Reinigungstechnik: Materialien, Methoden und Chemikalien

Apuntes sobre Reinigungstechnik, incluyendo materiales, métodos y productos químicos de limpieza.

Reinigungstechnik · Estudios Alemania · Gebäudereinigung

114 Seiten · 36 Themen · 580 karteikarten · 407 multiple-choice-fragen

Inhalt

  1. 1. Einleitung · p. 1
  2. 2. Reinigung und Schutz · p. 2-4
  3. 3. Faktoren der Reinigung – Der Sinnersche Kreis · p. 5-6
  4. 4. Methoden und Systeme · p. 7-11
  5. 5. Verschmutzungsarten · p. 12-15
  6. 2. Übersicht der Werkstoffe · p. 17-20
  7. Naturstein · p. 21-22
  8. Kunststeine · p. 23-24
  9. Keramische Erzeugnisse · p. 25
  10. Glas · p. 26-28
  11. Holz und holzähnliche Werkstoffe · p. 29-33
  12. Elastische Werkstoffe · p. 34-36
  13. Metallische Werkstoffe · p. 39-42
  14. Bituminöse Werkstoffe · p. 43-44
  15. Textile Werkstoffe · p. 45-47
  16. Kunstfasern · p. 48-49
  17. Textile Bodenbeläge · p. 50-52
  18. 3 Physikalische Eigenschaften · p. 53-56
  19. 4 Erkennung von Oberflächen · p. 59-61
  20. 2 Produkteinformationen lesen und verstehen · p. 65-66
  21. Verwendungsformen von Reinigungs- und Schutzmitteln · p. 67
  22. Sicherheitsdatenblätter · p. 68-69
  23. 3 Charakterisierung von Reinigungs- und Schutzmitteln · p. 70-72
  24. 4 Inhaltsstoffe · p. 73-85
  25. 5 Handelsübliche Reinigungs- und Schutzmittel · p. 86-91
  26. Saure Reiniger · p. 92-93
  27. Alkalische Reiniger · p. 94-95
  28. Lösungsmittelreiniger · p. 96-97
  29. Spezialreiniger · p. 98-99
  30. Schutz- und Pflegemittel · p. 100-104
  31. 6 Dosierung von Reinigungsmitteln · p. 105
  32. 7 Lagerung von Reinigungsmitteln · p. 106-107
  33. 8 Sicherheit im Umgang mit Reinigungsmitteln · p. 108-109
  34. 9 Gefahrensymbole (CLP/GHS) · p. 110
  35. Kennzeichnung des Lagergutes und des Lagerraumes · p. 111
  36. Erste Hilfe Massnahmen · p. 112

1. Einleitung

Karteikarten

Was ist die Definition von Reinigung?
Die Beseitigung unerwünschter Substanzen von Oberflächen.
Welche zwei Arten von Schmutz werden unterschieden?
Loser und haftender Schmutz.
Was ist das Ziel der Reinigung in Bezug auf die Oberflächen?
Die Oberflächen in einem Zustand zu versetzen, der den Vorstellungen der Nutzer entspricht.
Welche Faktoren beeinflussen den Reinigungsprozess?
Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist das Hauptziel der Reinigung in Bezug auf Gesundheit und Umwelt?
    • a) Maximale Schmutzentfernung ohne Rücksicht auf die Umwelt.
    • b) Vollständige Schmutzentfernung bzw. Keimreduktion ohne Schaden für Gesundheit, Umwelt und Oberflächen.
    • c) Schnelle Schmutzentfernung, um Zeit zu sparen.
    • d) Kostengünstige Schmutzentfernung, auch wenn die Gesundheit darunter leidet.

    Antwort: b) Vollständige Schmutzentfernung bzw. Keimreduktion ohne Schaden für Gesundheit, Umwelt und Oberflächen.. Das Hauptziel ist eine vollständige Schmutzentfernung und Keimreduktion, die weder die Gesundheit noch die Umwelt oder die Oberflächen schädigt. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen Sauberkeit und Sicherheit zu finden.

  2. Welche Aussage beschreibt am besten die Beziehung zwischen Sauberkeit und Wertverlust?
    • a) Sauberkeit hat keinen Einfluss auf den Wert von Gegenständen oder Räumlichkeiten.
    • b) Mangelnde Sauberkeit führt zu allgemeiner Verwahrlosung und dadurch zu einem Wertverlust.
    • c) Sauberkeit erhöht nur den ästhetischen Wert, nicht den tatsächlichen Wert.
    • d) Wertverlust tritt nur bei sehr alten Gegenständen auf, unabhängig von der Sauberkeit.

    Antwort: b) Mangelnde Sauberkeit führt zu allgemeiner Verwahrlosung und dadurch zu einem Wertverlust.. Wenn Räumlichkeiten verschmutzen, führt dies zu einer allgemeinen Verwahrlosung und somit zu einem Wertverlust. Sauberkeit muss aufrechterhalten werden.

  3. Was gehört zur Erhaltung der Sauberkeit?
    • a) Nur die Entfernung von sichtbarem Schmutz.
    • b) Die Entfernung von sichtbarem Schmutz und die Eliminierung von schlechten Gerüchen.
    • c) Nur die Eliminierung von schlechten Gerüchen.
    • d) Das Hinzufügen von Duftstoffen, um schlechte Gerüche zu überdecken.

    Antwort: b) Die Entfernung von sichtbarem Schmutz und die Eliminierung von schlechten Gerüchen.. Zur Erhaltung der Sauberkeit gehört sowohl die Entfernung von sichtbarem Schmutz als auch die Eliminierung von schlechten Gerüchen, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

2. Reinigung und Schutz

Karteikarten

Was ist Reinigung?
Die Beseitigung unerwünschter Substanzen von Oberflächen.
Was ist Schutz in der Reinigung?
Der Auftrag erwünschter Substanzen auf Oberflächen.
Welche Faktoren beeinflussen die Reinigung gemäß dem Sinnerschen Kreis?
Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur.
Was ist ein Reinigungssystem?
Eine Kombination aus mehreren Reinigungs- und Schutzmethoden.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist das Ziel der Reinigung?
    • a) Möglichst vollständige Schmutzentfernung ohne Schaden für Gesundheit, Umwelt und Oberflächen.
    • b) Auftragen erwünschter Substanzen auf Oberflächen.
    • c) Verlängerung der Nutzungsdauer von Gebäudeteilen.
    • d) Erzielung einer besseren Optik.

    Antwort: a) Möglichst vollständige Schmutzentfernung ohne Schaden für Gesundheit, Umwelt und Oberflächen.. Das Ziel der Reinigung ist die Beseitigung von Schmutz und Keimen, ohne negative Auswirkungen auf Gesundheit, Umwelt oder Oberflächen zu verursachen.

  2. Was ist die Aufgabe des Schutzes in Bezug auf Oberflächen?
    • a) Die Beseitigung unerwünschter Substanzen.
    • b) Der Auftrag erwünschter Substanzen, um den Werkstoff zu schützen.
    • c) Die Reduzierung der Reinigungsintervalle.
    • d) Die Erhöhung der Raumtemperatur.

    Antwort: b) Der Auftrag erwünschter Substanzen, um den Werkstoff zu schützen.. Schutzmaßnahmen dienen dazu, Oberflächen durch das Auftragen von Substanzen zu schützen und somit die Reinigungs- und Schutzziele zu erreichen.

  3. Welche Aussage trifft auf den Sinnerschen Kreis zu?
    • a) Er beschreibt die Phasen der Mondes.
    • b) Er zeigt die Abhängigkeit von vier Faktoren bei der Reinigung: Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur.
    • c) Er definiert die verschiedenen Reinigungsarten.
    • d) Er bestimmt die ideale Raumtemperatur für Reinigungsarbeiten.

    Antwort: b) Er zeigt die Abhängigkeit von vier Faktoren bei der Reinigung: Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur.. Der Sinnersche Kreis veranschaulicht, wie die Faktoren Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur bei der Reinigung zusammenwirken und voneinander abhängen.

3. Faktoren der Reinigung – Der Sinnersche Kreis

Karteikarten

Was sind die vier Faktoren des Sinnerschen Kreises?
Chemie, Mechanik, Zeit, Temperatur
Was bedeutet 'Mechanik' im Reinigungskontext?
Reibung und Druck auf der zu reinigenden Oberfläche
Warum ist der Faktor 'Zeit' wichtig?
Er beeinflusst die Einwirkdauer von Chemie, Mechanik und Temperatur.
Welche Temperatur wird in der Regel für die Unterhaltsreinigung empfohlen?
Kaltes bis handwarmes Wasser

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welcher Faktor gehört NICHT zum Sinnerschen Kreis?
    • a) Chemie
    • b) Mechanik
    • c) Kommunikation
    • d) Temperatur

    Antwort: c) Kommunikation. Der Sinnersche Kreis besteht aus den Faktoren Chemie, Mechanik, Zeit und Temperatur. Kommunikation ist kein Bestandteil dieses Modells.

  2. Was bedeutet der Faktor 'Mechanik' im Sinnerschen Kreis?
    • a) Die Art des Reinigungsmittels
    • b) Die Temperatur des Wassers
    • c) Reibung und Druck auf der Oberfläche
    • d) Die Einwirkzeit des Reinigungsmittels

    Antwort: c) Reibung und Druck auf der Oberfläche. Mechanik bezieht sich auf die Reibung und den Druck, der auf die zu reinigende Oberfläche ausgeübt wird. Die Wahl der Mechanik hängt stark von der Oberfläche ab.

  3. Welche Aussage trifft auf den Faktor 'Zeit' im Sinnerschen Kreis zu?
    • a) Er ist immer der wichtigste Faktor.
    • b) Er wird oft unterschätzt.
    • c) Er spielt nur bei hohen Temperaturen eine Rolle.
    • d) Er ist nur bei der chemischen Reinigung relevant.

    Antwort: b) Er wird oft unterschätzt.. Der Faktor Zeit wird oft zu wenig berücksichtigt, obwohl er sich auf die Einwirkdauer von Mechanik, Chemie und Temperatur bezieht.

4. Methoden und Systeme

Karteikarten

Was sind Reinigungsmethoden?
Definierte Abläufe mit Material zur Schmutzentfernung.
Was sind Schutzmethoden?
Methoden zum Schutz der Oberfläche vor Schäden.
Was beinhaltet ein Reinigungssystem?
Mehrere kombinierte Reinigungs- und Schutzmethoden.
Was ist das Ziel der Baugrobreinigung?
Entfernung von Bauschutt während der Bauzeit.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was sind Reinigungsmethoden?
    • a) Definierte Abläufe mit entsprechendem Material zur Entfernung von Verschmutzungen.
    • b) Abläufe ohne Material zur Dekoration von Oberflächen.
    • c) Zufällige Prozesse ohne Struktur zur Oberflächenbehandlung.
    • d) Unstrukturierte Verfahren zur Vermehrung von Verschmutzungen.

    Antwort: a) Definierte Abläufe mit entsprechendem Material zur Entfernung von Verschmutzungen.. Reinigungsmethoden sind definierte Abläufe mit entsprechendem Material wie Maschinen, Geräten oder Reinigungsmitteln sowie deren Anwendungstechnik, um Verschmutzungen zu entfernen.

  2. Was ist das Hauptziel von Schutzmethoden?
    • a) Entfernen von Verschmutzungen
    • b) Schutz der Oberflächen vor Kratzern und Verschleiss
    • c) Verursachen von elektrostatischer Aufladung
    • d) Vermehrung von Mikroorganismen

    Antwort: b) Schutz der Oberflächen vor Kratzern und Verschleiss. Schutzmethoden dienen hauptsächlich dazu, Oberflächen vor Kratzern, Verschleiss und anderen Beschädigungen zu schützen.

  3. Welche Aussage trifft auf die Einsetzbarkeit von Reinigungsmethoden zu?
    • a) Alle Methoden sind universell einsetzbar.
    • b) Einige Methoden sind nur für die Unterhaltsreinigung geeignet.
    • c) Nur Grundreinigungen sind universell einsetzbar.
    • d) Es gibt keine spezifischen Methoden für bestimmte Reinigungsarten.

    Antwort: b) Einige Methoden sind nur für die Unterhaltsreinigung geeignet.. Einige Reinigungsmethoden sind nur für die Unterhaltsreinigung geeignet, während andere speziell für die Grund- oder Zwischenreinigung gedacht sind.

5. Verschmutzungsarten

Karteikarten

Was ist loser Schmutz?
Schmutz, der sich ohne Chemie und starke Mechanik entfernen lässt.
Nennen Sie drei Kategorien von losem Schmutz.
Grober Staub, feiner Staub, Schwebestoffe.
Was ist haftender Schmutz?
Schmutz, der sich nur zum Teil rein mechanisch entfernen lässt und meist in einer Flüssigkeit löslich ist.
Nennen Sie drei Arten von haftendem Schmutz.
Getränkeflecken, Fettflecken, Kalkrückstände.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Optionen ist KEINE Art von losem Schmutz?
    • a) Grober Staub
    • b) Feiner Staub
    • c) Schwebestoffe
    • d) Fettflecken

    Antwort: d) Fettflecken. Fettflecken gehören zu den haftenden Verschmutzungen, während grober Staub, feiner Staub und Schwebestoffe lose Verschmutzungen sind.

  2. Was ist die Hauptursache für die Haftung von Schmutz an Oberflächen?
    • a) Elektrostatische Kräfte und Adhäsion
    • b) Hohe Temperaturen
    • c) Starke Reinigungsmittel
    • d) Glatte Oberflächen

    Antwort: a) Elektrostatische Kräfte und Adhäsion. Die Haftung von Schmutz wird hauptsächlich durch elektrostatische Kräfte, Adhäsion und mechanische Verankerung beeinflusst.

  3. Welche Art von Schmutz kann durch organische Lösungsmittel wie Benzin oder Alkohol gelöst werden?
    • a) Wasserlöslicher Schmutz
    • b) Emulgierbarer Schmutz
    • c) Lösungsmittellöslicher Schmutz
    • d) Chemisch abbaubarer Schmutz

    Antwort: c) Lösungsmittellöslicher Schmutz. Lösungsmittellöslicher Schmutz, wie Kugelschreiber oder Filzstifte, kann gut mit organischen Lösungsmitteln gelöst werden.

2. Übersicht der Werkstoffe

Karteikarten

Was beeinflusst die Härte von Naturstein?
Die Härte der Mineralien, aus denen er besteht.
Warum sind Weichgesteine säureempfindlich?
Weil sie meist kalkgebunden sind.
Nenne ein Beispiel für ein säurefestes Hartgestein.
Granit oder Gneis.
Wie entstehen Gneise?
Durch Umwandlung von Gestein unter hohem Druck und Temperatur.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Aussage über Naturstein ist korrekt?
    • a) Alle Natursteine sind säurebeständig.
    • b) Die Härte eines Natursteins hängt von der Härte der enthaltenen Mineralien ab.
    • c) Natursteine sind immer einheitlich in ihrer Farbe.
    • d) Natursteine benötigen keine spezielle Pflege.

    Antwort: b) Die Härte eines Natursteins hängt von der Härte der enthaltenen Mineralien ab.. Die Härte eines Natursteins wird durch die Härte der Mineralien bestimmt, aus denen er besteht. Unterschiedliche Mineralien haben unterschiedliche Härtegrade, die die Gesamthärte des Steins beeinflussen.

  2. Was ist typisch für Weichgesteine wie Kalkstein und Marmor?
    • a) Hohe Beständigkeit gegen Säuren
    • b) Unempfindlichkeit gegenüber Kratzern
    • c) Empfindlichkeit gegenüber Säuren
    • d) Hohe Witterungsbeständigkeit

    Antwort: c) Empfindlichkeit gegenüber Säuren. Weichgesteine, insbesondere Kalkstein und Marmor, reagieren empfindlich auf Säuren. Säurehaltige Reiniger können die Oberfläche angreifen und Beschädigungen verursachen.

  3. Welche Eigenschaft trifft auf Gneis zu?
    • a) Er ist ein sehr säureempfindliches Weichgestein.
    • b) Er entsteht durch Ablagerung von Sedimenten.
    • c) Er ist reich an Quarz, Feldspaten und Mineralien und weitgehend säurefest.
    • d) Er ist besonders gut für polierte Innenräume geeignet.

    Antwort: c) Er ist reich an Quarz, Feldspaten und Mineralien und weitgehend säurefest.. Gneis ist ein Hartgestein, das reich an Quarz, Feldspaten und Mineralien ist. Er ist weitgehend säurefest und somit widerstandsfähiger gegenüber chemischen Einflüssen.

Naturstein

Karteikarten

Was sind die Hauptbestandteile von Granit?
Quarz, Feldspat, Glimmer
Welche Eigenschaft macht Gneis besonders nützlich im Bauwesen?
Gute Spaltfähigkeit
Warum ist Marmor nicht witterungsbeständig?
Nicht beständig gegen Säure und Umwelteinflüsse
Was ist ein typisches Merkmal von Muschelkalk?
Grobe Bruchstücke von Muschelschalen

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Eigenschaft trifft auf Weichgesteine wie Kalkstein zu?
    • a) Säurebeständig
    • b) Säureempfindlich
    • c) Hohe Witterungsbeständigkeit
    • d) Unempfindlich gegenüber Alkalien

    Antwort: b) Säureempfindlich. Weichgesteine, insbesondere Kalkstein, reagieren empfindlich auf Säuren, was ihre Reinigung und Pflege beeinflusst.

  2. Welches Mineral ist ein Hauptbestandteil von Granit?
    • a) Calcit
    • b) Quarz
    • c) Gips
    • d) Talkum

    Antwort: b) Quarz. Granit besteht hauptsächlich aus Quarz, Feldspat und Glimmer, wobei Quarz eine wesentliche Rolle für seine Härte und Beständigkeit spielt.

  3. Welcher Naturstein ist bekannt für seine schieferartigen Schichtungen?
    • a) Marmor
    • b) Granit
    • c) Schiefer
    • d) Sandstein

    Antwort: c) Schiefer. Schiefer zeichnet sich durch seine typischen Schichtungen aus, die ihm gute Spalteigenschaften verleihen.

Kunststeine

Karteikarten

Was ist Kunststein?
Ein Gemisch aus Gesteins-Splitt, Zement und Zementfarbe.
Was ist Terrazzo?
Ein vor Ort gegossener und veredelter Kunststein.
Was ist Waschbeton?
Ein zementgebundener Steinboden mit ausgewaschenem Bindemittel.
Was ist ein Steinteppich?
Kleine Natursteinchen in Kunststoff eingebettet.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist Kunststein?
    • a) Ein natürlich vorkommendes Gestein, das durch geologische Prozesse entstanden ist.
    • b) Ein künstlich hergestelltes Material, das aus Gesteins-Splitt, Zement und Zementfarbe besteht.
    • c) Ein Material, das ausschließlich aus recycelten Kunststoffen hergestellt wird.
    • d) Ein Gemisch aus Holzfasern und Bindemitteln.

