer Stress und Regulationsmechanismen
Intensive körperliche Aktivität ist nachweislich mit der vermehrten Bildung von freien Radikalen und entsprechend auch mit der Gefahr von oxidativem Stress, d. h. einem Missverhältnis zwischen Radikalbildung und Radikalneutralisierung, verbunden.
Freie Radikale sind Teilchen, die ein freies, d. h. ungepaartes Elektron besitzen. Sie entstehen physiologisch u. a. im Rahmen der mitochondrialen Oxidation (ca. des -Umsatzes) und bei Entzündungsreaktionen. Zu den Radikalen gehören u. a. einige reaktive Sauerstoffspezies (ROS), z. B. das Superoxid-Radikal () sowie das besonders aggressive Hydroxylradikal ().
Aufgrund ihrer hohen Reaktivität können freie Radikale biologische Strukturen schädigen und deren Eigenschaften negativ verändern. So nehmen freie Radikale auch ungünstigen Einfluss auf Faktoren der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Freie Radikale schädigen allerdings nicht grundsätzlich, sondern nur dann, wenn ihre Wirkung nicht neutralisiert werden kann. Dies ist der Fall, wenn prooxidative gegenüber antioxidativen Faktoren überwiegen. Diese Situation wird als oxidativer Stress (OS) bezeichnet. Dabei kann ein Ungleichgewicht in der antioxidativen Regulation zum einen über Ernährungsdefizite, d. h. durch die unzureichende Zufuhr von antioxidativen Nährstoffen, entstehen, zum anderen durch eine unzureichende Anpassungsreaktion von körpereigenen Schutzenzymen.
Eine besondere Quelle von reaktiven Sauerstoff-Spezies (ROS) sind die Mitochondrien. Jede körperliche Anstrengung führt zu einer Erhöhung des sogenannten „Lecks“ der Atmungskette und einer vermehrten ROS-Bildung. Sie sorgt für die Aktivierung derjenigen Signalwege, die für den Abbau der durch körperliche Anstrengung vermehrt anfallenden geschädigten Zellen benötigt werden, und sorgt für eine Verstärkung der körpereigenen Abwehrkräfte des Immunsystems. Damit ist die Leckage der Atmungskette unter körperlicher Anstrengung ein „sinnvoller“ Prozess, der sich evolutionär entwickelt hat.
Aber auch bestimmte Zellen des Immunsystems können bei einer Entzündungsreaktion erhebliche Mengen an ROS produzieren, die dann gezielt der Abwehr von Parasiten und Mikroorganismen dienen.
M 2: Schema der Atmungskette
Die Atmungskettenenzyme sind hintereinander geschaltete Multienzymkomplexe und sind in der inneren Mitochondrienmembran integriert. Sie transportieren Elektronen, die im letzten Schritt der Atmungskette enzymatisch auf Sauerstoff übertragen werden können.
Etwa 1 bis 2 Prozent der in den Mitochondrien umgesetzten Sauerstoffmoleküle werden mit nur einem Elektron reduziert (s. gestrichelter Pfeil in der Abbildung). Durch diese Reaktion entsteht das Superoxid-Radikal (), das seinerseits Wasserstoffperoxid () bilden kann.
Weder Superoxid noch Wasserstoffperoxid allein sind besonders gefährlich; sie können jedoch durch Reaktion miteinander, besonders in Gegenwart von Schwermetallionen, z. B. Eisen und Kupfer, das extrem reaktive Hydroxylradikal () bilden.
M 3: Antioxidative Vitamine und körperliche Belastbarkeit
Intensive körperliche Belastung bedeutet für den Organismus Stress. Dieser erzeugt neben der muskulären Belastungsreaktion auch eine Ganzkörperreaktion, die die Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Organismus zum Ziel hat.
