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Examen de Alemán PAU Cantabria 2026 · Ordinaria

Examen de Alemán de Selectividad de Cantabria (PAU/EBAU) 2026, Ordinaria (junio): 5 problemas con solución. Con corrección al momento.

Temas del examen: Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch) · Preguntas sobre el texto: respuesta breve o con tus propias palabras (Fragen zum Text) · Vocabulario: sinónimos, antónimos y definiciones en el texto (Wortschatz) · Opción múltiple de comprensión lectora (Wähle die richtige Antwort A, B, C oder D) · Redacción de opinión o experiencia (Forumsbeitrag, Text 120-150 Wörter)

Ejercicio Text A - Übung 1 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch)

Text A. „Wie Brettspiele Menschen wieder zusammenbringen“

Die Würfel rollen über das Holz. Im Bingo Club in Köln ist jeder Tisch besetzt. Die Regale an den Wänden sind bis zur Decke voll mit Gesellschaftsspielen. Es wird gelacht, getrunken, diskutiert. Einer der Besucher im Brettspielcafé ist Daniel, er ist heute allein hierhergekommen: „Ich habe das Café entdeckt und gefragt, was man machen kann, wenn man keine Gruppe hat - da meinten sie: Bei der Board-Game-Night kann man auch allein einfach mitspielen.“

Einmal im Monat findet die Board-Game-Night statt, ein Ticket kostet acht Euro, aus Fremden werden Freunde. Die Regeln werden am Tisch erklärt, schnell kommt man miteinander ins Gespräch. Daniel kommt jetzt regelmäßig.

Das Brettspielcafé am Kölner Südbahnhof ist fast immer ausgebucht, denn es gibt viele Leute, die gerne spielen. Betreiber Daan Stapelbroek hat das Konzept mit seiner Freundin im Urlaub in Kopenhagen kennengelernt. Als er kurze Zeit später mit ihr nach Köln gezogen ist, hat er sich auf die Suche nach einem Brettspielcafé begeben. Es gab keins. Also hat er selbst eins gegründet: Den Bingo Club.

Mittlerweile eröffnen deutschlandweit immer mehr Brettspielcafés, Spieleclubs und Vereine. Gerade Menschen, die neu in einer Stadt sind, finden hier schnell Kontakt zu anderen. Denn Brettspiele sind längst kein Nischenhobby mehr: Rund 5,6 Millionen Deutsche spielen regelmäßig. Der Markt bleibt auch nach dem Pandemie-Boom lebendig und stabil: 1.000 bis 1.500 neue Spiele erscheinen jährlich.

„Das ist tatsächlich Digital Detox. Man möchte einfach wieder das normale Menschsein spüren“, so der Berliner Spieleforscher Jens Junge. Er leitet das Institut für Ludologie und forscht zur Wirkung von Spielen. So ähnlich sehen das auch Katharina und Andreas. Das Paar hat sich über Brettspiele kennengelernt. Seit Katharina in Düsseldorf 2017 an einem öffentlichen Spieletreffen teilgenommen hat, will sie immer wieder neue Spiele entdecken. Damals kannte sie nur gängige Spiele wie Monopoly.

Bei Katharina und Andreas stapeln sich mehr als 400 davon in der Kölner Wohnung. Zum Ausprobieren neuer Spiele gehen sie in den Bingo Club. „Die Community ist einfach super, man wird herzlich aufgenommen. Die Barriere, um Leute kennenzulernen, ist sehr gering“, sagt Katharina. Andreas ergänzt: „Und auch sehr offen - also für alle Menschen, von allen Typen, alle Religionen. Ob groß, ob klein: Alle können sich zusammensetzen und spielen gemeinsam. Was kann es Schöneres geben?“

Quelle: tagesschau.de (bearbeitet)

Glossar:

Brettspiel/Gesellschaftsspiel: ein Spiel, das man zusammen mit anderen mithilfe von Figuren oder Steinen spielt

Übung 1 [2 Punkte = 4 x 0,5]: Lies den Text und entscheide, ob die folgenden Aussagen (1-4) richtig (R) oder falsch (F) sind. Begründe deine Antwort, indem du den Teil des Textes zitierst, in dem diese Information erscheint.

.

