Abitur Berlin Mathematik 2025 · GK · Teil B · Stochastik (CAS)

Aufgabe Mathematik aus dem IQB-Pool 2025, GK · Teil B · Stochastik (CAS): 4 Teilaufgaben mit Lösungen. Mit automatischer Korrektur.

Themen der Aufgabe: Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten · Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Aufgabe 1 - Mehrstufige Zufallsexperimente und be…

In einer Großstadt wurde bei einer Erhebung der Anteil der überbelegten Haushalte an allen Haushalten erfasst. Ein Haushalt gilt als überbelegt, wenn er über zu wenige Zimmer in Bezug auf die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen verfügt.

In 28,5 % aller Haushalte lebt mindestens ein Kind. Von diesen Haushalten sind 15,9 % überbelegt. Bei den Haushalten ohne Kind beträgt der Anteil der überbelegten Haushalte 6,5 %.

a

Stellen Sie den Sachverhalt in einem beschrifteten Baumdiagramm dar. [3 BE]

b

Zeigen Sie, dass etwa 9,18 %9{,}18\,\% aller Haushalte überbelegt sind. [2 BE]

e

Zwei Jahre später kann davon ausgegangen werden, dass in der Großstadt sich sowohl der Anteil der Haushalte mit mindestens einem Kind als auch der Anteil der überbelegten Haushalte an den Haushalten ohne Kind nicht verändert hat. Gegeben ist die Funktion ff mit f(x)=0,285⋅(0,159−x)0,285⋅(0,159−x)+0,715⋅0,065und 0≤x≤0,159.f(x)=\frac{0{,}285\cdot (0{,}159-x)}{0{,}285\cdot (0{,}159-x)+0{,}715\cdot 0{,}065}\quad\text{und } 0\le x\le 0{,}159. Bestimmen Sie denjenigen Wert von xx, für den f(x)=0,4f(x)=0{,}4 gilt, und interpretieren Sie diesen Wert von xx sowie den Funktionswert von xx im Sachzusammenhang. [4 BE]

Aufgabe 1 - Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeits…

In einer Großstadt wurde bei einer Erhebung der Anteil der überbelegten Haushalte an allen Haushalten erfasst. Ein Haushalt gilt als überbelegt, wenn er über zu wenige Zimmer in Bezug auf die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen verfügt.

In 28,5 % aller Haushalte lebt mindestens ein Kind. Von diesen Haushalten sind 15,9 % überbelegt. Bei den Haushalten ohne Kind beträgt der Anteil der überbelegten Haushalte 6,5 %.

Unter allen Haushalten der Großstadt werden 10001000 Haushalte zufällig ausgewählt. Die Zufallsgröße XX beschreibt die Anzahl der überbelegten Haushalte in der Stichprobe und wird als binomialverteilt angenommen.

c

Beurteilen Sie ohne Berechnung von Wahrscheinlichkeiten die folgende Aussage:

Die Wahrscheinlichkeitsverteilung von XX nimmt für 9090 den größtmöglichen Wert an.

d

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass von den 10001000 zufällig ausgewählten Haushalten höchstens kk Haushalte überbelegt sind, soll mehr als 90 %90\,\% betragen. Ermitteln Sie den kleinstmöglichen Wert für kk.

Aufgabe 2 - Mehrstufige Zufallsexperimente und be…

Betrachtet wird ein Brettspiel mit zwei Würfeln, deren Seiten jeweils mit den Zahlen 1 bis 6 durchnummeriert sind. In jedem Spielzug werden beide Würfel geworfen. Wenn sich dabei die Augensumme 8 oder 9 ergibt, wird eine Ereigniskarte aufgedeckt, ansonsten nicht.

a

Begründen Sie, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass in einem Spielzug eine Ereigniskarte aufgedeckt wird, 14\frac{1}{4} beträgt. [3 BE]

b

Betrachtet werden die ersten fünf Spielzüge. Beschreiben Sie im Sachzusammenhang ein Ereignis, dessen Wahrscheinlichkeit mit dem Term (14)5+(34)5\left(\frac{1}{4}\right)^5 + \left(\frac{3}{4}\right)^5 berechnet werden kann. [2 BE]

e

Zu dem Brettspiel gehören Plättchen, auf denen Landschaften und Tiere abgebildet sind. Es kommen genau drei verschiedene Landschaftssymbole und zwei verschiedene Tiersymbole vor. Auf jedem Plättchen sind genau zwei Landschaftssymbole und ein oder zwei Tiersymbole abgebildet, wobei kein Symbol doppelt vorkommt. Zwei Plättchen gelten als gleich, wenn auf ihnen genau die gleichen Symbole abgebildet sind.

Ermitteln Sie die Anzahl der verschiedenen Plättchen, die es bei diesem Spiel höchstens geben kann. [4 BE]

Aufgabe 2 - Zufallsgrößen und Wahrscheinlichkeits…

Betrachtet wird ein Brettspiel mit zwei Würfeln, deren Seiten jeweils mit den Zahlen 1 bis 6 durchnummeriert sind. In jedem Spielzug werden beide Würfel geworfen. Wenn sich dabei die Augensumme 8 oder 9 ergibt, wird eine Ereigniskarte aufgedeckt, ansonsten nicht.

Die Zufallsgröße XX beschreibt die Anzahl der in einem Spiel mit 6060 Spielzügen insgesamt aufgedeckten Ereigniskarten.

c

Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass im Laufe dieses Spiels weniger als zwölf Ereigniskarten aufgedeckt werden. [2 BE]

d

Die Abbildung zeigt die Wahrscheinlichkeitsverteilung von XX. Skalieren Sie in der Abbildung die beiden Achsen, indem Sie jeweils einen geeigneten Wert ermitteln und diesen auf der zugehörigen Achse eintragen. [4 BE]

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