    Antwort: b) Ein künstlich hergestelltes Material, das aus Gesteins-Splitt, Zement und Zementfarbe besteht.. Kunststein ist ein Gemisch aus Gesteins-Splitt, Zement und Zementfarbe, das in Formen gegossen wird.

  2. Welche Aussage trifft auf Terrazzo zu?
    • a) Terrazzo ist ein Naturstein, der in Steinbrüchen abgebaut wird.
    • b) Terrazzo ist ein vor Ort gegossener und veredelter Kunststein.
    • c) Terrazzo ist ein Teppich aus kleinen Natursteinchen, die in Kunststoff eingebettet sind.
    • d) Terrazzo ist ein Material, das hauptsächlich aus Holzmehl und Bindemitteln besteht.

    Antwort: b) Terrazzo ist ein vor Ort gegossener und veredelter Kunststein.. Terrazzo wird vor Ort gegossen und veredelt und ist somit ein Kunststein.

  3. Was ist charakteristisch für Waschbeton?
    • a) Eine glatte, polierte Oberfläche.
    • b) Eine raue, trittsichere Oberfläche, bei der ein Teil des Zements ausgewaschen wurde.
    • c) Eine Oberfläche, die mit einer speziellen Beschichtung versehen ist, um sie wasserabweisend zu machen.
    • d) Eine Oberfläche, die aus kleinen, in Kunststoff eingebetteten Natursteinchen besteht.

    Antwort: b) Eine raue, trittsichere Oberfläche, bei der ein Teil des Zements ausgewaschen wurde.. Waschbeton hat eine raue Oberfläche, da bei der Herstellung ein Teil des Bindemittels ausgewaschen wird.

Keramische Erzeugnisse

Karteikarten

Was ist der Hauptbestandteil von keramischen Erzeugnissen?
Ton
Nennen Sie einen Vorteil von Feinsteinzeug.
Unproblematisch bei der Reinigung mit säurehaltigen und alkalischen Reinigern.
Welche Art von Wänden wird Kalksandstein verwendet?
Innen- und Aussenwände (Rohbau)
Welche Eigenschaft hat Klinker?
Hart, dicht und witterungsbeständig

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist der Hauptbestandteil von keramischen Erzeugnissen?
    • a) Sand
    • b) Ton
    • c) Kalk
    • d) Zement

    Antwort: b) Ton. Der Hauptbestandteil von keramischen Erzeugnissen ist Ton, der mit mineralischen Zuschlagstoffen vermischt wird.

  2. Welche Aussage trifft auf Feinsteinzeug zu?
    • a) Es ist sehr säureempfindlich.
    • b) Es ist ein Weichgestein.
    • c) Es ist meist verlegter Belag und ähnelt Steinzeugfliesen.
    • d) Es wird hauptsächlich für Fassaden verwendet.

    Antwort: c) Es ist meist verlegter Belag und ähnelt Steinzeugfliesen.. Feinsteinzeug ist meist ein verlegter Belag (ca. 80%) und ähnelt den Steinzeugfliesen.

  3. Für welchen Einsatzbereich ist Kalksandstein hauptsächlich geeignet?
    • a) Bodenbeläge
    • b) Fassadenverkleidung
    • c) Innen- und Aussenwände (Rohbau)
    • d) Dachziegel

    Antwort: c) Innen- und Aussenwände (Rohbau). Kalksandstein wird hauptsächlich für Innen- und Aussenwände (Rohbau) verwendet.

Glas

Karteikarten

Was sind die Hauptbestandteile von Glas?
Quarzsand, Soda/Natron und Kalk.
Nenne drei Eigenschaften von Glas.
Durchsichtig, hart, luft- und wasserdicht.
Wie können die Eigenschaften von Glas verändert werden?
Durch Beschichtungen.
Was ist Floatglas?
Planes, durchsichtiges Glas mit parallelen, glatten Oberflächen.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist Glas hauptsächlich im Bauwesen?
    • a) Ein vielseitiger Klebstoff
    • b) Ein dekoratives Element
    • c) Ein vielseitiger Werkstoff
    • d) Ein selten verwendetes Material

    Antwort: c) Ein vielseitiger Werkstoff. Glas wird hauptsächlich als vielseitiger Werkstoff in Form von Flach-, strukturiertem Glas und Bauhohlglas im Bauwesen eingesetzt.

  2. Was ist Glas?
    • a) Ein kristallines Produkt
    • b) Ein amorphes Schmelzprodukt
    • c) Ein metallisches Element
    • d) Ein organisches Material

    Antwort: b) Ein amorphes Schmelzprodukt. Glas ist ein amorphes, also nicht kristallines, erstarrtes Schmelzprodukt.

  3. Welche der folgenden Eigenschaften trifft NICHT auf Glas zu?
    • a) Durchsichtig
    • b) Luft-, wasser- und dampfdicht
    • c) Flexibel
    • d) Hart

    Antwort: c) Flexibel. Glas ist spröde und hart, aber nicht flexibel.

Holz und holzähnliche Werkstoffe

Karteikarten

Was bedeutet der Begriff 'hygroskopisch'?
Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben.
Nennen Sie drei Holzarten, die häufig für Parkett verwendet werden.
Eiche, Kirsche, Nussbaum.
Was ist der Hauptunterschied zwischen Massivparkett und Mehrschichtparkett?
Massivparkett besteht aus einer durchgängigen Holzschicht, während Mehrschichtparkett aus mehreren verleimten Schichten besteht.
Was sind die Vorteile von versiegeltem Holz?
Es ist besser vor äusseren Einflüssen geschützt und die Farbe des Holzes wird intensiviert.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Eigenschaft trifft auf Holz NICHT zu?
    • a) Offenporigkeit
    • b) Hohe Wasserundurchlässigkeit
    • c) Hygroskopisch (nimmt Feuchtigkeit auf)
    • d) Einfache Verarbeitung

    Antwort: b) Hohe Wasserundurchlässigkeit. Holz ist hygroskopisch und nimmt Feuchtigkeit auf, daher ist hohe Wasserundurchlässigkeit keine typische Eigenschaft.

  2. Was ist Massivparkett?
    • a) Eine dünne Holzschicht auf einem Träger
    • b) Eine durchgängige massive Holzschicht
    • c) Ein Holzimitat aus Kunststoff
    • d) Ein Verbundwerkstoff aus verschiedenen Holzarten

    Antwort: b) Eine durchgängige massive Holzschicht. Massivparkett besteht aus einer durchgängigen, massiven Holzschicht, die meist vollflächig verklebt wird.

  3. Woraus bestehen Holzfaserplatten?
    • a) Ausschliesslich aus Massivholz
    • b) Aus Holz, Sägenebenprodukten oder Resthölzern
    • c) Aus Kunststoff und Holzfasern
    • d) Aus Metall und Holz

    Antwort: b) Aus Holz, Sägenebenprodukten oder Resthölzern. Holzfaserplatten werden aus Holz, Sägenebenprodukten oder Resthölzern hergestellt.

Elastische Werkstoffe

Karteikarten

Aus welchen Materialien bestehen elastische Werkstoffe in der Regel?
Kunststoff, Linoleum oder Kautschuk
Nenne drei Ausführungsarten, in denen elastische Werkstoffe erhältlich sind.
Bahnen, Platten und fugenlos verlegte Oberflächen
Was bedeutet die Abkürzung PVC?
Polyvinylchlorid
Nenne ein Beispiel für eine CV-Oberfläche.
Novilon oder Novilux

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welcher der folgenden Stoffe ist KEIN üblicher Bestandteil von elastischen Werkstoffen?
    • a) Kunststoff
    • b) Linoleum
    • c) Kautschuk
    • d) Naturstein

    Antwort: d) Naturstein. Elastische Werkstoffe bestehen in der Regel aus Kunststoff, Linoleum oder Kautschuk. Naturstein gehört nicht zu dieser Kategorie.

  2. Welche Aussage trifft NICHT auf fugenlose Oberflächen aus elastischen Werkstoffen zu?
    • a) Sie werden vollflächig aufgetragen
    • b) Sie können gegossen werden
    • c) Sie werden nur an den Kanten verschweisst
    • d) Sie gleichen sich selber aus

    Antwort: c) Sie werden nur an den Kanten verschweisst. Fugenlose Oberflächen werden vollflächig aufgetragen, gegossen oder aufgestrichen und gleichen sich selber aus. Sie werden nicht nur an den Kanten verschweisst.

  3. Welches Verfahren wird hauptsächlich zur Herstellung von PVC-Platten verwendet?
    • a) Kalandrieren
    • b) Pressen
    • c) Giessen
    • d) Extrudieren

    Antwort: b) Pressen. Das Pressverfahren wird hauptsächlich zur Herstellung von PVC-Platten angewendet. Dabei wird die Materialmischung zu Blöcken gepresst und anschliessend zu Platten aufgeschnitten.

Metallische Werkstoffe

Karteikarten

Was ist eine Legierung?
Ein Stoffgemisch aus mindestens zwei Metallen.
Nennen Sie ein Beispiel für ein Edelmetall.
Gold, Silber oder Platin.
Was bedeutet Eloxieren?
Eine Methode zur Erzeugung einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium.
Warum wird Stahl verzinkt?
Um ihn vor Korrosion zu schützen.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Eigenschaften ist typisch für unedle Metalle?
    • a) Hohe Korrosionsbeständigkeit
    • b) Reagieren auf äußere Einflüsse
    • c) Sind immer sehr hart
    • d) Hoher Glanz

    Antwort: b) Reagieren auf äußere Einflüsse. Unedle Metalle reagieren auf äußere Einflüsse und bilden mit der Zeit eine Patina.

  2. Was ist Chromnickelstahl?
    • a) Eine Legierung aus Eisen, Nickel und Chrom
    • b) Reines Chrom
    • c) Eine Legierung aus Kupfer und Nickel
    • d) Reines Nickel

    Antwort: a) Eine Legierung aus Eisen, Nickel und Chrom. Chromnickelstahl ist eine Legierung aus Eisen, Nickel und Chrom, die auch als Edelstahl bezeichnet wird.

  3. Welchen Zweck hat das Verzinken von Eisen/Stahl?
    • a) Erhöhung des Glanzes
    • b) Schutz vor Korrosion
    • c) Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit
    • d) Erhöhung der Härte

    Antwort: b) Schutz vor Korrosion. Das Verzinken dient dazu, Eisen/Stahl vor Korrosion zu schützen, indem es mit einer Schicht Zink überzogen wird.

Bituminöse Werkstoffe

Karteikarten

Was ist Bitumen?
Ein natürliches Mineralölprodukt, das hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff besteht.
Was ist Asphalt?
Eine Mischung aus Bitumen und Gesteinskörnungen.
Nenne drei Arten von Asphaltbelägen.
Gussasphalt, Asphaltplatten, Strassenasphalt.
Wie entsteht Teer und warum ist seine Verwendung eingeschränkt?
Teer entsteht durch die Verbrennung von Holz oder Kohle und ist stark gesundheitsgefährdend, daher ist seine Verwendung verboten.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist Asphalt?
    • a) Eine natürliche Mischung aus Bitumen und Mineralstoffen
    • b) Eine technisch hergestellte Mischung aus Teer und Gesteinskörnungen
    • c) Eine natürliche Mischung aus Erdöl und Gesteinskörnungen
    • d) Eine Mischung aus Kunststoffen und Mineralstoffen

    Antwort: a) Eine natürliche Mischung aus Bitumen und Mineralstoffen. Asphalt ist eine natürliche oder technisch hergestellte Mischung aus dem Bindemittel Bitumen und Gesteinskörnungen.

  2. Welche der folgenden Aussagen über Bitumen ist korrekt?
    • a) Bitumen entsteht durch die Verbrennung von Holz.
    • b) Bitumen ist ein reines Mineral.
    • c) Bitumen wird hauptsächlich aus Kohlenstoff und Sauerstoff gebildet.
    • d) Bitumen wirkt wärmeisolierend.

    Antwort: d) Bitumen wirkt wärmeisolierend.. Bitumen wirkt wärmeisolierend und wird in vielen Anwendungsbereichen als Abdichtungsmaterial verwendet.

  3. Welcher der folgenden Asphalttypen wird als streichbare Masse verwendet, die beim Erkalten fest wird?
    • a) Asphaltplatten
    • b) Gussasphalt
    • c) Strassenasphalt
    • d) Naturasphalt

    Antwort: b) Gussasphalt. Gussasphalt ist eine unter Hitzeeinwirkung streichbare zähe Masse, die beim Erkalten fest wird.

Textile Werkstoffe

Karteikarten

Was vermittelt die Werkstoffkunde in Bezug auf Reinigungsarbeiten?
Die Basis, auf der sämtliche Reinigungsarbeiten ausgeführt werden.
Warum ist es wichtig, sich mit den Eigenschaften von Werkstoffen auseinanderzusetzen?
Um grossen Schaden durch falsche Behandlung zu vermeiden.
Nenne drei Beispiele für mineralische Werkstoffe.
Naturstein, Kunststein, Keramik, Glas
Welche Gesteine sind säureempfindlich?
Weichgesteine wie Kalkstein und Marmor.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten die Rolle der Werkstoffkunde in der Reinigung?
    • a) Sie ist irrelevant, da Reinigung hauptsächlich von Chemikalien abhängt.
    • b) Sie liefert die Basis für alle Reinigungsarbeiten durch Kenntnis der Materialeigenschaften.
    • c) Sie ist nur für spezielle Reinigungsarbeiten notwendig.
    • d) Sie ist nur wichtig für die Auswahl der richtigen Maschinen.

    Antwort: b) Sie liefert die Basis für alle Reinigungsarbeiten durch Kenntnis der Materialeigenschaften.. Die Werkstoffkunde ist entscheidend, da sie das Verständnis der Materialeigenschaften vermittelt, welches die Basis für sachgemäße Reinigungsarbeiten bildet. Falsche Behandlung kann Schäden verursachen.

  2. Was ist bei der Auswahl von Oberflächen in einem Objekt wichtig?
    • a) Nur die Farbe und das Aussehen der Oberflächen.
    • b) Nur die Kosten der Materialien.
    • c) Verschiedene Kombinationen von Eigenschaften je nach Nutzung, wie Farbechtheit, Hygiene und Trittsicherheit.
    • d) Nur die Marke des Herstellers.

    Antwort: c) Verschiedene Kombinationen von Eigenschaften je nach Nutzung, wie Farbechtheit, Hygiene und Trittsicherheit.. Die Auswahl der Oberflächen hängt von verschiedenen Nutzungseigenschaften ab, wie Farbechtheit, Hygiene, Trittsicherheit und andere spezifische Anforderungen des Objekts.

  3. Welche Aussage trifft auf Weichgesteine wie Marmor und Kalkstein zu?
    • a) Sie sind beständig gegen Säuren und Laugen.
    • b) Sie sind säureempfindlich und können durch starke Alkalien beschädigt werden.
    • c) Sie sind besonders widerstandsfähig gegen mechanische Einwirkungen.
    • d) Sie sind ideal für den Einsatz in Grossküchen.

    Antwort: b) Sie sind säureempfindlich und können durch starke Alkalien beschädigt werden.. Weichgesteine sind säureempfindlich und können durch starke Alkalien beschädigt werden, weshalb bei der Reinigung Vorsicht geboten ist.

Kunstfasern

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Was sind Kunstfasern?
Textile Faserstoffe, die durch chemisch-technische Fabrikationsverfahren aus natürlichen oder synthetischen Ausgangsprodukten hergestellt werden.
Nennen Sie drei Hauptgruppen, in die Kunstfasern unterteilt werden.
Chemische Fasern aus natürlichen Polymeren, chemische Fasern aus synthetischen Polymeren, anorganische Fasern.
Warum spielen Kunstfasern in der Teppichindustrie eine große Rolle?
Wegen der Gleichmäßigkeit in der Qualität, der Wirtschaftlichkeit und der Typenvielfalt.
Was sind chemisch modifizierte Fasern?
Fasern, die während des Herstellungsprozesses so verändert werden, dass sie sich bestimmten Verarbeitungs- oder Verwendungszwecken anpassen können.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Fasern wird aus natürlichen Polymeren hergestellt?
    • a) Polyester
    • b) Polyacryl
    • c) Lyocell
    • d) Polypropylen

    Antwort: c) Lyocell. Lyocell wird aus natürlichen Polymeren wie Zellulose hergestellt, während Polyester, Polyacryl und Polypropylen synthetische Polymere sind.

  2. Welche Eigenschaft trifft auf chemisch modifizierte Fasern wie Viskose zu?
    • a) Sie sind immer synthetisch hergestellt.
    • b) Sie werden während des Herstellungsprozesses verändert, um bestimmte Verarbeitungszwecke zu erfüllen.
    • c) Sie bestehen hauptsächlich aus Erdöl.
    • d) Sie sind besonders widerstandsfähig gegen Säuren.

    Antwort: b) Sie werden während des Herstellungsprozesses verändert, um bestimmte Verarbeitungszwecke zu erfüllen.. Chemisch modifizierte Fasern werden während des Herstellungsprozesses verändert, um sich bestimmten Verarbeitungs- oder Verwendungszwecken anzupassen. Dies ermöglicht es, ihre Eigenschaften gezielt zu beeinflussen.

  3. Welches der folgenden Materialien wird nicht als Hauptkomponente für die Herstellung von Kunststofffasern verwendet?
    • a) Synthetische Polymere
    • b) Halbsynthetische Polymere
    • c) Zellulose
    • d) Makromoleküle

    Antwort: c) Zellulose. Zellulose wird hauptsächlich für chemisch modifizierte Fasern verwendet, während synthetische und halbsynthetische Polymere die Hauptkomponenten für Kunststofffasern sind.

Textile Bodenbeläge

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Was ist das Hauptziel der Unterhaltsreinigung bei textilen Bodenbelägen?
Entfernung loser Verschmutzungen von der Oberfläche.
Welche Reinigungsmethode wird zur Grundreinigung von textilen Bodenbelägen verwendet?
Sprühextraktion.
Nenne die drei Hauptbestandteile eines textilen Bodenbelags.
Flormaterial, Trägermaterial und Rückenmaterial.
Was zeichnet Teppiche im Vergleich zu anderen Bodenbelägen aus?
Sie weisen eine Dreidimensionalität auf.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten die Unterhaltsreinigung bei textilen Bodenbelägen?
    • a) Sie dringt tief in die Fasern ein und entfernt alle Arten von Schmutz.
    • b) Sie konzentriert sich auf die Entfernung loser Verschmutzungen von der Oberfläche.
    • c) Sie wird nur durchgeführt, wenn spezielle Flecken vorhanden sind.
    • d) Sie beinhaltet das Auftragen einer Schutzschicht auf den Bodenbelag.

