Abitur NRW Technik 2021 · LK · Haupttermin
Abiturprüfung Technik in Nordrhein-Westfalen 2021, LK · Haupttermin: 6 Aufgaben mit Lösungen. Themen: Kombinatorische Digitalschaltungen. Kostenlos.
Themen der Prüfung: Kombinatorische Digitalschaltungen · Speicher, Zähler und sequenzielle Schaltungen · Sensoren und speicherprogrammierbare Steuerungen · Kraftwerke und Energieversorgung · Kraftwerksberechnungen: Leistung und Wirkungsgrad · Brennstoffzelle und Wasserstoff
Aufgabe 1 - Kombinatorische Digitalschaltungen · Kombinatorische Digitalschaltungen
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Steuerbausteins für einen Backofen
Es ist ein Steuerbaustein für den Ofen einer Großbäckerei zu entwickeln, der den Backvorgang auslöst und ihn nach einer voreingestellten Zeit selbstständig beendet. Material M 1 enthält die Anforderungen an den Ofen.
M 1: Anforderungen an den Ofen
Der Backofen bietet drei Backprogramme, die Temperatur und Backzeit jeweils selbsttätig vorgeben. Mit einem Wahlschalter wählt die Bäckerin / der Bäcker eines der voreingestellten Programme aus. Anschließend muss die Auswahl mit einem Taster P bestätigt werden. Dabei steht für eine bestätigte Programmauswahl und dafür, dass (noch) nicht bestätigt wurde.
Ein Sensor OT an der Ofentür liefert eine logische 1, sobald die Tür offen ist, und eine logische 0, solange sie geschlossen ist. Im Ofeninnenraum überwachen zwei baugleiche Sensoren T1 und T2 die Temperatur. Jeder von ihnen gibt eine logische 1 aus, sobald die zum Backprogramm passende Temperatur erreicht ist; liegt die Temperatur darunter, geben sie eine logische 0 aus.
Der Backvorgang BV beginnt nur, wenn die Ofentür geschlossen ist, ein Backprogramm bestätigt wurde und mindestens einer der beiden Sensoren die erreichte Temperatur meldet. Während des Backvorgangs ist das digitale Signal zu setzen.
M 2: Beschreibung der Backprogramme
Nr. · Programm · Temperatur · Zeit
1 · Weizenbrot · 170 °C · 40 Minuten
2 · Brötchen · 230 °C · 9 Minuten
3 · Kuchenboden · 190 °C · 15 Minuten
M 3: 7-Segment-Anzeige
Dez. · D · C · B · A · c
0 · 0 · 0 · 0 · 0
1 · 0 · 0 · 0 · 1
2 · 0 · 0 · 1 · 0
3 · 0 · 0 · 1 · 1
4 · 0 · 1 · 0 · 0
5 · 0 · 1 · 0 · 1
6 · 0 · 1 · 1 · 0
7 · 0 · 1 · 1 · 1
8 · 1 · 0 · 0 · 0
9 · 1 · 0 · 0 · 1
10 · 1 · 0 · 1 · 0
11 · 1 · 0 · 1 · 1
12 · 1 · 1 · 0 · 0
13 · 1 · 1 · 0 · 1
14 · 1 · 1 · 1 · 0
15 · 1 · 1 · 1 · 1
M 4: Informationen zur Temperaturmessung
Zusätzlich zum Spannungsteiler ist eine feste Referenzspannung von verfügbar.
Teilaufgabe b) Entwurf des Schaltnetzes für das Signal BV
Entwickeln Sie anhand des Materials M 1 schrittweise (Variablen/Signale, Funktionstabelle, Funktionsgleichung, KV-Diagramm, Schaltplan) eine digitale Schaltung, die das Signal für den Backvorgang erzeugt. [19 Punkte]
b.1
b.2
OT · P · T2 · T1 · BV
b.3
b.4
b.5
Teilaufgabe d) Ansteuerung des Segments c einer 7-Segment-Anzeige
Neben dem Bedienfeld des Backofens befindet sich eine Anzeige aus 7-Segment-Elementen, die die restliche Backzeit darstellt. Leiten Sie unter Verwendung von Material M 3 die vereinfachte Funktionsgleichung für das Segment einer 7-Segment-Anzeige her. [8 Punkte]
d.2
Aufgabe 1 - Speicher, Zähler und sequenzielle Sch… · Speicher, Zähler und sequenzielle Schaltungen
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Steuerbausteins für einen Backofen
Es ist ein Steuerbaustein für den Ofen einer Großbäckerei zu entwickeln, der den Backvorgang auslöst und ihn nach einer voreingestellten Zeit selbstständig beendet. Material M 1 enthält die Anforderungen an den Ofen.
