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Examen de Alemán PAU País Vasco 2025 · Extraordinaria
Examen de Alemán de Selectividad de Euskadi (PAU/EAU) 2025, Extraordinaria (julio): 4 problemas con solución. Con corrección al momento.
Temas del examen: Preguntas sobre el texto con tus propias palabras (Fragen zum Text) · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch) · Vocabulario: sinónimos en el texto (Wortschatz) · Resumen y opinión o texto de 80-120 palabras (Zusammenfassung, Stellungnahme, Textproduktion)
Problema 1 · Preguntas sobre el texto con tus propias palabras (Fragen zum Text)
Die Angst vorm Pickup-Artist
Seit jede Frau das Wort Pickup-Artist kennt, ist es für Männer unmöglich geworden, Frauen auf der Straße anzusprechen, ohne direkt als potenzieller Widerling zu gelten.
Eigentlich will ich nur zur U-Bahn „Französische Straße“. Aber der Typ in der blauen Jacke lässt mich nicht durch. Er breitet die Arme aus, setzt zum Sprechen an, heraus kommt ein Keuchen. Der Typ ist kaum älter als 25, aber von dem Gerenne eben muss er sich doch erst mal noch erholen, seine Einkaufstüte pendelt wild am rechten Arm auf und ab. „Der sucht bestimmt irgendeine Sehenswürdigkeit“, denke ich. Schließlich sagt er: „Ich mache sowas sonst ja nie, aber ich habe dich von der anderen Straßenseite aus gesehen und dachte, wenn ich dich jetzt nicht anspreche, dann...“ Den Rest des Satzes höre ich schon gar nicht mehr. Ich sage nicht mal „nein, danke“ sondern gehe einfach weg. Denn in meinem Kopf klingelt es: „Pickup-Artist“. „Wirklich nicht?“ ruft er mir noch hinterher, aber da bin ich schon im U-Bahn-Abgang.
Pickup-Artists sind Typen, die anderen Männern in Kursen beibringen, wie man Frauen „kennenlernt“, wobei „aufreißt“ wohl die treffendere Bezeichnung ist. Sie tragen häufig absurde Fantasienamen wie „Devil“ oder irgendwas Rassig-Lateinamerikanisches, dabei ist ihr wahrer Name von der Kategorie „Stefan“ oder „Thorsten“ und ihre Heimatstadt vermutlich irgendeine Kleinstadt in Nordrhein-Westfallen. In den Pickup-Kursen erklären diese Typen dann unselbstbewussten anderen Männern für sehr viel Geld, dass Frauen eine Mischung aus Arschloch und Softie wollen und man mit der richtigen Technik jede rumbekommt. Danach werden die Schüler auf die Straße geschickt, um ihr neues Wissen an realen Opfern zu erproben – eben an Frauen wie mir, die gerade zufällig vorbeilaufen. Sie sollen üben, mit vorher einstudierten Maschen andere anzusprechen und dabei im besten Fall die Nummer oder ein Date ergattern. Wer die Frau ins Bett bekommt, ist quasi der King of Pickup.
Man könnte sagen, das Ganze sei ein Spiel, aber Spiele sind nun mal nur lustig, wenn beide Parteien wissen, dass gespielt wird. Die Pickup-Geschichte läuft hingegen einseitig, da die Männer den Frauen vorgaukeln, aufrichtig interessiert zu sein. Und deshalb sind Pickup-Artists, um es kurz zu machen, eigentlich ziemlich armselige Typen, an die man keinen weiteren Gedanken verschwenden sollte. Und trotzdem tue ich es.
Nach: Charlotte Haunhorst, Süddeutsche Zeitung, 27.01.2015.
1. Beantworten Sie die folgenden Fragen. Gehen Sie dabei vom Text aus, aber verwenden Sie nach Möglichkeit nicht die Formulierungen des Textes! (4P)
a)
Was ist ein Pickup-Artist?
b)
Warum möchte sich die Autorin mit dem jungen Mann in der U-Bahn nicht unterhalten?
c)
Was wird in Pickup-Kurse beigebracht?
d)
Sind Pickup-Artists ehrlich zu Frauen?
Problema 2 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch)
Die Angst vorm Pickup-Artist
Seit jede Frau das Wort Pickup-Artist kennt, ist es für Männer unmöglich geworden, Frauen auf der Straße anzusprechen, ohne direkt als potenzieller Widerling zu gelten.
Eigentlich will ich nur zur U-Bahn „Französische Straße“. Aber der Typ in der blauen Jacke lässt mich nicht durch. Er breitet die Arme aus, setzt zum Sprechen an, heraus kommt ein Keuchen. Der Typ ist kaum älter als 25, aber von dem Gerenne eben muss er sich doch erst mal noch erholen, seine Einkaufstüte pendelt wild am rechten Arm auf und ab. „Der sucht bestimmt irgendeine Sehenswürdigkeit“, denke ich. Schließlich sagt er: „Ich mache sowas sonst ja nie, aber ich habe dich von der anderen Straßenseite aus gesehen und dachte, wenn ich dich jetzt nicht anspreche, dann...“ Den Rest des Satzes höre ich schon gar nicht mehr. Ich sage nicht mal „nein, danke“ sondern gehe einfach weg. Denn in meinem Kopf klingelt es: „Pickup-Artist“. „Wirklich nicht?“ ruft er mir noch hinterher, aber da bin ich schon im U-Bahn-Abgang.