    Antwort: b) Sie konzentriert sich auf die Entfernung loser Verschmutzungen von der Oberfläche.. Die Unterhaltsreinigung bei textilen Bodenbelägen konzentriert sich hauptsächlich auf die Entfernung loser Verschmutzungen von der Oberfläche, um den Bodenbelag sauber und ansehnlich zu halten.

  2. Welche Reinigungsmethode wird hauptsächlich zur Grundreinigung von textilen Bodenbelägen eingesetzt?
    • a) Trockensaugen
    • b) Trockenshampoonierung
    • c) Sprühextraktion
    • d) Nasswischen

    Antwort: c) Sprühextraktion. Die Sprühextraktion ist die Methode, die bei der Grundreinigung verwendet wird, um den gesamten Teppichbelag bis zum Trägermaterial zu reinigen.

  3. Aus welchen Hauptbestandteilen besteht ein typischer textiler Bodenbelag?
    • a) Flormaterial, Trägermaterial und Klebstoff
    • b) Flormaterial, Trägermaterial und Rückenmaterial
    • c) Nutzschicht, Dämmschicht und Unterlage
    • d) Oberfläche, Kernschicht und Beschichtung

    Antwort: b) Flormaterial, Trägermaterial und Rückenmaterial. Ein textiler Bodenbelag besteht hauptsächlich aus Flormaterial (Nutzschicht), Trägermaterial (Grundgewebe) und Rückenmaterial (z.B. Schaumstoff oder Latex).

3 Physikalische Eigenschaften

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Was ist Härte?
Der mechanische Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines anderen Körpers.
Wie wird die Brinell-Härte ermittelt?
Durch Eindrücken einer Hartmetallkugel in das Material und Messen der Eindruckfläche.
Was beschreibt der Härtegrad nach Mohs?
Den Widerstand eines Materials gegen das Ritzen durch einen anderen Körper.
Nenne ein Beispiel für ein Material mit hoher Porosität.
Sandstein oder Terracotta.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist Härte im Kontext physikalischer Eigenschaften?
    • a) Der Widerstand gegen Verformung unter Zugspannung.
    • b) Der mechanische Widerstand gegen das Eindringen eines Körpers.
    • c) Die Fähigkeit, Wärme zu leiten.
    • d) Das Vermögen, elektrischen Strom zu leiten.

    Antwort: b) Der mechanische Widerstand gegen das Eindringen eines Körpers.. Härte ist definiert als der mechanische Widerstand, den ein Werkstoff dem Eindringen eines anderen Körpers entgegensetzt.

  2. Welche Aussage zur Brinell-Härte ist korrekt?
    • a) Sie wird mit einer Diamantspitze gemessen.
    • b) Sie wird hauptsächlich für Metalle verwendet.
    • c) Sie wird durch Eindrücken einer Hartmetallkugel in das Material bestimmt.
    • d) Sie misst die elektrische Leitfähigkeit von Holz.

    Antwort: c) Sie wird durch Eindrücken einer Hartmetallkugel in das Material bestimmt.. Die Brinell-Härte wird ermittelt, indem eine Hartmetallkugel in das Material gedrückt wird und die hinterlassene Eindruckfläche gemessen wird.

  3. Was versteht man unter dem Härtegrad nach Mohs?
    • a) Den Widerstand eines Körpers gegen das Zerkratzen durch einen anderen Körper.
    • b) Die Fähigkeit eines Materials, sich zu verformen.
    • c) Den Grad der elektrischen Leitfähigkeit eines Materials.
    • d) Das Gewicht eines Materials pro Volumeneinheit.

    Antwort: a) Den Widerstand eines Körpers gegen das Zerkratzen durch einen anderen Körper.. Der Härtegrad nach Mohs beschreibt den Widerstand eines Materials gegen das Ritzen durch einen anderen Körper.

4 Erkennung von Oberflächen

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Was ist der erste Schritt zur Erkennung von Oberflächen?
Die Informationen des Herstellers beachten.
Welche Sinne werden zuerst zur Oberflächenerkennung eingesetzt?
Sehen, Riechen, Fühlen.
Was wird bei der Schmelzprobe für elastische Beläge verwendet?
Eine glühende Nadel oder Büroklammer.
Welche Dämpfe entstehen bei der Schmelzprobe von PVC?
Saure Dämpfe (Salzsäure).

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Methoden wird verwendet, um elastische Beläge wie PVC, Gummi und Linoleum zu identifizieren?
    • a) Säuretest
    • b) Schmelzprobe
    • c) Lösungsmitteltest
    • d) Kratztest

    Antwort: b) Schmelzprobe. Die Schmelzprobe wird verwendet, um elastische Beläge zu identifizieren. Dabei wird eine glühende Nadel in den Boden eingedrückt, und das Eindringverhalten, die Kraterbildung und der Geruch werden analysiert.

  2. Was sollte man vor der Durchführung von Tests zur Oberflächenerkennung beachten?
    • a) Die Oberfläche muss trocken sein
    • b) Die Oberfläche muss sauber sein
    • c) Die Informationen des Herstellers beachten
    • d) Einen Lösungsmitteltest durchführen

    Antwort: c) Die Informationen des Herstellers beachten. Vor der Durchführung von Tests zur Oberflächenerkennung sollte man immer zuerst die Informationen des Herstellers beachten, um Schäden zu vermeiden.

  3. Welcher Test ist besonders wichtig bei Oberflächen aus Stein, um säureempfindliche Beläge zu identifizieren?
    • a) Schmelzprobe
    • b) Brennprobe
    • c) Säuretest
    • d) Lösungsmitteltest

    Antwort: c) Säuretest. Der Säuretest ist besonders wichtig bei Oberflächen aus Stein, um säureempfindliche Beläge zu identifizieren. Dabei wird die Oberfläche mit Säure behandelt, und es wird beobachtet, ob sie rau wird oder schäumt.

2 Produkteinformationen lesen und verstehen

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Was ist der Zweck eines Produktinformationsblatts?
Dem Anwender die wichtigsten Punkte eines Produkts vor der Anwendung zu vermitteln.
Worauf basieren die Angaben in den Produktinformationen meist?
Auf den technischen Kenntnissen und Erfahrungen des Herstellers.
Warum sind eigene Anwendungstests vorab wichtig?
Um die Resistenz des Werkstoffes gegenüber des Reinigungsproduktes oder der Reinigungsmethode zu prüfen.
Welchen Zweck haben Piktogramme auf Verpackungen?
Anwendungsfehler zu vermeiden.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Wozu dient das Produktinformationsblatt?
    • a) Um sich über die rechtlichen Aspekte des Produkts zu informieren.
    • b) Um sich über die wichtigsten Punkte des Produkts vor der Anwendung zu informieren.
    • c) Um die Kontaktdaten des Herstellers zu finden.
    • d) Um die Produktionsgeschichte des Produkts nachzuvollziehen.

    Antwort: b) Um sich über die wichtigsten Punkte des Produkts vor der Anwendung zu informieren.. Das Produktinformationsblatt dient dazu, sich über die wichtigsten Punkte des Produkts vor der Anwendung zu informieren, um es sachgemäß zu verwenden.

  2. Worauf basieren die Angaben in den Produktinformationen meist?
    • a) Auf den gesetzlichen Vorschriften des Landes.
    • b) Auf den technischen Kenntnissen und Erfahrungen des Herstellers.
    • c) Auf den Meinungen der Verbraucher.
    • d) Auf historischen Daten und Archiven.

    Antwort: b) Auf den technischen Kenntnissen und Erfahrungen des Herstellers.. Die Angaben in den Produktinformationen basieren meist auf den technischen Kenntnissen und Erfahrungen des Herstellers.

  3. Warum sollte man vor der Anwendung eigene Anwendungstests durchführen?
    • a) Um die Angaben des Herstellers zu überprüfen.
    • b) Um sicherzustellen, dass das Produkt den eigenen Erwartungen entspricht.
    • c) Um die Resistenz des Werkstoffes gegenüber dem Reinigungsprodukt oder der Reinigungsmethode zu prüfen.
    • d) Um die Haltbarkeit des Produkts zu testen.

    Antwort: c) Um die Resistenz des Werkstoffes gegenüber dem Reinigungsprodukt oder der Reinigungsmethode zu prüfen.. Eigene Anwendungstests sind wichtig, um die Resistenz des Werkstoffes gegenüber dem Reinigungsprodukt oder der Reinigungsmethode zu prüfen und Schäden zu vermeiden.

Verwendungsformen von Reinigungs- und Schutzmitteln

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Was sind Fertigprodukte?
Reinigungs- und Schutzmittel, die gebrauchsfertig sind.
Nenne Beispiele für Fertigprodukte.
Glasreiniger, WC-Reiniger, Sprayreiniger
Was sind Konzentrate?
Reinigungs- und Schutzmittel, die vor der Anwendung mit Wasser verdünnt werden müssen.
Was sind Hochkonzentrate?
Reinigungs- und Schutzmittel, die stärker konzentriert sind als normale Konzentrate.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Formen von Reinigungsmitteln ist gebrauchsfertig?
    • a) Konzentrate
    • b) Fertigprodukte
    • c) Hochkonzentrate
    • d) Aerosole

    Antwort: b) Fertigprodukte. Fertigprodukte sind gebrauchsfertig und müssen nicht mehr verdünnt werden.

  2. Was zeichnet Hochkonzentrate im Vergleich zu normalen Konzentraten aus?
    • a) Sie sind weniger konzentriert.
    • b) Sie werden in größeren Mengen verwendet.
    • c) Sie sind wesentlich konzentrierter.
    • d) Sie sind nur als Aerosole erhältlich.

    Antwort: c) Sie sind wesentlich konzentrierter.. Hochkonzentrate sind stärker konzentriert als normale Konzentrate, wodurch sie sparsamer dosiert werden müssen.

  3. In welcher Form werden Reinigungsmittel angeboten, die unter Druck in Spraydosen stehen?
    • a) Konzentrate
    • b) Hochkonzentrate
    • c) Aerosol/Druckflaschen
    • d) Fertigprodukte

    Antwort: c) Aerosol/Druckflaschen. Aerosole oder Druckflaschen sind Reinigungsmittel, die in Spraydosen abgefüllt sind und unter Druck stehen.

Sicherheitsdatenblätter

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Was ist der Zweck eines Sicherheitsdatenblattes?
Informationen über Gefahren und sichere Handhabung von Chemikalien bereitzustellen.
Wer muss Sicherheitsdatenblätter erstellen?
Hersteller von gefährlichen Stoffen und Zubereitungen.
Wo sollten Sicherheitsdatenblätter aufbewahrt werden?
Am selben Ort wie die zugehörigen Chemikalien.
Was sind H-Sätze?
Beschreibungen der Gefährdungen von Chemikalien.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist der Hauptzweck von Sicherheitsdatenblättern (SDB)?
    • a) Die Lagerkosten von Chemikalien zu senken.
    • b) Informationen zum sicheren Umgang mit Chemikalien bereitzustellen.
    • c) Die Anzahl der benötigten Reinigungsmittel zu bestimmen.
    • d) Die Reinigungspläne zu erstellen.

    Antwort: b) Informationen zum sicheren Umgang mit Chemikalien bereitzustellen.. Sicherheitsdatenblätter dienen dazu, umfassende Informationen über die sichere Handhabung, Lagerung und Entsorgung von Chemikalien bereitzustellen, um Gesundheits- und Umweltschutz zu gewährleisten.

  2. Wer ist gesetzlich verpflichtet, Sicherheitsdatenblätter (SDB) zu erstellen und zu liefern?
    • a) Die Anwender der Produkte.
    • b) Die Architekten der Gebäude.
    • c) Die Hersteller der Produkte.
    • d) Die Reinigungsmitarbeitende.

    Antwort: c) Die Hersteller der Produkte.. Gemäß der EU-CLP-Verordnung sind die Hersteller von gewerblichen Produkten verpflichtet, Sicherheitsdatenblätter zu erstellen und zu liefern, wenn ihre Produkte als gefährlich eingestuft und gekennzeichnet sind.

  3. Wo sollten Sicherheitsdatenblätter (SDB) idealerweise aufbewahrt werden?
    • a) Im Büro des Managers.
    • b) Am selben Ort wie die Reinigungs- und Pflegeprodukte.
    • c) In einem separaten Archivraum.
    • d) Auf der Baustelle.

    Antwort: b) Am selben Ort wie die Reinigungs- und Pflegeprodukte.. Es ist vorteilhaft, Sicherheitsdatenblätter am selben Ort wie die zugehörigen Reinigungs- und Pflegeprodukte zu lagern, um im Bedarfsfall schnell darauf zugreifen zu können.

3 Charakterisierung von Reinigungs- und Schutzmitteln

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Was bedeutet Abbaubarkeit?
Die Zersetzung eines organischen Stoffes in seine Grundbestandteile.
Was ist die SI-Einheit für Dichte?
Kilogramm pro Kubikmeter (kg/m³).
Was bezeichnet die Viskosität?
Die Zähflüssigkeit oder Zähigkeit von Flüssigkeiten und Gasen.
Was ist der Brennpunkt?
Die Temperatur, bei der sich ein Gas-Luft-Gemisch entzünden lässt.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Aussage trifft auf die Abbaubarkeit von Stoffen zu?
    • a) Sie bezieht sich auf die Zersetzung organischer Stoffe in ihre Grundbestandteile.
    • b) Sie ist nur in der chemischen Industrie von Bedeutung.
    • c) Sie beschreibt die Beständigkeit eines Stoffes gegenüber hohen Temperaturen.
    • d) Sie ist irrelevant für Reinigungsmittel.

    Antwort: a) Sie bezieht sich auf die Zersetzung organischer Stoffe in ihre Grundbestandteile.. Abbaubarkeit bezieht sich auf die Zersetzung organischer Stoffe in ihre Grundbestandteile, was besonders in Kläranlagen wichtig ist.

  2. Was gibt der pH-Wert einer wässrigen Flüssigkeit an?
    • a) Die Konzentration von Kohlenstoffdioxid.
    • b) Die Wasserstoffionen-Konzentration.
    • c) Die Menge an gelösten Feststoffen.
    • d) Die Viskosität der Flüssigkeit.

    Antwort: b) Die Wasserstoffionen-Konzentration.. Der pH-Wert gibt die Wasserstoffionen-Konzentration an und ist ein Maß für den Säure- oder Alkaligehalt einer wässrigen Lösung.

  3. Was bedeutet der Begriff 'Neutralisation' im Zusammenhang mit Säuren und Laugen?
    • a) Die Erhöhung des pH-Werts einer sauren Lösung.
    • b) Die chemische Reaktion zwischen einer Säure und einer Base, die Salz und Wasser erzeugt.
    • c) Die Verdünnung einer Säure mit Wasser.
    • d) Die Umwandlung einer Base in eine Säure.

    Antwort: b) Die chemische Reaktion zwischen einer Säure und einer Base, die Salz und Wasser erzeugt.. Neutralisation ist die chemische Reaktion zwischen einer Säure und einer Base (Alkalie), bei der Salz und Wasser entstehen.

4 Inhaltsstoffe

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Was sind Tenside?
Hauptwirkstoffe vieler Reinigungsmittel, die einen wasserfreundlichen und einen fettfreundlichen Teil aufweisen.
Welche Aufgabe hat Wasser in der Reinigung?
Lösungs-, Transport- und Benetzungsmittel.
Was ist Wasserhärte?
Anteil von gelösten Mineralien (Calcium- und Magnesiumsalze) im Wasser.
Wie wirken Tenside als Netzmittel?
Sie reduzieren die Oberflächenspannung des Wassers.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Substanzen wird NICHT als reinigungswirksame Substanz betrachtet?
    • a) Tenside
    • b) Säuren
    • c) Farbstoff
    • d) Alkalien

    Antwort: c) Farbstoff. Farbstoffe werden als Hilfsstoffe und nicht als reinigungswirksame Substanzen betrachtet. Sie dienen lediglich der besseren Erkennbarkeit des Reinigungsprodukts.

  2. Welche Aufgabe hat Wasser NICHT in der Reinigung?
    • a) Benetzung der Oberfläche
    • b) Lösung von Verschmutzungen
    • c) Desinfektion der Oberfläche
    • d) Transport von Inhaltsstoffen

    Antwort: c) Desinfektion der Oberfläche. Wasser dient als Lösungs-, Transport- und Benetzungsmittel, aber nicht zur Desinfektion. Für die Desinfektion werden spezielle Desinfektionswirkstoffe eingesetzt.

  3. Was bewirkt die Oberflächenspannung des Wassers?
    • a) Gute Benetzung der Oberfläche
    • b) Eindringen in kleine Hohlräume
    • c) Schlechte Benetzung der Oberfläche
    • d) Erhöhung der Kapillarwirkung

    Antwort: c) Schlechte Benetzung der Oberfläche. Die Oberflächenspannung des Wassers verhindert eine gute Benetzung, da die Wassermoleküle stark aneinanderhaften und es dem Wasser erschweren, in kleine Hohlräume einzudringen.

5 Handelsübliche Reinigungs- und Schutzmittel

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Was ist die Aufgabe von Reinigungsmitteln?
Schmutz anlösen und in eine lösliche Form bringen.
Welche Faktoren unterstützen die Wirkung von Reinigungsmitteln?
Mechanik, Zeit und Temperatur.
Nenne einen Vorteil von Alkoholreinigern.
Praktisch streifenfreies und schnelles Abtrocknen.
Was ist ein typisches Merkmal von Teppichshampoos?
Starke Schaumentwicklung.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Was ist die Hauptaufgabe von Reinigungsmitteln?
    • a) Schmutz zu verfestigen und unlöslich zu machen.
    • b) Schmutz anzulösen und in eine lösliche Form zu bringen.
    • c) Die Oberfläche zu polieren und zu versiegeln.
    • d) Bakterien abzutöten und Viren zu neutralisieren.

    Antwort: b) Schmutz anzulösen und in eine lösliche Form zu bringen.. Die Hauptaufgabe von Reinigungsmitteln besteht darin, Schmutz anzulösen und ihn in eine Form zu bringen, die leicht entfernt werden kann.

  2. Welcher der folgenden Faktoren unterstützt die Wirkung von Reinigungsmitteln?
    • a) Dunkelheit
    • b) Kälte
    • c) Mechanik
    • d) Säure

    Antwort: c) Mechanik. Die Wirkung von Reinigungsmitteln wird durch die Faktoren Mechanik, Zeit und Temperatur unterstützt.

  3. Nach welchen Hauptgesichtspunkten werden Reinigungsmittel in diesem Nachschlagewerk gruppiert?
    • a) Farbe und Geruch
    • b) pH-Wert und Inhaltsstoffe
    • c) Preis und Verpackung
    • d) Marke und Hersteller

    Antwort: b) pH-Wert und Inhaltsstoffe. In diesem Nachschlagewerk werden Reinigungsmittel hauptsächlich nach ihrem pH-Wert und ihren Inhaltsstoffen gruppiert.