Die meisten Organsysteme wie auch die Skelettmuskulatur können sich gegen den belastungsinduzierten oxidativen Stress auf zellulärer Ebene schützen. Entsprechend ist belegt, dass Organe mit einem hohen mitochondrialen Stoffwechselumsatz (Muskel, Herz, Leber) über anpassungsfähige Schutzeinrichtungen verfügen, die sie bei Stressexposition verstärken (exprimieren) können. Der wichtigste Mechanismus des Körpers, den oxidativen Stress zu senken, ist die Neubildung antioxidativ wirksamer Enzyme.
Zusätzlich zur Regulation über die körpereigenen Schutzsysteme muss auch die Beeinflussung der antioxidativen Regulation durch Nährstoffe beachtet werden. Sportlerinnen und Sportler sollten als Personengruppe mit erhöhter Exposition zu oxidativem Stress auf eine optimierte Zufuhr an antioxidativen Vitaminen (AOV) achten, um darüber eine ausreichende AOV-Konzentration im Plasma zu erreichen und dadurch die Schutzwirkung gegenüber freien Radikalen zu optimieren. Es stellt sich die Frage, ob auch im Sport diese natürlichen antioxidativen Systeme des Körpers eine sportinduzierte verstärkte Belastung durch freie Radikale ausreichend neutralisieren können oder ob die Supplementierung weiterer antioxidativ wirkender Substanzen sinnvoll und nützlich ist. Insbesondere werden u. a. die Vitamine C und E sowie -Carotin aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften intensiv beworben.
Aufgrund von Studien ist allerdings nicht auszuschließen, dass eine Nahrungsergänzung mit Antioxidantien körpereigene Anpassungen an das Training ggf. beeinträchtigen kann.
M 4: Vitamin-C-Präparat und D-A-CH-Referenzwerte
Auszug der Herstellerangaben:
Vitamin C mit pro Tablette
Der Allrounder unter den Vitaminen
vegan
Preis: ca. 20,– Euro für 200 Tabletten
D-A-CH-Referenzwerte:
Alter · Vitamin C (mg/Tag)
männlich · weiblich
15 bis unter 19 Jahre · 105 · 90
Erwachsene · 110 · 95
1.
Stellen Sie unter Verwendung von M 1 dar, wie freie Radikale entstehen und abgebaut werden, und erläutern Sie, welche Wirkungen sie im Körper haben. (16 Punkte)
2.
Erläutern Sie, wie die Atmungskette Energie bereitstellt (M 2), und erklären Sie, warum bei sportlicher Betätigung vermehrt freie Radikale gebildet werden (M 2). (14 Punkte)
Aufgabe 2 - Ernährung in Lebensphasen und im Sport · Ernährung in Lebensphasen und im Sport
M 1: Oxidativer Stress und Regulationsmechanismen
Intensive körperliche Aktivität ist nachweislich mit der vermehrten Bildung von freien Radikalen und entsprechend auch mit der Gefahr von oxidativem Stress, d. h. einem Missverhältnis zwischen Radikalbildung und Radikalneutralisierung, verbunden.
Freie Radikale sind Teilchen, die ein freies, d. h. ungepaartes Elektron besitzen. Sie entstehen physiologisch u. a. im Rahmen der mitochondrialen Oxidation (ca. des -Umsatzes) und bei Entzündungsreaktionen. Zu den Radikalen gehören u. a. einige reaktive Sauerstoffspezies (ROS), z. B. das Superoxid-Radikal () sowie das besonders aggressive Hydroxylradikal ().
Aufgrund ihrer hohen Reaktivität können freie Radikale biologische Strukturen schädigen und deren Eigenschaften negativ verändern. So nehmen freie Radikale auch ungünstigen Einfluss auf Faktoren der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Freie Radikale schädigen allerdings nicht grundsätzlich, sondern nur dann, wenn ihre Wirkung nicht neutralisiert werden kann. Dies ist der Fall, wenn prooxidative gegenüber antioxidativen Faktoren überwiegen. Diese Situation wird als oxidativer Stress (OS) bezeichnet. Dabei kann ein Ungleichgewicht in der antioxidativen Regulation zum einen über Ernährungsdefizite, d. h. durch die unzureichende Zufuhr von antioxidativen Nährstoffen, entstehen, zum anderen durch eine unzureichende Anpassungsreaktion von körpereigenen Schutzenzymen.
