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Examen de Alemán PAU Asturias 2024 · Ordinaria

Examen de Alemán de Selectividad de Asturias (PAU/EBAU) 2024, Ordinaria (junio): 4 problemas con solución. Con corrección al momento.

Temas del examen: Preguntas de comprensión con tus propias palabras (Beantworten Sie in eigenen Worten) · Opción múltiple sobre el texto (Welche Lösung ist richtig?) · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch?) · Redacción de 100-120 palabras: opinión, descripción y experiencia (Schreiben)

Ejercicio Texto 1 - 1 · Opción múltiple sobre el texto (Welche Lösung ist richtig?)

Texto 1

Wenn Kinder mehrsprachig aufwachsen

Immer mehr Kinder lernen zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig. Kommen sie dabei nicht durcheinander? Was können Eltern tun? Jede Familie entwickelt da ihre eigenen Methoden.

Enriques Mutter ist Französin, sein Vater Spanier. Bei ihm zu Hause werden die Sprachen beider Elternteile gesprochen. Die Eltern von Mila und Melissa sind in der Türkei geboren, leben aber in Deutschland. Auch die beiden Mädchen wachsen zweisprachig auf. „Draußen – also in der Kita, in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch“, sagt Mutter Yeliz. Sie und ihr Mann unterhalten sich in ihrer türkischen Muttersprache mit den Töchtern.

Weltweit wachsen immer mehr Kinder mit zwei oder mehr Sprachen auf. Und die Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist, damit ihre Kinder dabei nicht durcheinanderkommen. Es gibt verschiedene Wege: In manchen Familien spricht ein Elternteil immer in seiner Muttersprache mit den Kindern, andere Eltern reden morgens in der einen und nachmittags in der anderen Sprache mit den Kindern. Oder sie verknüpfen die Sprache mit Aktivitäten: Deutsch beim Sport, Französisch beim Essen.

Wenn die Eltern Fehler machen, ist das laut Logopädin Wiebke Scharff Rethfeldt nicht dramatisch. Denn Kinder „können die richtigen Grammatikregeln lernen, auch wenn sie ab und zu falsche Aussagen hören“, sagt sie. Es ist auch erlaubt, Sprachen zu mischen. „Im Alltag kann man einfach nicht zu hundert Prozent trennen“, sagt Yeliz. Wenn ihre Töchter mit ihr sprechen, findet sich oft ein deutsches Wort in einem türkischen Satz wieder.

Die Ergebnisse der Forschungen der Pädagogen über Mehrsprachigkeit bestätigen, dass die Mehrsprachigkeit nicht der sprachlichen Entwicklung schadet, sondern das Lernen insgesamt verbessert. Lange hat man geglaubt, dass eine mehrsprachige Erziehung der Sprachentwicklung der Kinder schaden kann und sie deshalb keine Sprache perfekt beherrschen. Diese Annahme kann man nicht beweisen. Ganz im Gegenteil: Eine mehrsprachige Erziehung hat viele Vorteile, davon ist Scharff Rethfeldt überzeugt: „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, erhält die Möglichkeit, eine andere Kultur und Lebensweise besser kennenzulernen. Mit einer mehrsprachigen Erziehung wird das Gefühl für Sprachen gefördert; es hilft sogar dabei, mathematische Konzepte später leichter zu verstehen. Ein bilinguales Kind erinnert sich leichter und konzentriert sich besser.“

Verändert aus: https://learngerman.dw.com/de/wovon-handelt-der-text/l-64656735/e-64656836

Fragen zum Text:

1. Lesen Sie den Text und die Aufgaben a) bis d). Welche Lösung ist jeweils richtig? Markieren Sie! (2 puntos, 0,5 puntos por cada respuesta, las respuestas erróneas no restan puntos)

a)

Der Text handelt davon, dass...

b)

Was steht im Text?

c)

Was steht im Text?

d)

Vor langen Zeit...

Ejercicio Texto 1 - 2 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch?)

Texto 1

Wenn Kinder mehrsprachig aufwachsen

Immer mehr Kinder lernen zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig. Kommen sie dabei nicht durcheinander? Was können Eltern tun? Jede Familie entwickelt da ihre eigenen Methoden.

