Abitur Brandenburg Chemie 2025 · LK · Wasserstoffperoxid
Aufgabe Chemie aus dem IQB-Pool 2025, LK · Wasserstoffperoxid: 7 Teilaufgaben mit Lösungen. Mit automatischer Korrektur.
Themen der Aufgabe: Stoffklassen, Bindung und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen · Säure-Base-Titration und Analytik · Redoxreaktionen und galvanische Zellen · Energetik chemischer Reaktionen
Aufgabe 1
Im Haushalt kann dreiprozentige Wasserstoffperoxid-Lösung u. a. als Desinfektions- und Reinigungsmittel eingesetzt werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind nötig, da diese Lösungen nicht beständig sind.
Material 1: Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid neigt dazu, in einer exothermen Reaktion leicht in Sauerstoff und Wasser zu zerfallen.
Material 2: Spezielle Redoxreaktionen
Synproportionierung und Disproportionierung sind Spezialfälle der Redoxreaktionen. Bei der Synproportionierung wird aus einer höheren und einer niedrigeren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine mittlere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet. Bei der Disproportionierung wird aus einer mittleren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine höhere und eine niedrigere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet.
Material 3: Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung
Die Konzentrationsbestimmung einer angesäuerten Wasserstoffperoxid-Lösung kann durch eine Redoxtitration mit Kaliumpermanganat-Lösung erfolgen.
Die dieser Analyse zugrunde liegende Reaktion wird durch die nachfolgende chemische Gleichung in Ionenschreibweise beschrieben:
Die Permanganat-Ionen verursachen einen violetten Farbton der Lösung und Mangan(II)-Ionen einen schwach rosafarbenen bis farblosen Farbton. Wasserstoffperoxid-Lösung ist farblos.
Für das Ansäuern wird der Einsatz von Schwefelsäure anstatt Salzsäure vorgeschrieben.
Tab. 1: Standardpotenziale relevanter Redoxpaare [1] Redoxpaar · Standardpotenzial in Volt
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Material 4: Schülerexperiment zur Bestimmung des Massenanteils an Wasserstoffperoxid
Im Handel vertriebene Wasserstoffperoxid-Lösung zur Desinfektion beinhalten in der Regel laut Hersteller einen Massenanteil an Wasserstoffperoxid von .
Für die quantitative Analyse einer im Handel gekauften und über längere Zeit gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung wurden dieser Lösung entnommen und mit destilliertem Wasser auf verdünnt (Analysen-Lösung).
Geräte:
Weithalserlenmeyerkolben ( bis )
Vollpipette () mit Pipettierhilfe
Bürette mit Stativmaterial
Messzylinder ()
Chemikalien:
Kaliumpermanganat-Lösung als Maßlösung ()
Schwefelsäure-Lösung ()
Wasserstoffperoxid-Lösung als Analysen-Lösung
dest. Wasser
Durchführung:
Entnehmen Sie der vorbereiteten Analysen-Lösung und säuern Sie diese mit ca. der bereitgestellten Schwefelsäure-Lösung an. Füllen Sie das Gemisch mit destilliertem Wasser auf ca. auf.
Titrieren Sie diese Lösung mit der zur Verfügung stehenden Kaliumpermanganat-Lösung bis zum bleibenden Farbumschlag.
Führen Sie mindestens zwei Titrationen durch.
Hinweis zur Auswertung: Gehen Sie bei Ihren Berechnungen davon aus, dass die Dichte der für die Analyse hergestellten Wasserstoffperoxid-Lösung beträgt.
[1] Haynes, W., Lide, D. R. & Bruno, T. J. (2014). CRC Handbook of Chemistry and Physics (95. Aufl.). Taylor & Francis.
1.
Beschreiben Sie die Bindungen in einem Wasserstoffperoxid-Molekül.
Erklären Sie die gute Wasserlöslichkeit von Wasserstoffperoxid (M 1).
Aufgabe 2 - Disproportionierung
Im Haushalt kann dreiprozentige Wasserstoffperoxid-Lösung u. a. als Desinfektions- und Reinigungsmittel eingesetzt werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind nötig, da diese Lösungen nicht beständig sind.