Saure Reiniger

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Was sind die Hauptwirkstoffe in sauren Reinigern?
Säuren
Welche Art von Verschmutzungen werden hauptsächlich mit sauren Reinigern entfernt?
Mineralische Ablagerungen
In welchem pH-Bereich liegen saure Reiniger?
0 bis <5
Nenne drei Beispiele für den Einsatz von sauren Reinigern.
Kalkablagerungen entfernen, Zementschleier entfernen, Ausblühungen auf keramischen Böden entfernen

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Art von Ablagerungen entfernen saure Reiniger hauptsächlich?
    • a) Fettige Ablagerungen
    • b) Mineralische Ablagerungen
    • c) Organische Ablagerungen
    • d) Metallische Ablagerungen

    Antwort: b) Mineralische Ablagerungen. Saure Reiniger sind primär dafür ausgelegt, mineralische Ablagerungen wie Kalk zu entfernen. Die Säure reagiert mit den Mineralien und löst sie auf.

  2. Welchen pH-Wert haben saure Reiniger im Allgemeinen?
    • a) Über 7
    • b) Genau 7
    • c) Zwischen 0 und 5
    • d) Zwischen 5 und 7

    Antwort: c) Zwischen 0 und 5. Saure Reiniger haben einen pH-Wert zwischen 0 und 5, was bedeutet, dass sie sauer sind. Dieser niedrige pH-Wert hilft, mineralische Ablagerungen zu lösen.

  3. Was sollte man bei der Verwendung von sauren Reinigern beachten?
    • a) Sie sind immer sicher für alle Oberflächen.
    • b) Sie können kalkhaltige Werkstoffe angreifen.
    • c) Sie sind besonders wirksam auf Kunststoffen.
    • d) Sie müssen nicht verdünnt werden.

    Antwort: b) Sie können kalkhaltige Werkstoffe angreifen.. Saure Reiniger können kalkhaltige Werkstoffe angreifen, da die Säure mit dem Kalk reagiert und ihn abbaut. Daher ist Vorsicht geboten bei der Anwendung auf Marmor, Kalkstein und ähnlichen Materialien.

Alkalische Reiniger

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Was sind alkalische Reiniger?
Reiniger, die Alkalien (Laugen) enthalten und einen pH-Wert zwischen >9 und 14 haben.
Wofür werden alkalische Reiniger hauptsächlich verwendet?
Zum Aufbrechen und Lösen von hartnäckigen Verschmutzungen wie tierischen und pflanzlichen Fetten und Eiweiss.
Nenne einen typischen Einsatzbereich für alkalische Reiniger.
Küchen- und Industriereinigung zur Entfernung von Fetten und eingebrannten Kohlenhydraten.
Was muss bei der Verwendung von alkalischen Reinigern beachtet werden?
Sie sind stark ätzend für Augen und Haut, daher Schutzbrille und Handschuhe tragen.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten die Funktion alkalischer Reiniger?
    • a) Sie härten hartnäckige Verschmutzungen aus.
    • b) Sie lösen und brechen hartnäckige Verschmutzungen auf.
    • c) Sie konservieren alte Schutzfilme.
    • d) Sie sind besonders wirksam gegen wasserlöslichen Schmutz.

    Antwort: b) Sie lösen und brechen hartnäckige Verschmutzungen auf.. Alkalische Reiniger enthalten Laugen, die dazu dienen, hartnäckige Verschmutzungen wie Fette und Eiweisse aufzubrechen und zu lösen.

  2. In welchem pH-Wert-Bereich bewegen sich alkalische Reiniger in der Regel?
    • a) Zwischen 1 und 6
    • b) Zwischen 6 und 8
    • c) Zwischen >9 und 14
    • d) Genau 7

    Antwort: c) Zwischen >9 und 14. Alkalische Reiniger haben einen pH-Wert über 9 und bis zu 14, was sie stark basisch macht.

  3. Welche Art von Verschmutzung ist typischerweise NICHT gut durch alkalische Reiniger zu entfernen?
    • a) Tierische Fette
    • b) Pflanzliche Fette
    • c) Kalkseife
    • d) Mineralische Ablagerungen

    Antwort: d) Mineralische Ablagerungen. Alkalische Reiniger sind besonders effektiv bei organischen Verschmutzungen wie Fetten und Eiweissen, aber weniger wirksam bei mineralischen Ablagerungen.

Lösungsmittelreiniger

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Was sind Lösungsmittelreiniger?
Mittel, bei denen das Lösungsmittel die entscheidende Rolle spielt, mit einem organischen Lösungsmittelanteil von > 15%.
Nenne einen typischen Einsatzbereich für Lösungsmittelreiniger.
Entfernung alter Wachsschichten oder bei Materialien, die Reinigungsprodukte auf Wasserbasis schlecht vertragen (z.B. Holz).
Was muss bei der Anwendung von Lösungsmittelreinigern beachtet werden?
Sie sind entflammbar, dürfen nicht mit Wasser gemischt und nicht ins Abwasser gegossen werden.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sind bei der Verwendung von Lösungsmittelreinigern zu treffen?
Für gute Lüftung sorgen, Zündquellen fernhalten und Flächen auf Lösungsmittelunempfindlichkeit prüfen.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Aussage trifft auf Lösungsmittelreiniger zu?
    • a) Sie werden immer verdünnt angewendet.
    • b) Sie enthalten weniger als 15% organische Lösungsmittel.
    • c) Sie werden unverdünnt angewendet und enthalten mehr als 15% organische Lösungsmittel.
    • d) Ihr pH-Wert ist immer anwendbar.

    Antwort: c) Sie werden unverdünnt angewendet und enthalten mehr als 15% organische Lösungsmittel.. Lösungsmittelreiniger enthalten mehr als 15% organische Lösungsmittel und werden unverdünnt angewendet.

  2. Wann sollte man Lösungsmittelreiniger einsetzen?
    • a) Wenn das zu reinigende Material wasserbasierte Reinigungsprodukte gut verträgt.
    • b) Wenn die Verschmutzungsart dies nötig macht, z.B. bei alten Wachsschichten.
    • c) Wenn die Anwendungstechnik keine speziellen Produkte vorschreibt.
    • d) Immer dann, wenn eine schnelle Reinigung erforderlich ist.

    Antwort: b) Wenn die Verschmutzungsart dies nötig macht, z.B. bei alten Wachsschichten.. Lösungsmittelreiniger sind besonders geeignet, wenn die Verschmutzungsart dies erfordert, wie bei alten Wachsschichten, oder wenn das Material Reinigungsprodukte auf Wasserbasis schlecht verträgt.

  3. Was ist bei der Anwendung von Lösungsmittelreinigern unbedingt zu beachten?
    • a) Sie dürfen mit Wasser gemischt werden, um die Reinigungswirkung zu erhöhen.
    • b) Sie sind nicht entflammbar und können bedenkenlos verwendet werden.
    • c) Sie dürfen nicht mit Wasser gemischt und nicht ins Abwasser gegossen werden.
    • d) Sie können problemlos mit einem Nasssauger abgesaugt werden.

    Antwort: c) Sie dürfen nicht mit Wasser gemischt und nicht ins Abwasser gegossen werden.. Lösungsmittelreiniger dürfen nicht mit Wasser gemischt und nicht ins Abwasser gegossen werden. Außerdem sind sie entflammbar und dürfen nicht mit einem Nasssauger abgesaugt werden (Explosionsgefahr).

Spezialreiniger

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Was bewirken Abrasivreiniger?
Gründliche Reinigung und Polierung durch feines Scheuermittel.
Wofür werden Teppichreinigungspulver eingesetzt?
Zur Zwischenreinigung von Teppichen.
Was ist bei der Dosierung von Desinfektionsreinigern zu beachten?
Die Dosierung und Einwirkzeit gemäß Herstellerangaben.
Was muss bei Reinigern mit Bleichwirkung berücksichtigt werden?
Werkstoffeigenschaften und Vorsicht bei Kombination mit sauren Reinigern.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Eigenschaft trifft auf Abrasivreiniger zu?
    • a) Sie sind immer für glänzende Oberflächen geeignet.
    • b) Sie haben eine gute mechanische und chemische Reinigungswirkung.
    • c) Sie müssen nur selten mit Wasser abgespült werden.
    • d) Sie sind besonders schonend zu weichen Oberflächen.

    Antwort: b) Sie haben eine gute mechanische und chemische Reinigungswirkung.. Abrasivreiniger haben eine gute mechanische und chemische Reinigungswirkung, was sie effektiv bei der Entfernung hartnäckiger Verschmutzungen macht. Allerdings können sie weiche oder glänzende Oberflächen zerkratzen und müssen gründlich abgespült werden.

  2. Wozu dienen Teppichreinigungspulver?
    • a) Zur Tiefenreinigung von Teppichen in der Grundreinigung.
    • b) Zur schnellen Entfernung von Flecken auf Teppichen.
    • c) Zur Teppichreinigung (Zwischenreinigung).
    • d) Zur Desinfektion von Teppichen.

    Antwort: c) Zur Teppichreinigung (Zwischenreinigung).. Teppichreinigungspulver sind feuchte, grobkörnige Pulver, die speziell für die Teppichzwischenreinigung entwickelt wurden. Sie binden Schmutz und können nach dem Trocknen abgesaugt werden.

  3. Was ist bei der Anwendung von Reinigern mit Bleichwirkung zu beachten?
    • a) Sie sind universell einsetzbar und erfordern keine besonderen Kenntnisse.
    • b) Sie dürfen nicht mit sauren Reinigern kombiniert werden, da gefährliche Gase entstehen können.
    • c) Sie sind besonders umweltschonend und können bedenkenlos verwendet werden.
    • d) Sie können auf allen Oberflächen angewendet werden, unabhängig von deren Materialeigenschaften.

    Antwort: b) Sie dürfen nicht mit sauren Reinigern kombiniert werden, da gefährliche Gase entstehen können.. Reiniger mit Bleichwirkung, insbesondere chlorbasierte, dürfen niemals in Kombination mit sauren Reinigern verwendet werden, da dies zur Freisetzung von giftigen Chlorgasen führen kann. Zudem sind Spezialkenntnisse notwendig, um Werkstoffeigenschaften zu berücksichtigen.

Schutz- und Pflegemittel

Karteikarten

Was ist der Hauptgrund für die Verwendung von Schutzmitteln auf Wasserbasis?
Umweltschutz und Arbeitssicherheit.
Nenne einen Vorteil von Kunststoffdispersionen.
Strapazierfähig und in verschiedenen Glanzgraden erhältlich.
Für welche Art von Böden sind Wachsdispersionen besonders geeignet?
Holzböden.
Was ist der Zweck von Porenfüllern?
Füllen der Poren von stark porösen Bodenbelägen.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Aussage trifft auf Schutzmittel auf Wasserbasis zu?
    • a) Sie sind immer auf Lösungsmittelbasis aufgebaut.
    • b) Sie sind hauptsächlich aus Gründen des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit auf Wasserbasis aufgebaut.
    • c) Sie sind weniger strapazierfähig als lösungsmittelbasierte Produkte.
    • d) Sie sind nicht für stark strapazierte Böden geeignet.

    Antwort: b) Sie sind hauptsächlich aus Gründen des Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit auf Wasserbasis aufgebaut.. Schutzmittel auf Wasserbasis werden vor allem aus Gründen des Umweltschutzes, der Wirtschaftlichkeit und der Arbeitssicherheit eingesetzt.

  2. Was ist ein typisches Merkmal von Kunststoffdispersionen?
    • a) Sie sind besonders empfindlich gegenüber alkalischen Reinigern.
    • b) Sie sind nicht polierbar.
    • c) Sie können in verschiedenen Glanzgraden eingestellt werden.
    • d) Sie sind ausschließlich für den Außenbereich geeignet.

    Antwort: c) Sie können in verschiedenen Glanzgraden eingestellt werden.. Kunststoffdispersionen sind in verschiedenen Glanzgraden erhältlich, von matt bis hochglänzend.

  3. Welche Eigenschaft trifft auf Heisswachs zu?
    • a) Es ist besonders wasserfest.
    • b) Es wird kalt verarbeitet.
    • c) Es erfordert gute Kenntnisse in der Verarbeitungstechnik.
    • d) Es ist leicht mit Wasser zu entfernen.

    Antwort: c) Es erfordert gute Kenntnisse in der Verarbeitungstechnik.. Die Verarbeitung von Heisswachs erfordert gute Kenntnisse in der Verarbeitungstechnik.

6 Dosierung von Reinigungsmitteln

Karteikarten

Was ist der Hauptgrund für die korrekte Dosierung von Reinigungsmitteln?
Anwendungstechnische, wirtschaftliche und ökologische Gründe.
Wie wird die Dosierung in der Praxis oft angegeben?
Als Prozent der Reinigungsflotte (z.B. 2%).
Was ist ein Beispiel für ein Mengenverhältnis bei der Dosierung?
0,1 l Reinigungssubstanz auf 10 l Wasser.
Was minimieren automatische Dosiergeräte?
Dosierfehler und Reinigungsmittelverbrauch.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Warum ist die richtige Dosierung von Reinigungsmitteln wichtig?
    • a) Um die Reinigungswirkung zu maximieren, Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.
    • b) Um die Reinigungswirkung zu minimieren, Kosten zu senken und die Umwelt zu belasten.
    • c) Um die Reinigungswirkung zu maximieren, Kosten zu erhöhen und die Umwelt zu schonen.
    • d) Um die Reinigungswirkung zu minimieren, Kosten zu erhöhen und die Umwelt zu belasten.

    Antwort: a) Um die Reinigungswirkung zu maximieren, Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.. Die richtige Dosierung stellt sicher, dass die Reinigungsmittel effektiv wirken, unnötige Kosten vermieden werden und die Umweltbelastung minimiert wird.

  2. Welche Angabe findet man in der Praxis häufig für die Dosierung von Reinigungsmitteln?
    • a) Kilogramm pro Liter
    • b) Prozent Reinigungsflotte
    • c) Gramm pro Quadratmeter
    • d) Liter pro Stunde

    Antwort: b) Prozent Reinigungsflotte. In der Praxis wird die Dosierung von Reinigungsmitteln häufig als Prozentsatz der Reinigungsflotte angegeben.

  3. Was minimieren automatische Dosiergeräte?
    • a) Den Wasserverbrauch
    • b) Den Energieverbrauch
    • c) Die Dosierfehler und den Reinigungsmittelverbrauch
    • d) Die Arbeitszeit

    Antwort: c) Die Dosierfehler und den Reinigungsmittelverbrauch. Automatische Dosiergeräte sorgen für eine präzise Dosierung und reduzieren dadurch Dosierfehler und den unnötigen Verbrauch von Reinigungsmitteln.

7 Lagerung von Reinigungsmitteln

Karteikarten

Warum ist die richtige Lagerung von Reinigungsmitteln wichtig?
Für Materialbereitschaft, Haltbarkeit, Anwendersicherheit und Umweltschutz.
Was muss der Arbeitgeber in Bezug auf die Lagerung von Reinigungsmitteln durchführen?
Eine Gefährdungsbeurteilung.
Nenne einen wichtigen Aspekt, der bei der Lagerung von Reinigungsmitteln zu berücksichtigen ist.
Die gefährlichen Eigenschaften der Stoffe.
Welche Schutzziele verfolgen die Lagerungsvorschriften?
Schutz der Beschäftigten, der Umwelt und des Lagergutes.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welche Aussage über die Lagerung von Reinigungsmitteln ist korrekt?
    • a) Die Lagerung dient nur der Materialbereitschaft.
    • b) Die Lagerung dient nur der Haltbarkeit der Mittel.
    • c) Die Lagerung dient der Materialbereitschaft, Haltbarkeit, Anwendersicherheit und Umweltschutz.
    • d) Die Lagerung ist irrelevant für die Anwendersicherheit.

    Antwort: c) Die Lagerung dient der Materialbereitschaft, Haltbarkeit, Anwendersicherheit und Umweltschutz.. Die richtige Lagerung dient nicht nur der Materialbereitschaft und Haltbarkeit, sondern auch der Sicherheit und dem Umweltschutz.

  2. Was muss der Arbeitgeber bezüglich der Lagerung von Reinigungsmitteln durchführen?
    • a) Eine Gefährdungsbeurteilung.
    • b) Eine Kosten-Nutzen-Analyse.
    • c) Eine Marktanalyse.
    • d) Eine Umfrage unter den Mitarbeitern.

    Antwort: a) Eine Gefährdungsbeurteilung.. Der Arbeitgeber muss eine Gefährdungsbeurteilung für die Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Lagerung durchführen.

  3. Welche der folgenden Gefährdungen kann bei der Lagerung von Reinigungsmitteln auftreten?
    • a) Geringe Materialkosten.
    • b) Geringe Umschlagshäufigkeit.
    • c) Geringe Raumgröße.
    • d) Gefährliche Eigenschaften der Stoffe.

    Antwort: d) Gefährliche Eigenschaften der Stoffe.. Bei der Lagerung können Gefährdungen durch die gefährlichen Eigenschaften der Stoffe entstehen.

8 Sicherheit im Umgang mit Reinigungsmitteln

Karteikarten

Was sollte man immer beachten, bevor man ein Reinigungsmittel verwendet?
Die Anleitungen auf Etiketten, Produktinformationen und Sicherheitsdatenblättern.
Was ist bei unbekannten Produkten vor der Anwendung zu beachten?
Sich vorgängig informieren und, wenn nötig, Materialverträglichkeitstest durchführen.
Wie sollte man Reinigungsmittel dosieren?
Richtig dosieren; Dosierhilfen verwenden.
In welcher Reihenfolge sollte man Wasser und Reinigungsmittel mischen?
Zuerst das Wasser abfüllen, dann das Produkt beigeben.

Multiple-Choice-Fragen

  1. Warum ist es wichtig, die Anleitungen auf Etiketten und Sicherheitsdatenblättern von Reinigungsmitteln zu beachten?
    • a) Um die Reinigungsmittel effektiver zu nutzen.
    • b) Um die Umwelt zu schonen.
    • c) Um möglichen Fehlmanipulationen vorzubeugen und die Sicherheit zu gewährleisten.
    • d) Um die Reinigungskosten zu senken.

    Antwort: c) Um möglichen Fehlmanipulationen vorzubeugen und die Sicherheit zu gewährleisten.. Die Anleitungen und Sicherheitsdatenblätter enthalten wichtige Informationen zur sicheren Verwendung und Handhabung der Reinigungsmittel, um Unfälle und Schäden zu vermeiden.