Eine besondere Quelle von reaktiven Sauerstoff-Spezies (ROS) sind die Mitochondrien. Jede körperliche Anstrengung führt zu einer Erhöhung des sogenannten „Lecks“ der Atmungskette und einer vermehrten ROS-Bildung. Sie sorgt für die Aktivierung derjenigen Signalwege, die für den Abbau der durch körperliche Anstrengung vermehrt anfallenden geschädigten Zellen benötigt werden, und sorgt für eine Verstärkung der körpereigenen Abwehrkräfte des Immunsystems. Damit ist die Leckage der Atmungskette unter körperlicher Anstrengung ein „sinnvoller“ Prozess, der sich evolutionär entwickelt hat.
Aber auch bestimmte Zellen des Immunsystems können bei einer Entzündungsreaktion erhebliche Mengen an ROS produzieren, die dann gezielt der Abwehr von Parasiten und Mikroorganismen dienen.
M 2: Schema der Atmungskette
Die Atmungskettenenzyme sind hintereinander geschaltete Multienzymkomplexe und sind in der inneren Mitochondrienmembran integriert. Sie transportieren Elektronen, die im letzten Schritt der Atmungskette enzymatisch auf Sauerstoff übertragen werden können.
Etwa 1 bis 2 Prozent der in den Mitochondrien umgesetzten Sauerstoffmoleküle werden mit nur einem Elektron reduziert (s. gestrichelter Pfeil in der Abbildung). Durch diese Reaktion entsteht das Superoxid-Radikal (), das seinerseits Wasserstoffperoxid () bilden kann.
Weder Superoxid noch Wasserstoffperoxid allein sind besonders gefährlich; sie können jedoch durch Reaktion miteinander, besonders in Gegenwart von Schwermetallionen, z. B. Eisen und Kupfer, das extrem reaktive Hydroxylradikal () bilden.
M 3: Antioxidative Vitamine und körperliche Belastbarkeit
Intensive körperliche Belastung bedeutet für den Organismus Stress. Dieser erzeugt neben der muskulären Belastungsreaktion auch eine Ganzkörperreaktion, die die Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Organismus zum Ziel hat.
Die meisten Organsysteme wie auch die Skelettmuskulatur können sich gegen den belastungsinduzierten oxidativen Stress auf zellulärer Ebene schützen. Entsprechend ist belegt, dass Organe mit einem hohen mitochondrialen Stoffwechselumsatz (Muskel, Herz, Leber) über anpassungsfähige Schutzeinrichtungen verfügen, die sie bei Stressexposition verstärken (exprimieren) können. Der wichtigste Mechanismus des Körpers, den oxidativen Stress zu senken, ist die Neubildung antioxidativ wirksamer Enzyme.
Zusätzlich zur Regulation über die körpereigenen Schutzsysteme muss auch die Beeinflussung der antioxidativen Regulation durch Nährstoffe beachtet werden. Sportlerinnen und Sportler sollten als Personengruppe mit erhöhter Exposition zu oxidativem Stress auf eine optimierte Zufuhr an antioxidativen Vitaminen (AOV) achten, um darüber eine ausreichende AOV-Konzentration im Plasma zu erreichen und dadurch die Schutzwirkung gegenüber freien Radikalen zu optimieren. Es stellt sich die Frage, ob auch im Sport diese natürlichen antioxidativen Systeme des Körpers eine sportinduzierte verstärkte Belastung durch freie Radikale ausreichend neutralisieren können oder ob die Supplementierung weiterer antioxidativ wirkender Substanzen sinnvoll und nützlich ist. Insbesondere werden u. a. die Vitamine C und E sowie -Carotin aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften intensiv beworben.