Richtig (R)

Falsch (F)

Ejercicio Text A - Übung 2 · Preguntas sobre el texto: respuesta breve o con tus propias palabras (Fragen zum Text)

Text A. „Wie Brettspiele Menschen wieder zusammenbringen“

Die Würfel rollen über das Holz. Im Bingo Club in Köln ist jeder Tisch besetzt. Die Regale an den Wänden sind bis zur Decke voll mit Gesellschaftsspielen. Es wird gelacht, getrunken, diskutiert. Einer der Besucher im Brettspielcafé ist Daniel, er ist heute allein hierhergekommen: „Ich habe das Café entdeckt und gefragt, was man machen kann, wenn man keine Gruppe hat - da meinten sie: Bei der Board-Game-Night kann man auch allein einfach mitspielen.“

Einmal im Monat findet die Board-Game-Night statt, ein Ticket kostet acht Euro, aus Fremden werden Freunde. Die Regeln werden am Tisch erklärt, schnell kommt man miteinander ins Gespräch. Daniel kommt jetzt regelmäßig.

Das Brettspielcafé am Kölner Südbahnhof ist fast immer ausgebucht, denn es gibt viele Leute, die gerne spielen. Betreiber Daan Stapelbroek hat das Konzept mit seiner Freundin im Urlaub in Kopenhagen kennengelernt. Als er kurze Zeit später mit ihr nach Köln gezogen ist, hat er sich auf die Suche nach einem Brettspielcafé begeben. Es gab keins. Also hat er selbst eins gegründet: Den Bingo Club.

Mittlerweile eröffnen deutschlandweit immer mehr Brettspielcafés, Spieleclubs und Vereine. Gerade Menschen, die neu in einer Stadt sind, finden hier schnell Kontakt zu anderen. Denn Brettspiele sind längst kein Nischenhobby mehr: Rund 5,6 Millionen Deutsche spielen regelmäßig. Der Markt bleibt auch nach dem Pandemie-Boom lebendig und stabil: 1.000 bis 1.500 neue Spiele erscheinen jährlich.

„Das ist tatsächlich Digital Detox. Man möchte einfach wieder das normale Menschsein spüren“, so der Berliner Spieleforscher Jens Junge. Er leitet das Institut für Ludologie und forscht zur Wirkung von Spielen. So ähnlich sehen das auch Katharina und Andreas. Das Paar hat sich über Brettspiele kennengelernt. Seit Katharina in Düsseldorf 2017 an einem öffentlichen Spieletreffen teilgenommen hat, will sie immer wieder neue Spiele entdecken. Damals kannte sie nur gängige Spiele wie Monopoly.

Bei Katharina und Andreas stapeln sich mehr als 400 davon in der Kölner Wohnung. Zum Ausprobieren neuer Spiele gehen sie in den Bingo Club. „Die Community ist einfach super, man wird herzlich aufgenommen. Die Barriere, um Leute kennenzulernen, ist sehr gering“, sagt Katharina. Andreas ergänzt: „Und auch sehr offen - also für alle Menschen, von allen Typen, alle Religionen. Ob groß, ob klein: Alle können sich zusammensetzen und spielen gemeinsam. Was kann es Schöneres geben?“

Quelle: tagesschau.de (bearbeitet)

Glossar:

Brettspiel/Gesellschaftsspiel: ein Spiel, das man zusammen mit anderen mithilfe von Figuren oder Steinen spielt

Übung 2 [2 Punkte = 2 x 1]: Suche Informationen im Text und beantworte mit eigenen Worten nur ZWEI von den drei vorhandenen Fragen.

1. Warum hat Daan Stapelbroek den Bingo Club gegründet?

2. Warum sind Brettspielcafés besonders interessant für Menschen, die neu in einer Stadt sind?

3. Was mögen Katharina und Andreas am Bingo Club?

Ejercicio Text A - Übung 3 · Vocabulario: sinónimos, antónimos y definiciones en el texto (Wortschatz)

Text A. „Wie Brettspiele Menschen wieder zusammenbringen“

Die Würfel rollen über das Holz. Im Bingo Club in Köln ist jeder Tisch besetzt. Die Regale an den Wänden sind bis zur Decke voll mit Gesellschaftsspielen. Es wird gelacht, getrunken, diskutiert. Einer der Besucher im Brettspielcafé ist Daniel, er ist heute allein hierhergekommen: „Ich habe das Café entdeckt und gefragt, was man machen kann, wenn man keine Gruppe hat - da meinten sie: Bei der Board-Game-Night kann man auch allein einfach mitspielen.“

Einmal im Monat findet die Board-Game-Night statt, ein Ticket kostet acht Euro, aus Fremden werden Freunde. Die Regeln werden am Tisch erklärt, schnell kommt man miteinander ins Gespräch. Daniel kommt jetzt regelmäßig.