  2. Was sollte man tun, wenn man ein unbekanntes Reinigungsmittel verwenden möchte?
    • a) Es direkt anwenden, um seine Wirksamkeit zu testen.
    • b) Sich vorgängig informieren und, wenn nötig, einen Materialverträglichkeitstest durchführen.
    • c) Es mit anderen Reinigungsmitteln mischen, um die Reinigungswirkung zu verstärken.
    • d) Es grosszügig dosieren, um sicherzustellen, dass alle Verschmutzungen entfernt werden.

    Antwort: b) Sich vorgängig informieren und, wenn nötig, einen Materialverträglichkeitstest durchführen.. Es ist wichtig, sich vor der Anwendung eines unbekannten Reinigungsmittels über seine Eigenschaften und Verträglichkeit zu informieren, um Schäden an Oberflächen oder Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

  3. Warum ist es wichtig, Reinigungsmittel richtig zu dosieren?
    • a) Um die Reinigungswirkung zu maximieren.
    • b) Um die Umwelt zu schonen und Kosten zu sparen.
    • c) Um die Gesundheit der Anwender zu schützen.
    • d) Alle oben genannten Gründe.

    Antwort: d) Alle oben genannten Gründe.. Eine korrekte Dosierung ist wichtig, um die Umwelt zu schonen, Kosten zu sparen, die Gesundheit der Anwender zu schützen und die Reinigungswirkung zu optimieren.

9 Gefahrensymbole (CLP/GHS)

Karteikarten

Was bedeutet die Abkürzung CLP?
Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen)
Was bedeutet die Abkürzung GHS?
Global Harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien
Wie sind die GHS-Symbole aufgebaut?
Schwarze Piktogramme auf weissem Grund, umrahmt von einer roten Raute
Nennen Sie ein Beispiel für einen Stoff, der das GHS-Symbol 'Ätzend' tragen könnte.
Abflussreiniger

Multiple-Choice-Fragen

  1. Welches Symbol auf einem Gefahrstoffetikett deutet darauf hin, dass der Stoff ätzend ist?
    • a) Eine Flamme
    • b) Ein Totenkopf
    • c) Eine Hand und ein Material, die von einer Flüssigkeit angegriffen werden
    • d) Ein Ausrufezeichen

    Antwort: c) Eine Hand und ein Material, die von einer Flüssigkeit angegriffen werden. Das Symbol mit der Hand und dem Material, die von einer Flüssigkeit angegriffen werden, kennzeichnet ätzende Stoffe, die schwere Hautverätzungen und Augenschäden verursachen können.

  2. Was bedeutet das GHS-Symbol 'Gesundheitsschädigend'?
    • a) Der Stoff kann Brände verursachen.
    • b) Der Stoff kann die Ozonschicht schädigen.
    • c) Der Stoff kann bestimmte Organe schädigen oder Krebs erzeugen.
    • d) Der Stoff ist umweltschädlich.

    Antwort: c) Der Stoff kann bestimmte Organe schädigen oder Krebs erzeugen.. Das GHS-Symbol 'Gesundheitsschädigend' weist darauf hin, dass der Stoff langfristige Gesundheitsschäden verursachen kann, einschließlich Organschäden und Krebs.

  3. Welche Aussage trifft auf Stoffe zu, die mit dem GHS-Symbol 'Gewässergefährdend' gekennzeichnet sind?
    • a) Sie sind hochentzündlich.
    • b) Sie können Wasserorganismen schädigen.
    • c) Sie sind explosiv.
    • d) Sie sind giftig beim Einatmen.

    Antwort: b) Sie können Wasserorganismen schädigen.. Das GHS-Symbol 'Gewässergefährdend' bedeutet, dass der Stoff schädliche Auswirkungen auf Wasserorganismen wie Fische, Wasserinsekten und Wasserpflanzen haben kann.

Kennzeichnung des Lagergutes und des Lagerraumes

Erste Hilfe Massnahmen

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Text des Dokuments

Reinigungstechnik 1 Einleitung Alle fordern sie: die Sauberkeit an Arbeitsplätzen, in Schulen und Kranken- häusern. Die Sauberkeit ist eine Selbstverständlichkeit geworden, wenn sie fehlt, fällt es auf. Dann wird es ungemütlich. Die Umgebung oder Räumlich- keiten verschmutzen immer mehr, denn wo schon Schmutz liegt, wird unbe- dacht noch mehr Schmutz hinzugefügt. Das führt letztlich zu einer allgemei- nen Verwahrlosung und dadurch zu einem Wertverlust. Die Sauberkeit ist somit ein veränderlicher Zustand; sie muss aufrechterhal- ten und wieder hergestellt werden. Eine anspruchsvolle Aufgabe, wenn man sie zuverlässig wahrnimmt.

Zur Erhaltung der Sauberkeit gehört die Entfernung von sichtbarem Schmutz und, soweit möglich, auch die Eliminierung von schlechten Gerüchen. Die Benutzer eines gereinigten Raumes fühlen sich wohl und können ihre Aufga- ben in einer positiven Atmosphäre erledigen. Wo schon Schmutz und Abfall liegen, wirkt dies wie eine Einladung, weitere Verschmutzungen hinzuzu- fügen. a 2 Reinigung und Schutz Definition der Reinigung Reinigung ist die Beseitigung beziehungsweise Abtragung unerwünschter Substanzen beziehungsweise Fremdstoffe (Schmutz = Materie am falschen Ort) von Oberflächen und Bodenbelägen.

Sauberkeit Hygiene Aufgaben Sicherheit der Reinigung Werterhaltung Optik Gebrauchseigenschaften Hygiene Massnahmen zur Erhaltung der Gesundheit des Menschen. Entfernen von sichtbarer und unsichtbarer Verschmutzung. Durch Reduzieren und Entfer- nen von nicht sichtbarer Verschmutzung, wie zum Beispiel Bakterien und Vi- ren, wird ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit der Benutzer geleistet. Das Auftragen eines Schutzes verschliesst die feinen Poren des Werkstoffes und erleichtert dadurch die Entfernung von Mikroorganismen.

Ziele der Reinigung Ziel der Reinigung ist eine möglichst vollständige Schmutzentfernung bezie- hungsweise Keimreduktion ohne Schaden für Gesundheit, Umwelt und Oberflächen. Die Oberflächen sind in einem Zustand, der in Bezug auf die Sauberkeit, Hygiene, Gebrauchseigenschaften, Optik und Sicherheit den Vorstellungen der Nutzer und Auftraggeber entspricht. Definition des Schutzes Schutz ist der Auftrag erwünschter Substanzen auf Oberflächen. Diese Sub- stanzen schützen den Werkstoff und helfen die gewünschten Reinigungs- und Schutzziele zu erreichen.

Nutzung/Gebraucherhalten Sicherheit erhöhen Reinigungvereinfachen Aufgaben des Schutzes Hygiene effektiver erreichen Optikerzielen Ziele des Schutzes Einfach und kosteneffizient den gewünschten Hygienestandard und den Sauberkeitsgrad der Reinigung erreichen beziehungsweise erhalten. Durch das Behandeln der Oberflächen mit einem Schutz können die gewünschte Optik erzielt, die Hygiene leichter erreicht, die Sicherheit erhöht, der Nut- zungszeitraum verlängert und die Gebrauchseigenschaften erhalten wer- den. Werterhaltung Die Nutzungsdauer von Gebäudeteilen und Produktionsanlagen sind mög- lichst lange zu erhalten.

Das heisst, durch regelmässiges Reinigen und Schützen werden teure und aufwendige Arbeiten vermieden. Gebrauchseigenschaften Die einmal gestellten Anforderungen an Räume und Einrichtungen müssen über lange Zeit erhalten bleiben, wie folgende Beispiele veranschaulichen: OVerkalkte Strahlregler (Luftmischdüsen) führen zu Spritzwasser, welches den Reinigungsaufwand erhöht und eine anwendergerechte Nutzung der Armatur erschwert. Gereinigte und gepflegte Produktionsanlagen bleiben leistungsfähig und produzieren weniger Ausschuss. Bei der Erhaltung einer guten Optik ist Folgendes zu berücksichtigen: Optik Individuelle Ansprüche an die Optik je nach Zweck eines Gebäudes.

Die Optik im Eingangsbereich ist meist wichtiger als diejenige im Kellerbereich. Der optische Eindruck von Oberflächen wird nicht nur durch die Sauberkeit beeinflusst, sondern auch durch die Schutzmassnahmen bestimmt. Er hängt zudem ab vom verwendeten Material, von der Farbe, der Musterung, der Struktur, vom Glanzgrad usw. Die Art und Häufigkeit (Intervall) der Reinigung und des Schutzes haben Einfluss auf den Glanzgrad der Oberfläche. Sicherheit Saubere und trockene Böden sind wichtig, um Unfälle zu vermeiden. Ordnung und Sauberkeit helfen, Unfälle, Brände und andere Schäden zu vermeiden. Beispiel: Staub beeinträchtigt markant die Trittsicherheit auf Turnhallen- böden.

Schutzbehandlungen können die Reinigungsfähigkeit von Bodenbelägen verbessern. 3 Faktoren der Reinigung - Der Sinnersche Kreis Chemie Kommunikation extra Zeit 112 9 3 6 °C Das Kreisdiagramm wird nach dem Chemiker Sinner benannt. Temperatur Alle vierFaktoren stehen in Abhängigkeit zueinander. Mechanik Bei der Entfernung von haftender Verschmutzung sind immer diese vier Faktoren beteiligt. Zur Chemie gehört neben den Reinigungsmitteln auch Wasser. JenachArt der Löslichkeit des Schmutzes, der Art der Oberflächen und der Wahl der Reinigungsmethode müssen die richtige Chemie (Reinigungsmittel) und Dosierung gewählt werden.

Chemie «Mechanik» bedeutet die Reibung und der Druck, der auf der zu reinigen- den Oberfläche erzeugt wird. Die Wahl der Mechanik hängt sehr von der Oberfläche ab, die zu reinigen ist. Die Mechanik ist so zu wählen, dass keine Kratzer oder andere Beschädigungen entstehen. Mechanik Der Faktor <<Zeit>> wird oft zu wenig berücksichtigt. Die Zeit bezieht sich auf die Einsatzdauer der Mechanik, Chemie und Temperatur. Zeit 9 Die Temperatur spielt in der Unterhaltsreinigung eine untergeordnete Temperatur Rolle. Die meisten Reinigungsmittel auf Wasserbasis lassen sich kalt (Raumtemperatur) bis handwarm einsetzen; Anweisungen der Lieferanten unbedingt beachten!

Als Grundregel für die Temperatur der Reinigungs- lösung gilt: Nur kaltes Wasser verwenden! °C 3 12 6 Bedeutung in der Praxis Je nach Reinigungs- methode, dem eingesetz- ten Werkzeug und dem gewählten Reinigungs- mittel verschieben sich die Anteile der Faktoren. Je nach Verschmutzung, Oberflächenbeschaffenheit, dem eingesetzten Werk- zeug und der gewählten Chemie verschiebt sich das Verhältnis der vier Faktoren zueinander. Der Reinigungsprozess wird durch das Gewichten der einzelnen Faktoren beeinflusst. Zum Beispiel kann eine empfohlene schwächere Dosierung ge- wählt werden, wenn sie durch eine stärkere Mechanik kompensiert wird.

Zum Beispiel: Nasswischen direkt (1-stufig) Hauptleistung im Reinigungsprozess durch Reinigungsmittel C Der Reinigungsprozess wird über die Gewichtung der vier Faktoren optimiert, und Schäden werden ver- mindert. Nasswischen indirekt (2-stufig) Hauptleistung im Reinigungsprozess durch Reinigungsmittel und Mechanik C Die zweistufige Nasswischmethode bringt den Vorteil einer höheren Mecha- nik, da zweimal über die Fläche gefahren wird, sowie eine längere Zeitein- wirkung, da die Methode länger dauert. Deshalb kann das Reinigungspro- dukt niedriger als in der vom Hersteller empfohlenen Menge dosiert werden.

9 3 6 12 3 Erklärung zu den Beispielen 6 4 Methoden und Systeme Reinigungs-/Schutzmethoden Definierte Arbeiten der Reinigung und des Schutzes von Oberflächen mit Maschinen, Geräten, Reinigungs-, Schutz- und anderen Hilfsmitteln werden als Reinigungs- oder Schmutzmethoden bezeichnet. Reinigungsmethoden Methoden sind definierte Abläufe mit entsprechen- dem Material, wiez. B. Maschinen, Geräte oder Reinigungsmitteln sowie deren Anwendungstechnik. Wirkungsschwerpunkt: Entfernen von Verschmutzungen Schutzmethoden Aufgebracht zum Schutz der Oberflächen: schützen vor Kratzern, Ver- schleiss usw. Aufgebraucht zum Schutz der Benutzer: Abtötung von Mikroorganismen, elektrostatische Entladungen usw.

Pflegemethoden werden im deutschsprachigen Raum den Schutzmethoden gleichgesetzt. Reinigungs- und Schutzmethoden Reinigungsmethoden Kehrsaugen Scheuersaugen Trockensaugen Nasswischen usw. Schutzmethoden Versiegeln Imprägnieren Wischpflege auftragen Beschichten usw. Wirkung Einige dieser Methoden sind nur für die Unterhaltsreinigung, andere nur für die Grundreinigung oder Zwischenreinigung geeignet.

Manche Methoden lassen sich universeller einsetzen: Unter gewissen Voraussetzungen, das heisst, bei Verwendung von entsprechenden Werkzeugen, angepasster Che- mie und Anwendungstechnik sind zum Beispiel die Methoden Scheuersau- gen und Sprayreinigen sowohl für die Unterhaltsreinigung und die Zwischen- reinigung als auch für die Grundreinigung geeignet. Definition und Beschreibung der verschiedenen Reini- gungsmethoden sieheauch Kapitel6und 7. Definition und Beschrei- bung der verschiedenen Schutzmethoden sieheauch Kapitel6und 7. Reinigungs- Über dem Boden Feucht abwischen Nass abwischen Gel-/Schaumreinigung USW. Boden Beschichten Kehrsaugen Scheuersaugen USW.

und Schutzmethoden Reinigungs-/Schutzsysteme Ein Reinigungssystem besteht aus mehreren Reinigungs- und Schutzmetho- den. In einem Reinigungssystem werden erst lose und danach haftende Ver- schmutzungen entfernt. Einzelne Methoden werden objektgerecht zu Syste- men zusammengestellt. Die Verschiedenartigkeit der Objekte und das zu erreichende Resultat bedingen eine individuelle Systemwahl. Grundsätzlich können die Systeme der Bau- oder Nutzungsphase eines Gebäudes oder Bereiches zugeordnet werden. Reinigungs- und Schutz- systeme sind Arbeits- abläufe und setzen sich aus einer oder mehreren Reinigungs- und/oder Schutzmethoden zusam- men.

Reinigungs-/Schutzsysteme In der Bauphase eines Gebäudes/Bereiches Baugrobreinigung In der Nutzungsphase eines Gebäudes/Bereiches Unterhaltsreinigung (UR) Zwischenreinigung (ZR) Baufeinreinigung Baunachreinigung Erstbehandlung/ Schutzbehandlung (SB) Grundreinigung (GR) Schutzbehandlung (SB) Bauphase Reinigungs-/Schutzsysteme der Bauphase sind Reinigungen, die bis zum Be- zug eines Neubaus oder nach Beendigung einer Baumassnahme (z. B. Um- bau) durchgeführt werden. Dies sind: Baugrobreinigung Beschreibung der Systeme siehe auch Kapitel 6 und 7. Die Baugrobreinigung ist eine Trockenreinigung, die während der Bauzeit stattfindet. Der Bauschutt wird entfernt und die Fussböden sind besenrein.

Haftende Mörtel- und Gipsverschmutzungen werden mechanisch mit Scha- ber, Spachtel usw. beseitigt. Diese Reinigung untersteht meistens einem Werkvertrag (SIA/Vertrag zwischen Bauherr und Unternehmer). Ziel: besenrein Baufeinreinigung Die Baufeinreinigung (Bauschlussreinigung) wird nach Abschluss eines Neu- oder Umbaus durchgeführt. Lose und haftende Verschmutzungen werden mittels geeigneter Reinigungsmethoden entfernt. Ziel: frei von loser und haftender Verschmutzung, bezugsbereit Baunachreinigung Die Baunachreinigung beinhaltet sämtliche Reinigungsarbeiten, die nach der Baufeinreinigung bis zum Bezug nötig werden.

Ziel: Wiederherstellung der Staub- und Fleckenfreiheit, bezugsbereit Erstbehandlung/Schutzbehandlung Diese erste Schutzbehandlung sollte auf das vorgesehene System der Unter- haltsreinigung abgestimmt sein. Ziel: Werterhaltung, erleichtertes Reinigen der Oberflächen Erstbehandlung, Erstpflege, Einpflege Diese Bezeichnungen werden meist von den Bodenbelagsherstellern ver- wendet. Damit ist das erstmalige Auftragen von Schutzbehandlungen, in der Regel nach Bauabschluss, gemeint. Nutzungsphase Darunter sind alle Reinigungen zusammengefasst, die ab Bezug eines Ge- bäudes stattfinden.

Intensität: Die Reinigungssysteme Unterhalts-, Zwischen- und Grundreinigung können an Hand der Intensität und des Intervalls (Häufigkeit) definiert werden. Mit einer Unterhaltsreinigung kann nie die gleiche Wirkung wie mit einer Zwi- schen- oder Grundreinigung erzielt werden. Stärke derReinigung bzw. der Faktoren nach Sinner. Intervall: Häufigkeit pro Zeiteinheit (z. B. täglich, wöchentlich). tief Intensität hoch Grundreinigung Zwischenreinigung Unterhaltsreinigung tief Intervall hoch Unterhaltsreinigung (UR) Die Unterhaltsreinigung beinhaltet die regelmässige Entfernung des laufend anfallenden Schmutzes und der Abfälle sowie das regelmässige Schützen der Bodenbeläge und anderer Oberflächen.

Es sind also sich oft wiederho- lende Reinigungsarbeiten und Schutztätigkeiten in kurzen Zeitabständen. Die Arbeiten werden in einem Leistungsverzeichnis (oder Service Level Agreement) umschrieben. Ziel: Erhaltung des gewünschten Standards (Sauberkeit und Hygiene, Werterhaltung, Gebrauchseigenschaften, Optik, Sicherheit) Zwischenreinigung (ZR) UnterZwischenreinigung versteht man intensivere Reinigungs-und Schutzar- beiten, die den Rahmen der Unterhaltsreinigung sprengen und in grösseren Zeitabständen durchgeführt werden. Ziel: Zeitpunkt der Grundreinigung hinausschieben und den Sauber- keitsgrad der Oberfächen erhöhen, um damit wieder eine effiziente Unterhaltsreinigung zu ermöglichen.