Enriques Mutter ist Französin, sein Vater Spanier. Bei ihm zu Hause werden die Sprachen beider Elternteile gesprochen. Die Eltern von Mila und Melissa sind in der Türkei geboren, leben aber in Deutschland. Auch die beiden Mädchen wachsen zweisprachig auf. „Draußen – also in der Kita, in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch“, sagt Mutter Yeliz. Sie und ihr Mann unterhalten sich in ihrer türkischen Muttersprache mit den Töchtern.

Weltweit wachsen immer mehr Kinder mit zwei oder mehr Sprachen auf. Und die Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist, damit ihre Kinder dabei nicht durcheinanderkommen. Es gibt verschiedene Wege: In manchen Familien spricht ein Elternteil immer in seiner Muttersprache mit den Kindern, andere Eltern reden morgens in der einen und nachmittags in der anderen Sprache mit den Kindern. Oder sie verknüpfen die Sprache mit Aktivitäten: Deutsch beim Sport, Französisch beim Essen.

Wenn die Eltern Fehler machen, ist das laut Logopädin Wiebke Scharff Rethfeldt nicht dramatisch. Denn Kinder „können die richtigen Grammatikregeln lernen, auch wenn sie ab und zu falsche Aussagen hören“, sagt sie. Es ist auch erlaubt, Sprachen zu mischen. „Im Alltag kann man einfach nicht zu hundert Prozent trennen“, sagt Yeliz. Wenn ihre Töchter mit ihr sprechen, findet sich oft ein deutsches Wort in einem türkischen Satz wieder.

Die Ergebnisse der Forschungen der Pädagogen über Mehrsprachigkeit bestätigen, dass die Mehrsprachigkeit nicht der sprachlichen Entwicklung schadet, sondern das Lernen insgesamt verbessert. Lange hat man geglaubt, dass eine mehrsprachige Erziehung der Sprachentwicklung der Kinder schaden kann und sie deshalb keine Sprache perfekt beherrschen. Diese Annahme kann man nicht beweisen. Ganz im Gegenteil: Eine mehrsprachige Erziehung hat viele Vorteile, davon ist Scharff Rethfeldt überzeugt: „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, erhält die Möglichkeit, eine andere Kultur und Lebensweise besser kennenzulernen. Mit einer mehrsprachigen Erziehung wird das Gefühl für Sprachen gefördert; es hilft sogar dabei, mathematische Konzepte später leichter zu verstehen. Ein bilinguales Kind erinnert sich leichter und konzentriert sich besser.“

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2. Kreuzen Sie an: richtig (R) oder falsch (F)? Kopieren Sie die Lösung aus dem Text. (0,5 puntos cada pregunta si la elección R/F y la justificación son correctas, si no, 0 puntos)

a) Die kleine Mila spricht Deutsch, wenn sie in der Schule ist.

b) Für eine mehrsprachige Erziehung gibt es unterschiedliche Methoden.

c) Kinder lernen die richtige Grammatik, auch wenn ihre Eltern Fehler machen.

d) Kinder, die mehrere Sprachen sprechen, vermischen nie die Sprachen miteinander.

Ejercicio Texto 1 - 3 - a) · Preguntas de comprensión con tus propias palabras (Beantworten Sie in eigenen Worten)

Texto 1

Wenn Kinder mehrsprachig aufwachsen

Immer mehr Kinder lernen zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig. Kommen sie dabei nicht durcheinander? Was können Eltern tun? Jede Familie entwickelt da ihre eigenen Methoden.

Enriques Mutter ist Französin, sein Vater Spanier. Bei ihm zu Hause werden die Sprachen beider Elternteile gesprochen. Die Eltern von Mila und Melissa sind in der Türkei geboren, leben aber in Deutschland. Auch die beiden Mädchen wachsen zweisprachig auf. „Draußen – also in der Kita, in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch“, sagt Mutter Yeliz. Sie und ihr Mann unterhalten sich in ihrer türkischen Muttersprache mit den Töchtern.

Weltweit wachsen immer mehr Kinder mit zwei oder mehr Sprachen auf. Und die Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist, damit ihre Kinder dabei nicht durcheinanderkommen. Es gibt verschiedene Wege: In manchen Familien spricht ein Elternteil immer in seiner Muttersprache mit den Kindern, andere Eltern reden morgens in der einen und nachmittags in der anderen Sprache mit den Kindern. Oder sie verknüpfen die Sprache mit Aktivitäten: Deutsch beim Sport, Französisch beim Essen.

