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Examen de Alemán PAU Cantabria 2025 · Extraordinaria

Examen de Alemán de Selectividad de Cantabria (PAU/EBAU) 2025, Extraordinaria (julio): 9 problemas con solución. Con corrección al momento.

Temas del examen: Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch) · Preguntas sobre el texto: respuesta breve o con tus propias palabras (Fragen zum Text) · Vocabulario: sinónimos, antónimos y definiciones en el texto (Wortschatz) · Opción múltiple de comprensión lectora (Wähle die richtige Antwort A, B, C oder D) · Redacción de opinión o experiencia (Forumsbeitrag, Text 120-150 Wörter)

Ejercicio Text A - Übung 1 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch)

Text A. „Köchin Aelita“

Aelita Schailobaeva hat den großen Schritt gewagt und ist aus dem heimischen Kirgisistan nach Deutschland gezogen. Bei der Firma Mühlbauer Group in Roding macht die 17-Jährige seit August in der Betriebskantine eine Ausbildung zur Köchin. Im Interview erzählt sie von ihrer Arbeit und von dem Leben in Bayern.

Frage: Wie kamst du zu deiner Ausbildung als Köchin in Deutschland?

Antwort: Ich habe schon an meiner Schule, dem Gymnasium Nr. 69 in Bischkek, Deutsch gelernt. Und dort haben sie gute Kontakte nach Deutschland. So habe ich von der Möglichkeit einer Ausbildung in Deutschland gehört. Da ich gerne koche, musste ich nicht lange überlegen. Bei der Bewerbung haben mir meine Lehrer sehr geholfen.

F: Was sind deine Aufgaben während der Ausbildung?

A: Ich arbeite in der Kantine des Technologieunternehmens Mühlbauer. Meine Kollegen und ich bereiten jeden Tag das Essen für die vielen Mitarbeiter zu. Das macht mir so viel Spaß, dass ich manchmal gar nicht merke, wie schnell die Zeit vergeht!

F: Aber was genau lernst du?

A: Die Inhalte meiner Ausbildung sind breit gefächert: Ich lerne die Grundtechniken des Kochens, die Organisation einer Großküche, habe Unterricht in Ernährungslehre, Lebensmittelkunde sowie Kundenorientierung und Service. Hinzu kommen die Besonderheiten einer Betriebskantine wie die Menüplanung und der Umgang mit moderner Küchentechnik. Da Mühlbauer viel in die Kantine und das Ausbildungszentrum investiert hat, habe ich hier tolle, moderne Arbeitsbedingungen.

F: Gibt es auch schwierige Situationen in deiner Ausbildung?

A: Nein, eigentlich nicht. Das Einzige, was mir einfällt ist, dass viele Leute nicht Standarddeutsch sprechen, sondern bairischen Dialekt. Den verstehe ich nicht so gut und muss dann nachfragen. Aber irgendwann verstehe ich sie doch und habe ein paar neue Wörter dazugelernt.

F: Was haben deine Eltern und deine Freunde zu deinem Umzug nach Deutschland gesagt?

A: Sie haben mich alle voll unterstützt. Aber der Abschied von ihnen war schon traurig. Ich werde sie jetzt eine lange Zeit nicht sehen. Zum Glück gibt es das Internet, sodass wir immer in Kontakt bleiben können.

F: Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

A: Obwohl mir meine Heimat fehlt, möchte ich auf jeden Fall in Deutschland bleiben. Denn mir macht im Moment die Ausbildung viel Spaß und ich möchte mir hier eine Karriere aufbauen.

Max Firgau, vitamin de Nr. 103 – Winter 2024 (bearbeitet)

Übung 1 [2 Punkte]: Lies den Text und entscheide, ob die folgenden Aussagen (1-4) richtig (R) oder falsch (F) sind. Begründe deine Antwort, indem du den Teil des Textes zitierst, in dem diese Information erscheint.

1.

Aelita hat in Deutschland zum ersten Mal Deutsch gelernt.

Richtig

Falsch

2.

Während ihrer Ausbildung arbeitet Aelita in einer Kantine und kocht für Mitarbeiter.

Richtig

Falsch

3.