M 1: Anforderungen an den Ofen
Der Backofen bietet drei Backprogramme, die Temperatur und Backzeit jeweils selbsttätig vorgeben. Mit einem Wahlschalter wählt die Bäckerin / der Bäcker eines der voreingestellten Programme aus. Anschließend muss die Auswahl mit einem Taster P bestätigt werden. Dabei steht für eine bestätigte Programmauswahl und dafür, dass (noch) nicht bestätigt wurde.
Ein Sensor OT an der Ofentür liefert eine logische 1, sobald die Tür offen ist, und eine logische 0, solange sie geschlossen ist. Im Ofeninnenraum überwachen zwei baugleiche Sensoren T1 und T2 die Temperatur. Jeder von ihnen gibt eine logische 1 aus, sobald die zum Backprogramm passende Temperatur erreicht ist; liegt die Temperatur darunter, geben sie eine logische 0 aus.
Der Backvorgang BV beginnt nur, wenn die Ofentür geschlossen ist, ein Backprogramm bestätigt wurde und mindestens einer der beiden Sensoren die erreichte Temperatur meldet. Während des Backvorgangs ist das digitale Signal zu setzen.
M 2: Beschreibung der Backprogramme
Nr. · Programm · Temperatur · Zeit
1 · Weizenbrot · 170 °C · 40 Minuten
2 · Brötchen · 230 °C · 9 Minuten
3 · Kuchenboden · 190 °C · 15 Minuten
M 3: 7-Segment-Anzeige
Dez. · D · C · B · A · c
0 · 0 · 0 · 0 · 0
1 · 0 · 0 · 0 · 1
2 · 0 · 0 · 1 · 0
3 · 0 · 0 · 1 · 1
4 · 0 · 1 · 0 · 0
5 · 0 · 1 · 0 · 1
6 · 0 · 1 · 1 · 0
7 · 0 · 1 · 1 · 1
8 · 1 · 0 · 0 · 0
9 · 1 · 0 · 0 · 1
10 · 1 · 0 · 1 · 0
11 · 1 · 0 · 1 · 1
12 · 1 · 1 · 0 · 0
13 · 1 · 1 · 0 · 1
14 · 1 · 1 · 1 · 0
15 · 1 · 1 · 1 · 1
M 4: Informationen zur Temperaturmessung
Zusätzlich zum Spannungsteiler ist eine feste Referenzspannung von verfügbar.
Teilaufgabe a) Signalspeicherung mit Flipflops
Erläutern Sie anhand des Sachzusammenhangs in Material M 1, aus welchem Grund das Tastersignal mit einem Flipflop gespeichert werden muss, und entwickeln Sie dazu einen Lösungsvorschlag für ein Rücksetzsignal. Erläutern Sie außerdem, weshalb sich auch beim Signal des Backvorgangs eine Speicherung anbietet. [6 Punkte]
a.1
a.2
a.3
Teilaufgabe c) Entwurf einer Zeitsteuerung als Asynchronzähler
Entwickeln Sie unter Nutzung von Material M 2 und der Ihnen bekannten Flipflops eine Zeitsteuerung für das Backprogramm „Brötchen“. Als Taktsignal steht ein Taktbaustein mit der Frequenz 1/60 Hz (1 pro Minute) zur Verfügung. Geben Sie die Rücksetzbedingung der Zeitsteuerung als Funktionsgleichung an. Erläutern Sie Ihre Lösung. Ermitteln Sie, wie viele Flipflops für das Backprogramm „Weizenbrot“ erforderlich sind. [17 Punkte]
c.1
c.2
c.3
c.4
Aufgabe 1 - Sensoren und speicherprogrammierbare… · Sensoren und speicherprogrammierbare Steuerungen
Aufgabenstellung: Entwicklung eines Steuerbausteins für einen Backofen
Es ist ein Steuerbaustein für den Ofen einer Großbäckerei zu entwickeln, der den Backvorgang auslöst und ihn nach einer voreingestellten Zeit selbstständig beendet. Material M 1 enthält die Anforderungen an den Ofen.
M 1: Anforderungen an den Ofen
Der Backofen bietet drei Backprogramme, die Temperatur und Backzeit jeweils selbsttätig vorgeben. Mit einem Wahlschalter wählt die Bäckerin / der Bäcker eines der voreingestellten Programme aus. Anschließend muss die Auswahl mit einem Taster P bestätigt werden. Dabei steht für eine bestätigte Programmauswahl und dafür, dass (noch) nicht bestätigt wurde.