Wenn die Eltern Fehler machen, ist das laut Logopädin Wiebke Scharff Rethfeldt nicht dramatisch. Denn Kinder „können die richtigen Grammatikregeln lernen, auch wenn sie ab und zu falsche Aussagen hören“, sagt sie. Es ist auch erlaubt, Sprachen zu mischen. „Im Alltag kann man einfach nicht zu hundert Prozent trennen“, sagt Yeliz. Wenn ihre Töchter mit ihr sprechen, findet sich oft ein deutsches Wort in einem türkischen Satz wieder.

Die Ergebnisse der Forschungen der Pädagogen über Mehrsprachigkeit bestätigen, dass die Mehrsprachigkeit nicht der sprachlichen Entwicklung schadet, sondern das Lernen insgesamt verbessert. Lange hat man geglaubt, dass eine mehrsprachige Erziehung der Sprachentwicklung der Kinder schaden kann und sie deshalb keine Sprache perfekt beherrschen. Diese Annahme kann man nicht beweisen. Ganz im Gegenteil: Eine mehrsprachige Erziehung hat viele Vorteile, davon ist Scharff Rethfeldt überzeugt: „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, erhält die Möglichkeit, eine andere Kultur und Lebensweise besser kennenzulernen. Mit einer mehrsprachigen Erziehung wird das Gefühl für Sprachen gefördert; es hilft sogar dabei, mathematische Konzepte später leichter zu verstehen. Ein bilinguales Kind erinnert sich leichter und konzentriert sich besser.“

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3. Beantworten Sie eine der beiden folgenden Fragen (a oder b). Benutzen Sie möglichst Ihre eigenen Worte. (2 puntos)

a)

Wie erziehen Eltern ihre mehrsprachigen Kinder? Suchen Sie im Text zwei Beispiele und erläutern Sie diese.

Ejercicio Texto 1 - 3 - b) · Preguntas de comprensión con tus propias palabras (Beantworten Sie in eigenen Worten)

Texto 1

Wenn Kinder mehrsprachig aufwachsen

Immer mehr Kinder lernen zwei oder mehr Sprachen gleichzeitig. Kommen sie dabei nicht durcheinander? Was können Eltern tun? Jede Familie entwickelt da ihre eigenen Methoden.

Enriques Mutter ist Französin, sein Vater Spanier. Bei ihm zu Hause werden die Sprachen beider Elternteile gesprochen. Die Eltern von Mila und Melissa sind in der Türkei geboren, leben aber in Deutschland. Auch die beiden Mädchen wachsen zweisprachig auf. „Draußen – also in der Kita, in der Schule und in der Freizeit – sprechen die Kinder Deutsch“, sagt Mutter Yeliz. Sie und ihr Mann unterhalten sich in ihrer türkischen Muttersprache mit den Töchtern.

Weltweit wachsen immer mehr Kinder mit zwei oder mehr Sprachen auf. Und die Eltern fragen sich, welche Methode die beste ist, damit ihre Kinder dabei nicht durcheinanderkommen. Es gibt verschiedene Wege: In manchen Familien spricht ein Elternteil immer in seiner Muttersprache mit den Kindern, andere Eltern reden morgens in der einen und nachmittags in der anderen Sprache mit den Kindern. Oder sie verknüpfen die Sprache mit Aktivitäten: Deutsch beim Sport, Französisch beim Essen.

Wenn die Eltern Fehler machen, ist das laut Logopädin Wiebke Scharff Rethfeldt nicht dramatisch. Denn Kinder „können die richtigen Grammatikregeln lernen, auch wenn sie ab und zu falsche Aussagen hören“, sagt sie. Es ist auch erlaubt, Sprachen zu mischen. „Im Alltag kann man einfach nicht zu hundert Prozent trennen“, sagt Yeliz. Wenn ihre Töchter mit ihr sprechen, findet sich oft ein deutsches Wort in einem türkischen Satz wieder.