Aelita findet es schwierig, in der Kantine zu arbeiten, weil die Arbeitsbedingungen schlecht sind.

Richtig

Falsch

4.

Aelitas Eltern waren gegen ihren Umzug nach Deutschland.

Richtig

Falsch

Ejercicio Text A - Übung 2 · Preguntas sobre el texto: respuesta breve o con tus propias palabras (Fragen zum Text)

Text A. „Köchin Aelita“

Aelita Schailobaeva hat den großen Schritt gewagt und ist aus dem heimischen Kirgisistan nach Deutschland gezogen. Bei der Firma Mühlbauer Group in Roding macht die 17-Jährige seit August in der Betriebskantine eine Ausbildung zur Köchin. Im Interview erzählt sie von ihrer Arbeit und von dem Leben in Bayern.

Frage: Wie kamst du zu deiner Ausbildung als Köchin in Deutschland?

Antwort: Ich habe schon an meiner Schule, dem Gymnasium Nr. 69 in Bischkek, Deutsch gelernt. Und dort haben sie gute Kontakte nach Deutschland. So habe ich von der Möglichkeit einer Ausbildung in Deutschland gehört. Da ich gerne koche, musste ich nicht lange überlegen. Bei der Bewerbung haben mir meine Lehrer sehr geholfen.

F: Was sind deine Aufgaben während der Ausbildung?

A: Ich arbeite in der Kantine des Technologieunternehmens Mühlbauer. Meine Kollegen und ich bereiten jeden Tag das Essen für die vielen Mitarbeiter zu. Das macht mir so viel Spaß, dass ich manchmal gar nicht merke, wie schnell die Zeit vergeht!

F: Aber was genau lernst du?

A: Die Inhalte meiner Ausbildung sind breit gefächert: Ich lerne die Grundtechniken des Kochens, die Organisation einer Großküche, habe Unterricht in Ernährungslehre, Lebensmittelkunde sowie Kundenorientierung und Service. Hinzu kommen die Besonderheiten einer Betriebskantine wie die Menüplanung und der Umgang mit moderner Küchentechnik. Da Mühlbauer viel in die Kantine und das Ausbildungszentrum investiert hat, habe ich hier tolle, moderne Arbeitsbedingungen.

F: Gibt es auch schwierige Situationen in deiner Ausbildung?

A: Nein, eigentlich nicht. Das Einzige, was mir einfällt ist, dass viele Leute nicht Standarddeutsch sprechen, sondern bairischen Dialekt. Den verstehe ich nicht so gut und muss dann nachfragen. Aber irgendwann verstehe ich sie doch und habe ein paar neue Wörter dazugelernt.

F: Was haben deine Eltern und deine Freunde zu deinem Umzug nach Deutschland gesagt?

A: Sie haben mich alle voll unterstützt. Aber der Abschied von ihnen war schon traurig. Ich werde sie jetzt eine lange Zeit nicht sehen. Zum Glück gibt es das Internet, sodass wir immer in Kontakt bleiben können.

F: Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

A: Obwohl mir meine Heimat fehlt, möchte ich auf jeden Fall in Deutschland bleiben. Denn mir macht im Moment die Ausbildung viel Spaß und ich möchte mir hier eine Karriere aufbauen.

Max Firgau, vitamin de Nr. 103 – Winter 2024 (bearbeitet)

Übung 2 [2 Punkte]: Suche Informationen im Text und beantworte mit eigenen Worten nur ZWEI von den drei vorhandenen Fragen.

1.

Woher kommt Aelita Schailobaeva?

2.

Wo hat sie angefangen, Deutsch zu lernen?

3.

Wie hält Aelita Kontakt mit ihrer Familie?

Ejercicio Text A - Übung 3 · Vocabulario: sinónimos, antónimos y definiciones en el texto (Wortschatz)

Text A. „Köchin Aelita“

Aelita Schailobaeva hat den großen Schritt gewagt und ist aus dem heimischen Kirgisistan nach Deutschland gezogen. Bei der Firma Mühlbauer Group in Roding macht die 17-Jährige seit August in der Betriebskantine eine Ausbildung zur Köchin. Im Interview erzählt sie von ihrer Arbeit und von dem Leben in Bayern.