Ein Sensor OT an der Ofentür liefert eine logische 1, sobald die Tür offen ist, und eine logische 0, solange sie geschlossen ist. Im Ofeninnenraum überwachen zwei baugleiche Sensoren T1 und T2 die Temperatur. Jeder von ihnen gibt eine logische 1 aus, sobald die zum Backprogramm passende Temperatur erreicht ist; liegt die Temperatur darunter, geben sie eine logische 0 aus.
Der Backvorgang BV beginnt nur, wenn die Ofentür geschlossen ist, ein Backprogramm bestätigt wurde und mindestens einer der beiden Sensoren die erreichte Temperatur meldet. Während des Backvorgangs ist das digitale Signal zu setzen.
M 2: Beschreibung der Backprogramme
Nr. · Programm · Temperatur · Zeit
1 · Weizenbrot · 170 °C · 40 Minuten
2 · Brötchen · 230 °C · 9 Minuten
3 · Kuchenboden · 190 °C · 15 Minuten
M 3: 7-Segment-Anzeige
Dez. · D · C · B · A · c
0 · 0 · 0 · 0 · 0
1 · 0 · 0 · 0 · 1
2 · 0 · 0 · 1 · 0
3 · 0 · 0 · 1 · 1
4 · 0 · 1 · 0 · 0
5 · 0 · 1 · 0 · 1
6 · 0 · 1 · 1 · 0
7 · 0 · 1 · 1 · 1
8 · 1 · 0 · 0 · 0
9 · 1 · 0 · 0 · 1
10 · 1 · 0 · 1 · 0
11 · 1 · 0 · 1 · 1
12 · 1 · 1 · 0 · 0
13 · 1 · 1 · 0 · 1
14 · 1 · 1 · 1 · 0
15 · 1 · 1 · 1 · 1
M 4: Informationen zur Temperaturmessung
Zusätzlich zum Spannungsteiler ist eine feste Referenzspannung von verfügbar.
Teilaufgabe e)
Die Temperatursignale werden mit einem temperaturabhängigen Widerstand vom Typ PT1000 gebildet, der wie in Material M 4 gezeigt in einer Spannungsteiler-Schaltung mit nachgeschaltetem Komparator verwendet wird. Ermitteln Sie anhand von Material M 2 den Widerstandswert für das Programm „Kuchenboden“. Berechnen Sie den zugehörigen Widerstandswert , damit die Spannung bei Erreichen der Backtemperatur beträgt. Erläutern Sie, auf welche Weise der Spannungsteiler an den Komparator angeschlossen werden muss, damit ein high-aktives digitales Temperatursignal (wie T1 bzw. T2 in Material M 1) entsteht. Entwickeln Sie einen Lösungsvorschlag, mit dem sich für die drei Backprogramme drei unterschiedliche Temperatursignale unter Verwendung nur eines Temperaturwiderstands PT1000 erzeugen lassen.
1.
2.
3.
4.
Aufgabe 2 - Kraftwerke und Energieversorgung · Kraftwerke und Energieversorgung
Aufgabenstellung: Analyse eines Steinkohlenblocks im Kontext der Energiewende
In der nördlichen Ruhrgebietsregion wurden in den letzten Jahren mehrere ältere Steinkohlenblöcke eines Kraftwerks stillgelegt und vom Netz getrennt. Ein neu errichteter, leistungsstarker und moderner Block am selben Standort gleicht die entfallene Einspeiseleistung aus. Bis zum vorgesehenen Kohleausstieg wird dieser Neubau in den kommenden Jahrzehnten die regionale Energieversorgung absichern helfen.
