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Examen de Alemán PAU País Vasco 2021 · Ordinaria
Examen de Alemán de Selectividad de Euskadi (PAU/EAU) 2021, Ordinaria (junio): 4 problemas con solución. Con corrección al momento.
Temas del examen: Preguntas sobre el texto con tus propias palabras (Fragen zum Text) · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch) · Vocabulario: sinónimos en el texto (Wortschatz) · Resumen y opinión o texto de 80-120 palabras (Zusammenfassung, Stellungnahme, Textproduktion)
Ejercicio Option A - 1 · Preguntas sobre el texto con tus propias palabras (Fragen zum Text)
Häusliche Gewalt in Deutschland
Häusliche Gewalt ist in Deutschland noch immer ein großes Tabu – trotz alarmierender Zahlen. Alle zwei bis drei Tage stirbt eine Frau in Deutschland, weil ihr aktueller oder ehemaliger Lebensgefährte sie erstochen, erschossen, totgeprügelt hat; 141 Opfer hat die Polizei 2017 gezählt. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Von Stalking über sexuelle Nötigung bis hin zu Körperverletzung waren fast 114.000 Frauen von Partnerschaftsgewalt betroffen. Fast die Hälfte der Opfer lebte mit dem Täter in einem gemeinsamen Haushalt.
So viel zu den Taten, von denen die Polizei erfährt. Dunkelfeldstudien zufolge soll jede vierte Frau von 18 bis 85 Jahren mindestens einmal im Leben mit einem gewalttätigen Partner zu tun gehabt haben. Das bedeutet: Nirgendwo sind Frauen in Deutschland stärker in Gefahr als im eigenen Zuhause. Das ist seit Jahren bekannt. Aber während jeder Sexual- oder sogenannte Ehrenmord für eine Woge gesellschaftlicher Empörung sorgt, regt sich über diese Gewalt hinter verschlossenen Türen niemand auf – bisher. Die Vorstellung der Kriminalstatistik zur Partnerschaftsgewalt in dieser Woche löste aber breites öffentliches Entsetzen aus. „Das könnte endlich die Initialzündung sein, Partnerschaftsgewalt als wichtiges gesellschaftliches Thema zu begreifen“, sagt Patricia Kielinger, Mitbegründerin der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (Big).
(Aus: Lucia Schmidt, Katrin Hummel und Julia Schaaf, Gewalt gegen Frauen. Was Frauen über häusliche Gewalt wissen müssen. Frankfurter Allgemeine Archiv November 2018)
Vokabeln:
prügeln = schlagen
sexuelle Nötigung: sp. acoso sexual
Dunkelfeldstudie: Studie, die etwas untersucht, worüber es keine exakten Daten gibt
Woge = Welle
Empörung: sp. indignación
sich über etwas aufregen = sich über etwas ärgern
1. Beantworten Sie die folgenden Fragen. Gehen Sie dabei vom Text aus, aber verwenden Sie nach Möglichkeit nicht die Formulierungen des Textes! (4P)
[Schreiben Sie bitte in jeder Antwort mindestens einen vollständigen Satz.]
a.
Wie viele Frauen starben in Deutschland 2017 durch häusliche Gewalt?
b.
Wo sind Frauen in Deutschland am stärksten gefährdet?
c.
Was löste breite öffentliche Empörung im Zusammenhang mit Gewalt gegen Frauen aus?
d.
Wer ist Patricia Kielinger?
Ejercicio Option A - 2 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch)
Häusliche Gewalt in Deutschland
Häusliche Gewalt ist in Deutschland noch immer ein großes Tabu – trotz alarmierender Zahlen. Alle zwei bis drei Tage stirbt eine Frau in Deutschland, weil ihr aktueller oder ehemaliger Lebensgefährte sie erstochen, erschossen, totgeprügelt hat; 141 Opfer hat die Polizei 2017 gezählt. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Von Stalking über sexuelle Nötigung bis hin zu Körperverletzung waren fast 114.000 Frauen von Partnerschaftsgewalt betroffen. Fast die Hälfte der Opfer lebte mit dem Täter in einem gemeinsamen Haushalt.