Frage: Wie kamst du zu deiner Ausbildung als Köchin in Deutschland?

Antwort: Ich habe schon an meiner Schule, dem Gymnasium Nr. 69 in Bischkek, Deutsch gelernt. Und dort haben sie gute Kontakte nach Deutschland. So habe ich von der Möglichkeit einer Ausbildung in Deutschland gehört. Da ich gerne koche, musste ich nicht lange überlegen. Bei der Bewerbung haben mir meine Lehrer sehr geholfen.

F: Was sind deine Aufgaben während der Ausbildung?

A: Ich arbeite in der Kantine des Technologieunternehmens Mühlbauer. Meine Kollegen und ich bereiten jeden Tag das Essen für die vielen Mitarbeiter zu. Das macht mir so viel Spaß, dass ich manchmal gar nicht merke, wie schnell die Zeit vergeht!

F: Aber was genau lernst du?

A: Die Inhalte meiner Ausbildung sind breit gefächert: Ich lerne die Grundtechniken des Kochens, die Organisation einer Großküche, habe Unterricht in Ernährungslehre, Lebensmittelkunde sowie Kundenorientierung und Service. Hinzu kommen die Besonderheiten einer Betriebskantine wie die Menüplanung und der Umgang mit moderner Küchentechnik. Da Mühlbauer viel in die Kantine und das Ausbildungszentrum investiert hat, habe ich hier tolle, moderne Arbeitsbedingungen.

F: Gibt es auch schwierige Situationen in deiner Ausbildung?

A: Nein, eigentlich nicht. Das Einzige, was mir einfällt ist, dass viele Leute nicht Standarddeutsch sprechen, sondern bairischen Dialekt. Den verstehe ich nicht so gut und muss dann nachfragen. Aber irgendwann verstehe ich sie doch und habe ein paar neue Wörter dazugelernt.

F: Was haben deine Eltern und deine Freunde zu deinem Umzug nach Deutschland gesagt?

A: Sie haben mich alle voll unterstützt. Aber der Abschied von ihnen war schon traurig. Ich werde sie jetzt eine lange Zeit nicht sehen. Zum Glück gibt es das Internet, sodass wir immer in Kontakt bleiben können.

F: Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

A: Obwohl mir meine Heimat fehlt, möchte ich auf jeden Fall in Deutschland bleiben. Denn mir macht im Moment die Ausbildung viel Spaß und ich möchte mir hier eine Karriere aufbauen.

Max Firgau, vitamin de Nr. 103 – Winter 2024 (bearbeitet)

Übung 3 [1,5 Punkte]: Finde im Text 4 Synonyme, Antonyme oder Wörter, die einer der folgenden Definitionen entsprechen.

1.

2.

3.

4.

Ejercicio Text A - Übung 4 · Opción múltiple de comprensión lectora (Wähle die richtige Antwort A, B, C oder D)

Text A. „Köchin Aelita“

Aelita Schailobaeva hat den großen Schritt gewagt und ist aus dem heimischen Kirgisistan nach Deutschland gezogen. Bei der Firma Mühlbauer Group in Roding macht die 17-Jährige seit August in der Betriebskantine eine Ausbildung zur Köchin. Im Interview erzählt sie von ihrer Arbeit und von dem Leben in Bayern.

Frage: Wie kamst du zu deiner Ausbildung als Köchin in Deutschland?

Antwort: Ich habe schon an meiner Schule, dem Gymnasium Nr. 69 in Bischkek, Deutsch gelernt. Und dort haben sie gute Kontakte nach Deutschland. So habe ich von der Möglichkeit einer Ausbildung in Deutschland gehört. Da ich gerne koche, musste ich nicht lange überlegen. Bei der Bewerbung haben mir meine Lehrer sehr geholfen.

F: Was sind deine Aufgaben während der Ausbildung?

A: Ich arbeite in der Kantine des Technologieunternehmens Mühlbauer. Meine Kollegen und ich bereiten jeden Tag das Essen für die vielen Mitarbeiter zu. Das macht mir so viel Spaß, dass ich manchmal gar nicht merke, wie schnell die Zeit vergeht!

