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Examen de Alemán PAU Valencia 2025 · Extraordinaria solapamiento

Examen de Alemán de Selectividad de Valencia (PAU) 2025, Extraordinaria solapamiento (julio): 5 problemas con solución. Con corrección al momento.

Temas del examen: Preguntas abiertas con tus propias palabras (Beantworten Sie mit eigenen Worten) · Verdadero o falso (Richtig oder falsch) · Vocabulario: sinónimos de palabras subrayadas (Synonyme) · Completar frases según el texto (Wie geht es weiter? a, b oder c) · Redacción de unas 130 palabras: opinión, ventajas e inconvenientes y experiencia personal (Aufsatz)

Ejercicio Text 1 - A.1.1 · Preguntas abiertas con tus propias palabras (Beantworten Sie mit eigenen Worten)

Text 1. Lesen Sie den folgenden Text.

Sprachen lernen hält den Kopf fit

Schon lange weiß die Wissenschaft: Wer eine Fremdsprache lernt, bringt sein Hirn in Bewegung. So stärkt der Fremdsprachenerwerb etwa das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und Flexibilität für neue kognitive Herausforderungen. Das kann zum Beispiel helfen, den Ausbruch von Demenzerkrankungen um mehrere Jahre zu verzögern.

In einer Studie haben Forschende vom Max-Planck-Institut neue, wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die linke und die rechte Hirnhälfte beim Fremdsprachenerwerb zusammenarbeiten. Dafür untersuchten die Neurologen 60 Männer und Frauen aus Syrien, die nach ihrer Ankunft in Deutschland einen Intensivsprachkurs machten: Sechs Monate lang lernten die Syrerinnen und Syrer an fünf Tagen pro Woche je fünf Stunden Deutsch. Vor Beginn des Kurses, nach drei und nach sechs Monaten scannten die Forschenden die Hirne der Lernenden mittels Magnetresonanztomografie (MRT).

Dabei konnten die Expert*innen beobachten, dass der Spracherwerb die Nervenverbindungen zwischen den Hirnhälften deutlich stärkte. Genauer: zwischen den Bereichen, die die Bedeutung und den Klang von Wörtern verarbeiten. Und zunächst galt dabei: je mehr Lernfortschritt, desto mehr Verbindungen.

In den Monaten drei bis sechs aber nahm die Verbindungsstärke zwischen den Gehirnhälften wieder ab. Diese unerwartete Entwicklung erklären sich die Forschenden mit einer speziellen Arbeitsteilung der Hirnhälften.

So gilt bei der Sprachverarbeitung eigentlich: Links ist entscheidend; die rechte Hirnhälfte spielt dagegen nur eine sekundäre Rolle und wird von der linken Hälfte sogar unterdrückt. Das trifft aber nur bei der Muttersprache zu, die die linke Hälfte fast allein schafft. Beim Erlernen einer Fremdsprache ist die rechte Hälfte dagegen essenziell, denn in ihr sitzen Areale, die beim Aufbau eines neuen Wortschatzes helfen.

Die Erkenntnisse ihrer Studie, so die Wissenschaftler, könnten helfen, die Funktionsweise des Hirns insgesamt besser zu verstehen – weit über den Bereich des Fremdsprachenerwerbs hinaus.

A.1.1. Beantworten Sie folgende Fragen mit eigenen Worten. (2 Punkte)

a)

Worum geht es in diesem Text?

b)

Welche Vorteile hat es für das Gehirn, eine Fremdsprache zu erlernen?

Ejercicio Text 1 - A.1.2 · Verdadero o falso (Richtig oder falsch)

Text 1. Lesen Sie den folgenden Text.

Sprachen lernen hält den Kopf fit

Schon lange weiß die Wissenschaft: Wer eine Fremdsprache lernt, bringt sein Hirn in Bewegung. So stärkt der Fremdsprachenerwerb etwa das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und Flexibilität für neue kognitive Herausforderungen. Das kann zum Beispiel helfen, den Ausbruch von Demenzerkrankungen um mehrere Jahre zu verzögern.