So viel zu den Taten, von denen die Polizei erfährt. Dunkelfeldstudien zufolge soll jede vierte Frau von 18 bis 85 Jahren mindestens einmal im Leben mit einem gewalttätigen Partner zu tun gehabt haben. Das bedeutet: Nirgendwo sind Frauen in Deutschland stärker in Gefahr als im eigenen Zuhause. Das ist seit Jahren bekannt. Aber während jeder Sexual- oder sogenannte Ehrenmord für eine Woge gesellschaftlicher Empörung sorgt, regt sich über diese Gewalt hinter verschlossenen Türen niemand auf – bisher. Die Vorstellung der Kriminalstatistik zur Partnerschaftsgewalt in dieser Woche löste aber breites öffentliches Entsetzen aus. „Das könnte endlich die Initialzündung sein, Partnerschaftsgewalt als wichtiges gesellschaftliches Thema zu begreifen“, sagt Patricia Kielinger, Mitbegründerin der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (Big).
(Aus: Lucia Schmidt, Katrin Hummel und Julia Schaaf, Gewalt gegen Frauen. Was Frauen über häusliche Gewalt wissen müssen. Frankfurter Allgemeine Archiv November 2018)
Vokabeln:
prügeln = schlagen
sexuelle Nötigung: sp. acoso sexual
Dunkelfeldstudie: Studie, die etwas untersucht, worüber es keine exakten Daten gibt
Woge = Welle
Empörung: sp. indignación
sich über etwas aufregen = sich über etwas ärgern
2. Wählen Sie zwei der folgenden Sätze aus. Sind diese Aussagen RICHTIG oder FALSCH? Zitieren Sie die entsprechende Textstelle! (2P)
Wählen Sie genau zwei Aussagen aus, bestimmen Sie, ob sie richtig oder falsch sind, und geben Sie das passende Zitat aus dem Text an.
a.
Nach Polizei-Statistiken waren 2017 über hunderttausend Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt.
RICHTIG
FALSCH
b.
Häusliche Gewalt ist in Deutschland schon immer ein Thema gewesen, über das öffentlich diskutiert wird.
RICHTIG
FALSCH
c.
Nur in ihrer eigenen Wohnung sind Frauen vor Gewalt sicher.
RICHTIG
FALSCH
Ejercicio Option A - 3 · Vocabulario: sinónimos en el texto (Wortschatz)
Häusliche Gewalt in Deutschland
Häusliche Gewalt ist in Deutschland noch immer ein großes Tabu – trotz alarmierender Zahlen. Alle zwei bis drei Tage stirbt eine Frau in Deutschland, weil ihr aktueller oder ehemaliger Lebensgefährte sie erstochen, erschossen, totgeprügelt hat; 141 Opfer hat die Polizei 2017 gezählt. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Von Stalking über sexuelle Nötigung bis hin zu Körperverletzung waren fast 114.000 Frauen von Partnerschaftsgewalt betroffen. Fast die Hälfte der Opfer lebte mit dem Täter in einem gemeinsamen Haushalt.
So viel zu den Taten, von denen die Polizei erfährt. Dunkelfeldstudien zufolge soll jede vierte Frau von 18 bis 85 Jahren mindestens einmal im Leben mit einem gewalttätigen Partner zu tun gehabt haben. Das bedeutet: Nirgendwo sind Frauen in Deutschland stärker in Gefahr als im eigenen Zuhause. Das ist seit Jahren bekannt. Aber während jeder Sexual- oder sogenannte Ehrenmord für eine Woge gesellschaftlicher Empörung sorgt, regt sich über diese Gewalt hinter verschlossenen Türen niemand auf – bisher. Die Vorstellung der Kriminalstatistik zur Partnerschaftsgewalt in dieser Woche löste aber breites öffentliches Entsetzen aus. „Das könnte endlich die Initialzündung sein, Partnerschaftsgewalt als wichtiges gesellschaftliches Thema zu begreifen“, sagt Patricia Kielinger, Mitbegründerin der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (Big).
(Aus: Lucia Schmidt, Katrin Hummel und Julia Schaaf, Gewalt gegen Frauen. Was Frauen über häusliche Gewalt wissen müssen. Frankfurter Allgemeine Archiv November 2018)
Vokabeln:
prügeln = schlagen
sexuelle Nötigung: sp. acoso sexual
Dunkelfeldstudie: Studie, die etwas untersucht, worüber es keine exakten Daten gibt
Woge = Welle
Empörung: sp. indignación
sich über etwas aufregen = sich über etwas ärgern
3. Wählen Sie vier Wörter aus der folgenden Liste und suchen Sie im Text nach Synonymen! (1P)
Wählen Sie vier der Ausdrücke und tragen Sie das entsprechende Synonym aus dem Text ein (0,25 Punkte pro richtige Zuordnung).
a.
b.
c.
d.
e.
f.