Das Brettspielcafé am Kölner Südbahnhof ist fast immer ausgebucht, denn es gibt viele Leute, die gerne spielen. Betreiber Daan Stapelbroek hat das Konzept mit seiner Freundin im Urlaub in Kopenhagen kennengelernt. Als er kurze Zeit später mit ihr nach Köln gezogen ist, hat er sich auf die Suche nach einem Brettspielcafé begeben. Es gab keins. Also hat er selbst eins gegründet: Den Bingo Club.

Mittlerweile eröffnen deutschlandweit immer mehr Brettspielcafés, Spieleclubs und Vereine. Gerade Menschen, die neu in einer Stadt sind, finden hier schnell Kontakt zu anderen. Denn Brettspiele sind längst kein Nischenhobby mehr: Rund 5,6 Millionen Deutsche spielen regelmäßig. Der Markt bleibt auch nach dem Pandemie-Boom lebendig und stabil: 1.000 bis 1.500 neue Spiele erscheinen jährlich.

„Das ist tatsächlich Digital Detox. Man möchte einfach wieder das normale Menschsein spüren“, so der Berliner Spieleforscher Jens Junge. Er leitet das Institut für Ludologie und forscht zur Wirkung von Spielen. So ähnlich sehen das auch Katharina und Andreas. Das Paar hat sich über Brettspiele kennengelernt. Seit Katharina in Düsseldorf 2017 an einem öffentlichen Spieletreffen teilgenommen hat, will sie immer wieder neue Spiele entdecken. Damals kannte sie nur gängige Spiele wie Monopoly.

Bei Katharina und Andreas stapeln sich mehr als 400 davon in der Kölner Wohnung. Zum Ausprobieren neuer Spiele gehen sie in den Bingo Club. „Die Community ist einfach super, man wird herzlich aufgenommen. Die Barriere, um Leute kennenzulernen, ist sehr gering“, sagt Katharina. Andreas ergänzt: „Und auch sehr offen - also für alle Menschen, von allen Typen, alle Religionen. Ob groß, ob klein: Alle können sich zusammensetzen und spielen gemeinsam. Was kann es Schöneres geben?“

Quelle: tagesschau.de (bearbeitet)

Glossar:

Brettspiel/Gesellschaftsspiel: ein Spiel, das man zusammen mit anderen mithilfe von Figuren oder Steinen spielt

Übung 3 [1,5 Punkte = 4 x 0,375]: Finde im Text 4 Synonyme, Antonyme oder Wörter, die einer der folgenden Definitionen entsprechen.

1.

2.

3.

4.

Ejercicio Text A - Übung 4 · Opción múltiple de comprensión lectora (Wähle die richtige Antwort A, B, C oder D)

Text A. „Wie Brettspiele Menschen wieder zusammenbringen“

Die Würfel rollen über das Holz. Im Bingo Club in Köln ist jeder Tisch besetzt. Die Regale an den Wänden sind bis zur Decke voll mit Gesellschaftsspielen. Es wird gelacht, getrunken, diskutiert. Einer der Besucher im Brettspielcafé ist Daniel, er ist heute allein hierhergekommen: „Ich habe das Café entdeckt und gefragt, was man machen kann, wenn man keine Gruppe hat - da meinten sie: Bei der Board-Game-Night kann man auch allein einfach mitspielen.“

Einmal im Monat findet die Board-Game-Night statt, ein Ticket kostet acht Euro, aus Fremden werden Freunde. Die Regeln werden am Tisch erklärt, schnell kommt man miteinander ins Gespräch. Daniel kommt jetzt regelmäßig.