In einer Studie haben Forschende vom Max-Planck-Institut neue, wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die linke und die rechte Hirnhälfte beim Fremdsprachenerwerb zusammenarbeiten. Dafür untersuchten die Neurologen 60 Männer und Frauen aus Syrien, die nach ihrer Ankunft in Deutschland einen Intensivsprachkurs machten: Sechs Monate lang lernten die Syrerinnen und Syrer an fünf Tagen pro Woche je fünf Stunden Deutsch. Vor Beginn des Kurses, nach drei und nach sechs Monaten scannten die Forschenden die Hirne der Lernenden mittels Magnetresonanztomografie (MRT).

Dabei konnten die Expert*innen beobachten, dass der Spracherwerb die Nervenverbindungen zwischen den Hirnhälften deutlich stärkte. Genauer: zwischen den Bereichen, die die Bedeutung und den Klang von Wörtern verarbeiten. Und zunächst galt dabei: je mehr Lernfortschritt, desto mehr Verbindungen.

In den Monaten drei bis sechs aber nahm die Verbindungsstärke zwischen den Gehirnhälften wieder ab. Diese unerwartete Entwicklung erklären sich die Forschenden mit einer speziellen Arbeitsteilung der Hirnhälften.

So gilt bei der Sprachverarbeitung eigentlich: Links ist entscheidend; die rechte Hirnhälfte spielt dagegen nur eine sekundäre Rolle und wird von der linken Hälfte sogar unterdrückt. Das trifft aber nur bei der Muttersprache zu, die die linke Hälfte fast allein schafft. Beim Erlernen einer Fremdsprache ist die rechte Hälfte dagegen essenziell, denn in ihr sitzen Areale, die beim Aufbau eines neuen Wortschatzes helfen.

Die Erkenntnisse ihrer Studie, so die Wissenschaftler, könnten helfen, die Funktionsweise des Hirns insgesamt besser zu verstehen – weit über den Bereich des Fremdsprachenerwerbs hinaus.

A.1.2. Sind folgende Behauptungen richtig (R) oder falsch (F)? (1 Punkt)

Ejercicio Text 1 - A.1.4 (Synonyme) · Vocabulario: sinónimos de palabras subrayadas (Synonyme)

Text 1. Lesen Sie den folgenden Text.

Sprachen lernen hält den Kopf fit

Schon lange weiß die Wissenschaft: Wer eine Fremdsprache lernt, bringt sein Hirn in Bewegung. So stärkt der Fremdsprachenerwerb etwa das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und Flexibilität für neue kognitive Herausforderungen. Das kann zum Beispiel helfen, den Ausbruch von Demenzerkrankungen um mehrere Jahre zu verzögern.

In einer Studie haben Forschende vom Max-Planck-Institut neue, wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die linke und die rechte Hirnhälfte beim Fremdsprachenerwerb zusammenarbeiten. Dafür untersuchten die Neurologen 60 Männer und Frauen aus Syrien, die nach ihrer Ankunft in Deutschland einen Intensivsprachkurs machten: Sechs Monate lang lernten die Syrerinnen und Syrer an fünf Tagen pro Woche je fünf Stunden Deutsch. Vor Beginn des Kurses, nach drei und nach sechs Monaten scannten die Forschenden die Hirne der Lernenden mittels Magnetresonanztomografie (MRT).

Dabei konnten die Expert*innen beobachten, dass der Spracherwerb die Nervenverbindungen zwischen den Hirnhälften deutlich stärkte. Genauer: zwischen den Bereichen, die die Bedeutung und den Klang von Wörtern verarbeiten. Und zunächst galt dabei: je mehr Lernfortschritt, desto mehr Verbindungen.

In den Monaten drei bis sechs aber nahm die Verbindungsstärke zwischen den Gehirnhälften wieder ab. Diese unerwartete Entwicklung erklären sich die Forschenden mit einer speziellen Arbeitsteilung der Hirnhälften.