Ejercicio Option A - 4 · Resumen y opinión o texto de 80-120 palabras (Zusammenfassung, Stellungnahme, Textproduktion)
Häusliche Gewalt in Deutschland
Häusliche Gewalt ist in Deutschland noch immer ein großes Tabu – trotz alarmierender Zahlen. Alle zwei bis drei Tage stirbt eine Frau in Deutschland, weil ihr aktueller oder ehemaliger Lebensgefährte sie erstochen, erschossen, totgeprügelt hat; 141 Opfer hat die Polizei 2017 gezählt. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Von Stalking über sexuelle Nötigung bis hin zu Körperverletzung waren fast 114.000 Frauen von Partnerschaftsgewalt betroffen. Fast die Hälfte der Opfer lebte mit dem Täter in einem gemeinsamen Haushalt.
So viel zu den Taten, von denen die Polizei erfährt. Dunkelfeldstudien zufolge soll jede vierte Frau von 18 bis 85 Jahren mindestens einmal im Leben mit einem gewalttätigen Partner zu tun gehabt haben. Das bedeutet: Nirgendwo sind Frauen in Deutschland stärker in Gefahr als im eigenen Zuhause. Das ist seit Jahren bekannt. Aber während jeder Sexual- oder sogenannte Ehrenmord für eine Woge gesellschaftlicher Empörung sorgt, regt sich über diese Gewalt hinter verschlossenen Türen niemand auf – bisher. Die Vorstellung der Kriminalstatistik zur Partnerschaftsgewalt in dieser Woche löste aber breites öffentliches Entsetzen aus. „Das könnte endlich die Initialzündung sein, Partnerschaftsgewalt als wichtiges gesellschaftliches Thema zu begreifen“, sagt Patricia Kielinger, Mitbegründerin der Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (Big).
(Aus: Lucia Schmidt, Katrin Hummel und Julia Schaaf, Gewalt gegen Frauen. Was Frauen über häusliche Gewalt wissen müssen. Frankfurter Allgemeine Archiv November 2018)
Vokabeln:
prügeln = schlagen
sexuelle Nötigung: sp. acoso sexual
Dunkelfeldstudie: Studie, die etwas untersucht, worüber es keine exakten Daten gibt
Woge = Welle
Empörung: sp. indignación
sich über etwas aufregen = sich über etwas ärgern
4. Fassen Sie den Text kurz zusammen und drücken Sie Ihre Meinung dazu aus (Empfehlung: 80-120 Wörter). Sie können sich dabei an folgenden Fragen orientieren (3P):
Wie sehen die Statistiken zur häuslichen Gewalt in Deutschland aus?
Wird darüber gesprochen?
Wo sind Frauen besonders in Gefahr?
Was erregte öffentliches Entsetzen?
Was könnte das für die öffentliche Diskussion bedeuten?
Was ist Ihre Meinung zu diesem Thema?
...
Schreiben Sie Ihren Text in das folgende Textfeld (Bewertungskriterien: Inhalt 1P, Grammatik 1P, Ausdruck 1P):
Ejercicio Option B - 1 · Preguntas sobre el texto con tus propias palabras (Fragen zum Text)
OPTION B
Was kommt in welche Mülltonne?
Die Deutschen lieben Recycling und trennen fleißig ihren Müll. Das Problem ist nur: Sie wählen oft die falsche Mülltonne, wenn sie etwas wegwerfen.
Fangen wir mit einer einfachen Aufgabe an: Die Flasche mit dem Olivenöl ist leer. Wohin damit? In den Glascontainer, richtig. Problem gelöst? Nicht ganz. Da ist ja noch der Verschluss der Flasche. Der kommt nicht in den Glascontainer, sondern in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Und jetzt wird es ein bisschen kompliziert. Denn nicht alle Kommunen in Deutschland haben diese Gelben Tonnen. In München zum Beispiel kommt der Verschluss in den Container für Abfall aus Aluminium oder Metall.
Wenn Sie jetzt verwirrt sind, dann geht es Ihnen wie vielen Deutschen auch. Denn nicht wenige Menschen im Land haben Probleme mit der Mülltrennung. Aber mit ein bisschen Grundwissen wird es leichter, das System zu verstehen. Es gibt fünf Kategorien: erstens Verpackungen aus Material wie Kunststoff oder Aluminium, zweitens Glasbehälter, drittens Papier, Pappe und Kartons, viertens Restmüll und fünftens Biomüll.