F: Aber was genau lernst du?

A: Die Inhalte meiner Ausbildung sind breit gefächert: Ich lerne die Grundtechniken des Kochens, die Organisation einer Großküche, habe Unterricht in Ernährungslehre, Lebensmittelkunde sowie Kundenorientierung und Service. Hinzu kommen die Besonderheiten einer Betriebskantine wie die Menüplanung und der Umgang mit moderner Küchentechnik. Da Mühlbauer viel in die Kantine und das Ausbildungszentrum investiert hat, habe ich hier tolle, moderne Arbeitsbedingungen.

F: Gibt es auch schwierige Situationen in deiner Ausbildung?

A: Nein, eigentlich nicht. Das Einzige, was mir einfällt ist, dass viele Leute nicht Standarddeutsch sprechen, sondern bairischen Dialekt. Den verstehe ich nicht so gut und muss dann nachfragen. Aber irgendwann verstehe ich sie doch und habe ein paar neue Wörter dazugelernt.

F: Was haben deine Eltern und deine Freunde zu deinem Umzug nach Deutschland gesagt?

A: Sie haben mich alle voll unterstützt. Aber der Abschied von ihnen war schon traurig. Ich werde sie jetzt eine lange Zeit nicht sehen. Zum Glück gibt es das Internet, sodass wir immer in Kontakt bleiben können.

F: Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

A: Obwohl mir meine Heimat fehlt, möchte ich auf jeden Fall in Deutschland bleiben. Denn mir macht im Moment die Ausbildung viel Spaß und ich möchte mir hier eine Karriere aufbauen.

Max Firgau, vitamin de Nr. 103 – Winter 2024 (bearbeitet)

Übung 4 [1,5 Punkte]

Wähle die richtige Antwort (A, B, C oder D) für jede Frage (1-3) und schreibe die gewählten Buchstaben nach den Aussagen.

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Ejercicio Text B - Übung 1 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch)

Text B. „Als Au-pair in die deutschsprachigen Länder“

13.400 Au-pairs haben 2017 in Deutschland gelebt. Gegenüber dem Jahr 2012 ist das ein Plus von fast 60 Prozent. Das zeigt: Immer mehr junge Menschen möchten gerne in Deutschland arbeiten. Sie sehen darin eine gute Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, eine andere Kultur kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Viele junge Leute interessieren sich für das Au-pair-Programm, weil es ihnen erlaubt, für eine längere Zeit in einem fremden Land zu leben, ohne hohe Kosten zu haben.

Damit das möglich ist, müssen sich die Gastfamilien aber an ein paar Normen halten. Au-pairs leben bis zu einem Jahr bei der Familie, kümmern sich um die Kleinen und helfen auch bei leichten Aufgaben im Haushalt. Dazu gehören zum Beispiel das Aufräumen des Kinderzimmers, das Zubereiten kleiner Mahlzeiten oder das Begleiten der Kinder zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten. Dafür lernen sie das Leben im Gastland kennen, bekommen 260 Euro im Monat und müssen für Wohnung und Essen nichts zahlen. Die Familien müssen ihnen ein eigenes Zimmer geben. Ein Au-pair kann an einem Sprachkurs teilnehmen, um sein Deutsch weiter zu verbessern. Die Gastfamilie muss das zusätzlich zum Taschengeld mit 50 Euro im Monat unterstützen. Das ist besonders wichtig, denn viele Au-pairs möchten nach ihrem Aufenthalt in Deutschland bleiben oder später dort studieren.

Maximal sollen Au-pairs 30 Stunden in der Woche arbeiten – und nicht mehr als sechs Stunden pro Tag. Pro Woche müssen sie auch wenigstens vier Abende und einen ganzen Tag frei haben. So haben sie genug Zeit für sich selbst, um die Umgebung zu erkunden, sich mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen.