M 2: Technische Daten des Blocks
Steinkohleneinsatz bei Volllast · 312 Tonnen pro Stunde
Elektrische Bruttoleistung · 1100 MW
Elektrische Nettoleistung · 1052 MW
Fernwärmeleistung · 350 MW
Elektrischer Wirkungsgrad · 45 %
Durchschnittliche Jahreseinspeisung elektrischer Energie · 2630 GW·h
Frischdampfdruck/-temperatur · 200 bar / 600 °C
Druck und Temperatur nach der Zwischenüberhitzung · 80 bar / 600 °C
Kondensatordruck · 0,02 bar
Heizwert der Steinkohle: 27 MJ/kg
Aufgabe 2: Kraftwerke und Energieversorgung (Teilaufgaben a, c und e)
a)
Aufbau und Funktion eines Steinkohlenblocks
Geben Sie anhand der Nummern im Material M 1 an, wie die einzelnen Teile des Steinkohlenblocks heißen. Erläutern Sie, welche Aufgabe jedes dieser Teile erfüllt. [15 Punkte]
Nr. · Bezeichnung · Funktion
c)
Einspeisekurve des Blocks
Beschreiben und interpretieren Sie das Tagesdiagramm in Material M 3, das die Einspeisung des Blocks darstellt. Nennen Sie die Lastbereiche, in denen das Kraftwerk Strom einspeist. Bestimmen Sie näherungsweise, welche elektrische Energie der Block an diesem Tag ins Netz geliefert hat. [10 Punkte]
e)
Einspeisung nach Energieträgern
Beschreiben Sie das Diagramm in Material M 4. Erörtern Sie, wie fossile und regenerative Energieträger bei der Stromversorgung zusammenwirken. Berücksichtigen Sie dabei, welche verschiedenen Anforderungen sich an den Kraftwerkspark eines Energieversorgers stellen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. [10 Punkte]
Aufgabe 2 - Kraftwerksberechnungen: Leistung und… · Kraftwerksberechnungen: Leistung und Wirkungsgrad
Aufgabenstellung: Analyse eines Steinkohlenblocks im Kontext der Energiewende
In der nördlichen Ruhrgebietsregion wurden in den letzten Jahren mehrere ältere Steinkohlenblöcke eines Kraftwerks stillgelegt und vom Netz getrennt. Ein neu errichteter, leistungsstarker und moderner Block am selben Standort gleicht die entfallene Einspeiseleistung aus. Bis zum vorgesehenen Kohleausstieg wird dieser Neubau in den kommenden Jahrzehnten die regionale Energieversorgung absichern helfen.
M 2: Technische Daten des Blocks
Steinkohleneinsatz bei Volllast · 312 Tonnen pro Stunde
Elektrische Bruttoleistung · 1100 MW
Elektrische Nettoleistung · 1052 MW
Fernwärmeleistung · 350 MW
Elektrischer Wirkungsgrad · 45 %
Durchschnittliche Jahreseinspeisung elektrischer Energie · 2630 GW·h
Frischdampfdruck/-temperatur · 200 bar / 600 °C
Druck und Temperatur nach der Zwischenüberhitzung · 80 bar / 600 °C
Kondensatordruck · 0,02 bar
Heizwert der Steinkohle: 27 MJ/kg
b)
Analyse der technischen Daten des Blocks
Ermitteln Sie anhand der technischen Daten aus Material M 2, welchen prozentualen Anteil der elektrische Eigenbedarf des Blocks ausmacht. Überprüfen Sie den in Material M 2 genannten Massenstrom für den Betrieb bei maximaler elektrischer Einspeisung. Bestimmen Sie den Gesamtwirkungsgrad des Blocks, wenn die Kraft-Wärme-Kopplung genutzt wird. [15 Punkte]
%
%
d)
CO₂-Emission
Ermitteln Sie mithilfe von Material M 2 die jährlichen Volllastbetriebsstunden des Blocks. Bestimmen Sie die Masse an , die der Block jährlich in die Umwelt emittiert, sowie die -Emission je eingespeister Kilowattstunde, wobei bei der Verbrennung von einem Kilogramm Steinkohle freigesetzt werden. Erörtern Sie Argumente, die für bzw. gegen den geplanten Kohleausstieg sprechen. [15 Punkte]
Aufgabe 3 - Brennstoffzelle und Wasserstoff · Brennstoffzelle und Wasserstoff
Aufgabe: Analysebetrachtungen zum Einsatz eines Brennstoffzellenzuges [65 Punkte]
In Material M 1 wird die Ausgangssituation zum Einsatz eines Brennstoffzellenzuges geschildert. Bei den Analysebetrachtungen dürfen Sie auf die wissenschaftlichen Größen und Konstanten in Material M 7 zurückgreifen.