Oft ist der Verpackungsmüll problematisch. An vielen Orten kommt er in einen gelben Sack oder eine gelbe Tonne – und von dort ins Recycling. Aber falsche Mülltrennung passiert so oft, dass es dafür ein Wort gibt: der Fehlwurf. Die Quote für Fehlwürfe beim Verpackungsmüll liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Besonders den Unterschied zwischen Restmüll, den man nicht recyceln kann, und Verpackungsmüll haben viele nicht verstanden.
(Aus: Eva Pfeiffer, Was kommt in welche Mülltonne? Deutsch perfekt 1/2019)
Vokabeln:
Verschluss: sp. tapón
Fehlwurf: hier sp. depósito equivocado
1. Beantworten Sie die folgenden Fragen. Gehen Sie dabei vom Text aus, aber verwenden Sie nach Möglichkeit nicht die Formulierungen des Textes! (4P)
a.
Was ist das Problem der Deutschen beim Recycling?
b.
Warum kann der Verschluss einer Glasflasche ein Recycling-Problem sein?
c.
Wie viele Müll-Kategorien gibt es?
d.
Welche dieser Kategorien ist besonders problematisch?
Ejercicio Option B - 2 · Verdadero o falso con cita del texto (Richtig oder falsch)
OPTION B
Was kommt in welche Mülltonne?
Die Deutschen lieben Recycling und trennen fleißig ihren Müll. Das Problem ist nur: Sie wählen oft die falsche Mülltonne, wenn sie etwas wegwerfen.
Fangen wir mit einer einfachen Aufgabe an: Die Flasche mit dem Olivenöl ist leer. Wohin damit? In den Glascontainer, richtig. Problem gelöst? Nicht ganz. Da ist ja noch der Verschluss der Flasche. Der kommt nicht in den Glascontainer, sondern in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Und jetzt wird es ein bisschen kompliziert. Denn nicht alle Kommunen in Deutschland haben diese Gelben Tonnen. In München zum Beispiel kommt der Verschluss in den Container für Abfall aus Aluminium oder Metall.
Wenn Sie jetzt verwirrt sind, dann geht es Ihnen wie vielen Deutschen auch. Denn nicht wenige Menschen im Land haben Probleme mit der Mülltrennung. Aber mit ein bisschen Grundwissen wird es leichter, das System zu verstehen. Es gibt fünf Kategorien: erstens Verpackungen aus Material wie Kunststoff oder Aluminium, zweitens Glasbehälter, drittens Papier, Pappe und Kartons, viertens Restmüll und fünftens Biomüll.
Oft ist der Verpackungsmüll problematisch. An vielen Orten kommt er in einen gelben Sack oder eine gelbe Tonne – und von dort ins Recycling. Aber falsche Mülltrennung passiert so oft, dass es dafür ein Wort gibt: der Fehlwurf. Die Quote für Fehlwürfe beim Verpackungsmüll liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Besonders den Unterschied zwischen Restmüll, den man nicht recyceln kann, und Verpackungsmüll haben viele nicht verstanden.
(Aus: Eva Pfeiffer, Was kommt in welche Mülltonne? Deutsch perfekt 1/2019)
Vokabeln:
Verschluss: sp. tapón
Fehlwurf: hier sp. depósito equivocado
2. Wählen Sie zwei der folgenden Sätze aus. Sind diese Aussagen RICHTIG oder FALSCH? Zitieren Sie die entsprechende Textstelle! (2P)
a.
Die Deutschen beherrschen das System des Abfall-Recyclings perfekt.
RICHTIG
FALSCH
b.
Überall in Deutschland gibt es Gelbe Tonnen für Verpackungsmüll.
RICHTIG
FALSCH
c.
Zwischen 40 und 60 Prozent des Verpackungsmülls werden nicht in der richtigen Tonne oder dem richtigen Container deponiert.
RICHTIG
FALSCH
Ejercicio Option B - 3 · Vocabulario: sinónimos en el texto (Wortschatz)
OPTION B
Was kommt in welche Mülltonne?
Die Deutschen lieben Recycling und trennen fleißig ihren Müll. Das Problem ist nur: Sie wählen oft die falsche Mülltonne, wenn sie etwas wegwerfen.
