Aufgabe Vorschlag C - Aufgabe 4.1 - Mikrocontroller-Besch… · Abitur Hessen Elektrotechnik LK 2022

Thema: Mikrocontroller-Beschaltung und Sensorik · Aus der Prüfung LK (2022)

Aufgabenstellung

Die Schranke wird durch einen doppeltwirkenden Hydraulikzylinder angetrieben. Dieser Zylinder wird durch ein elektrisch betätigtes, monostabiles, federrückgestelltes 5/2-Wegeventil (Magnetventil) geschaltet. Wird das Magnetventil elektrisch angesteuert, fährt die Schranke bis in die obere Endlage, dort erfolgt eine mechanische Abschaltung. Schaltet man das Ventil hingegen spannungslos, fährt die Schranke bis in die untere Endlage, dort erfolgt eine mechanische Abschaltung.

Das Magnetventil Q1 wird an einer Gleichspannung von 24 V24\,\text{V} betrieben, daher ist ein NPN-Transistor als Schaltverstärker mit Vorwiderstand zu verwenden.

Die Personalzufahrt (Material 1) wird durch drei digitale Sensoren (Schließerkontakte) überwacht:

Sensor B1: Zufahrtskontrolle (RFID), Überprüfung der Zufahrtsberechtigung

Sensor B2: Reflexionslichtschranke, Überwachung des Schrankenbereichs

Sensor B3: Induktionsschleife, Erkennen der Durchfahrt

Fährt Personal ein und ist zufahrtsberechtigt, soll sich die Schranke öffnen. Erst wenn die Lichtschranke die Durchfahrt erkannt hat und das Personal die Induktionsschleife überfahren hat, schließt sich die Schranke. Befindet sich ein Fahrzeug unterhalb der Schranke, darf die Schranke nicht schließen. Wenn die Einfahrt in die Schranke nicht innerhalb einer Zeit von 10 Sekunden10\,\text{Sekunden} vollzogen wurde (Lichtschranke erkennt kein Fahrzeug), schließt die Schranke wieder und es muss erneut die Zufahrtskontrolle ausgelöst werden. Der Abstand zwischen der Reflexionslichtschranke und der Induktionsschleife ist so gewählt, dass ein Fahrzeug niemals von beiden Sensoren gleichzeitig erfasst werden kann.

Material 7: Zu ergänzender Schaltplan

Material 8: Programmcode (unvollständig)

const int zufahrt = 2; // Zufahrtskontrolle B1

const int lichtschranke = 3; // Reflexionslichtschranke B2

const int schleife = 4; // Induktionsschleife B3

const int ventil = 10; // Magnetventil Q1

void setup() {

pinMode(zufahrt, INPUT);

pinMode(lichtschranke, INPUT);

pinMode(schleife, INPUT);

pinMode(ventil, OUTPUT);

}

void schranke(int zustand){

digitalWrite(ventil, zustand);

delay(1);

}

void loop() {

Hier fehlt Programmcode

}

4.1 Ergänzen Sie den Schaltplan des Mikrocontrollers in Material 7.

Hinweise: Es sind Pull-Down-Widerstände an den Eingängen zu verwenden. Die vorgegebene Pin-Belegung des unvollständigen Programmcodes in Material 8 ist zu beachten. Das Magnetventil ist mit einer Schutzdiode zur Vermeidung von induzierten Spannungsspitzen zu versehen.

Aufgabenstellung: Aufgabe Vorschlag C - Aufgabe 4.1 - Mikrocontroller-Besch… · Abitur Hessen Elektrotechnik LK 2022

Lösung

Nach den offiziellen Korrekturhinweisen

4.1 Ergänzen Sie den Schaltplan des Mikrocontrollers in Material 7.

Lösung: - Die Sensoren B1, B2 und B3 sind als Schließer jeweils zwischen +5 V+5\,\text{V} und die Mikrocontroller-Eingänge Pin 2, Pin 3 und Pin 4 geschaltet. - Jeder dieser Eingänge ist über einen Pull-Down-Widerstand RR mit 0 V0\,\text{V} (GND) verbunden. - Der Ausgang Pin 10 steuert über einen Basisvorwiderstand RR die Basis eines NPN-Transistors an. - Der Emitter des Transistors liegt an Masse (0 V0\,\text{V}), der Kollektor ist mit Anschluss A2 des Magnetventils Q1 verbunden. - Parallel zur Induktivität des Magnetventils Q1 (zwischen A1 an +24 V+24\,\text{V} und A2 am Kollektor) liegt eine Freilaufdiode in Sperrrichtung (Kathode an +24 V+24\,\text{V}).

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