Aufgrund von Studien ist allerdings nicht auszuschließen, dass eine Nahrungsergänzung mit Antioxidantien körpereigene Anpassungen an das Training ggf. beeinträchtigen kann.
M 4: Vitamin-C-Präparat und D-A-CH-Referenzwerte
Auszug der Herstellerangaben:
Vitamin C mit pro Tablette
Der Allrounder unter den Vitaminen
vegan
Preis: ca. 20,– Euro für 200 Tabletten
D-A-CH-Referenzwerte:
Alter · Vitamin C (mg/Tag)
männlich · weiblich
15 bis unter 19 Jahre · 105 · 90
Erwachsene · 110 · 95
3. Erklären Sie mithilfe von M 3, wie sich körperliche Belastung auf das Entstehen von oxidativem Stress auswirkt. [16 Punkte]
Aufgabe 2 - Ernährungsempfehlungen, Therapie und… · Ernährungsempfehlungen, Therapie und Produktbeurteilung
M 1: Oxidativer Stress und Regulationsmechanismen
Intensive körperliche Aktivität ist nachweislich mit der vermehrten Bildung von freien Radikalen und entsprechend auch mit der Gefahr von oxidativem Stress, d. h. einem Missverhältnis zwischen Radikalbildung und Radikalneutralisierung, verbunden.
Freie Radikale sind Teilchen, die ein freies, d. h. ungepaartes Elektron besitzen. Sie entstehen physiologisch u. a. im Rahmen der mitochondrialen Oxidation (ca. des -Umsatzes) und bei Entzündungsreaktionen. Zu den Radikalen gehören u. a. einige reaktive Sauerstoffspezies (ROS), z. B. das Superoxid-Radikal () sowie das besonders aggressive Hydroxylradikal ().
Aufgrund ihrer hohen Reaktivität können freie Radikale biologische Strukturen schädigen und deren Eigenschaften negativ verändern. So nehmen freie Radikale auch ungünstigen Einfluss auf Faktoren der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Freie Radikale schädigen allerdings nicht grundsätzlich, sondern nur dann, wenn ihre Wirkung nicht neutralisiert werden kann. Dies ist der Fall, wenn prooxidative gegenüber antioxidativen Faktoren überwiegen. Diese Situation wird als oxidativer Stress (OS) bezeichnet. Dabei kann ein Ungleichgewicht in der antioxidativen Regulation zum einen über Ernährungsdefizite, d. h. durch die unzureichende Zufuhr von antioxidativen Nährstoffen, entstehen, zum anderen durch eine unzureichende Anpassungsreaktion von körpereigenen Schutzenzymen.
Eine besondere Quelle von reaktiven Sauerstoff-Spezies (ROS) sind die Mitochondrien. Jede körperliche Anstrengung führt zu einer Erhöhung des sogenannten „Lecks“ der Atmungskette und einer vermehrten ROS-Bildung. Sie sorgt für die Aktivierung derjenigen Signalwege, die für den Abbau der durch körperliche Anstrengung vermehrt anfallenden geschädigten Zellen benötigt werden, und sorgt für eine Verstärkung der körpereigenen Abwehrkräfte des Immunsystems. Damit ist die Leckage der Atmungskette unter körperlicher Anstrengung ein „sinnvoller“ Prozess, der sich evolutionär entwickelt hat.
Aber auch bestimmte Zellen des Immunsystems können bei einer Entzündungsreaktion erhebliche Mengen an ROS produzieren, die dann gezielt der Abwehr von Parasiten und Mikroorganismen dienen.
M 2: Schema der Atmungskette
Die Atmungskettenenzyme sind hintereinander geschaltete Multienzymkomplexe und sind in der inneren Mitochondrienmembran integriert. Sie transportieren Elektronen, die im letzten Schritt der Atmungskette enzymatisch auf Sauerstoff übertragen werden können.