So gilt bei der Sprachverarbeitung eigentlich: Links ist entscheidend; die rechte Hirnhälfte spielt dagegen nur eine sekundäre Rolle und wird von der linken Hälfte sogar unterdrückt. Das trifft aber nur bei der Muttersprache zu, die die linke Hälfte fast allein schafft. Beim Erlernen einer Fremdsprache ist die rechte Hälfte dagegen essenziell, denn in ihr sitzen Areale, die beim Aufbau eines neuen Wortschatzes helfen.

Die Erkenntnisse ihrer Studie, so die Wissenschaftler, könnten helfen, die Funktionsweise des Hirns insgesamt besser zu verstehen – weit über den Bereich des Fremdsprachenerwerbs hinaus.

A.1.4. Für welche Wörter im Text (unterstrichen) sind die vier Wörter (a-d) Synonyme? (1 Punkt)

stärken, verzögern, Ausbruch, essenziell, Erkenntnis, Klang, speziell, Ankunft

a)

besonders:

b)

Beginn:

c)

wichtig:

d)

verlangsamen:

Ejercicio Text 1 - A.1.4 (Multiple Choice) · Completar frases según el texto (Wie geht es weiter? a, b oder c)

Text 1. Lesen Sie den folgenden Text.

Sprachen lernen hält den Kopf fit

Schon lange weiß die Wissenschaft: Wer eine Fremdsprache lernt, bringt sein Hirn in Bewegung. So stärkt der Fremdsprachenerwerb etwa das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und Flexibilität für neue kognitive Herausforderungen. Das kann zum Beispiel helfen, den Ausbruch von Demenzerkrankungen um mehrere Jahre zu verzögern.

In einer Studie haben Forschende vom Max-Planck-Institut neue, wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die linke und die rechte Hirnhälfte beim Fremdsprachenerwerb zusammenarbeiten. Dafür untersuchten die Neurologen 60 Männer und Frauen aus Syrien, die nach ihrer Ankunft in Deutschland einen Intensivsprachkurs machten: Sechs Monate lang lernten die Syrerinnen und Syrer an fünf Tagen pro Woche je fünf Stunden Deutsch. Vor Beginn des Kurses, nach drei und nach sechs Monaten scannten die Forschenden die Hirne der Lernenden mittels Magnetresonanztomografie (MRT).

Dabei konnten die Expert*innen beobachten, dass der Spracherwerb die Nervenverbindungen zwischen den Hirnhälften deutlich stärkte. Genauer: zwischen den Bereichen, die die Bedeutung und den Klang von Wörtern verarbeiten. Und zunächst galt dabei: je mehr Lernfortschritt, desto mehr Verbindungen.

In den Monaten drei bis sechs aber nahm die Verbindungsstärke zwischen den Gehirnhälften wieder ab. Diese unerwartete Entwicklung erklären sich die Forschenden mit einer speziellen Arbeitsteilung der Hirnhälften.

So gilt bei der Sprachverarbeitung eigentlich: Links ist entscheidend; die rechte Hirnhälfte spielt dagegen nur eine sekundäre Rolle und wird von der linken Hälfte sogar unterdrückt. Das trifft aber nur bei der Muttersprache zu, die die linke Hälfte fast allein schafft. Beim Erlernen einer Fremdsprache ist die rechte Hälfte dagegen essenziell, denn in ihr sitzen Areale, die beim Aufbau eines neuen Wortschatzes helfen.

Die Erkenntnisse ihrer Studie, so die Wissenschaftler, könnten helfen, die Funktionsweise des Hirns insgesamt besser zu verstehen – weit über den Bereich des Fremdsprachenerwerbs hinaus.

A.1.4. Wie geht es, laut dem Text, nach 1, 2, 3, 4 weiter (a, b oder c)?

(2 Punkte)

1)

Die Studie zeigt,

2)

Die Neurologen stellten nach drei Monaten fest, dass

3)

Die Neurologen untersuchten

4)

In den Monaten drei bis sechs der Studie

Ejercicio Text 2 - A.1.1 · Preguntas abiertas con tus propias palabras (Beantworten Sie mit eigenen Worten)

Text 2. Lesen Sie den folgenden Text.