Nicht jeder kann in Deutschland Au-pair werden. Für Au-pairs aus Nicht-EU-Ländern gilt eine Altersgrenze von 26 Jahren, während EU-Bürger bis 30 Jahre alt sein dürfen. Kandidaten dürfen auch nicht verheiratet sein und keine Kinder haben. Sie müssen aber schon etwas Deutsch können, um sich im Alltag verständigen zu können. Außerdem müssen sie die Reise nach Deutschland selbst bezahlen können. Nicht-EU-Ausländer dürfen auch nur ein Mal in Deutschland als Au-pair arbeiten.

In Österreich und in der Schweiz sind die Normen ähnlich. In der Schweiz gibt es aber in jedem Kanton kleine Unterschiede. Manche Kantone haben strengere Regeln als andere, besonders in Bezug auf Arbeitszeiten und Versicherungen.

Guillaume Horst, Deutsch Perfekt, 4/2019 (bearbeitet und erweitert)

Übung 1 [2 Punkte]

Lies den Text und entscheide, ob die folgenden Aussagen (1-4) richtig (R) oder falsch (F) sind. Begründe deine Antwort, indem du den Teil des Textes zitierst, in dem diese Information erscheint.

1.

Immer mehr junge Leute wollen als Au-pair nach Deutschland kommen.

2.

Ein Au-pair darf höchstens zwölf Monate bei einer Familie wohnen und arbeiten.

3.

Au-pairs müssen ihren Sprachkurs komplett selbst bezahlen.

4.

In der Schweiz gibt es je nach Kanton unterschiedliche Regeln für Au-pairs.

Ejercicio Text B - Übung 2 · Preguntas sobre el texto: respuesta breve o con tus propias palabras (Fragen zum Text)

Text B. „Als Au-pair in die deutschsprachigen Länder“

13.400 Au-pairs haben 2017 in Deutschland gelebt. Gegenüber dem Jahr 2012 ist das ein Plus von fast 60 Prozent. Das zeigt: Immer mehr junge Menschen möchten gerne in Deutschland arbeiten. Sie sehen darin eine gute Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, eine andere Kultur kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Viele junge Leute interessieren sich für das Au-pair-Programm, weil es ihnen erlaubt, für eine längere Zeit in einem fremden Land zu leben, ohne hohe Kosten zu haben.

Damit das möglich ist, müssen sich die Gastfamilien aber an ein paar Normen halten. Au-pairs leben bis zu einem Jahr bei der Familie, kümmern sich um die Kleinen und helfen auch bei leichten Aufgaben im Haushalt. Dazu gehören zum Beispiel das Aufräumen des Kinderzimmers, das Zubereiten kleiner Mahlzeiten oder das Begleiten der Kinder zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten. Dafür lernen sie das Leben im Gastland kennen, bekommen 260 Euro im Monat und müssen für Wohnung und Essen nichts zahlen. Die Familien müssen ihnen ein eigenes Zimmer geben. Ein Au-pair kann an einem Sprachkurs teilnehmen, um sein Deutsch weiter zu verbessern. Die Gastfamilie muss das zusätzlich zum Taschengeld mit 50 Euro im Monat unterstützen. Das ist besonders wichtig, denn viele Au-pairs möchten nach ihrem Aufenthalt in Deutschland bleiben oder später dort studieren.

Maximal sollen Au-pairs 30 Stunden in der Woche arbeiten – und nicht mehr als sechs Stunden pro Tag. Pro Woche müssen sie auch wenigstens vier Abende und einen ganzen Tag frei haben. So haben sie genug Zeit für sich selbst, um die Umgebung zu erkunden, sich mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen.

Nicht jeder kann in Deutschland Au-pair werden. Für Au-pairs aus Nicht-EU-Ländern gilt eine Altersgrenze von 26 Jahren, während EU-Bürger bis 30 Jahre alt sein dürfen. Kandidaten dürfen auch nicht verheiratet sein und keine Kinder haben. Sie müssen aber schon etwas Deutsch können, um sich im Alltag verständigen zu können. Außerdem müssen sie die Reise nach Deutschland selbst bezahlen können. Nicht-EU-Ausländer dürfen auch nur ein Mal in Deutschland als Au-pair arbeiten.

