Aufgabe 4 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · Abitur NRW Biologie GK · Weißklee 2025
Thema: Evolutionsfaktoren und Artbildung · Aus der Prüfung GK · Weißklee (2025)
Aufgabenstellung
Stoffwechsel beim Weißklee
Der Weißklee ( Trifolium repens) ist eine in Europa, Nordafrika, Südwest- und Zentralasien weit verbreitete Pflanze, die wie alle Lebewesen von abiotischen Faktoren in Wachstum und Entwicklung beeinflusst wird.
Material 4: Verbreitung der cyanogenen und nicht-cyanogenen Form des Weißklees in Europa
Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Verbreitung der Weißklee-Formen in Europa untersucht. Neben der unterschiedlichen Verteilung der beiden Formen in den untersuchten Gebieten wurden auch die dort auftretenden Durchschnittstemperaturen im Januar ermittelt. In Nord- und Osteuropa liegen die Durchschnittstemperaturen im Januar z. T. deutlich unter 0 °C und es kommt regelmäßig zu starken Frösten. In West- und Südeuropa liegen die Durchschnittstemperaturen im Januar über 0 °C. Die cyanogene Form des Weißklees ist in West- und Südeuropa stärker verbreitet als die nicht-cyanogene Form. In Nord- und Osteuropa findet man vorwiegend die nicht-cyanogene Form des Weißklees.
(in Anlehnung an: Rempt, Gierus, 2018, S. 206 -208)
4 Erklären Sie das unterschiedlich häufige Vorkommen der beiden Weißkleeformen in den verschiedenen Verbreitungsgebieten (M 3, M 4).
[6 BE]

Lösung
Nach den offiziellen Korrekturhinweisen
Erklärung für das häufigere Vorkommen der cyanogenen Form in wärmeren Gebieten (West- und Südeuropa):
Lösung: In wärmeren Gebieten ist die cyanogene Form konkurrenzstärker, da die Cyanid-Bildung einen besseren Fraßschutz und damit einen Selektionsvorteil bewirkt mehr Pflanzen überleben höhere Fortpflanzungsrate häufigeres Vorkommen in frostfreien Gebieten.
Erklärung für das Überwiegen der nicht-cyanogenen Form in kälteren Gebieten (Nord- und Osteuropa):
Lösung: In kälteren Gebieten ist die cyanogene Form konkurrenzschwächer; Frost kann zum Platzen der Zellen und Vakuolen führen Selbstvergiftung der cyanogenen Form weniger Pflanzen überleben geringere Fortpflanzungsrate selteneres Vorkommen in kälteren Gebieten (bzw. Dominanz der nicht-cyanogenen Form).
Die ausführliche Erklärung Schritt für Schritt (mit KI) gibt es mit Premium. Premium
Löse sie direkt hier: automatische Korrektur, Hinweise und Lösung Schritt für Schritt.
‹ Aufgabe · GK · Mauergecko 2025 · Aufgabe 2–4 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · LK · Elefanten-EN 2025 ›
Mehr Aufgaben zu Evolutionsfaktoren und Artbildung
- Aufgabe 3 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · GK · Alpenschneehase 2026
- Aufgabe 4 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · GK · Pilzinfektion Frösche 2026
- Aufgabe 1 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · LK · Dscheladas 2026
- Aufgabe 2 und 3 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · GK · Elefanten-GN 2025
- Aufgabe · GK · Mauergecko 2025
- Aufgabe 2–4 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · LK · Elefanten-EN 2025
- Aufgabe 3 - Artbildung bei der Nord-Giraffe · LK · Giraffe 2025
- Aufgabe 1 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · GK · Haupttermin 2023
- Aufgabe 3 - Evolutionsfaktoren und Artbildung · GK · Haupttermin 2023
- Aufgabe 1 - Teilaufgabe 3: Evolutionsfaktoren und… · GK · Haupttermin · bilingual Englisch 2023