Die Ergebnisse der Forschungen der Pädagogen über Mehrsprachigkeit bestätigen, dass die Mehrsprachigkeit nicht der sprachlichen Entwicklung schadet, sondern das Lernen insgesamt verbessert. Lange hat man geglaubt, dass eine mehrsprachige Erziehung der Sprachentwicklung der Kinder schaden kann und sie deshalb keine Sprache perfekt beherrschen. Diese Annahme kann man nicht beweisen. Ganz im Gegenteil: Eine mehrsprachige Erziehung hat viele Vorteile, davon ist Scharff Rethfeldt überzeugt: „Wer in der Lage ist, in mehr als einer Sprache zu kommunizieren, erhält die Möglichkeit, eine andere Kultur und Lebensweise besser kennenzulernen. Mit einer mehrsprachigen Erziehung wird das Gefühl für Sprachen gefördert; es hilft sogar dabei, mathematische Konzepte später leichter zu verstehen. Ein bilinguales Kind erinnert sich leichter und konzentriert sich besser.“

Verändert aus: https://learngerman.dw.com/de/wovon-handelt-der-text/l-64656735/e-64656836

3. Beantworten Sie eine der beiden folgenden Fragen (a oder b). Benutzen Sie möglichst Ihre eigenen Worte. (2 puntos)

b)

Über welche Vorteile einer mehrsprachigen Erziehung spricht die Logopädin Rethfeld?

Ejercicio Texto 1 - 4 - a) · Redacción de 100-120 palabras: opinión, descripción y experiencia (Schreiben)

4. Wählen Sie eins der folgenden Themen (a oder b) und schreiben Sie einen Text. (Textlänge 100-120 Wörter). (4 puntos)

a)

Glauben Sie, dass es im späteren Leben ein Vorteil ist, mehrere Sprachen zu beherrschen? Welche Vorteile oder Nachteile sehen Sie in der Mehrsprachigkeit?

Ejercicio Texto 1 - 4 - b) · Redacción de 100-120 palabras: opinión, descripción y experiencia (Schreiben)

4. Wählen Sie eins der folgenden Themen (a oder b) und schreiben Sie einen Text. (Textlänge 100-120 Wörter). (4 puntos)

b)

Wenn Ihre Kinder mehrsprachig aufwachsen, wie wäre Ihre Erziehung?

Ejercicio Texto 2 - 1 · Opción múltiple sobre el texto (Welche Lösung ist richtig?)

Texto 2

Sollte man mit 16 wählen dürfen?

An Bundestagswahlen* darf man erst ab 18 teilnehmen. Doch es wird darüber diskutiert, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken. Sowohl in der Politik als auch unter Jugendlichen gibt es unterschiedliche Meinungen.

Im Grundgesetz* steht, ab wann man in Deutschland an Bundestagswahlen teilnehmen darf: „Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.“ Die meisten Menschen in Deutschland finden das richtig. Aber langsam ändert sich die Meinung: Laut einer Umfrage sagen 27 Prozent der Befragten, dass man ab 16 wählen sollte. In der Politik denken die Leute unterschiedlich – genauso wie die Jugendlichen selbst.

Raye, eine 16-jährige Schülerin, findet es cool, wenn man mit 16 bei Bundestagswahlen wählen dürfte. Sie weiß schon, welche Partei sie wählen würde. „Nur weil man jünger ist, heißt das nicht, dass man keine Gedanken oder Ideen hat. Jugendliche haben auch Meinungen zu Themen, die die Welt beeinflussen. Das Wählen erlaubt ihnen, gehört zu werden“, erzählt Mirta, die Mutter von Raye.

Miro sieht das anders. Der 17-Jährige durfte schon an der Kommunalwahl* in Berlin teilnehmen: „Das war nicht so kompliziert, und ich kann mir vorstellen, was sich möglicherweise ändert, da, wo ich wohne.“ Aber für ihn ist „bei Bundestagswahlen alles viel komplizierter.“ Er reagiert hier zurückhaltend.

Der FDP-Politiker Johannes Vogel meint: „In einer Gesellschaft, in der es viele ältere Menschen gibt, wäre es gerecht, wenn Jugendliche früher wählen dürften, damit auch ihre Interessen vertreten werden. Andere finden auch, dass man mit 16 oft genau so viel über Politik weiß oder daran interessiert ist, wie mit 18.“

Aber besonders in der CDU/CSU ist man dagegen. Hier denkt man: Viele 16-Jährige wissen noch nicht, was sie beruflich machen wollen und dürfen auch keine Verträge unterschreiben. Deshalb findet man, dass es zu früh wäre, mit 16 zu wählen. Wenn man unter 18 ist, hat man im Allgemeinen noch nicht genug Wissen, Reife und Erfahrung, um eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen.