Grundreinigung (GR) Die Grundreinigung ist die möglichst intensivste Reinigung einer Oberfläche, die in der Regel in grösseren Zeitabständen erfolgt (ein bis mehrere Jahre). Bei der Grundreinigung von Bodenbelägen werden sämtliche Schmutz- und Schutzrückstände entfernt, und bei Fenstern wird allseitig, inklusive Rahmen und Simse, gereinigt. Die Grundreinigung wird dann durchgeführt, wenn mit einer Zwischenreini- gung der gewünschte Standard nicht mehr erreicht werden kann. Ziel: Die Oberflächen sind frei von allen Verschmutzungen, Schutz- behandlungen und anderen Rückständen.

Schutzbehandlung (SB) Bei der Schutzbehandlung werden Schutzmittel auf die Oberflächen aufge- bracht, um diese zu schützen, die Anschmutzung zu vermindern und die Unterhaltsreinigung zu erleichtern. Schutzbehandlungen erzeugen meist ein anderes Erscheinungsbild (Glanz, Intensität der Oberfläche). Ziel: Verbesserte Nutzungseigenschaften und Werterhaltung der Oberflächen. Darstellung des Zusammenwirkens der UR/ZR/GR Neuzustand Sauberkeitsgrad d e s O b j e k t s UR UR UR UR ZR ZR \ Abnahme der allgemeinen Sauberkeit Toleranz- bereich Zeit Toleranzbereich: Sauberkeitsgrad, der mit dem Kunden vereinbart wurde. Wenn der Toleranzbereich unterschritten wird, muss eine ZR oder GR ausgeführt werden.

Spezial-/Sonderreinigungen Darunter werden meist Arbeiten zusammengefasst, die über die vereinbarte Unterhaltsreinigung hinausgehen. Es handelt sich dabei um Arbeiten, die besondere Kenntnisse erfordern und somit von speziell ausgebildeten Per- sonen durchgeführt werden, zum Beispiel Durchführung von Fassadenreini- gungen, Sanierungen von Bodenbelägen, Reinigungen nach Brand- oder Wasserschäden sowie Reinigungen nach unvorhergesehenen Ereignissen. Periodische Reinigungen tatortreinigung verwesungsreinigung Dieser Begriff wird in Spitälern, Hotels usw.

für Zwischen- und Grundreini- gungen benutzt, die in bestimmten Zeitabständen - «periodisch>> - und in den meisten Fällen durch speziell ausgebildete Reiniger durchgeführt wer- den. 5 Verschmutzungsarten Beim Reinigen wird immer zuerstdie lose Verschmut- zung und anschliessend die haftende Verschmutzung entfernt. Schmutz ist Materie am falschen Ort, bestehend aus organischen und anor- ganischen Substanzen. Schmutzpartikel können fest, pastös oder flüssig sein. Wo Schmutz ist, vermehren sich Mikroorganismen schnell. Fürdie Hy- giene, die Werterhaltung sowie für das Aussehen aller Materialien ist die Schmutzentfernung (Reinigung) von wesentlicher Bedeutung.

Schmutz kann sichtbar und unsichtbar sein. Um Gesundheitsproblemen vor- zubeugen, muss der gesamte Schmutz entfernt werden. Unsichtbarer Schmutz besteht unter anderem aus Mikroorganismen, die sich häufig über Staubteilchen verbreiten. Die Haftung des Schmutzes an Materialien ist abhängig von der Art des Schmutzes, aber auch von der Teilchengrösse und dem Alter: Längere Zeit eingetrocknete Flüssigkeiten lassen sich weniger gut entfernen als frische Flüssigkeiten.

Die Haftung des Schmutzes wird manchmal durch elektrostatische Kräfte (Computerbildschirme), durch Adhäsion (Anziehungskraft zwischen Molekü- len verschiedener Art) oder durch mechanische Verankerung, bedingt durch Fein- und Grobstruktur von Oberflächen, beeinflusst. Schmutz ist Material (oft eher in Form kleinteiliger Partikel, Spuren, Verfär- bungen), das aus Sicht des Nutzers oder Betrachters an der betreffenden Stelle nicht erwünscht ist.

Schmutzwird aufgrund der Entfernbarkeit in die folgenden Verschmutzungs- arten eingeteilt: Loser Schmutz Haftender Schmutz Oberflächenveränderung (technisch gesehen ist dies keine Verschmutzung, sondern eine Beschädigung) Loser Schmutz Schmutz wird verursacht durch: Luft Haftender Schmutz Oberflächenveränderung/ Schaden in der Oberfläche Mensch Wasser Mensch Vegetation tier Wasser Vegetation Luft Loser Schmutz Loser Schmutz lässt sich ohne Chemie und ohne starke Mechanik entfernen, zum Beispiel durch Trockensaugen, Staubwischen, Kehrsaugen usw. Grober Staub liegt auf einer Fläche und ist von Auge sichtbar. Er lässtsich in der Regel gut sammeln (kehren).

An groben Schmutz sind aber auch feiner Staub und Schwebestoffe gebunden. Diese werden beim Zusammennehmen des groben Staubs aufgewirbelt und belasten je nach Grösse und Gewicht die Umgebungsluft länger. Loser Schmutz wird hier in drei Kategorien unterteilt: prufungsfrage Grober Staub z. B. Haare, Schuppen sinkt schnellab Feiner Staub Schwebestoffe z. B. Dampf, Rauch z. B. Blütenstaub, Textilstaub sinkt langsam ab bleiben in der Schwebe Wenig bekannt ist, dass gewisser Staub sich beim Zusammentreffen meh- rerer Faktoren explosionsartig entzünden kann (z. B. Holz-, Kohle- und Mehl- staub).

Am Staub haften auch Mikroorganismen (Bakterien und Pilzsporen), die durch falsche Reinigungsmethoden weitertransportiert werden. Auf Bö- den erhöht Staub auch stets die Rutschgefahr. Lose Verschmutzungen können Krankheiten ver- ursachen, da sie Träger von Mikroorganismen sind. 1 Gramm Staub kann bis zu 1,5 Mio. Mikro- organismen enthalten. Lose Verschmutzungen erhöhen die Rutschgefahr. Ein mit Staub bedeckter Bodenbelag kann biszu 50% seiner Trittfestigkeit einbüssen. Loser Schmutz Haftender Schmutz > Getränkeflecken > Fettflecken > Farbe, Flecken > Kalkrückstände : Haftender Schmutz lässt sich nur zum Teil rein mechanisch entfernen. Meist ist er in einer Flüssigkeit löslich.

Wasserlöslicher Schmutz USW. Schmutz ist dann wasserlöslich, wenn sich die kleinsten Teilchen, aus denen er sich zusammensetzt, im Wasser lösen oder mit viel Wasser wegschwem- men lassen, zum Beispiel: Zuckerhaltige Flecken Salze Erde Emulgierbarer Schmutz Öle und fettiger Schmutz lassen sich mit Hilfe von Tensiden emulgieren, das heisst, in kleinste Tröpfchen zerlegen. In dieser Form kann man Fett in Was- ser transportieren.

Feine unlösliche Schmutzteilchen (Pigmente) lassen sich mit Hilfe der Tenside entfernen beziehungsweise ins Wasser dispergieren, zum Beispiel: Mineralöle Frische Pflanzenfette Hautfette Asche, Russ Lösungsmittellöslicher Schmutz Es gibt Verschmutzungen, die sich mit organischen Lösungsmitteln (Benzin, Alkohol usw.) gut lösen, zum Beispiel: Kugelschreiber, Filzstifte Handballharz in Turnhallen Bitumen Chemisch abbaubarer Schmutz Darunter fallen Verschmutzungen, die weder wasserlöslich, emulgierbar noch lösungsmittellöslich sind.

Diese können in der Regel mit Säuren oder Alkalien chemisch umgewandelt werden, sodass sie anschliessend wasser- löslich beziehungsweise in Wasser emulgierbar sind und dadurch entfernt werden können, zum Beispiel: Kalkabbau durch Säure Kalk am Strahlregler Alte Dispersionsschutzbehandlungen, verhärtete Fette, alte Farben usw. durch Alkalien (Laugen) Oberflächenveränderungen Oberflächenveränderungen sind örtliche Veränderungen und Fleckenbildun- gen, die durch Reinigung allein nicht entfernbar sind, sondern einer Spezial- behandlung bedürfen (Behandlungen, bei denen auch ein Teil des Werkstof- fes mit entfernt werden muss, zum Beispiel durch Schleifen).

Eine restlose Entfernung dieser Schmutzart ist nicht immer möglich. Chemische Angriffe Zerstörung der Oberfläche durch Chemikalien oder andere Flüssigkeiten, zum Beispiel: Säureflecken von Reinigungsflaschen Saure Reiniger auf Kalkstein Fruchtsäfte auf Kalkstein Benzin auf Asphalt Mechanische Veränderungen Zerstörung der Oberfläche, zum Beispiel durch: Schmelzprozesse durch Bremswirkung von Schuhsohlen und Rädern Mechanische Einflüsse, z. B. Kratzer durch Möbel Kratzer auf PVC Oxydationen Fleckenbildung durch das Zusammenwirken von Metallen, Sauerstoff und Feuchtigkeit, zum Beispiel: Rost auf Holz oder auf holzartigen Belägen, auf Stein usw.

Brandlöcher durch Zigaretten Rostfleck auf Linoleum Diffundierung durch Gummireifen Diese Verfleckungen werden verursacht durch Fettfarbstoffe, welche die Weichmachermoleküle anfärben und mit diesen in die Tiefe von Oberflächen (z. B.

PVC-Belägen) diffundieren (eindringen), zum Beispiel: Schuhcreme in PVC Gummireifenabdruck auf PVC Verfärbungen Durch Lichteinfluss oder falsch eingesetzte Reinigungsmittel können sich Farbtonveränderungen ergeben, zum Beispiel: Aufhellen von Holz durch Licht oder Alkalien Farbtonveränderungen von farbigen Kunststoff- und Textilbelägen durch Lichteinfluss Abdruckvon Gummireifen Verfärbung von Linoleum durch stark alkalische Reinigungsmittel Verfärbungen Lernfragen 1 Definieren Sie den Begriff Reinigung! 2 Definieren Sie den Begriff Schutz in der Reinigung! 3 Was sagt der «Sinnersche Kreis» aus? 4 Was versteht man unter einem Reinigungssystem? 5 Was ist eine Reinigungsmethode?

6 Erklären Sie den Begriff Unterhaltsreinigung! 7 Erklären Sie den Begriff Zwischenreinigung! 8 Erklären Sie den Begriff Grundreinigung! 9 Erklären Sie den Begriff Schutzbehandlung! 10 Zählen Sie mindesten drei Schmutzverursacher auf! 11 Was verstehen Sie unter losem Schmutz? 12 Wie lässt sich loser Schmutz entfernen? Nennen Sie mindestens zwei Beispiele! 13 Was verstehen Sie unter haftendem Schmutz? 14 Wie lässt sich haftender Schmutz entfernen? Nennen Sie mindestens zwei Beispiele! 15 Was verstehen Sie unter einer Oberflächenveränderung? ?

Inhaltsverzeichnis Werkstoffe 1 Einleitung 2 Übersicht der Werkstoffe Mineralische Werkstoffe Naturstein Kunststeine Keramische Erzeugnisse Glas Holz und holzähnliche Werkstoffe Holz Kork/Bambus/Verbundwerkstoffe_ Elastische Werkstoffe Kunststoffe Gummi/Kautschuke/Elastomere Linoleum Metallische Werkstoffe Edelmetalle/unedle Metalle Legierungen Bituminöse Werkstoffe Bitumen/Asphalt Textile Werkstoffe Naturfasern Kunstfasern Textile Bodenbeläge 21 22222329 31 3 Physikalische Eigenschaften Härtegrade Oberflächenstrukturen/Porosität Elektrostatische Entladungen (ESD) Rutschsicherheit, Rutschhemmung und Trittsicherheit 4 Erkennung von Oberflächen Brennprobe Lösungsmitteltest 27 28 33 1 33 3 33333 36 36 37 38 39 Lernfragen 3 22 14 26 12 17 12 8 9 6 +24 42 43 44 4 18 22 19 1 Einleitung Die Werkstoffkunde vermittelt die Basis, auf der sämtliche Reinigungsarbei- ten ausgeführt werden.

Die Vielfalt an Materialien ist riesig. Es ist deshalb unumgänglich, sich intensiv mit deren Eigenschaften auseinanderzusetzen, diese erkennen zu lernen und gewisse Kenntnisse permanent präsent zu haben, um richtig zu reinigen. Durch falsche Behandlung eines Materials kann grosser Schaden angerichtet werden. Die Werkstoffe werden ständig weiterentwickelt, verändert oder tauchen in einer neuen Zusammensetzung auf. Daher ist es wichtig, diese Neuerungen zu verfolgen und sich die aktu- ellsten Informationen zu verschaffen.

Mögliche Beschaffungsquellen betreffend Informationen für Werkstoffe können sein: beigelegtes Produkteinformationsblatt und Pflegeanleitung des Werk- stoffes konsultieren Hersteller kontaktieren Bodenleger bzw. Verleger/Monteur Internet 2 = Beispiele 1 Naturstein Kunststein Chromnickelstahl Holz Glas Kunststoff Textiler Bodenbelag Feinsteinzeug/Keramik Waschbecken aus Acrylstein und verchromte Armatur 6 34567896 8 9 8 9 2 3 Auswahlkriterien In einem Objekt haben Reinigungsmitarbeitende wenig bis gar keinen Ein- fluss auf die Wahl der Werkstoffe; diese werden meistens von Architekten oder Eigentümern bestimmt.

Die verbauten Werkstoffe beeinflussen jedoch aufgrund unterschiedlicher Pflegeanforderungen die Kosten und die Reini- gungsmethoden massgeblich. Je nach Nutzung stehen bei der Auswahl der Oberflächen verschiedene Kombinationen von Eigenschaften im Vorder- grund, zum Beispiel: Farbechtheit, Gehkomfort, Trittschallverbesserung (z. B. Teppichböden in Hotels) Hygiene erhalten, Brandverhalten, Empfindlichkeit gegen Lösungsmittel, Händedesinfektionsmittel (z. B. Linoleum- oder PVC-Böden in Spitälern und Heimen) Elektrostatisches Verhalten (z. B. PVC-Böden in Computerräumen) Resistenz gegen Öle und Fette sowie Säuren, Verschleissverhalten (z. B.

Industrie-Oberflächen in Werkstätten) Trittsicherheit (z. B. Grossküchen, Duschen) 2 Übersicht der Werkstoffe Diese Auflistung der wichtigsten Werkstoffe, die in der Reinigung relevant sind, ist nicht abschliessend.

Folgende Werkstoffe werden hier noch vertieft beschrieben: Mineralische Werkstoffe Naturstein Kunststein Keramik Glas Metallische Werkstoffe Edelmetalle Unedle Metalle Legierungen Holz/holzähnliche Werkstoffe Holz Kork Bambus Verbundwerkstoffe Elastische Werkstoffe Kunststoffe Natur-/Synthesekautschuk Linoleum Bituminöse Werkstoffe Textile Werkstoffe Bitumen Asphalt Naturfasern Kunstfasern Mineralische Werkstoffe Naturstein Kunststein Keramik Glas Hart- Weich- Plattenware gestein gestein Im Objekt gegossen Gebrannt Flachglas, strukturiertes Glas Granit Gneis Porphyr Kalkstein Kunststein- Terrazzo Marmor platten Waschbeton Tonplatten Klinker Spiegel Sandstein Waschbeton- Holzzement Feinsteinzeug Fensterglas Glasbaustein Schiefer platten Beton Solnhofer Steinteppich Travertin Weichgesteine sind säureempfindlich, da die meisten kalk- gebunden sind.

Naturstein Durch Erstarrung, Auswurf und unter Druck und Temperatur sind verschie- dene Gesteinsmassen, sogenannte Erstarrungs-, Ablagerungs- und Um- wandlungsgesteine, entstanden. Die einzelnen Gesteine bestehen aus Mi- neralien, wie zum Beispiel Quarz, Feldspat, Glimmer. Die Härte des Gesteins (Mohshärte) hängt von der Härte der Mineralien ab, die den Stein bilden. Aus der Art, wie die einzelnen Grundstoffe zu Kristallen geformt oder gela- gert sind, erkennt man das Gefüge oder die Struktur der Gesteine. Es gibt Steine mit körnigem, dichtem, porigem, glasigem oder schieferartigem Ge- füge. Das Gefüge der Steine ist für die Verwendung von Bedeutung.

Die Farbe der Gesteine wird häufig durch Metalloxide beziehungsweise Me- tallverbindungen bestimmt. Manganoxide färben braun oder violett, Eisen- oxide rotbraun, Kupfer färbt grün usw. Natursteinplatten werden aus Rohblöcken gefertigt und sind bruchrau, ge- stockt, gesägt, gesandet, geschliffen, geflammt, feingeschliffen oder poliert erhältlich. Die Bautechnik unterscheidet die Gesteine nach ihrer Härte. Gneis Material Beschreibung Das fein-, mittel- bis grobkristalline Hart- gestein ist reich an Quarz, Feldspaten und Mineralien (vor allem Glimmer). Granit gilt als robust, witterungsbeständig und polier- fähig.

Gneise entstehen durch Umwandlung von Gestein unter hohem Druck und bei hohen Temperaturen. Oftmals werden Gneise auch als Granit gehandelt, da sie sehr ähnliche Eigenschaften haben. Sie besitzen zudem eine gute Spaltfähigkeit. Marmor Einsatz Reinigungstechnische Eigenschaften Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Pflaster- und Schottersteine Granit Jurakalk Das Weichgestein ist ein gelblich bis grauer Kalkstein mit einem feinkörnigen Gefüge. Es hat eine gute bis sehrgute Polierfähigkeit und istauch unterdem Begriff «Jura Mamor>> bekannt. Weitgehend säurefest; kann mit allen gebräuchlichen Reinigungsmitteln gereinigt werden; gilt als pflegeleichter Naturstein.

Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc. Weitgehend säurefest; kann mit allen gebräuchlichen Reinigungsmitteln gereinigt werden; gilt als pflegeleichter Naturstein. Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc. Säureempfindlich; starke Alkalien können den Stein ebenfalls beschädigen; keine abrasiven Pads und Bürsten verwenden. Gneis Granit Schiefer Material Beschreibung Reinigungstechnische Eigenschaften Marmor Marmore sind in der Regel mittel- bis grob- kristallin. Die Kristallkörner des Calcits sind zumeist mit blossem Auge erkennbar. Marmor kann in verschiedenen Farben und Texturen auftreten. Es ist nicht witterungs- beständig, aber gut polierfähig.