Etwa 1 bis 2 Prozent der in den Mitochondrien umgesetzten Sauerstoffmoleküle werden mit nur einem Elektron reduziert (s. gestrichelter Pfeil in der Abbildung). Durch diese Reaktion entsteht das Superoxid-Radikal (), das seinerseits Wasserstoffperoxid () bilden kann.
Weder Superoxid noch Wasserstoffperoxid allein sind besonders gefährlich; sie können jedoch durch Reaktion miteinander, besonders in Gegenwart von Schwermetallionen, z. B. Eisen und Kupfer, das extrem reaktive Hydroxylradikal () bilden.
M 3: Antioxidative Vitamine und körperliche Belastbarkeit
Intensive körperliche Belastung bedeutet für den Organismus Stress. Dieser erzeugt neben der muskulären Belastungsreaktion auch eine Ganzkörperreaktion, die die Wiederherstellung des Gleichgewichtes im Organismus zum Ziel hat.
Die meisten Organsysteme wie auch die Skelettmuskulatur können sich gegen den belastungsinduzierten oxidativen Stress auf zellulärer Ebene schützen. Entsprechend ist belegt, dass Organe mit einem hohen mitochondrialen Stoffwechselumsatz (Muskel, Herz, Leber) über anpassungsfähige Schutzeinrichtungen verfügen, die sie bei Stressexposition verstärken (exprimieren) können. Der wichtigste Mechanismus des Körpers, den oxidativen Stress zu senken, ist die Neubildung antioxidativ wirksamer Enzyme.
Zusätzlich zur Regulation über die körpereigenen Schutzsysteme muss auch die Beeinflussung der antioxidativen Regulation durch Nährstoffe beachtet werden. Sportlerinnen und Sportler sollten als Personengruppe mit erhöhter Exposition zu oxidativem Stress auf eine optimierte Zufuhr an antioxidativen Vitaminen (AOV) achten, um darüber eine ausreichende AOV-Konzentration im Plasma zu erreichen und dadurch die Schutzwirkung gegenüber freien Radikalen zu optimieren. Es stellt sich die Frage, ob auch im Sport diese natürlichen antioxidativen Systeme des Körpers eine sportinduzierte verstärkte Belastung durch freie Radikale ausreichend neutralisieren können oder ob die Supplementierung weiterer antioxidativ wirkender Substanzen sinnvoll und nützlich ist. Insbesondere werden u. a. die Vitamine C und E sowie -Carotin aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften intensiv beworben.
Aufgrund von Studien ist allerdings nicht auszuschließen, dass eine Nahrungsergänzung mit Antioxidantien körpereigene Anpassungen an das Training ggf. beeinträchtigen kann.