Das Brettspielcafé am Kölner Südbahnhof ist fast immer ausgebucht, denn es gibt viele Leute, die gerne spielen. Betreiber Daan Stapelbroek hat das Konzept mit seiner Freundin im Urlaub in Kopenhagen kennengelernt. Als er kurze Zeit später mit ihr nach Köln gezogen ist, hat er sich auf die Suche nach einem Brettspielcafé begeben. Es gab keins. Also hat er selbst eins gegründet: Den Bingo Club.

Mittlerweile eröffnen deutschlandweit immer mehr Brettspielcafés, Spieleclubs und Vereine. Gerade Menschen, die neu in einer Stadt sind, finden hier schnell Kontakt zu anderen. Denn Brettspiele sind längst kein Nischenhobby mehr: Rund 5,6 Millionen Deutsche spielen regelmäßig. Der Markt bleibt auch nach dem Pandemie-Boom lebendig und stabil: 1.000 bis 1.500 neue Spiele erscheinen jährlich.

„Das ist tatsächlich Digital Detox. Man möchte einfach wieder das normale Menschsein spüren“, so der Berliner Spieleforscher Jens Junge. Er leitet das Institut für Ludologie und forscht zur Wirkung von Spielen. So ähnlich sehen das auch Katharina und Andreas. Das Paar hat sich über Brettspiele kennengelernt. Seit Katharina in Düsseldorf 2017 an einem öffentlichen Spieletreffen teilgenommen hat, will sie immer wieder neue Spiele entdecken. Damals kannte sie nur gängige Spiele wie Monopoly.

Bei Katharina und Andreas stapeln sich mehr als 400 davon in der Kölner Wohnung. Zum Ausprobieren neuer Spiele gehen sie in den Bingo Club. „Die Community ist einfach super, man wird herzlich aufgenommen. Die Barriere, um Leute kennenzulernen, ist sehr gering“, sagt Katharina. Andreas ergänzt: „Und auch sehr offen - also für alle Menschen, von allen Typen, alle Religionen. Ob groß, ob klein: Alle können sich zusammensetzen und spielen gemeinsam. Was kann es Schöneres geben?“

Quelle: tagesschau.de (bearbeitet)

Glossar:

Brettspiel/Gesellschaftsspiel: ein Spiel, das man zusammen mit anderen mithilfe von Figuren oder Steinen spielt

Übung 4 [1,5 Punkte = 3 x 0,5]

Wähle die richtige Antwort (A, B, C oder D) für jede Frage (1-3) und schreibe die gewählten Buchstaben nach den Aussagen.

1.

Was passiert bei der Board-Game-Night?

2.

Warum ist der Bingo Club oft ausgebucht?

3.

Was sagt der Spieleforscher Jens Junge über Brettspiele?

Ejercicio Text B - Übung 1 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch)

Text B. „Vintage-Mode: Trend bei Gen Z“

Die einen nennen es Vintage-Mode, die anderen einfach Secondhand-Mode: Immer mehr junge Menschen suchen im Internet nach gebrauchter Kleidung – ein neuer Trend. Dabei geht es nicht nur um alte Kleidung, sondern auch um neue Formen des Einkaufens und um einen bewussteren Umgang mit Mode. Doch was macht diese Art von Mode für viele so interessant?

Heute sind Onlineshops voll von gebrauchter Kleidung, die Suche nach Secondhand-Mode ist ein Trend – besonders unter den 15- bis 30-Jährigen, der Generation Z. Viele junge Menschen nutzen Apps und spezielle Plattformen, um gezielt nach bestimmten Marken, Farben oder Stilen zu suchen. Der Einkauf ist dabei oft einfach und bequem, da man Kleidung aus der ganzen Welt bestellen kann. Auch Leonie, eine 27-jährige Modedesign-Studentin, liebt es, online Secondhand-Kleidung zu entdecken. Entscheidend sei es, die richtigen Schlagwörter einzugeben, so Leonie. Was früher eher altmodisch klang und „aus zweiter Hand“ hieß, ist nun häufig „Preloved“ oder „Vintage“, Begriffe, die moderner und attraktiver wirken.