Material 1: Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid neigt dazu, in einer exothermen Reaktion leicht in Sauerstoff und Wasser zu zerfallen.
Material 2: Spezielle Redoxreaktionen
Synproportionierung und Disproportionierung sind Spezialfälle der Redoxreaktionen. Bei der Synproportionierung wird aus einer höheren und einer niedrigeren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine mittlere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet. Bei der Disproportionierung wird aus einer mittleren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine höhere und eine niedrigere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet.
Material 3: Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung
Die Konzentrationsbestimmung einer angesäuerten Wasserstoffperoxid-Lösung kann durch eine Redoxtitration mit Kaliumpermanganat-Lösung erfolgen.
Die dieser Analyse zugrunde liegende Reaktion wird durch die nachfolgende chemische Gleichung in Ionenschreibweise beschrieben:
Die Permanganat-Ionen verursachen einen violetten Farbton der Lösung und Mangan(II)-Ionen einen schwach rosafarbenen bis farblosen Farbton. Wasserstoffperoxid-Lösung ist farblos.
Für das Ansäuern wird der Einsatz von Schwefelsäure anstatt Salzsäure vorgeschrieben.
Tab. 1: Standardpotenziale relevanter Redoxpaare [1] Redoxpaar · Standardpotenzial in Volt
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Material 4: Schülerexperiment zur Bestimmung des Massenanteils an Wasserstoffperoxid
Im Handel vertriebene Wasserstoffperoxid-Lösung zur Desinfektion beinhalten in der Regel laut Hersteller einen Massenanteil an Wasserstoffperoxid von .
Für die quantitative Analyse einer im Handel gekauften und über längere Zeit gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung wurden dieser Lösung entnommen und mit destilliertem Wasser auf verdünnt (Analysen-Lösung).
Geräte:
Weithalserlenmeyerkolben ( bis )
Vollpipette () mit Pipettierhilfe
Bürette mit Stativmaterial
Messzylinder ()
Chemikalien:
Kaliumpermanganat-Lösung als Maßlösung ()
Schwefelsäure-Lösung ()
Wasserstoffperoxid-Lösung als Analysen-Lösung
dest. Wasser
Durchführung:
Entnehmen Sie der vorbereiteten Analysen-Lösung und säuern Sie diese mit ca. der bereitgestellten Schwefelsäure-Lösung an. Füllen Sie das Gemisch mit destilliertem Wasser auf ca. auf.
Titrieren Sie diese Lösung mit der zur Verfügung stehenden Kaliumpermanganat-Lösung bis zum bleibenden Farbumschlag.
Führen Sie mindestens zwei Titrationen durch.
Hinweis zur Auswertung: Gehen Sie bei Ihren Berechnungen davon aus, dass die Dichte der für die Analyse hergestellten Wasserstoffperoxid-Lösung beträgt.
[1] Haynes, W., Lide, D. R. & Bruno, T. J. (2014). CRC Handbook of Chemistry and Physics (95. Aufl.). Taylor & Francis.
2.
Erklären Sie unter Einbeziehung einer Reaktionsgleichung, dass es sich bei dem Zerfall von Wasserstoffperoxid um eine Disproportionierung handelt (M 1, M 2).
Aufgabe 2 - Gibbs-Helmholtz-Gleichung
Im Haushalt kann dreiprozentige Wasserstoffperoxid-Lösung u. a. als Desinfektions- und Reinigungsmittel eingesetzt werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind nötig, da diese Lösungen nicht beständig sind.
Material 1: Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid neigt dazu, in einer exothermen Reaktion leicht in Sauerstoff und Wasser zu zerfallen.
Material 2: Spezielle Redoxreaktionen
Synproportionierung und Disproportionierung sind Spezialfälle der Redoxreaktionen. Bei der Synproportionierung wird aus einer höheren und einer niedrigeren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine mittlere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet. Bei der Disproportionierung wird aus einer mittleren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine höhere und eine niedrigere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet.
Material 3: Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung
Die Konzentrationsbestimmung einer angesäuerten Wasserstoffperoxid-Lösung kann durch eine Redoxtitration mit Kaliumpermanganat-Lösung erfolgen.