Ab 2024 dürfen auch 16-Jährige in Deutschland an Europawahlen teilnehmen. Deshalb verstehen viele Leute nicht, warum es bei der Bundestagswahl andere Regeln gibt. Eine Änderung des Grundgesetzes gilt jedoch als unwahrscheinlich, denn zwei Drittel der Abgeordneten im Bundestag und Bundesrat müssten ihr zustimmen. Und zu viele von ihnen sind gegen das Wahlrecht mit 16.“

Worterklärung:

Bundestagswahlen: elecciones al Parlamento / Grundgesetz: la Ley Fundamental (Constitución) / Kommunalwahlen: elecciones locales.

Fragen zum Text:

1. Lesen Sie den Text und die Aufgaben a) bis d). Welche Lösung ist jeweils richtig? Markieren Sie! (2 puntos, 0,5 puntos por cada respuesta, las respuestas erróneas no restan puntos)

a)

In dem Text geht es darum,...

b)

Was steht im Text?

c)

Was wird zum Wahlrecht in Deutschland gesagt?

d)

Was sind die Argumente für das Wahlrecht mit 16?

Ejercicio Texto 2 - 2 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch?)

Texto 2

Sollte man mit 16 wählen dürfen?

An Bundestagswahlen* darf man erst ab 18 teilnehmen. Doch es wird darüber diskutiert, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken. Sowohl in der Politik als auch unter Jugendlichen gibt es unterschiedliche Meinungen.

Im Grundgesetz* steht, ab wann man in Deutschland an Bundestagswahlen teilnehmen darf: „Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.“ Die meisten Menschen in Deutschland finden das richtig. Aber langsam ändert sich die Meinung: Laut einer Umfrage sagen 27 Prozent der Befragten, dass man ab 16 wählen sollte. In der Politik denken die Leute unterschiedlich – genauso wie die Jugendlichen selbst.

Raye, eine 16-jährige Schülerin, findet es cool, wenn man mit 16 bei Bundestagswahlen wählen dürfte. Sie weiß schon, welche Partei sie wählen würde. „Nur weil man jünger ist, heißt das nicht, dass man keine Gedanken oder Ideen hat. Jugendliche haben auch Meinungen zu Themen, die die Welt beeinflussen. Das Wählen erlaubt ihnen, gehört zu werden“, erzählt Mirta, die Mutter von Raye.

Miro sieht das anders. Der 17-Jährige durfte schon an der Kommunalwahl* in Berlin teilnehmen: „Das war nicht so kompliziert, und ich kann mir vorstellen, was sich möglicherweise ändert, da, wo ich wohne.“ Aber für ihn ist „bei Bundestagswahlen alles viel komplizierter.“ Er reagiert hier zurückhaltend.

Der FDP-Politiker Johannes Vogel meint: „In einer Gesellschaft, in der es viele ältere Menschen gibt, wäre es gerecht, wenn Jugendliche früher wählen dürften, damit auch ihre Interessen vertreten werden. Andere finden auch, dass man mit 16 oft genau so viel über Politik weiß oder daran interessiert ist, wie mit 18.“

Aber besonders in der CDU/CSU ist man dagegen. Hier denkt man: Viele 16-Jährige wissen noch nicht, was sie beruflich machen wollen und dürfen auch keine Verträge unterschreiben. Deshalb findet man, dass es zu früh wäre, mit 16 zu wählen. Wenn man unter 18 ist, hat man im Allgemeinen noch nicht genug Wissen, Reife und Erfahrung, um eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen.

Ab 2024 dürfen auch 16-Jährige in Deutschland an Europawahlen teilnehmen. Deshalb verstehen viele Leute nicht, warum es bei der Bundestagswahl andere Regeln gibt. Eine Änderung des Grundgesetzes gilt jedoch als unwahrscheinlich, denn zwei Drittel der Abgeordneten im Bundestag und Bundesrat müssten ihr zustimmen. Und zu viele von ihnen sind gegen das Wahlrecht mit 16.“

Worterklärung:

Bundestagswahlen: elecciones al Parlamento / Grundgesetz: la Ley Fundamental (Constitución) / Kommunalwahlen: elecciones locales.