Für Modejournalistin Valentina Herbort ist der Vintage-Trend eine klare Antwort auf den Wunsch der Generation Z nach mehr Einzigartigkeit. In digitalen Zeiten verbreiten sich Trends sehr schnell. Viele junge Menschen sehen täglich ähnliche Inhalte in sozialen Netzwerken. Jeder bekommt dadurch oft die gleiche Inspiration, zum Beispiel durch Influencer oder durch die gleichen Serien und Filme. Deswegen suchen heute viele bewusst nach Alternativen, um ihren persönlichen Stil zu entwickeln. Die Generation Z möchte sich abheben – und Vintage-Mode hilft dabei, sich individuell zu kleiden.

Ein weiterer Grund für den Erfolg von Vintage ist die gute Qualität der Secondhand-Kleidung. Ältere Kleidungsstücke sind häufig besser verarbeitet als moderne Fast Fashion und können dadurch länger getragen werden. Außerdem sind viele Vintage-Teile zeitlos und passen zu unterschiedlichen Modestilen. Zudem wird Fast Fashion oft wegen schlechter Arbeitsbedingungen, niedriger Löhne und Umweltverschmutzung kritisiert. Auch deshalb entscheiden sich viele junge Menschen für Nachhaltigkeit und geben Kleidung ein zweites Leben.

Dass durch den Vintage-Trend insgesamt weniger gekauft wird, glaubt der Trendforscher Eike Wenzel jedoch nicht. „Vintage ist kein Ausweg aus der Konsumgesellschaft“, sagt er. Das sieht man auch auf Social Media, wo viele Nutzer ihre zahlreichen Online-Bestellungen präsentieren. Dabei geht es meist weniger um bewussten Konsum, sondern mehr um den Spaß am Einkaufen, Sammeln und Zeigen. „Fast Vintage“ sozusagen? Wenzel stimmt zu.

Quelle: learngerman.dw.de (bearbeitet)

Glossar:

Schlagwörter: ein Stichwort, mit dem man online nach einer bestimmten Information sucht

Einzigartigkeit: die Tatsache, dass etwas ganz besonders ist

sich verbreiten: in viele verschiedene Gebiete auf der Welt gelangen

sich abheben: sich deutlich unterscheiden

Ausweg: Lösung in einer schwierigen Situation

Konsumgesellschaft: eine Gesellschaft, in der die meisten Menschen ziemlich viel Geld für Dinge ausgeben, die sie nicht unbedingt zum Leben brauchen

Text B. „Vintage-Mode: Trend bei Gen Z“

Übung 1 [2 Punkte = 4 x 0,5]: Lies den Text und entscheide, ob die folgenden Aussagen (1-4) richtig (R) oder falsch (F) sind. Begründe deine Antwort, indem du den Teil des Textes zitierst, in dem diese Information erscheint.

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Ejercicio Text B - Übung 2 · Preguntas sobre el texto: respuesta breve o con tus propias palabras (Fragen zum Text)

Text B. „Vintage-Mode: Trend bei Gen Z“

Die einen nennen es Vintage-Mode, die anderen einfach Secondhand-Mode: Immer mehr junge Menschen suchen im Internet nach gebrauchter Kleidung – ein neuer Trend. Dabei geht es nicht nur um alte Kleidung, sondern auch um neue Formen des Einkaufens und um einen bewussteren Umgang mit Mode. Doch was macht diese Art von Mode für viele so interessant?

Heute sind Onlineshops voll von gebrauchter Kleidung, die Suche nach Secondhand-Mode ist ein Trend – besonders unter den 15- bis 30-Jährigen, der Generation Z. Viele junge Menschen nutzen Apps und spezielle Plattformen, um gezielt nach bestimmten Marken, Farben oder Stilen zu suchen. Der Einkauf ist dabei oft einfach und bequem, da man Kleidung aus der ganzen Welt bestellen kann. Auch Leonie, eine 27-jährige Modedesign-Studentin, liebt es, online Secondhand-Kleidung zu entdecken. Entscheidend sei es, die richtigen Schlagwörter einzugeben, so Leonie. Was früher eher altmodisch klang und „aus zweiter Hand“ hieß, ist nun häufig „Preloved“ oder „Vintage“, Begriffe, die moderner und attraktiver wirken.

