Aufgabe 4 · Abitur NRW Biologie LK · Eisenspeicherkrankheit-EN 2026

Thema: Genregulation, Epigenetik und Krebs · Aus der Prüfung LK · Eisenspeicherkrankheit-EN (2026)

Aufgabenstellung

Die Eisenspeicherkrankheit – eine genetisch bedingte Erkrankung

Die Eisenspeicherkrankheit ist eine erblich bedingte Stoffwechselerkrankung, bei der es zu erhöhten Einlagerungen von Eisenverbindungen im Körper kommt. Diese Einlagerungen können zu Organschäden führen. Die Ursachen dieser Krankheit werden molekulargenetisch untersucht.

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Erklären Sie die erhöhten Einlagerungen von Eisenverbindungen in Leberzellen bei einer Person mit Eisenspeicherkrankheit (M 2 bis M 4).

Aufgabenstellung: Aufgabe 4 · Abitur NRW Biologie LK · Eisenspeicherkrankheit-EN 2026

Lösung

Nach den offiziellen Korrekturhinweisen

4 Erklären Sie die erhöhten Einlagerungen von Eisenverbindungen in Leberzellen bei einer Person mit Eisenspeicherkrankheit (M 2 bis M 4).

Lösung: Eisenspeicherkrankheit: Mutation im HFE-Gen führt zur Strukturveränderung des HFE-Proteins. Das HFE-Protein kann nicht mehr an TFR2 binden. TFR2 wird abgebaut und das Hepcidin-Gen wird nicht exprimiert. Dadurch fehlt Hepcidin im Blut, sodass Ferroportin in den Dünndarmzellen nicht abgebaut wird und ungehindert Eisen ins Blut transportiert. Das überschüssige Eisen bindet an Transferrin, gelangt zur Leber und wird dort verstärkt in Leberzellen eingelagert.

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