Mit anderen Augen: autistisches Denken und Empfinden

Ein leises Summen fÿhlt sich an wie lauter Lärm. Ein Sonnenstrahl wie eine grelle Lampe und eine leichte Berñhrung wie ein Schlag. So empfinden Menschen mit Autismus oft. Autismus bedeutet: Das Gehirn verarbeitet Informationen anders. Menschen mit dieser Sinnesstörung nehmen die Umwelt anders wahr.

„Viele Autisten sind deshalb überempfindlich gegenüber Geräuschen, Licht, Gerüchen oder Berñhrungen“, erklärt die Psychologin Bärbel Wohlleben. Der Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen auch häufig schwer.

Aber: „Menschen mit Autismus sind nicht alle gleich“, sagt die Expertin: ‟Manche haben groÔe Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel nicht sehr gut sprechen können. Andere Autisten sind sehr wortgewandt und können sich viel merken, haben dafür aber Probleme bei alltäglichen Dingen, zum Beispiel beim Anziehen.“

Häufig fällt es Autisten schwer, mit anderen zu kommunizieren. Ein Grund ist: Sie nehmen die Leute exakt beim Wort, erklärt die Expertin an einem Beispiel: „Wenn einer fragt: ‚Kannst du mir sagen, wie spät es ist?‘, dann antworten sie mit ‚Ja‘. Sie verstehen nicht, dass sie die Uhrzeit sagen sollen.“

Ähnlich ist es mit Gesichtsausdrücken. Ein Autist begreift nicht unbedingt, dass jemand, der grinst, etwas im Scherz sagt. So kommt es zu Missverständnissen. Autisten fñhlen sich oft unverstanden, weil ihre Umwelt ihnen suggeriert, sie würden etwas falsch machen. Bärbel Wohlleben sagt: „Viele Autisten ziehen sich deshalb zurück und sagen gar nichts mehr.“

Zum Glück gibt es Menschen, die Autisten unterstützen und verstehen, wie sie ticken. Sie wissen zum Beispiel, dass der Alltag mit einem geregelten Tagesablauf einfacher wird. Frau Wohlleben arbeitet gern mit autistischen Menschen. Sie sagt: „Anders als andere Menschen sagen oder zeigen sie einem ganz direkt, was sie denken und wollen.“

A.1.1. Beantworten Sie folgende Fragen mit eigenen Worten. (2 Punkte)

a)

Worum geht es in diesem Text?

b)

Warum ziehen sich viele Autisten zurück und sagen gar nichts mehr?

Ejercicio Text 2 - A.1.2 · Verdadero o falso (Richtig oder falsch)

Text 2. Lesen Sie den folgenden Text.

Mit anderen Augen: autistisches Denken und Empfinden

Ein leises Summen fÿhlt sich an wie lauter Lärm. Ein Sonnenstrahl wie eine grelle Lampe und eine leichte Berñhrung wie ein Schlag. So empfinden Menschen mit Autismus oft. Autismus bedeutet: Das Gehirn verarbeitet Informationen anders. Menschen mit dieser Sinnesstörung nehmen die Umwelt anders wahr.

„Viele Autisten sind deshalb überempfindlich gegenüber Geräuschen, Licht, Gerüchen oder Berñhrungen“, erklärt die Psychologin Bärbel Wohlleben. Der Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen auch häufig schwer.