Für Modejournalistin Valentina Herbort ist der Vintage-Trend eine klare Antwort auf den Wunsch der Generation Z nach mehr Einzigartigkeit. In digitalen Zeiten verbreiten sich Trends sehr schnell. Viele junge Menschen sehen täglich ähnliche Inhalte in sozialen Netzwerken. Jeder bekommt dadurch oft die gleiche Inspiration, zum Beispiel durch Influencer oder durch die gleichen Serien und Filme. Deswegen suchen heute viele bewusst nach Alternativen, um ihren persönlichen Stil zu entwickeln. Die Generation Z möchte sich abheben – und Vintage-Mode hilft dabei, sich individuell zu kleiden.

Ein weiterer Grund für den Erfolg von Vintage ist die gute Qualität der Secondhand-Kleidung. Ältere Kleidungsstücke sind häufig besser verarbeitet als moderne Fast Fashion und können dadurch länger getragen werden. Außerdem sind viele Vintage-Teile zeitlos und passen zu unterschiedlichen Modestilen. Zudem wird Fast Fashion oft wegen schlechter Arbeitsbedingungen, niedriger Löhne und Umweltverschmutzung kritisiert. Auch deshalb entscheiden sich viele junge Menschen für Nachhaltigkeit und geben Kleidung ein zweites Leben.

Dass durch den Vintage-Trend insgesamt weniger gekauft wird, glaubt der Trendforscher Eike Wenzel jedoch nicht. „Vintage ist kein Ausweg aus der Konsumgesellschaft“, sagt er. Das sieht man auch auf Social Media, wo viele Nutzer ihre zahlreichen Online-Bestellungen präsentieren. Dabei geht es meist weniger um bewussten Konsum, sondern mehr um den Spaß am Einkaufen, Sammeln und Zeigen. „Fast Vintage“ sozusagen? Wenzel stimmt zu.

Quelle: learngerman.dw.de (bearbeitet)

Glossar:

Schlagwörter: ein Stichwort, mit dem man online nach einer bestimmten Information sucht

Einzigartigkeit: die Tatsache, dass etwas ganz besonders ist

sich verbreiten: in viele verschiedene Gebiete auf der Welt gelangen

sich abheben: sich deutlich unterscheiden

Ausweg: Lösung in einer schwierigen Situation

Konsumgesellschaft: eine Gesellschaft, in der die meisten Menschen ziemlich viel Geld für Dinge ausgeben, die sie nicht unbedingt zum Leben brauchen

Text B. „Vintage-Mode: Trend bei Gen Z“

Übung 2 [2 Punkte = 2 x 1]: Suche Informationen im Text und beantworte mit eigenen Worten nur ZWEI von den drei vorhandenen Fragen.

1.

Warum ist Vintage-Mode besonders attraktiv für die Generation Z?

2.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke beim Modeverhalten junger Menschen?

3.

Warum wird Fast Fashion im Text kritisch gesehen?

Ejercicio Text B - Übung 3 · Vocabulario: sinónimos, antónimos y definiciones en el texto (Wortschatz)

Text B. „Vintage-Mode: Trend bei Gen Z“

Die einen nennen es Vintage-Mode, die anderen einfach Secondhand-Mode: Immer mehr junge Menschen suchen im Internet nach gebrauchter Kleidung – ein neuer Trend. Dabei geht es nicht nur um alte Kleidung, sondern auch um neue Formen des Einkaufens und um einen bewussteren Umgang mit Mode. Doch was macht diese Art von Mode für viele so interessant?

Heute sind Onlineshops voll von gebrauchter Kleidung, die Suche nach Secondhand-Mode ist ein Trend – besonders unter den 15- bis 30-Jährigen, der Generation Z. Viele junge Menschen nutzen Apps und spezielle Plattformen, um gezielt nach bestimmten Marken, Farben oder Stilen zu suchen. Der Einkauf ist dabei oft einfach und bequem, da man Kleidung aus der ganzen Welt bestellen kann. Auch Leonie, eine 27-jährige Modedesign-Studentin, liebt es, online Secondhand-Kleidung zu entdecken. Entscheidend sei es, die richtigen Schlagwörter einzugeben, so Leonie. Was früher eher altmodisch klang und „aus zweiter Hand“ hieß, ist nun häufig „Preloved“ oder „Vintage“, Begriffe, die moderner und attraktiver wirken.