Muschel- Der unregelmässig-porige Fossilkalkstein besteht aus groben Bruchstücken von Muschelschalen. Das Farbspektrum variiert von dunkelgraubraun bis graubläulich- mit hellen, kristallinen Füllungen, die eine überwiegend gelbliche bis rötliche Färbung aufweisen. Muschelkalk ist relativ hart, wetterfest und polierfähig. Porphyr Das rötlich bis braune oder blaugrün bis schwarze Gestein ist härter als Granit. Porphyr dient u. a. als Rohstoff für die Baustoffindustrie, insbesondere die Schotter- und Splittherstellung, und ist wetterfest.

Sandstein Das überwiegend aus Quarzsand be- stehende, poröse Weichgestein weist je nach Zusammensetzung unterschiedliche Eigenschaften auf: Kalkgebundene Sand- steine sind brüchig und weniger wetterfest als kieselsäuregebundene Sandsteine. Beide sind kaum polierfähig. Schiefer Das Weichgestein zeichnet sich durch seine aufeinanderliegenden Schichtungen (Schieferungsflächen) aus, die dem Gestein gute Spalteigenschaften zuweisen. Einsatz Solnhofer Der cremefarbene bis ockergelbe Kalkstein ist durch seine farnartig verästelten Zeich- nungen auf der Oberfläche erkennbar. Solnhofer ist beschränkt witterungsbe- ständig.

Bodenplatten werden spaltrau, halbrau, geschliffen, feingeschliffen oder poliert verlegt. Travertin Travertine sind geschichtete, reich gema- serte Kalksteine mit einer ausgeprägten Struktur; gespachtelte Travertine haben eine gute Polierfähigkeit. Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc. Säureempfindlich; starke Alkalien können den Stein ebenfalls beschädigen; Vorsicht bei mechanischer Bearbeitung. Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc. Säureempfindlich; starke Alkalien können den Stein ebenfalls beschädigen; keine abrasiven Pads und Bürsten verwenden.

Strassenbau, Wegbefestigungen, Aussenplätze Weitgehend säurefest; kann mit allen gebräuchlichen Reinigungsmitteln gereinigt werden, gilt als pflegeleichter Naturstein. Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc. Kalkgebundene Sandsteine sind säureempflindlich; vorwiegend mechanische Reinigung; keine abrasiven Pads und Bürsten verwenden. Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc. Die meisten Schiefer sind säureempfindlich. Zuerst Säure- test machen, ansonsten keine säurebasierten Reiniger ver- wenden; keine abrasiven Pads und Bürsten verwenden. Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc.

Säureempfindlich; starke Alkalien können den Stein ebenfalls beschädigen; keine abrasiven Pads und Bürsten verwenden. Boden- und Wand- beläge, Fassaden, Säulen, Treppen etc. Säureempfindlich; starke Alkalien können den Stein ebenfalls beschädigen; keine abrasiven Pads und Bürsten verwenden. kalk Kunststeine Kunststeinplatten werden im Werk gegossen und veredelt. Im Objekt ganz- flächig gegossener und veredelter Kunststein ist unter der Bezeichnung Ter- razzo bekannt. Kunststein/Terrazzo Durch die Vermischung von Geröllsteinen (rund) oder Bruchsteinen (eckig) in verschiedenen Grössen, Farben und Zement, entstehen zum Teil attraktive und dekorative Elemente.

Diese sind, wenn geschliffen, in Bezug auf reini- gungstechnische Anforderungen dem Naturstein sehr ähnlich. Wird bei der Herstellung das Füllmaterial (Zement) vor dem kompletten Aus- trocknen zum Teil herausgewaschen, entsteht eine raue, sehr trittsichere Oberfläche. Diese Art von Bodenbelag ist unter der Bezeichnung <<Wasch- beton>> bekannt. Waschbeton Unter einem Steinteppich versteht man kleine Natursteinchen (Flusskies), die in Kunststoff eingebettet sind. Steinteppich Holzzement Beschreibung Kunststein- platte Reinigungstechnische Eigenschaften Auch Betonwerkstein genannt, ist ein Gemisch von Gesteins-Splitt, Zement und Zementfarbe.

Die Masse wird in Formen oder Platten gegossen und kann geschliffen oder poliert werden. Man unterscheidet zwischen zement- und kunstharzgebundenen Kunststeinen. Steinteppich Kleine, kunstharzgebundene Kieselstein- Bodenbeläge, chen. Einsatz Boden- und Wand- beläge, Fenster- simse, Abdeckungen, Treppen Säureempfindlich; Zement- schleier möglichst mechanisch entfernen; keine hochalkali- schen Produkte verwenden. Zementgebunden: säureemp- findlich. Kunststoffgebunden: lösungsmittelempfindlich. Ausstellungshallen Neutrale Reinigungsmittel verwenden; lösemittelemp- findlich; wie textilen Belag reinigen (Trockenshampoo- nieren und Sprühextrahieren).

Wie Kunststeinplatten; wird an Ort und Bodenbeläge, Stelle gegossen und verarbeitet. Treppen Terrazzo Stark strukturierter, zementgebundener Steinboden, ähnlich wie Kunststein- platten, nur dass bei der Herstellung von Waschbeton am Schluss ein Teil des Bindemittels ausgewaschen wird. Magnesiabelag mit mineralischen und organischen Zuschlagstoffen wie Quarz- und Holzmehlen. In verschhiedenen Farben erhältlich. Wie Kunststeinplatten Bodenbeläge, Material Korridore, Treppen Säureempfindlich, deshalb zur Zementschleierentfernung nur schwach dosierte Mittel verwenden. Holzzement Früher vor allem in Werkstätten und grossen Lagerhallen, heute auch in Privat- haushalten anzutref- fen.

Säureempfindlich; gegen hohe Alkalien empfindlich; kann nicht mit jeder Disper- sion beschichtet werden. Wasch- beton Keramische Erzeugnisse Grundsätzlich sind keramische Erzeugnisse säurefest. Zu beachten sind aber die Fugen- materialien, die meist zementgebunden und daher säureempfindlich sind. Der Hauptbestandteil von keramischen Erzeugnissen ist Ton, mit minerali- schen Zuschlagstoffen vermischt. Keramische Platten können glasiert oder unglasiert sein und eine dichte oder poröse Oberfläche aufweisen. Glasuren sind nicht in jedem Fall säurefest.

Ton 6-10% Wasseraufnahme Klinker 0,5% Feinsteinzeug 800 °C Keramikplatten Brenntemperatur Fugen aus Zementmörtel sind säureempfindlich; ansonsten ein unproblematischer Boden; gute Säure- und Alkalienver- träglichkeit. Widerstandsfähig gegen Chemikalien, ausser Fluss- säure. Fugen sind säureempfindlich. 1400 °C Material Beschreibung Einsatz Feinstein- zeug Meist verlegter Belag (ca. 80%), ähnlich den Steinzeugfliesen. Boden- und Wandbeläge Backstein Kalk- Sandstein Tonplatten Klinker Keramik- platten (Steingut, Stein- zeugfliesen, Porzellan usw.) Gebrannte Steine; sehr dick und porös.

Wandbeläge, Mischung aus Kalk, Sand, Wasser; in Formteile gepresst; unter Hitze und Dampfdruck gehärtet; poröse Oberfläche. Sehr porös Harter, dichter, rotbrauner Werkstoff Witterungsbeständig; verschiedene Farben; evtl. glasiert; hart; dicht. Sichtmauern Innen- und Aussen- wände (Rohbau), als Sichtmauerwerk. Bodenbeläge Bodenbeläge Wände, Bodenplatten, Fassaden Reinigungstechnische Eigenschaften Je nach Qualität eher schmutz- anfällig; unproblematisch beim Einsatz von säurehaltigen und alkalischen Reinigern; Fugen sind jedoch meist säureemp- findlich. Weitgehend chemieunemp- findlich. Vorsicht bei Fugen aus Zementmörtel. Säureempfindlich; keine abrasiven Pads oder Bürsten verwenden.

Wie Tonplatten Ein vielseitiger Werkstoff im Bauwesen ist Glas, das hauptsächlich in Form-, Flach- und strukturiertem Glas sowie Bauhohlglas (Glassteine, Betongläser, Glasdachziegel) zur Anwendung gelangt. Glas ist ein amorphes, das heisst, ein nicht kristallines, erstarrtes Schmelz- produkt aus Kirchenfenster Quarzsand (Hauptbestandteil) Soda/Natron (fördert das Schmelzen) Kalk (verleiht Härte und Glanz) Eigenschaften durchsichtig, farblos luft-, wasser- und dampfdicht spröde, hart schwer einfärbbar schneidbar mit Diamant und Hartstahl Strukturiertes Glas/Ornamentglas Gläser können mit Metalloxiden gefärbt oder auf verschiedene Weise be- schichtet oder nachbehandelt werden.

Beschichtungen Glasbaustein Durch das Beschichten von Glas können dessen Eigenschaften verändert beziehungsweise verstärkt werden. So erzielen Metallbeschichtungen bes- sere thermische Isolationswerte und dienen zum Beispiel als Sonnenschutz- glas. Mit Nanomaterialien beschichtete Oberflächen sind wenigerschmutz- anfällig. Beschichtete Gläser sind besonders kratz- anfällig Floatglas Floatglas wird als Schmelze durch kontinuierliches Aufgiessen und Fliessen über ein Zinnbad spannungsfrei abgekühlt, danach geschnitten und weiter- verarbeitet. Es ist ein planes, durchsichtiges, klares oder gefärbtes Glas mit parallelen, sehr glatten Oberflächen.

Floatglas kann überall dort eingesetzt werden, wo keine Verletzungs- oder Absturzgefahr besteht (Fenster ab zirka einem Meter ab Boden). Bei Bruch entstehen grosse und kleine gefährliche schwertartige Glassplitter. Das Glas ist üblicherweise 4 bis 15 mm dick. Glasarten Weissglas Floatglas (offene Rissbildung) Weissglas weist im Unterschied zu normalem Floatglas eine geringere Eigenfarbe (Grünstich) auf. Es wird im gleichen Prozess wie das Floatglas hergestellt. Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) ESG besteht aus einer einzelnen Scheibe. Es wird thermisch vorgespannt; dadurch besitzt es eine höhere Festigkeit sowie eine erhöhte Stoss-, Schlag- Glas und Wärmebeständigkeit.

Bei Bruch zerfällt das Glas in kleine stumpfe Par- tikel und wirkt somit verletzungshemmend. Es verhindert schwere Schnitt- verletzungen, gibt jedoch die gesamte verglaste Öffnung frei. Teilvorgespanntes Glas (TVG) ESG-Glas (Krümelstruktur) TVG wird einem thermischen Vorspannprozess unterzogen, um die Festigkeit des Glases zu erhöhen. Die Biegefestigkeit liegt zwischen derjenigen von Floatglas und ESG. TVG bricht ähnlich wie Floatglas in schwertartige Glas- splitter und gilt deswegen als Einzelscheibe, nicht als Sicherheitsglas. Verbundglas (VG) Unter VG werden Verglasungen verstanden, die aus zwei der mehreren Glä- sern bestehen und durch eine Zwischenschicht miteinander verbunden sind (z.

B. Brandschutzglas). TVG-Glas (offene Rissbildung) Verbund-Sicherheitsglas (VSG) VSG besteht aus mindestens zwei Einzelscheiben, die mit Folien verbunden sind. VSG wird dort eingesetzt, wo es als Absturzsicherung oder Einbruch- schutz dient. Auch Überkopf- oder Dachverglasungen sind als VSG auszufüh- ren. Nach einem Glasbruch besitzt VSG mit Einzelscheiben über die Folie eine Resttragfähigkeit. Drahtglas VSG-Glas (geschlossenes Bruchbild) Drahtglas ist ein planes durchscheinendes, klares oder gefärbtes Glas, das durch kontinuierliches Giessen und Walzen hergestellt und mit einem Stahl- drahtnetz versehen wird. Es wird vorwiegend bei einfachen, kleineren Über- dachungen eingesetzt.

Sie dürfen nicht begangen oder betreten werden. Drahtglas bricht wie Floatglas und gibt die Öffnung frei; das Drahtnetz hält jedoch die Splitter leicht zusammen. Ein Verletzungsrisiko besteht sowohl durch das Glas als auch durch die Drahtnetzeinlage. Antikglas Drahtglas (offene Rissbildung) Bei Antikglas (umgangssprachlich auch Ornament- oder Kathedralglas ge- nannt) wird die gewünschte Oberflächenstruktur durch Walzen erreicht. Das Bruchbild entspricht demjenigen von Floatglas. Kennzeichnung Dort, wo fürdie Anwendung von bestimmten Produkten Prüfnachweise oder Zertifikate erforderlich sind, ist leicht erkennbar ein dauerhafter Hinweis angebracht.

SSIM FOAM 30-15 E130 Glas EN Trosch TVG-Glasstempel TEMPERED ESG DIN A 1249 01 ESG-Glasstempel Material Beschreibung Einsatz Glas mit sicherheitstechnischen Eigenschaften Einscheiben- Besteht aus einer einzelnen sicherheits- Scheibe; thermisch vorgespannt; Türen, Duschen etc. glas (ESG) besitzt erhöhte Stoss- und Schlagfestigkeit. Verbund- Besteht aus mindestens zwei Gläsern, die mit reissfesten und zähelastischen Folien verbunden sind. sicherheits- glas (VSG) Überall, wo Absturz- sicherheit gewährleistet werden muss. Brand- Zwei Scheiben mit einer dazwi- schutzglas schen liegenden Gelschicht.

Glas ohne sicherheitstechnische Eigenschaften Verbundglas Besteht aus mindestens zwei Gläsern mit einer Schicht dazwi- schen (Gas, Gel, Folie) Normales Fensterglas Drahtglas Kein Sicherheitsglas! Drahtgitter im Glas verarbeitet. Brandschutztür, Brand- sektorenabschluss Durchscheinendes, strukturiertes Glas, Gussglas, eckige Gläser oder echtes Antikglas. Durchscheinende, geblasene, runde Gläser, die in Blei gefasst werden. Reinigungstechnische Eigenschaften Floatglas Normales Fenster bzw. Flachglas; durchsichtig mit glatter Ober- fläche. Kleinformatige Über- dachungen; wird heute nicht mehr eingebaut.

Kirchenfenster, Treppenhäuser, Restaurants Heute seltener; im Mittel- alter in Klöstern, Schlös- sern und Herrenhäusern; Imitationen in Bars und Restaurants. Wohn-, Geschäfts-, Indus- triebauten, Schulhäuser usw.; vor allem als Fen- ster ab 1 m Einbauhöhe. Butzen- scheiben Hohl geblasene oder gepresste und mit Rillen, Wulsten oder grif- figen Überzügen versehene, licht- durchlässige Bausteine; in ver- schiedenen Formen erhältlich. Undurchsichtiges, mit weissen Farbpigmenten durchmischtes Glas; mit Flusssäure geätzt oder sandgestrahlt. Gegen die meisten Chemikalien beständig; nicht mit Pads oder groben Scheuermitteln reinigen; darf nicht mit Klingen bearbeitet werden.

Weitgehend chemiebeständig; nicht mit aggressiven Pads oder abrasiven Scheuermitteln reinigen. Weitgehend chemiebeständig; nicht mit aggressiven Pads oder abrasiven Scheuermitteln reinigen. Weitgehend chemiebeständig; nicht mit aggressiven Pads oder abrasiven Scheuermitteln reinigen. Mit Leder-/Mikrofasertuch reini- gen, weil das Glas strukturiert ist. Mit Leder-/Mikrofasertuch reini- gen, weil das Glas strukturiert ist. Antikglas Einwaschen, abledern und nach- polieren; keinen zu starken Druck ausüben! Glaswände, Fussböden, Treppenhäuser Einwaschen, abledern, nachpolieren. An Türen, Fenstern und dort, wo der Einblick ver- hindert werden soll.

Glas- bausteine Eingefärbtes oder metallbeschichtetes Glas. Spiegelglas Geschliffenes und poliertes Glas; Rückseite metallbeschichtet. Sonnenschutz bei Schau- fenstern oder Blendschutz in Bürogebäuden. Toiletten, Garderoben, Spiegelwände in Läden, Restaurants usw. Weitgehend chemiebeständig; nicht mit abrasiven Pads oder groben Scheuermitteln reinigen; kann mit Spachteln und schlechten Klingen leicht verletzt werden. Wie Floatglas; je nach Ober- flächenstruktur einwaschen, abledern und nachpolieren. Milchglas Kann mit Fensterklinge oder Pads leicht verkratzt werden.

Wie Floatglas; Empfehlung des Lieferanten beachten; an der Kante säureempfindlich; Rückseite bedampftes Aluminium oder früher Silberbeschichtung Sonnen- schutzglas Holz und holzähnliche Werkstoffe Holz und holzähnliche Werkstoffe kommen in allen Bereichen (Industrie-, Gewerbe- und Wohnbereich) zum Einsatz. Holz, Kork und Bambus werden bearbeitet und zu den gewünschten Gegenständen oder Verbundwerkstof- fen verarbeitet. Holz und holzähnliche Werkstoffe Holz Kork Bambus Verbundwerk- stoffe Holz Holz ist ein Naturprodukt.

Als vielseitiger, insbesondere aber nachwachsen- der Rohstoff zählt Holz bis heute zu einer der wichtigsten Ressourcen im Bereich der Weiterverarbeitung für Bauindustrie, Möbelindustrie, Boden- beläge. Holz besteht aus Zellen, die vom Zellstoff (Holzfasern) gebildet werden. Der Zellstoff besteht aus Lignin und erzeugt Zellulose (Verholzung). Holz wird industriell, zum Beispiel zur Parkett- und Möbelherstellung, genutzt. Holz kann aufgrund seiner Eigenschaften vielseitig eingesetzt werden.

Seine Eigenschaften sind: offenporig einfache Verarbeitung von hart bis sehr weich Brinellhärte von hell bis dunkel in der Farbgebung je nach Verarbeitung sägeroh oder fein in der Oberfläche hygroskopisch (nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab) Durch Massnahmen wie Versiegeln, Ölen und Wachsen kann man das Holz schützen und gewisse Eigenschaften (z. B. Maserungen, Farbe) verstärken. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich beim Massivparkett um eine durchgängig massive Holzschicht, die meist vollflächig verklebt wird.

Auf- grund der Verklebung ist Massivparkett extrem stabil und langlebig und kann, im Vergleich zum Mehrschicht- oder Fertigparkett (siehe «Verbund- werkstoffe», Seite 14), häufiger abgeschliffen werden. Es wird meist roh, also unbehandelt, geliefert und bei Bedarf mit Wachs, Öl oder Versiege- lungsmittel behandelt. Holzfaserstoffe Massivparkett (Fischgrät verlegt) Massivparkett Holzfasern werden in erster Linie als Verbundwerkstoff (siehe «Verbund- werkstoffe», Seite 14) verwendet. Harte Faserplatten finden unter anderem in der Möbelindustrie Anwendung. In der Bauindustrie werden sie für Beton- verschalungen, im Fertighausbau und im Innenausbau, zum Beispiel für Bo- denplatten, eingesetzt.