Pickup-Artists sind Typen, die anderen Männern in Kursen beibringen, wie man Frauen „kennenlernt“, wobei „aufreißt“ wohl die treffendere Bezeichnung ist. Sie tragen häufig absurde Fantasienamen wie „Devil“ oder irgendwas Rassig-Lateinamerikanisches, dabei ist ihr wahrer Name von der Kategorie „Stefan“ oder „Thorsten“ und ihre Heimatstadt vermutlich irgendeine Kleinstadt in Nordrhein-Westfallen. In den Pickup-Kursen erklären diese Typen dann unselbstbewussten anderen Männern für sehr viel Geld, dass Frauen eine Mischung aus Arschloch und Softie wollen und man mit der richtigen Technik jede rumbekommt. Danach werden die Schüler auf die Straße geschickt, um ihr neues Wissen an realen Opfern zu erproben – eben an Frauen wie mir, die gerade zufällig vorbeilaufen. Sie sollen üben, mit vorher einstudierten Maschen andere anzusprechen und dabei im besten Fall die Nummer oder ein Date ergattern. Wer die Frau ins Bett bekommt, ist quasi der King of Pickup.
Man könnte sagen, das Ganze sei ein Spiel, aber Spiele sind nun mal nur lustig, wenn beide Parteien wissen, dass gespielt wird. Die Pickup-Geschichte läuft hingegen einseitig, da die Männer den Frauen vorgaukeln, aufrichtig interessiert zu sein. Und deshalb sind Pickup-Artists, um es kurz zu machen, eigentlich ziemlich armselige Typen, an die man keinen weiteren Gedanken verschwenden sollte. Und trotzdem tue ich es.
Nach: Charlotte Haunhorst, Süddeutsche Zeitung, 27.01.2015.
2. Wählen Sie zwei der folgenden Sätze aus. Sind diese Aussagen RICHTIG oder FALSCH? Zitieren Sie die entsprechende Textstelle! (2P)
a)
Der Mann in der U-Bahn wollte der Autorin nach dem Weg zu einer Sehenswürdigkeit fragen.
RICHTIG
FALSCH
b)
Menschen, die Pickup-Kurse besuchen, sind oft sehr selbstbewusst.
RICHTIG
FALSCH
c)
Der Spiel zwischen Pickup-Artists und Frauen ist nicht gerecht.
RICHTIG
FALSCH
Problema 3 · Vocabulario: sinónimos en el texto (Wortschatz)
Die Angst vorm Pickup-Artist
Seit jede Frau das Wort Pickup-Artist kennt, ist es für Männer unmöglich geworden, Frauen auf der Straße anzusprechen, ohne direkt als potenzieller Widerling zu gelten.
Eigentlich will ich nur zur U-Bahn „Französische Straße“. Aber der Typ in der blauen Jacke lässt mich nicht durch. Er breitet die Arme aus, setzt zum Sprechen an, heraus kommt ein Keuchen. Der Typ ist kaum älter als 25, aber von dem Gerenne eben muss er sich doch erst mal noch erholen, seine Einkaufstüte pendelt wild am rechten Arm auf und ab. „Der sucht bestimmt irgendeine Sehenswürdigkeit“, denke ich. Schließlich sagt er: „Ich mache sowas sonst ja nie, aber ich habe dich von der anderen Straßenseite aus gesehen und dachte, wenn ich dich jetzt nicht anspreche, dann...“ Den Rest des Satzes höre ich schon gar nicht mehr. Ich sage nicht mal „nein, danke“ sondern gehe einfach weg. Denn in meinem Kopf klingelt es: „Pickup-Artist“. „Wirklich nicht?“ ruft er mir noch hinterher, aber da bin ich schon im U-Bahn-Abgang.
Pickup-Artists sind Typen, die anderen Männern in Kursen beibringen, wie man Frauen „kennenlernt“, wobei „aufreißt“ wohl die treffendere Bezeichnung ist. Sie tragen häufig absurde Fantasienamen wie „Devil“ oder irgendwas Rassig-Lateinamerikanisches, dabei ist ihr wahrer Name von der Kategorie „Stefan“ oder „Thorsten“ und ihre Heimatstadt vermutlich irgendeine Kleinstadt in Nordrhein-Westfallen. In den Pickup-Kursen erklären diese Typen dann unselbstbewussten anderen Männern für sehr viel Geld, dass Frauen eine Mischung aus Arschloch und Softie wollen und man mit der richtigen Technik jede rumbekommt. Danach werden die Schüler auf die Straße geschickt, um ihr neues Wissen an realen Opfern zu erproben – eben an Frauen wie mir, die gerade zufällig vorbeilaufen. Sie sollen üben, mit vorher einstudierten Maschen andere anzusprechen und dabei im besten Fall die Nummer oder ein Date ergattern. Wer die Frau ins Bett bekommt, ist quasi der King of Pickup.