Für Modejournalistin Valentina Herbort ist der Vintage-Trend eine klare Antwort auf den Wunsch der Generation Z nach mehr Einzigartigkeit. In digitalen Zeiten verbreiten sich Trends sehr schnell. Viele junge Menschen sehen täglich ähnliche Inhalte in sozialen Netzwerken. Jeder bekommt dadurch oft die gleiche Inspiration, zum Beispiel durch Influencer oder durch die gleichen Serien und Filme. Deswegen suchen heute viele bewusst nach Alternativen, um ihren persönlichen Stil zu entwickeln. Die Generation Z möchte sich abheben – und Vintage-Mode hilft dabei, sich individuell zu kleiden.

Ein weiterer Grund für den Erfolg von Vintage ist die gute Qualität der Secondhand-Kleidung. Ältere Kleidungsstücke sind häufig besser verarbeitet als moderne Fast Fashion und können dadurch länger getragen werden. Außerdem sind viele Vintage-Teile zeitlos und passen zu unterschiedlichen Modestilen. Zudem wird Fast Fashion oft wegen schlechter Arbeitsbedingungen, niedriger Löhne und Umweltverschmutzung kritisiert. Auch deshalb entscheiden sich viele junge Menschen für Nachhaltigkeit und geben Kleidung ein zweites Leben.

Dass durch den Vintage-Trend insgesamt weniger gekauft wird, glaubt der Trendforscher Eike Wenzel jedoch nicht. „Vintage ist kein Ausweg aus der Konsumgesellschaft“, sagt er. Das sieht man auch auf Social Media, wo viele Nutzer ihre zahlreichen Online-Bestellungen präsentieren. Dabei geht es meist weniger um bewussten Konsum, sondern mehr um den Spaß am Einkaufen, Sammeln und Zeigen. „Fast Vintage“ sozusagen? Wenzel stimmt zu.

Quelle: learngerman.dw.de (bearbeitet)

Glossar:

Schlagwörter: ein Stichwort, mit dem man online nach einer bestimmten Information sucht

Einzigartigkeit: die Tatsache, dass etwas ganz besonders ist

sich verbreiten: in viele verschiedene Gebiete auf der Welt gelangen

sich abheben: sich deutlich unterscheiden

Ausweg: Lösung in einer schwierigen Situation

Konsumgesellschaft: eine Gesellschaft, in der die meisten Menschen ziemlich viel Geld für Dinge ausgeben, die sie nicht unbedingt zum Leben brauchen

Übung 3 [1,5 Punkte = 4 x 0,375]

Finde im Text 4 Synonyme, Antonyme oder Wörter, die einer der folgenden Definitionen entsprechen.

1.

2.

3.

4.

Ejercicio Text B - Übung 4 · Opción múltiple de comprensión lectora (Wähle die richtige Antwort A, B, C oder D)

Text B. „Vintage-Mode: Trend bei Gen Z“

Die einen nennen es Vintage-Mode, die anderen einfach Secondhand-Mode: Immer mehr junge Menschen suchen im Internet nach gebrauchter Kleidung – ein neuer Trend. Dabei geht es nicht nur um alte Kleidung, sondern auch um neue Formen des Einkaufens und um einen bewussteren Umgang mit Mode. Doch was macht diese Art von Mode für viele so interessant?

Heute sind Onlineshops voll von gebrauchter Kleidung, die Suche nach Secondhand-Mode ist ein Trend – besonders unter den 15- bis 30-Jährigen, der Generation Z. Viele junge Menschen nutzen Apps und spezielle Plattformen, um gezielt nach bestimmten Marken, Farben oder Stilen zu suchen. Der Einkauf ist dabei oft einfach und bequem, da man Kleidung aus der ganzen Welt bestellen kann. Auch Leonie, eine 27-jährige Modedesign-Studentin, liebt es, online Secondhand-Kleidung zu entdecken. Entscheidend sei es, die richtigen Schlagwörter einzugeben, so Leonie. Was früher eher altmodisch klang und „aus zweiter Hand“ hieß, ist nun häufig „Preloved“ oder „Vintage“, Begriffe, die moderner und attraktiver wirken.