Die dieser Analyse zugrunde liegende Reaktion wird durch die nachfolgende chemische Gleichung in Ionenschreibweise beschrieben:
Die Permanganat-Ionen verursachen einen violetten Farbton der Lösung und Mangan(II)-Ionen einen schwach rosafarbenen bis farblosen Farbton. Wasserstoffperoxid-Lösung ist farblos.
Für das Ansäuern wird der Einsatz von Schwefelsäure anstatt Salzsäure vorgeschrieben.
Tab. 1: Standardpotenziale relevanter Redoxpaare [1] Redoxpaar · Standardpotenzial in Volt
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Material 4: Schülerexperiment zur Bestimmung des Massenanteils an Wasserstoffperoxid
Im Handel vertriebene Wasserstoffperoxid-Lösung zur Desinfektion beinhalten in der Regel laut Hersteller einen Massenanteil an Wasserstoffperoxid von .
Für die quantitative Analyse einer im Handel gekauften und über längere Zeit gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung wurden dieser Lösung entnommen und mit destilliertem Wasser auf verdünnt (Analysen-Lösung).
Geräte:
Weithalserlenmeyerkolben ( bis )
Vollpipette () mit Pipettierhilfe
Bürette mit Stativmaterial
Messzylinder ()
Chemikalien:
Kaliumpermanganat-Lösung als Maßlösung ()
Schwefelsäure-Lösung ()
Wasserstoffperoxid-Lösung als Analysen-Lösung
dest. Wasser
Durchführung:
Entnehmen Sie der vorbereiteten Analysen-Lösung und säuern Sie diese mit ca. der bereitgestellten Schwefelsäure-Lösung an. Füllen Sie das Gemisch mit destilliertem Wasser auf ca. auf.
Titrieren Sie diese Lösung mit der zur Verfügung stehenden Kaliumpermanganat-Lösung bis zum bleibenden Farbumschlag.
Führen Sie mindestens zwei Titrationen durch.
Hinweis zur Auswertung: Gehen Sie bei Ihren Berechnungen davon aus, dass die Dichte der für die Analyse hergestellten Wasserstoffperoxid-Lösung beträgt.
[1] Haynes, W., Lide, D. R. & Bruno, T. J. (2014). CRC Handbook of Chemistry and Physics (95. Aufl.). Taylor & Francis.
2.
Begründen Sie anhand der Gibbs-Helmholtz-Gleichung, dass der Zerfall von Wasserstoffperoxid unabhängig von der Temperatur exergonisch verläuft (M 1).
Aufgabe 3 - Teilgleichungen und Donator-Akzeptor-Prinzip
Im Haushalt kann dreiprozentige Wasserstoffperoxid-Lösung u. a. als Desinfektions- und Reinigungsmittel eingesetzt werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind nötig, da diese Lösungen nicht beständig sind.
Material 1: Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid neigt dazu, in einer exothermen Reaktion leicht in Sauerstoff und Wasser zu zerfallen.
Material 2: Spezielle Redoxreaktionen
Synproportionierung und Disproportionierung sind Spezialfälle der Redoxreaktionen. Bei der Synproportionierung wird aus einer höheren und einer niedrigeren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine mittlere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet. Bei der Disproportionierung wird aus einer mittleren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine höhere und eine niedrigere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet.
Material 3: Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung
Die Konzentrationsbestimmung einer angesäuerten Wasserstoffperoxid-Lösung kann durch eine Redoxtitration mit Kaliumpermanganat-Lösung erfolgen.
Die dieser Analyse zugrunde liegende Reaktion wird durch die nachfolgende chemische Gleichung in Ionenschreibweise beschrieben:
Die Permanganat-Ionen verursachen einen violetten Farbton der Lösung und Mangan(II)-Ionen einen schwach rosafarbenen bis farblosen Farbton. Wasserstoffperoxid-Lösung ist farblos.
Für das Ansäuern wird der Einsatz von Schwefelsäure anstatt Salzsäure vorgeschrieben.
Tab. 1: Standardpotenziale relevanter Redoxpaare [1] Redoxpaar · Standardpotenzial in Volt
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Material 4: Schülerexperiment zur Bestimmung des Massenanteils an Wasserstoffperoxid
Im Handel vertriebene Wasserstoffperoxid-Lösung zur Desinfektion beinhalten in der Regel laut Hersteller einen Massenanteil an Wasserstoffperoxid von .