In Österreich und in der Schweiz sind die Normen ähnlich. In der Schweiz gibt es aber in jedem Kanton kleine Unterschiede. Manche Kantone haben strengere Regeln als andere, besonders in Bezug auf Arbeitszeiten und Versicherungen.

Guillaume Horst, Deutsch Perfekt, 4/2019 (bearbeitet und erweitert)

Übung 2 [2 Punkte]

Suche Informationen im Text und beantworte mit eigenen Worten nur ZWEI von den drei vorhandenen Fragen.

1.

Welche Aufgaben oder Pflichten haben Au-pairs in Deutschland?

2.

Wie sind die Arbeitszeiten eines Au-pairs in Deutschland?

3.

Welche Kriterien müssen Menschen aus Nicht-EU-Ländern erfüllen, um in Deutschland als Au-pair zu arbeiten?

Ejercicio Text B - Übung 3 · Vocabulario: sinónimos, antónimos y definiciones en el texto (Wortschatz)

Text B. „Als Au-pair in die deutschsprachigen Länder“

13.400 Au-pairs haben 2017 in Deutschland gelebt. Gegenüber dem Jahr 2012 ist das ein Plus von fast 60 Prozent. Das zeigt: Immer mehr junge Menschen möchten gerne in Deutschland arbeiten. Sie sehen darin eine gute Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, eine andere Kultur kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Viele junge Leute interessieren sich für das Au-pair-Programm, weil es ihnen erlaubt, für eine längere Zeit in einem fremden Land zu leben, ohne hohe Kosten zu haben.

Damit das möglich ist, müssen sich die Gastfamilien aber an ein paar Normen halten. Au-pairs leben bis zu einem Jahr bei der Familie, kümmern sich um die Kleinen und helfen auch bei leichten Aufgaben im Haushalt. Dazu gehören zum Beispiel das Aufräumen des Kinderzimmers, das Zubereiten kleiner Mahlzeiten oder das Begleiten der Kinder zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten. Dafür lernen sie das Leben im Gastland kennen, bekommen 260 Euro im Monat und müssen für Wohnung und Essen nichts zahlen. Die Familien müssen ihnen ein eigenes Zimmer geben. Ein Au-pair kann an einem Sprachkurs teilnehmen, um sein Deutsch weiter zu verbessern. Die Gastfamilie muss das zusätzlich zum Taschengeld mit 50 Euro im Monat unterstützen. Das ist besonders wichtig, denn viele Au-pairs möchten nach ihrem Aufenthalt in Deutschland bleiben oder später dort studieren.

Maximal sollen Au-pairs 30 Stunden in der Woche arbeiten – und nicht mehr als sechs Stunden pro Tag. Pro Woche müssen sie auch wenigstens vier Abende und einen ganzen Tag frei haben. So haben sie genug Zeit für sich selbst, um die Umgebung zu erkunden, sich mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen.

Nicht jeder kann in Deutschland Au-pair werden. Für Au-pairs aus Nicht-EU-Ländern gilt eine Altersgrenze von 26 Jahren, während EU-Bürger bis 30 Jahre alt sein dürfen. Kandidaten dürfen auch nicht verheiratet sein und keine Kinder haben. Sie müssen aber schon etwas Deutsch können, um sich im Alltag verständigen zu können. Außerdem müssen sie die Reise nach Deutschland selbst bezahlen können. Nicht-EU-Ausländer dürfen auch nur ein Mal in Deutschland als Au-pair arbeiten.

In Österreich und in der Schweiz sind die Normen ähnlich. In der Schweiz gibt es aber in jedem Kanton kleine Unterschiede. Manche Kantone haben strengere Regeln als andere, besonders in Bezug auf Arbeitszeiten und Versicherungen.

Guillaume Horst, Deutsch Perfekt, 4/2019 (bearbeitet und erweitert)

Übung 3 [1,5 Punkte]

Finde im Text 4 Synonyme, Antonyme oder Wörter, die einer der folgenden Definitionen entsprechen.

1.

2.

3.

4.