Für Modejournalistin Valentina Herbort ist der Vintage-Trend eine klare Antwort auf den Wunsch der Generation Z nach mehr Einzigartigkeit. In digitalen Zeiten verbreiten sich Trends sehr schnell. Viele junge Menschen sehen täglich ähnliche Inhalte in sozialen Netzwerken. Jeder bekommt dadurch oft die gleiche Inspiration, zum Beispiel durch Influencer oder durch die gleichen Serien und Filme. Deswegen suchen heute viele bewusst nach Alternativen, um ihren persönlichen Stil zu entwickeln. Die Generation Z möchte sich abheben – und Vintage-Mode hilft dabei, sich individuell zu kleiden.

Ein weiterer Grund für den Erfolg von Vintage ist die gute Qualität der Secondhand-Kleidung. Ältere Kleidungsstücke sind häufig besser verarbeitet als moderne Fast Fashion und können dadurch länger getragen werden. Außerdem sind viele Vintage-Teile zeitlos und passen zu unterschiedlichen Modestilen. Zudem wird Fast Fashion oft wegen schlechter Arbeitsbedingungen, niedriger Löhne und Umweltverschmutzung kritisiert. Auch deshalb entscheiden sich viele junge Menschen für Nachhaltigkeit und geben Kleidung ein zweites Leben.

Dass durch den Vintage-Trend insgesamt weniger gekauft wird, glaubt der Trendforscher Eike Wenzel jedoch nicht. „Vintage ist kein Ausweg aus der Konsumgesellschaft“, sagt er. Das sieht man auch auf Social Media, wo viele Nutzer ihre zahlreichen Online-Bestellungen präsentieren. Dabei geht es meist weniger um bewussten Konsum, sondern mehr um den Spaß am Einkaufen, Sammeln und Zeigen. „Fast Vintage“ sozusagen? Wenzel stimmt zu.

Quelle: learngerman.dw.de (bearbeitet)

Glossar:

Schlagwörter: ein Stichwort, mit dem man online nach einer bestimmten Information sucht

Einzigartigkeit: die Tatsache, dass etwas ganz besonders ist

sich verbreiten: in viele verschiedene Gebiete auf der Welt gelangen

sich abheben: sich deutlich unterscheiden

Ausweg: Lösung in einer schwierigen Situation

Konsumgesellschaft: eine Gesellschaft, in der die meisten Menschen ziemlich viel Geld für Dinge ausgeben, die sie nicht unbedingt zum Leben brauchen

Übung 4 [1,5 Punkte = 3 x 0,5]

Wähle die richtige Antwort (A, B, C oder D) für jede Frage (1-3) und schreibe die gewählten Buchstaben nach den Aussagen.

1. Was ist kein Begriff für gebrauchte Kleidung?

2. Was ist ein Vorteil älterer Kleidungsstücke?

3. Was kritisiert Eike Wenzel am Vintage-Trend?

Ejercicio Übung 5 - Option 1 · Redacción de opinión o experiencia (Forumsbeitrag, Text 120-150 Wörter)

TEIL 2 (Schreiben) [3 Punkte]

Übung 5 [3 Punkte]. Schreibe einen Text über EINS der folgenden Themen (120-150 Wörter).

Option 1. Kreatives Schreiben: Erfinde eine Geschichte. Schreibe eine Geschichte, in der mindestens fünf von den folgenden zehn Wörtern bzw. Mehrwortsequenzen vorkommen. (Bitte unterstreiche dann die Wörter in deinem Text!)

am Wochenende – eine Überraschungsparty – Mamas Geburtstag – die ganze Familie – ihre besten Freunde und Freundinnen – Geschenke – einen Kuchen backen – tanzen – singen – bis Mitternacht – die Polizei

Ejercicio Übung 5 - Option 2 · Redacción de opinión o experiencia (Forumsbeitrag, Text 120-150 Wörter)

TEIL 2 (Schreiben) [3 Punkte]

Übung 5 [3 Punkte]. Schreibe einen Text über EINS der folgenden Themen (120-150 Wörter).

Option 2. Thema „Spiele“. Wann und wie oft spielst du Brettspiele, Kartenspiele oder Videospiele? Spielst du lieber allein, mit Freunden oder mit der Familie? Wenn du nicht gerne spielst, was machst du denn sonst gern?

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