Für die quantitative Analyse einer im Handel gekauften und über längere Zeit gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung wurden dieser Lösung entnommen und mit destilliertem Wasser auf verdünnt (Analysen-Lösung).
Geräte:
Weithalserlenmeyerkolben ( bis )
Vollpipette () mit Pipettierhilfe
Bürette mit Stativmaterial
Messzylinder ()
Chemikalien:
Kaliumpermanganat-Lösung als Maßlösung ()
Schwefelsäure-Lösung ()
Wasserstoffperoxid-Lösung als Analysen-Lösung
dest. Wasser
Durchführung:
Entnehmen Sie der vorbereiteten Analysen-Lösung und säuern Sie diese mit ca. der bereitgestellten Schwefelsäure-Lösung an. Füllen Sie das Gemisch mit destilliertem Wasser auf ca. auf.
Titrieren Sie diese Lösung mit der zur Verfügung stehenden Kaliumpermanganat-Lösung bis zum bleibenden Farbumschlag.
Führen Sie mindestens zwei Titrationen durch.
Hinweis zur Auswertung: Gehen Sie bei Ihren Berechnungen davon aus, dass die Dichte der für die Analyse hergestellten Wasserstoffperoxid-Lösung beträgt.
[1] Haynes, W., Lide, D. R. & Bruno, T. J. (2014). CRC Handbook of Chemistry and Physics (95. Aufl.). Taylor & Francis.
3.
Formulieren Sie die Teilgleichungen der Reaktion, die der Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung zugrunde liegen (M 3).
Erläutern Sie an diesen das Donator-Akzeptor-Prinzip.
Aufgabe 3 - Äquivalenzpunktbestimmung
Im Haushalt kann dreiprozentige Wasserstoffperoxid-Lösung u. a. als Desinfektions- und Reinigungsmittel eingesetzt werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind nötig, da diese Lösungen nicht beständig sind.
Material 1: Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid neigt dazu, in einer exothermen Reaktion leicht in Sauerstoff und Wasser zu zerfallen.
Material 2: Spezielle Redoxreaktionen
Synproportionierung und Disproportionierung sind Spezialfälle der Redoxreaktionen. Bei der Synproportionierung wird aus einer höheren und einer niedrigeren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine mittlere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet. Bei der Disproportionierung wird aus einer mittleren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine höhere und eine niedrigere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet.
Material 3: Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung
Die Konzentrationsbestimmung einer angesäuerten Wasserstoffperoxid-Lösung kann durch eine Redoxtitration mit Kaliumpermanganat-Lösung erfolgen.
Die dieser Analyse zugrunde liegende Reaktion wird durch die nachfolgende chemische Gleichung in Ionenschreibweise beschrieben:
Die Permanganat-Ionen verursachen einen violetten Farbton der Lösung und Mangan(II)-Ionen einen schwach rosafarbenen bis farblosen Farbton. Wasserstoffperoxid-Lösung ist farblos.
Für das Ansäuern wird der Einsatz von Schwefelsäure anstatt Salzsäure vorgeschrieben.
Tab. 1: Standardpotenziale relevanter Redoxpaare [1] Redoxpaar · Standardpotenzial in Volt
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Material 4: Schülerexperiment zur Bestimmung des Massenanteils an Wasserstoffperoxid
Im Handel vertriebene Wasserstoffperoxid-Lösung zur Desinfektion beinhalten in der Regel laut Hersteller einen Massenanteil an Wasserstoffperoxid von .
Für die quantitative Analyse einer im Handel gekauften und über längere Zeit gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung wurden dieser Lösung entnommen und mit destilliertem Wasser auf verdünnt (Analysen-Lösung).
Geräte:
Weithalserlenmeyerkolben ( bis )
Vollpipette () mit Pipettierhilfe
Bürette mit Stativmaterial
Messzylinder ()
Chemikalien:
Kaliumpermanganat-Lösung als Maßlösung ()
Schwefelsäure-Lösung ()
Wasserstoffperoxid-Lösung als Analysen-Lösung
dest. Wasser
Durchführung:
Entnehmen Sie der vorbereiteten Analysen-Lösung und säuern Sie diese mit ca. der bereitgestellten Schwefelsäure-Lösung an. Füllen Sie das Gemisch mit destilliertem Wasser auf ca. auf.