2. Kreuzen Sie an: richtig (R) oder falsch (F)? Kopieren Sie die Lösung aus dem Text. (0,5 puntos cada pregunta si la elección R/F y la justificación son correctas, si no, 0 puntos)

a)

Laut Grundgesetz gilt ein Mindestwahlalter von 18 Jahren.

R

F

b)

FDP-Politiker denken, Jugendliche unter 18 sind nicht in der Lage, sich angemessen zu informieren und sich eine reflektierte Meinung zu bilden.

R

F

c)

Bei den Europawahlen und Bundestagswahlen gelten die gleichen Regeln.

R

F

d)

Bei Kommunalwahlen dürfen in manchen Bundesländern auch Jugendliche ab 16 wählen.

R

F

Ejercicio Texto 2 - 3 - a) · Preguntas de comprensión con tus propias palabras (Beantworten Sie in eigenen Worten)

Texto 2

Sollte man mit 16 wählen dürfen?

An Bundestagswahlen* darf man erst ab 18 teilnehmen. Doch es wird darüber diskutiert, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken. Sowohl in der Politik als auch unter Jugendlichen gibt es unterschiedliche Meinungen.

Im Grundgesetz* steht, ab wann man in Deutschland an Bundestagswahlen teilnehmen darf: „Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.“ Die meisten Menschen in Deutschland finden das richtig. Aber langsam ändert sich die Meinung: Laut einer Umfrage sagen 27 Prozent der Befragten, dass man ab 16 wählen sollte. In der Politik denken die Leute unterschiedlich – genauso wie die Jugendlichen selbst.

Raye, eine 16-jährige Schülerin, findet es cool, wenn man mit 16 bei Bundestagswahlen wählen dürfte. Sie weiß schon, welche Partei sie wählen würde. „Nur weil man jünger ist, heißt das nicht, dass man keine Gedanken oder Ideen hat. Jugendliche haben auch Meinungen zu Themen, die die Welt beeinflussen. Das Wählen erlaubt ihnen, gehört zu werden“, erzählt Mirta, die Mutter von Raye.

Miro sieht das anders. Der 17-Jährige durfte schon an der Kommunalwahl* in Berlin teilnehmen: „Das war nicht so kompliziert, und ich kann mir vorstellen, was sich möglicherweise ändert, da, wo ich wohne.“ Aber für ihn ist „bei Bundestagswahlen alles viel komplizierter.“ Er reagiert hier zurückhaltend.

Der FDP-Politiker Johannes Vogel meint: „In einer Gesellschaft, in der es viele ältere Menschen gibt, wäre es gerecht, wenn Jugendliche früher wählen dürften, damit auch ihre Interessen vertreten werden. Andere finden auch, dass man mit 16 oft genau so viel über Politik weiß oder daran interessiert ist, wie mit 18.“

Aber besonders in der CDU/CSU ist man dagegen. Hier denkt man: Viele 16-Jährige wissen noch nicht, was sie beruflich machen wollen und dürfen auch keine Verträge unterschreiben. Deshalb findet man, dass es zu früh wäre, mit 16 zu wählen. Wenn man unter 18 ist, hat man im Allgemeinen noch nicht genug Wissen, Reife und Erfahrung, um eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen.

Ab 2024 dürfen auch 16-Jährige in Deutschland an Europawahlen teilnehmen. Deshalb verstehen viele Leute nicht, warum es bei der Bundestagswahl andere Regeln gibt. Eine Änderung des Grundgesetzes gilt jedoch als unwahrscheinlich, denn zwei Drittel der Abgeordneten im Bundestag und Bundesrat müssten ihr zustimmen. Und zu viele von ihnen sind gegen das Wahlrecht mit 16.“

Worterklärung:

Bundestagswahlen: elecciones al Parlamento / Grundgesetz: la Ley Fundamental (Constitución) / Kommunalwahlen: elecciones locales.

3. Beantworten Sie eine der beiden folgenden Fragen (a oder b). Benutzen Sie möglichst Ihre eigenen Worte. (2 puntos)

a)

Was ist die Position der CDU/CSU-Politiker zu der Idee, das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken?