Fangen wir mit einer einfachen Aufgabe an: Die Flasche mit dem Olivenöl ist leer. Wohin damit? In den Glascontainer, richtig. Problem gelöst? Nicht ganz. Da ist ja noch der Verschluss der Flasche. Der kommt nicht in den Glascontainer, sondern in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Und jetzt wird es ein bisschen kompliziert. Denn nicht alle Kommunen in Deutschland haben diese Gelben Tonnen. In München zum Beispiel kommt der Verschluss in den Container für Abfall aus Aluminium oder Metall.
Wenn Sie jetzt verwirrt sind, dann geht es Ihnen wie vielen Deutschen auch. Denn nicht wenige Menschen im Land haben Probleme mit der Mülltrennung. Aber mit ein bisschen Grundwissen wird es leichter, das System zu verstehen. Es gibt fünf Kategorien: erstens Verpackungen aus Material wie Kunststoff oder Aluminium, zweitens Glasbehälter, drittens Papier, Pappe und Kartons, viertens Restmüll und fünftens Biomüll.
Oft ist der Verpackungsmüll problematisch. An vielen Orten kommt er in einen gelben Sack oder eine gelbe Tonne – und von dort ins Recycling. Aber falsche Mülltrennung passiert so oft, dass es dafür ein Wort gibt: der Fehlwurf. Die Quote für Fehlwürfe beim Verpackungsmüll liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Besonders den Unterschied zwischen Restmüll, den man nicht recyceln kann, und Verpackungsmüll haben viele nicht verstanden.
(Aus: Eva Pfeiffer, Was kommt in welche Mülltonne? Deutsch perfekt 1/2019)
Vokabeln:
Verschluss: sp. tapón
Fehlwurf: hier sp. depósito equivocado
3. Wählen Sie vier Wörter aus der folgenden Liste und suchen Sie im Text nach Synonymen! (1P)
a.
b.
c.
d.
e.
f.
Ejercicio Option B - 4 · Resumen y opinión o texto de 80-120 palabras (Zusammenfassung, Stellungnahme, Textproduktion)
OPTION B
Was kommt in welche Mülltonne?
Die Deutschen lieben Recycling und trennen fleißig ihren Müll. Das Problem ist nur: Sie wählen oft die falsche Mülltonne, wenn sie etwas wegwerfen.
Fangen wir mit einer einfachen Aufgabe an: Die Flasche mit dem Olivenöl ist leer. Wohin damit? In den Glascontainer, richtig. Problem gelöst? Nicht ganz. Da ist ja noch der Verschluss der Flasche. Der kommt nicht in den Glascontainer, sondern in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Und jetzt wird es ein bisschen kompliziert. Denn nicht alle Kommunen in Deutschland haben diese Gelben Tonnen. In München zum Beispiel kommt der Verschluss in den Container für Abfall aus Aluminium oder Metall.
Wenn Sie jetzt verwirrt sind, dann geht es Ihnen wie vielen Deutschen auch. Denn nicht wenige Menschen im Land haben Probleme mit der Mülltrennung. Aber mit ein bisschen Grundwissen wird es leichter, das System zu verstehen. Es gibt fünf Kategorien: erstens Verpackungen aus Material wie Kunststoff oder Aluminium, zweitens Glasbehälter, drittens Papier, Pappe und Kartons, viertens Restmüll und fünftens Biomüll.
Oft ist der Verpackungsmüll problematisch. An vielen Orten kommt er in einen gelben Sack oder eine gelbe Tonne – und von dort ins Recycling. Aber falsche Mülltrennung passiert so oft, dass es dafür ein Wort gibt: der Fehlwurf. Die Quote für Fehlwürfe beim Verpackungsmüll liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Besonders den Unterschied zwischen Restmüll, den man nicht recyceln kann, und Verpackungsmüll haben viele nicht verstanden.
(Aus: Eva Pfeiffer, Was kommt in welche Mülltonne? Deutsch perfekt 1/2019)
Vokabeln:
Verschluss: sp. tapón
Fehlwurf: hier sp. depósito equivocado
4. Fassen Sie den Text kurz zusammen und drücken Sie Ihre Meinung dazu aus (Empfehlung: 80-120 Wörter). Sie können sich dabei an folgenden Fragen orientieren (3P):
Was ist das Problem der deutschen beim Recycling?
Wie recycelt man eine Ölflasche richtig?
Warum gibt es Verwirrung beim Recyceln?
Welche Müll-Kategorien gibt es?
Welche Müll-Kategorie ist besonders problematisch und warum?
Was halten Sie von Abfall-Recycling?
...
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