M 4: Vitamin-C-Präparat und D-A-CH-Referenzwerte
Auszug der Herstellerangaben:
Vitamin C mit pro Tablette
Der Allrounder unter den Vitaminen
vegan
Preis: ca. 20,– Euro für 200 Tabletten
D-A-CH-Referenzwerte:
Alter · Vitamin C (mg/Tag)
männlich · weiblich
15 bis unter 19 Jahre · 105 · 90
Erwachsene · 110 · 95
4. Entwickeln Sie unter Heranziehung des gesamten Materials sechs Empfehlungen für Sportlerinnen und Sportler, mit denen oxidativer Stress verringert werden kann; mindestens vier davon sollen die Ernährung betreffen. Nehmen Sie ausgehend vom gesamten Material Stellung, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen das angegebene Präparat (M 4) für die Einnahme im Sport geeignet ist. [20 Punkte]
M 4: Vitamin-C-Präparat und D-A-CH-Referenzwerte
Auszug der Herstellerangaben:
Vitamin C mit 1000 mg pro Tablette
Der Allrounder unter den Vitaminen
vegan
Preis: ca. 20,– Euro für 200 Tabletten
D-A-CH-Referenzwerte:
Alter · Vitamin C (mg/Tag)
männlich · weiblich
15 bis unter 19 Jahre · 105 · 90
Erwachsene · 110 · 95
a)
b)
Aufgabe 3 - Alternative Ernährungsformen und nach… · Alternative Ernährungsformen und nachhaltige Ernährung
Thema: Planetary Health Diet (PHD) – Konzept und Herausforderung
M 1: Planetary Health Diet
Das Thema gesundheitsfördernde und nachhaltige Ernährung steht seit mehreren Jahren auf der Agenda verschiedener internationaler Institutionen. Eine Kommission, bestehend aus 37 Expertinnen und Experten der Fachbereiche Gesundheit, Landwirtschaft, Politik und Ökologie aus 16 Ländern, hat mit dem EAT-Lancet-Commission-Report den ersten Bericht vorgestellt, der eine universelle Referenzernährung – die „Planetary Health Diet“ – unter Angabe von Lebensmittelmengen benennt. Mit dieser sollen eine zukünftige Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen im Jahr 2050 innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen der Erde (planetare Grenzen) versorgt sowie weltweit etwa 11 Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr verhindert werden.
Folgende Indikatoren wurden zur ökologischen Einschätzung zugrunde gelegt:
Treibhausgasemissionen
Landnutzung
Frischwassernutzung
Phosphor- und Nitrateintrag
Biodiversität
Die Festlegung der globalen Referenzernährung wurde aus Literaturrecherchen abgeleitet. Es werden Spannen und feste Werte für die Verzehrempfehlungen angegeben, um eine flexible, globale Anwendung zu ermöglichen. Die globalen Empfehlungen der PHD in Mengenangaben und Lebensmittelauswahl müssen noch an die Esskulturen der Länder angepasst werden.
Die derzeitige Kritik an diesem Konzept entzündet sich an fehlender Transparenz und Anpassung der getroffenen Ableitungen:
Beispielhafte Berechnungen zeigen, dass sich beim Ausschöpfen der Spannen mit der maximal möglichen Verzehrmenge der jeweiligen Lebensmittelgruppe eine Energiezufuhr von mehr als 3850 kcal/Tag ergibt. Gleichzeitig scheint eine entsprechende Ernährung den Nährstoffbedarf einiger vulnerabler, d. h. aufgrund ihrer Konstitution – z. B. Alter oder Lebenssituation – anfälliger Personengruppen, nicht decken zu können.
Bei der Konkretisierung für die jeweiligen Länder sind neben der Esskultur lokal vorhandene Ressourcen wie Weideflächen, Wasservorräte und Niederschlagsmengen zu berücksichtigen, zumal der Nährstoffgehalt in Lebensmitteln stark von den jeweiligen Umwelt- und Produktionsbedingungen der Länder abhängt.
Unzureichend beachtet sei die Rolle von Nutztieren, z. B. in Bezug auf:
M 2: Vergleich einiger Empfehlungen der Planetary Health Diet mit Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie zur tatsächlichen Ernährungssituation in Deutschland
M 3: Befragung zur Bereitschaft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu einem der PHD entsprechenden Ernährungsverhalten
Befragung von 215 Personen zwischen 16 und 29 Jahren mit einem Online-Fragebogen zur Bereitschaft zu Planetary Health Diet bezogenem Ernährungsverhalten (Zielverhalten)
M 4: Miete deinen eigenen Gemüsegarten (Präsentation eines Anbieters)
Bring dein Essen selbst auf den Teller! In einer schnelllebigen Zeit ermöglichen wir dir mit unseren Gemüsegärten zum Mieten ein entschleunigendes Naturerlebnis. Du musst weder Vorkenntnisse noch teures Gerät mitbringen und kannst von Frühjahr bis Herbst im eigenen Mietgarten pures Gartenglück genießen.