Ejercicio Texto 2 - 3 - b) · Preguntas de comprensión con tus propias palabras (Beantworten Sie in eigenen Worten)

Texto 2

Sollte man mit 16 wählen dürfen?

An Bundestagswahlen* darf man erst ab 18 teilnehmen. Doch es wird darüber diskutiert, das Wahlalter auf 16 Jahre abzusenken. Sowohl in der Politik als auch unter Jugendlichen gibt es unterschiedliche Meinungen.

Im Grundgesetz* steht, ab wann man in Deutschland an Bundestagswahlen teilnehmen darf: „Wahlberechtigt ist, wer das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat.“ Die meisten Menschen in Deutschland finden das richtig. Aber langsam ändert sich die Meinung: Laut einer Umfrage sagen 27 Prozent der Befragten, dass man ab 16 wählen sollte. In der Politik denken die Leute unterschiedlich – genauso wie die Jugendlichen selbst.

Raye, eine 16-jährige Schülerin, findet es cool, wenn man mit 16 bei Bundestagswahlen wählen dürfte. Sie weiß schon, welche Partei sie wählen würde. „Nur weil man jünger ist, heißt das nicht, dass man keine Gedanken oder Ideen hat. Jugendliche haben auch Meinungen zu Themen, die die Welt beeinflussen. Das Wählen erlaubt ihnen, gehört zu werden“, erzählt Mirta, die Mutter von Raye.

Miro sieht das anders. Der 17-Jährige durfte schon an der Kommunalwahl* in Berlin teilnehmen: „Das war nicht so kompliziert, und ich kann mir vorstellen, was sich möglicherweise ändert, da, wo ich wohne.“ Aber für ihn ist „bei Bundestagswahlen alles viel komplizierter.“ Er reagiert hier zurückhaltend.

Der FDP-Politiker Johannes Vogel meint: „In einer Gesellschaft, in der es viele ältere Menschen gibt, wäre es gerecht, wenn Jugendliche früher wählen dürften, damit auch ihre Interessen vertreten werden. Andere finden auch, dass man mit 16 oft genau so viel über Politik weiß oder daran interessiert ist, wie mit 18.“

Aber besonders in der CDU/CSU ist man dagegen. Hier denkt man: Viele 16-Jährige wissen noch nicht, was sie beruflich machen wollen und dürfen auch keine Verträge unterschreiben. Deshalb findet man, dass es zu früh wäre, mit 16 zu wählen. Wenn man unter 18 ist, hat man im Allgemeinen noch nicht genug Wissen, Reife und Erfahrung, um eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen.

Ab 2024 dürfen auch 16-Jährige in Deutschland an Europawahlen teilnehmen. Deshalb verstehen viele Leute nicht, warum es bei der Bundestagswahl andere Regeln gibt. Eine Änderung des Grundgesetzes gilt jedoch als unwahrscheinlich, denn zwei Drittel der Abgeordneten im Bundestag und Bundesrat müssten ihr zustimmen. Und zu viele von ihnen sind gegen das Wahlrecht mit 16.“

Worterklärung:

Bundestagswahlen: elecciones al Parlamento / Grundgesetz: la Ley Fundamental (Constitución) / Kommunalwahlen: elecciones locales.

3. Beantworten Sie eine der beiden folgenden Fragen (a oder b). Benutzen Sie möglichst Ihre eigenen Worte. (2 puntos)

b)

Erläutern Sie die Meinungsunterschiede zwischen Mirta und der CDU/CSU.

Ejercicio Texto 2 - 4 - a) · Redacción de 100-120 palabras: opinión, descripción y experiencia (Schreiben)

4. Wählen Sie eins der folgenden Themen (a oder b) und schreiben Sie einen Text. (Textlänge 100-120 Wörter). [4 puntos]

a)

Wie denken Sie über die Rolle von jungen Menschen in der Politik? Sollten Jugendliche mehr Einfluss haben? Warum/warum nicht?

Ejercicio Texto 2 - 4 - b) · Redacción de 100-120 palabras: opinión, descripción y experiencia (Schreiben)

4. Wählen Sie eins der folgenden Themen (a oder b) und schreiben Sie einen Text. (Textlänge 100-120 Wörter). [4 puntos]

b)

Welche Themen interessieren Sie besonders? Wenn Sie die Möglichkeit hätten, politische Veränderungen herbeizuführen, welche wären das und warum?

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