Sujet 1 - Partie 2 : Transposition en français · Bac Allemand Métropole remplacement 2021

Thème : Transposition en français des idées d'un document · Tiré du sujet Métropole France remplacement (2021)

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Partie 2: Transposition en français (environ 100 mots) [4 points]

SUJET 1

Thématique: « Voyages: circulation des hommes et des idées »

Axe d'étude: « Voyages de découverte et d'exploration »

Document A

Wanderung

Wohlauf und froh gewandert

Ins unbekannte Land!

Zerrissen, ach! zerrissen

Ist manches teure Band.

5 Ihr heimatlichen Kreuze,

Wo ich oft betend lag,

Ihr Bäume, ach! ihr Hügel,

O blickt mir segnend 1 nach!

Noch schläft die weite Erde,

10 Kein Vogel weckt den Hain 2,

Doch bin ich nicht verlassen,

Doch bin ich nicht allein:

Denn, ach! auf meinem Herzen

Trag ich ihr teures Pfand 3,

15 Ich fühl's, und Erd' und Himmel

Sind innig mir verwandt 4.

Nach: Justinus Kerner, Die lyrischen Gedichte, 1854.

1 segnen: bénir

2 Hain:= kleiner Wald

3 Pfand = hier im Sinne von Gabe

4 verwandt sein: être de la même famille

Document B

Das Bild bezieht sich auf das berühmte Gemälde von Caspar David Friedrich Der Wanderer über dem Nebelmeer aus dem Jahr 1818:

Document C

Dans le texte ci-dessous l'auteur a choisi de ne pas mettre de majuscules pour conserver la linéarité du texte. Mais afin de faciliter votre lecture nous signalons les majuscules manquantes en caractères gras.

Unterwegs im Nebel

ragte die a utobahn plötzlich auf zu den w olken

oder hatten die w olken sich entschlossen,

den s chlaf von j ahrhunderten zwischen uns nachzuholen?

die s cheinwerferkegel tasteten – klägliche

5 i nsektenfühler 5 – nach der verborgenen s onne:

alles war kleiner und enger geworden.

das unwirkliche l icht der a rmaturen

erhellte uns spärlich in unseren w aben 6 aus b lech 7,

die w elt war geschrumpft 8 auf die nächste f ahrbahnmarkierung,

10 der h orizont spannte sich nur mehr zwischen

die b remsleuchten 9 des vor uns kriechenden 10 w agens:

dort seilten 11 wir die müden b licke an.

im r auschen zwischen den s enderfrequenzen keimte

der v erdacht, daß es stets dieselbe b rücke wäre,

15 die vorgab 12, das t or nach draußen zu sein,

und ab und zu tauchte auf der g egenspur 13

lautlos enigmatisch ein l kw auf,

ein w al 14, der sich kurz aus den t iefen des m eeres erhebt,

wie wir unterwegs im n ebel,

20 den man beharrlich über uns hängen ließ

wie das »bitte nicht stören«- s child überm k nauf einer t ür

in irgendeinem h otel einer s tadt ohne n amen.

Nach: Jan Wagner, Selbstporträt mit Bienenschwarm, ausgewählte Gedichte, 2001-2015, 2016.

5 Fühler = Antennen

6 in unseren Waben: L'intérieur du véhicule est comparé à un nid d'abeille avec ses alvéoles

7 Blech = Metall

8 schrumpfen = kleiner werden

9 die Bremsleuchten = das Licht an der Rückseite von dem Auto

10 kriechen = langsam fahren

11 anseilen = fixieren

12 vorgeben = so tun, als ob …

13 die Gegenspur = auf der anderen Seite der Straße

14 der Wal: la baleine

Document D

„Den ganzen Outdoor-Kram braucht man nicht“

Frank Hülsemann ist über die Anden gelaufen, auf den Spuren deutscher Einwanderer. 350 Kilometer, 23 Kilogramm auf dem Rücken und drei Wochen Zeit. Auf Outdoor-Kleidung hat er bewusst verzichtet.