Aber: „Menschen mit Autismus sind nicht alle gleich“, sagt die Expertin: ‟Manche haben groÔe Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel nicht sehr gut sprechen können. Andere Autisten sind sehr wortgewandt und können sich viel merken, haben dafür aber Probleme bei alltäglichen Dingen, zum Beispiel beim Anziehen.“

Häufig fällt es Autisten schwer, mit anderen zu kommunizieren. Ein Grund ist: Sie nehmen die Leute exakt beim Wort, erklärt die Expertin an einem Beispiel: „Wenn einer fragt: ‚Kannst du mir sagen, wie spät es ist?‘, dann antworten sie mit ‚Ja‘. Sie verstehen nicht, dass sie die Uhrzeit sagen sollen.“

Ähnlich ist es mit Gesichtsausdrücken. Ein Autist begreift nicht unbedingt, dass jemand, der grinst, etwas im Scherz sagt. So kommt es zu Missverständnissen. Autisten fñhlen sich oft unverstanden, weil ihre Umwelt ihnen suggeriert, sie würden etwas falsch machen. Bärbel Wohlleben sagt: „Viele Autisten ziehen sich deshalb zurück und sagen gar nichts mehr.“

Zum Glück gibt es Menschen, die Autisten unterstützen und verstehen, wie sie ticken. Sie wissen zum Beispiel, dass der Alltag mit einem geregelten Tagesablauf einfacher wird. Frau Wohlleben arbeitet gern mit autistischen Menschen. Sie sagt: „Anders als andere Menschen sagen oder zeigen sie einem ganz direkt, was sie denken und wollen.“

A.1.2. Sind folgende Behauptungen richtig oder falsch? (1 Punkt)

Ejercicio Text 2 - A.1.4 (Synonyme) · Vocabulario: sinónimos de palabras subrayadas (Synonyme)

Text 2. Lesen Sie den folgenden Text.

Mit anderen Augen: autistisches Denken und Empfinden

Ein leises Summen fÿhlt sich an wie lauter Lärm. Ein Sonnenstrahl wie eine grelle Lampe und eine leichte Berñhrung wie ein Schlag. So empfinden Menschen mit Autismus oft. Autismus bedeutet: Das Gehirn verarbeitet Informationen anders. Menschen mit dieser Sinnesstörung nehmen die Umwelt anders wahr.

„Viele Autisten sind deshalb überempfindlich gegenüber Geräuschen, Licht, Gerüchen oder Berñhrungen“, erklärt die Psychologin Bärbel Wohlleben. Der Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen auch häufig schwer.

Aber: „Menschen mit Autismus sind nicht alle gleich“, sagt die Expertin: ‟Manche haben groÔe Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel nicht sehr gut sprechen können. Andere Autisten sind sehr wortgewandt und können sich viel merken, haben dafür aber Probleme bei alltäglichen Dingen, zum Beispiel beim Anziehen.“

Häufig fällt es Autisten schwer, mit anderen zu kommunizieren. Ein Grund ist: Sie nehmen die Leute exakt beim Wort, erklärt die Expertin an einem Beispiel: „Wenn einer fragt: ‚Kannst du mir sagen, wie spät es ist?‘, dann antworten sie mit ‚Ja‘. Sie verstehen nicht, dass sie die Uhrzeit sagen sollen.“

Ähnlich ist es mit Gesichtsausdrücken. Ein Autist begreift nicht unbedingt, dass jemand, der grinst, etwas im Scherz sagt. So kommt es zu Missverständnissen. Autisten fñhlen sich oft unverstanden, weil ihre Umwelt ihnen suggeriert, sie würden etwas falsch machen. Bärbel Wohlleben sagt: „Viele Autisten ziehen sich deshalb zurück und sagen gar nichts mehr.“

Zum Glück gibt es Menschen, die Autisten unterstützen und verstehen, wie sie ticken. Sie wissen zum Beispiel, dass der Alltag mit einem geregelten Tagesablauf einfacher wird. Frau Wohlleben arbeitet gern mit autistischen Menschen. Sie sagt: „Anders als andere Menschen sagen oder zeigen sie einem ganz direkt, was sie denken und wollen.“

A.1.4. Für welche Wörter im Text (unterstrichen) sind die vier Wörter (a-d) Synonyme? (1 Punkt)

grelle, leichte, bedeutet, fällt, merken, sollen, begreift, unterstützen

a)

b)

c)

d)

Ejercicio Text 2 - A.1.4 (Multiple Choice) · Completar frases según el texto (Wie geht es weiter? a, b oder c)

Text 2. Lesen Sie den folgenden Text.