Holzfaserplatten Holzfaserplatten (MDF Mitteldichte Faserplatte, HDF Hartfaserplatte) wer- den aus Holz,Sägenebenprodukten oder Resthölzern, aberauch aus anderen holzfaserhaltigen Pflanzen, wie Flachs oder Raps, hergestellt. Der struktu- relle Zusammenhalt beruht im Wesentlichen auf der Verfilzung der Holz- fasern und ihren holzeigenen Bindekräften. Es können aber auch Klebstoffe als Bindemittel eingesetzt werden. Pressspanplatte (OSB) Pressspanplatten Pressspanplatten (OSB Oriented Structural Board), oft auch als Flachpress- platten bezeichnet, sind die grösste und bekannteste Untergruppe der Holz- spanwerkstoffe.

Sie bestehen aus unterschiedlich grossen verleimten Spä- nen, die in zumeist drei bis fünf Schichten zu Mehrschichtplatten gepresst werden. Die äusseren Schichten bestehen dabei fast immer aus dem feine- ren Spanmaterial, insbesondere wenn sie anschliessend zu dekorativen Zwecken beschichtet werden (z. B. im Möbelbau). Pressspanplatten haben nahezu die gleichen Quell- und Schwindeigenschaften wie Vollholz, aller- dings besitzen sie eine wesentlich geringere Festigkeit. Kork Aus der Rinde der Korkeiche wird Korkschrot hergestellt. Dieses wird unter Druck, hoher Temperatur und Leim zu Bahnen oder Platten gepresst.

Um die Oberflächen reinigungsfähig zu machen, werden diese gewachst, versiegelt oder mit einer Kunststofffolie laminiert. Kork wird zum Beispiel als Boden- belag, massiv oder als Mehrschichtparkett (siehe «Verbundwerkstoffe»), verwendet. Korkeiche Bambus Bambusparkett Bambus ist botanisch ein Gras. Die Halme sind in der Regel nach vier bis sechs Jahren so stark verholzt, dass sie zu verschiedenen Materialien verar- beitet werden können. Dazu werden sie in schmale Streifen geschnitten, gehobelt und verleimt. Als Bodenbelag ist Bambus aufgrund seiner Härte und Struktur (Gras) viel weniger wasserempfindlich als Holz.

Es wird als Massiv- oder Mehrschichtparkett verwendet sowie für die Oberflächenher- stellung mit anderen Verbundwerkstoffen (siehe «Verbundwerkstoffe>>) ge- nutzt. Verbundwerkstoffe Als Verbundwerkstoff bezeichnet man einen Werkstoff, der aus zwei oder mehreren miteinander verklebten Schichten besteht. Diese Schichten kön- nen aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien zusammengesetzt sein. Die Herstellung bezeichnet man als Laminieren. Laminat als Bodenbelag Laminatfussböden imitieren das Aussehen eines hochwertigen Bodenbela- ges (meist Holz), bestehen allerdings aus einer Trägerschicht (Holzfaser- werkstoff), die mit einer dünnen Dekor- und einer PU-Kunststoffschicht über- zogen wird.

Ein solcher Fussboden ist - zum Beispiel verglichen mit Massiv- parkett oder keramischen Platten – preiswert und leicht zu verlegen. Laminierte Oberfläche Alle Laminatfussböden haben einen Nachteil gemeinsam: Bei Beschädigun- gen oder Verschleiss der Oberfläche lassen sie sich nicht wie ein Massiv- holzparkett schleifen, da unter der Dekorschicht sofort das Trägermaterial freigelegt würde. Aufbau Laminat-Bodenbelag Kunststoffschicht Dekorschicht Mittellage Gegenzug ggf. Trittschallkaschierung Mehrschichtparkett, auch Fertigparkett genannt, setzt sich aus zwei oder drei miteinander verleimten Holzschichten zusammen. Die oberste Schicht besteht meist aus einem Hartholz (z. B.

Eiche, Kirsch-, Nussbaum) und die anderen Schichten, die sogenannte Trägerplatte, besteht in der Regel aus Nadelholz. Die verleimten Holzplatten sind oft oberflächenbehandelt und werden vollflächig verklebt oder schwimmend verlegt. Im Vergleich zu Laminat weist Mehrschichtparkett eine höhere Haltbarkeit Multiplex und Stabilität auf.

Aufbau Mehrschichtparkett Öl-oder Siegelschicht massive Edelholz Nutzschicht Mittellage Gegenzug Weitere Verbundwerkstoffe Viele Holzwerkstoffe sind mehrschichtig aufgebaut, dazu gehören zum Bei- spiel: Sperrholz mit seinen Unterarten, wie beispielsweise Multiplex- oder Tischlerplatten, sowie als formverleimtes Sperrholz, bei dem die einzelnen Furnierschichten nicht auf einer ebenen Fläche, sondern gleich in der vorgesehenen Form verklebt werden, wodurch relativ komplexe Formen gefertigt werden können. Kaltverleimtes Formschichtholz, das, ähnlich wie formverleimtes Sperrholz, aus vielen bei Raumtemperatur verklebten Furnierschichten besteht.

Hier läuft allerdings die Maserung in allen Schichten parallel, sodass das geschaffene Formteil ähnliche Eigenschaften wie Massivholz hat. Arbeitsplatten und Möbelfronten, bei denen eine Holzfaser- oder Press- spanplatte, zum Beispiel MDF (Mitteldichte Faserplatte) mit Furnier oder einer schützenden Kunststoff-Dekorschicht, wie Melamin, HPL (High Pressure Laminat) oder RTF (Rigid Thermal Foil) verleimt wird. Bei der Möbelherstellung werden oftmals laminierte Oberflächen verarbeitet, zum Beispiel für Küchenfronten, Tischplatten, Stühle oder Schränke.

Mehrschichtparkett Material Versiegeltes Holz Beschreibung Reinigungstechnische Eigenschaften Farblackiertes Ein transparenter Siegel schliesst die Poren der Oberfläche und verschliesst das Holz zum Schutz vor äusseren Ein- flüssen. Die Farbe des Holzes wird inten- siviert; die Oberflächenstruktur verändert sich. Holz Durch eine farbliche Lackierung (meist Kunstharzfarben) wird die Oberfläche so behandelt, dass die Holzart und die Maserung nicht mehr zu erkennen sind. Die Oberfläche ist geschützt. Unbehandeltes Naturholz ohne jeglichen zusätzlichen Schutz.

Einsatz Unbehandeltes Holz Lasiertes und pigmentiertes (und druck- imprägniertes) Holz Lasiertes, (meist auf wässriger Basis) optisch verändertes Holz, dessen Ober- flächenstruktur erhalten bleibt. Oxidativ geöltes Geölte Oberflächen, bei welchen das Öl nach dem Auftragen in das Holz ein- dringt und trocknet. Die Farbe des Holzes wird intensiviert; die Strukturierung der Oberfläche bleibt erhalten. Geöltes, UV-gehärtetes Holz Geölte Oberflächen, bei welchen das Öl zum Teil in die Oberfläche eindringt und ein Teil auf der Oberfläche liegen bleibt. ) Das Öl wird mit Hilfe von ultraviolettem Licht ausgehärtet.

Die Farbe des Holzes wird intensiviert; die Strukturierung der Oberfläche wird verändert. Korkparkett Korkschrot wird zu Platten verarbeitet und als Parkettboden verlegt; meist ver- siegelt. Bodenbeläge, Wände, Decken, Mobiliar Gewachstes Holz Vorwiegend Bodenbeläge Wandbeläge, Mobiliar, Verkleidungen, Einrahmungen aller Art Nasswischen oder Scheuersaugen nur mit der nötigen Vorsicht; Feuchtigkeit nicht stehen lassen (Stösse); empfindlich bei mecha- nischer Reinigung (Scheuerpulver, raue Pads). Nass abwischen nur mit der nötigen Vorsicht; Feuchtigkeit nicht stehen lassen (Fugen); emp- findlich bei mechanischer Reini- gung (Scheuerpulver, raue Pads).

Bodenbeläge, Zum Teil sehr empfindlich auf Feuchtigkeit; nassgereinigte Holz- teile quellen durch Wassereinwir- kung auf; sehr schmutzanfällig; mechanische Trockenreinigung. Wände, Decken, Mobiliar Nasswischen oder nass ab- wischen nur mit der nötigen Vor- sicht; Feuchtigkeit nicht stehen lassen (Fugen); empfindlich bei mechanischer Reinigung (Scheuerpulver, raue Pads). Bodenbeläge, Holz Wände, Decken, Mobiliar Bambus Nasswischen oder nass ab- wischen nur mit der nötigen Vor- sicht; Feuchtigkeit nicht stehen lassen (Fugen); empfindlich bei mechanischer Reinigung (Scheu- erpulver, raue Pads).Alternierend rückpflegende Reinigungsmittel verwenden.

Wände, Decken, Mobiliar Bambus hat eine sehr harte Oberfläche Vorwiegend (härter als heimische Hölzer); wird in den Bodenbeläge meisten Fällen versiegelt. Bodenbeläge, In Lösungsmittel gelöstes Kaltwachs. Wird wie Öl aufgetragen, Lösungsmittel trocknet ab, und Wachs verbleibt auf der Oberfläche. Muss poliert werden, um Oberfläche zu verdichten; erhält dadurch einen Glanz. Nasswischen oder nass ab- wischen nur mit der nötigen Vor- sicht; Feuchtigkeit nicht stehen lassen (Fugen); empfindlich bei mechanischer Reinigung (Scheu- erpulver, raue Pads).

Nasswischen oder Scheuersaugen nur mit der nötigen Vorsicht; Feuchtigkeit nicht stehen lassen (Fugen); empfindlich bei mechani- scher Reinigung (Scheuerpulver, raue Pads). Bodenbeläge, Wände, Decken, Mobiliar Empfindlich gegen Feuchtigkeit und grobe Mechanik; kann durch Wachsen oder Versiegelung ver- bessert werden. Möbel, immer seltener Boden- flächen Nasswischen oder Scheuersaugen nur mit der nötigen Vorsicht; Feuchtigkeit nicht stehen lassen (Fugen); empfindlich bei mechani- scher Reinigung (Scheuerpulver, raue Pads).

Elastische Werkstoffe Elastische Werkstoffe bestehen in der Regel aus Kunststoff, Linoleum oder Kautschuk und sind in verschiedenen Herstellungsverfahren und Ausführun- gen erhältlich: in Bahnen und Platten sowie als fugenlos verlegte Oberflä- chen. Elastische Werkstoffe, ob als Platten oder Bahnen, sind mehrheitlich vollflä- chig auf einen Untergrund verklebt und teilweise an den Kanten verschweisst. Fugenlose Oberflächen werden vollflächig aufgetragen, gegossen oder auf- gestrichen und gleichen sich selber aus.

Kunststoffe Elastische Werkstoffe Naturkautschuk/ Synthesekautschuk (Gummi) Linoleum PVC - Polyvinylchlorid CV-Oberflächen strukturierter/glatter Gummi flacher Gummi Linoleum Korklinoleum usw. gegossene Kunstharze usw. Die Herstellung von Bahnen- und Plattenwaren erfolgt nach folgenden Ver- Herstellungsprozesse fahren: Kalandrieren Beim Kalandrierverfahren wird die Materialmischung durch mehrere Kalan- derwalzen zu Lagen gewalzt. Die Dicke dieser Lagen wird durchdenAbstand zwischen den Kalanderwalzen bestimmt. Je nach Belag werden mehrere dieser Lagen unter Hitze und sehr hohem Druck so stark zusammengepresst, dass sie miteinander verschweisst werden und so eine kompakte Schicht bilden.

Pressen Das Pressverfahren wird hauptsächlich zur Herstellung von PVC-Platten an- gewendet. Die Materialmischung wird zu Blöcken gepresst, die anschlies- send mit speziellen Sägen zu Platten aufgeschnitten werden. Giessen von Kunstharzen Fugenlose Oberflächen können in der Fabrik vorgefertigt oder direkt im Ob- jekt gegossen und produziert werden. Die in der Fabrik vorgefertigten Ober- flächen aus Corian oder Melaminharz werden mit dem Endprodukt, zum Beispiel Tischen oder Türbeschichtungen, verbunden beziehungsweise ge- gossen.

Bei den auf der Baustelle gefertigten Bodenbelägen werden die Rohstoffe gemischt und als Ein- oder Zweikomponentenbeschichtung auf den vorbereiteten Untergrund im Spachtel- oder Giessverfahren aufgebracht. Je nach Bedarf können diese zusätzlich mit Einstreu für die bessere Rutsch- sicherheit versehen werden (z. B. Quarzsand). Kunststoffe Beläge aus Platten und Bahnen PVC PVC ist die Kurzbezeichnung von Polyvinylchlorid, ein weisses Pulver, das mit diversen Produkten aus der Petrochemie, zum Beispiel Weichmacher, Farbstoffe, vermischt und mitWärme und Druck verarbeitet wird.

Es entsteht ein vielseitig verwendbares, strapazierfähiges, elastisches Produkt, das sich auch für den Einsatz als Bodenbelag bewährt hat. CV-Oberflächen (Cushion Vinyl) CV-Oberflächen, auch unter dem Namen Novilon/Novilux oder unter anderen Marken bekannt, bestehen aus einer Dekornutzschicht (PVC), die auf einem Kunststoffschaum liegt. Die aufgeschäumte Unterschicht ist weich und passt sich daher gut an den Untergrund an. PVC glatt Die CV-Oberflächen erhalten durch Mehrfarbendrucke unter der Transpa- rentschicht verschiedene Designs, die - je nach Herstellungstechnik - mit der Oberflächenstruktur kombiniert werden können.

PVC ableitfähig (siehe auch Seite38) Polyurethan-Oberflächen (PU oder PUR) Ein Polyurethan-Bodenbelag kann zunächst weich und elastisch oder auch hart und unelastisch gestaltet werden. Die hohe Strapazierfähigkeit von Polyurethan-Bodenbelägen ist ein grosser Vorteil. Der Baustoff kommt so- wohl im privaten als auch im gewerblichen Umfeld zum Einsatz. Die Oberflä- che eines Bodens aus Polyurethan ist fugenlos, flüssigkeitsabweisend, sehr robust und besonders leicht zu reinigen. Zudem haben Bodenbeläge aus Polyurethan trittschalldämmende Eigenschaften. Beschädigungen können in der Regel einfach entfernt werden, indem man die Oberfläche abschleift und das Material erneut aufträgt.

CV-Belag Epoxid-Oberflächen (EP) Der Epoxidharzboden ist ein sehr stabiler, qualitativ hochwertiger Fuss- boden, der häufig dort zum Einsatz kommt, wo besondere chemische oder mechanische Belastungen auftreten. Die Beschichtung besteht aus zwei Komponenten, dem Epoxidharz (EP) und dem Härter. Diese werden kurz vor der Verarbeitung zusammengemischt. Die Schichtdicke beträgt bei einer Be- schichtung aus Epoxidharzen nur wenige Millimeter. Die beiden letztgenannten Oberflächen PU/EP unterscheiden sich in reini- gungstechnischen Fragen kaum. Die EP-Oberfläche ist beständiger gegen Ölverschmutzungen und härter als die PU-Oberfläche.

Je nach Spezifikation und Anforderungen an die Oberfläche (Einstreuung Quarzsand für Trittsicher- heit oder Farbchips als Design) wird entweder PU oder EP verbaut. Gestrichene Oberflächen Als kostengünstige Alternative werden Oberflächen vielmals «nur»> gestri- chen; dies aber ebenfalls, um die ursprüngliche Oberflächenstruktur zu er- halten. Die dabei verwendeten Farben sind sehr unterschiedlich in der Ma- terialisierung und somit auch die Anforderungen an die Reinigung. Es emp- fiehlt sich immer, vorab die entsprechenden Informationen zur Reinigung einzuholen.

Gummi/Kautschuke/Elastomere Bei der Herstellung von Gummiboden-Oberflächen wird die Kautschuk- mischung ebenfalls durch Kalandrieren zu Bahnen entsprechender Dicke gewalzt. Anschliessend werden sie vulkanisiert, das heisst, unter Einfluss von Zeit, Temperatur und Druck gegen atmosphärische und chemische Ein- flüsse und mechanische Beanspruchung widerstandsfähig gemacht. In Deutschland wird dieser Belag auch Elastomer genannt. Der Gummi wird mittels eines chemisch-technischen Verfahrens vom plastischen zum elasti- schem Zustand überführt.

Gummibeläge enthalten auf der Oberfläche aus dem Produktionsprozess ein Formentrennmittel, das je nach Nutzung und Schutz entfernt (chemisch/me- chanisch) werden muss. Material Beschreibung Corian/acryl- Verbundmaterial aus Mineralien (2/3) und Kunstharzen (1/3). In vielen Farben erhältlich. gebundener Mineral- werkstoff CV-Beläge Kunststoff-Verbundbeläge mit transpa- renter Kunststoff-Nutzschicht; meist mit geprägter Reliefstruktur. Epoxidharze Flüssige Reaktionsharze, die vor Ort im Objekt gegossen werden, z. T. mit Einstreu.

Ein Gemisch von Synthesekautschuk, gemahlenen mineralischen Füllstoffen und Farbpigmenten; man unterscheidet glatte, strukturierte, leitfähige und anti- statische Gummibeläge. Reinigungstechnische Eigenschaften Einsatz Oberflächen in Bad, Küche und Möbelindustrie Boden- und Wandbeläge Gummi/ Kautschuk Melaminharz- bzw. polyesterharz- Kunstharz- beschichtete Flächen beschichtet. Lackierte/ versiegelte Flächen Matt-, Seiden- oder Hochglanz. Mehrschichtige, punktelastische Beläge mit einer Oberschicht Polyurethan- Sportbeläge aus PU-Spachtelmasse (Polyurethanlack) versiegelt.

Thermoplastischer Kunststoff, der mit Pigmenten, Stabilisatoren, Zumischung von Weichmachern, Farb- und Füll- stoffen vermischt und unter Wärme und Druck verarbeitet wird. Er setzt bei Brand Salzsäure frei. PVC-Beläge können glatt oder strukturiert sein; es gibt auch leitfähige und antistatische Beläge. Polyurethan- Beschich- tungen Reagiert empfindlich auf starke Mechanik und gewisse Lösungsmittel (Aceton, Nagel- lackentferner). Empfindlich gegen fettlös- liche Farbstoffe und gewisse Lösungsmittel; gegen Alkalien und Säuren unempfindlich; Vorsicht mit Mechanik: durch Reibungswärme kann die Oberfläche beschädigt werden.

Hartböden in Industrien und Gewerbe Boden- und Wandbeläge mit Hilfe verschiedener Sprühvorrich- tungen auf der jeweiligen Oberfläche aufgetragen.…

Reinigungstechnik: Prüfungen, Themen und Skripte