Der Mann hat ein Faible für Reisen, von denen man Normalsterblichen nur abraten kann. Er trägt Joggingschuhe, eine schwarze Jogginghose und ein schwarzes Sweatshirt mit dem Aufdruck „Moonsorrow“, dem Namen einer finnischen Metal-Band. Er misst 1,96 Meter und ist kahlrasiert, nur dass am Hinterkopf ein langer, dünner Zopf baumelt. Soeben ist Frank Hülsemann mit einem Freund zu Fuß über die peruanischen Anden gewandert – auf dem Weg, den vor 160 Jahren deutsche Einwanderer genommen hatten. 18 Tage lang marschierten die beiden 350 Kilometer weit – von der Küste über die 4800 Meter hohen Anden bis in den Dschungel.

Er erzählt seine Reise:

Ich habe mir sofort Literatur besorgt und alles gelesen, was es über die Einwanderer zu lesen gibt. Ein Freund von mir, Markus de Marées, mit dem ich schon den Vulkan in Chile hochgefahren bin, war auch gleich begeistert. So wie andere Menschen zu Fuß die Alpen überqueren möchten, wollten wir schon immer zu Fuß über die Anden. Jetzt hatten wir die passende Geschichte dazu.

Wir mussten uns die ganze Zeit dagegen wehren, mit dem Auto mitgenommen zu werden. Markus war in der Mitte der Wanderung jedoch so erschöpft, dass er auf einmal in einem Lkw verschwand. Er konnte einfach nicht mehr. Wir haben uns dann in eine Stadt fahren lassen und sind danach wieder zu Fuß weiter. Streng genommen haben wir also nicht geschafft, was wir uns vorgenommen hatten.

Anfangs jedenfalls lief alles bestens. Wir landeten in Lima, verbrachten eine Nacht im Hotel, und am nächsten Morgen ging's los, mit 30 Kilo Gepäck. Viel zu viel. Wir haben eine Menge verschenkt, eine Bratpfanne zum Beispiel, oder eine Kaffeekanne, sodass jeder am Ende gut 23 Kilo auf dem Rücken hatte. Wir hatten acht Kilo Lebensmittel, aber keine Möglichkeit, etwas zu horten. Außerdem hatten wir topografische Karten dabei, einen Fotoapparat und ein GPS-Handgerät, denn sonst hätten wir die Wege nicht gefunden. Schön war, dass uns schon kurz nach dem Start die Leute grüßten. Je abgeschiedener die Gegend, desto freundlicher waren sie. Auf den letzten hundert Kilometern gab's nur noch Pfade, da kommt kein Auto hin, und die Leute sind zu Fuß unterwegs oder mit dem Pferd. Sie beugen sich dann so weit runter, um dir die Hand zu schütteln, dass sie fast herunterfallen.

Nach: Frank Lorentz, welt.de, 05.10.2016

Sur quels éléments du dossier pourriez-vous vous appuyer pour expliquer l'intérêt d'une telle exposition à des Français qui ne connaissent pas le tableau de Caspar David Friedrich ?

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Corrigé

Corrigé proposé par AprenAI (non officiel)

Sur quels éléments du dossier pourriez-vous vous appuyer pour expliquer l'intérêt d'une telle exposition à des Français qui ne connaissent pas le tableau de Caspar David Friedrich ?

Réponse : On pourrait d'abord présenter le tableau original de Caspar David Friedrich, « Le Voyageur contemplant une mer de nuages » (1818), figure emblématique du romantisme allemand, qui montre un homme seul face à l'immensité de la nature, symbole de la quête intérieure du voyageur. L'exposition de la Hamburger Kunsthalle (document B) actualise cette image en montrant, sur des panneaux urbains, des photographies contemporaines reprenant la même pose dans divers lieux du monde : cela souligne combien ce motif reste universel et actuel. On s'appuierait aussi sur le document C, où le brouillard devient une image de l'aliénation moderne, contrastant avec la dimension sublime du tableau, et sur le document D, qui montre un voyageur cherchant aujourd'hui une expérience authentique comparable à celle du tableau. Ces éléments permettraient de montrer qu'il s'agit moins d'un simple hommage que d'une réflexion sur la place du voyage et de la nature dans notre société contemporaine.

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