M 1: Vorliegende Problembeschreibung
Auf einer nichtelektrifizierten Bahnstrecke im Westen von Nordrhein-Westfalen fahren ältere Diesel betriebene Nahverkehrszüge. Die eingleisige Strecke verbindet die beiden Städte Musterhausen und Schönstadt miteinander. Die Ballungszentren im Rheinland sind über Anschlussstrecken verbunden. In den vergangenen Jahren hat der Regionalbahnverkehr auf dieser Strecke enorm zugenommen, da immer mehr Personen berufs- oder ausbildungsbedingt aus den beiden Regionen in die Ballungszentren pendeln. Der Betreiber der Bahnstrecke möchte die Taktung der Verbindung erhöhen und die veralteten Dieselzüge durch moderne Züge mit einem umweltfreundlichen Antrieb ersetzen. Als Experte für Nahverkehrsbahnstrecken werden Sie vom Streckenbetreiber beauftragt, Analysebetrachtungen zum Einsatz eines Brennstoffzellenzuges durchzuführen.
a)
Funktionsweise einer Brennstoffzelle [16 Punkte]
Beschreiben Sie anhand von Material M 2, wie eine PEM-Brennstoffzelle funktioniert. Geben Sie die Reaktionsgleichungen für die Elektroden sowie die Gesamtreaktionsgleichung an. Nennen Sie für die markierten Komponenten des Brennstoffzellenzuges in Material M 3 jeweils ihre Funktion und die dort stattfindenden Energieumwandlungen.
b)
Volumen des Wasserstoffspeichers und Reichweitenbestimmung [15 Punkte]
Ermitteln Sie anhand der technischen Daten in Material M 4, welches Wasserstoffvolumen bei 1 bar in den Drucktanks gespeichert ist. Bestimmen Sie die Reichweite des Zuges mit einer vollen Tankfüllung Wasserstoff und vergleichen Sie sie mit der Reichweitenangabe in Material M 4. Erläutern Sie eine andere Möglichkeit, Wasserstoff zu speichern.
c)
Wirkungsgrad der Brennstoffzelle [12 Punkte]
Bestimmen Sie mit den Materialien M 4 und M 5 den Wasserstoffbedarf pro Tag für die Strecke sowie die umgesetzte chemische Energie in . Ermitteln Sie außerdem die chemische Leistung und den elektrischen Wirkungsgrad der Brennstoffzelle.
M 5: Zugfahrplan
Der Zug verkehrt nur montags bis freitags. Die Entfernung zwischen Musterhausen und Schönstadt beträgt 30 km.
d)
Ausgangsstrom und theoretischer Volumenstrom der Brennstoffzelle [8 Punkte]
Ermitteln Sie anhand von Material M 4 den Ausgangsstrom des Brennstoffzellenaggregats. Bestimmen Sie den theoretischen Volumenstrom an Wasserstoff (bei und ), der umgesetzt werden muss, um diesen elektrischen Strom bereitzustellen. Erläutern Sie dabei, was der Faraday-Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle aussagt.
e)
Herstellung von Wasserstoff durch regenerative Energiequellen [14 Punkte]
Erläutern Sie das Sankey-Diagramm in Material M 6. Bestimmen Sie anhand des Diagramms den Gesamtwirkungsgrad. Ermitteln Sie zudem die elektrische Leistung der Windkraftanlage für den Fall, dass die Elektrolyseanlage pro Stunde Wasserstoff erzeugt. Erörtern Sie die Vor- und Nachteile des in Material M 6 dargestellten Gesamtkonzepts.
M 6: Regenerative Herstellung von Wasserstoff
In einem zukunftsträchtigen Gesamtkonzept soll die volatile Windenergie in mehreren Schritten in nutzbare chemische Energie des Wasserstoffs umgewandelt werden. Das folgende Sankey-Diagramm zeigt die einzelnen Umwandlungsschritte:
M 7: Wissenschaftliche Größen und Konstanten
Brennwert von Wasserstoff:
Dichte von Wasserstoff bei :
Universelle Gaskonstante:
Faraday-Konstante:
Du kannst auch nach Themen lernen
Übe ein Thema mit gemischten Aufgaben aus den Prüfungen aller Jahre.
- Kraftwerke und Energieversorgung · 8 Aufgaben · 90 % Wahrscheinlichkeit
- Kombinatorische Digitalschaltungen · 6 Aufgaben · 90 % Wahrscheinlichkeit
- Speicher, Zähler und sequenzielle Schaltungen · 6 Aufgaben · 90 % Wahrscheinlichkeit
- Kraftwerksberechnungen: Leistung und Wirkungsgrad · 6 Aufgaben · 90 % Wahrscheinlichkeit
- Brennstoffzelle und Wasserstoff · 4 Aufgaben · 75 % Wahrscheinlichkeit
- Sensoren und speicherprogrammierbare Steuerungen · 3 Aufgaben · 70 % Wahrscheinlichkeit