Titrieren Sie diese Lösung mit der zur Verfügung stehenden Kaliumpermanganat-Lösung bis zum bleibenden Farbumschlag.
Führen Sie mindestens zwei Titrationen durch.
Hinweis zur Auswertung: Gehen Sie bei Ihren Berechnungen davon aus, dass die Dichte der für die Analyse hergestellten Wasserstoffperoxid-Lösung beträgt.
[1] Haynes, W., Lide, D. R. & Bruno, T. J. (2014). CRC Handbook of Chemistry and Physics (95. Aufl.). Taylor & Francis.
Begründen Sie, dass bei diesem Analyseverfahren kein Indikator für die Bestimmung des Äquivalenzpunktes benötigt wird (M 3).
Aufgabe 4
Im Haushalt kann dreiprozentige Wasserstoffperoxid-Lösung u. a. als Desinfektions- und Reinigungsmittel eingesetzt werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind nötig, da diese Lösungen nicht beständig sind.
Material 1: Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid neigt dazu, in einer exothermen Reaktion leicht in Sauerstoff und Wasser zu zerfallen.
Material 2: Spezielle Redoxreaktionen
Synproportionierung und Disproportionierung sind Spezialfälle der Redoxreaktionen. Bei der Synproportionierung wird aus einer höheren und einer niedrigeren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine mittlere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet. Bei der Disproportionierung wird aus einer mittleren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine höhere und eine niedrigere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet.
Material 3: Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung
Die Konzentrationsbestimmung einer angesäuerten Wasserstoffperoxid-Lösung kann durch eine Redoxtitration mit Kaliumpermanganat-Lösung erfolgen.
Die dieser Analyse zugrunde liegende Reaktion wird durch die nachfolgende chemische Gleichung in Ionenschreibweise beschrieben:
Die Permanganat-Ionen verursachen einen violetten Farbton der Lösung und Mangan(II)-Ionen einen schwach rosafarbenen bis farblosen Farbton. Wasserstoffperoxid-Lösung ist farblos.
Für das Ansäuern wird der Einsatz von Schwefelsäure anstatt Salzsäure vorgeschrieben.
Tab. 1: Standardpotenziale relevanter Redoxpaare [1] Redoxpaar · Standardpotenzial in Volt
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Material 4: Schülerexperiment zur Bestimmung des Massenanteils an Wasserstoffperoxid
Im Handel vertriebene Wasserstoffperoxid-Lösung zur Desinfektion beinhalten in der Regel laut Hersteller einen Massenanteil an Wasserstoffperoxid von .
Für die quantitative Analyse einer im Handel gekauften und über längere Zeit gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung wurden dieser Lösung entnommen und mit destilliertem Wasser auf verdünnt (Analysen-Lösung).
Geräte:
Weithalserlenmeyerkolben ( bis )
Vollpipette () mit Pipettierhilfe
Bürette mit Stativmaterial
Messzylinder ()
Chemikalien:
Kaliumpermanganat-Lösung als Maßlösung ()
Schwefelsäure-Lösung ()
Wasserstoffperoxid-Lösung als Analysen-Lösung
dest. Wasser
Durchführung:
Entnehmen Sie der vorbereiteten Analysen-Lösung und säuern Sie diese mit ca. der bereitgestellten Schwefelsäure-Lösung an. Füllen Sie das Gemisch mit destilliertem Wasser auf ca. auf.
Titrieren Sie diese Lösung mit der zur Verfügung stehenden Kaliumpermanganat-Lösung bis zum bleibenden Farbumschlag.
Führen Sie mindestens zwei Titrationen durch.
Hinweis zur Auswertung: Gehen Sie bei Ihren Berechnungen davon aus, dass die Dichte der für die Analyse hergestellten Wasserstoffperoxid-Lösung beträgt.
[1] Haynes, W., Lide, D. R. & Bruno, T. J. (2014). CRC Handbook of Chemistry and Physics (95. Aufl.). Taylor & Francis.