Mit anderen Augen: autistisches Denken und Empfinden

Ein leises Summen fÿhlt sich an wie lauter Lärm. Ein Sonnenstrahl wie eine grelle Lampe und eine leichte Berñhrung wie ein Schlag. So empfinden Menschen mit Autismus oft. Autismus bedeutet: Das Gehirn verarbeitet Informationen anders. Menschen mit dieser Sinnesstörung nehmen die Umwelt anders wahr.

„Viele Autisten sind deshalb überempfindlich gegenüber Geräuschen, Licht, Gerüchen oder Berñhrungen“, erklärt die Psychologin Bärbel Wohlleben. Der Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen auch häufig schwer.

Aber: „Menschen mit Autismus sind nicht alle gleich“, sagt die Expertin: ‟Manche haben groÔe Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel nicht sehr gut sprechen können. Andere Autisten sind sehr wortgewandt und können sich viel merken, haben dafür aber Probleme bei alltäglichen Dingen, zum Beispiel beim Anziehen.“

Häufig fällt es Autisten schwer, mit anderen zu kommunizieren. Ein Grund ist: Sie nehmen die Leute exakt beim Wort, erklärt die Expertin an einem Beispiel: „Wenn einer fragt: ‚Kannst du mir sagen, wie spät es ist?‘, dann antworten sie mit ‚Ja‘. Sie verstehen nicht, dass sie die Uhrzeit sagen sollen.“

Ähnlich ist es mit Gesichtsausdrücken. Ein Autist begreift nicht unbedingt, dass jemand, der grinst, etwas im Scherz sagt. So kommt es zu Missverständnissen. Autisten fñhlen sich oft unverstanden, weil ihre Umwelt ihnen suggeriert, sie würden etwas falsch machen. Bärbel Wohlleben sagt: „Viele Autisten ziehen sich deshalb zurück und sagen gar nichts mehr.“

Zum Glück gibt es Menschen, die Autisten unterstützen und verstehen, wie sie ticken. Sie wissen zum Beispiel, dass der Alltag mit einem geregelten Tagesablauf einfacher wird. Frau Wohlleben arbeitet gern mit autistischen Menschen. Sie sagt: „Anders als andere Menschen sagen oder zeigen sie einem ganz direkt, was sie denken und wollen.“

A.1.4. Wie geht es, laut dem Text, nach 1, 2, 3, 4 weiter (a, b oder c)? (2 Punkte)

1)

Für Autisten...

2)

Bärbel Wohlleben...

3)

Viele Autisten vermeiden es, mit anderen Menschen zu sprechen,...

4)

Es ist normalerweise gut für Autisten,...

Ejercicio Teil B - Thema 1 · Redacción de unas 130 palabras: opinión, ventajas e inconvenientes y experiencia personal (Aufsatz)

TEIL B. TEXTPRODUKTION (4 Punkte)

Schreiben Sie einen kurzen Aufsatz (ca. 130 Wörter) über EINS der folgenden Themen:

THEMA 1

Das Erlernen einer neuen Sprache ist nicht nur der Weg zu neuen Kulturen, Kontinenten, und Menschen, es hat auch signifikante Auswirkungen auf das Gehirn. Was meinen Sie dazu? Welche anderen Vorteile kann das Sprachenlernen noch für unser Leben haben?

Ejercicio Teil B - Thema 2 · Redacción de unas 130 palabras: opinión, ventajas e inconvenientes y experiencia personal (Aufsatz)

TEIL B. TEXTPRODUKTION (4 Punkte)

Schreiben Sie einen kurzen Aufsatz (ca. 130 Wörter) über EINS der folgenden Themen:

THEMA 2

Kennen Sie jemanden, der Autist ist? Können Sie verstehen, warum manche Autisten sich unverstanden fühlen? Glauben Sie, sie könnten gut mit autistischen Menschen Arbeiten, so wie Frau Wohlleben? Wie kann unsere Gesellschaft autistische Menschen besser integrieren?

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