Ejercicio Text B - Übung 4 · Opción múltiple de comprensión lectora (Wähle die richtige Antwort A, B, C oder D)

Text B. „Als Au-pair in die deutschsprachigen Länder“

13.400 Au-pairs haben 2017 in Deutschland gelebt. Gegenüber dem Jahr 2012 ist das ein Plus von fast 60 Prozent. Das zeigt: Immer mehr junge Menschen möchten gerne in Deutschland arbeiten. Sie sehen darin eine gute Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, eine andere Kultur kennenzulernen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Viele junge Leute interessieren sich für das Au-pair-Programm, weil es ihnen erlaubt, für eine längere Zeit in einem fremden Land zu leben, ohne hohe Kosten zu haben.

Damit das möglich ist, müssen sich die Gastfamilien aber an ein paar Normen halten. Au-pairs leben bis zu einem Jahr bei der Familie, kümmern sich um die Kleinen und helfen auch bei leichten Aufgaben im Haushalt. Dazu gehören zum Beispiel das Aufräumen des Kinderzimmers, das Zubereiten kleiner Mahlzeiten oder das Begleiten der Kinder zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten. Dafür lernen sie das Leben im Gastland kennen, bekommen 260 Euro im Monat und müssen für Wohnung und Essen nichts zahlen. Die Familien müssen ihnen ein eigenes Zimmer geben. Ein Au-pair kann an einem Sprachkurs teilnehmen, um sein Deutsch weiter zu verbessern. Die Gastfamilie muss das zusätzlich zum Taschengeld mit 50 Euro im Monat unterstützen. Das ist besonders wichtig, denn viele Au-pairs möchten nach ihrem Aufenthalt in Deutschland bleiben oder später dort studieren.

Maximal sollen Au-pairs 30 Stunden in der Woche arbeiten – und nicht mehr als sechs Stunden pro Tag. Pro Woche müssen sie auch wenigstens vier Abende und einen ganzen Tag frei haben. So haben sie genug Zeit für sich selbst, um die Umgebung zu erkunden, sich mit Freunden zu treffen oder Hobbys nachzugehen.

Nicht jeder kann in Deutschland Au-pair werden. Für Au-pairs aus Nicht-EU-Ländern gilt eine Altersgrenze von 26 Jahren, während EU-Bürger bis 30 Jahre alt sein dürfen. Kandidaten dürfen auch nicht verheiratet sein und keine Kinder haben. Sie müssen aber schon etwas Deutsch können, um sich im Alltag verständigen zu können. Außerdem müssen sie die Reise nach Deutschland selbst bezahlen können. Nicht-EU-Ausländer dürfen auch nur ein Mal in Deutschland als Au-pair arbeiten.

In Österreich und in der Schweiz sind die Normen ähnlich. In der Schweiz gibt es aber in jedem Kanton kleine Unterschiede. Manche Kantone haben strengere Regeln als andere, besonders in Bezug auf Arbeitszeiten und Versicherungen.

Guillaume Horst, Deutsch Perfekt, 4/2019 (bearbeitet und erweitert)

Übung 4 [1,5 Punkte]

Wähle die richtige Antwort (A, B, C oder D) für jede Frage (1-3) und schreibe die gewählten Buchstaben nach den Aussagen.

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Ejercicio Übung 5 - Option 1 · Redacción de opinión o experiencia (Forumsbeitrag, Text 120-150 Wörter)

TEIL 2 (Schreiben) [3 Punkte]

Übung 5 [3 Punkte]. Schreibe einen Text über EINS der folgenden Themen (120-150 Wörter).

Option 1. Thema „Lernmethoden“. Wann und wie lernst du am besten? Lernst du lieber am Morgen, am Nachmittag oder am Abend? Welche Lernmethoden funktionieren für dich gut und welche nicht?

Ejercicio Übung 5 - Option 2 · Redacción de opinión o experiencia (Forumsbeitrag, Text 120-150 Wörter)

TEIL 2 (Schreiben) [3 Punkte]

Übung 5 [3 Punkte]. Schreibe einen Text über EINS der folgenden Themen (120-150 Wörter).

Option 2. Thema „Nach der Schule“. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich dafür, nach der Schule nicht direkt zu studieren, sondern zuerst etwas anderes zu machen (z.B. Au-pair werden). Was sind die Vorteile und Nachteile?

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