Dein eigener Garten: Erfreue dich an der Pflege und Ernte deines eigenen Stücks Land! Dein Garten ist rund um die Uhr geöffnet. Vom Tag der Übergabe im April/Mai bis zum Saisonende Ende Oktober/November bist du für ihn verantwortlich.
Professionelle Vorbereitung: Unsere landwirtschaftlichen Partner und wir übernehmen die Vorbereitung für dich: Düngung, schwere Bodenarbeiten, Austüfteln des Pflanzplans, Aussaat und Bepflanzung – bequemer geht's nicht!
Unterstützung mit Profi-Tipps: Dank Rundum-Service bist du nicht allein: Wir unterstützen dich die gesamte Saison mit all unserem Wissen – über unseren regelmäßigen Gärtnerbrief, in Lernvideos, am Telefon oder per E-Mail.
Über 20 Gemüsesorten: Dein Garten in den Standardgrößen (Kleiner Garten oder Familiengarten) ist mit mindestens 20 verschiedenen Gemüsesorten vorbereitet – im Wunschbeet hast du Platz für eigene Ideen. In den Reihen wachsen Klassiker wie z. B. Möhren, Zwiebeln, Salate, Kohlsorten, Bohnen oder Zucchini.
Wasser und Geräte vor Ort: Im Mietgartenpreis ist die Nutzung von Wasser und einem Standard-Sortiment an Gartengeräten inbegriffen.
M 5: Grundsätze und Dimensionen für eine nachhaltige Ernährung
Bevorzugung
pflanzlicher Lebensmittel
ökologisch erzeugter Lebensmittel
regionaler und saisonaler Erzeugnisse
gering verarbeiteter Lebensmittel
fair gehandelter Lebensmittel
von ressourcenschonendem Haushalten
genussvoller und bekömmlicher Speisen
1.
Fassen Sie zusammen, welche Ziele mit der Planetary Health Diet verfolgt werden (M 1). Charakterisieren Sie hinsichtlich der Lebensmittelauswahl das Konzept der Planetary Health Diet im Vergleich zur vollwertigen Ernährung nach den Empfehlungen der DGE (M 2) und erläutern Sie die Kritik, die an der Planetary Health Diet geäußert wird (M 1). [18 Punkte]
2.
Prüfen Sie, in welchem Maße die tatsächliche Ernährung in Deutschland den Vorgaben der Planetary Health Diet entspricht (M 2 und M 3), und leiten Sie daraus vier Maßnahmen ab, mit denen sich die Ernährungsweise in Deutschland verändern ließe. [24 Punkte]
3.
Stellen Sie das Konzept „Mietgarten“ mithilfe von M 4 dar, bewerten Sie es unter Bezug auf die Grundsätze und Dimensionen nachhaltiger Ernährung (M 5) und beurteilen Sie, welchen Beitrag es zur Umsetzung der Planetary Health Diet leisten kann. [14 Punkte]
4.
Erörtern Sie unter Einbeziehung des gesamten Materials, inwiefern sich die Planetary Health Diet dafür eignet, sowohl die Ernährungssituation des Einzelnen als auch die weltweite Ernährungslage zu verbessern. [10 Punkte]
Du kannst auch nach Themen lernen
Übe ein Thema mit gemischten Aufgaben aus den Prüfungen aller Jahre.
- Ernährungsempfehlungen, Therapie und Produktbeurteilung · 15 Aufgaben · 95 % Wahrscheinlichkeit
- Stoffwechselstörungen und Krankheitsbilder · 12 Aufgaben · 95 % Wahrscheinlichkeit
- Stoffwechsel der Nährstoffe und seine Regulation · 11 Aufgaben · 95 % Wahrscheinlichkeit
- Ernährung in Lebensphasen und im Sport · 7 Aufgaben · 95 % Wahrscheinlichkeit
- Alternative Ernährungsformen und nachhaltige Ernährung · 4 Aufgaben · 90 % Wahrscheinlichkeit