Man könnte sagen, das Ganze sei ein Spiel, aber Spiele sind nun mal nur lustig, wenn beide Parteien wissen, dass gespielt wird. Die Pickup-Geschichte läuft hingegen einseitig, da die Männer den Frauen vorgaukeln, aufrichtig interessiert zu sein. Und deshalb sind Pickup-Artists, um es kurz zu machen, eigentlich ziemlich armselige Typen, an die man keinen weiteren Gedanken verschwenden sollte. Und trotzdem tue ich es.
Nach: Charlotte Haunhorst, Süddeutsche Zeitung, 27.01.2015.
3. Wählen Sie vier Wörter aus der folgenden Liste und suchen Sie im Text nach Synonymen! (1P)
Tragen Sie zu vier der Wörter das passende Synonym aus dem Text ein (jeweils 0,25 Punkte):
a)
b)
c)
d)
e)
f)
Problema 4 · Resumen y opinión o texto de 80-120 palabras (Zusammenfassung, Stellungnahme, Textproduktion)
Die Angst vorm Pickup-Artist
Seit jede Frau das Wort Pickup-Artist kennt, ist es für Männer unmöglich geworden, Frauen auf der Straße anzusprechen, ohne direkt als potenzieller Widerling zu gelten.
Eigentlich will ich nur zur U-Bahn „Französische Straße“. Aber der Typ in der blauen Jacke lässt mich nicht durch. Er breitet die Arme aus, setzt zum Sprechen an, heraus kommt ein Keuchen. Der Typ ist kaum älter als 25, aber von dem Gerenne eben muss er sich doch erst mal noch erholen, seine Einkaufstüte pendelt wild am rechten Arm auf und ab. „Der sucht bestimmt irgendeine Sehenswürdigkeit“, denke ich. Schließlich sagt er: „Ich mache sowas sonst ja nie, aber ich habe dich von der anderen Straßenseite aus gesehen und dachte, wenn ich dich jetzt nicht anspreche, dann...“ Den Rest des Satzes höre ich schon gar nicht mehr. Ich sage nicht mal „nein, danke“ sondern gehe einfach weg. Denn in meinem Kopf klingelt es: „Pickup-Artist“. „Wirklich nicht?“ ruft er mir noch hinterher, aber da bin ich schon im U-Bahn-Abgang.
Pickup-Artists sind Typen, die anderen Männern in Kursen beibringen, wie man Frauen „kennenlernt“, wobei „aufreißt“ wohl die treffendere Bezeichnung ist. Sie tragen häufig absurde Fantasienamen wie „Devil“ oder irgendwas Rassig-Lateinamerikanisches, dabei ist ihr wahrer Name von der Kategorie „Stefan“ oder „Thorsten“ und ihre Heimatstadt vermutlich irgendeine Kleinstadt in Nordrhein-Westfallen. In den Pickup-Kursen erklären diese Typen dann unselbstbewussten anderen Männern für sehr viel Geld, dass Frauen eine Mischung aus Arschloch und Softie wollen und man mit der richtigen Technik jede rumbekommt. Danach werden die Schüler auf die Straße geschickt, um ihr neues Wissen an realen Opfern zu erproben – eben an Frauen wie mir, die gerade zufällig vorbeilaufen. Sie sollen üben, mit vorher einstudierten Maschen andere anzusprechen und dabei im besten Fall die Nummer oder ein Date ergattern. Wer die Frau ins Bett bekommt, ist quasi der King of Pickup.
Man könnte sagen, das Ganze sei ein Spiel, aber Spiele sind nun mal nur lustig, wenn beide Parteien wissen, dass gespielt wird. Die Pickup-Geschichte läuft hingegen einseitig, da die Männer den Frauen vorgaukeln, aufrichtig interessiert zu sein. Und deshalb sind Pickup-Artists, um es kurz zu machen, eigentlich ziemlich armselige Typen, an die man keinen weiteren Gedanken verschwenden sollte. Und trotzdem tue ich es.
Nach: Charlotte Haunhorst, Süddeutsche Zeitung, 27.01.2015.
4. Fassen Sie den Text kurz zusammen und drücken Sie Ihre Meinung dazu aus (3P)
(Empfehlung: 80-120 Wörter). Sie sollten sich auf eine der beiden vorgeschlagenen Fragen konzentrieren:
• Ist es fair, Frauen so zu behandeln, wie Pickup-Artists es tun?
• Ist es heutzutage leicht für junge Männer, fremde Frauen kennenzulernen?
También puedes estudiar por temas
Practica un tema con ejercicios de los exámenes de todos los años, mezclados.
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