4
Beurteilen Sie unter Verwendung von Standardpotenzialen die im Material 3 gegebene Vorschrift zum Einsatz der Säuren hinsichtlich der Genauigkeit des Titrationsergebnisses.
[7 BE]
Aufgabe 5
Im Haushalt kann dreiprozentige Wasserstoffperoxid-Lösung u. a. als Desinfektions- und Reinigungsmittel eingesetzt werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen sind nötig, da diese Lösungen nicht beständig sind.
Material 1: Wasserstoffperoxid
Wasserstoffperoxid neigt dazu, in einer exothermen Reaktion leicht in Sauerstoff und Wasser zu zerfallen.
Material 2: Spezielle Redoxreaktionen
Synproportionierung und Disproportionierung sind Spezialfälle der Redoxreaktionen. Bei der Synproportionierung wird aus einer höheren und einer niedrigeren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine mittlere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet. Bei der Disproportionierung wird aus einer mittleren Oxidationsstufe einer Atomsorte in den Edukten eine höhere und eine niedrigere Oxidationsstufe in den Produkten gebildet.
Material 3: Konzentrationsbestimmung einer Wasserstoffperoxid-Lösung
Die Konzentrationsbestimmung einer angesäuerten Wasserstoffperoxid-Lösung kann durch eine Redoxtitration mit Kaliumpermanganat-Lösung erfolgen.
Die dieser Analyse zugrunde liegende Reaktion wird durch die nachfolgende chemische Gleichung in Ionenschreibweise beschrieben:
Die Permanganat-Ionen verursachen einen violetten Farbton der Lösung und Mangan(II)-Ionen einen schwach rosafarbenen bis farblosen Farbton. Wasserstoffperoxid-Lösung ist farblos.
Für das Ansäuern wird der Einsatz von Schwefelsäure anstatt Salzsäure vorgeschrieben.
Tab. 1: Standardpotenziale relevanter Redoxpaare [1] Redoxpaar · Standardpotenzial in Volt
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Material 4: Schülerexperiment zur Bestimmung des Massenanteils an Wasserstoffperoxid
Im Handel vertriebene Wasserstoffperoxid-Lösung zur Desinfektion beinhalten in der Regel laut Hersteller einen Massenanteil an Wasserstoffperoxid von .
Für die quantitative Analyse einer im Handel gekauften und über längere Zeit gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung wurden dieser Lösung entnommen und mit destilliertem Wasser auf verdünnt (Analysen-Lösung).
Geräte:
Weithalserlenmeyerkolben ( bis )
Vollpipette () mit Pipettierhilfe
Bürette mit Stativmaterial
Messzylinder ()
Chemikalien:
Kaliumpermanganat-Lösung als Maßlösung ()
Schwefelsäure-Lösung ()
Wasserstoffperoxid-Lösung als Analysen-Lösung
dest. Wasser
Durchführung:
Entnehmen Sie der vorbereiteten Analysen-Lösung und säuern Sie diese mit ca. der bereitgestellten Schwefelsäure-Lösung an. Füllen Sie das Gemisch mit destilliertem Wasser auf ca. auf.
Titrieren Sie diese Lösung mit der zur Verfügung stehenden Kaliumpermanganat-Lösung bis zum bleibenden Farbumschlag.
Führen Sie mindestens zwei Titrationen durch.
Hinweis zur Auswertung: Gehen Sie bei Ihren Berechnungen davon aus, dass die Dichte der für die Analyse hergestellten Wasserstoffperoxid-Lösung beträgt.
[1] Haynes, W., Lide, D. R. & Bruno, T. J. (2014). CRC Handbook of Chemistry and Physics (95. Aufl.). Taylor & Francis.
5 Führen Sie das in Material 4 beschriebene Experiment durch.
Überprüfen Sie den vom Hersteller angegebenen Massenanteil bei einer länger gelagerten Wasserstoffperoxid-Lösung (M 4).
Hinweis: Für den Fall, dass Sie keine auswertbaren Beobachtungen erzielt haben, können Sie sich Ersatzbeobachtungen unter Abzug von 1 BE geben lassen. (Ersatzmesswert: ). Verwenden Sie diesen Messwert für die rechnerische Auswertung.
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